Zentralrat der Juden in Deutschland

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Siehe auch Hasbara - Zionistische PropagandaVernichtungskrieg. Zu Stephan Kramers Äußerung über den türkischen Orientalisten Fuat Sezgin siehe Zionismus und Kampf der Kulturen. Zahlreiche Links unter Israel

 

Was kann hingegen das Jüdischsein des Zentralrats anderes bieten, als eine blinde Israel-Solidarität, die selbst dann nichts von ihrer selbstgefälligen Persistenz aufgibt, wenn Israel verbrecherisch auftritt, Leid verursacht und Barbarisches zeitigt, mithin das Jüdischsein im Horkheimerschen Sinne fundamental verrät.
Moshe Zuckermann

Dank an den Zentralrat

Charlotte Knobloch bringt es fertig, auf völlig kranke Interview-Fragen noch kaputter zu antworten. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland soll dem Stereotyp von der jüdischen Intelligenz den endgültigen Garaus machen. Danke, Zentralrat, für diesen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Normalisierung des Verhältnisses zwischen Jüdinnen und Goyim! 

T:I:S, 31. August 2009. Dank für den Hinweis an Ronald M.

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„Dieser Zentralrat spricht nicht für alle Juden“

Charlotte Knobloch stößt mit ihrer Kritik an der Ehrung von Felicia Langer auf entschiedenen Widerspruch. Zwei Leserbriefe in den Stuttgarter Nachrichten vom 22. August 2009

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland stößt mit einigen Äußerungen beim StN-Redaktionsgespräch („Es wird Zeit, die NPD zu verbieten“ in der Ausgabe vom 20. August 2009) auf heftige Kritik von jüdischer Seite.

Wer ist fanatisch?

Dank der guten Fragestellung an Frau Knobloch wissen wir es jetzt alle: Normalerweise wird der Zentralrat der Juden vor einer Bundesverdienstkreuzverleihung angeschrieben und nach seiner Einschätzung gefragt. Gilt das nur für deutsche und israelische Juden, für Israelis oder auch für deutsche Bürger anderer Religionsgemeinschaften? Im Fall von Felicia Langer hat das Außenministerium nach Anfrage diesen Vorschlag unterstützt. Glücklicherweise haben sich diesmal Ministerpräsident Oettinger, Bundespräsident Köhler und Tübingens Oberbürgermeister Palmer nicht gescheut, eine große Menschenrechtsanwältin und Alternativnobelpreis-Trägerin auszuzeichnen, ohne den Zentralrat der Juden in Deutschland um Erlaubnis gefragt zu haben. In der Tat bin ich sehr froh, dass letztendlich mein Vorschlag so wohlwollend aufgenommen wurde.

Auch ist der Zentralrat nicht in den Gazakrieg hineingezogen worden, wie es Frau Knobloch im Interview äußert, sondern hat sich in halbseitigen Anzeigen einseitig auf die Seite Israels gestellt. Also ist nicht Felicia Langer eine Fanatikerin, wie hier dargestellt, sondern der Zentralrat forciert fanatisch die israelische Regierungspolitik. Frau Knobloch darf sich daher nicht wundern, wenn kein Unterschied mehr zwischen israelischen und deutschen Juden gemacht wird. Dieser Zentralrat spricht nicht für alle Juden.

Wie sagte Staatssekretär Wicker anlässlich der Ordensverleihung in seiner Rede: „23 Jahre kämpften Sie gegen Enteignung, Häuserzerstörung und Deportation. Ihre Mandanten berichteten Ihnen über Folterungen, erzwungene Geständnisse, völkerrechtswidrige Deportationen und sippenhaftähnliche Bestrafungen, wie das Niederreißen der Häuser der Verdächtigen.“ Schön wäre es, wenn Felicia Langer auch eine Chance für ein Interview bekäme, damit sich die Leser selbst ein Bild machen können.

Evelyn Hecht-Galinski, Malsburg-Marzell

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Verdrehte Welt

Wichtiger als Verbote von Rechtsradikalismus und Rassismus ist beispielhaft demokratisches Verhalten besonders der in öffentlicher Verantwortung Befindlichen. Dies jedoch wird gerade von jener Charlotte Knobloch konterkariert, wenn sie der in Tübingen lebenden ehemaligen israelischen Menschenrechtsanwältin die Würde für das kürzlich in Stuttgart verliehene Bundesverdienstkreuz abspricht. Nicht nur die für ihr mutiges Eintreten für Gefolterte und für die universellen Werte der Menschenrechte geehrte Felicia Langer wird schließlich von Frau Knobloch in ihrer Würde herabgesetzt, sondern das Staatsoberhaupt. Was lernen die StN-Leser von Frau Knobloch? Dass „wir“ (damit meint sie vornehmlich sich selbst und andere Spitzenfunktionäre des Zentralrats für Juden in Deutschland) mit der Nahost-Problematik identifiziert werden? Ist dies nicht eine von Knobloch u. a. geradezu hervorgerufene Identifikation, wenn schwerste Menschenrechtsverletzungen durch den Staat Israel von ihr und ihrer Organisation relativiert, ja oft sogar legitimiert werden? Wann hat man je eine Distanzierung Frau Knoblochs vom Massaker gegen die Bevölkerung Gazas gehört? Von der Ermordung Hunderter unschuldiger Kinder und Frauen? Wann hat man von ihr eine Forderung nach Freilassung der über 10 000 palästinensischen Häftlingen aus israelischen Kerkern vernommen?

Hat Frau Knobloch jemals darüber nachgedacht, welch verheerende Wirkung für das Ansehen der offiziellen Vertreter deutscher Juden ihr Schweigen zu den Verbrechen Israels haben muss? Hat sie jemals darüber nachgedacht, dass gerade ihre Identifizierung mit dem „jüdischen“ Staat (zu dessen Bürgern immerhin weit über 20 Prozent Nichtjuden gehören!) fast wie selbstverständlich zur Folge haben muss, dass man sie und die Zentralratsmitglieder dann mit diesen Verbrechen identifiziert?

Wenn sich Frau Langer für die Entrechteten, die Unterdrückten einsetzt, schweigt Frau Knobloch. Wenn Frau Langer für ihr Eintreten für die wichtigsten Werte unserer Demokratie geehrt wird, beklagt sich Frau Knobloch. Nicht nur das: Sie verunglimpft die Geehrte und damit auch das höchste Staatsorgan. Welch verdrehte Welt!

Günter Schenk, membre du collectif judéo-arabe et citoyen pour la paix, Strasbourg

T:I:S, 25. August 2009. Siehe auch Deutsche Staatsräson

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#FeliciaLanger    

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Rolf Verleger aus dem Zentralrat der Juden abberufen 

Pressemitteilung von Rolf Verleger vom 18. Juni 2009 

 

Der Landesverband "Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein" entzieht Prof. Dr. Rolf Verleger sein Mandat als Delegierter in das Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland. Damit gibt der Vorstand des Landesverbands dem anhaltenden Druck nach, der sowohl von der Basis als auch von der Zentralratsspitze ausgeübt wurde.

Verleger hatte 1995 bis 2005 die Lübecker Gemeinde und den Landesverband entscheidend mitaufgebaut. Er wandte sich 2006 in einem Offenen Brief gegen den israelischen Libanonkrieg, initiierte danach die Unterschriftenkampagne Schalom5767, schrieb das Buch "Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht", ist Mitglied der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost", kritisierte scharf die israelische Attacke 2009 gegen Gaza und ist Mitherausgeber der seit 2009 wieder erscheinenden Zeitschrift "Semit".

Letzter Auslöser der Abberufung war Verlegers Vortrag beim Jahrestreffen der Muslimischen Jugend Deutschlands, wo er mit seiner Funktion als Direktoriumsmitglied angekündigt war. Dass daran Anstoß genommen wurde, ist in Verlegers Augen bezeichnend für Wagenburgmentalität. Die Zentralratsspitze tendiere leider durch ihre Unterstützung der israelischen Besatzungspolitik dazu, sich gegenüber anderen gesellschaftlichen Gruppen in ihrem Status als privilegierte Minderheit abzuschotten – anders als unter Ignatz Bubis –, und verliere dadurch an wichtiger gesellschaftlicher Unterstützung.

T:I:S, 18. Juni 2009. Siehe auch Rolf Verleger

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#abberufen   

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Eine Tonne Erlogenes 

Der Zentralrat der Juden in Deutschland, vertreten durch Charlotte Knobloch, Salomon Korn und Dieter Graumann, hat in einer Presseerklärung alle Lügen der israelischen Rgierung über Ahmadinedschad verbreitet. Was Ahmadinedschad tatsächlich gesagt hat, steht unter Bundeszentrale für politische Bildung

T:I:S, 19. Mai 2009. Dank an Schmidt-Polyglott

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Tonne  

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Ein Kessel Erlogenes

Der Zentralrat der Juden in Deutschland, vertreten durch Charlotte Knobloch, Salomon Korn und Dieter Graumann, verbreitet per Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen alle Lügen der israelischen Regierung über ihren Krieg in Gaza. FAZ-Anzeige des Zentralrats, .doc-Datei

Zu den Kassam-Raketen als israelischem Kriegsvorwand siehe Flugblatt.

T:I:S, 14. Januar 2009

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Kessel 

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Bilderverschwörung

Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, sprach am 11. Januar 2009 auf der Münchener Kundgebung zur Unterstützung der zionistischen Massenmörder in israelischer Uniform: 

Jeden Tag sehen wir im Fernsehen die Bilder der Zerstörung auf palästinensischer Seite. Ich frage mich: Wo sind die Bilder, die das Elend und die Angst auf israelischer Seite zeigen?

Springer, Spiegel, Zeit steht ihr mit der Hamas im Bunde? Irgendwo muß doch ein Bild aufzutreiben sein! Und sei's ein Fake!

T:I:S, 12. Janaur 2009

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Bilderverschwoerung 

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Thomas Immanuel Steinberg

Lala Süsskind lügt 

Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, solidarisierte sich am 11. Januar 2009 auf dem Berliner Breitscheidplatz mit den israelischen Vernichtungskriegern in Gaza. Laut ddp  fragte sie, 

wo all jene, die jetzt gegen Krieg demonstrierten, in den vergangenen acht Jahren gewesen seien, als Israel täglich aus dem Gazastreifen beschossen wurde.

Tatsächlich hatten die nuklear bewaffnete israelische Regierung und die von ihr eingeschlossene und belagerte Hamas einen Waffenstillstand geschlossen, der von Juli 2008 bis Anfang November 2008 währte. In den vier Monaten des Waffenstillstands registrierte das israelische Außenministerium zwölf Raketenabschüsse, alle zehn Tage einen. 

Hamas nämlich hielt den Waffenstillstand vier Monate lang nahezu vollständig ein, bis die israelische Regierung ihn am 4. November 2008 brach. Das jedenfalls zeigen die Grafiken des israelischen Außenministeriums, siehe Hasbara - Zionistische Propaganda.

Süsskind lügt.

T:I:S, 12. Januar 2009

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Lala

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97 000 Juden blieben zu Hause

Alldeutsche Pressewerbung und Aufrufe des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und vieler jüdischer Gemeinden haben schließlich 3000 Menschen in ganz Deutschland am Sonntag, dem 11. Januar 2009 dazu bewegt, sich Reden wie die von Klaus Lederer und Lügen wie die von Lala Süsskind in Berlin oder Sprüche wie die von Charlotte Knobloch in München anzuhören. 

In Deutschland gibt es über 100 000 Mitglieder jüdischer Gemeinden. Mindestens 97 000 blieben zu Hause. Dank an Andreas Hauß

T:I:S, 12. Januar 2009

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Thomas Immanuel Steinberg

Ausgegrenzt

1999 hetzten uns Schröder, Fischer und Scharping mit Lügen in den Krieg gegen die Jugoslawen. Jugoslawien ist nicht mehr.

Jetzt, zehn Jahre später, will uns die Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, in den Krieg gegen die Palästinenser hetzen. Palästina soll nie sein. Knobloch plädiert für das Existenzrecht Israels, eines grenzenlosen Staates: grenzenlos, weil räumlich unbestimmt; grenzenlos, weil ohne Verfassung; grenzenlos, weil staatsbürgerrechtlich weltumspannend; und grenzenlos in seiner mörderischen Hybris.

AP vom 7. Januar 2008 zufolge verkündet sie nun, "für die aktuelle Lage im Gaza-Streifen trage die Hamas die alleinige Verantwortung." Solidarität mit den israelischen Angreifern sei geboten. Knobloch, in gewohnt schlechtem Deutsch: 

Israel hat das legitime Recht, ja sogar die Pflicht, seine Bürger zu schützen und die einzige Demokratie im Nahen Osten vor terroristischen Anschlägen zu verteidigen.

In Wahrheit gilt: Die Zentralratsmehrheit unter Vorsitz von Knobloch trägt die alleinige Verantwortung dafür, daß anständige Menschen sie und ihre Schurkenbande ausgrenzen werden. 

Als Verteidigerin bleibt ihr die Kanzlerin.

T:I:S, 8. Januar 2009

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Knobloch  

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Volk braucht Führer 

Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, fordert von der Bundesregierung ein entschlossenes Vorgehen gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise. Kramer sagte der Nachrichtenagentur ddp, die Bürger seien "hungrig nach politischen Führungskräften".

News Adhoc, T:I:S, 7. Januar 2009. Mehr zu Kramer unter Zionismus

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Thomas Immanuel Steinberg

Generalsekretär begrüßt Vernichtungskrieg

Stephan Joachim Kramer ist Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland. Auf Broders Achse des Guten begrüßt er den Krieg, der zum Ziel hat, die Infrastruktur der Hamas im Gazastreifen zu zerstören. 

Die Hamas ist in der Bevölkerung des Gazastreifens fest verankert. Sie gewann die Wahlen in ganz Palästina. Die unterlegene Fatah schloß Separatabkommen mit der israelischen Regierung und fungiert seitdem ohne demokratische Legitimation als Statthalter der Besatzer. Die Hamas im Gazastreifen hingegen widersetzt sich. Hinter ihr steht die Bevölkerungsmehrheit.

Kramer beschimpft die Widerständler als Barbaren; und diejenigen, die den Widerstand grundsätzlich billigen, als Gutmenschen eine Invektive, die bei schlechten Menschen Konjunktur hat. Kramers erster Satz geht so:

Nach rund 170 Raketen und Granaten allein zwischen dem 19. und 26. Dezember 2008, abgefeuert aus dem Gasa-Streifen, hatte die Israelische [gemeint ist: israelische, T:I:S] Regierung nicht nur das Recht sondern die Pflicht seine [gemeint ist: ihre, T:I:S] Buerger vor weiteren Angriffen wirksam zu schützen. [Zeichensetzung von Kramer, T:I:S]

Auch der Rest des Beitrags strotzt vor Fehlern.

Indirekt droht Kramer den Nachbarländern Israels

... dürfte der Konflikt rasch auf andere Länder in der Region, wie zum Beispiel Ägypten und Jordanien überschwappen...

und dem Iran. Er spricht von einer  

... Marionetten-Religionsdiktatur der Hamas, die aus Teheran gesteuert wird.

Schließlich findet der Generalsekretär:

Insbesondere den europäischen Staatschefs muss klar sein, dass jetzt weder Appeasement noch Ausgewogenheit sondern energische Führung gefordert ist.

Einen Führer hatten wir schon, vielen Dank. Deutsch konnte er auch nicht.

T:I:S, 31. Dezember 2008. Mehr zu Kramer unter Zionismus

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Kramer 

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