Deutsch-israelische Eintracht

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Siehe auch Kriegs-Lobby, Deutsche Kriegspolitik, Kriegsstimmungsmache, Deutsche Krieger und die Sammlung interner Links unter Israel

"Deutschland unterstützte Israel mit ziviler Hilfe, aber auch mit Waffenlieferungen. Ich verstand mich gut mit dem damaligen Verteidigungsminister Strauß. Dessen schäme ich mich nicht. Ich bin stolz darauf, dass uns in Deutschland konservative Parteien beistanden, damit wir uns selbst verteidigen konnten." Israels Präsident Schimon Peres, FAZ, 23. Januar 2010, Nr. 19 / Seite 6

 

Da lacht der ThyssenKrupp-Aktionär!

Deutschland liefert Israel ein weiteres U-Boot, das sich mit Nuklearsprengköpfen bestücken lässt. Ein Drittel der Kosten trägt der deutsche Steuerzahler. (1)

Die Zeit, 30. November 2011. T:I:S, 2. Dezember 2011

Anmerkung

(1) Zur Verschiebung von Löhnen und Gehältern auf die Aktionärskonten via Belieferung des Nahostkriegers Nummer Eins mit Massenmordwaffen siehe Ofried Nassauer: Deutsche Finanzhilfe für U-Boot-Kauf / Israels sechster "Delfin", taz, 17. Juli 2011 und Eingespielte Rüstungskooperation – Deutsche U-Boote für Israel, IMI-Standpunkt 2011/048 - in: Streitkräfte & Strategien, 27. August 2011

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Thomas Immanuel Steinberg

Kampf gegen Bigotterie

Bigotter Volkswagenkonzern spendet bigottem Verein eine Million Dollar

Wenn irgendein Verein auf der Welt bigott ist, dann die US-amerikanisch-israelische Anti-Defamation League / ADL des Abraham Foxman, siehe den Film Defamation über die ADL und ihren Chef. Eben dieser ADL hat der Volkswagenkonzern eine Spende von einer Million Dollar überreicht, "gegen Antisemitismus, Rassismus und Bigotterie", wie die Schweizer jüdische Zeitschrift Tachles behauptet.

Bigotter geht's nicht. 

T:I:S, 10. November 2011

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Er ist und bleibt der Bundeskaspar

Guido Westerwelle, vom herrschenden Pack geschmäht, weil er, freilich in Abstimmung mit der Bundesopportunistin Merkel, im Falle Libyen auf direkte Beihilfe zum Massenmord verzichtet hat, mimt den Menschenfreund. Zum Austausch des israelischen Soldaten Gilad Shalit gegen mehrere hundert palästinensische Gefangene hat Westerwelle für das arme Frontschwein warme Worte übrig.

Für die gequälten Palästinenser: nichts.

T:I:S, 18. Oktober 2011

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Thomas Immanuel Steinberg

Stundenlang herumlungern

Die deutsche Waffenschmiede Rheinmetall und Israel Aerospace Industries / IAI

Die Jerusalem Post meldete am 7. September 2011: 

A rare look into Israel’s unmanned weapons capabilities was revealed on Tuesday with an announcement by Germany’s Rheinmetall that it had jointly developed with Israel a loitering weapons system based on an unmanned aerial vehicle (UAV).

The system, called WABEP, which in German stands for “Weapons system for standoff engagement of individual and point targets,” was developed by Rheinmetall together with Israel Aerospace Industries (IAI), a world leader in the development of UAVs and loitering weapons.

The WABEP is a combination of Rheinmetall’s KZO drone and IAI’s Harop attack drone, which according to media reports, is already in operational use in India and Turkey.

The Harop was developed as a weapon to suppress enemy radar systems used together with surface-to-air missiles or other similar high-value targets...

Radaranlagen und Boden-Luft-Raketen sind Verteidigungswaffen. Das WABEP-System dient ihrer Zerstörung: Es ist eine Angriffswaffe.

Folgerichtig urteilt die Jerusalem Post über WABEB:

Solche Systeme werden für entscheidend gehalten vor einem künftigen Konflikt mit einem Feind wie der Hisbollah, die in ganz Libanon Zehntausende von Raketen und Raketenwerfern aufgestellt hat.

Such systems are believed to be critical ahead of a future conflict with an enemy like Hezbollah, which has deployed tens of thousands of missiles and launchers throughout Lebanon.

Hervorhebung von T:I:S

Die Aktionäre der Firma Rheimetall, 1889 als Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik Actiengesellschaft in Düsseldorf gegründet, verdienten sich an beiden deutschen Angriffskriegen auf die Welt dumm und bucklig, und nun füllen ihnen unter anderm israelische Massaker die Geldkoffer.

T:I:S, 17. September 2011

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Palästina

Margret Johannsen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH): Ich wünsche mir, dass die deutsche Regierung die vielfältigen Stimmen der Fachleute zur Kenntnis nimmt und dem legitimen Wunsch der Palästinenser nach einem eigenen Staat Beachtung schenkt.

Andreas Flocken: Dann würde die Bundesrepublik aber auf Konfliktkurs zu Israel gehen. 

Johannsen: Das ist richtig. Die Bundesregierung würde auf Konfliktkurs zur jetzigen israelischen Regierung gehen. Die jetzige israelische Regierung ist allerdings meines Erachtens so begrenzt friedensfähig, dass es im Grunde im langfristigen Interesse Israels wäre, wenn die Bundesregierung diesen Konflikt nicht scheuen würde. Ich mache mir aber keine Illusionen darüber, dass bei der jetzigen Bundesregierung eine Gegenposition - jedenfalls öffentlich - schwer möglich ist.

NDR Info, Streitkräfte und Strategien, 11. September 2011 / 12.30-13.00 Uhr. Manuskripte-Abo hier. T:I:S, 12. September 2011

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Hessische Kollaborateure

Die Technische Universität Darmstadt kollaboriert mit dem interdisziplinäre Zentrum in Herzliya, Israel 

On Thursday, June 23rd, 2011, IDC Herzliya signed a Memorandum of Understanding with the House of IT in Darmstadt, Germany, to research in information systems and their integration into business processes.

The signing of the cooperation agreement was held in the presence of a special delegation from Germany amongst which were: Volker Buffier [gemeint: Volker Bouffier, T:I:S], State Premier of Hesse; Prof. Dr. Hans-Jürgen Prömel, President of Technical University of Darmstadt, and Deputy Chairman of the House of IT; Prof. Uriel Reichman, President and Founder of IDC Herzliya; a delegation of senior academics, politicians and journalists and representatives of partner companies in the House of IT...

Volker Buffier, State Premier of Hesse, Germany, also praised the agreement and said: "The State of Hesse and the State of Israel are very similar, in size and populations. Israel is known for its highest high - tech development in the world and I'm sure we can learn a lot from you. This is the beginning of a long road and an expression of the deep connection between our two countries."

IDC Herzliya, 26. Juni 2011

Ergänzend zu Volker Bouffier:

In einer Innenausschußsitzung, in der es um den Mord in Kassel ging, soll es der damalige Innenminister Volker Bouffier (CDU), heute Hessens Ministerpräsident, 2006 mit der Wahrheit nicht so genau genommen haben. So verheimlichte Bouffier, daß bei einer im gleichen Jahr bei dem VS-Mitarbeiter durchgeführten Durchsuchung Waffen gefunden worden waren und daß es sich um einen »bekennenden Rechtsradikalen« handele, wie die hessische Linksfraktion jetzt kritisiert. 

Markus Bernhardt, junge Welt, 17. November 2011

Da paßt alles zusammen: Bouffier verfolgt Linke, deckt Rechte und ist sicher, daß Hessen vom Massakerstaat Israel viel lernen kann. 

T:I:S, 16. August 2011. Ergänzt am 17. November 2011, T:I:S

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Schattenblick

Interview mit Martin Forberg

Der Berliner Journalist Martin Forberg ist Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte. Er war im Rahmen des Projekts "Welcome to Palestine" nach Tel Aviv gereist, wo er wie 120 weitere Teilnehmer am Wochenende in einem israelischen Abschiebegefängnis festgehalten wurde. Sonntagnacht wurde er nach Deutschland ausgeflogen. Nach seiner Rückkehr hatte der Schattenblick Gelegenheit, ein Telefoninterview mit ihm zu führen.

Schattenblick, 13. Juli 2011. T:I:S, 15. Juli 2011

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Talkshow. Es moderiert Hosni Mubarak, zur Zeit Kairo

Angesichts der immer heftiger werdenden Proteste in Ägypten warnt denn auch der Zentralrat der Juden in Deutschland vor möglichen Konsequenzen für die Sicherheit Israels. „Generell vergrößern neue Instabilitäten in der Region die Risiken“, sagte der Präsident des Zentralrats, Dieter Graumann, Handelsblatt Online. Eine neue Hisbollah-Regierung im Libanon, der blutige Dauerkampf zwischen Hamas und Fatah, das sei schon schwierig genug. „Und Ägypten in Aufruhr - eine neue Unsicherheit.“ Um so mehr sei zu würdigen, „dass Israel eine stabile Oase der Demokratie in der Region ist“, so Graumann.

Deutschland setzt deshlab [sic] auf eine weitere demokratische und wirtschaftliche Öffnung des Landes. Ägyptens Präsident habe in der Vergangenheit immer eine wichtige moderierende Rolle im Nahost-Friedensprozess eingenommen, betonten deutsche Regierungskreise kurz vor den Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen am Montag in Jerusalem. Deutschland habe wie Israel ein Interesse daran, dass sich diese Haltung Ägyptens zum Friedensprozess auch in Zukunft fortsetze und dass mögliche Radikalisierungstendenzen in dem Land nicht außer Kontrolle gerieten.

Handelsblatt, 28. Januar 2011. T:I:S, 30. Januar 2011

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KoPI, Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel

Beteiligung der Deutschen Bahn an dem israelischen Schnellbahnprojekt

Die Deutsche Bahn beteiligt sich mit ihrem Tochterunternehmen DB International an einem der größten Infrastrukturprojekte Israels. Sie ist für die Elektrifizierung der Schnellbahnstrecke Tel Aviv – Jerusalem zuständig, deren Streckenverlauf mit Brücken und Tunneln auch durch die besetzten palästinensischen Gebiete führt... Weiter auf .pdf-Datei

Karte: Human Rights. Lesbare Karte hier

Mehr:

Juliane von Mittelstaedt: Shortcut Through the West Bank. German Rail Under Fire for Controversial Israeli Project. Der Spiegel, 19. November 2010

Tzvi Ben Gedalyahu: PA Threatens to Derail Tel Aviv-Jerusalem Train Route. Israel National News, 7. November 2010

Karin Laub: Israeli High Speed Train To Run Through West Bank. Huffington Post / AP, 5. November 2010

Benjamin Joffe-Walt: Crossing the Line! Israel Building High Speed Trains on Palestinian Land. Human Rights, 1. November 2010

T:I:S, 3. Dezember 2010. Siehe Kritik an Israel: Die Deutsche Bahn hat sich aus dem Projekt zum Bau einer Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Tel Aviv und Jerusalem zurückgezogen... T:I:S, 10. Mai 2011

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Karin Leukefeld

Israel bildet deutsche Piloten aus

Im Mittelpunkt der Schulung steht der Umgang mit der im Gazastreifen eingesetzten Aufklärungsdrohne »Heron 1«

Piloten der deutschen Luftwaffe werden in Israel im Umgang mit Drohnen ausgebildet. Das bestätigte das Bundesverteidigungsministerium (BMVG) auf Anfrage von jW. Piloten von Transport- und Kampfflugzeugen wie auch von Hubschraubern werden im Umgang mit der Drohne »Heron 1« geschult, von der die Bundesregierung 2009 drei Exemplare für rund 110 Millionen Euro geleast hat. 

Die Drohnen sollen ab März in Afghanistan zur »abbildenden Aufklärung« eingesetzt werden, sagte der BMVG-Sprecher, dabei handele es sich um eine »Zwischenlösung« für zunächst ein Jahr. Die »Heron 1« ist eine Aufklärungsdrohne mit Zugriff auf die Satellitenkommunikation in Afghanistan.

junge Welt, 30. Januar 2010. T:I:S, 2. März 2010

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René Heilig

Interesse an israelischen "Reihern"

Bundeswehr will Aufklärungsdrohne – am besten eine mit Erfahrung

Die Bundeswehr hat angeblich Fähigkeitslücken. Eine betrifft den Bereich Aufklärung durch unbemannte Fluggeräte, kurz UAV. Bislang stand ein US-Muster ganz oben auf der Wunschliste der Luftwaffe, doch nach dem Krieg in Gaza gewinnt nun das Konkurrenzmuster »Heron« Höhe.

Neues Deutschland, 29.Januar 2009. T:I:S, 2. März 2010

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Israel will kostenlos deutsche Kriegsschiffe

Israel will zwei deutsche Kriegsschiffe bestellen – und dafür möglichst nichts zahlen. Aus Regierungskreisen hieß es, Israel hoffe auf eine komplette Finanzierung der beiden modernen Korvetten durch den deutschen Staat. Es soll sich um einen dreistelligen Millionenbetrag handeln.

Die Welt, 23. Oktober 2009. T:I:S, 2. März 2010

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Lühr Henken

Waffenlieferungen nach Israel

Ein Report von amnesty international (USA)

Amnesty International (AI) USA hat am 23. Februar 2009 einen detaillierten Bericht vorgelegt, der belegt, aus welchen Ländern Israel und die Hamas mit Kriegswaffen beliefert wurden.
Der ausführliche Bericht kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:
Fuelling conflict: Foreign arms supplies to Israel/Gaza.
Im Folgenden geben wir 

eine kurze deutsche Zusammenfassung des amnesty-Reports, sofern er die israelischen Rüstungsimporte betrifft,

und dokumentieren das Kapitel "Arms supplies to Israel" aus dem Report (englisch).

Friedensratschlag, 26. Februar 2010. T:I:S, 2. März 2010

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Jonathan Stock

Deutsche U-Boote weltweit begehrt

Trotz jahrelanger Kritik bleibt Deutschland einer der weltweit größten Waffenexporteure. Ein echter Verkaufsschlager sind U-Boote made in Germany.

Die Zeit, 14. Dezember 2009. T:I:S, 2. März 2010

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Otfried Nassauer

Deutsche Waffenexporte nach Israel

Der unsichtbare Dritte

In israelischen Waffen steckt deutsche Rüstungstechnologie - und sie kommt derzeit im Gazakrieg zum Einsatz. Brisant könnte die deutsche Herkunft der Dolphin-U-Boote sein.

taz, 16. Januar 2009. T:I:S, 2. März 2010

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Claudia Haydt

Keine Einbahnstraße

Kontinuitäten deutsch-israelischer Rüstungskooperation

Die ersten Lieferungen von deutschen Rüstungsgütern nach Israel 1956 und die erstmalige Stationierung von Bundeswehrsoldaten im Nahen Osten 2006 trennt ein halbes Jahrhundert, aber sie verbindet eine konsequente Traditionslinie der militärpolitische Kooperation zwischen Israel und Deutschland. Erklärte Absicht der deutschen Entscheidungsträger war „Wiedergutmachung“, faktisch jedoch war die Kooperation keine Einbahnstraße, und der realpolitische Vorteil vieler Arrangements für die deutsche Seite war und ist beträchtlich.

IMI-Analyse 2006/027, auch als .pdf-Datei. Zuerst erschienen in Analyse und Kritik 20.10.2006. T:I:S, 1. März 2010

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