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Partei Bibeltreuer Christen, PBC

Die Partei Bibeltreuer Christen, PBC, sekundierte den jüdischen Gemeinden Hamburgs bei ihrem Eintreten für den israelischen Massenmord im Gazastreifen am 17. Januar 2009 auf dem Hamburger Gerhart-Hauptmann-Platz. Die Kriegsjuden gewährten der evangelikalen Polit-Sekte mit einem großen Transparent Zutritt zu ihrer geschlossenen Veranstaltung. 

Die Sekte führt auf ihrer Internetseite zur Unterstützung aller israelischen Raubzüge an:

"Deinen Nachkommen habe ich das ganze Land Kanaan gegeben zum ewigen Besitz." (1. Mose 13,15; 15,18; 17,8; 26,13; 35,12). 

Dazu gehören auch die Gebiete Judäa und Samaria [gemeint ist die palästinensische Westbank, T:I:S], die Golanhöhen [syrisch, von Israel seit 1967 besetzt, T:I:S] und der Gazastreifen (5. Mose 3; Josua 13,29-31; 15,47; 1. Chronik 5,23).

T:I:S, 19. Januar 2009

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/08religion.htm#PBC 

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Lobet den HErrn, das Kapital 

Dieter Frielinghaus, Pastor i.R., in der jungen Welt über die Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland mit dem Titel "Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive", .pdf-Datei, 484 KB, verfaßt unter der Leitung von Bischof Wolfgang Huber, Juli 2008. 

Einige Protestanten protestieren, andere können sich anschließen. 

Anmerkung: SteinbergRecherche schrieb am 13. April 2004: "Wer die BILD-Zeitung,  sozialdemokratische Politiker und Kirchenfürsten wie den Bischof Huber widerlich findet, kann kein ganz schlechter Mensch sein."

T:I:S, 25. Dezember 2008

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Rudolf Steinmetz

Krokodilstränen von und über Marx

 

Mit Krokodilstränen forderte der neue Münchner Erzbisch Dr. Reinhard Marx die Bänker zur Buße auf  und singt wie in seinem neuen Buch über das Kapital seines Trierer Namensvetters das hohe Lied der sozialen Marktwirtschaft.

In Trier ist man heilfroh, diesen Kerl los zu sein. Als Marx dort als Bischof anfing, lag der Kirchenbesuch noch bei 24 Prozent der registrierten Katholiken, als Marx ging, waren es nur noch 11 Prozent. 

In Trier hat Marx das durchgezogen, was Papst Ratzinger auch in München von ihm erwartet: Umbau des Bistums zu einer rentablen, klerikalen Rumpfkirche. Das bedeutet unter anderem, Laien in Schlüsselpositionen durch Priester zu ersetzen, die möglichst mit Billigarbeitsverträgen aus Missionsländern importiert werden. In Trier zog Marx einen knallharten Sparkurs durch: Kindergärten geschlossen und Kirchen verkauft, und nirgendwo wird mehr gearbeitet und weniger verdient als in kirchlichen Kliniken oder bei der Caritas. Mancher munkelt, Marx sei ein McKinsey-Berater, der sich als Bischof verkleidet habe.

Auf diese Weise, da hat wieder der Trierer Karl Marx Recht, wird Religion zum Opium fürs Volk.* Immerhin muß man katholischen Bischöfen konzedieren, daß sie sich standesgemäß verkleiden: mit der Tracht römischer Senatoren. Ihr stattlliches Gehalt (Staatssekretär plus Dienstwagen) kommt direkt vom Staat. Weil das auch kirchenferne Steuerzahler ungefragt mitbezahlen, sind Verfassungsklage und Rückzahlung eine Frage der Zeit.

T:I:S, 27. Oktober 2008

*Das Zitat "Opium fürs Volk" ist Lenins Interpretation bzw. Plagiat des Marxschen "Opium des Volkes" - was formal nur einen winzigen, aber gedanklich einen wichtigen Unterschied ausmacht. Zu allen Zeiten des Elends oder des epochalen Umbruchs haben die Menschen nach esoterischen Heilslehren gesucht, nach mystischen Reinigungskulten und religiös-jenseitig-orientierten Zukunftsversprechen gegiert und sind den abstrusesten Erlösungssverkündern gefolgt ... Dank an Volker Bräutigam, T:I:S, 28. Oktober 2008

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