Kampf der Kulturen

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Islamophobie
Kampf der Kulturen

 

Siehe besonders Zentralrat der Juden in Deutschland und Zionismus. Siehe auch Peter Münch, SZ

 

Thomas Immanuel Steinberg

Gremlizas Glaubensbekenntnis

Nach der Geiselbefreiung aus einer Schule von Beslan im russischen Nordossetien mit über 300 Toten, darunter über 200 Kinder, verkündete Hermann L. Gremliza in Konkret vom Oktober 2004 in seiner Kolumne unter dem Titel "Allahs willige Vollstrecker" (1): 

.. guter und böser Islam sind keine Unterscheidung, sondern eine Unterstellung... Was immer Allahs Gläubige nämlich sonst trennen mag, es eint sie die Überzeugung, daß man mit Ungläubigen machen darf, was man will.

Konkret-Titel vom Oktober 2004: Allahs willige Vollstrecker

Die Geiselnehmer waren, wie das so ist, zugleich Tschetschenen, Separatisten, Fanatiker, Desperados, Massenmord-Willige und vermutlich – sunnitische Muslime. Doch Gremliza interessierte nur die letztgenannte Eigenschaft: ihr religiöser Hintergrund. Manche, so Gremliza 2004, würden sagen, der Islam,

der wahre Islam, sei etwas ganz anderes als dieser falsche, fanatische, der Islamismus, von dessen Taten man nicht auf die Gemeinschaft aller an Allah Gläubigen schließen dürfe. Wie es aber kommt, daß die Taten der Islamisten bei den geistlichen wie den politischen Führern des guten Islam so gut wie keinen Widerspruch finden, sagten sie nicht.

Das ist verständlich, denn guter und böser Islam sind keine Unterscheidung, sondern eine Unterstellung. Als jüngst Israels Luftwaffe bei einem Angriff auf ein Trainingslager der Hamas 14 Kämpfer dieser von den Freunden des guten Islam dem bösen Islamismus zugerechneten Truppe beim Einüben des Judenmords tötete, nannte der palästinensische Ministerpräsident Kurei dies ein "nicht zu akzeptierendes Verbrechen" und eine Antwort der Hamas darauf "gerechtfertigt". Was immer Allahs Gläubige nämlich sonst trennen mag, es eint sie die Überzeugung, daß man mit Ungläubigen machen darf, was man will. Es liegt also durchaus so falsch nicht, wer den Terroranschlag auf die Schule in Beslan als kaukasischen Kopftuchstreit versteht.

Allahs willige Vollstrecker, Chatami wie Mohammed Atta, die Taliban wie der Al-Aksa-Brigadier, sind nicht vom Himmel gefallen. Auch steckt ihr Todeskult nicht in den Genen. Ihr Wahn ist, wie der deutsche, historisch erworben, und weniger freiwillig als dieser.

Der Islam also habe die Geiselnehmer zu ihrer Tat getrieben, wie auch die Hamas im besetzten Palästina und im Besatzerland zu den ihren, und die Taliban zum Kampf gegen die Besatzer und Verwüster Afghanistans.

Doch damit nicht genug. Nach westlichem Kolonialismus und Imperialismus, die "die letzten Jahrhunderte" bestimmt hätten, gebe es nun

eine Kontinente umspannende Zone von Marokko bis zu den Philippinen, Staaten unterschiedlichster Art, die gemeinsam an einem Strick ziehen, den sie den Ungläubigen um den Hals legen. Millionen Muslime, die ihren Wohnsitz in Westeuropa und Nordamerika haben, betrachten das Tun ihrer Brüder nicht ohne Zuneigung.

Diese islamistische Internationale ist die größte Gefahr, die den Siegern aller bisherigen Geschichte droht. Weder Afrika noch Lateinamerika verfügen über vergleichbare Stärke, und wie China fehlt auch ihnen jene ideologische Waffe, die den islamischen Kämpfer noch weniger verwundbar macht als den germanischen Siegfried das Bad im Drachenblut: die Verachtung menschlichen Lebens, auch des eigenen. Gegen Selbstmörder ist dem militärisch-industriellen Komplex kein Kraut gewachsen.

Und erst gegen Martyrer mit Atombombe.

Gremliza meinte vor sieben Jahren (und meint bis heute) die nicht existierende iranische Bombe. Derentwegen sei es dem Außenminister Joseph Fischer, 

dem Berliner Moslem-Paten[,] ganz mulmig

geworden. Daraus schließt Gremliza:

Was Fischer fürchtet, ist offenkundig: daß Israels Luftwaffe, wie 1981, als sie den irakischen Reaktor Osirak binnen siebzig Sekunden einebnete, die iranische Atomanlage in Busher zerbombt und damit das durch Kopftuchverbote dürftig kaschierte antiamerikanische Bündnis Deutsch-Europas mit dem Islamismus auffliegen läßt.

*

All diese Dinge und noch ein paar unglaubliche Dinge mehr glaubte und verkündete Hermann L. Gremliza 2004 unter dem Eindruck der Beslaner Geiselbefreiung. Sie sind hier zusammenhängend aufgezählt, weil Gremliza heute Kurzzitate aus seinem damaligen Glaubensbekenntnis abzutun versucht mit der Behauptung, sie seien doch auf Beslan bezogen gewesen und böswillig aus dem Zusammenhang gerissen worden. 

Weil Gremliza weiß, daß er lügt, zugleich aber zeigen muß, daß er von seinem Glauben auch nach sieben Jahren kein Jota abgewichen ist, darum gerinnen bei ihm die, die ihn am Schlafittchen erwischt haben, zur Dschihad-AG. (2)

T:I:S, 17. November 2011. Auffinden von Beiträgen über Gremliza auf SteinbergRecherche mittels Google-Eingabe gremliza site:steinbergrecherche.com  Ausführliches über Tschetschenien aus 2004 unter Warum Tschetschenien?

Anmerkungen

(1) Mit der Anspielung auf Daniel Jonah Goldhagens Titel "Hitlers willige Vollstrecker" will uns Gremliza nicht sagen, daß die Nazis gar nicht so schlimm waren - dann wäre er ja ein Judenhasser. Nein, nein. Vielmehr teilt er mit den westlichen Massakerkriegern von Washington über Europa bis Tel Aviv den entsetzlichen Kinderglauben, daß die Welt gut wird, wenn man die Bösen schlachtet.

(2) Gremlizas Glaubensbekenntnis dürfte am Mittwoch, dem 30. November 2011 um 19.30 Uhr in der Kaffeewelt, Böckmannstr. 3, Hamburg-St. Georg, zur Sprache kommen. Mehr über die Veranstaltung unter Partei Die Linke. T:I:S, 18. November 2011 

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/08kampfderkulturen.htm#Gremliza 

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Thomas Immanuel Steinberg

Bibelstreit im S-Bahntunnel

Seit etlichen Jahren schreibt jemand auf eine Plakatwand im Tunnel zum S-Bahnhof Jungfernstieg: "Die Bibel ist ein Märchenbuch". Bald darauf steht vor dem "ein" in anderer Handschrift ein "k".  Und noch etwas später ist das "k" ausgestrichen. Dann überklebt der Plakatierer den ganzen Spruch, aber eine Weile später taucht der gleiche Spruch an anderer Stelle im Tunnel wieder auf. Und so wogt der Kulturkampf hin und her, seit etlichen Jahren. 

Ich sage "Kulturkampf", weil da wohl kein Streit über die Zuordnung der Bibel zu der einen oder anderen  Literaturgattung ausgefochten wird, sondern einer über den Wahrheitsgehalt des heiligen Buches. Wir könnten kurzerhand auf die abstrusen Genealogien im Alten Testament verweisen, oder aufs märchenhaft zurückgewichene Rote Meer beim Auszug der Juden aus Ägypten. Wir könnten es uns auch schwer machen und die Debatte um Werner Kellers "Und die Bibel hat doch Recht" wieder hervorkramen.

Ich denke, ein Blick in die Bibel erleichtert die Urteilsfindung. Da ist einerseits das an Purim gehuldigte Buch Esther, ein, wenn man Gilad Atzmon folgt, bösartiger ahistorischer Plunder zur moralischen Aufrüstung. Und da ist andererseits der Prediger Salomo, auch Buch Kohelet genannt. Dort heißt es im ersten Kapitel:

... Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen. Die Sonne geht auf und geht unter und läuft an ihren Ort, daß sie dort wieder aufgehe...

... Was geschehen ist, eben das wird hernach sein. Was man getan hat, eben das tut man hernach wieder, und es geschieht nichts Neues unter der Sonne. Geschieht etwas, von dem man sagen könnte: "Sieh, das ist neu"? Es ist längst vorher auch geschehen in den Zeiten, die vor uns gewesen sind...

...Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind...Und ich richtete mein Herz darauf, daß ich lernte Weisheit und erkennte Tollheit und Torheit. Ich ward aber gewahr, daß auch dies ein Haschen nach Wind ist. Denn wo viel Weisheit ist, da ist viel Grämen, und wer viel lernt, der muß viel leiden.

Später dann heißt es:

Da merkte ich, daß es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. Denn ein Mensch, der da ißt und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes...

... Wiederum sah ich alles Unrecht an, das unter der Sonne geschieht, und siehe, da waren Tränen derer, die Unrecht litten und keinen Tröster hatten. Und die ihnen Gewalt antaten, waren zu mächtig, so daß sie keinen Tröster hatten. Da pries ich die Toten, die schon gestorben waren, mehr als die Lebendigen, die noch das Leben haben. Und besser daran als beide ist, wer noch nicht geboren ist und des Bösen nicht innewird, das unter der Sonne geschieht. Ich sah alles Mühen an und alles geschickte Tun: da ist nur Eifersucht des einen auf den andern. Das ist auch eitel und Haschen nach Wind. Ein Tor legt die Hände ineinander und verzehrt sein eigenes Fleisch. Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind...

... Es begegnet dasselbe dem einen wie dem andern: dem Gerechten wie dem Gottlosen, dem Guten und Reinen wie dem Unreinen; dem, der opfert, wie dem, der nicht opfert. Wie es dem Guten geht, so geht's auch dem Sünder. Wie es dem geht, der schwört, so geht's auch dem, der den Eid scheut. Das ist das Unglück bei allem, was unter der Sonne geschieht, daß es dem einen geht wie dem andern. Und dazu ist das Herz der Menschen voll Bosheit, und Torheit ist in ihrem Herzen, solange sie leben; danach müssen sie sterben. Denn wer noch bei den Lebenden weilt, der hat Hoffnung; denn ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe. Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen. Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; sie haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht.

So geh hin und iß dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dies dein Tun hat Gott schon längst gefallen. Laß deine Kleider immer weiß sein und laß deinem Haupte Salbe nicht mangeln. Genieße das Leben mit deinem Weibe, das du liebhast, solange du das eitle Leben hast, das dir Gott unter der Sonne gegeben hat; denn das ist dein Teil am Leben und bei deiner Mühe, mit der du dich mühst unter der Sonne. Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu; denn bei den Toten, zu denen du fährst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit.

Mit Blick auf Esther einerseits und den Prediger andererseits könnte ich den Spruch im S-Bahntunnel übermalen und hinschreiben: Die Bibel ist ein Sammelband.

Freilich wäre es eitel und Haschen nach Wind. Außerdem scheint grad die Sonne.

T:I:S, 27. Juni 2011

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Schachtschneider

EU-Rebell Karl A. Schachtschneider im Kampf der Kulturen. Videos von 2010, Teil 1, zehn Minuten, und Teil 2, vier Minuten

T:I:S, 2. März 2011

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Opfer Nr. 2

Der israelische Staat, die Regierung und die Mehrzahl der jüdischen Israelis haben sich erfolgreich als Opfer stililisiert: Opfer angeblich ebenso wie ausgerechnet die reichste Bevölkerungsgruppe sowohl in Frankreich wie in den USA, die dortigen Juden nämlich.

Freilich hat der Massakerstaat Israel auf die Masche kein Monopol. Lange vor ihm haben europäische Kolonisatoren mit dem Kreuz in der Linken und dem Schwert in der Rechten die übrigen Kontinente verheert unter dem Vorwand, Christen müßten vor blutrünstigen Heiden gerettet werden.

Die meisten christlichen Kopten in Ägypten sind tatsächlich Opfer, jedoch nicht, wie behauptet, Opfer der nicht existierenden Organisation Al Qaida, sondern, wie alle Ägypter, der herrschen Kompradorenbourgeoisie. Den westlichen Medien unter Führung von Rupert Murdoch und Springer (1) ist das Attentat in Ägypten weitere Gelegenheit zum Trommeln für ihren Krieg gegen die Heiden, seien es Muslime, Chinesen, Chávez-Anhänger oder Nordkoreaner. Die Christen sind wieder wer, nach den Juden mindestens die Opfer Nr. 2.

T:I:S, 4. Januar 2011

(1) Siehe die Aufrufe von Rupert Murdoch und Matthias Döpfner, Axel Springer AG, zum Kreuzzug gegen alle Ungläubigen 

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Vorsorgliche Distanzierung

Die CSU habe von deutschen Muslimen eine deutliche Verurteilung des Anschlags in Ägypten gefordert, berichtet Die Zeit, Wochenkampfblatt für Freedom & Democracy. 

Deshalb verurteile ich als deutscher Atheist  vorsorglich deutlich alle Anschläge von atheistischen Tätern in und außerhalb der nominell christlichen CSU, ob vergangene oder künftige, ob vor Somalia, in Afghanistan oder am Großen Arber. 

Ich will schließlich nicht auf einem Oberammergauer Scheiterhaufen enden. 

T:I:S, 3. Januar 2011. Einiges zu Ägypten

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Das christlich-jüdische Abendland im Morgenland

Videokomposition, vier Minuten. Mit Text: Isaiah Weeps: Jewish National Fund, GOD-TV Erase Israeli Bedouin Village to Bring Jesus’ Second Coming

T:I:S, 23. Dezember 2010

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Frits Bolkestein

Frits Bolkestein meint, dass es in Holland wegen des zunehmenden Antisemitismus unter marokkanischen Migrantenkindern für bekennende Juden keine Zukunft gebe. 

Geert Wilders darauf: Wenn jemand das Land verlassen solle, dann die „Marokkaner, die Schuld am Antisemitismus“ hätten. Wilders bekam  von Femke Halsema (GrünLinks) und Mirjam Sterk (CDA) Unterstützung. All About Geert Wilders

SteinbergRecherche dagegen findet: Die Holländer sollten das Weite suchen. Juden und Berber / Araber kamen in Marokko prima miteinander aus, bis der israelische Staat massenweise Juden aus Marokko anwarb. So jedenfalls einige Ex-Marokkaner und gewordene Israelis in dem israelischen Film "Route 181" von Eyal Sivan und Michel Khleifi.

 Warum nicht in Holland einen neuen Anfang wagen? Aber bitte ohne Bolkestein, Wilders und Konsorten.

T:I:S, 7. Dezember 2010

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Michael Stürzenberger, Christ,

 warnt Juden vor muslimischer Weltherrschaft. 

T:I:S, 16. November 2010. Siehe auch Willkommen im Club. Juden, Freimaurer und Kommunisten begrüßen die Muslime von 2006

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Das Wesen des Arabers

The tendency towards conflict is in the essence of the Arab. He is an enemy by essence. His personality won’t allow him any compromise or agreement. It doesn’t matter what kind of resistance he will meet, what price he will pay. His existence is one of perpetuate war. 

Professor Ben Zion Netanyahu, 99, Benjamin Netanyahus Vater, in einem achtseitigen Interview der israelischen Zeitung Maariv. 

Netanyahu often refers to his father as the person who inspired him the most. 

Promised Land, T:I:S, 13. November 2010

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Thomas Immanuel Steinberg

Die Unternehmer, der Rabbiner und ihr Urinal

Bei uns gibt es, ich lüge nicht, einen Bund jüdischer Soldaten (RjF) e. V. Das RjF im Vereinsnamen steht für den einstigen Reichsbund jüdischer Frontsoldaten. Das ist eklig, aber zum Glück auch lächerlich: der Bund hat nur wenige Mitglieder.

In Frankreich dagegen gibt es einen jüdischen Unternehmerbund: die Vereinigung der jüdischen Arbeitgeber und Selbständigen, die UPJF - Union des Patrons et des Professionnels Juifs de France. Dieser Verein hat 1200 Miglieder, darunter viele sehr reiche. Das ist eklig, und nichts an ihm ist komisch.  

Der Verein hetzt gegen Muslime, täglich, und so wild, daß Broder und die NPD dabei noch etwas lernen können: 

Moscheebauten stehen für den Willen, uns kulturell auszurotten.

Die islamische Einwanderungsdoktrin ist ein modernes trojanisches Pferd.

Europa ist Komplize des kommenden Kalifats.

Der Islam ist ein 1400-jähriges heimtückisches Projekt der Eroberung und Beherrschung.

Die Einwanderung ist ersonnen worden, um die nicht-muslimischen Gesellschaften zu beherrschen und den Weg für ihre totale Islamisierung zu ebnen.

Die Muslime im Westen vermehren sich wie die Karnickel.

Wie war das noch mit der jüdischen Weltherrschaft?

Guillaume Weill-Raynal, Anwalt und Autor zweier Bücher über Desinformation und Antisemitismus-Vorwurf, hat die Hetztiraden des jüdischen Unternehmerverbandes gegen Muslime in großen Presseorganen wie Rue89 und oumma.com angeprangert.

So schrieb er einen offenen Brief an den Vorsitzenden der jüdischen französischen Ligue Internationale contre le Racisme et l’Antisémitisme (LICRA) und den Vorsitzenden des Vertreterrats der jüdischen Einrichtungen Frankreichs, CRIF (Conseil Représentatif des Institutions Juives de France).

Er erhielt keine Antwort und keine Reaktion von irgendeiner offiziellen jüdischen Stelle. Schließlich schrieb er an Gilles Bernheim, den Oberrabbiner von Frankreich, und schilderte ihm den Sachstand. Der hatte keine Zeit. Vertretungshalber antwortete ihm ein anderer Rabbiner des Konsistoriums, und zwar so:

La meilleure attitude, c’est de laisser pisser, vous verrez que dans trois semaines, on n’en parlera plus… 

Sowas heißt in Frankreich Wortspiel, bei uns Kalauer, und zwar von der Art, wie sie bei uns wiederum nur Broder und die NPD auswerfen. Statt zu antworten: 

Die beste Haltung dazu ist, es vorbeigehen zu lassen (de laisser passer), Sie werden sehen, in drei Wochen wird niemand mehr davon sprechen ...

stattdessen also schrieb der Rabbiner dem Anwalt:

Die beste Haltung dazu ist, es pissen zu lassen (de laisser pisser), Sie werden sehen, in drei Wochen wird niemand mehr davon sprechen ...

Die französischen Muslime dienen inzwischen dem jüdischen Unternehmerverband weiter als Urinal. So darf im jüdisch-unternehmerisch gesponsorten Radiosender Radio J eine britische Autorin ägyptischer Herkunft namens Bat Ye’or über Eurabia und die bevorstehende Errichtung des Kalifats bramarbasieren. 

Nicht alle muslimischen Jugendlichen in Frankreich können lesen, aber alle können hören, wie es im jüdischen Radio plätschert. Nur zu verständlich, wenn sie mal den Knopf drücken und die jüdischen Unternehmer herunterspülen wollen, samt Radio J, Vertreterrat der jüdischen Einrichtungen, Oberrabbiner und jüdischer Liga gegen den Rassismus.

T:I:S, 13. November 2010

Artikel von Guillaume Weill-Raynal auf oumma.com:

Islamophobie ? « Laissez pisser, dans trois semaines on n’en parlera plus ».
vendredi 5 novembre 2010

La communauté juive française, la seconde Intifada, et « l’affaire Al Doura »
lundi 5 avril 2010

Musulmans, rentrez chez-vous ! « Raus ! »
mardi 26 janvier 2010

Lettre ouverte à MM. Patrick Gaubert et Richard Prasquier
mercredi 23 septembre 2009

Guillaume Weill-Raynal : « Il y a un véritable climat de maccarthysme autour de la critique d’Israël. »
vendredi 30 janvier 2009

Le carnaval des imposteurs
vendredi 30 mai 2008

Le « système » Leconte
lundi 17 septembre 2007

Comment fonctionne la désinformation ?
vendredi 25 mai 2007

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Thomas Immanuel Steinberg

Kulturvermittlung

Unsereins kann den hessischen Preis für besondere Leistungen in der Kulturvermittlung nicht ablehnen: Er wird uns gar nicht erst angeboten. Dabei, um auch ’mal von mir zu reden: Ich habe mich auf diesem Felde durchaus verdient gemacht. Ich habe einem Israeli mit französischem Migrationshintergrund manchen Vortrag übersetzt; einem Deutschen aus der Türkei seine schottischen Gedanken ins Netz gestellt. Und habe sogar einen Belgier – wer kennt schon Belgier – in Deutschland etwas bekannter gemacht.

Wer nachguckt, kann einwenden: Das sind aber alles Atheisten, vielleicht auch Marxisten. Wenn überhaupt Kultur, dann sei das bloß meine eigene. Doch ich kann auch mit religiös-atheistischer Vermittlung aufwarten, als da wären: das einfühlsame Portrait eines US-amerikanischen Jesuiten; mehrere Aufsätze eines protestantischen Pastors; die Verteidigung eines schiitischen Muslims gegen einen islamophoben und zugleich judäophoben Orientalisten; und Hymnen, Hymnen auf einen gläubigen Juden.

Ich wäre also durchaus ein Anwärter auf den Vermittlerpreis. Freilich ist der mit Geld verbunden. Und das bleibt beim gehobenen Bürgertum meist in der Familie. 

Aber gesetzt den Fall, ich bekäme ihn trotzdem angeboten, dieses Jahr, zusammen mit Kardinal Lehmann. Das Geld würde mich locken, da kann ich durchaus schwach werden. Auch weiß ich gar nicht so recht viel Böses über den Kirchenfürsten, ich vermute es erstmal nur. Hätte ich freilich den Preis angenommen, ich würde mich in Grund und Boden schämen. Der Mann kann ja nicht einmal einen Text lesen. Exegese null. Dieser Möchtegern-Theologe soll neben mir in der ersten Reihe sitzen? 

Dann der andere Auserwählte, Salomon Korn. Korn hat ein Pamphlet unterschrieben und in der Frankfurter Allgemeinen vom 10. Januar 2009 veröffentlicht, .doc-Datei, das alle Propagandalügen des rassistischen Staates Israel über das Gaza-Massaker wiederholt.

- Wie die israelische Regierung, so unterschlägt auch Korn, daß die israelische Seite, nicht die Hamas den Waffenstillstand 2008 gebrochen hat. 

- Wie die israelische Regierung, so unterschlägt auch Korn, daß der Gazastreifen belagert ist, und daß Belagerte sich wehren dürfen, nicht nur mit Sprüchen. 

- Wie die israelische Regierung, so fantasiert auch Korn von Gaza-Zivilisten als menschlichen Schutzschilden der Hamas; auch Korn unterschlägt, daß die Hamas sich im Gazastreifen nicht verkriechen kann, sondern auf engstem Raum mit anderhalb Millionen Zivilisten lebt. 

- Wie die israelische Regierung, so unterschlägt auch Korn, daß die israelischen Verteidigungsstreitkräfte systematisch zivile, darunter UNO-Anlagen zertrümmert haben; daß sie DIME-Bomben und weißen Phosphor auf die Zivilisten geworfen haben. 

Wie die abgrundtief verlogene israelische Regierung, so werbetextet auch Korn:

Es gibt keinen sauberen und ehrenhaften Krieg, der die Zivilbevölkerung schützt, wenn man gegen Terroristen kämpft.

Dieser Mann kriegt den hessischen Preis für Kulturvermittlung.

Ich hätte also den Preis abgelehnt, ebenso wie der Emeritus für Geschichte der Naturwissenschaften, Fuat Sezgin, der erklärt hat, Salomon Korn habe den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern "öffentlich so kommentiert", dass es ihm, Sezgin, bei seiner "politischen Überzeugung und seinem kulturellen Verständnis" unmöglich sei, den Preis anzunehmen. 

Sezgin, der nur das gesagt und danach beharrlich geschwiegen hat (1); der sich den finanziellen Nutzen hat entgehen lassen dem wird nun von Korns Generalsekretär Stephan Kramer hinterhergepöbelt

Warum hat niemand aufgeschrieen, als ein Muslim sich weigerte, einen Preis mit einem Juden anzunehmen?

Unsereins kriegt ja den Preis nicht angeboten. Welch ein Glück.

T:I:S, 19. Mai 2009

Ergänzung

(1) Fuat Sezgin hat wegen Salomon Korns Stellungnahme in der Frankfurter Allgemeinen vom 10. Januar 2009 den Hessischen Kulturpreis abgelehnt, siehe Sezgins Erkläung auf islam.de, seit 18. Mai 2009 im Netz. T:I:S, 20. Mai 2009

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Alan Posener

Wer den Antisemitismus bekämpfen will, muß auch die Islamophobie bekämpfen.

Sieh an. Ein Journalist bei Springers Welt gegen den einst linken Matthias Küntzel

Achse des Guten, T:I:S, 9. Dezember 2008. Siehe auch Broderliner Posener ist empört und Matthias Küntzel und der Islamismus

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Thomas Immanuel Steinberg

In Treue fest zum israelischen Staats- und Regierungsterror

Die Bundestagsmehrheit lügt über Ahmadinedschad, und das auch noch in schlechtem Deutsch

Die meisten Abgeordneten Der Linken und alle Abgeordneten der übrigen Parteien befanden am 4. November 2008 im Bundestag: 

... Grund zur Sorge gibt, daß Antisemitismus in allen Schichten der Bevölkerung zu finden ist. Oft geht er mit Antiamerikanismus und Antizionismus einher. Die Solidarität mit Israel ist ein unaufgebbarer Teil der deutschen Staatsräson. Wer an Demonstrationen teilnimmt, bei denen Israelfahnen verbrannt und antisemitische Parolen gerufen werden, ist kein Partner im Kampf gegen den Antisemitismus. Die Solidarisierung mit terroristischen und antisemitischen Gruppen wie der Hamas und der Hisbollah sprengt den Rahmen zulässiger Kritik an der israelischen Politik. Neue Fronten des Antisemitismus treten zunehmend in der islamistischen Gedankenwelt auf. Dieser arabische und islamische Antisemitismus ist eine globale Gefahr. Erwähnt seien nur die Reden des iranischen Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der in Reden immer wieder die »Tilgung Israels von der Landkarte« fördert...

Elf Abgeordnete der Linksfraktion, nämlich Karin Binder, Sevim Dagdelen, Diether Dehm, Wolfang Gehrcke, Heike Hänsel, Nele Hirsch, Inge Höger, Ulla Jelpke, Dorothee Menzner, Norman Paech und Eva Bulling-Schröter nahmen an der Abstimmung nicht teil und gaben ihre Gründe dafür zu Protokoll.

Wir haben uns an der Abstimmung über den Antrag »Den Kampf gegen Antisemitismus verstärken, jüdisches Leben in Deutschland weiter fördern« nicht beteiligt, obwohl er ein richtiges und notwendiges Anliegen formuliert. Die Linke und wir persönlich haben uns stets in Wort und Tat gegen Antisemitismus, gleichgültig in welcher Spielart er vorgetragen wird, entschieden engagiert. Jedoch ist der Antrag ein überaus schlechter Kompromiß, der diesem wichtigen Anliegen bei weitem nicht gerecht wird, und die Umstände seines Zustandekommens sind skandalös.

Wir stellen mit Bedauern fest, daß die Unionsfraktion versucht, das Gedenken an die Reichspogromnacht und an die faschistischen Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung Europas für eigene parteitaktische Zwecke zu instrumentalisieren. Das degradiert diesen Antrag zur Wahlkampfveranstaltung. Der Antrag versucht, diejenigen als antisemitisch und antiamerikanisch zu diskreditieren, die Kritik an der Kriegspolitik von NATO, USA und Israel äußern. Unter dem Deckmantel der Antisemitismusbekämpfung will er damit wesentliche außen- und innenpolitische Ziele der Bundesregierung legitimieren. Die deklaratorische Feststellung, die Solidarität mit Israel entspreche der deutschen Staatsräson, soll nicht nur das Existenzrecht Israels bestätigen, sondern sie dient vielmehr dazu, jegliche Kritik an der israelischen Politik für illegitim zu erklären. Der Antrag suggeriert: Wer für sich das Recht in Anspruch nimmt, den »Krieg gegen Terror« abzulehnen oder die israelische Politik gegenüber der palästinensischen Bevölkerung zu kritisieren, stelle sich außerhalb der demokratischen Gemeinschaft. Diese undemokratische, anmaßende Tendenz macht den Antrag für uns untragbar. Darüber hinaus drückt der Antrag zu viel Selbstzufriedenheit mit den tatsächlichen Zuständen des Antisemitismus in Deutschland aus und bleibt uns zu unkonkret, wenn es um die praktischen Schritte geht, die zur Bekämpfung von Antisemitismus gegangen werden müssen.

Zudem lügt die Abgeordnetenmehrheit über Ahmadinedschad, und das auch noch in schlechtem Deutsch.

Was für ein armseliger Haufen.

T:I:S, 5. November 2008

 Noch dreister als der Bundestag lügt der Zentralrat der Juden in Deutschland, siehe Zionismus

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Thomas Immanuel Steinberg

Pew Global Attitudes Project

Kampf der Kulturen per Meinungsumfrage 

Die Nachrichtenagentur Associated Press verbreitete am 18. September 2008, was das Pew Global Attitudes Project des Pew Research Center in Washington gerade herausgefunden haben will: Immer mehr Europäer lehnen Juden und Muslime ab. (1) 

Wie kam die US-Einrichtung zu diesem Ergebnis? 

Sie stellte in einigen europäischen Ländern jeweils etwa 700 über Achzehnjährigen teils per repräsentativer, teils per Zufallsstichprobe am Telefon die Frage: 

On a different topic, please tell me if you have a very favorable, somewhat favorable, somewhat unfavorable or very unfavorable opinion of: e. Jews.

Zu einem anderen Thema. Sagen Sie mir bitte, ob Sie eine sehr günstige, etwas günstige, etwas ungünstige oder sehr ungünstige Ansicht über – Juden – haben. [Übersetzung von T:I:S]

Die gleiche Frage stellten die US-Forscher den Probanden zu Muslimen und Christen. 

Wie hätte ich geantwortet? 

Offenbar ging es um die Religion, um gläubige Juden, Muslime und Christen. Ich hätte zunächst an den einzigen gläubigen Juden gedacht, den ich kenne. Das ist Rolf Verleger, ein feiner Mann. Doch dann wären mir die acht von einem Palästinenser getöteten Merkaz-Harav-Schüler eingefallen, um die der widerliche Kriegshetzer Arno Hamburger kürzlich Wirbel gemacht hat. Sie waren gläubige Juden, aber keine gewöhnlichen Betbrüder, sondern sie studierten in der Kaderschmiede für Siedler, also für Landräuber. 

Ich hätte also nicht sinnvoll antworten können und daher die Antwort verweigert. Das haben denn auch 11% der in Deutschland Befragten getan. Genauso wäre es mir mit den Muslimen und den Christen gegangen. 

 "Mehr so allgemein"

Doch dem US-Meinungsforschungsinstitut ging es weder um Rolf Verleger noch um gläubige Landräuber, weder um Yavuz Özoguz, den liebenswürdigen Betreiber der Internetseite Muslim-Markt , noch um die US-geförderten Söldner-Mudschaheddin von Carter und Brzeziński in Afghanistan, sondern offenbar „mehr so allgemein“: Sie legten mit ihren Fragen dem Probanden ein Pauschalurteil nahe über Juden, Muslime und Christen. Sie weckten mit ihrem Assoziationstest das Dumpfe im Probanden, um es anschließend zu ermitteln.

Ein Trend?

Eine Ermittlung in derart kruder Form muß, aus offensichtlichen und nicht aufzählenswerten Gründen, mißlingen. Doch vielleicht ließ sich mit den Fragen ein Trend feststellen, äußerst grob zwar, aber doch geeignet als Anregung für vernünftige Untersuchungen? 

In der Tat listet das Befragungsinstitut die Ergebnisse vergangener Jahre auf. Als Beispiel soll die Befragung in Deutschland dienen. 2004 bekannten sich 63 % der Probanden bei uns zu einer sehr günstigen oder etwas günstigen Ansicht über Juden; 2008 64 %. Und 2004 hatten laut Selbstauskunft 20 % der Probanden in Deutschland eine etwas ungünstige oder sehr ungünstige Ansicht von Juden; 2008 waren es 25 %.  

Der Unterschied erklärt sich womöglich daraus, daß 2004 noch 17 %, wie ich es getan hätte, die Antwort auf solch eine die Ressentiments schürende Frage verweigert haben, 2008 nur noch 11 %: Das Dumpfe in Deutschland könnte sich inzwischen haben hervorlocken lassen, ohne sonstige Veränderung.

Etwas statistische Methodenlehre 

Aber gibt das Ergebnis überhaupt etwas her für irgendeinen Schluß, egal welchen? Die Meinungforscher vermerken zu Methode: 

For results based on the full sample in a given country, one can say with 95% confidence that the error attributable to sampling and other random effects is plus or minus the margin of error… Germany: margin of error 4 %  

Das Konfidenzniveau betrage 95 %, die Fehlergrenze 4 %. Das heißt: Mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit weichen die Befragungsergebnisse für das Land nicht mehr als 4 %, jedoch möglicherweise bis zu 4 % nach oben oder nach unten von der Grundgesamtheit aller über Achtzehnjährigen mit Telefon in Deutschland  ab. 

Zählt man 4 Prozentpunkte zu den deutschen Ergebnissen hinzu oder zieht sie davon ab, so zeigt sich: Eine Veränderung der bekundeten Einstellung zu Juden in Deutschland ist aus den Befragungsergebnissen so gut wie nicht zu schließen. Die Ergebnissse sind nicht oder kaum signifikant. 

Das Gleiche gilt für die Ansicht zu Muslimen: 

positiv 2004: 41 %; 2008: 40 %

negativ 2004: 46 %; 2008: 50 % 

Auch hier ist die Zahl der Anwortverweigerer gesunken, von 13 auf 10 %, das Dumpfe wurde stärker herausgelockt – oder auch nicht, bei, wie  gesagt, einer Fehlergrenze von 4 % mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit. (2)

Europäer aus Washingtoner Sicht

Soweit zu Deutschland. Die Meinungsforscher befragten neben den Menschen in Deutschland auch solche in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Polen, Rußland und der Türkei. Die übrigen 39 europäischen Länder waren nicht einbezogen. Ein Schluß auf "die Europäer" ist somit einfach nur albern.   

Mit der Befragung und mit der Veröffentlichung ihrer Dumpfheits-Ergebnisse tragen die US-Meinungsforscher nur das Ihre bei zu dem, was ohnehin jeder kennt: zur laufenden Verblödungskampagne namens Kampf der Kulturen. 

T:I:S, 19. September 2008

Anmerkung 

(1) Pew Global Attitudes Project, .pdf-Datei, Pew Research Center: Unfavorable views of jews and muslims on the increase in Europe. Washington, D.C., 17. September 2008. Die Google-Eingabe des Titels der Studie in Anführungszeichen (Suche nach wortgleicher Erwähnung) ergab einen Tag nach Veröffentlichung 17 Resultate, teils mit redaktionellen Wendungen wie: "Antisemitische und antimuslimische Einstellungen haben in den vergangenen Jahren in Europa zugenommen" (Wiener Standard). So wird Stimmung gemacht. 

Über die gleichgerichtete Studie des European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) in Wien, einer EU-Einrichtung, und über den hanebüchenen Beitrag des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin zu dieser Studie siehe

(2) Verschiebungen in Deutschland und auch in anderen Ländern Europas meinten die Forscher zwischen den Probanden mit sehr günstigen und etwas günstigen Ansichtsbekundungen festgestellt zu haben; dito bei den ungünstigen Ansichten. 

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