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Iranisches ErdgasLügen für die KriegslobbyDer größte mitteleuropäische Öl- und Gaskonzern OMV
will sein Geschäft mit dem Iran ausweiten. Ein riesiges Erdgasfeld wartet auf
Erschließung, die Leitungen vom Iran nach Österreich und weiter nach
Deutschland, Italien und den Rest Europas sind teils vorhanden, teils im Bau
oder geplant, siehe Karte. Doch eine kleine, aber blindwütige Gruppe in Österreich
will das Iran-Geschäft des österreichischen Konzerns verhindern. Sie verkündet:
Bekannte Mitglieder der Kampfgruppe sind die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die Kanzler-Abwatscherin Beate Klarsfeld und Ariel Muzicant, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Sie verbreiten die zitierte Kriegspropagandalüge unter der Parole Stop
the bomb. In Wahrheit leben 25 000
Jüdinnen und Juden unbehelligt im Iran und wollen dort bleiben. In
Wahrheit hat Ahmadi Nedschad zum Sturz des zionistischen Regimes in Israel
aufgerufen. In
Wahrheit hat er den Mythos angeprangert, der wie eine Religion um die
Vernichtung der europäischen Juden gewoben worden ist. Und in Wahrheit haben
die USA und Frankreich mit Atombombardierung des Iran gedroht, nicht der Iran
dem feindlichen Israel. Es geht um Gas und Öl, das die US-Konzerne bekämen, wenn
sie den Iran niederringen würden, so, wie sie das irakische Öl bekommen haben
durch den Überfall auf den Irak. Scheitert die Initiative gegen den österreichisch-iranischen
Gas-Deal, kontrollieren der Iran und die europäischen Konzerne, zusammen mit
einer Holding aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der zweitgrößten
Besitzerin von OMV, das neue Erdgasfeld. Der deutsche Allianz-Konzern stellt ein
Mitglied im Aufsichtsrat von OMV: Das deutet auf erhebliche deutsche
Beteiligung. Die Herren und Damen Kampfgruppenmitglieder haben sich vor
den Karren der US-israelischen Kriegslobby gespannt. Beide Länder, Israel und
die USA, quellen über vor Atombomben. Der Iran hat keine. Die einzig richtige Forderung lautet daher: Stop the bombs. T:I:S, 16. Dezember 2007 Noch vor Ariel Muzicant hat sich Konkret-Herausgeber Hermann Gremliza den "friedenssichernden Anstrengungen" der Welt angeschlossen, siehe Unterzeichner-Liste. T:I:S, 30. Dezember 2007 Die Nabucco-Pipeline
Quelle der Karte: Wikipedia; dort auch mehr zum Nabucco-Projekt *Steinberg Recherche Referent Texte 2008 Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home nach oben
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