Hasbara - Zionistische Propaganda

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Was ist Hasbara?

Roger Cukierman, Vorsitzender des Conseil Représentatif des Institutions juives de France (CRIF), des Vertreterrats der jüdischen Einrichtungen in Frankreich, verkündete laut Akiva Eldar, Ha'aretz vom 28. September 2001

Man sagt uns: "Ihr macht uns verantwortlich, weil das Vichy-Regime schreckliche Sachen gemacht hat, aber schaut, was ihr mit den Palästinensern macht." Als Scharon hier [in Frankreich] war, habe ich ihm gesagt, daß er unbedingt ein Propagandaministerium schaffen müsse, wie Goebbels. Geld muß reingesteckt werden, und Journalisten müssen in feine Hotels eingeladen werden. Sö hat das König Hassan [von Marokko] gemacht - er hatte eine fürchterliche Reputation, und er wollte diesen Eindruck korrigieren.

We are told, "You blame us because the Vichy regime did terrible things, but look what you are doing to the Palestinians." When Sharon was here, I told him that it was essential to create a ministry of propaganda, like Goebbels. Money has to be invested in it and journalists have to be invited to fine hotels. That is what King Hassan [of Morocco] did - he had a terrible reputation and he wanted to correct that impression.

Ältere Beiträge: Hasbara Handbook, Zionismus allgemein und Israel allgemein mit zahlreichen Links. Grundlegend: Scharons Hexenküche vom 16. Dezember 2003

 

Israel admits

"No Hamas rockets were fired during ceasefire".

 Video, 75 Sekunden, T:I:S, 26. Februar 2009

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Thomas Immanuel Steinberg und Schmidt-Polyglott (Recherche)

Arno Lustiger hat in der Jauche gestochert

Der führender Historiker über Martin Luther King

Martin Luther King soll im August 1967 in seinen "Letters to an Anti-Zionistic Friend“ geschrieben haben:

You declare, my friend, that you do not hate the Jews, you are merely “anti-Zionist”'... When people criticize Zionism, they mean Jews - this is God's own truth. Anti-Semitism, the hatred of the Jewish people, has been and remains a blot on the soul of mankind.

Du behauptest, lieber Freund, daß du die Juden nicht haßt, Du seist nur „Anti-Zionist“... Wenn Leute den Zionismus kritisieren, meinen sie Juden – das ist Gottes eigene Wahrheit. Antisemitismus, der Haß auf Juden, ist und bleibt ein Schandfleck auf der Seele der Menschheit.  

Das schreibt Arno Lustiger  in der Jerusalem Post vom 15. Februar 2009. (1)

Die Behauptung ist so alt wie falsch. Tim Wise hat sie überprüft und am 21. Januar 2003 auf ZMag festgestellt:  Irgendwelche Kingschen „Letters to an Anti-Zionistic Friend“, einer Ausgabe der Saturday Review vom August 1967 zugeschrieben, gibt es nicht. Für ähnliche öffentliche Äußerungen des US-amerikanischen Streiters für Rassengleichheit Martin Luther King fehlt jeder Beleg. Allerdings soll King 1968 irgendwo einmal zu jemand gesagt haben:

Don't talk like that. When people criticize Zionists, they mean Jews. You're talking Anti-Semitism.

Sprechen Sie nicht so. When Leute Zionisten kritisieren, dann meinen sie Juden; Sie verbreiten Antisemitismus.

Das wurde 1969 behauptet, ohne überprüfbare Personen-, Zeit- oder Ortsangabe – von  einem schäumenden Zionisten namens Seymour Martin Lipset. King konnte nicht mehr wiedersprechen: Er war 1968 ermordet worden.

Auch die zionistische Propagandamaschine CAMERA (2) hat die "Letters to an Anti-Zionistic Friend“ als Schwindel bezeichnet, hält aber, unter Berufung allein auf Lipset, der jetzt auch schon tot ist, die Täuschung über Martin Luther King aufrecht. 

Arno Lustiger dagegen, Jerusalem Post zufolge ein führender Historiker, fällt seinen gewiefteren Gesinnungsbrüdern von CAMERA in den Rücken und verbreitet den längst aufgedeckten Schwindel über die nicht existierenden "Letters".

Wenn einst die Zitatfälschung genug Verwirrung gestiftet hat, wird sie wieder im Misthaufen versinken. Wie wär’s dann mit Malcolm X als Verfechter israelischer Besatzerfreiheit? Oder Nelson Mandela... ?

Doch Vorsicht: Mandela kann noch widersprechen.

T:I:S, 16. Februar 2009

Anmerkungen

(1) Tatsachen über Arno Lustiger hier und hier

(2) Siehe auch CAMERA

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09hasbara.htm#Lustiger  

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Die israelische Regierung baut eine Blogger-Armee auf

FAZ, gebührenpflichtig, oder Ralf Müller, T:I:S, 4. Februar 2009   

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Thomas Immanuel Steinberg

12 x Gremliza = 538 

Hermann L. Gremliza schreibt in Konkret vom Februar 2009 auf Seite 9: 

Von links über Steinmeiers Mitte bis ganz rechts und quer durch den publizistischen Gemischtwarenhandel war die Nation einig, daß Tausende Raketen auf israelische Städte und Dörfer, darunter 538 während der „Waffenruhe“ zwischen Juni und Dezember, die Juden keineswegs berechtigten, Waffenlager und Nachschubtunnel zu bombardieren, zumal es ja bloß „primitive, ungezielte“ Raketen waren, „selbstgebastelt“ in rührender Heimarbeit. 

538 Raketen während der Waffenruhe zwischen Juni und Dezember 2008? 

Der Juni 2008 begann, wie jeder Juni, am 1. und endete am 30. Die Waffenruhe begann jedoch nicht am 1., sondern am 19. Juni 2008. Vom 1. bis zum 18. Juni hatte die Hamas, wie in den Vormonaten, viele Raketen und Mörsergranaten auf israelisches Gebiet geschossen, ohne Frage. Wieviele zu Beginn der Waffenruhe vom 19. bis 30. Juni, also während der zwölf verbleibenden Juni-Tage, auf Israel niedergingen, liegt ebenfalls regierungsoffiziell vor. Korrigiert, siehe Anmerkung (1), T:I:S 

Die israelische Regierung aber weiß und hat auch veröffentlicht, wieviele Raketen und Mörsergranaten von Gaza aus in den Waffenruhe-Monaten Juli, August, September und Oktober 2008 auf Israel abgeschossen wurden: 

eine, acht, eine und zwei Raketen, zusammen 12 Raketen; 

und acht, drei, drei und null Mörsergranaten, zusammen 14 Mörsergranaten. 

Das waren 26 Geschosse in vier Waffenruhe-Monaten, sieben pro Monat. 

Auch der November 2008 begann, wie jeder November, am 1., die Waffenruhe aber endete in der Nacht vom 4. auf den 5. November 2008, als ein israelisches Kommando nach Gaza eindrang und sechs Hamas-Mitglieder umbrachte. Hamas antwortete sofort mit 30 Raketen und vielen weiteren Abschüssen in den verbleibenden 25 November-Tagen und im Dezember des Jahres 2008.

26 Geschosse, davon genau 12 Raketen, nicht mehr, sind der Zeit der Waffenruhe zwischen der israelischen Regierung und der Hamas anhand der israelischen Angaben zuordenbar. 

Aus 12 Raketen macht Gremliza 538. Rudolf Scharping, Verteidigungsminister und deutscher Kriegslügner des Jahres 1999, sollte um Gremlizas Hand anhalten.

T:I:S, 3. Februar 2009. Korrigiert dank Matthias Gockel (2)

Anmerkungen

(1) Matthias Gockel schreibt:

Der kleinen Grafik auf der von Dir verlinkten Webseite ist noch mehr zu entnehmen. 

Als Gesamtzahl werden 223 Raketen und 139 Mörser "during the lull in the fighting" genannt, davon 203 Raketen und 121 Mörser zwischen dem 4. November und dem 19. Dezember, also 21 Raketen und 18 Mörser zwischen dem 19. Juni und dem 4. November. Das ergibt laut Grafik folgende Zahlen: 

19. – 30. Juni:                                    5 Raketen              3 Mörser 

Juli – Oktober:                                  14 Raketen            15 Mörser 

und daher für den 1.-3. November:        2 Raketen              0 Mörser. 

(Die Angaben in den Originalgrafiken, die auf der koreanische Webseite gespiegelt wurden, siehe Die verschwundenen Grafiken, weichen in vielen Fällen von den Angaben des Außenministeriums ab, jedoch nur minimal. Die Unterschiede sind daher vernachlässigbar.) 

Für den Zeitraum 1. bis 18. Juni wird übrigens angegeben: 153 Raketen, 84 Mörser. Das zeigt, dass die Hamas die Waffenruhe tatsächlich ernst genommen hat. Nach dem 19. Dezember steigen die Zahlen noch einmal deutlich an. (Was ist da passiert?*) 

Fazit: Die israelische Webseite differenziert; die pro-israelischen Kriegstreiber in Deutschland differenzieren nicht.

* Israelische F-16-Bomber griffen Gaza am 27. Dezember 2008 an, T:I:S

(2) "Von links über Steinmeiers Mitte bis ganz rechts und quer durch den publizistischen Gemischtwarenhandel war die Nation einig...", schreibt Gremliza. Worin sich der deutsche Mainstream tatsächlich einig war, und zwar mit der israelischen Regierung, schreibt Rolf Verleger – im Lügen: 

Premierminister Olmert, Armeeminister Barak und Außenministerin Livni behaupteten, daß der Raketenbeschuß israelischer Städte aus dem Gazastreifen unerträglich geworden und nicht anders zu stoppen sei als mit massivem israelischen Eingreifen. Die Unwahrheit dieser Behauptungen war ebenso offensichtlich wie bei den Lügen des George W. Bush. Wieder gibt es genügend Politiker und Journalisten, diesmal gerade und besonders in Deutschland, die diese Märchen gerne nachplappern. Bisher habe ich noch von keinem gehört, daß es ihm leid tue.

Die ausführliche Darlegung der israelisch-deutschen Gemeinschaftslüge ist nachzulesen in der jungen Welt vom 28. Januar 2009. Dank an Matthias Gockel für den abermaligen Hinweis, T:I:S, 4. Februar 2009. Siehe auch Rolf Verleger

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09hasbara.htm#Gremliza

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Zionistische Erfolge im Propagandakrieg

Anne Will wollte eigentlich, durfte dann aber am Sonntag wohl nicht 

Peter Kleinert, NRhZ, T:I:S, 12. Januar 2009

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Guerilla-Marketing

Jens Berger beschreibt den weltweiten zionistischen Propaganda-Krieg

Spiegelfechter, T:I:S, 9. Dezember 2009

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Video von 2007 als Beweis für Schüsse 2009

Haaretz berichtet in seiner hebräischen Ausgabe, daß nach gründlicher interner Untersuchung die UNWRA - die in der Gaza-Schule tätig war, die von israelischen Mörsern ... beschossen worden war, was den Tod von mindestens 42 zivilen Flüchtlingen herbeiführte - daß die UNWRA keinen Beleg dafür gefunden habe, daß Kämpfer vom Grundstück der Schule aus mit Mörsern geschossen hätten. Vielmehr bemerkt UNWRA, daß das ausgestreute Video, mit dem die israelischen Verteidigungsstreitkräfte ... die Behauptung der Armee zu  belegen versucht hätten, 2007 aufgenommen worden sei. 

Haaretz reports in its Hebrew edition that after a thorough internal investigation UNWRA–which operated the Gaza school hit by Israeli shell fire earlier today resulting in the deaths of at least 42 civilian refugees–finds no evidence there were militants firing mortars from the school’s grounds.  In fact, UNWRA notes that video the IDF disseminated yesterday seeking to verify the army’s claim was actually shot in 2007.

Richard Silverstein, T:I:S, 7. Januar 2009

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Electronic Intifada

Die verschwundenen Grafiken

Das israelische Außenministerium als Roßtäuscher überführt

In einem Dokument mit dem Titel "The Hamas terror war against Israel" liefert das israelische Außenministerium selbst den anschaulichen, schlagenden Beweis für den guten Willen von Hamas während der Waffenruhe. Es gibt zwei Grafiken des Intelligence and Terrorism Information Center beim Israel Intelligence Heritage & Commemoration Center wieder:

 

Monatliche Verteilung von Raketeneinschägen
 

 

Monatliche Verteilung von Mörsergranaten
 

Die Grafiken zeigen, daß die Zahl der Raketen und Mörserangriffe von 245 im Juni 2008 auf 26 für die gesamte Zeit von Juli bis Oktober 2008 sank, eine Verminderung um 97 Prozent. Selbst das reichte Israel nicht. Es brach den Waffenstillstand, indem es dem Gazastreifen in den meisten dieser Monate eine Terror-Hungersnot auferlegte. Trotz dieser Verletzungen der Vereinbarung schoß Hamas keine Raketen ab, bis Israel in der Nacht vom 4. auf den 5. November 2008 den Waffenstillstand endgültig abbrach, indem es ein israelisches Kommando nach Gaza schickte, das sechs Hamas-Mitglieder umbrachte. Hamas antwortete mit 30 Raketen.

Diese Grafiken erwiesen sich in den Augen des israelischen Außenministeriums als zu aufschlußreich. In der Nacht zum  4. Januar 2009, als die israelischen Besatzungskräfte den Bodenangriff auf Gaza begannen, nahm das israelische Außenministerium sie von ihrer Webseite und setzte an die Stelle eine fast unleserliche Grafik, auf der die Labels die Daten vernebeln und die Beschriftung  das de-facto-Ende des Raketen- und Mörserbeschusses während der Waffenruhe bis zum 4. November möglichst verbergen soll:

Diese Dokument wurde ebenfalls mit "The Hamas terror war against Israel" überschrieben. Doch eine koreanische Webseite hatte das Originaldokument gespiegelt und damit das Indiz für Israels Langfinger-Hasbara, für seine Propaganda, aufbewahrt.

Eindeutig brachen die Israelis den Waffenstillstand, um die Zahl der Kassam-Beschüsse zu erhöhen, nicht um sie zu beenden. Kassam-Raketen unterfüttern in den Medien bestmöglich Israels bevorzugte Rolle als tapferer kleiner David gegen den palästinensischen Goliath. Und durch geschickte Überarbeitung seine Webseite vermag das israelische Außenministerium Ursache in Wirkung zu verwandeln - indem es die Vergeltungs-Kassams vom 6. November zur Ursache für den eigenen Abbruch des Waffenstillstands am 4. November verkehrt und den Waffenstillstand dann am 19. Dezember völlig zunichte macht.

Quelle: Electronic Intifada, T:I:S, Übersetzung, 7. Januar 2009. Dank an Schmidt-Polyglott. Ein Flugblatt  zum nahezu eingestellten Beschuß Israels von Gaza aus findet sich hier, .doc-Datei. 

  URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09hasbara.htm#Grafiken 

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Zionistische Hilfe für Gaza? Reine Propaganda

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde von Rom, Riccardo Pacifici, rabiater Zionist, beruhigte einen Gesinnungsgenossen, der sich über Spenden der Gemeinde an die Gaza-Bewohner empört hatte, per Mail:

I can assure you that the decision to send medicine to Palestinian and Israeli children was taken only for media purposes, and was only used for our struggle which will start on Monday in the media to support Israel.

Die Spende diene ausschließlich Propagandazwecken.

Palestine Think Tank, T:I:S, 5. Januar 2009

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Stuart Littlewood

Die israelische Lügenmaschine legt sich ins Zeug, um sich vor der entscheiden Frage zu drücken

Littlewood legt auf Englisch dar: Die Presseerklärung der israelischen Außenministerin Tzipi Livni vom 27. Dezember 2008, dem Beginn der Bombardierung der Gaza-Bevölkerung, strotzt vor Lügen. Livni, ebenso wie die ganze zionistische Lügenmaschine, drückt sich vor der entscheidenden Frage:

Wann wird Israel die Besatzung beenden und den Palästinensern ihren Boden und ihre Freiheit zurückgeben?

Redress Information & Analysis, T:I:S, 31. Dezember 2008. Dank an Volker Bräutigam

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09hasbara.htm#Luegenmaschine 

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