Zionismus

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Siehe auch Faschismus, Honestly Concerned und Israel (mit Links zu weiteren Beiträgen)

Definition. When we say Zionists, we mean Zionists, i.e. people who think Jews have the right to ethnically cleanse Palestine and oppress Palestinians. A lot of these people are Jewish, but that is their problem. Nobody forces Jews to be assholes. It comes with the territory, literally.

Jews sans frontières, 28. Oktober 2008

 

Zentralrat der Juden in Deutschland

Im Dezember [2008] hatte das Kuratorium [des Hessischen Kulturpreises] zunächst den arabisch-islamischen Wissenschaftler Fuat Sezgin als muslimischen Preisträger benannt. Sezgin hatte den Preis jedoch mit der Begründung abgelehnt, dass der mit ihm gemeinsam nominierte Korn [Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland] die Auseinandersetzung zwischen Israel und Palästina in einer für ihn nicht hinnehmbaren Weise kommentiert habe... 

Der Zentralrat der Juden kritisierte, es sei "skandalös", dass die Verweigerung des Kulturpreises durch den muslimischen Wissenschaftler zu keiner Debatte ... geführt habe. "Warum hat niemand aufgeschrien, als ein Muslim sich weigerte, einen Preis mit einem Juden anzunehmen?" fragte der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer. 

JüdischeWoche Nachrichten 

Kommentar: 

Falls die Jüdische Woche Stephan Kramer richtig zitiert hat, wird kein anständiger Mensch mehr mit Stephan Kramer zu tun haben wollen. Das wird er als Judenhaß interpretieren. 

Falls der Zentralrat der Juden in Deutschland sich von der Äußerung seines Generalsekretärs nicht distanziert, werden sich zahlreiche weitere anständige Leute vom Zentralrat distanzieren. Wird der Zentralrat das auch als Judenhaß interpretieren?

T:I:S, 19. Mai 2009. Dank an Schmidt-Polyglott. Siehe auch Zentralrat der Juden in Deutschland

Ergänzung: Der Tagesspiegel berichtet exakt das Gleiche über Kramer. Siehe dazu auch Kampf der Kulturen

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/08zionismus.htm#Juden  

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Rudolf Bkouche

De l'antisionisme

Question : pourquoi le "J" de l'UJFP ou de IJAN ?

Rudolf Bkouche, Mitglied der antizionistischen Union juive française pour la paix, argumentiert dafür, daß nicht-religiöse antizionistische Juden sich explizit als Juden gegen den Zionismus stellen.

Er entfaltet ohne ausdrücklichen Bezug eine Gegenposition zum nicht-religiösen Gilad Atzmon, der - außerhalb des religiös begründeten Judentums - jede Berufung auf Jüdischkeit der humanitären Sache für abträglich hält.

http://www.steinbergrecherche.com/20090501bkoucheantisionisme.pdf 

T:I:S, 13. Mai 2009. Dank an Jean Claude Meyer

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/08zionismus.htm#Bkouche 

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Religiös garnierter Zionismus

According to figures cited in the Israeli media, more than one-third of all Israel’s combat soldiers are religious, as are more than 40 per cent of those graduating from officer courses.

The army has encouraged this trend by creating some two dozen hesder yeshivas, seminaries in which youths can combine Biblical studies with army service in separate religious units. Many of the yeshivas are based in the West Bank, where students are educated by the settlements’ extremist rabbis.

Ehud Barak, the defence minister, has rapidly expanded the programme, approving four yeshivas, three based in settlements, last summer. Another 10 are reportedly awaiting his approval.

Religious Extremists Rising Through the Ranks. An IDF Jihad? Jonathan Cook, Nazareth. CounterPunch, 4. Februar 2009

T:I:S, 4. Februar 2009. Siehe auch Merkaz Harav

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Zionismus heißt Haß

Älteres Video, vier Minuten, ARD,  Weltspiegel, T:I:S, 2. Januar 2009

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Auf dem Weg zur zionistischen Universität

Viktoria Waltz, promovierte Planerin an der Universität Dortmund, teilt nicht den Standpunkt der israelischen Regierung zum Nahostkonflikt. 

Jetzt wurde sie ausgegrenzt, auf Betreiben der üblichen Verdächtigen: Henryk M. Broder, Benjamin Weinthal, Thomas Krüger, Leiter der Bundeszentrale für politische Bildung, und Honestly Concerned, 

einem aus den USA herüberreichenden Arm der dortigen IPAC‘s (‚Israel political action committees‘), dortigen christlichen Fundamentalisten und den sogenannten ‚Anti-Deutschen‘, deren Motto unter anderem ‚Lang lebe Israel, nieder mit Deutschland‘ ist.

T:I:S, 26. Dezember 2008. Dank an Schmidt-Polyglott

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Charlotte Knobloch

 

Frohe Feiertage

 

Thomas Immanuel Steinberg

Ein kriegsbürgerliches Trauerspiel 

Grußbotschaft der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, an die Bürger und politisch Verantwortlichen der Bundesrepublik Deutschland...

 

Kommentar

Gute Gelegenheiten soll man nutzen , um zu danken, sich Gutes zu wünschen und Hoffnungen auszudrücken: Das jüdische Chanukka- und das christliche Weihnachtsfest sowie der kalendarische Jahreswechsel sind solche guten Gelegenheiten.

 

Wir Juden danken den Bürgern und Politikern der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2008. Frau Knobloch meint sich und die Zentralratsmehrheit. Die Jüdische Stimme dagegen tadelt die Politiker der Republik und ihre Unterstützer – aber nicht für das Jahr, sondern für deren Taten.

 

Es hat Juden und Nichtjuden einander noch nähergebracht. Im Jahr 2008 sind die Kriegsjuden im Zentralrat und die Kriegs-Nichtjuden in allen Parteien noch enger zusammengerückt.

 

Gemeinsam haben wir den 60. Geburtstag des Jüdischen Staates, Israel, gefeiert.

 

– und die Schmerzensschreie der Palästinenser überhört.
Wir wissen: Israels Politik ist - aus unserer Sicht leider und weil oft missverstanden - umstritten. Zum Glück haben Viele, ob Juden oder Nichtjuden, gut verstanden: Die israelische Staats- und Regierungspolitik besteht aus Rüstung, Besatzung und Krieg.

 

Doch die grundsätzliche Verbundenheit vieler Bürger und Politiker mit Israel haben wir freudig registriert; nicht zuletzt das uneingeschränkte Bekenntnis der Bundeskanzlerin zur Existenzberechtigung des Jüdischen Staates. Danke, Deutschland.

 

siehe Existenzrecht
Sie wissen: Wir sind engagierte, loyale und gute Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland. Wir wissen seit 1914: Kriegsjuden ziehen an der Seite von Kriegs-Nichtjuden mit Feuereifer in jeden Angriffskrieg, sobald sie dürfen. Ein Obrigkeitsstaat verlangt Loyalität von seinen Untertanen. Mißtrauen wäre geboten.

 

Sie verstehen aber sicher auch unsere besondere Verbundenheit mit Israel. Für uns ist Israel kein „Land wie jedes andere“, auch als Bürger Deutschlands.
Gemeinsam haben wir nicht nur des Lichtes, sondern auch der tiefen Schatten gedacht: der 70. Wiederkehr der sogenannten „Reichskristallnacht“. Sicher haben viele wie wir empfunden: Das gemeinsame Gedenken, das gemeinsame Nachdenken über die verbrecherische NS-Vergangenheit hat uns nicht voneinander getrennt.

 

Im Gegenteil: Juden und Nichtjuden haben erleichtert und dankbar festgestellt: Was uns damals trennte, eint uns heute, denn heute teilen wir dieselben Wertvorstellungen von Menschlichkeit und Demokratie, Toleranz und Akzeptanz. Zentralrat und übriger Mainstream teilen die Vorstellung: Angriffskriege en série, die Einschränkung und Abschaffung von Bürgerrechten und die Anhäufung des Vermögens bei einer winzigen Minderheit sind menschenwürdig und demokratisch.

 

Gemeinsam wollen wir, gerade in der gegenwärtigen Krise, unser demokratisches Deutschland stabilisieren. Gemeinsam diffamieren Zentralrat und übriger Mainstream die Kriegsgegner im Lande: als Antisemiten und Terroristen. Gemeinsam basteln sie am Unterdrückungsapparat.

 

Dafür wünschen wir uns nicht nur wirtschaftliche Erholung, sondern weiter feste Grundsätze. Dazu zählt: Die Bundesrepublik Deutschland ist eine wehrhafte Demokratie. Feinde der Demokratie können und dürfen nicht mit Toleranz oder gar Akzeptanz rechnen. Das gilt vor allem für Rechtsextremisten. Dass die NPD Bürgergelder in Form von Steuern genießt, ist nicht nur fürs uns unerträglich. Null-Toleranz gegen Rechts – aber auch gegen Terror jedweder Couleur und Herkunft, nicht zuletzt gegen den islamistischen Terror.

Die Gefahr ist real, nicht eingebildet. Bombay hat uns schmerzlich daran erinnert: Nur weil wir Juden sind, sollen wir Opfer sein. Wir erwarten und sind sicher, dass Bürger und Politik Deutschlands uns weiter schützen, weil wir, wie alle Menschen, ein Recht auf Leben haben. Uns das zu sichern, ist kein Gnadenakt, sondern menschliche Selbstverständlichkeit.

Die Gefahr ist real, nicht eingebildet. Passau, das Verbrechen am Polizeipräsidenten, hat uns alle daran erinnert: Demokraten und die Demokratie müssen agieren, nicht nur reagieren.

 

Schäuble drückt’s noch verdrehter aus, und damit klarer: 

Die Gefahr ist nicht reine Spinnerei

 

Hierbei stehen wir, wie immer, Seite an Seite mit allen demokratischen Bürgern und Politikern Deutschlands. Wir schauen nicht zu, wir machen mit, denn 2008 hat uns allen gezeigt: Der Kampf gegen Unmenschlichkeit verbindet Menschen, die vor allem dies wollen: Miteinander in Frieden leben.

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Kalenderjahr

Charlotte Knobloch
Die Bourgeoisie, ob jüdisch oder nicht-jüdisch, macht mit, wie immer.
haGalil, 22. Dezember 2008 T:I:S, 23. Dezember 2008
 

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/08zionismus.htm#Trauerspiel 

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Thomas Immanuel Steinberg 

Drohungen und Taten

Vor einigen Jahren deutete eine Frau beim Aussteigen aus der Straßenbahn auf ein Kind mit Down-Syndrom und bemerkte zur daneben stehenden Mutter: „Da hätten Sie aber auch aufpassen können!“

Die Mutter mußte die Bemerkung als Morddrohung verstehen: Denn von 1940 bis 1941 haben Ärzte und Pflegekräfte in Deutschland im Rahmen der Aktion T4 mehr als 100 000 Psychiatrie-Patienten und Behinderte systematisch ermordet.

Im gleichen Sinne verstehen Jüdinnen und Juden Judenhaß als tödliche Bedrohung. Sie bekämpfen die Judenhasser, diese potentiellen Mörder und Wegbereiter für Mord, und zwar zu allererst dadurch, daß sie sie als Judenhasser, also als mögliche Mörder oder Mittäter identifizieren; dann aber auch durch gesellschaftliche Ächtung, wirtschaftliche Sanktionierung und rechtliche Verfolgung. Viele Nicht-Juden tun es ihnen gleich. Im Kampf gegen Judenhaß greifen Zionisten sogar selber zu Mord.

Die fatale Konsequenz: Auch wer Juden gar nicht haßt, aber des Judenhasses bezichtigt wird, muß sich bedroht fühlen, gilt er doch bei den Bezichtigern als potentieller Verbrecher, der gesellschaftlich oder gar physisch auszuschalten ist. Die in Deutschland zu Unrecht des Judenhasses Bezichtigten sind inzwischen Legion. Ihre Bedrohung ist Wasser auf die Mühlen der tatsächlichen Judenhasser.

Somit fördert, wer Evelyn Hecht-Galinski oder Norman Paech des Judenhasses bezichtigt, den Judenhaß. Die Förderer sind bekannt: Sie sitzen im Zentralrat der Juden, auf der Achse des Guten und sogar in der Partei Die Linke. Sie geben vor, den Judenhaß zu bekämpfen, und schüren ihn.

Damit nicht genug. Diese Förderer des Judenhasses rechtfertigen unter dem Mäntelchen angeblicher Haßbekämpfung häufig auch die israelischen Staatsverbrechen und deren Deckung durch die US-Herrscher. Sie bedrohen uns ebenso wie die Frau in der Straßenbahn das Kind und seine Mutter. 

T:I:S, 17. Dezember 2008

Siehe auch das Vorwort von Felicia Langer zu Norman G. Finkelstein: Antisemitismus als politische Waffe: Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte. Piper 2006

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/08zionismus.htm#Drohungen

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Zionistische Brunnenvergifter

On 2nd December, 2008, more than 200 Palestinian, international and Israeli activists marched to the Palestinian lands on which Israeli settlers are preparing to dump solid waste.

... The second objection is to the existence of a waste dump on the site, which lies just 100 metres above the Deir Sharaf aquifer - the source of 40 percent of Nablus’ drinking water.

 International Solidarity Movement und Rachel Bergstein, T:I:S, 5. Dezember 2008

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Jüdische Israelis verüben Pogrome an Palästinensern in Hebron 

Al-Ahram Weekly zufolge ("Kristallnacht in Hebron") sind die jüdisch-israelischen Siedler, die seit Wochen am Sabbat den Palästinensern in Hebron die Autos zertrümmern und die Häuser beschädigen, Nachfolger von Abraham Isaac Kook, auf den die Talmudhochschule Mercaz Harav zurückgeht. 

Am 6. März 2008 hatte ein Palästinenser in Jerusalem acht Studenten von Mercaz Harav erschossen. Dieter Helbig, Pfarrer i.R., meinte in einem fundierten Beitrag in einem Kirchenblatt, angesichts der zahllosen israelischen Verbrechen gegen die Palästinenser in den vergangenen vierzig Jahren "kann ich das verstehen. Wer sind da die eigentlichen Täter, wer die Opfer?" 

Arno Hamburger, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde in Nürnberg,  regte sich deshalb über Helbig auf

SteinbergRecherche kommentierte den Vorgang: 

Hamburger verbreitet sich ab und zu in der Bildzeitung - und mit was für einer widerlichen Kriegshetze. Die acht getöteten Merkaz-Harav-Schüler, um die Hamburger Wirbel macht, waren keine gewöhnlichen Betbrüder, sondern studierten in der Kaderschmiede für Siedler, also für Landräuber. 

Helbigs fundierter schriftlicher Beitrag in dem Kirchenblatt wurde inzwischen von der Redaktion getilgt. 

T:I:S, 1. Dezember 2008. Dank an Claudia Karas. Siehe auch: Israel: Nichtregierungsorganisationen beklagen fehlende Strafverfolgung von Übergriffen gegen Palästinenser,  junge Welt

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/08zionismus.htm#Hebron

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Antideutscher Kristallabend

Am Abend des 15. November 2008 wurden die Scheiben des Büros der DKP in Halle (Saale) eingeworfen. Einer Erklärung von Matthias Kramer vom Koordinierungsrat der DKP in Sachsen-Anhalt zufolge, waren an die Außenwände die Parolen  „Save Israel“, „ Smash DKP/SDAJ“ und „Nazis raus“ gesprüht worden.

Das Parteibüro ist nach Helene Glatzer benannt, einer Kommunistin, die 1935 von der Gestapo zu Tode gefoltert wurde. 

Vorausgegangen waren dem Angriff auf das Büro, der Erklärung zufolge, Provokationen anläßlich der Bündnisdemonstration „Gegen Geschichtsverfälschung, Faschismus und Sozialabbau“ am 8. November 2008 in Halle. Im Vorfeld der Demonstration hätten Gruppen wie „ag no tears for krauts“ und  „Jugendantifa“ die üblichen antideutschen Falschdarstellungen verbreitet.

T:I:S, 29. November 2008. Dank an Kommunisten-online

URL dieses Beitrags:  http://www.steinbergrecherche.com/08zionismus.htm#Kristallabend 

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Thomas Immanuel Steinberg

Steilvorlage für Judenhasser

Als Ignatz Bubis im Herbst 1992, drei Monate nach dem Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim, mit einer Delegation des Zentralrats der Juden in Deutschland Rostock besuchte, herrschte ihn ein Kommunalpolitiker der dortigen CDU an: 

Sie sind deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Ihre Heimat ist Israel. Ist das richtig so?

Darauf entgegnete Bubis:

Sie wollen mit anderen Worten wissen, was ich hier eigentlich zu suchen habe?

Der CDU-Mann mußte zurücktreten, berichtete Die Zeit

Warum mußte er damals zurücktreten? Weil er das judäophobe Stereotyp bedient hatte, jedes Juden Heimat sei Israel.

Der heutige Zentralrat der Juden in Deutschland setzt aufs judäophobe Stereotyp selber noch eins drauf: Er identifiziert sich nicht nur mit Israel als Land, sondern ganz ausdrücklich mit dessen zionistischer Staats- und Regierungspolitik. So stärkt das Gremium dem Zionisten Henryk M. Broder dabei den Rücken, daß er die jüdische Besatzungs- und Kriegsgegnerin Evelyn Hecht-Galinski als judäophob diffamiert. (1)

Da können sich alle Judenhasser vor Freude auf die Schenkel klopfen: Kaum ist ’mal eine gegen die Schweinereien, schon wird sie von ganz oben gemobbt.

T:I:S, 25. November 2008

Anmerkung

(1) Prozeßtermine Hecht-Galinski gegen Broder unter Henryk M. Broder

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/08zionismus.htm#Steilvorlage 

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Thomas Immanuel Steinberg

Wer lügt noch dreister als der Bundestag? Der Zentralrat der Juden!

Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon hatte den iranischen Ex-Präsidenten Mohammad Chatami empfangen. Daraufhin schrieben ihm der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann und der Generalsekretär des Rats, Stephan J. Kramer in einem offenen Brief:

Ihr Appeasement gegenüber Herrn Chatami und damit dem Mullah-Regime und dessen diktatorischen und terroristischen Ambitionen ermöglicht es erst jene Vorhaben umzusetzen, die Präsident Ahmadinedschad heute offen benennt, nämlich mit Hilfe einer islamischen Atombombe Israel von der Landkarte zu fegen und das iranische Volk brutal weiter zu unterdrücken.

Weder hat der iranische Präsident Ahmadinedschad je geäußert vorzuhaben, Israel von der Landkarte zu fegen, noch, sich einer islamischen (?) Atombombe zu bedienen oder das iranische Volk weiter zu unterdrücken, siehe Bundeszentrale für politische Bildung.

Der Zentralrat der Juden lügt noch dreister als der Bundestag, siehe zum Vergleich Kampf der Kulturen.

Zentralrat der Juden in Deutschland,  T:I:S, 5. November 2008. Dank an Schmidt-Polyglott

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Les Levidow

Zionist Anti-Semitism

RETURN, London, December 1990

Vollständige Fassung bei http://jewssansfrontieres.blogspot.com/ am 25. Oktober 2008

 T:I:S, 31. Oktober 2008. Dank an Schmidt-Polyglott

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Kristina Köhler

Die Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler läßt im Namen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die bigotte Sau raus. Sie werde nicht mit Der Linken zusammen gegen Judäophobie vorgehen, denn:  

Bis heute hat die Linke keinen (sic) klare Trennung von ihrer auch hier unrühmlichen Tradition vollzogen: Stattdessen marschieren heute Abgeordnete der Linken auf antisemitischen Demonstrationen durch Berlin. Sie unterstützen pro-Hamas und pro-Hisbollah Kundgebungen, aus denen heraus das Existenzrecht Israels negiert wird, auf denen "Heil Hitler"- und "Tod den Juden"-Rufe ertönen und bei denen auf Plakaten Davidstern und Hakenkreuz in Verbindung gebracht und mit Hakenkreuz beschmierte Israelfahnen verbrannt werden.

Fakt ist: Scharenweise fanden kleine und große Nazis, wutschäumende und kaltblütige Judenhasser in den beiden christlichen Parteien Aufnahme und Posten, bis hinauf zu Kurt Georg Kiesinger, dessen Kanzlerschaft uns die mörderischen Notstandsgesetze bescherte. Keinen Millimeter sind CDU und CSU von dessen Kurs abgewichen, geschweige denn, daß sie sich von dem Alt-Nazi distanziert hätten.

Mehr über die Islam-Basherin und Broder-Förderin Kristina Köhler unter Henryk M. Broder

T:I:S, 23. Oktober 2008

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Internationales antizionistisches Netz

Charta auf Französisch und Englisch. Der Zionismus ist rassistisch und antisemitisch.

International Jewish Anti-Zionist Network, T:I:S, 16. Oktober 2008

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Learn How To Fight Zionism With Your Computer 

HonestReporting und StandWithUs, zwei zionistische Einrichtungen, haben Tipps für den Kampf im Internet gegeben. Die meisten Tipps werden auch ihren Gegnern weiterhelfen. .pdf-Datei. Siehe auch Hasbara

T:I:S, 15. Oktober 2008

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Begriffsstutzig

Beste Güße (sic) verschickt Bernd Dahlenburg, M.A., Evang. Theologe / Freier Redakteur bei Honestly Concerned. Er versucht vergeblich, Norman Paech zu beleidigen und kriegt auch den Unterschied zwischen einer Selbst- und einer Fremdzuordnung nicht gebacken. Dabei hat Gerhard Zwerenz doch allen Hexenjägern so erfrischend verständlich erklärt, warum ein Linker kein Antisemit sein kann.

T:I:S, 14. Oktober 2008

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Punkte

Tiefpunkt. "Der Antisemitismus-Vorwurf wegen Anti-Zionismus ist ein Tiefpunkt jüdischen Geisteslebens." Rolf Verleger in Hamburg am 12. Oktober 2008 

Höhepunkt. Für 2 695 US-Dollar eine Woche "The Ultimate Mission to Israel". Vermutlich ein Höhepunkt: "Inside tour of the Israeli Air Force unit who carries out targeted killings."

Veranstalter: Israel Law Center. Werbung regelmäßig in Ha'aretz online. 

T:I:S, 13. Oktober 2008. Dank an Schmidt-Polyglott

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Verlogen

Mit propagandaministerieller Beharrlichkeit wiederholen Zionisten, zum Beispiel in der israelischen Tageszeitung Ha'aretz, nicht nur ihre längst aufgedeckten Lügen über angebliche Ahmadinedschad-Äußerungen, siehe Bundeszentrale für politische Bildung

Sie lügen sich neuerdings auch alle Tage eine angebliche Arbeitsdefinition von Antisemitismus zurecht, die Angriffe auf die israelische Staats- und Regierungspolitik für antisemitisch erklärt.

Tatsächlich geht die gemeinte, übrigens ohne jede rechtliche Bedeutung in die Welt gesetzte Definition des EUMC mit keinem Wort auf israelische Angelegenheiten ein. Vielmehr haben die Erfinder in der Erläuterung zu ihrer Definition einen nahezu tautologischen Selbstgänger untergebracht: 

Rhetorische und physische Manifestationen von Antisemitismus...  können... gegen den Staat Israel, angesehen als jüdische Gemeinschaft, gerichtet sein.

Quellen und Erläuterung in der Dortmunder Erklärung vom 21. September 2005; Analyse von Knut Mellenthin.

In einer Arbeitsdefinition für Zionismus, soviel steht fest, darf das Adjektiv "verlogen" auf keinen Fall fehlen.

T:I:S, 3. Oktober 2008

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Lustiger Selbsthaß 

Der ungekürzte Beitrag von Arno Lustiger für die FAZ vom 18. September 2008 samt allen Diffamierungen

Dazu Leserbriefe von Ruth Asfour, Alfred Grosser, Abraham Melzer, Gerhard Braun, Dr. Wolf Calebow, Günter Schenk, Eveyln Hecht-Galinski und Dr. Hans J. Ballstaedt; zusammengestellt von Volker O’Barden in einer .pdf-Datei

T:I:S, 30. September 2008. Siehe auch den Kurzkommentar von SteinbergRecherche und die Stellungnahme von Rolf Verleger

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Clemens Heni

Clemens Heni veröffentlicht so viele schlechte Aufsätze, daß man nicht mehr nachkommt: hier ein Beispiel, -pdf-Datei, und ein Link zu einem Beispiel. Abschließend der Verweis auf einen Verriß seiner Dissertation. 

Henis Methode, neben grottenschlechtem Deutsch, ist die Unterstellung, und zwar die infame. Heni ist inzwischen an der Yale-Universität aktiv. Sein Verdienst: Er setzt sich für die israelische Staats- und Regierungspolitik ein.

T:I:S, 29. September 2008

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Ansprache vor der 192. UN-Vollversammlung 

Auszug aus dem Transkript 

The dignity, integrity and rights of the American and European people are being played with by a small but deceitful number of people called Zionists. Although they are a miniscule minority, they have been dominating an important portion of the financial and monetary centers as well as the political decision-making centers of some European countries and the US in a deceitful, complex and furtive manner. It is deeply disastrous to witness that some presidential or premiere nominees in some big countries have to visit these people, take part in their gatherings, swear their allegiance and commitment to their interests in order to attain financial or media support.

This means that the great people of America and various nations of Europe need to obey the demands and wishes of a small number of acquisitive and invasive people. These nations are spending their dignity and resources on the crimes and occupations and the threats of the Zionist network against their will.

T:I:S, 24. September 2008. Dank an Schmidt-Polyglott

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Olmerts Testament: endgültige Rassentrennung in Nahost

Groß-Israel ist vorbei, Groß-Israel gibt es nicht. Wer so redet, betrügt sich selbst...Während Camp David dachte ich, Ehud Barak sei mit den Zugeständnissen zu weit gegangen, und das habe ich ihm gesagt... Ich dachte, das ganze Land vom Jordan bis zum Meer gehöre uns, doch schließlich, nach einem langen, quälenden Prozeß kam ich zum Schluß, daß wir teilen müssen mit denen, mit denen wir leben, wenn wir kein bi-nationaler Staat sein wollen.

Ha'aretz, T:I:S, 20. September 2008. Dank an Ruedi

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Der Zionist und die Nazis

Arno Lustiger zählt in der FAZ Leute auf, die Juden gehaßt haben, darunter Juden, die Juden gehaßt haben, und dann noch Juden, die lebensmüde wurden. Abschließend findet er, es sei ihm "gelungen, moralischen Schaden von der evangelischen Kirche abzuwenden". Das Ganze hält die FAZ-Redaktion für einen "Kurzen Lehrgang über den Selbsthass". 

Was den Mann wurmt, er aber offenbar weder erfassen, noch gar widerlegen kann, hat ihm Shraga Elam bereits vor beinahe drei Jahren verdeutlicht: die besorgniserregenden Ähnlichkeiten zwischen Israel und NS-Deutschland. 

Mehr noch: Vor über acht Jahren hat Helmut Höge in der jungen Welt den plappernden Lustiger in eine Reihe mit Autoren gestellt, die eher Kommunisten als Nazis für judäophob halten. Doch Arno Lustiger nennt weiterhin antisemitisch, was ihm vor die pro-kapitalistische Flinte kommt.

T:I:S, 18. September 2008. Zu Lustiger siehe auch Rolf Verleger und Lustiger Selbsthaß

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Die Israelis, 

ein Volk unverbesserlicher Rassisten? Das kann wohl nicht wahr sein. Uri Avnery hat in seiner aktuellsten Kolumne, veröffentlicht in vielen alternativen Medien, unter dem deutschen Titel „Des Teufels Pferdefuss“ eine mögliche Ein-Staat-Lösung für das Problem Israel/Palästina als eine Anti-Lösung bezeichnet, weil dies automatisch zu der „ethnischen Säuberung“ durch die jüdischen Israelis gegen alle Araber führen würde, deren sie habhaft werden könnten. 99,99% der jüdischen Israelis würden daran teilnehmen. Ist Israel wirklich der Staat der unverbesserlichen und gewaltbereiten Rassisten?

  Karl-Weiss-Blog , Hervorhebung von T:I:S 

Uri Avnery ist Zionist. 

T:I:S, 17. September 2008

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Bis zum Hals im Schlamassel

Meron Benvenisti, Ha'aretz, und Ran HaCohen, antiwar.com, zerpflücken die israelische Propagandakampagne namens "Verhandlungen mit den Palästinensern": 

Alle Israelis hängen am Tropf der nationalen Sicherheits- und Rüstungsindustrie.

Die Juden der Welt werden für Besatzung und Kolonisierung Palästinas vereinnahmt, als stünde sonst ihre Existenz auf dem Spiel. 

Jede Opposition wird als Judäophobie oder als jüdischer Selbsthaß diffamiert und erstickt.

T:I:S, 30. August 2008

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Fausto Giudice

Ethnic cleansing at the public entity, France Monde: Radio France International Fires the Journalist Richard Labévière

Englische Übersetzung des französischen Originalbeitrags; deutsche Übersetzung hier und bei Tlaxcala

T:I:S, 19. August 2008

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Fausto Giudice

Politische Säuberung bei France Monde

Richard Labévière von Radio France Internationale entlassen (1)

 

Am 12. August 2008 hat Radio France Internationale (RFI) den weltweit renommierten Schriftsteller und Journalisten Richard Labévière entlassen. Das geschah unter unerhört brutalen Umständen. Sie zeugen von den neuen Managementmethoden unter der Präsidentschaft von Nicolas Sarkozy und vom neokonservativen Triumph der antlantistischen Mannschaft im Einflußbereich der französischen Auslandssender unter der Führung von Christine Ockrent. Sie ist die Frau des Überläufers (2) und jetzigen französischen Außenministers Bernard Kouchner.

Dieser Entlassung griff die SDJ, die Vereinigung der Journalisten, psychologisch vor. Sie zeigte sich bereits lange vor der Vorladung des als schuldig geltenden Journalisten "erstaunt" über die Umstände der Produktion des Gegenstands des Delikts: 

eines Interviews mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad im Vorlauf seiner Frankreich-Visite.

Surrealer Entlassungsgrund

Der für diese barsche Entlassung angeführte Grund ist allerdings schlicht und einfach surreal: Richard Labévière wird beschuldigt, die Leitung des Senders nicht über das Interview informiert zu haben, das er mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in Damaskus geführt hatte, und das am 9. Juli 2008 von TV5 und am 10. Juli von RFI ausgestrahlt wurde, am Vorabend des offiziellen Besuchs von al-Assad in Paris auf Einladung des Präsidenten Sarkozy.

"Antisemitismus"

Richard Labévière ist kein gewöhnlicher Siné*. Er war nacheinander Chefredakteur von RFI – eine Stelle, von der er abgelöst wurde, weil er Alain Ménargues** unterstützt hatte, welchselber auf Bitten des israelischen Botschafters in Frankreich, Nissim Zvili, wegen „Antisemitismus“ zum Rücktritt gezwungen war – dann verantwortlich für die Morgensendung „Propose?“, die ihm 2005 auf Bitten des gleichen Botschafters entzogen wurde. Ihm blieb nur noch die Sendung „Géopolitique, le débat“ von vierzig Minuten, samstags. Er hat sie nicht mehr.

Bernard Kouchner wird am Dienstag in Damaskus Bachar al-Assad treffen. Wie mag er die Entlassung von Labévière erklären? Wird er das Buch ansprechen, das der Journalist zusammen mit dem Philosophen Bruno Jeanmart veröffentlicht hat unter dem Titel „Bernard-Henry Lévy ou la règle du Je“***, eine gebührende Attacke auf den Medien-Satrapen Bernard-Henry Lévy? Oder wird er dem syrischen Gast erklären, daß „man“ es nicht mehr ertragen habe, Labévière sagen zu hören, daß die Hauptstadt von Israel Tel Aviv heißt und nicht Jerusalem?

Und wie wird Kouchner diese unglaubliche Entlassung Frau Anne Gazeau-Secret erklären, seiner Botschafterin Im Haag, in den Niederlanden, und im übrigen Ehefrau von Richard Labévière?

Die westlichen Medien schweigen

Und wann denn werden die französischen Medien sich dazu entschließen, die Nachricht über diese Entlassung zu veröffentlichen? Bis dato, vier Tage nach der Entlassung, hat keines von ihnen ein Sterbenswörtchen von der Sache verlauten lassen. Die einzige Nachricht auf der Welt erschien in den arabischen Medien: in Assafir und Al Manar in Beirut, in Al Quds Al Arabi, London, und auf einer Webseite aus Aleppo, Syrien. 

Merkwürdig? Sie haben merkwürdig gesagt?

Fazit

Ich kann die Leser, die in Realzeit über die Taten und Untaten des Sarkozyschen Frankreich informiert werden möchten, nur ermutigen, sich der Aufgabe des Arabischlernens zu widmen. Denen, die es schon ohne meinen Rat getan haben, empfehle ich den ausgezeichneten Artikel von Mohamed Balut, Pariser Korrespondent der Beiruter Tageszeitung Assafir. Für die, die diese Sprache noch nicht können, hier eine kurze Zusammenfassung:

Nach seinem Interview mit al-Assad...

Entlassung eines französischen Journalisten, der mit der arabischen Sache sympathisiert

Die Tatsache, mit dem Präsidenten Bachar al-Assad gesprochen zu haben, könnte den französischen Journalisten, über die Bitterkeit hinaus, seinen Posten bei RFI  und TV 5 gekostet haben. 

Die öffentlichen französischen Medien scheinen nicht darüber auf dem Laufenden zu sein, daß es eine französisch-syrische Annäherung gibt, oder sie versuchen, sie zu ignorieren. Richard Lavébière hat in Dutzenden von Artikeln und in zwei Büchern letztes Jahr die palästinensische Sache unterstützt, eins davon geschrieben zusammen mit Pierre Péan, „Bethléhem en Palestine“ (der Autor irrt, das Buch ist von 1999, FG).  

Nach der Veröffentlichung fand er auf seinem Schreibtisch einen Brief: „Wir werden Dir die Haut abziehen“. Nach seiner Entlassung stellt sich nun die Frage: Darf man in den französischen Medien Israel kritisieren? Wir erinnern daran, daß Labévière in seinem Buch „La règle du je“ [Die Regel des Ich, T:I:S] den jüdischen Philosophen Bernard-Henry Lévy angegriffen hat, der in einer Artikelserie seiner Zeitschrift „La règle du jeu“ [Die Spielregel, T:I:S] jeden kriminalisiert hat, der Israel kritisiert. 

Alain Ménargues hatte bereits den Preis bezahlt, Pascal Boniface, der bekannte französische Forscher, war durch eine heftige Pressekampagne kaltgestellt worden, als er sein Buch veröffentlichte mit dem aufmerksamkeitserregenden Titel: „Darf man Israel kritisieren?“  

Ist es Zufall, daß die selbe, aus Pierre Ganz, dem Verantwortlichen für die französisch-sprachigen Sendungen von RFI, aus Frank Weil-Rabaud und aus Nicolas Vespucci bestehende Mannschaft, die die Kampagne gegen Ménargues geführt hat, auch die Initiative ergriffen hat, gegen Labévière ins Feld zu ziehen? Wer hat Labévière unterstüzt? Nur die CFDT [eine französische Gewerkschaft, T:I:S]. 

Anmerkungen des Autors

* Satirischer Zeichner und Anarchist, aus dem Wochenblatt Charlie-Hebdo von seinem NeoCon-Chef Philippe Val wegen „Antisemitismus“ entlassen, weil er geschrieben hatte, daß Jean Sarkozy, der Sohn von Nicolas, sich anschickte, zum Judentum zu konvertieren angesichts seiner bevorstehenden Heirat mit der Erbin der Kaufhauskette Darty.

**Autor zweier Bücher, die die israelischen Instanzen und ihre französischen Parteigänger ihm nicht verziehen haben: Les Secrets de la guerre du Liban : Du coup d'état de Béchir Gémayel aux massacres des camps palestiniens  [Die Geheimnisse des Libanonkrieges: Vom Staatsstreich Bechir Gemayels zu den Massakern in den Palästinenserlagern, T:I:S] und Le Mur de Sharon [Schaons Mauer, T:I:S]

*** Anspielung auf den Titel der Zeitschrift von Bernard-Henry Lévy, La Règle du jeu [Die Spielregel] nach einem Film von Jean Renoir

P.S. Mir bleibt nur, Sie aufzufordern, meinem Beispiel zu folgen und die folgende Petition zu unterzeichnen: 

Machtmißbrauch und Verletzung der Meinungsfreiheit: Der französischen Presse wird erneut ein Maulkorb verpaßt und ihre Vielfalt angegriffen, sobald vom Nahen und Mittleren Osten die Rede ist.

Die französischen Auslandssender (RFI, TV5 Monde und France24), geleitet von der Ehefrau des französischen Außenministers, Christine Okrent, und dem Publizisten Alain de Pouzilhac, bemächtigen sich der herausgeberischen Entscheidungen dreier großer öffentlicher Medien und zwingen ihnen ein bedingungslos pro-israelisches Einheitsdenken und eine bedingungslos pro-israelische Einheitsprache auf. Die in der Ferienzeit ausgesprochene überstürzte Entlassung von Richard Labévière, Chefredakteur bei RFI und Experte für den Nahen und Mittleren Osten dafür, daß er den syrischen Präsidenten Bachar al-Assad interviewt hat, folgt der Logik eines erneuten Angriffs auf die journalistische Vielfalt, die Redefreiheit und die Menschenrechte in Frankreich, dem Land der Grundsätze der Philosophie der Aufklärung. Gebt ideologischer Willkür und ideologischem Diktat keinen Raum in Frankreich.

Hier unterzeichnen

Quelle

T:I:S, Übersetzung und Überschriften, 16. August 2008. Leicht korrigiert am 17. August 2008, dank Knut Mellenthin  

Anmerkungen des Übersetzers

(1) Die Originalüberschrift scheint mir auf die Jüdischkeit der Säuberer zu zielen. Tatsächlich putzt die Truppe die französischen Medien nicht nach ethnischen, sondern nach politischen Gesichtspunkten. Daher scheint mir die Originalüberschrift verfehlt.

(2) Bernard Kouchner war Mitgründer und Leiter von Médecins sans frontières, bevor er Politiker und Außenminister wurde.

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Thomas Immanuel Steinberg

Zentralrat der Juden unterstützt Broder

Gekuschel unter der Kriegsflagge

 

Evelyn Hecht-Galinski* redet und schreibt gegen das zionistische Regime in Tel Aviv an. Henryk M. Broder, Jude, hat der Jüdin deshalb Judäophobie vorgeworfen. Hecht-Galinski verklagte Broder, das Verfahren läuft. 

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat sich schützend hinter Broder gestellt. Stefan Kramer, der Generalsekretär des Zentralrats schrieb an den Journalisten Benjamin Weinthal

Ich teile die Auffassung von Henryk M. Broder. Es ist ein seltenes Phänomen, dass sich selbst Juden antisemitisch und antizionistisch äußern und Frau Hecht-Galinski ist eine der führenden Vertreterinnen, die offensichtlich ihren Selbsthass in antisemitischen und antizionistischen Äußerungen zu bewältigen versucht. Der Zentralrat wird Henryk Broder in dem Prozess unterstützen, wenn Frau Hecht-Galinski glaubt, dieses Problem juristisch lösen zu müssen. (1)

Übersetzung aus dem Englischen und Zeichensetzung von Ulrich W. Sahm

Die Mehrheit im Zentralrat der Juden unterstützt seit langem die israelische Staats- und Regierungspolitik. Wo sie nur kann, mischt und implantiert sie das giftige Amalgam aus Jüdischkeit und Zionismus. Daß sie mit dem Judentum als Bekenntnis nichts am Hut hat, beweist der gläubige Jude Rolf Verleger, der im Zentralrat die Minderheit vertritt. In „Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht“ stellt er sich scharf gegen die israelische Staats- und Regierungspolitik, gegen die Kriegs-Zionisten im Zentralrat und auch gegen Henryk M. Broder. Verleger begründet seine Position weitgehend theologisch, ergreift aber politisch Partei. Er teilt Grundpositionen mit Evelyn Hecht-Galinski, ebenso wie mit der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost

Die Zentralratsmehrheit verhält sich dagegen so wie alle Organisationen, denen das Kapital gewogen sein soll; so wie die Katholische Kirche und die evangelischen Deutschen Christen in der Nazi-Zeit; so wie die Grünen 1998/99, als das deutsche Kapital die endgültige Zerschlagung des widerspenstigen Jugoslawien für geboten hielt; und so wie Die Linke in Berlin – opportunistisch. 

Die Mehrheit im Zentralrat der Juden ist weder besonders jüdisch, noch besonders verworfen. Sie besteht zum größten Teil aus Mittelstand, der zuverlässigen Säule des großen Kapitals im Volk. Sie verdient ihr Geld mit Pelzhandel oder Makelei, beim judäophilen Presse-Mainstream oder auf höchst ehrenhafte Weise, ganz so wie der Vorstand des Lions Club Ahrensburg oder die Macher bei Scientology. Die Zentralratsmehrheit verdrischt mit dem Vorwurf der Judäophobie, wer immer die Interessen der Rüstungs- und Sicherheitsindustriellen, gleich welcher Nationalität, angreift. Besonders brutal schlägt sie zu, wenn’s eine Schwester ist. Vermag doch die Friedensjüdin Hecht-Galinski den Kriegsjuden hinter Broder die Tarnkappe der Jüdischkeit vom Gesicht zu reißen. Hervor tritt geschäftsfördernder Pro-Imperialismus und das Weltbild aus Bild und Welt: vom guten Israel und vom bösen Islam. 

Die jugendlichen Schwärmer übrigens, die sich bei Demonstrationen für den Kriegsstaat in israelische Fahnen hüllen wie, wenn’s kühl wird, ihre Großeltern in Decken am Jungfernstieg, die lassen sich statt Oliver neuerdings Moishe rufen. Sie verstecken ihre meist munteren Gesichter hinter großen Sonnenbrillen vor den überall lauernden Antisemiten und freuen sich auf den Flug nach Israel wie einst die westdeutschen Schulklassen auf die Bahnfahrt ins geteilte Berlin. Daß die Reise billig wird, dafür sorgt die Deutsch-Israelische Gesellschaft. 

Ach, wie ist’s schön gruselig, ein Opfer zu sein – und tut auch gar nicht weh. 

T:I:S, 16. August 2008

*Evelyn Hecht-Galinski ist nicht Mitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, wie ursprünglich gemeldet. T:I:S, 16. August 2008

Anmerkung

(1)  Schmidt-Polyglott macht darauf aufmerksam, was Stefan Kramer da von sich gegeben hat:
Der Generalsekretär Kramer postuliert zunächst, es sei "
ein seltenes Phänomen, dass sich selbst Juden antisemitisch und antizionistisch äußern", um daran unmittelbar anschließend zu behaupten, "und Frau Hecht-Galinski ist eine der führenden Vertreterinnen, die offensichtlich ihren Selbsthass in antisemitischen und antizionistischen Äußerungen zu bewältigen versucht." Das seltene Phänomen des Selbsthasses habe also Vertreterinnen - unter den Vertreterinnen gebe es führende - unter den führenden Vertreterinnen sei Hecht-Galinski eine ...  Hecht-Galinski muß den Sekretär ganz aus dem Häuschen gebracht haben.

Zur Treibjagd auf Ludwig Watzal siehe Arne Hoffmann am 16. August 2008 und die dortigen Links zu älteren Beiträgen, unter anderem von Knut Mellenthin

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Thomas Immanuel Steinberg

Das Flaggschiff der national-religiösen jüdischen Selbstausgrenzung

Rabbi Abraham Isaac Kook und die Talmudhochschule Mercaz Harav

 

Am 6. März 2008 erschoß in Jerusalem ein Palästinenser acht Studenten einer Talmudhochschule. Er wurde am Tatort selbst erschossen. Der Pfarrer im Ruhestand Dieter Helbig führt in einem fundierten Artikel vom Juli 2008 über die israelische Besatzungspolitik seit 1967 das Attentat an und meint, angesichts der zahllosen israelischen Verbrechen gegen die Palästinenser in den vergangen vierzig Jahren

kann ich das verstehen. Wer sind da die eigentlichen Täter, wer die Opfer?

Die Opfer des Attentäters studierten an der Talmudhochschule Mercaz Harav. Rabbi David Stav, ein Absolvent, beschreibt seine Schule so: 

Mercaz Harav ist das Flaggschiff der gesamten religiösen zionistischen Bewegung. Der Terrorist hat auf einen Ort gezielt, der die Liebe zum Land Israel, die Liebe für das Volk Israel und die Liebe zur Torah symbolisiert.

 israelnetz.com, Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten, 7. März 2008.
Das Israelnetz (inn) bediente Honestly Concerned und jesus.de mit dieser Nachricht.

Mercaz Harav ist ein Hort der Liebe, dessen Kinder einem Scheusal zum Opfer fielen, will der Bericht suggerieren. Und das kann ein protestantischer deutscher Pfarrer verstehen? 

Der Ha’aretz-Korrespondent Yair Sheleg veröffentlichte ebenfalls einen Tag nach dem Attentat, am 7. März 2008, einen Bericht unter der Überschrift: 

Das Flaggschiff national-religiöser Talmudhochschulen (1)

Er wirft ein schärferes Licht auf die Schule: 

... 1924 von Rabbi Abraham Isaac Kook, dem aschkenasischen Oberrabbiner während des bitischen Mandats [über Palästina, T:I:S] gegründet, wird sie als die erste Yeshiva [Talmudhochschule, T:I:S] in zionistischem Geist angesehen... Nach dem Tod des Gründers wurde sie nach ihm Mercaz Harav genannt und wurde gleichbedeutend mit seiner Lehre...

Das Fundament für die religiösen Siedlungen auf der Westbank [auf israelisch besetztem, nicht-israelischem Gebiet, T:I:S] wurde in Mercaz Harav geschmiedet. Sein Schüler Hanan Porat begann unmittelbar nach dem Sechs-Tage-Krieg, die jüdische Siedlung in Gush Etzion in Stand zu setzen. Die Gründer von Gush Emunim, einer religiösen politischen Bewegung, die zur jüdischen Besiedlung von Land ermunterte, das sie den Juden von Gott versprochen glaubt, kamen nach dem Yom-Kippur-Krieg aus Mercaz Harav.

Rabbi Kook ermunterte seine Schüler, hinauszugehen und für die Siedlungen auf der Westbank zu kämpfen. Er selbst nahm aktiv an diesen Kämpfen teil.

Quelle: Ha’aretz, .html, oder jvjp.ch, .pdf-Datei, 7. März 2008 

Welchen Vorstellungen folgte Kook, welchen Vorstellungen folgt seine Inkarnation, die politisch-religiöse Talmudhochschule Mercaz Harav bei den Eroberungen, Vertreibungen, Besetzungen und weiteren Verbrechen gegen die Palästinenser?

Darüber gab derselbe Ha’aretz-Korrespondent Yair Sheleg bereits lange vor dem Attentat Auskunft. Am 29. Juni 2005 veröffentlichte er unter der Überschrift 

A dark reminder of the Dark Ages (2)

eine Philippika gegen die Judäophobie, die sich auf jüdische Selbstausgrenzung beruft. Was gerade zuvor als angeblicher jüdischer Rassismus in neu aufgelegten alten Schriften jüdischer Gelehrter Gegenstand russischer staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gewesen sei, kehre nicht zurück. Im 13. Jahrhundert und auch später hätten zwar manche jüdische Gelehrte einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Juden und Nicht-Juden postuliert, andere hätten dem jedoch abschließend widersprochen. 

In jedem Falle aber sollte die Debatte über jüdisches Recht den Juden überlassen bleiben, ohne Einmischung der russischen Staatsanwaltschaft. Die Angelegenheit, auf die reagiert werden muß, ist die Rückkehr der dunkelsten Art von Antisemitismus.

Neben diesem Musterbeispiel für Selbstausgrenzung, hier für jüdische Selbstausgrenzung aus der Rechtshoheit des russischen Staates, vermerkte der Ha’aretz-Korrespondent wie am Rande:

In the 20th century Rabbi Abraham Isaac Kook wrote that "the difference between the Israelite soul... and the souls of all non-Jews, no matter what their level, is bigger and deeper than the difference between the human soul and the animal soul."

Auf Deutsch:

Im 20. Jahrhundert schrieb Rabbi Abraham Isaac Kook: „Der Unterschied zwischen der israelitischen Seele ... und den Seelen aller Nicht-Juden, egal welches Niveau sie haben, ist größer und tiefer als der Unterschied zwischen der menschlichen Seele und der tierischen Seele.“ 

Pfarrer Dieter Helbig bekannte, das Attentat zu verstehen. Man kann auch verstehen, daß national-religiöse Talmudhochschüler Palästinenser verjagen, deren Land besetzen und zahllose weitere Verbrechen begehen – wissen sie doch ihre Seele über die aller Nicht-Juden weit erhaben.

T:I:S, 7. August 2008. Dank an Schmidt-Polyglott

Anmerkungen

(1)  Zur Mehrdeutigkeit der Bezeichnung "jüdisch-orthodox" oder "ultra-orthodox" siehe Partei Die Linke.

(2)  Yair Sheleg: A dark reminder of the Dark Ages, Ha’aretz, Wed., June 29, 2005 Sivan 22, 5765. In: Anti-Semitism. In Depth Look at World Anti-Semitism; "Jew-Hatred"; Anti-Zionism; Anti-Jewish and Anti-Judaism Attitudes and "Beliefs", http://antisemitisms.blogspot.com/2005_06_01_archive.html , posted by Izak, dort unter Part 3.

Links zu weiterem Material über die national-religiöse jüdische Selbstausgrenzung hier. T:I:S, Ergänzung vom 8. August 2008

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Pogrome gegen Palästinenser

Prominente Rabbiner von Merkaz Harav, dem zentralen Nervensystem des religösen Zionismus in Israel haben wiederholt Edikte oder religiöse Vorschriften erlassen, denen zufolge Siedlern erlaubt sei, unschuldige Palästinenser zu ermorden und ihren Besitz zu stehlen oder zu zerstören.  

Prominent rabbis from Merkaz Harav (the Central Nervous System of religious Zionism in Israel) have repeatedly issued edicts, or religious rulings, permitting settlers to murder innocent Palestinians and steal or destroy their property. 

Palestine Think Tank, T:I:S, 6. August 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Lizas Welt stiehlt

Die zionistische Internetseite Lizas Welt wird anonym betrieben. Die Person, die sie betreibt, diffamiert regelmäßig Menschen als judäophob. 

Außerdem stiehlt sie. Seit  4. August 2008 verwendet sie ohne Erlaubnis ein Foto von Norman Paech, das mir gehört. Der Disclaimer am Fuß jeder meiner Seiten verbietet die Verwendung meiner Texte und Bilder ohne meine Erlaubnis.

Lizas Welt ist zionistisch, eine Welt der Diffamierer und der Diebe.

T:I:S, 5. August 2008

Die Person aus der Welt der Diffamierer und der Diebe hat am Nachmittag des 5. August 2008 das von mir gestohlene Bild durch ein anderes ersetzt. Freilich ist mein Ruf geschädigt: In den zwischenliegenden Stunden mußten Hunderte Internetnutzer den Eindruck gewinnen, ich stünde mit der Unterwelt in Verbindung. Ich bitte daher die Dunkel-Person um Übersendung eines Schecks über 100 Euro, ausgestellt auf Thomas Immanuel Steinberg, an diese Adresse.

 T:I:S, 5. August, 19:06 h.    

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Ein Kriegshetzer regt sich auf

Dieter Helbig, Pfarrer i.R., Zirndorf, hat einen fundierten Artikel, S. 102 in der .pdf-Datei, über die israelische Besatzungs- und Vertreibungspolitik seit 1967 geschrieben, doch Arno Hamburger, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde in Nürnberg, hat sich über ihn aufgeregt

Hamburger verbreitet sich ab und zu in der Bildzeitung - und mit was für einer widerlichen Kriegshetze. Die acht getöteten Merkaz-Harav-Schüler, um die Hamburger Wirbel macht, waren keine gewöhnlichen Betbrüder, sondern studierten in der Kaderschmiede für Siedler, also für Landräuber. (1)

T:I:S, 5. August 2008

Anmerkung

(1) Genaues über den jüdischen Fundamentalismus in Israel liefern Israel Shahak und Norton Mezvinsky: Jewish Fundamentalism in Israel. Pluto Middle Eastern Studies 1999, (Paperback), ab 6,53 US-Dollar bei amazon

Teile der Einleitung und Auszüge unter der Überschrift "Israel Shahak on Jewish Fundamentalism and Militarism " finden sich hier; zur besseren Lesbarkeit empfiehlt sich das Herunterladen in eine Word-Datei und Aufhebung der Fett-Markierungen. 

Kapitel 4 behandelt unter anderm die blutrünstigen rassistischen jüdischen Fundamentalisten in Israel, die wie Nazis tönen und zum Teil handeln: Chapter Four, The National Religious Party and the Religious Settlers, im Netz bei Geocities. Dort wird auch auf die Yeshiva in Jerusalem, Merkaz Harav, eingegangen, in der die acht durch ein Attentat Getöteten ihr Handwerk erlernten. 

Zu Israel Shahaks Buch Jewish History, Jewish Religion: The Weight of Three Thousand Years, Pluto Press, London 1994, hat der umfassend gebildete und intelligente Gore Vidal die Einleitung geschrieben, ein Verwandter des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore und Dissident der US-Herrschaftselite, siehe hier.

Dank an Schmidt-Polyglott und an M.K.  T:I:S, ergänzt am 8. August 2008

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Kitat Konenut...

... ist eine bewaffnete Miliz von Zionisten in New York. Sie werden von ehemaligen israelischen Soldaten trainiert. 

Jerusalem Post, T:I:S, 3. August 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Caritas Schweiz gegen Konfliktverschärfung im Nahen Osten

Kein Geld mehr für Thomas v. der Osten-Sackens Hasbara-Plattform

Die Caritas Schweiz hat ihre bisherige finanzielle Unterstützung für WADI e.V., die Hilfsorganisation unter Führung des Kriegstreibers und Moslem-Bashers Thomas v. der Osten-Sacken, beendet. Die katholische Schweizer Caritas halte die regelmäßig vertretenen Positionen v. der Osten-Sackens zum Nahostkonflikt für konfliktverschärfend. 

Die Schweizer Weltwoche hat die Korrespondenz, .pdf-Datei, veröffentlicht, sieht die Caritas Schweiz in einen Zusammenhang mit Befürwortern eines vollständigen Israel-Boykotts und assoziiert diese Widerstandsform gegen die staatlichen israelischen Verbrechen mit der Kampagne der Nazis gegen deutsche jüdische Geschäfte vor und nach 1933: 

Caritas hat sich bislang nie offiziell zum Israel-Boykott geäussert. Doch in Anbetracht des historischen Hintergrunds der «Kauft-nicht-beim-Juden-Slogans» ist auch Schweigen eine Aussage.

Tatsächlich verbreitet v. der Osten-Sacken über die Internetseite von WADI e.V. regelmäßig kriegstreiberische Stellungnahmen nach dem Muster zionistischer Hasbara. Google weist bei Eingabe von 

Israel site:wadinet.de

in diesem Sinne etliche Fundstellen aus.  

Verleger und Chefredaktor der Weltwoche ist der vormalige Redakteur von Springers Welt, Roger Köppel, der mit dem Nazi-Kronjuristen Carl Schmitt die Auffassung teilt, in der Krise müsse sich der Führer über Gesetz und Volk hinwegsetzen.

T:I:S, 1. August 2008. Dank an Schmidt-Polyglott. Zum gleichen Thema siehe v. der Osten-Sacken 

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Kriegstreiber und Moslem-Basher in der Jüdischen Allgemeinen

Der Kriegstreiber und Moslem-Basher Thomas v. der Osten-Sacken hat zum Boykott der Konferenz des UN-Menschenrechtsrats über Rassismus aufgerufen. Die Durban Review Conference, auch Durban 2 genannt (1), soll  vom 20. bis 24. April 2009 in Genf stattfinden. Ebenfalls rufen zum Boykott auf: der israelische Historiker Benny Morris, Befürworter eines atomaren Angriffs Israels auf den Iran in Springers Welt; der schreibfaule Benjamin Weinthal; und der schreibsüchtige Alex Feuerherdt, der sich in Lizas Welt entlädt. 

Die Unterzeichner des Aufrufs befürchten, das UN-Gremium könnte die israelische Staats- und Regierungspolitik erneut als das bezeichnen, was sie seit Jahrzehnten ist: als kriegerisch und rassistisch. Die Befürchtung ist berechtigt: Denn die Menschheit hält nahezu geschlossen den westlichen Imperialismus und die israelische Herrschaftselite für die Weltkriegsgefahr Nr. 1.

Die Jüdische Allgemeine (.pdf-Datei, siehe Interview am rechten Rand) herausgegeben von Zentralrat der Juden in Deutschland, dient der Gruppe als deutsches Sprachrohr. 

T:I:S, 1. August 2008. Dank an Schmidt-Polyglott

Anmerkung

(1) Die World Conference against racism, racial discrimination, xenophobia and related intolerance verurteilte 2001 die israelische Staats- und Regierungspolitik in Durban, Südafrika, in Nachfolge der Resolution 3379 der Vollversammlung der Vereinten Nationen vom 10. November 1975, die unter dem Druck der Regierung der Vereinigten Staaten am 16. Dezember 1991 revoziert worden war. 

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Losgetreten

 Der charlie-hebdo-Karikaturist Siné schrieb: « Jean Sarkozy vient de déclarer vouloir se convertir au judaïsme avant d’épouser sa fiancée, juive, et héritière des fondateurs de Darty. Il fera du chemin dans la vie, ce petit! » 

Auf Deutsch: 

Jean Sarkozy [Präsidenten-Sohn] hat gerade erklärt, er wolle zum Judentum übertreten, bevor er seine Verlobte heiratet, eine Jüdin und Erbin der Gründer von Darty [Elektronik-Einzelhandelskette]. Er wird es weit bringen, der Kleine!

Daraufhin ist in Frankreich "eine Antisemitismusdebatte losgetreten worden", meldet der Newsletter der Bundeszentrale für politische Bildung und verweist auf rue89

T:I:S, 30. Juli 2008

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Hexenjäger in den USA und in Großbritannien

Sie diffamieren alle Gegner der israelischen Staats- und Regierungspolitik als Antisemiten. 

Johann Hari, Independent, T:I:S, 17. Juli 2008. Mehr über die Hasbara der Zionisten

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Ein sich selbst hassender Jude in einer sich selbst hassenden jüdischen Zeitung? 

Den Bären wollen uns die Kriegs- und Rüstungslobby des deutschen Kapitals, die deutsche Regierung und deren beider Propagandisten in Spiegel, Welt und Bild aufbinden.  

Einer von 21 Menschenrechtsaktivisten aus Südafrika bekannte nach einem Besuch in Israel und in den von der israelischen Regierung besetzten Gebieten laut Gideon Levy, Jude, Israeli, Ha'aretz, Israel: 

Unter dem Apartheid-Regime [in Südafrika] begegneten sich Weiße und Schwarze an bestimmten Stellen.[Doch] die Israelis und die Palästinenser begegnen sich überhaupt nicht mehr. Die Trennung ist total. Mir scheint, die Israelis wüschen, daß die Palästinenser verschwinden. Das war bei uns nie so. Die Weißen wollten nicht, daß die Schwarzen verschwinden. Ich sah die Siedler in Silwan [Ost-Jerusalem, Palästina] - Leute, die andere Leute aus ihrer Heimat vertreiben wollen. 

Deutsches Kapital, deutsche Regierung und deutsche Kommerzpresse werben für Rüstung und Krieg. Wir kennen das.

T:I:S, 12. Juli 2008

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Rainer Rupp

Israels Lobby ist aktiv

Im Gegensatz zu führenden US-Militärs und der Ölindustrie drängen zionistische Gruppen in Washington und Brüssel auf einen Krieg gegen Iran

junge Welt, T:I:S, 8. Juli 2008. Zur sich selbst so nennenden Israel-Lobby siehe Nationales Interesse 

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Knut Mellenthin

Ausnahmeregeln für Israel

Unausgereifte Definition für Antisemitismus könnte Maßstab praktischer Politik werden

junge Welt, T:I:S, 8. Juli 2008. Dauerhaft bei Knut Mellenthin. Siehe auch Scharons Hexenküche von 2003 

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Deutschland muß auch beim Angriffskrieg gegen Iran dabei sein

In der Jüdischen Allgemeinen, herausgegeben vom Zentralrat der Juden, fordert Redakteurin Sylke Tempel von Deutschland "eine klare Unterstützung Israels, sollte es tatsächlich eine Militäroption wagen." Titelseite, .pdf-Datei; zum Lesen vergrößern. 

Tempel begründet ihre Forderung nach einem erneuten deutschen Bruch des Völkerrechts mit unbelegten Ahmadinedschad-Drohungen, schmutzigen Atombomben (deren Funktionieren jedoch noch niemand erklären konnte) und gut verborgenen iranischen Atomanlagen, die aber, so weiß sie, "teils tief in der Erde vergraben" seien.

T:I:S, 23. Juni 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Hasbara Handbook

Zionistische Propaganda leicht gemacht

 

Die Weltunion jüdischer Studenten / World Union of Jewish Students hat 2002 eine „Anleitung zum Eintreten für Israel“ herausgegeben, verfaßt von J. Blume und A. Benjamin mit dem Namen "Hasbara Handbook". Das Ivrith-Substantiv Hasbara bedeutet "Erklären, Aufklären, Erläutern, (polit.) Propaganda". 

Das Werk mit dem Untertitel „Promoting Israel on Campus“ lasse „allen Schattierungen von berechtigten zionistischen Meinungen Raum.“

Auszüge im html-Format finden sich beim Zionism and Israel Information Center, das ganze Werk steht als .pdf-Datei bei Middle-East-Info, einem Internetauftritt mit sehenswert martialischem Intro, das von einer Karte des Greater Middle East ausgeht, dem US-amerikanischen Etappenziel auf dem Weg zur Weltherrschaft; und mittendrin liegt das winzige Israel. 

Source Watch, eine antizionistische Seite, hat sieben Empfehlungen aus dem Hasbara Handbook herausgestellt:

  1. Den Gegner herabsetzend bezeichnen
  2. Die eigene Sache mit positiv besetzten Begriffen belegen, wie "Freiheit" oder "Zivilisation", um ihr ein positives Image zu verleihen
  3. Übertragung nutzen – zum Beispiel könne ein Redner vor der Flagge der Vereinten Nationen sprechen, um eine positive Assoziation zu wecken
  4. Gewährsleute, die Ansehen genießen, für die eigene Sache gewinnen
  5. Einen „wie du und ich“ sprechen lassen
  6. Angst machen
  7. Den Bandwagon-Effekt ausspielen: "Die große Mehrzahl / die Nation steht auf unserer Seite."

Source Watch zitiert dazu Fadi Kiblawi, Israel's Campus Concerns, The Palestine Chronicle, Oct. 23, 2003:

The Hasbara Handbook prescribes fascinating instructions on attacking the messenger and avoiding the message at all costs “in ways that engage the emotions, and downplay rationality, in an attempt to promote” their cause. In a section entitled “Name Calling,” Israel's Jewish Agency writes, “Creating negative connotations by name calling is done to try and get the audience to reject a person or idea on the basis of negative associations, without allowing a real examination of that person or idea."

Das Hasbara Handbook empfiehlt demnach