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Siehe auch Hasbara - Zionistische Propaganda und ARD

Thomas Immanuel Steinberg

Fortschreitende Verblödung

ZDF-heute-journal verlegt den Iran in den Irak

Gewiß, ein Irrtum. Doch wie naheliegend angesichts der flächendeckenden Desinformationskampagne über den Nahen Osten. 

Da ist dann auch wurscht, wo der Iran eigentlich liegt. In den Nato-Drohnen ist schließlich alles Nötige gespeichert.

Für Nostalgiker hier eine alte Landkarte:

 
Zum Vergrößern hier klicken.

T:I:S, 7. Februar 2012. Dank an den Leser, der sich der öffentlich-rechtlichen Fernsehfolter noch aussetzt.

Zuschriften

Nicht Blödheit oder Inkompetenz vermutet ein Leser hinter der "Landverlegung" im ZDF, sondern eher bewußte Kriegspropaganda, und erinnert an Tripolis im Libanon bei CNN.

Ein zweiter hält die Verlegung für den Ausfluß der Vorstellung, dem Block aus syrischen und iranischen Bösewichten stünden die liebe Türkei und Israel (?) gegenüber.

Ein dritter freilich merkt an, daß Israel auf der ZDF-Karte namentlich unerwähnt bleibt - ein klarer Fall von Existenzleugnung!

T:I:S, 8. Februar 2012

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Öffentlich-rechtliche Diffamierung

Stephan Detjen, Chefredakteur des Deuschlandfunks, 50968 Köln, hat Post bekommen

von Ute Abraham (ehem. Sprecherin der LINKEN. Duisburg) und Hermann Dierkes (Fraktionsvorsitzender), Ratsfraktion DIE LINKE, Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Duisburg, den 27.01.2012

Sehr geehrter Herr Detjen,

in Absprache mit dem Pressesprecher des Kreisverbands DER LINKEN, Horst-Werner Rook, der derzeit verreist ist, teilen wir Ihnen folgendes mit:

Wiederholt können wir Ihnen den Vorwurf nicht ersparen, dass in Sendungen Ihres Hauses die Duisburger LINKE übel beleumdet wird. In einem Beitrag Ihrer Autorin Dorothea Jung vom 26.01. um 18.40 Uhr über Antisemitismus in unserer Gesellschaft wird das Auffinden eines antisemitischen Pamphlets mit Holocaust-verleugnenden Passagen im April letzten Jahres auf der Internetseite unseres Kreisverbands (Jugendseite) als Beispiel für Antisemitismus angeführt. Es handelte sich um ein seit 2006 im Internet kursierendes Pamphlet aus islamistischer Quelle (d.h. von dem inzwischen verbotenen und eingestellten „Radio Islam“), das unbefugt eingestellt wurde und von dem sich die LINKE umgehend distanziert hat. Frau Jung stellt es so dar, als entstamme das Machwerk der LINKEN, wir identifizierten uns damit und es sei bewusst veröffentlicht worden. Das ist unzutreffend und wir fordern Sie zur Richtigstellung auf.

Ihr Haus und Frau Jung sind nach dem journalistischem Ehrenkodex zu journalistischer Sorgfalt und Fairness verpflichtet. Das ist insbesondere von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zu erwarten. Dazu gehört eine saubere Recherche. Die öffentliche und umgehende Distanzierung von Kreisverband und Fraktion von diesem Machwerk, die Tatsache, dass wir umgehend Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt hatten und auch die Erklärung unserer Bundestagfraktion im vergangenen Jahr anlässlich der „Aktuellen Stunde“, in der der Vorfall herhalten musste, um die LINKE massiv anzugreifen, werden einfach nicht zur Kenntnis genommen. Was hat das mit journalistischer Ethik und rechtsstaatlichen Maßstäben zu tun?

Hier nochmals zusammenfassend der tatsächliche Sachstand:

Unsere Geschäftsstelle wurde im April letzten Jahres per Anruf auf das Pamphlet aufmerksam gemacht. Es wurde nach einiger Suche – da es recht unauffällig platziert war – umgehend gelöscht, da es mit unseren politischen Auffassungen unvereinbar ist. Da binnen drei Tagen nicht festgestellt werden konnte, wer das Pamphlet auf die Internetseite gestellt hatte, wurde Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Unter Einschaltung des Providers und eines Informatikers konnte immerhin mit Uhrzeit und Datum festgestellt werden, dass die Datei im Raum Essen/Gelsenkirchen Ende Januar 2011 platziert worden war. Da die Telecom die spezifischen Verbindungsdaten vorschriftsmäßig nach 7 Tagen löscht, war eine weitere Aufklärung leider nicht möglich. Behauptungen gewisser Medien, darunter der Blogger-Plattform „Ruhrbarone“, die den Vorfall als erste skandalisiert hatte, die Datei habe sich „jahrelang“ auf der Internetseite des Kreisverbands befunden, sind erwiesenermaßen falsch.

Nach unseren Erkenntnissen müssen wir davon ausgehen, dass die Datei gut 2,5 Monate an völlig untergeordneter Stelle eingestellt war, um sie dann im April zu skandalisieren. Wir müssen einräumen, dass die Weitergabe von Zugangsdaten leichtfertig erfolgt war und diese somit in Hände geraten sein konnten, die uns politisch schaden wollten.

Die Zugangsberechtigungen sind nach diesem Vorfall umgehend und sehr restriktiv neu vergeben worden. Gerade die Bloggerplattform „Ruhrbarone“ versucht übrigens seit Jahren, der LINKEN auf perfide Weise "Antisemitismus" anzuhängen und ist als entschiedener Parteigänger der israelischen Regierungspolitik bekannt, die jede Kritik an ihr als „antisemitisch“ brandmarkt. Zahlreiche Medien haben sich damals leider in diese Rufmordkampagne einspannen lassen und unseren Kreisverband übel beleumdet. Das Material wurde als angeblicher Beweis für unsere Einstellung von allen anderen Parteien des Bundestags gegen die LINKE angeführt, deren Bundestagsfraktion in einer "aktuellen Stunde" geradezu niedergemacht wurde.

Noch ein interessantes Detail: Der Zeitpunkt der Skandalisierung war identisch mit der Rückkehr einer rd. 30köpfigen Gruppe aus der gesamten Republik aus Israel/Palästina von einem politischen Seminar bei einer Friedens-NGO, an der auch DuisburgerInnen teilgenommen hatten.

Die Duisburger Staatsanwaltschaft hat laut einer Meldung von dpda vom 25.01.2012 das seit April letzten Jahres laufende Ermittlungsverfahren gegen den Kreisverband der LINKEN Duisburg in Sachen "Antisemitisches Internet-Pamphlet" eingestellt, weil kein Täter zu finden sei. Inwieweit die Einstellung des Verfahrens auch die Anzeige gegen Unbekannt von unserer Seite betrifft, ist uns bisher nicht mitgeteilt worden. Es ist aber wohl nach Lage der Dinge davon auszugehen. Wir würden einiges drum geben, den oder die Täter ausfindig zu machen!

Wir fordern Sie auf, die diskriminierenden Passagen gegen unseren Kreisverband in dem auf Ihrer Internetseite dokumentierten Beitrag von Frau Jung richtig zu stellen bzw. mit einer entsprechenden Anmerkung zu versehen. Eine Beschwerde beim Deutschen Presserat behalten wir uns ausdrücklich vor.

 Mit freundlichen Grüßen

gez. Ute Abraham

gez. Hermann Dierkes

Frau Dorothea Jung hatte am 26. Januar 2012 ab 18.40 Uhr im Deutschlandfunk unter dem holprigen Titel "Von Ausgrenzung bis zur Brandstiftung" ihrem Ressentiment gegen Linke wie folgt freien Lauf gelassen:

Formulierungen wie "die jüdische Finanzoligarchie" oder "die zionistisch gelenkte Ostküstenmafia" werden jedoch nicht nur von Rechtsextremisten benutzt, sondern vereinzelt auch von Linksextremisten. Über die Internetseite der Duisburger Partei "Die Linke" konnte man im letzten Frühjahr beispielweise auf ein Boykott-Israel-Flugblatt gelangen. "Aus Schludrigkeit und Desinteresse" sei das passiert, entschuldigte sich die Partei später. Das Flugblatt kritisierte nicht nur die Politik Israels in scharfer Form, sondern nannte darüber hinaus die Medien des Springerverlages wegen einer vermeintlich philosemitischen Israel-Berichterstattung "Judenpresse" - ein Kampfbegriff aus der Nazizeit. An anderer Stelle die Aufforderung:

Tretet der moralischen Erpressung durch den sogenannten Holocaust entgegen! Wahrheit macht frei!

Verziert war das Flugblatt mit einem großen Davidstern, der emblematisch mit dem Hakenkreuz verschlungen war. Wenn in dieser Weise das Symbol des jüdischen Staates mit dem Symbol der Hitlerverbrechen verknüpft wird, dann weist das nach Ansicht der Politikwissenschaftlerin Elke Gryglewski auf eine Form der Judenfeindschaft in Deutschland hin, die nicht rassistisch motiviert ist, sondern der Schuldabwehr dient. Das heißt: Die Schuld der Deutschen im Dritten Reich wird innerlich zurückgewiesen, indem man Ressentiments aktiviert, die es ohne die Schoah gar nicht gäbe.

Wird der Chefredakteur des Deutschlandfunks Dorothea Jungs Geschmiere verteidigen?

T:I:S, 27. Januar 2012

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Der Fall Mißfelder und der Fall Deutschlandfunk

Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz

Offener Brief an den Intendanten des Deutschlandfunks

Sehr geehrter Herr Dr. Steul,

der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat heute, innerhalb weniger Tage, zum zweiten Male im DLF die Gelegenheit erhalten, dem militärischen Eingreifen gegen Iran im Zusammenhang mit dessen vermuteten Atomwaffenprogramm das Wort zu reden:

„Ich glaube, eine militärische Option auszuschließen, würde auch unsere Verhandlungsposition zum jetzigen Zeitpunkt schwächen“

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1617596/

Bereits am 10. November durfte Mißfelder in Ihrem Sender einer interessierten Öffentlichkeit zur Kenntnis geben, dass er sich über Recht und Völkerrecht zu stehen wähnt:

„Ich habe mich deshalb auch so geäußert am gestrigen Tag, weil ich es nicht für richtig halte, dass jetzt angesichts offensichtlicher militärischer Debatten in den USA, in Großbritannien und in Israel selbst auch bei uns das direkt ausgeschlossen wird. Sie können hartes diplomatisches Vorgehen zum jetzigen Zeitpunkt auch nur dadurch glaubwürdig vertreten, indem sie eine solche Debatte um militärische Optionen nicht ausschließen.“

In beiden Fällen hat der Moderator nicht das getan, was im Falle der Propagierung eines Völkerrechtsverbrechens für einen öffentlich-rechtlichen deutschen Sender geboten wäre. Beispielsweise das Interview mit den Worten zu beenden: „Vielen Dank, Herr Mißfelder, der Deutschlandfunk ist kein Forum zur Billigung oder Aufforderung zum Verfassungs- und Völkerrechtsbruch, guten Morgen.“ Um Ihnen dieses Versäumnis etwas näher zu bringen: wie wohl hätten Ihre Moderatoren reagiert, wenn ich, als Staatsbürger ohne politische Ämter, in einem Interview mit Ihrem Sender Herrn Mißfelder ein paar kräftige Watschen angedroht hätte, um ihn an seine verfassungsmäßigen Pflichten zu erinnern, was im Verhältnis zur Aufforderung zum Bruch von Verfassung und Völkerrecht doch wohl einen eher marginalen Rechtsverstoß dargestellt hätte?

Ich darf Sie als Verantwortlichen daran erinnern, dass die Charta der Vereinten Nationen die Anwendung und die Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen verbietet. Die beiden einzigen Ausnahmen vom Gewaltverbot sind das Recht auf individuelle und kollektive Selbstverteidigung nach Artikel 51 und friedenserzwingende Maßnahmen nach Kapitel VII der Charta. Artikel 25 des Grundgesetzes bestimmt, dass die allgemeinen Regeln des Völkerrechts Bestandteil des Bundesrechts sind,  den Gesetzen vorgehen und Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes erzeugen. Zu diesen Bewohnern zählen sowohl Herr Mißfelder als auch Ihre Moderatoren. Ersterer ist ein Fall für die Bundeskanzlerin und deutsche Gerichte, die Moderatoren sind ein Fall für Sie.

Mit freundlichen Grüßen, Jochen Scholz, 1. Dezember 2011

T:I:S, 2. Dezember 2011

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Weltkind in der Mitten

ARD-Korrespondent Richard C. Schneider erzählt von Syrien aus genauer: von den Golan-Höhen her dem deutschen Volk, Palästinenser seien dort "auf israelisches Gebiet eingedrungen, also auf Gebiet, das Israel im Moment kontrolliert". 

Schneider, die ARD und die Bundesregierung werden sich entscheiden müssen: für das Völkerrecht oder für den Zionismus. Beides geht nicht.

Sogenannte Nachrichten, ab Minute 11:30. T:I:S, 16. Mai 2011. Dank an den Leser, der noch Fernsehen guckt.

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Volker Bräutigam

Erziehung zum Glotzen

Das Talkshow-Sedativ – Wer vor der Wunderlampe döst, stört die Reichen nicht beim Geldzählen

unter Volker Bräutigam. T:I:S, 20. März 2011

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Achim Reinhardt

Achim Reinhardt, Report Mainz, gelernter Historiker, der sich seine Sporen unter anderm mit einer Themenseite über das Schicksal einer in der Sowjetunion verfolgten christlichen Gemeinde verdient hat, jagt Kommunistinnen.

Zur NRW-Wahl 2010 filmte er, sieben Minuten, einen grölenden DDR-Fahnenschwenker und fragte Kandidatinnen Der Linken, ob die DDR ein Unrechtsstaat war. Daß die Bundesrepublik Deutschland sich mit ihren Überfällen auf Jugoslawien und Afghanistan als ein Ausbund an Unrechtsstaat erwiesen hat, dürfte dem Kommunistenjäger entgangen sein, und den befragten Kommunistinnen fiel es nicht rechtzeitig ein.

Auch weiß Reinhardt, schließlich hat er Geschichte studiert, daß die DDR alle Nazi-Lehrer, -Richter und sonstigen Täter und Mittäter rausgeworfen hat, während in der Bundesrepublik kein einziger Richter seinen Posten verlor, geschweige denn für seine Justizverbrechen zur Verantwortung gezogen wurde. Im Gegenteil gelangten SS- und Wehrmachtsverbrecher in hohe Positionen. Das war es unter anderm, was uns dann oben genannte Angriffskriege eingebracht hat.

Nun, vor der Hamburger Bürgerschaftswahl, filmte Reinhardt, sechs Minuten, wieder Kandidatinnen Der Linken. Die Partei gebe sich seriös und pragmatisch, doch den Hamburger Hafen wolle sie für Rüstungsgüter sperren und die Bundeswehr abschaffen. Mubaraks Ägypten und Netanyahus Israel mit Waffen versorgen, das findet Reinhardt offenbar seriös. Und die Überfall-Bundeswehr wohl pragmatisch. (1)

Eins ist sicher: In einem Rechtsstaat säße einer wie Reinhardt nicht in einer öffentlichen Rundfunkanstalt.

T:I:S, 15. Februar 2011

Anmerkung

(1) Jäger Reinhardt befragte auch die Kandidatin Der Linken, Christiane Schneider, zu ihrem kontinuierlichen Eintreten für antideutsche Jüngelchen aus den besseren Vierteln, die sich wochenends ihre Langeweile mit dem Anzünden von Mülltonnen im Hamburger Schanzenviertel vertreiben. Schneider antwortete dem Journalisten, es gebe ein Recht auf Widerstand. Mehr von der Art unter Christiane Schneider, MdBü, Hamburg.

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Betrifft die FDP und andere radikal-kapitalistische Organisationen

Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel

An die Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks

Sehr geehrte Damen und Herren,

schon mehrfach hatten wir bemängelt, dass in Ihren Nachrichtensendungen die HAMAS fast immer mit dem Zusatz "radikal-islamisch" genannt wird. Dieser Zusatz stellt eine Wertung und angesichts der bei vielen Ihrer Hörer herrschenden Furcht vor allem "Radikalen" zumal noch in  Verbindung mit "islamisch" eine Abwertung dar.  Dies hat so wenig in den Nachrichten zu suchen wie eine Charakterisierung der FDP als "radikal-kapitalistisch" -- dies würde berechtigerterweise heftige Reaktionen hervorrufen ... Vor etwa 2 Jahren schon hat Dr. Bertolaso uns geschrieben, eine solche Charakteriisierung sei weder beabsichtigt, noch werde sie regelmäßig in den Nachrichten vorgenommen. Leider ist die Paxis eine andere, wie sich bei der Durchsicht des Nachrichtenarchivs unschwer feststellen lässt. In den letzten drei Tagen wird die Hamas dreimal erwähnt, immer mit dem wohl diskriminierternd gemeinten Zusatz "radikal-islamisch".

Heute nun, in den 8-Uhr-Nachrichten, haben Sie dies noch gesteigert, indem Sie auch anderen, in diesem Fall der Organisation Human Rights Watch, durch Wortwahl und Satzbau unterstellen, ebenfalls von "radikal-islamischer Hamas" zu reden:

Human Rights Watch beklagt Folter in palästinensischen Gefängnissen

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die palästinensische Führung aufgefordert, gegen Folter in den Gefängnissen vorzugehen. Ein Vertreter sprach in Jerusalem von mehr als einhundert Fällen, in denen Häftlinge in den Autonomiegebieten misshandelt worden seien. Betroffen sind demnach vor allem inhaftierte Mitglieder der radikal-islamischen Hamas.

Dieser Text lässt den Hörer zumindest im Zweifel, ob nicht auch Human Rights Watch diese Begriffe angewendet habe. Hat sie nicht!  Der Text von HRW, auf den Sie sich offenbar beziehen, enthält im Zusammenhang mit Hamas keinerlei diffamierende Zusätze.  Hingegen ist in dem Text durchaus der Hinweis zu finden, dass die Sicherheitskräfte, die die schrecklichen Folterungen vorgenommen haben, durch westliche Staaten ausgebildet wurden, wie wir wissen insbesondere durch die USA (Text von HRW hier).

Was für Ihre Hörer in diesem Kontext aber auch wichtig wäre zu erfahren ist, dass eine Fülle von Zeugnissen über Folterungen an Palästinensern in israelischen Gefängnissen existiert. Doch vielleicht kommt ja noch ein Kommentar, in dem diese Zusammenhänge dargestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre regelmäßigen Hörer
Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel

Breisgauer Str. 7    14129 Berlin   030-80582724

www.palaestina-heute.de

T:I:S, 25. Oktober 2010. Siehe auch ARD

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Rüde

Sind die Zionisten machtvoll und verbrecherisch? Mordet der israelische Staat Kinder? 

Derartige Aussagen seien von Stereotypen inspiriert, hat Dorothea Jung, von Antisemitismusexperten sekundiert, für den Deutschlandfunk ermittelt. Das israelische Kommando auf der Mavi Marmara - neun Zivilisten waren, teils mit kugeldurchsiebten Köpfen, auf der Strecke geblieben - sei "rüde" vorgegangen. 

Doch Vorsicht, Frau Jung! Schließlich waren die Schützen Juden. Ein verbreitetes judäophobes Stereotyp besagt, daß Juden rüde mit denen umgehen, die in ihre Fänge geraten. Sei's drum, Frau Jung, in jedem von uns steckt halt ein kleiner Antisemit. Außer in Henryk Broder: Der nannte die Aktion "verunglückt". 

Masel tov!

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Erlebnis Afghanistaneinsatz

Es ist gut, dass die Deutschen verhindern wollen, dass Bundeswehrsoldaten als Kanonenfutter in unsinnige militärische Einsätze geschickt werden. Die zwei Worte: "Sofort raus" sind aber kein vernünftiges Konzept. Sie zeugen von einer "Ohne-mich"-Haltung, die zu dem verbalen Eiertanz um die Bezeichnung des Afghanistan-Einsatzes geführt hat, den wir seit Jahren erleben.

Kommentar zum Afghanistan-Rückzug von Ulrike Bosse, ARD-Hörfunkstudio Südasien. "Sofort raus" ist kein vernünftiges Konzept.

Kommentar zum Kommentar auf Mein Parteibuch, T:I:S, 17. April 2010

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Absetzung der Anne-Will-Sendung zu Gaza

Die ARD hatte eine aktuelle Sendung der Talkshow "Anne Will" zum Konflikt im Gazastreifen kurzfristig abgesetzt, die für Sonntag, den 11. Januar 2009 vorgesehen war. Hier, mit einem Anschreiben, ein Offener Brief an die Redaktion. T:I:S

 

Prof. Dr. M. Massarrat 

Hofbreede 64
D-49078 Osnabrück

Tel: 0541/442284
Fax: 0541/4430528
e-mail:  mohssen.massarrat (at) uos.de

Prof. Dr. M. Massarrat, Hofbreede 64, D-49078 Osnabrück

Osnabrück, 12. Januar 2009


Sehr geehrter Herr Baumann,
sehr geehrter Herr Cichowicz,
sehr geehrte Frau Will,

sie erhalten nachstehend den Offenen Brief anläßlich der Absetzung der für die ARD-Talkshow "Anne Will" geplanten Sendung zum Krieg in Gaza zu Ihrer Kenntnis. Der Brief wurde inzwischen (innerhalb von ca. 20. Stunden nach dessen Versand) von mehreren Hundert Personen bzw. Organisationen unterzeichnet. Wir haben über 250 von ihnen registriert. Minütlich kommen neue dazu. Wir fühlen uns außerstande, alle eingegangene Namen aufzuführen. Wir können insofern davon ausgehen, dass die Sorgen, die im Brief zum Ausdruck kommen, von einem beachtlichen Teil der Menschen in unserem Land geteilt werden.

Die wenigen Zeilen, die Frau Anne Will uns und vielen anderen Menschen als Grund der Absetzung in ihrem mail vom 12. Jan., 13.57 Uhr, genannt hat, werfen mehr Fragen auf als offene Fragen zu beantworten. Uns ist zwar das Verfahren bis zur endgültigen Entscheidung für das Thema der Woche sehr wohl bekannt. Es fällt uns jedoch sehr schwer, dem von Anne Will genannten Grund für die Absetzung zu folgen, weil
-  erstens das Palästinathema bis zum 8. Januar in Fernsehprogrammankündigungen zu sehen war und erst ab dem 9. Januar ohne Begründung verschwand,
- zweitens die ausgewählten Teilnehmer sicherlich nicht eingeladen werden, bevor die Themenauswahl entschieden ist, und hier wissen wir definitiv, dass Rupert Neudeck, Daniel Barenboim und Sumaya Farhat-Naser eingeladen worden waren und letztere sogar in Deutschland angereist war,
- drittens ein politisch hoch brisantes und aktuelles Thema nicht so ohne weiteres zu Gunsten eines zeitlosen Themas einfach fallen gelassen wird,
- und weil viertens eine Redaktion in aller Regel sich hütet, zunächst eine so prominente Besetzung wie die o. g. Personen sowie Joschka Fischer und Avi Primor einzuladen, um sie dann ohne irgend einen schwerwiegenden Grund wieder auszuladen,
- und weil fünftens und letztlich derartige Entscheidungen, soweit uns bekannt ist, in der Regel Mittwochs endgültig feststehen, die Ausladung aber in diesem Falle am Donnerstag, dem 08. Januar, ausgesprochen worden ist.

Mit freundlichen Grüßen
i. A. aller Unterzeichnerinnen und Unterzeichner

 Prof. i. R. Dr. Mohssen Massarrat

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Offener Brief
An den Chefredakteur der ARD, Herrn Thomas Baumann,
an Herrn Andreas Cichowicz
und an Frau Anne Will

Sehr geehrter Herr Baumann,
sehr geehrte Frau Will,

wir haben mit Entrüstung davon Kenntnis erhalten, dass die ARD eine aktuelle Sendung der Talkshow "Anne Will" zum Konflikt im Gazastreifen kurzfristig abgesetzt hat, die für Sonntag, den 11. Januar, vorgesehen war. Zu dieser Talkshow wurden nach unserer Kenntnis u. a. auch der israelische Dirigent Daniel Barenboim und die palästinensische Hochschullehrerin Frau Dr. Sumaya Farhat-Naser sowie Rupert Neudeck eingeladen. Herr Barenboim, Frau Farhat-Naser und Herr Neudeck gehören zu den herausragenden Persönlichkeiten, die sich jeweils auf bewunderswerte Weise für den palästinensisch-israelischen Dialog engagieren und dafür sorgen, dass der noch bestehende dünne Faden menschlicher Beziehungen zwischen beiden Völkern nicht abreisst. Daniel Barenboim hat mit seinem West-Eastern-Divan-Orchestra palästinensische und israelische Musiker zusammengebracht. Sumaya Farhat-Naser sorgt seit Jahren unerschrocken für einen ständigen Dialog zwischen palästinensischen und israelischen Frauen.

Uns sind die Umstände, die zur Absetzung der geplanten Sendung führten, nicht bekannt. Im Ergebnis ist diese Entscheidung der Redaktion auf jeden Fall aber ein harter Schlag gegen die Pressefreiheit und die Demokratie in Deutschland, um so inakzeptabler, wenn die ARD unter politischem Druck gehandelt hat.

Wir bedauern sehr die Absetzung der Sendung. Die deutsche Öffentlichkeit hat gerade wegen der besonderen Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel und Palästina einen Anspruch auf umfassende und differenzierte Information über den Krieg in Gaza, zumal die deutschen Massenmedien ihrer Verpflichtung, über den aktuellen Konflikt objektiv zu berichten, überwiegend nicht nachkommen und die Menschen hierzulande nur einseitig informieren. Die erst geplante und dann abgesetzte Sendung der ARD-Talkshow "Anne Will" wäre ein erster und dringender Versuch gewesen, den bestehenden Missstand der einseitigen Berichterstattung zu einem höchst brisanten wie aktuellen Krieg ein wenig zu beheben.

Wir wollen Sie, sehr geehrter Herr Baumann, sehr geehrte Frau Will, ermutigen, Ihre Entscheidung zu revidieren und die Sendung mit der Teilnahme von Daniel Barenboim und Sumaya Farhat-Naser so bald wie möglich nachzuholen und gegen jeglichen politischen Druck, von welcher Seite auch immer, standhaft zu bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschriften:

Bernd Fischer, Ludwigsburg;  Maxine Heldmann, Winterbach;  Dr. Soraya Adambakan;  Steffen Geißler, Chemnitz;  Prof. Dr. Cornelia Mansfeld;  Albrecht Kieser, Köln;  Gertrud und Teo Dom, Osnabrück;  Hamid Skif, Hamburg;  Dr. Werner Rügemer;  Bezad Fazeli;  Dr. Dietrich Loeff, Cottbus;  Mohammad Taghi Bromand;  Arasch Bromand;  Omit Bromand;  Achtar Asgari;  Prof.Rainer Roth;  Dr. Susanne Schön, Berlin;  Brune Düllmann, Ulm;  Dr. Lutz Kleinwächter, Potsdam;  Dr. Raimund Krämer, Potsdam;  Helag Dittmann-Pätsch;  Christoph  Geyer;  Otto Meyer, Münster;  Dieter Egbert;  Prof. i. R. Dr. Jürgen Schneider,  Göttingen;  Elias Davidsson, Alfter;  Björn Reich, Rünningen;  Dr. Kutz Franz, Halle-Wittenberg;  Prof. Dr. Adelheid Biesecker, Bremen;  Martin Regelsberger, A-Gleisdorf;  Jürgen Schleif, Leipzig;  Prof. Dr. Ingrid Lohmann, Hamburg;  Herausgeber der Zeitschrift WeltTrends;  Nora Alim;  Prof. Dr. Norman Paech, MdB, Berlin;  Dr. Ursula Günther, Hamburg;  Johannes Bartelt, Osnabrück;  Kerstin Kretzschmar;  Armin Köning, Bergisch-Gladbach;  Annkatrin Jepsen;  Joachim Both;  Karolin Sengebusch;  Reinhard Stolle, Osnabrück;  Gerlinde Scherer, Ohlsbach;  Hans-J. Schmidt, Steinen;  Dr. Jilla Siassi;  Mohammad Lari, Berlin;  Leonie Holthaus;  Prof. Dr. Elias Jammal, Heilbronn;  Werner Ruhoff, Köln;  Dr. Stephan Rosiny, Berlin;   Prof. Dr. Heike Walk, Berlin;  Jörg Schreiner, Weisenheim;  Wolf D. Amad Aries, Hannover;  Uwe Afemann, Osnabrück;  Alexander Haridi, Bonn;  Jochen Kaufmann, Köln;  Ezer Bekir;  Zahi Alawi, Berlin;  Annika Stienen;  Eberhard von Goldammer, Witten;  Martin Schwander; CH-Oberburg;  Jürgen Cain Külbel, Berlin;  Dr. Shahrooz Mohbajeri;  Heide Janicki, Braunschweig;  Haleh Agandj;  Paula Abrams-Hourani, A-Wien;  Dieter Krogmann;  Peter Tobiassen, Bockhorn;  Stefan Mertin;  Helmut Adolf, Berlin; Achim Mueller, Dietzenbach;  Dr. Dietrich Schulze; Anneliese Fikentscher, Köln;  Andreas Neumann, Köln;  Werner Schmiedecke;  Jens Loewe,  Stuttgart;  Irene Ryseck;  Muriel Mirak-Weissbach, Mainz-Kastell;  Ali Fathollah-Nejad, GB-London; Leonore Schröder, Castrop-Rauxel;  Michael Held, Bad Hersfeld;  P. Rainer Fielenbach, Straubing;  Erik Mohns;  Lioba Meyer, Osnabrück; Erich-Maria-Remarque-Gesellschaft, Osnabrück;  F. Farzanefar;  Luay Radban, Heidelberg;  Matthias Reichl, A-Bad Ischl;  El-Saleh Firas;  Dr. Winfried Wolf;  Gabriele Lang, Riedlingen; Bernd Geisler, Riedlingen;  Lutz Metz, Berlin;  Dr. Judith Dellheim, Berlin;  Christoph Krämer, Helmstedt;  Djafar Sadigh, Nicaragua-Managua;  Ahmad Ahgary, Berlin;  Mohebarangeh, Faria, Berlin;  Radjaie, Fatima;  Dr. Wolfgang  Beer;  Prof. Dr. Reinhold Mokrosch, Osnabrück; Hans-Christoph von Sponeck;  Dr. Lucian Reinfandt, A-Wien;  Ayse Köse;  Nadir Pervaiz;  Antonio Andrioli, A- Linz;  Dr. Yvonne Schmidt, A-Granz;  Thomas Müller, Osnabrück;  Ivesa Lübben, Bremen;  Willy H. Wahl;  Dr. Anja Zorob, Bochum;  Mostapha Belmahi;  Neslihan Akbulut-Belmahi;   Thomas Immanuel Steinberg, Hamburg;  Dr. Viktoria Waltz, Dortmund;  Henriette Baltz, Schwabsoien;  Salem Said, Bremen;  Dr. Ingrid Jaschke, Olching;  Stefan Wilker, Osnabrück;  Prof. Dr. Günter Meyer, Mainz;  Sabine und Saddek Kebir, Berlin;  Hans Haußmann, Wolfschlugen;  Prof. Dr. Jörg Becker, A-Innsbruck;  Elisabeth Gschaider, A-Wien;  Horst und Lilo Werder, Osnabrück;  Bernhard Trautvetter, Essen;  Margrit und Jens Laukner, Stuttgart; Schenk, Günter, F-Strassbourg;  Rolf Czeskleba-Dupont, DK-Hvalsö;  Fritz Tiemann;  Christoph Hörstel, Belrin/München;  Eveline und Jacques Crombée, F-Lisieux;  Dominik Kuppels, Osnabrück;  Dr. Inge Schmidt, Kanada-Athabasca;  Raif Hussein, Hannover;  Waltraud Schauer, A-Wien;  Nazih, Busharbash, Bad Iburg;  Dr. Bahman Nirumand, Berlin; Prof. Dr. Werner Ruf, Edemünde;  Prof. Dr. Wolfgang Asholt, Osnabrück;  Nahed Samour, Berlin;  Hans-Jörg Schmid, Neustadt a.d.Aisch;  Ute Lampe, Braunschweig;  Volker Siebeke, Ibach; Paul Schäfer, MDB, Berlin;  PD Dr. Johannes M. Becker, Marburg; Volker O'Barden, Rheinfelden;  Dr. George A. Kouchaikji;  Liesel Schulze-Meyer, Bonn;   Koordinationsgruppe des ökumenischen Netzes in Deutschland;   Amad Mazouri, Ellwangen;  Dr. Miachela Prokop;  Wolfgang Neef;  Prof. Dr. Joachim Hoefele,  Sirnach;  Frank Ebert, Berlin;  E. Fried, Rastatt; Karl Schmitt, Stuttgart;  Prof. Dr. John P. Neelsen, Tübingen;  van Benthum, Sascha B.;  Wolfgang Theophil;  Michael Kursawe;  Giovanna Brizzi;  Aneta Barcik;  Rainer Ibold, Freiburg;  Gerd Höfinghoff, Osnabrück;  Hartmut Niemann;  Christian Fiege;  Volker Bräutigam;  Dr. Wilhelm Wille, Ehrenkirchen;  Helmus und Hanna Jasolski, Erftstadt;  Lutz Schulenburg, Hamburg; Hanna Mittelstädt, Hamburg; Nasrin Karimi, Berlin;  Sylivia Wenzel, Baden; Gerda Peters; Dr. Ramez Isrusch;  Dr. Martin Schwertl, Weil a.Rhein;  Dr. Annelise Butterweck;  G. Reiter, Bamberg;  Ashin Adib-Moghaddam, GB-Cambridge;  Elisaveta Kostova, Heilbronn;  Hermann F. Schillerwein, Bad Säckingen;  Annette Klepzig, Wilhelmsfeld;  Dr. Mehran Barati, Berlin;  Hans-J. Schmidt,  Steinen; Bianka Buddeberg, Köln;  Anreas Kautzsch, Freiburg;  Yasemin Karakasagh;  Sadegh Sadeghipour, Berlin;  Katharina Schlegel;  Angela Klein;  Wolf Steinhuber, A-Granz; Winfried Belz, Wilhelmsfeld;  Alia Rayyan;  Heinz D. Trost, Stuttgart; Jutta Müsser, Düsseldorf;  Wolfgang Sternstein, Stuttgart;  Ute Hermann-Horvath;  Kirsten Herfel;  Janina Miller, Heilbronn;  Elisabeth Arend;  Darius Köster;  Claudia Altmann, Algier/Berlin;  Barbara Stoller, Lindau;  Klaus Winkes,  Düsseldorf;  Prof. em. Helmut Mejcher;  Dr. Marianne Schmidt-Dumont;  Rosemarie zur Nieden, Hattingen;  Krystyna Schydlo, Essen;  Ekkehard Lentz, Bremen;  Dr. Rainer Werning, Frechen; Marianne Baitsch, CH-Riehen;  Hildegard Trefter;  Harkus Riemann;  Leila Dregger, Belzig;  Dr. Jost F. Noller, Schopfheim;  Gudrun Schweisfurth;  Sasa Pöllmann;    Kritische Inititive Heidelberg;   Jochen Vogler, Wuppertal;  Almut Möller, GB-London;  Sabine Broeck, Bremen;  Simone Brede, Schwalmstedt;  Hamid Dabashi, USA-New York;  Miriam Shabafrouz, Hamburg;  P. Rainer Fielenbach, Straubing; Tariq Ali, GB-London;  Prof. em. H. J. Krysmanski, Münster;  Christina Lipps, Baden-Baden; Prof. Immanuel Wallerstein, F-Paris; Esther Alves;  Inga Becker;  Dennis Krombach, Köln;  Christine Belakhdar, Berlin;  Prof. Dr. Albert Fuchs, Meckenheim;  Barde B. Barden, F-Wissembourg; Anusch Massarrat, Berlin;  Mechthild Massarrat, Osnabrück;  Hannah Bennhold-Rohwer, Osnabrück;  Janine Wulff;  Wolf Gauer, Brasilien-Sao Paulo;  Dr. Behrouz Khosrozadeh, Göttingen; Jürgen Nieth, Mainz;  Ulrike Zeilinger;  S. Dehdarian; Jürgen Jung;  Gerhard Drexler, A-Wien;  Ferdinand Drexler, A-Wien;  Dr. Natascha Ueckmann, Bremen/Osnabrück;  Annegret Ergenzinger, Bremen;  Gabriele Senft, Berlin;  Alfred Vestring, Botschafter a. D.;  Peter Mende, Botschafter a. D., Berlin;  Gerd Plobner, Dortmund;  Monika Ogorsolka;   Thomas Wüppesahl, Hamburg;    Alaheh Amin Moghadam, Bensberg;  Tobias Balke, Berlin;  Carola Richter, Erfurt;  Monika von Lauer-Munchhofen, München;  Gisela-Maria Hachtroudian-Fichter; Hamid Hachtroudian;  Prof. Dr. Elmar Altvater, Berlin;  Prof. Dr. Peter Grottian, Berlin; Sabine Badge;  Iris Hefets;  Judith Schlenker, Donaueschingen;  Frank Thöle, Osnabrück;  Rainer Missalek;  Dr. Klaus Patzer;  Zahra Tabaie;  Horst Bowitz;   Prof. Dr. Peter Hennicke, Wuppertal;  Lotfali Semino; Norman G. Finkelstein;  Fritz Tiemann;  Angelika Claußen;  Ellen Rohlfs;  Prof. Dr. Peter Strutynski, Kassel;  Prof. Dr. Gert Sommer, Marburg;  Michael Körner, Karlsruhe;  Insa Klingberg, Balingen;  Hanne Adams, Gleichamberg-Bedheim;  Wilfried Rupflin, Dortmund;  Hartmut Barth-Engelbart, Hanau/Gründen;  Senne Glanschneider;  Elisabeth Sureau, Stuttgart;   Helga Kuhnert;  Rut und Ulrich Enkelmann, Dresden;  Netty Müllere-Grosse;  Behzad Fazeli;  Michael Masson;  Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger, Landau;  Udo Terjung, Rickenbach;   Ralf Mannsperger;  Ursula Grohe, Pfullingen;  Prof. Dr. Karin Kulow, Berlin;  Maja Ilic;   Günter Mauersberger Botschafter a.D., Berlin;  Peter Grohmann;  Ingeborg u. Hans Otto Möller, Ludwigshafen;  Inga Schmalz, Hannover;  Dr. Arnold Wiebel, Münster;   Siglinde Adan de Rivadeneira, Stuttgart;  Christel Baumann, Haltern a.See;  Karin Laier, Offenbach;  Nadia u. Hakim Karim, Hagen a.T.W.; Kathrin Vogler, Emsdetten, Stefan Cantré, Rostock;   Laura von Winnersperg, Berlin; Gisela Helbig, Zirndorf;  Dr. Hubert Schneider, Bochum;  Harald Neuber, Berlin;  Marlene Pfaffenzeller;  Norbert Ahrens;  Winfried u. Veronika Engl, Bilefeld;  S. Böhnke;  Heinrich Ruhemann;  Jutta Behne, Rossau;  Brigitte u. Eckhart Hauff, Dornstadt;  Frieder Schöbel, Braunschweig;  Anette Groth, Stuttgart;  Heinz Eckel, Berlin;  Dietrich Zeilburger, Karlsruhe;  Eckart Spoo, Berlin;  Dr. Jakob Borchardt, Berlin;  Dr. Wolfgang Wittrock, Kaiserslautern;  Dr. Ulrich Daske, Gummersbach;  Dietrich Kluge, Münster;  Anna Schneider;  Mounir Baghdadi;  Christine u. Dr. Hartmut Höfer, Osnabrück;  Parto Teherani-Krömer, Berlin;  Doris Auerbach, Hajo G. Meyer;  Eva Neukamp;  Ingrid u.  Dr. Peter Hauber, Berlin;  Karl-W. Koch, Hillesheim;  Maria Klewer; Benjamin Brosig;  Heinz Reinke, Heidelberg;  Jutta Kausch, Berlin;  Regine Schuster, Geltendorf;  Uwe Schnabel;  Karin Almasy, Osnabrück;  Phil Hill, Berlin;  Manfred Grüter, Berlin;  Sonnhild u. Ulli Thiel, Karlsruhe;   Brigitte Keyl;  Margrit u.  Berthold Raunecker;  Rolf Stiefel, Gerlingen;  Heiko Holtgrove, Dortmund; Katharina Yacoub, Bonn;  Anna Schumacher;  Barbara Dietzfelbinger, Nürnberg;  Sohiedorothea Berger, CH-Bern;  Regina Meyer, Steinen;  Norbert Rheinländer, Berlin;  Karin Köhler, Ulm;  Barbara Kohlstruck, Kaiserslautern;  Mehmet Sivga, Lörrach;  Prof. J. Christoph Bürgel u. Gertraude Tissafi-Bürgel;  Manfred Lotze, Hamburg;  Dr. Ursula Günther, Hamburg;  Prof. Dr. Alexander Flores, Bremen;  Dr. Hildegard Jurisch, Erlangen; Dr. Rainer Funk, Tübingen;  Prof. Dr. Tilman Westphalen, Osnabrück; Ellen Diederich, Oberhausen;  Prof. Dr. Christoph Th. Scheilke, Stuttgart;  Faroch Negahbani u. Angelika Grospitsch, Osnabrück; Dr. Brigitte Müller, Aurich....... und zahlreiche andere Personen und Organisationen

Verantwortlich i.S.d.P.: Prof. i. R. Dr. Mohssen Massarrat, Hofbreede 64, 49078 Osnabrück.

T:I:S, 14. Januar 2009

Dem Offenen Brief hat sich angeschlossen: Günther Scharfenberg, Botschafter a.D., Kühlungsborn

T:I:S, 15. Januar 2009

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