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Siehe auch Faschismus

Botschaft des Staates Israel

verbreitet Lügen wie gewohnt

Die Botschaft des Staates Israel zitiert den Bericht der ihr nahen Zeitung Yedioth Ahronot vom 15. April 2008 über die Drohung des iranischen Generalstabschefs Ashtiani, siehe hier die Zitate aus der regierungsferneren Zeitung Ha'aretz. 

Das regierungsnahe Blatt gibt erneut die Äußerung Ahmadinedschads von 2005 gefälscht wieder und unterschlägt, daß die Drohung des iranischen hohen Militärs die Antwort auf die Drohung des israelischen Infrastrukturministers Ben-Eliezer war, die iranische Nation zu vernichten.

T:I:S, 15. April 2008. Dank an Armin Fiand  

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Israelischer Minister droht mit der Vernichtung der iranischen Nation

Der israelischen Zeitung Ha'aretz zufolge erklärte der israelische Infrastrukturminister Benjamin Ben-Eliezer am Montag, dem 7. April 2008: 

An Iranian attack on Israel will lead to a harsh response by Israel that will cause the destruction of the Iranian nation.

Auf Deutsch:

Ein iranischer Angriff auf Israel wird zu einer harten Reaktion Israels führen, die die Vernichtung der iranischen Nation bewirken wird.

Der stellvertretende iranische Generalstabschef Mohammed Rada Ashtiani soll darauf, ebenfalls laut Ha'aretz, die sich auf die iranische Nachrichtenagentur Mehr beruft, am Dienstag, dem 15. April 2008 geantwortet haben: 

We will be able to wipe Israel off the map, if Israel attacks Iran.

Auf Deutsch: 

Wir werden in der Lage sein, Israel von der Landkarte zu fegen, wenn Israel Iran angreift.

T:I:S, 15. April 2008. Dank an kt.

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Rache oder Vergeltung?

Israelische Rabbiner streiten über die gottgefälligste und wirkungsvollste Verteidigung von Kernland und eroberten Gebieten. Doch 

selbst wenn wir auf Rache sinnen, muß eines klar gestellt sein – das Leben eines einzigen Torah-Talmud-Schülers ist mehr wert als das Leben von tausend Arabern

 – findet der ehemalige Oberrabbiner der Sepharden, Israels Mordechai Eliyahu ("Even when we seek revenge, it is important to make one thing clear – the life of one yeshiva boy is worth more than the lives of 1,000 Arabs.") 

Ramat Gans Oberrabbiner Yaacov Ariel zog es der Jerusalem Post zufolge vor, eine gemäßigtere Botschaft zu verkünden: 

Wir sinnen nicht auf Rache, sondern auf Vergeltung. Das Haus des Terroristen hätte sofort zerstört werden müssen, ohne Rücksicht auf das Gesetz. Das hätte getan werden müssen, denn es war eine Frage von Leben und Tod – die Abschreckung könnte künftig Leben retten helfen. 

(...  chose to deliver a more moderate message: "We do not seek vengeance, we seek retaliation. The terrorist's house should have been demolished immediately, regardless of the law. It should have been done because it was a matter of life and death – the deterrence could help save future lives.")

Unterdessen bestreitet der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, siehe .pdf-Datei, daß der Staat Israel eine wild gewordene Kolonialmacht ist und im Kolonialgebiet eine ethnische Säuberung durchführt. Vielmehr gehöre, wer das behaupte, aus dem öffentlichen Dienst entfernt. 

Kramer ist nicht der einzige wild gewordene Kolonialpropagandist: Er weiß die Zentralratsmehrheit hinter sich.

T:I:S, 5. April 2008  

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Unterschied 

Wolf Biermann unterscheidet nicht zwischen Regime und Land, nicht zwischen zionistischem Regime und Israel, ein Fehler, der nur Nationalisten unterläuft. 

Mahmud Ahmadinedschad, den Biermann den kleinen Hitler nennt, unterscheidet dagegen offenbar. Laut Intelligence and Terrorism Information Center at the Israel Intelligence Heritage & Commemoration Center (IICC) soll ANB News, eine malaysische Agentur, berichtet haben, Ahmadinedschad habe gesagt: 

Look at our region… They [the Western powers] created a dirty black microbe called the Zionist regime to set upon the countries in the area like a beast of prey. They want to use it to force their policies on the peoples of this region… They assassinate men of faith and patriots and then celebrate the event. You saw that brave son of Lebanon [i.e., terrorist mastermind Imad Moughnieh] who stood up against the wild attack of the Zionists in Lebanon and blunted their horns…

Biermann macht daraus

Der kleine Hitler in Teheran nannte Israel jetzt "eine dreckige schwarze Mikrobe, genannt das zionistische Regime". 

Für gleichermaßen plumpe Demagogie erhielt Biermann den Theodor-Lessing-Preis und füllte zum Dank seine Rede mit europäisch-kulturalistischem Auswurf.

T:I:S, 27. März 2008

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Israelisches Staats- und Bürgerrecht

Yvonne Schmidt: Foundations of Civil and Political Rights in Israel and the Occupied Territories. E-Book © 2006; Dissertation Universität Wien, mit den Kapiteln als .pdf-Dateien

T:I:S, 15. Februar 2008

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Ein Stadtviertel in Gaza von der Landkarte fegen?

Das soll der israelische Innenminister gefordert haben. Stimmt fast: Die Armee muß eines auslöschen, findet er.

"Wir müssen uns ein Viertel in Gaza vornehmen und es von der Landkarte fegen", sei der israelische Innenminister Meir Sheetrit zitiert worden. 

Auf Englisch:

"We must take a neighborhood in Gaza and wipe it off the map," Sheetrit was quoted as saying. 

Ha'aretz, englische Ausgabe vom 10. Februar 2008

Schmidt-Polyglott hat in der hebräischen Ausgabe von ynetnews, Israel, nachgeschschaut:

Die lateinische Transkription lautet: 

Tsahal tsarich lehagdir, lakachat schechuna achat be-Aza we-limchok otah.

Das heißt auf Deutsch:

Die Armee*  muss ein Wohnviertel** in Gaza bestimmen***, nehmen und es auslöschen****.

Anmerkungen

*     Tsahal, die israelischen Verteidigungsstreitkräfte
**    oder: Wohnsiedlung, Nachbarschaft usw.
***   bestimmen, ermitteln, definieren, festlegen
****  auslöschen, ausradieren, ausstreichen, auswischen 

T:I:S, 11. Februar 2008

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Pierre Assouline

Der Ehrengast der Turiner Buchmesse 2008 heißt Israel. 

Tariq Ramadan, Schweizer Moslem, hat deshalb dazu aufgefordert, den Messebesuch zu unterlassen. Und schon erfindet Pierre Assouline, französischer Erfolgspublizist, Ramadan habe in La Repubblica gesagt... 

Hat er nicht, hat nie mit irgend jemand von La Repubblica geredet - kurz: gewöhnlicher Zionismus.

T:I:S, 8. Februar 2008

In seinem Blog bei Le Monde behauptet Assouline seit dem 4. Februar 2008 ohne Quellenangabe: "Interrogé, Tariq Ramadan a répondu à La Repubblica :”Il est clair qu’on ne peut rien approuver de ce qui vient d’Israël”. Video von einem Interview mit Pierre Assouline über sein Rothschild-Buch hier.

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Lügen haben lange Beine

In den fünfziger bis siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hieß es in Debatten über Palästina und Israel, und heißt es gelegentlich noch heute: Ja, aber die Araber wollen die Juden ins Meer treiben. Von keinem, keinem arabischen Politiker ist bekannt, daß er das je gesagt hätte.

Nasser selbst äußerte sich eher zurückhaltend, sprach nie von Angriffsplänen, aber seine Rundfunksendung "Stimme der Araber" verbreitete Parolen von der bevorstehenden Zerstörung und völligen Vernichtung des Staates Israel, die in den Medien der arabischen Welt aufgegriffen und schließlich im Westen auf die (niemals ausgesprochene) Formel gebracht wurden: "Treibt die Juden ins Meer!". 

Henry Laurens in Le Monde diplomatique Nr. 8294 vom 8. Juni 2007

T:I:S, 6. Februar 2008

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Genie gegen Wahnsinn

Die israelische Regierung und das israelische Parlament feierten Avraham Stern, der vor gut 100 Jahren geboren wurde... 

... siehe Prime Minister's Office, Israel, 19. Januar 2008

Albert Einstein wurde 1948 um eine Spende für die Stern-Gruppe, gegründet von dem Serienattentäter Stern, gebeten. Die ebenfalls terroristische Irgun-Gruppe hatte unter anderm 1946 im Jerusalemer King-David-Hotel 91 Leute, Briten, Araber und Juden, umgebracht. 

Einstein antwortete der Stern-Gruppe, die als American Friends of the Fighters for the Freedom of Israel auftrat, mit diesem Brief:

Sehr geehrter Herr Rifkin,

falls eine wahre und endgültige Katastrophe in Palästina über uns kommen sollte, dann wären dafür erstens die Briten verantwortlich, und zweitens die terroristischen Organisationen aus unseren eigenen Reihen. 

Ich bin nicht bereit, jemanden zu treffen, der mit diesen fehlgeleiteten und kriminellen Leuten in Verbindung steht.

Mit freundlichen Grüßen,

Albert Einstein.

T:I:S, 3. Februar 2008. Dank an Claudia Karas

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Paul Merker und die Juden

Dritter Artikel einer Serie über die DDR-(Kultur-)Politik um 1950, hier über die damalige, vor allem Stalinsche Kaschierung der Judäophobie als Antizionismus.

Knut Mellenthins sorgfältige Auswertung aus dem Jahre 1992 von Quellen und zeithistorischen Darstellungen verweist auf die Lücken in der Forschung.

T:I:S, 3. Februar 2008

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Öl und Atomkriegsfähigkeit

Israelische Pläne zur Vertreibung der Palästinenser, zur Zerschlagung des Irak und anderer Staaten 

 

siehe Oded Jinon / Oded Yinon:  Eine Strategie für Israel in den achtziger Jahren. Übersetzung aus KIVUNIM (Richtungen) [Zeitschrift für Judentum und Zionismus, veröffentlicht von der Abteilung für Aufklärung/Zionistische Weltorganisation, Jerusalem], Nr. 14, Februar 1982, Seite 49-59.  Übersetzung von Ursula Spehl. Der Autor Oded Jinon / Oded Yinon ist Journalist und war früher im israelischen Außenministerium beschäftigt.

T:I:S, 31. Januar 2008

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Broder will israelische Verhältnisse in Deutschland

 

Israel ist ein Feind jeder Verfassung: Es hat keine. Israel kennt keine Gleicheit vor dem Gesetz: Nur Juden sind Vollbürger.

Henryk M. Broder lebt in Israel und genießt es. Doch Broder lebt auch in Deutschland. Deutschland hat ein Grundgesetz, und seine Bürger gelten vor dem Gesetz als gleich. Broder will das ändern. 3sat kündigt ein Gespräch mit Broder an, da heißt es: 

Dürfen sich Kräfte, welche die Verfassung und den westlichen Staat bekämpfen, auf dessen rechtsstaatliche Prinzipien berufen?

"Nein" sagt der Provokateur, und man zuckt zusammen, weil man Broder für zu intelligent für diese Meinung hält.

Broder will israelische Verhältnisse in Deutschland.

Wir nicht. Die hatten wir schon.

T:I:S, 23. Januar 2008

Mehr über Henryk M. Broder hier.

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Pfuscher Karl Pfeifer

haGalil, das deutsche zionistische Internetportal, verunglimpft wie Henryk M. Broder den britischen Jazz-Saxophonisten und Schriftsteller Gilad Atzmon. 

juedische.at-Autor Karl Pfeifer hat einen englischen Beitrag verdeutscht und redigiert bei haGalil untergebracht, der Behauptungen aus dem Jahre 2005 wiederholt, denen Anwesende und Gilad Atzmon selbst überzeugend widersprochen haben, siehe Warnung

Pfeifer unterschlägt die Widersprüche vollständig. Solcher Pfusch, der dem Pfusch in Nazi-Berichten über Gilad Atzmon in nichts nachsteht, spielt den Nazis in die Hände; Pfeifer ist wilder Antikommunist.

T:I:S, 23. Januar 2008. Dank an Schmidt-Polyglott

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Thomas Immanuel Steinberg 

Warnung vor Nazis und Henryk M. Broder 

 

Nazis und Henryk M. Broder rechtfertigen ihren Haß mit dem Artikel: die einen den ihren auf Juden, der andere den seinen auf Gegner der israelischen Staats- und Regierungspolitik: Der Artikel von Thorsten Hoops, am 29. Mai 2005 in der Bochumer Ausgabe der Ruhr Nachrichten veröffentlicht, erweckt den Eindruck, der britische Jazz-Saxophonist  und Schriftsteller Gilad Atzmon stünde den Nazis nahe. Einmütig haben Nazis und Henryk M. Broder diesen Eindruck verstärkt; die einen zuletzt in einem Prozeß gegen Syvia Stolz, die Rechtsanwältin von Ernst Zündel, der andere auf seiner Achse des Guten

Thorsten Hoops von den Ruhr Nachrichten hatte über eine Diskussion mit Gilad Atzmon beim Macondo Literaturfestival im „Bahnhof Langendreer“, einem Bochumer Kultur- und Veranstaltungszentrum, berichtet. Sowohl der Veranstalter, als auch Gilad Atzmon haben der Darstellung des Journalisten scharf wiedersprochen, auf Deutsch und Englisch. Beide machen deutlich: Gilad Atzmon hat mit Nazis nichts zu schaffen. Er ist ein Gegner der israelischen Staats- und Regierungspolitik wie du und ich. 

T:I:S, 18. Januar 2008. Dank an Günter Schenk 

Mehr über Henryk M. Broder hier. Gilad Atzmon im Gespräch mit Thomas Immanuel Steinberg hier.

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Die Weisen von Jerusalem 

Die Knesset hat Ende November 2007 in erster Lesung ein Gesetz verabschiedet, nach dem der Gebrauch von Nazi-Symbolen, gestreifter KZ-Kleidung und dem Gelben Stern sowie die Bezeichnung von Personen als Nazis oder von Einrichtungen als Nazi-Einrichtungen bei Strafe von bis zu drei Jahren Freiheitsentzug verboten ist, es sei denn, der Gebrauch ist nützlich oder die Personen sind tatsächlich Nazis oder die Einrichtungen tatsächlich Nazi-Einrichtungen.

 Shamai Leibowitz, Rechtsanwalt, Washington D.C., USA. Dank an Schmidt-Polyglott. 

Kommentar: Künftig dürfen also zionistische Schikane, zionistische Freiheitsberaubung, zionistische Inhaftierung ohne Gerichtsverfahren, zionistische Vertreibung, zionistische Folter, zionistischer Einzel- und Massenmord, zionistischer Angriffskrieg und zionistische Kriegsverbrechen nur das genannt werden, was sie auch wirklich sind: zionistisch. 

Recht so.

T:I:S, 17. Januar 2008

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Erhabenes Ideal

Menachem Ussischkin, als Vorsitzender des Jüdischen Nationalfonds’ von 1922 bis 1941 für die jüdische Bodenpolitik in Palästina  verantwortlich, erklärte auf einer Fonds-Pressekonferenz in Jerusalem am 27. April 1930: 

Wir haben beigetragen zur Erzeugung der größten Lüge, weil wir unser Werk wie ein Vogel Strauß geführt und unsere Bestrebungen nicht in ihrer vollen Wahrheit enthüllt haben... Wir hätten stets offen proklamieren sollen, daß wir unser Land in unsern Besitz zurückfordern. Wenn das Land frei ist von Bewohnern – gut. Und wenn Bewohner da sind, dann muß man sie eben an irgendeinen anderen Ort hinführen, aber wir haben das Land zu bekommen. Wir haben ein Ideal, das größer und erhabener ist als die Sorge um einige Hundert Fellachen... 

(„Doar Hajom“ vom 28. April 1930.)

zitiert aus: Regina Ruben: Palästina oder Birobidschan. Die Frau im Staat. Eine Monatsschrift. 12. Jahr, Heft XII, Dezember 1930, S. 1 – 4, hier S. 2 . 

Doar Hajom war das Organ des jüdischen Bauernverbandes in Palästina. 

Regina Ruben  (laut Quelle Vertreterin des radikalen Flügels der bürgerlichen Frauenbewegung, Mitglied im Deutschen Verein für Frauenstimmrecht, später SPD) war unter anderm Aktivistin im Hamburgischer Zweigverein der Internationalen Abolitionistischen Föderation (IAF), der Kampforganisation von Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann gegen Freiheitsbeschränkungen von Prostituierten. Ausgspurg und Heymann hatten die Monatsschrift "Die Frau im Staat" gegründet, flohen 1933 in die Schweiz und starben beide 1943 in Zürich.  

T:I:S, 11. Januar 2008  

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