|
Steinberg Recherche Referent Texte 2010 Texte 2009 Texte 2008 Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home Newsletter?
Noam ChomskyGaza 2009 / "Löscht alle Wilden aus!"Eine der weisesten Stimmen Israels, Uri Avnery, beschreibt die Lage nach einem militärischen Sieg Israels folgendermaßen:
Es ist sehr wahrscheinlich, dass Avnery damit Recht hat. Israel verwandelt sich sehenden Auges in das vielleicht meistgehasste Land der Welt und verliert allmählich auch die Unterstützung der Bevölkerung im Westen, darunter auch die der jüngeren amerikanischen Juden, die seine unablässigen, schockierenden Verbrechen wohl kaum noch lange hinnehmen werden. Vor einigen Jahrzehnten schrieb ich, diejenigen, die sich gern als „Unterstützer Israels“ bezeichneten, seien in Wirklichkeit Unterstützer der moralischen Erosion und wahrscheinlich am Ende auch der physischen Zerstörung Israels. Leider wird dieses Urteil von Jahr zu Jahr plausibler. Und während die Jahre verstreichen, sehen wir schweigend einem seltenen geschichtlichen Ereignis zu, nämlich dem, was der verstorbene israelische Soziologe Baruch Kimmerling „Politizid“ genannt hat, der Ermordung einer Nation – einer Nation, die wir zu töten helfen. ZNet, T:I:S, 15. Februar 2009 URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09selbstgerechtigkeit.htm#Chomsky *Thomas Immanuel SteinbergSchnee von heuteZweiundfünfzig Jahre israelische KindernotschlachtungenEnde Oktober 1956 überfielen die absteigenden Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich und die aufstrebende Kolonialmacht Israel gemeinsam das arabisch-nationalistische Ägypten unter Gamal Abdel Nasser, der den Suezkanal verstaatlicht hatte. Die UdSSR unterstützte Ägypten, die USA verurteilten die Invasion, um sich endgültig die Vormacht in der westlichen Welt zu sichern. Die Invasoren mußten sich wieder zurückziehen. Nach dem verlorenen Angriffskrieg unter Beteiligung ihres Landes erklärte 1957 die damalige israelische Außenministerin Golda Meir vor dem National Press Club in Washington, D.C.:
Golda Meirs unüberbietbare Heuchelei ist kein Schnee von gestern. Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte überfielen Ende Dezember 2008 nach viermonatiger vereinbarungswidriger Blockade den Gazastreifen und metzelten palästinensche Kinder zu Hunderten; Anlaß für Kriegsjuden und Antideutsche, Meirs Infamie erneut zu zitieren. So geschehen auf dem Hamburger Gerhart-Hauptmann-Platz am 17. Januar 2009, siehe Kriegsjuden, und auf der anonym betriebenen Internetseite des Tagesspiegel-Autors Alex Feuerherdt, siehe Foto. Gewinnen Kriegsjuden und Antideutsche an Einfluß, so droht die deutsche Politik noch tiefer im gleichen Morast zu versinken wie die US-amerikanische und die israelische. T:I:S, 19. Januar 2009 URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09selbstgerechtigkeit.htm#GoldaMeir *Thomas Immanuel SteinbergDie israelische Regierung will die Hamas in einen Karton packenDer israelische Regierungssprecher Mark Regev sagte in einem Interview mit Christoph Heinemann, Deutschlandfunk vom 16. Januar 2008:
Tatsächlich hat die Hamas mit der israelischen Regierung verhandelt, mit ihr am 19. Juni 2008 einen Waffenstillstand vereinbart, nahezu jeden Beschuß mit Kassam-Raketen und Mörsergranaten von Gaza aus vier Monate lang unterbunden und auch in keiner anderen Weise den Waffenstillstand gebrochen. Die israelische Regierung hat, entgegen der Waffenstillstandvereinbarung, die Blockade des Gaza-Streifens vier Monate lang fortgeführt und sogar verschärft. Dennoch hat die Hamas stillgehalten Dennoch hat sich die Hamas an alle Vereinbarungen gehalten. Indes hat am 4. November 2009 ein israelisches Kommando sechs Hamas-Mitglieder in Gaza hingerichtet. Die Hamas hat darauf am 6. November 2008 mit 30 Kassam-Raketen reagiert. Auch hat die Hamas erklärt, daß sie abermals verhandeln werde, sobald die israelische Seite den bewaffneten Angriff auf Gaza einstellt und die mörderische Blockade aufhebt. Daß sie einer Zwei-Staaten-Lösung nicht im Wege steht, hat sie vor langer Zeit signalisiert. Keine Untersuchung der israelischen Kriegsverbrechen Der israelische Regierungssprecher hat, trotz mehrfacher Nachfrage des Deutschlandfunks, keine Untersuchung der offensichtlich begangenen israelischen Kriegsverbrechen in Aussicht gestellt. Das Interview ist das Dokument eines Staats, der alle rechtlichen und moralischen Hemmungen über Bord geworfen hat; kurz: eines zionistischen Staats. T:I:S, 16. Januar 2009. Dank an Annette Klepzig. Ein Flugblatt "Kassam-Raketen – der Vorwand zum Massaker" als .doc-Datei findet sich hier. URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09selbstgerechtigkeit.htm#Karton *Zionismus heißt HaßÄlteres Video, weiterhin aktuell, über die von der israelischen Regierung gedeckten Siedler auf palästinensischem Boden. Vier Minuten, ARD, Weltspiegel T:I:S, 14. Januar 2009. Dank an Gerhard Wendebourg *Betrifft: Israels Krieg in GazaLieber Armin Fiand,
In Israel regieren Faschisten, lieber Armin. T:I:S, 8. Januar 2009 URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09selbstgerechtigkeit.htm#Fiand *Ilan Pappe
Israels
selbstgerechte Wut und ihre Opfer in Gaza
Die Ungerührtheit gründet zuerst und vor
allem auf reinen Lügen und einem Neusprech, der an die dunklen Tage Europas in
den dreißiger Jahren erinnert. Alle halbe Stunde nennt eine Meldung im Radio
und im Fernsehen die Opfer in Gaza Terroristen und ihre Abschlachtung durch
Israel einen Akt der Selbstverteidigung. Israel präsentiert sich seinem eigenen
Volk als rechtschaffenes Opfer, das sich gegen ein großes Übel verteidigt. Die
akademische Welt wird herangezogen, um zu erklären, wie dämonisch und monströs
der palästinensische Kampf ist, wenn er von der Hamas geführt wird. Das sind
die gleichen Wissenschaftler, die einst den verstorbenen Palästinenserführer
Yasser Arafat dämonisiert und seine Fatah-Bewegung während der zweiten
Intifada herunter gemacht haben. Aber die Lügen und verzerrten Darstellungen
sind nicht das schlimmste. Am meisten erzürnt der direkte Angriff auf die
letzten Überreste von Menschlichkeit und Würde des palästinensischen Volkes.
Die Palästinenser in Israel haben ihre Solidarität mit der Bevölkerung von
Gaza gezeigt. Nun werden sie als fünfte Kolonne im Jüdischen Staat
gebrandmarkt; ihr Recht, in der Heimat zu bleiben, wird wegen mangelnder Unterstützung
für die israelische Aggression in Frage gestellt. Diejenigen unter ihnen, die
einverstanden sind – zu Unrecht, wie ich meine – in den örtlichen Medien zu
erscheinen, werden verhört, nicht interviewt, so, als ob sie Insassen des
Shin-Beth-Gefängnisses wären. Ihr Erscheinen wird von erniedrigenden
rassistischen Bemerkungen umgerahmt, und sie werden beschuldigt, eine fünfte
Kolonne zu sein, ein irrationales fanatisches Volk. Und das ist noch nicht
einmal die übelste Praxis. Es gibt einige Palästinenserkinder aus den
besetzten Gebieten, die in israelischen Krankenhäusern eine Krebstherapie
machen. Gott weiß, was für einen Preis ihre Familien für die Einweisung haben
zahlen müssen. Der israelische Rundfunk geht täglich ins Krankenhaus und
fordert von den armen Eltern ab, dem israelischen Publikum zu erklären, wie
recht Israel doch mit seinem Angriff habe, und wie böse die Hamas in ihrer
Verteidigung sei. Die Heuchelei, die sich aus selbstgerechter Wut speist, kennt keine Grenzen. Der Diskurs der Generäle und Politiker bewegt
sich erratisch zwischen Komplimenten für die Menschlichkeit, die die Armee bei
ihren chirurgischen Eingriffen zeigt, einerseits, und der Notwendigkeit, Gaza
ein für alle mal – auf humane Weise natürlich – zu zerstören,
andererseits. Die selbstgerechte Wut ist ein beständiges
Phänomen in der israelischen, und davor in der zionistischen Aneignung Palästinas.
Jeder Akt, ob es nun ethnische Säuberungen waren, Besetzung, Massaker oder
Zerstörung, wurde als moralisch gerecht und als reiner Akt der
Selbstverteidigung dargestellt, widerwillig von Israel vorgenommen gegen die übelste
Art menschlicher Wesen. In seinem ausgezeichneten Band The Returns of
Zionism: Myths, Politics and Scholarship in Israel erforscht Gabi Piterberg
die ideologischen Ursprünge und die historische Weiterentwicklung dieser
selbstgerechten Wut. Heutzutage kann man in Israel, von der Linken bis zur
Rechten, von Likud bis Kadima, von der akademischen Welt bis zu den Medien diese
selbstgerechte Wut eines Staates vernehmen, der mehr als jeder andere Staat auf
der Welt damit beschäftigt ist, eine eingeborene Bevölkerung zu zerstören und
zu enteignen. Es ist von zentraler Bedeutung, die
ideologischen Ursprünge dieser Einstellung zu erforschen und die notwendigen
politischen Schlüsse aus ihrer Vorherrschaft zu ziehen. Diese selbstgrechte Wut schirmt Gesellschaft und Politiker in Israel von jedwedem äußeren Vorwurf
ab, von jeder Kritik. Doch weit schlimmer: Immer wird sie in zerstörerische
Politik gegen die Palästinenser umgesetzt. Ohne einen internen Mechanismus der
Kritik und ohne Druck von außen wird jeder Palästinenser zu einem möglichen
Ziel dieser Wut. Berücksichtigt man die militärische Stärke des Jüdischen
Staates, so mündet dies unvermeidlich in noch massiverem Morden, Massakern und
ethnischen Säuberungen. Die Selbstgerechtigkeit ist ein starker Akt
der Selbstverleugnung und Rechtfertigung. Sie erklärt, warum die israelisch-jüdische
Gesellschaft weder durch Worte der Weisheit, noch durch logische Argumentation
oder diplomatischen Dialog erschüttert werden kann. Und wenn man nicht Gewalt
als Mittel dagegen einsetzen will, bleibt nur ein Weg nach vorn: Die
Selbstgerechtigkeit herauszufordern als das, was sie ist: eine üble Ideologie,
die als Deckmantel für menschliche Grausamkeiten dient. Ein anderer Name für
diese Ideologie ist Zionismus. Und internationale Ächtung des Zionismus, nicht
nur der spezifisch israelischen Politik, ist der einzige Weg, dieser
Selbstgerechtigkeit zu begegnen. Wir müssen versuchen, nicht nur der Welt,
sondern auch den Israelis selbst zu erklären, daß Zionismus eine Ideologie
ist, die ethnische Säuberungen, Besatzung und jetzt auch massive Massaker
gutheißt. Nicht nur einer Verurteilung des gegenwärtigen Massakers bedarf es
jetzt, sondern auch einer Delegitimierung der Ideologie, die diese Politik
hervorgebracht hat und sie moralisch und politisch rechtfertigt. Laßt uns
hoffen, daß bedeutende Stimmen auf der Welt dem Jüdischen Staat sagen: Diese
Ideologie und das allgemeine Verhalten des Staates sind nicht hinnehmbar, und
solange sie bestehen bleiben, wird Israel boykottiert und Sanktionen
unterworfen. Ich bin allerdings nicht naiv. Ich weiß, daß
sogar die Ermordung Hunderter unschuldiger Palästinenser nicht ausreichen wird,
einen solchen Wandel in der westlichen öffentlichen Meinung hervorzurufen; es
ist geradezu noch unwahrscheinlicher, daß die in Gaza verübten Verbrechen die
europäischen Regierungen dazu veranlassen werden, ihre Politik gegenüber
Israel zu ändern. Und doch dürfen wir nicht zulassen, daß
2009 auch nur wieder ein weiteres Jahr sein soll, nicht so bedeutsam wie 2008,
das Jahr der Erinnerung an die Nakba, das aber unser aller große Hoffnung in
einen dramatischen Wandel der Einstellung der westlichen Welt zu Palästina und
den Palästinensern enttäuscht hat. Selbst die schrecklichsten Verbrechen, wie
der Völkermord in Gaza, werden offenbar als einzelne Ereignisse behandelt,
unverbunden mit irgendwelchen Situationen aus der Vergangenheit und ohne Bezug
zu einer Ideologie oder einem System. In diesem neuen Jahr müssen wir
versuchen, das Augenmerk der öffentlichen Meinung auf die Geschichte Palästinas
und die Übel der zionistischen Ideologie zu lenken: als bestes Mittel dafür,
sowohl völkermörderische Handlungen wie die jetzigen in Gaza zu erklären, als
auch als Weg, um schlimmeren Dingen vorzubeugen. Im akademischen Bereich ist dies bereits
geschehen. Unsere Hauptherausforderung ist, den Zusammenhang der zionistischen
Ideologie und der vergangenen Zerstörungspolitik mit der jetzigen Krise zu erklären.
Das mag gerade dann leichter gelingen, wenn – unter den fürchterlichsten Umständen
– die Aufmerksamkeit der Welt wieder einmal auf Palästina gerichtet ist. In
Zeiten, in denen die Lage ruhiger und weniger dramatisch ist, wäre es
schwieriger. In solch „entspannten“ Momenten würde die kurze
Aufmerksamkeitsspanne der westlichen Medien wieder einmal die palästinensische
Tragödie an den Rand drängen und vernachlässigen, entweder aufgrund
schrecklicher Völkermorde in Afrika oder einer Wirtschaftskrise und ökologischer
Weltuntergangsszenarien im Rest der Welt. Auch wenn die westlichen Medien nicht
gerade an geschichtlicher Aufarbeitung interessiert sind, ermöglicht doch nur
eine historische Bewertung, die Größe der über die letzten 60 Jahre am palästinensischen
Volk verübten Verbrechen ans Licht zu bringen. Daher ist es die Aufgabe
aktivistischer Akademiker und alternativer Medien, auf diesem historischen
Zusammenhang zu bestehen. Die Aktivisten sollten nicht von der Aufklärung der
Öffentlichkeit Abstand nehmen und hoffentlich sogar die gewissenhafteren
Politiker dahin gehend beeinflussen, daß sie die Ereignisse in einem größeren
geschichtlichen Zusammenhang sehen. Entsprechend könnten wir einen populären
– im Gegensatz zum abgehobenen akademischen – Weg finden zu verdeutlichen,
daß Israels Politik in den letzten 60 Jahren
von einer rassistischen Hegemonialideologie namens Zionismus herrührt,
geschützt durch endlose Schichten selbstgerechter Wut. Trotz der voraussehbaren
Beschuldigung als Antisemiten, und was weiß nicht noch alles, ist es an der
Zeit, im öffentlichen Verständnis die zionistische Ideologie mit den
inzwischen bekannten historischen Meilensteinen des Landes zu verbinden: mit der
ethnische Säuberung von 1948, der Unterdrückung der Palästinenser in Israel
zur Zeit der Militärregierung, der brutalen Besetzung der Westbank, und nun mit
dem Massaker von Gaza. Genauso wie die Apartheidsideologie die Unterdrückungspolitik
der südafrikanischen Regierung erklärte, erlaubte es diese Ideologie – in
ihrer allgemeinsten und simpelsten Form – allen israelischen Regierungen in
Vergangenheit und Gegenwart, die Palästinenser zu entmenschlichen, wo auch
immer sie sind, und ihre Vernichtung anzustreben. Die Mittel dazu änderten sich
von Zeit zu Zeit, von Ort zu Ort, wie auch die Erzählungen, um diese
Grausamkeiten zu verbergen. Aber das vorliegende klare Muster darf
nicht nur im Elfenbeinturm diskutiert werden, sondern muß Teil des
politischen Diskurses über die aktuelle Wirklichkeit im Palästina von heute
werden. Einige von uns, namentlich solche, die sich
der Gerechtigkeit und dem Frieden in Palästina verschrieben haben, weichen,
ohne es zu bemerken, dieser Debatte aus, indem sie sich – und das ist verständlich
– auf die besetzten Gebiete Palästinas konzentrieren – das Westjordanland
und den Gazastreifen. Gegen die kriminelle Politik dort zu kämpfen ist eine drängende
Aufgabe. Aber dies sollte nicht die Botschaft vermitteln, die sich die im Westen
herrschenden Mächte auf einen Wink Israels hin gern zueigen machen: Palästina
sei nur das Westjordanland und der Gazastreifen, und Palästinenser seien nur
die Leute, die in diesen Landstrichen leben. Wir sollten die Darstellung Palästinas
geographisch und demographisch erweitern, indem wir den historischen Bericht über
die Ereignisse von 1948 und die anschließende Zeit liefern und gleiche
Menschen- und Bürgerrechte für alle Leute verlangen, die in dem lebten oder
leben, was jetzt Israel und die besetzten Gebiete sind. Indem wir die Ideologie des Zionismus und die Politik der Vergangenheit mit den gegenwärtigen Grausamkeiten verbinden, werden wir imstande sein, eine klare und logische Erklärung für die Boykott-, Desinvestions- und Sanktionskampagne zu liefern. Die gewaltlose Herausforderung eines selbstgerechten ideologischen Staates, der sich, unterstützt von einer schweigenden Welt, herausnimmt, die eingeborene Bevölkerung Palästinas zu enteignen und zu zerstören, ist eine gerechte und moralische Sache. Sie ist ein wirksamer Weg, sowohl die öffentliche Meinung gegen die gegenwärtige völkermörderische Politik in Gaza zu wappnen, als auch, hoffentlich, ein Weg, der zukünftige Grausamkeiten verhindert. Vor allem aber wird diese Herausforderung die Blase der selbstgerechten Wut aufstechen, die die Palästinenser erstickt, wann immer sie sich bläht. Die Herausforderung wird helfen, die westliche Ungerührtheit angesichts der Straflosigkeit israelischen Handelns zu beenden. Ohne diese Ungerührtheit werden hoffentlich immer mehr Leute in Israel anfangen, die wahre Natur der in ihrem Namen verübten Verbrechen zu erkennen, und ihre Wut dürfte sich gegen die richten, die sie und die Palästinenser in diesem unnötigen Teufelskreis von Blutvergießen und Gewalt gefangen halten. Aus dem Englischen übersetzt von Bernd Rosenlecher und T:I:S, 6. Januar 2009. Korrektur: Das Wort "rechtschaffen" wurde durch "selbstgerecht" ersetzt. T:I:S, 15. Februar 2009. Dank an tlaxcala und Ellen Rohlfs Ilan Pappe hat einen Lehrstuhl im Department of History an der University of Exeter inne. Quelle vom 2. Januar 2009 URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09selbstgerechtigkeit.htm#pappe *Steinberg Recherche Referent Texte 2010 Texte 2009 Texte 2008 Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home Newsletter?
URL dieser Seite: http://www.steinbergrecherche.com/09selbstgerechtigkeit.htm |