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Thomas Immanuel SteinbergMit der Trompete gegen die G 8
Martin Krämer hat in Polen, Rußland, China und Japan gegen die G-8-Mächte und ihr nächstes Treffen mobilisiert. Die Staats- und Regierungschefs wollen, wie letztes Jahr Heiligendamm, vom 7. bis 9. Juli 2008 Toyako auf der nordjapanischen Insel Hokkaido unsicher machen. Mitte März wurde Krämer von russischen Abschiebeknastwärtern mißhandelt, fuhr mit dem Schiff von der russischen Ölinsel Sakhalin zum japanischen Hafen Sapporo, wurde von den japanischen Behörden zurückgewiesen und durfte dann doch zehn Tage lang in Rußland gegen den G-8-Gipfel agitieren. Inzwischen ist Krämer wohlbehalten nach Warschau zurückgekehrt. Einzelne Abenteuer bei Indymedia, in der jungen Welt und bei gipfelsoli. Das japanische Fernsehen berichtete über Martin Krämers Aktion und zeigt ihn vor der Rückfahrt von Japan nach Rußland, wie die Hamburger ihn kennen: als Friedenstrompeter; Video 1 und Video 2 , anderthalb und zweieinhalb Minuten. Das Deportationsschiff wurde von japanischen Kriegsschiffen eskortiert. Krämer, Agrarwissenschaftler, Mosaikkünstler unter anderm in Carrara und Sztutowo/Stutthoff, zeitweilig Greenpeace-Aktivist in Hamburg, hat über die Geschichte eines polnischen Dorfes bei Białystok promoviert, spricht in tausend Zungen und plant den Druck eines von ihm entdeckten Manuskripts von Gracchus Babeuf, dem großen Agitator der Französischen Revolution. Für die Herausgabe sucht Krämer Sponsoren. Seine Anschrift:
T:I:S, 4. April 2008. Siehe auch Krämers Beiträge von 2003 unter Noch ist Polen nicht verloren und über Klassenkampf *Steinberg Recherche Referent Texte 2008 Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home nach oben
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