Udo Ulfkotte

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Thomas Immanuel Steinberg

Udo Ulfkottes Krieg im Dunkeln liegt im Stockdunkeln 

 

Der Autor Udo Ulfkotte zeigt sich von der einen Seite in seiner elektronischen Akte Islam. Er überschreibt sie so:

Für Europa - gegen Eurabien

Willkommen auf einer Informationsseite, die Ihnen redaktionell aufbereitete Nachrichten aus der Welt des islamischen Kulturkreises bietet. Links in der Menüleiste finden Sie die Rubrik Nachrichten und das Archiv. Wenn Sie gegen die Islamisierung Europas aktiv werden möchten, dann unterstützen sie bitte den gemeinnützigen Verein Pax Europa.

Darunter zwei Fotos vom 11. September 2001 in New York mit der Bildunterschrift:

We will never forget ... the victims ...

Seine andere Seite offenbart Ulfkotte als Autor von Krieg im Dunkeln*:

Während die Mossad-Abteilung „Politische Aktion und Verbindung“ die Auslandskontakte zu diplomatischen Einrichtungen und geheimdienstlichen Residenturen unterhält, sind die „Abteilung für Sondereinsätze“ (Abt. Metsada, zuständig etwa für Sabotage und vedeckte Attentate) und die Abteilung für psychologische Kriegführung (Abt. Lohama Psichologit, LAP) dafür zuständig, beispielsweise tendenziöse Berichterstattung in den Medien zu erzeugen und die mit Israel sympathisierenden Journalisten zu instruieren. Die Abteilungen Metsada und LAP wurden zum Beispiel während der schweren Unruhen in Frankreich im November 2005 gemeinsam aktiv: In den Städten Rouen, Lille, Nizza, Dijon, Straßburg, Marseille, Bordeaux, Rennes, Pau, Orleans, Toulouse schürten sie über Agents Provocateurs Unruhen, die sich bald auch über Lyon, Roubaix, Avignon, Saint-Dizier, Drancy, Evreux, Nantes, Dünkirchen, Montpellier, Valenciennes, Cannes und Tourcoing ausbreiteten.

Während Medien die vom Mossad lancierte Geschichte von einer spontanen Erhebung sozial schwacher Einwanderer aus den Vorstädten in der Öffentlichkeit verbreiteten, beobachtete man in westlichen Geheimdienstkreisen schon seit langem die Bemühungen des Mossad, in Frankreich, das seit Jahrzehnten proarabisch ausgerichtet ist, eine antiarabische und antimuslimische Stimmung zu schüren. Britische und deutsche Nachrichtendienstler berichteten mir im November 2005 übereinstimmend, dass man in den genannten Städten in einigen Fällen im Hintergrund auf israelische Agents Provocateurs gestoßen sei. Es sei aber unklar, ob der Mossad die Erhebungen, bei denen im Laufe von zwei Wochen mehrere Tausend Fahrzeuge angezündet wurden, ursprünglich auch initiiert oder aber nach deren Ausbruch nur insgeheim weiter geschürt habe.

Nach Angaben eines Gesprächspartners von MI6 verfolgt Israel mit solchen Aktionen das Ziel, Muslime in der öffentlichen Meinung generell als unberechenbare Bedrohung erscheinen zu lassen, die nicht integrationsfähig seien. In Deutschland wie auch in Großbritannien habe man erkennen müssen, wie leicht es einer „geschickt agierenden Psy-Op-Truppe“ (Abteilung für psychologische Kriegführung) inzwischen gemacht werde, innerhalb Europas binnen kürzester Zeit Aufstände von gewaltigem Ausmaß zu schüren oder gar zu provozieren. Der französische Innenminister Nicolas Sarkozy hatte mit markigen Worten Teile der französischen Bevölkerung hinter sich geeint, als er die Protestierer „Abschaum“ nannte und sagte, diese müssten ausgekärchert werden. Es ist wohl ein Zufall, dass Nicolas Sarkozy aus einer Familie jüdischen Glaubens stammt und wirklich ohne Absicht mit seinen provozierenden Worten die Stimmung gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe in Frankreich schürte.

Wie paßt Ulfkottes elektronische zu seiner gedruckten Seite? Wie passen schleichende Islamisierung und  heraufkriechendes Eurasien, gegen die es aktiv zu werden gilt, mit Lockspitzeln des Mossad und israelisch geschürten und provozierten Araber- und Moslem-Aufständen zusammen? Worin liegt die Gefahr, und von wem geht sie aus?

Dunkel sind die Nachrichten, im Stockdunkeln bleiben die Quellen. Zwar

beobachte man in westlichen Geheimdienstkreisen... 

und 

britische und deutsche Nachrichtendienstler berichteten... im Hintergrund ... Es sei aber unklar...

und 

Nach Angaben eines Gesprächspartners... habe man erkennen müssen

Ulfkotte erwähnt wohl zufällig die Abstammung aus einer Familie jüdischen Glaubens und schürt wirklich ohne Absicht die Stimmung gegen diese und jene Gruppe. Denn im Stockdunkeln liegt der Krieg, der ihn umnachtet.

 

* Udo Ulfkotte: Der Krieg im Dunkeln. Die wahre Macht der Geheimdienste, S.56f. Hervorhebungen von T:I:S. Eichborn 2006. 384 Seiten, (D) € 22,90 

T:I:S, 9. Mai 2008. Siehe auch Hans-Peter Raddatz, Islamophobie und Judäophobie 

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