Zentralrat der Juden in Deutschland

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Siehe auch Hasbara - Zionistische PropagandaVernichtungskrieg. Zu Stephan Kramers Äußerung über den türkischen Orientalisten Fuat Sezgin siehe Zionismus und Kampf der Kulturen. Broder über den Zentralrat unter Henryk M. Broder Zahlreiche Links unter Israel

Was kann hingegen das Jüdischsein des Zentralrats anderes bieten, als eine blinde Israel-Solidarität, die selbst dann nichts von ihrer selbstgefälligen Persistenz aufgibt, wenn Israel verbrecherisch auftritt, Leid verursacht und Barbarisches zeitigt, mithin das Jüdischsein im Horkheimerschen Sinne fundamental verrät.
Moshe Zuckermann

Jüdische Allgemeine: "Boykott schlimmer als Massenmord"

Die Jüdische Allgemeine, das Zentralorgan des Zentralrats der Juden in Deutschland, vergleicht die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionskampagne (BDS) der Gegner der israelischen Staats- und Regierungspolitik (1) mit Massakern der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (Zahal) und verkündet

Was bei BDS verzapft und praktiziert wird, ist weniger tolerabel als ein noch so unverhältnismäßiger Militäreinsatz der Zahal.

Der Generalbundesanwalt hat gegen den Zentralrat der Juden in Deutschland, eine offenbar kriminelle Vereinigung, bisher kein Verfahren eingeleitet.

T:I:S, 7. März 2013

Anmerkung

(1) Siehe Kritik an Israel, passim

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Thomas Immanuel Steinberg

Michael Wuliger, Jüdische Allgemeine, Abschreiber

Michael Wuliger ist Kulturredakteur der Jüdischen Allgemeinen, des NeoCon-Blatts des Zentralrats der Juden in Deutschland. Das Neue Deutschland gab ihm Raum für eine Stellungnahme zur gegenwärtigen Judäophobiedebatte in Deutschland. Unter der Überschrift Fragwürdige Traditionslinien behauptet er nun, kurz vor dem Einmarsch der Warschauer-Pakt-Armeen in Prag 1968 habe das Neue Deutschland getitelt:

In Prag regieren die Zionisten. 

30 Jahre zuvor habe es im Völkischen Beobachter geheißen: 

In Prag regieren die Juden.

Die gleiche Behauptung hatte Henryk M. Broder bereits 1976 aufgestellt. Wie Knut Mellenthin 1992 unter der Überschrift 3 mal 3 ist ungefähr 13 in ak - Zeitschrift für Analyse und Kritik zeigen konnte, hat es weder 1938 im Völkischen Beobachter die Überschrift  "In Prag regieren die Juden" gegeben, noch 1968 im Neuen Deutschland die Überschrift  "In Prag regieren die Zionisten".  Wohl aber gab es 1968 im Neuen Deutschland vom 25. August 1968 auf Seite 2 einen Beitrag mit dem Titel „Parteitag ohne Arbeiter“, in dem mit unklarem Bezug der Satz stand:

Zionistische Kräfte haben die Führung übernommen.

Oliver Tolmein, schon damals ein sogenannter Anti-Deutscher, behauptete 1992 unter der Überschrift Im Rahmen des Üblichen, der ND-Beitrag von 1968 sei ein "Leitkommentar" gewesen. Mellenthin zeigt,  daß dem wohl nicht so war, siehe Anmerkung 4 unter 3 mal 3 ist ungefähr 13.

Hatte Broder also im Wesentlichen fantasiert? Nicht einmal das: Er hat offenbar abgeschrieben, und zwar vom mehrfach überführten Hochstapler Simon Wiesenthal. Laut Daniel Gerlach (1) schrieb Wiesenthal im September 1968:

So schrieb das ND während des Einmarschs der Warschauer Pakt Truppen in der Tschechoslowakei...: "In Prag regiert der Zionismus". der Völkische Beobachter meinte hingegen nach der Besetzung der CSR 1939 [sic, T:I:S]: "In Prag regiert das Judentum."

Siehe jedoch die Präzisierung.

Wuliger ein Dauerlügner wie Broder? Ein Hochstapler wie Wiesenthal? Nein, nein, nur ein Abschreiber.

Anmerkung

(1) Daniel Gerlach:  Die doppelte Front: Die Bundesrepublik Deutschland und der Nahost-Konflikt. 1967-1973, Lit Verlag 2006, S. 122. Dort zitiert Gerlach aus dem Beitrag von Simon Wiesenthal: Die gleiche Sprache, erst für Hitler, jetzt für Ulbricht, Pressekonferenz am 6. September 1968 in Wien in Rolf Vogel (Hrsg.): Deutschland-Berichte, September 1968, S. 8

T:I:S, 3. Februar 2013

Kommentar eines treuen Lesers (selbst promoviert und habilitiert):

..tja, da wär´ der Dr.-Titel fott!

T:I:S, 4. Februar 2013

Präzisierung mit Dank an Knut Mellenthin

Henryk M. Broder schrieb am 12. Juni 1976 in der Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament:

Am 9. August 1938 erschien der "Völkische Beobachter", das Kampfblatt der nationalsozialistischen Bewegung Großdeutschlands, mit der Schlagzeile: "In Prag regieren die Juden!" Fast auf den Tag genau 30 Jahre später, am 21. August 1968, erschien das Organ des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, "Neues Deutschland", mit einer ganz ähnlichen Artikelüberschrift: "In Prag regieren die Zionisten!"

Offenbar hat Broder sich die Daten zum Wiesenthal-Spruch dazufantasiert. Für 1968 blieb er im vorgegebenen Zeitfenster, während er im Falle des Völkischen Beobachters deutlich vom Vorbild abwich, denn die Besetzung der CSR fand erst im März 1939 statt. Wiesenthal, der für beide Zitate kein Datum nannte, hatte vielleicht nur sagen wollen, dass dies jeweils 1939 und 1968 die Tendenz gewesen sei, ohne explizit zu behaupten, daß wirklich genau diese Sätze irgendwann veröffentlicht worden seien. Broder zeigte die größere kriminelle Energie und Fantasie.

T:I:S, 4. Februar 2013

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Angebliche Judenliebe

... Alles, was zu einem jüdischen Leben gehöre, so erklärt der Teheraner Arzt [Dr. Siamak Morsadegh, T:I:S] bei Tee und Kaffee, sei in Hülle und Fülle vorhanden. Alleine in der Hauptstadt existierten neben der unter jüdischer Leitung befindlichen Klinik ungefähr 30 Bethäuser, eine große Bibliothek, ein Altersheim, mehrere Kosher-Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. "Bis hin zum kosher geschochtenen Fleisch ist alles da. Als Juden sind wir respektiert und geachtet", fügt er selbstbewußt an, "davon könnt Ihr hier in Europa nur träumen"...

... Daß er - trotz einer rechtzeitig gestellten Anfrage - von den selbsternannten offiziellen Vertretern des Zentralrats - noch nicht einmal eine Antwort erhielt, ob man sich mit ihm treffen wolle oder nicht, wirft abermals ein grelles Licht auf die angebliche Liebe zu Juden, die diese Clique fortwährend für sich in Anspruch nimmt. Geht es ihnen doch in Wahrheit nur um die Unterstützung eines fremden Staates von deutschem Boden aus - egal wieviele persische Juden bei einem zionistischen Angriff auf Teheran als "Kollateralschäden" ihr Leben lassen müßten.

Reuven Jisroel Cabelman: Ein Gespräch von Jid zu Jid. Dr. Siamak Morsadegh aus Teheran zu Gast in Berlin. Der Israelit, 3. Juli 2012. T:I:S, 4. Juli 2012

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"Kamingespräch" unerträglich

"Natürlich greifen wir die Holocaust-Thematik mit den Spielern auf", hatte Bierhoff im März gesagt und ergänzt, es sei noch nicht entschieden, in welcher Form dies geschehen werde: "Es kann ein Kamingespräch sein oder ein Vortrag."

Das Benutzung des Wortes Kamingespräch, sagte Graumann nun am Sonntag in Hamburg, sei unerträglich vor dem Hintergrund, "dass in Auschwitz Menschen, zum Beispiel meine Großeltern, vergast, verbrannt und durch den Kamin gejagt wurden".

Die Welt, 3. Juni 2012

Dieter Graumann ist Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

T:I:S, 4. Juni 2012

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Thomas Immanuel Steinberg

Graumann: Hetzen, lügen und judäophobe Stereotypen verbreiten

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hetzt in Springers Welt gegen Araber und Muslime, und zwar so: 

Eine Petition für eine Schweigeminute anlässlich des 40. Jahrestags der Ermordung der israelischen Sportler ist nun vom IOC gefühlskalt abgelehnt worden.

Wieso fällt es so schwer, dem tragischsten Moment der Olympia-Geschichte einen würdigen Platz zu verleihen? Es wird hoffentlich nicht daran liegen, dass dem IOC inzwischen so viele arabische und muslimische Länder angehören und deshalb das IOC in vorauseilender Feigheit sogar davor zurückschreckt, Trauer zu zeigen.

Graumann lügt außerdem, und zwar so: 

Die palästinensischen Terroristen hatten 1972 während der Olympischen Spiele in München elf israelische Sportler gefangen genommen und deren Freilassung angeboten im Austausch gegen die Freilassung von 232 Palästinensern aus israelischen Gefängnissen und die Freilassung von Andreas Baader, Ulrike Meinhof und dem Japaner Kozo Okamoto. Die israelischen Geiseln starben beim Befreiungsversuch. Doch Graumann lügt sie, die zu Geiseln wurden, weil sie Israelis waren, zu solchen um, die Geiseln geworden sein sollen, weil sie Juden waren:

Im olympischen Feuer werde ich selbst jedenfalls immer zuerst die ewige Flamme des Gedenkens an jene Sportler sehen, die brutal in Deutschland ermordet wurden, nur weil sie Juden waren.

Für Graumann sind Israelis und Juden dasselbe – ein klassisches judäophobes Stereotyp, das Graumann entlarven müßte, statt es selber zu propagieren, ginge es ihm tatsächlich um den Kampf gegen Judenhaß.

T:I:S, 24. Mai 2012

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Kitsch 

Auf den Kitsch von

Dieter Graumann, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland: Die Linke und die Juden: Zwischen Antizionismus und Antisemitismus. Befreiung aus dem Kerker des Israel-Hasses, Süddeutsche Zeitung, 20. Juni 2011

hat Ulrich Gellermann geantwortet mit

Ein Polit-Märchen. Vom Antisemitismus der Linkspartei. Rationalgalerie, 20. Juni 2011:

Graumanns Artikel in der "Süddeutschen Zeitung" ist nicht die erste grobe Lüge über linken Antisemitismus, aber er ist, wegen der Funktion des Autors, der bisher gewichtigste.

 T:I:S, 20. Juni 2011. Zu Dieter Graumann siehe auch Talkshow. Es moderiert Hosni Mubarak, zur Zeit Kairo

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Einseitige Parteinahme

In der Jüdischen Allgemeinen, dem NeoCon-Blatt des Zentralrats der Juden, betrübt den Gastautor Philipp Gessler (taz), daß die Evangelische Akademie Bad Boll für die Palästinenser und gegen die israelische Besatzung Partei ergreife. In besseren Zeiten hätten sich Ernst Bloch und Rudi Dutschke an der Akademie gestritten. 

Gessler will suggerieren, mit einer Debatte zwischen zwei Marxisten (davon der eine, Bloch, der väterliche Freund des andern, Dutschke) habe sich damals die Akademie wie ein guter Schiedsrichter verhalten. Freilich durften auch damals Reaktionäre wie der Zentralrat der Juden gar nicht mitspielen. 

Die Zeitschriftenredaktion schreibt, dem Autor stoße "die einseitige Parteinahme der christlichen Friedensbewegung bitter auf". Da wiehert der weiße Schimmel nicht, er muß aufstoßen.

Jüdische Allgemeine, T:I:S, 20. Mai 2011

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Thomas Immanuel Steinberg

Zentralrat ganz bei Trost

Christian Böhme, der Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen, Organ des Zentralrats der Juden in Deutschland, wünscht Jubel über die angebliche Ermordung Osama bin Ladens. Unter demTitel

Wider die Heuchelei! Deutschland empört sich über die Tötung Osama bin Ladens und amerikanische Willkür. Sind wir noch ganz bei Trost?

schreibt er:

Jetzt hilft nur eines: Sich erst recht über den Tod eines Menschenverachters freuen, den Erfolg bejublen [gemeint:bejubeln, T:I:S].

Wie der Kanzlerin Merkel ("Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten"), so droht auch dem Chefredakteur und dem Zentralrat als Herausgeber der Zeitschrift eine Strafe nach § 140 StGB (Billigung von Straftaten). 

Eine der Voraussetzungen für die Strafbarkeit der Billigung von Mord, nämlich, daß die Billigung 

geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

diese Voraussetzung dürfte bei Merkel wahrscheinlich, beim Zentralrat mit Sicherheit gegeben sein. Mit Sicherheit aber wird kein Staatsanwalt Ermittlungen gegen Merkel oder den Zentralrat aufnehmen, geschweige denn Anklage erheben. Denn ein jeder Staatsanwalt ist letztlich an die Weisungen der Kanzlerin gebunden.

Der Jubelschrei des Zentralrats gefährdet also nicht  nur, er dürfte tatsächlich den öffentlichen Frieden stören. Genau darauf zielt der Zentralrat. 

Er ist ganz bei Trost.

T:I:S, 4. Mai 2011 

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Verbot – wie wär's mit dem Verfassungsschutz?

Zentralrats-Graumann steigt in den Wrestlingring

Verfassungsschutz, T:I:S, 28. Dezember 2010

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Und wir dachten immer, die Muslime lägen den Juden auf der Tasche

Auf keinen Fall dürfen Muslime hier der Herabwürdigung oder der Respektlosigkeit ausgesetzt werden, denn die allermeisten von ihnen – nahezu alle – bereichern uns wirklich..." 

Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in spe in der Paulskirche. Im Übrigen hat Graumann gelogen, daß sich die Balken biegen – wie gewohnt.

T:I:S, 12. November 2010 

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Thomas Immanuel Steinberg

Selbstgefällige Persistenz des Zentralrats

Alfred Grosser hat sich erstens zu den Angriffen von Stephan Kramer, des Generalsekretärs des Zentralrats der Juden auf ihn geäußert;  zweitens zu seiner bevorstehenden Rede am 9. November 2010 in der Paulskirche. Video, sieben Minuten. 

Salomon Korn, der eine Vizepräsident des Zentralrats der Juden über Grosser: "nützlicher Idiot", "schäbig", "Selbsthaß". Video, zwei Minuten.

Kommentar

Die beiden Vizepräsidenten Korn und Graumann wollen die Paulskirche verlassen, falls Grosser etwas sagt, was ihnen mißfällt. Wie wär's, wenn Beifall sie zum Ausgang begleiten würde. Unter Hunderten gibt's immer den einen oder anderen Gerechten.  

T:I:S, 7. November 2010. Zu Stephan Kramers Kampagne gegen Alfred Grosser siehe Volker Bräutigam

Nachtrag

Grosser hat seine Rede gehalten, alle sind im Saal geblieben:

Alfred Grosser: Die schöpferische Erinnerung. Ansprache zum Gedenken an die Reichspogromnacht. Paulskirche zu Frankfurt am Main, 9. November 2010

Siehe dazu Broders Klo

T:I:S, 13. November 2010 

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Kleiner Lapsus

Richtigstellung

Bei der Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin unter dem Titel „Pilgerfahrt nach Auschwitz – Zum Umgang deutsche Medien mit Erinnerungskultur, Israelkritik und Antisemitismus“ am 27.04.2010 habe ich mich in meinem Grußwort in Bezug auf die Autorin Iris Hefets wie folgt geäußert:

„Eine Frau, die am 23. April, vor vier Tagen also, bei einer Veranstaltung in Bremen, und zwar im Überseemuseum, sagte: - Zitat: Die Israelis wollen geliebt werden, deshalb ist es gut, wenn sie merken, dass sie nicht mehr geliebt werden. Es ist gut, wenn jüdische Sportler sich nicht mehr aus ihren Kabinen heraustrauen. Zitat Ende.“

Hierzu stelle ich im eigenen Namen und auch als Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin richtig:

Frau Hefets hat sich im letzten Satz der von mir als Zitat wiedergegebenen Aussage nicht so  geäußert. Tatsächlich hat sie gesagt, dass sie es gut finde, dass eine israelische Sportmannschaft wegen einer Protestaktion von Türken in der Türkei daran gehindert worden sei, aus ihrer Umkleidekabine auf das Spielfeld herauszugehen. Dies, weil die Stadionbesucher die israelische Mannschaft boykottierten. Unmittelbar nach dieser Äußerung wurde auch aus dem Publikum ausdrücklich nachgefragt, ob Frau Hefets eine solche Demonstration gegen Juden für gut heiße, woraufhin sie sagte, dass es sich dabei ihrer Definition und Meinung nach nicht um eine Protestaktion gegen Juden gehandelt habe, sondern um eine Protestaktion gegen Repräsentanten eines Staates.

gez. Lala Süsskind

Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin K.d.ö.R.

Quelle: Honestly Concerned e.V., Newsletter vom 29. Oktober 2010

Kommentar

Hoffentlich hat der kleine Lapsus die Jüdische Gemeinde zu Berlin etwas gekostet. Wer Juden und Repräsentanten des Staates Israel ineins setzt, schürt den Judenhaß.

T:I:S, 1. November 2010. Siehe Prozeß verloren

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Die Jüdische Zeitung, ...

... die wenig mit der Jüdischen Allgemeinen und nichts mit "Die Jüdische / juedische.at" zu tun hat, erlaubt einen online-Einblick in den Printartikel von Eik Dödtmann

Für die Meinungsfreiheit. Die israelische Politikaktivistin Iris Hefets sollte mundtot gemacht werden. Sie hat sich erfolgreich gewehrt.

Der lesenswerte Rest ist in manchen Bahnhofsbuchhandlungen zu haben, einzelne Passagen stehen, aus dem Zusammenhang gerissen, in einem der zahllosen anonym jüdelnden Pöbelblogs.

T:I:S, 22. August 2010. Mehr zur Kampagne gegen Iris Hefets hier und hier und hier und hier

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Thomas Immanuel Steinberg

Prozeß verloren

Die Kriegsjüdin Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, hat einen Prozeß verloren. Sie hatte wahrheitswidrig kolportiert, Iris Hefets von der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost habe eine Demonstration gegen Juden für legitim erklärt. 

Tatsächlich hatte die Friedensjüdin genau zwischen Juden und Repräsentanten des Staates Israel unterschieden und ausdrücklich eine Demonstration nicht gegen Juden gut geheißen, sondern eine gegen Repräsentanten des Staates Israel. Süsskind muß die Prozeßkosten tragen und eine Unterlassungserklärung unterschreiben. Eine solche Erklärung kostet bei ausgebufften Anwälten um die 1000 Euro.

Süsskind hatte kolportiert, was ihre Zuträgerin offenbar gehört haben wollte: die In-Eins-Setzung von Juden und israelischen Staats-Repräsentanten. Dieses judäophobe Amalgam wird in den zionistischen Giftküchen täglich frisch angerührt, zum Schaden der Friedensjuden in aller Welt.

Friedensjuden sind nicht judäophob. Daher unterscheiden sie streng zwischen sich und dem Massakerstaat.    

T:I:S, 17. Juni 2010. Siehe auch den Kurzbericht von Arn Strohmeyer

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Thomas Immanuel Steinberg

Lala Süsskind, Kriegsjüdin:

Rolf Verleger, Friedensjude, ist "möglicherweise Antisemit"

Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Zentralratsmitglied, erkennt auf Antisemitismus bei 

jüdischen Kritikern des Staates Israel... Zumindest teilweise seien das Antisemiten, mit denen sie jede öffentliche Diskussion ablehne... Ebenso wenig würde sie den Vorsitzenden der NPD zum Gespräch einladen,

meldet der Evangelische Pressedienst am 11. Mai 2010. Wen genau sie meint, verrät der Artikel nicht, aber er legt nahe: Süsskind meint die Israelis, die am 27. April 2010 im Centrum Judaicum in Berlin auf Papierzetteln gefordert hatten, daß Iris Hefets, Friedensjüdin, um deren taz-Artikel es dort gehen sollte, aufs Podium geladen wird.

Süsskind, die im Januar 2009 das israelische Massaker in Gaza begrüßt hatte, war der Bitte nicht nachgekommen und hatte die israelischen Friedensfreunde polizeilich aus dem Saal befördern lassen. 

Noch vor fünf Tagen, am 6. Mai 2010, hatte Süsskind in der Jüdischen Allgemeinen die Friedens-Israelis bloß als Schreihälse bezeichnet und behauptet:

Juden können hierzulande sehr wohl Kritik [an der israelischen Staats- und Regierungspolitik, T:I:S] üben.

 Nun tönt Süsskind wieder wie zum Zeitpunkt des Massakers 2009. Der Evangelische Pressedienst:

Mit Antizionisten und Israelfeinden wolle [Süsskind] sich aber nicht verbrüdern. „Sie sind für mich zumindest teilweise jüdische Antisemiten.“ Zu ihnen zähle möglicherweise auch das langjährige Direktoriumsmitglied des Zentralrates, Rolf Verleger, der sein Amt 2009 wegen israelkritischer Äußerungen aufgeben musste.

Der Frau ist möglicherweise beim Schwingen der Antisemitismuskeule schwindelig geworden. Schwindeln tut sie schon länger.

T:I:S, 12. Mai 2010. Siehe auch: Sabine Schiffer: Ein „Diskussionsabend“ im Centrum Judaicum, unter Kriegsjuden

Nachtrag

Gegenüber der Jüdischen Allgemeinen hatte Lala Süsskind den Halbsatz fallen lassen: 

... Frau Hefets, die bei einem Vortrag behauptet hat, in Israel dürften Araber nicht studieren...

Manche Palästinenser dürfen ihr Medizinstudium in Israel dann beenden, wenn sie für den israelischen Inlandsgeheimdienst Shin Bet arbeiten, siehe Amira Hass, Ha'aretz

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Ines Pohl, Chefredakteurin der taz, verläßt Podium nach Polizeieinsatz

 Ines Pohl, Chefredakteurin der taz, wollte debattieren, siehe Kriegs- gegen Friedensjuden. Doch die Veranstaltung geriet zum Tribunal. Pohl verließ daher das Podium.

Brief von Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel, T:I:S, 28. April 2010. Siehe auch Eklat, Evangelischer Pressedienst. Ordentlich: Intellektueller Notstand – Berliner Polizisten führen regierungskritische Israelis ab. hintergrund.de. T:I:S, 29. April 2010. Siehe auch: Sabine Schiffer: Ein „Diskussionsabend“ im Centrum Judaicum, unter Kriegsjuden. T:I:S, 30. April 2010

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Thomas Immanuel Steinberg

Kriegs- gegen Friedensjuden

Tribunal oder Debatte?

Iris Hefets von der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost hatte in der taz vom 9. März 2010 die Pilgerfahrten junger Israelis nach Auschwitz beschrieben und geurteilt, das Holocaust-Gedenken sei zu einer Art Religion geworden. 

Im Nachgang zur Diskussion um die Veranstaltungsverhinderung von Norman Finkelstein in Berlin und München fiel ihr Urteil ähnlich aus wie das von Yoav Shamir, der eine von der US-amerikanischen Anti-Defamation League vorbereitete und durchgeführte Reise israelischer Jugendlicher zur KZ-Gedenkstätte Auschwitz in Polen filmisch begleitet hatte, siehe Defamation.

Anläßlich des taz-Artikels von Hefets veranstaltet nun die Jüdische Gemeinde zu Berlin eine Podiumsdiskussion über die Presse mit drei Berliner Chefredakteurinnen – Iris Hefets selbst ist nicht aufs Podium gebeten worden. Moderieren wird Thierry Chervel, Perlentaucher, der Henryk M. Broder und Ayaan Hirsi Ali nicht für bedenkenlose Provokateure hält. Cherval im Interview auf Telepolis / heise:

"Bedenkenlose Provokateure"? So hat man wahrscheinlich im 19. Jahrhundert über Heinrich Heine geredet.

Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin ist Lala Süsskind. Ganz im Sinne der Zentralratsmehrheit  begrüßte Süsskind auf dem Berliner Breitscheidplatz am 11. Januar 2009 das israelische Massaker an 1400 Gazabewohnern mit der Neuauflage einer ekelerregenden Heuchelei von Golda Meir, Premierministerin während des Krieges gegen Ägypten und Syrien 1973, durch den beide Länder die von Israel 1967 besetzten Gebiete zurückgewinnen wollten:

Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.

Siehe auch Lala Süsskind lügt.

Hier die Einladung von Lala Süsskind zur

Podiumsdiskussion

„Pilgerfahrt nach Auschwitz“ – Zum Umgang deutscher Medien mit Erinnerungskultur, Israelkritik und Antisemitismus

Dienstag, 27. April 2010, 19 Uhr
Neue Synagoge, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin
mit:

-        Ines Pohl
Chefredakteurin der Tageszeitung taz

-        Thomas Schmid
Herausgeber der Tageszeitung Die Welt

-        Stephan-Andreas Casdorff
Chefredakteur der Tageszeitung Der Tagesspiegel

-        Thierry Chervel (Moderation)
Mitbegründer und Chefredakteur des Onlinemagazins Perlentaucher

Grußwort:
-         Lala Süsskind
Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Im Anschluss Empfang.
Eintritt frei – der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.

Anfang März erschien in der tageszeitung (taz) ein Kommentar mit dem Titel „Pilgerfahrt nach Auschwitz“, der uns zu einer Diskussion zum Umgang der deutschen Medien mit Erinnerungskultur, Israelkritik und Antisemitismus veranlasst hat. Diese und ähnliche Veröffentlichungen werfen die Frage auf: Ist Antisemitismus in deutschen Tageszeitungen wieder salonfähig?

In ihrem taz-Artikel nennt Iris Hefets das israelische Gedenken an die Schoah ein „Evangelium von Auschwitz“ und behauptet, Israel instrumentalisiere diesen „Schoah-Kult“ zur Legitimierung einer menschenrechtsfeindlichen Politik. Die israelische Erinnerungskultur beschreibt sie mit hämischen Worten: „Bevor ein junger Israeli zur Armee geht, muss er mindestens einmal Suff, Sex und eine Auschwitzreise erlebt haben“.
Weiter werde diese „Religion mit festen Ritualen“ auch in Deutschland dazu missbraucht, Kritiker der israelischen Politik mundtot zu machen. Als Beispiel wird Norman Finkelstein, Autor des umstrittenen Buches  ‚Die Holocaust-Industrie’ und Sympathisant der Terrororganisation Hisbollah, angeführt.

Erst neun Tage nach dem Erscheinen des Hefets-Artikels publizierte die taz einen Beitrag von Alexander  Hasgall, der die israelfeindlichen Thesen von Hefets kritisiert und widerlegt.
Hat die taz damit eine Debatte eröffnet, die ihren Ausgangspunkt dort nimmt, wo die Grenze zum Antisemitismus bereits überschritten ist? Wo verläuft die ‚rote Linie’ zum Antisemitismus und wie gehen die deutschen Medien mit antisemitischen und israelfeindlichen Positionen um? Welchen Stellenwert hat das Gedenken an die Schoah für Politik und Medien in Deutschland und wie soll der mediale Umgang mit dem Gedenken künftig gestaltet werden?

Diese und andere Fragen wollen wir am 27. April gemeinsam mit den VertreterInnen von drei großen deutschen Tageszeitungen diskutieren.

-- 
Beauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für die Bekämpfung des Antisemitismus
Vorsitzender des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
fon: +49 (0)170 632 74 21
fon2: +49 (0)30 880 28 357 
fax: +49 (0)30 880 28 250
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin

Dagegen meint der Vorsitzende der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Rolf Verleger: 

Damit die Veranstaltung tatsächlich nicht zu einem Tribunal gegen unbotmäßige Meinungen und Medien benutzt wird, sondern zu einer Debatte über den richtigen Weg, ist es nötig und sinnvoll, dass unsere Berliner Mitglieder und Freunde zu dieser Veranstaltung gehen.

T:I:S, 22. April 2010. Siehe dazu: Solidarität mit Iris Hefets! Von Arn Strohmeyer. T:I:S, 27. April 2010. Siehe auch Clemens Heni, der Iris Hefets's Artikel  "one of the most anti-Semitic articles to appear in Germany since National Socialism came to an end on May 8, 1945" nennt. Heni hat sich mit seiner Dissertation eine der vernichtendsten Rezensionen eingefangen, die je im Netz stand. Die Krieger setzen ihre Kampagne gegen die Friedensfreunde fort, siehe Kriegsjuden. T:I:S, 29. April 2010

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Komplize

Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Komplize des Tel Aviver Terrorregimes, nennt Geschäfte deutscher Unternehmen mit dem Iran eine  „faktische Komplizenschaft mit dem Teheraner Terror-Regime“. 

Seine Äußerungen strotzen vor Propagandalügen. AP und Epoch Times von der US-finanzierten Falun-Gong-Sekte verbreiten die Hetze.

T:I:S, 7. April 2010. Siehe dazu Elias Davidsson

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Thomas Immanuel Steinberg

Charlotte Knobloch gegen antisemitische Gleichsetzung von Israelis und Juden

Unablässig versucht der israelische Staat, den Juden der Welt einzureden, Israel sei auch ihr Staat. Unablässig propagiert der israelische Staat, er sei der jüdische Staat, der Staat der Juden, und nicht der Staat seiner Bürger, zu denen doch auch die, freilich von Staats wegen diskriminierten, israelischen Palästinenser zählen. Unablässig ergreifen deutsche jüdische Gemeinden, deutsche jüdische Gemeindesprecher und prominente deutsche Juden Partei für den Massakerstaat Israel und diffamieren als Antisemit, wer dessen Verbrechen anprangert.

Diesem unsäglichen Dreck, täglich aus vollen Rohren in alle Welt geballert, stellt sich nun eine Frau entgegen, der ich soviel Klugheit und soviel Mut nie zugetraut habe: die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch.

Das deutsch-jüdische Internetportal haGalil.com berichtet:

Scharf kritisierte die Präsidentin des Zentralrats der Juden in ihrer Rede den Antisemitismus “moderner Prägung”, der in der Politik Israels einen Vorwand finde, um Ressentiments gegenüber Juden zu legitimieren: “Der Antisemit moderner Prägung, ohne Glatze oder Springerstiefel, ist mitunter Akademiker. Dennoch sind für ihn Juden und Israelis einerlei.” Es gehe ihr vor allem um unsachliche und vereinfachte Kritik an Israel: “Ich persönlich und viele andere werden dauernd dafür beschimpft, was wir in Israel anstellen.”

Aber, sehr geehrte Frau Präsidentin, nun gibt es viel zu tun, und zwar schnell: 

alle israelischen Kriegsfahnen aus allen Gemeinderäumen entfernen

alle jüdischen Gemeinden besuchen, die das Gaza-Massaker bejubelt haben, und sie für Frieden und Menschenrechte gewinnen

eine Mauer ziehen zwischen den deutschen jüdischen Gemeinden und der deutsch-israelischen Rüstungslobby namens Deutsch-Israelische Gesellschaft

jüdelnden Grüppchen wie dem BAK Shalom in der Linksjugend den Vogel zeigen

diese Presseerklärung widerrufen

dieser Anzeige eine Gegenanzeige entgegen stellen und bei den Getäuschten um Verzeihung bitten

diese Sprüche zurücknehmen und den Opfern dieser Sprüche in Gaza Entschädigung verschaffen.

Packen Sie’s an! Sofort und unumkehrbar! Wer weiß, wer im November 2010 Ihr Nachfolger wird!

Doch ich fürchte, sehr geehrte Frau Knobloch, Sie sind in Wahrheit einfach nur wirr.

T:I:S, 30. März 2010. Zum gleichen Thema Sollen europäische Rabbiner Hasbara, zionistische Propaganda, betreiben?, einschließlich Kommentar

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Gleichsetzung    

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Dank an den Zentralrat

Charlotte Knobloch bringt es fertig, auf völlig kranke Interview-Fragen noch kaputter zu antworten. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland soll dem Stereotyp von der jüdischen Intelligenz den endgültigen Garaus machen. Danke, Zentralrat, für diesen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Normalisierung des Verhältnisses zwischen Jüdinnen und Goyim! 

T:I:S, 31. August 2009

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„Dieser Zentralrat spricht nicht für alle Juden“

Charlotte Knobloch stößt mit ihrer Kritik an der Ehrung von Felicia Langer auf entschiedenen Widerspruch. Zwei Leserbriefe in den Stuttgarter Nachrichten vom 22. August 2009

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland stößt mit einigen Äußerungen beim StN-Redaktionsgespräch („Es wird Zeit, die NPD zu verbieten“ in der Ausgabe vom 20. August 2009) auf heftige Kritik von jüdischer Seite.

Wer ist fanatisch?

Dank der guten Fragestellung an Frau Knobloch wissen wir es jetzt alle: Normalerweise wird der Zentralrat der Juden vor einer Bundesverdienstkreuzverleihung angeschrieben und nach seiner Einschätzung gefragt. Gilt das nur für deutsche und israelische Juden, für Israelis oder auch für deutsche Bürger anderer Religionsgemeinschaften? Im Fall von Felicia Langer hat das Außenministerium nach Anfrage diesen Vorschlag unterstützt. Glücklicherweise haben sich diesmal Ministerpräsident Oettinger, Bundespräsident Köhler und Tübingens Oberbürgermeister Palmer nicht gescheut, eine große Menschenrechtsanwältin und Alternativnobelpreis-Trägerin auszuzeichnen, ohne den Zentralrat der Juden in Deutschland um Erlaubnis gefragt zu haben. In der Tat bin ich sehr froh, dass letztendlich mein Vorschlag so wohlwollend aufgenommen wurde.

Auch ist der Zentralrat nicht in den Gazakrieg hineingezogen worden, wie es Frau Knobloch im Interview äußert, sondern hat sich in halbseitigen Anzeigen einseitig auf die Seite Israels gestellt. Also ist nicht Felicia Langer eine Fanatikerin, wie hier dargestellt, sondern der Zentralrat forciert fanatisch die israelische Regierungspolitik. Frau Knobloch darf sich daher nicht wundern, wenn kein Unterschied mehr zwischen israelischen und deutschen Juden gemacht wird. Dieser Zentralrat spricht nicht für alle Juden.

Wie sagte Staatssekretär Wicker anlässlich der Ordensverleihung in seiner Rede: „23 Jahre kämpften Sie gegen Enteignung, Häuserzerstörung und Deportation. Ihre Mandanten berichteten Ihnen über Folterungen, erzwungene Geständnisse, völkerrechtswidrige Deportationen und sippenhaftähnliche Bestrafungen, wie das Niederreißen der Häuser der Verdächtigen.“ Schön wäre es, wenn Felicia Langer auch eine Chance für ein Interview bekäme, damit sich die Leser selbst ein Bild machen können.

Evelyn Hecht-Galinski, Malsburg-Marzell

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Verdrehte Welt

Wichtiger als Verbote von Rechtsradikalismus und Rassismus ist beispielhaft demokratisches Verhalten besonders der in öffentlicher Verantwortung Befindlichen. Dies jedoch wird gerade von jener Charlotte Knobloch konterkariert, wenn sie der in Tübingen lebenden ehemaligen israelischen Menschenrechtsanwältin die Würde für das kürzlich in Stuttgart verliehene Bundesverdienstkreuz abspricht. Nicht nur die für ihr mutiges Eintreten für Gefolterte und für die universellen Werte der Menschenrechte geehrte Felicia Langer wird schließlich von Frau Knobloch in ihrer Würde herabgesetzt, sondern das Staatsoberhaupt. Was lernen die StN-Leser von Frau Knobloch? Dass „wir“ (damit meint sie vornehmlich sich selbst und andere Spitzenfunktionäre des Zentralrats für Juden in Deutschland) mit der Nahost-Problematik identifiziert werden? Ist dies nicht eine von Knobloch u. a. geradezu hervorgerufene Identifikation, wenn schwerste Menschenrechtsverletzungen durch den Staat Israel von ihr und ihrer Organisation relativiert, ja oft sogar legitimiert werden? Wann hat man je eine Distanzierung Frau Knoblochs vom Massaker gegen die Bevölkerung Gazas gehört? Von der Ermordung Hunderter unschuldiger Kinder und Frauen? Wann hat man von ihr eine Forderung nach Freilassung der über 10 000 palästinensischen Häftlingen aus israelischen Kerkern vernommen?

Hat Frau Knobloch jemals darüber nachgedacht, welch verheerende Wirkung für das Ansehen der offiziellen Vertreter deutscher Juden ihr Schweigen zu den Verbrechen Israels haben muss? Hat sie jemals darüber nachgedacht, dass gerade ihre Identifizierung mit dem „jüdischen“ Staat (zu dessen Bürgern immerhin weit über 20 Prozent Nichtjuden gehören!) fast wie selbstverständlich zur Folge haben muss, dass man sie und die Zentralratsmitglieder dann mit diesen Verbrechen identifiziert?

Wenn sich Frau Langer für die Entrechteten, die Unterdrückten einsetzt, schweigt Frau Knobloch. Wenn Frau Langer für ihr Eintreten für die wichtigsten Werte unserer Demokratie geehrt wird, beklagt sich Frau Knobloch. Nicht nur das: Sie verunglimpft die Geehrte und damit auch das höchste Staatsorgan. Welch verdrehte Welt!

Günter Schenk, membre du collectif judéo-arabe et citoyen pour la paix, Strasbourg

T:I:S, 25. August 2009. Siehe auch Deutsche Staatsräson

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#FeliciaLanger    

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Rolf Verleger aus dem Zentralrat der Juden abberufen

Pressemitteilung von Rolf Verleger vom 18. Juni 2009

 

Der Landesverband "Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein" entzieht Prof. Dr. Rolf Verleger sein Mandat als Delegierter in das Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland. Damit gibt der Vorstand des Landesverbands dem anhaltenden Druck nach, der sowohl von der Basis als auch von der Zentralratsspitze ausgeübt wurde.

Verleger hatte 1995 bis 2005 die Lübecker Gemeinde und den Landesverband entscheidend mitaufgebaut. Er wandte sich 2006 in einem Offenen Brief gegen den israelischen Libanonkrieg, initiierte danach die Unterschriftenkampagne Schalom5767, schrieb das Buch "Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht", ist Mitglied der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost", kritisierte scharf die israelische Attacke 2009 gegen Gaza und ist Mitherausgeber der seit 2009 wieder erscheinenden Zeitschrift "Semit".

Letzter Auslöser der Abberufung war Verlegers Vortrag beim Jahrestreffen der Muslimischen Jugend Deutschlands, wo er mit seiner Funktion als Direktoriumsmitglied angekündigt war. Dass daran Anstoß genommen wurde, ist in Verlegers Augen bezeichnend für Wagenburgmentalität. Die Zentralratsspitze tendiere leider durch ihre Unterstützung der israelischen Besatzungspolitik dazu, sich gegenüber anderen gesellschaftlichen Gruppen in ihrem Status als privilegierte Minderheit abzuschotten – anders als unter Ignatz Bubis –, und verliere dadurch an wichtiger gesellschaftlicher Unterstützung.

T:I:S, 18. Juni 2009. Siehe auch Rolf Verleger

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#abberufen   

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Eine Tonne Erlogenes 

Der Zentralrat der Juden in Deutschland, vertreten durch Charlotte Knobloch, Salomon Korn und Dieter Graumann, hat in einer Presseerklärung alle Lügen der israelischen Rgierung über Ahmadinedschad verbreitet. Was Ahmadinedschad tatsächlich gesagt hat, steht unter Bundeszentrale für politische Bildung

T:I:S, 19. Mai 2009

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Ein Kessel Erlogenes

Der Zentralrat der Juden in Deutschland, vertreten durch Charlotte Knobloch, Salomon Korn und Dieter Graumann, verbreitet per Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen alle Lügen der israelischen Regierung über ihren Krieg in Gaza. FAZ-Anzeige des Zentralrats, .doc-Datei

Zu den Kassam-Raketen als israelischem Kriegsvorwand siehe Flugblatt.

T:I:S, 14. Januar 2009

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Bilderverschwörung

Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, sprach am 11. Januar 2009 auf der Münchener Kundgebung zur Unterstützung der zionistischen Massenmörder in israelischer Uniform: 

Jeden Tag sehen wir im Fernsehen die Bilder der Zerstörung auf palästinensischer Seite. Ich frage mich: Wo sind die Bilder, die das Elend und die Angst auf israelischer Seite zeigen?

Springer, Spiegel, Zeit steht ihr mit der Hamas im Bunde? Irgendwo muß doch ein Bild aufzutreiben sein! Und sei's ein Fake!

T:I:S, 12. Janaur 2009

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Bilderverschwoerung 

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Thomas Immanuel Steinberg

Lala Süsskind lügt 

Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, solidarisierte sich am 11. Januar 2009 auf dem Berliner Breitscheidplatz mit den israelischen Vernichtungskriegern in Gaza. Laut ddp  fragte sie, 

wo all jene, die jetzt gegen Krieg demonstrierten, in den vergangenen acht Jahren gewesen seien, als Israel täglich aus dem Gazastreifen beschossen wurde.

Tatsächlich hatten die nuklear bewaffnete israelische Regierung und die von ihr eingeschlossene und belagerte Hamas einen Waffenstillstand geschlossen, der von Juli 2008 bis Anfang November 2008 währte. In den vier Monaten des Waffenstillstands registrierte das israelische Außenministerium zwölf Raketenabschüsse, alle zehn Tage einen. 

Hamas nämlich hielt den Waffenstillstand vier Monate lang vollständig ein, bis die israelische Regierung ihn am 4. November 2008 brach. Das jedenfalls zeigen die Grafiken des israelischen Außenministeriums, siehe Hasbara - Zionistische Propaganda.

Süsskind lügt.

T:I:S, 12. Januar 2009

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Lala

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97 000 Juden blieben zu Hause

Alldeutsche Pressewerbung und Aufrufe des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und vieler jüdischer Gemeinden haben schließlich 3000 Menschen in ganz Deutschland am Sonntag, dem 11. Januar 2009 dazu bewegt, sich Reden wie die von Klaus Lederer und Lügen wie die von Lala Süsskind in Berlin oder Sprüche wie die von Charlotte Knobloch in München anzuhören. 

In Deutschland gibt es über 100 000 Mitglieder jüdischer Gemeinden. Mindestens 97 000 blieben zu Hause. Dank an Andreas Hauß

T:I:S, 12. Januar 2009

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Thomas Immanuel Steinberg

Ausgegrenzt

1999 hetzten uns Schröder, Fischer und Scharping mit Lügen in den Krieg gegen die Jugoslawen. Jugoslawien ist nicht mehr.

Jetzt, zehn Jahre später, will uns die Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, in den Krieg gegen die Palästinenser hetzen. Palästina soll nie sein. Knobloch plädiert für das Existenzrecht Israels, eines grenzenlosen Staates: grenzenlos, weil räumlich unbestimmt; grenzenlos, weil ohne Verfassung; grenzenlos, weil staatsbürgerrechtlich weltumspannend; und grenzenlos in seiner mörderischen Hybris.

AP vom 7. Januar 2008 zufolge verkündet sie nun, "für die aktuelle Lage im Gaza-Streifen trage die Hamas die alleinige Verantwortung." Solidarität mit den israelischen Angreifern sei geboten. Knobloch, in gewohnt schlechtem Deutsch: 

Israel hat das legitime Recht, ja sogar die Pflicht, seine Bürger zu schützen und die einzige Demokratie im Nahen Osten vor terroristischen Anschlägen zu verteidigen.

In Wahrheit gilt: Die Zentralratsmehrheit unter Vorsitz von Knobloch trägt die alleinige Verantwortung dafür, daß anständige Menschen sie und ihre Schurkenbande ausgrenzen werden. 

Als Verteidigerin bleibt ihr die Kanzlerin.

T:I:S, 8. Januar 2009

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Knobloch  

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Volk braucht Führer 

Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, fordert von der Bundesregierung ein entschlossenes Vorgehen gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise. Kramer sagte der Nachrichtenagentur ddp, die Bürger seien "hungrig nach politischen Führungskräften".

News Adhoc, T:I:S, 7. Januar 2009. Mehr zu Kramer unter Zionismus

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Thomas Immanuel Steinberg

Generalsekretär begrüßt Vernichtungskrieg

Stephan Joachim Kramer ist Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland. Auf Broders Achse des Guten begrüßt er den Krieg, der zum Ziel hat, die Infrastruktur der Hamas im Gazastreifen zu zerstören. 

Die Hamas ist in der Bevölkerung des Gazastreifens fest verankert. Sie gewann die Wahlen in ganz Palästina. Die unterlegene Fatah schloß Separatabkommen mit der israelischen Regierung und fungiert seitdem ohne demokratische Legitimation als Statthalter der Besatzer. Die Hamas im Gazastreifen hingegen widersetzt sich. Hinter ihr steht die Bevölkerungsmehrheit.

Kramer beschimpft die Widerständler als Barbaren; und diejenigen, die den Widerstand grundsätzlich billigen, als Gutmenschen eine Invektive, die bei schlechten Menschen Konjunktur hat. Kramers erster Satz geht so:

Nach rund 170 Raketen und Granaten allein zwischen dem 19. und 26. Dezember 2008, abgefeuert aus dem Gasa-Streifen, hatte die Israelische [gemeint ist: israelische, T:I:S] Regierung nicht nur das Recht sondern die Pflicht seine [gemeint ist: ihre, T:I:S] Buerger vor weiteren Angriffen wirksam zu schützen. [Zeichensetzung von Kramer, T:I:S]

Auch der Rest des Beitrags strotzt vor Fehlern.

Indirekt droht Kramer den Nachbarländern Israels

... dürfte der Konflikt rasch auf andere Länder in der Region, wie zum Beispiel Ägypten und Jordanien überschwappen...

und dem Iran. Er spricht von einer  

... Marionetten-Religionsdiktatur der Hamas, die aus Teheran gesteuert wird.

Schließlich findet der Generalsekretär:

Insbesondere den europäischen Staatschefs muss klar sein, dass jetzt weder Appeasement noch Ausgewogenheit sondern energische Führung gefordert ist.

Einen Führer hatten wir schon, vielen Dank. Deutsch konnte er auch nicht.

T:I:S, 31. Dezember 2008. Mehr zu Kramer unter Zionismus

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/09zentralrat.htm#Kramer 

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