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Große Abschlußkundgebung

am Samstag, 25. Oktober 2008, 15 – 20 Uhr.

 „Tschüss Thor Steinar - Schöner Leben ohne Naziläden“. Vor der HSH-Shopping-Passage, Mönckebrunnen.  

+ KULTUR + INFORMATION + PARTY +  

Mehr, T:I:S, 23. Oktober 2008

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Erfolg

Das Hamburger Bekleidungsgeschäft mit Thor-Steinar-Artikeln muß bis Ende Oktober aus der Ladengalerie in der Innenstadt wieder ausziehen. Die HSH Nordbank, die die Ladenfläche an Thor-Steinar-Chef Uwe Meusel vermietet hatte, gab bekannt, dass der rechtsgültige Mietvertrag aufgehoben worden sei. Eine Auszugsprämie sei nicht gezahlt worden. Uwe Meusel betonte, dass "man sich kaufmännisch geeinigt" habe. 

Teil des Aufhebungsvertrages soll eine Schweigeklausel sein, die beiden Seiten verbietet, Einzelheiten über die Modalitäten preiszugeben. 

Hamburger Abendblatt, T:I:S, 12. Oktober 2008

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Der Kampf geht weiter

Fortlaufend Aktionen gegen den Laden in der Hamburger Innenstadt, der Thor-Steinar-Kleidung vertreibt.

Flugblatt, .pdf-Datei, T:I:S, 9. Oktober 2008. Dank an Karin

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Skandälchen

Als Top-Thema [der Hamburger Morgenpost], das am vergangenen Freitag die gesamte Seite eins belegte, musste das Skandälchen herhalten, dass neuerdings ein Laden in der Innenstadt Klamotten der Marke Thor Steinar verkauft, die bei Rechtsradikalen beliebt sind. Ein Thema, heiß wie der Reich[s]tagsbrand. 

Wolfgang Röhl, 27.09.2008   10:22

Achse des Guten, T:I:S, 27. September 2008. Siehe auch Henryk M. Broder

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Hamburg, Mönckebergstraße / Spitalerstraße

Widerstand gegen Thor-Steinar-Laden

Update vom verkaufsoffenen Sonntag, dem 28. September 2008: 

Ab 13.30 Uhr versammelten sich mehrere Hundert Nazi-Gegnerinnen vor der Einkaufspassage in der Hamburger Innenstadt. Die Polizei zog auf und verweigerte ihnen den Zutritt. Anhänger dagegen konnten im Thor-Steiner-Laden einkaufen. Die übrigen Läden schlossen nach und nach mangels Kundschaft. Die Betreiberin der Passage, die HSH Nordbank, im Besitz der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein, wird sich den Forderungen der Ladeninhaberinnen stellen müssen, denn der antifaschistische Protest soll fortdauern. 

T:I:S, 28. September 2008

Seit Donnerstag, 25. September 2008 kann die Nazi-Szene Kleidung der Marke Thor Steinar in der Hamburger Innenstadt kaufen. Die Protex GmbH hat in der Shopping-Passage der HSH Nordbank, der Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, für fünf Jahre einen großen ebenerdigen Laden angemietet. 

 

Schick und teuer - künftig Sammelpunkt für die Hamburger Nazi-Szene?

 

Nordisch. Mehr über die Ladenanmietung hier.

 

Am Samstag protestierte die VVN, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, mit einem Infostand vor der Passage an Hamburgs größter Einkaufsstraße, der Mönckebergstraße. Polizei fuhr auf. Für 13 Uhr am 28. September 2008, in Hamburg verkaufsoffener Sonntag, haben Gruppen aus dem Schanzenviertel und aus St. Pauli ebenfalls einen Stand vor der Passage angemeldet. Die Polizei wird wieder Überstunden machen.

Thor Steinar, eine schicke Marke, dient Nazis als Identifikationszeichen. Mehr zu Thor Steinar unter Old Shit. New Style. 

Die Anmietung ist ein Durchbruch für die deutsche Nazi-Szene. Bisher nur im Osten vertreten, kann sich der Thor-Steinar-Laden zu einem Sammelpunkt für die neuen alten Nazis in der westdeutschen Millionenstadt entwickeln. 

Die Inhaber der übrigen Läden sind besorgt: Die Mönckebergstraße vor der Tür dient seit Jahren als Demonstrationsmeile. Die Passage hat in den letzten Jahren an Attraktivität eingebüßt: Spar / Edeka für den Alltagsbedarf und eine Buchhandlung zogen aus. Im Augenblick besonders zu leiden hat ein Geschäft mit St-Pauli-Fan-Artikeln. Die Fans, zugleich Nazi-Gegner, werden von der Polizei nicht in die Passage gelassen.

 

Kein Zugang  für St.-Pauli-Fans am 27. September 2008

T:I:S, 27. September 2008

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