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Siehe auch die ausführliche Sammlung interner Links unter Israel

Iris Hefets 

Pilgerfahrt nach Auschwitz

Das Holocaust-Gedenken ist zu einer Art Religion geworden 

taz, 9. März 2010. T:I:S, 9. März 2010. Siehe den Dokumentarfilm Defamation über die Schülerreisen der US-amerikanisch-zionistischen Anti-Defamation League nach Auschwitz.  Siehe auch Heiliger Adolf. Darf man Bush mit Hitler vergleichen?. Und ganz aktuell die Nachlese zur Fastenpredigt: Das Verbot des Nazivergleichs schützt die neuen Faschisten. NachDenkSeiten

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Yoav Shamir

Defamation

Yoav Shamir hat einen Film über die Anti-Defamation League (ADL) gedreht. Die ADL hat sich die Bekämpfung des Antisemitismus auf die Fahnen geschrieben. Der Film zeigt Judäophobie und ihre Instrumentalisierung durch die ADL. Unter anderem begleitete Yoav Shamir filmisch eine von der ADL vorbereitete und durchgeführte Reise israelischer Jugendlicher zur KZ-Gedenkstätte Auschwitz in Polen. Beschreibung und Zitate auf War in Context

Der Film (521 MB) läßt sich nicht mehr (Copyright) - mit englischen Untertiteln  herunterladen. Mit französischen Untertiteln (Vieles ist Englisch gesprochen) hier. Teaser hier.

Zur Anti-Defamation League siehe auch Scharons Hexenküche vom 16. Dezember 2003

T:I:S, 29. Januar 2010. Korrigiert am 9. März 2010

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Schattenblick

"Warum Israel" - Vom Eklat zum Event

Anatomie eines größeren Konflikts im Kleinen

Im Ergebnis zeigt sich, daß Antideutsche als fünfte Kolonne kapitalistischer Großmächte fungieren, deren Offensive zur weltweiten Durchsetzung ihrer Verwertungsinteressen nicht vor den eigenen Bevölkerungen haltmacht. Sich um die Zersetzung einer linken Gegenbewegung verdient zu machen, verspricht höchsten Lohn, der nicht geringer zu schätzen ist, wenn er vielleicht erst nach einigen Jahren ausgezahlt wird.

Der lange, kluge Beitrag schildert den Konflikt um die Aufführung des Films "Warum Israel" von Claude Lanzmann in Hamburg, Inhalt und Aussage des Films, Lanzmanns Entwicklung und zwei der Nachfolgeveranstaltungen (illustriert durch Fotos), die eine mit Christiane Schneider, Rolf Verleger und Norman Paech, die andere mit Claude Lanzmann, Max Dax, Klaus Theweleit und Hermann Gremliza. Mehr hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Schattenblick, T:I:S, 23. Januar 2010    

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Michèle Sibony*

Eine unerträgliche Erpressung

Innenminister Brice Hortefeux unterstützt die Vereinigung der jüdischen Arbeitgeber Frankreichs. Er bestärkt damit die zionistischen Rechtsextremen

Daß die Vereinigung der jüdischen Arbeitgeber Frankreichs (UPJF), die Hexenküche der zionistischen Rechtsextremen, am 13. Dezember 2009 ein Kolloquium unter dem Titel „Die Schläue des neuen zeitgenössischen Antisemitismus: der Antizionismus“ organisiert hat, ist in sich stimmig. Die UPJF ist eine der von unwandelbarer Unterstützung Israels befallenen Gruppen, was immer auch Israel tun möge.

Antizionismus als Straftat

Es geht darum, endlich zu erreichen, was der Ruffin-Bericht, .pdf-Datei, bereits 2004 gefordert hat: die Abstrafung des Antizionismus, die dem Antisemitismus nur als Tarnung diene. Also ein Nicht-Ereignis, wäre nicht die Zusammensetzung des „Gäste-Panels“ mindestens beunruhigend. Unter der Schirmherrschaft eines Ehrengastes, dem Innenminister Brice Hortefeux, führte das Kolloquium alles zusammen, was der Intellektuellen- und Medien-Gotha an NeoCons und Islamophobie-Verbreitern zu bieten hat, mit Fragen wie: „Kann man Antizionist sein, ohne antijüdisch zu sein?“ oder „Die antizionistische Propaganda auf Weltebene und ihre Folgen“. Ein Juristen-Panel, einschließlich des Vorsitzenden der Pariser Anwaltskammer und des unvermeidlichen Gilles-William Goldnadel (1), prüfte die Frage: „Ist der Antizionismus eine Straftat?“

Was aber daraus ein wirkliches Ereignis macht: Im Verlauf dieses „Kolloquiums“ verkündete Brice Hortefeux vor der Presse, in Frankreich hätten die antisemitischen (nur die antisemtischen!) Straftaten zugenommen, erklärte den Antisemitismus (nur den Antisemitismus!) zum Gift der Republik und teilte mit, die Regierung habe die Ernennung eines Antisemitismus-Beauftragten beschlossen.

Wer wirklich bedroht ist

Uns liegt fern, antisemitische Erscheinungen herunterzuspielen, so lange man nicht alles und jedes so etikettiert. Doch wer kann bestreiten, daß heute in Frankreich keineswegs die Juden am meisten bedroht sind! Nicht sie erleiden vorrangig die Wiederkehr von Gesetzen und Praktiken, die man mit denen von Vichy vergleichen kann: Diskriminierung beim Arbeiten und Wohnen, Auffanglager, Gesichtskontrollen, Zurückweisung am Disko-Eingang, Stigmatisierung religiöser Handlungen...

Die Mitwirkung einer Intellektuellen- und Medien-Klasse an der schlimmsten ultraliberalen Politik, der Ausländerjagd und der Staats-Islamophobie geschieht nicht einmal mehr mit verdeckten Karten. Die Teilnahme von linken Amtsträgern an einem solchen Treffen ist einfach desolat. (Das „Unter Vorbehalt“ vor bestimmten Namen wie dem von Bernard-Henri Lévy ruft Lächeln hervor.) In der Tat führt man kein Tischgespräch mit Brice Hortefeux über Antirassismus, ohne ein ersthaftes Risiko für die Zukunft einzugehen. Solche Sachen werden nicht vergessen.

Schweigen über Palästina

Die ruchlose Kompromittierung dieses Clans durch diese Politik ist äußerst reaktionärer Art, ebenso wie der Gegenstand der Debatte:  Der Wille zur Kriminalisierung des Antizionismus nimmt implizit eine Richtung, die Prüfung verdient. Mit Sicherheit geht es zunächst darum, die französische öffentliche Meinung zu zwingen, über das Schicksal Palästinas zu schweigen, zu schweigen über Erdrosselung und Zerschneidung des Westjordanlandes, über die Kolonisierung, die nicht endet, und über die Kriegsverbrechen in Gaza 2008/2009.

Boykottwirkungen

Aber täuschen wir uns nicht. Diese Übereinstimmung ist auch von Sorge getrieben, Sorge angesichts der ersten Erfolge des Aufrufs zu Boykott, Desinvestment und Sanktionen (BDS) gegen dieses Israel in der Weltmeinung, besonders der europäischen und französischen. Denn der Boykott israelischer Waren, namentlich der Waren aus den Kolonien, das Desinvestment von mit der Kolonisierung verbundenen Unternehmen, die Forderung nach Sanktionierung aller Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen, das kann nicht anders als die treffen, die, wie die UPJF, um jeden Preis Israel decken wollen.

Über die Zerquetschung Palästinas muß also Schweigen auferlegt werden; darüber zu sprechen, ist nicht nur antizionistisch, es ist antisemitisch. Aktive Unterstützung der Palästinenser zu erlauben, wie sie für die Südafrikaner während der Apartheid möglich war, kommt nicht in Frage; auch das ist antisemitisch. Das „zionistische Sein“ zeichnet sich negativ ab als ausdrücklicher Wille zur Zerquetschung Palästinas. Es läßt Israel freie Hand bei der Fortsetzung seiner Zerstörungsarbeit bis zur Vollendung. Das ist eine Haltung, die nicht anders kann, als -zig Tausende Franzosen jüdischer Herkunft zu treffen, die den Zionismus explizit, oder nicht explizit, ablehnen, sich aber jedenfalls weigern, in ein so mörderisches Vorhaben eingereiht zu werden, eingereiht in eine Auffassung von der Zukunft Israels, die mit der Ausrottung Palästinas verknüpft ist.

Angst schüren

Was die Franzosen jüdischer Herkunft betrifft, ist es ein geschicktes politisches Manöver, zunächst nicht von Antizionismus zu reden, sondern zu verkünden, die antisemitischen Taten pro Jahr hätten sich verdoppelt. Den Juden mit Antisemitismus Angst zu machen, das funktioniert immer. Denn das hindert daran zu überlegen: Wie kommt es, daß die UPJF, ebenso wie der Vertreterrat der jüdischen Einrichtungen Frankreichs (Crif), die nie versäumen, ihre Unterstützung für die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (Tsahal) und für Israel zu betonen, und das sogar während des Massakers in Gaza, an dieser Stelle kein Wort darüber verlieren?

Bernard Kouchner

Diese Auffassung kann auch keinen Widerhall bei der großen Mehrheit der französichen Staatsbürger finden, die genug davon haben, über Palästina schweigen zu müssen, wollen sie nicht vom Blitzstrahl ihrer Wächter getroffen werden; die genug haben vom amtlichen politischen Willen des „Israel-Machen-Lassens“, während diese den palästinensischen Opfern heuchlerisch Menschenrechtspreise verleihen, um sich den Anschein von Ausgewogenheit zu geben. Erinnert sei an das elende stille Einverständnis des Außenministers mit dem Vertreterrat der jüdischen Einrichtungen Frankreichs. Bernard Kouchner war genötigt, einen der fünf Menschenrechtspreise der Beratenden nationalen Menschenrechtskommission (CNCDH) an die PNGO, die Plattform der palästinensischen Nicht-Regierungsorganisationen, zu vergeben. So hat er die Preisvergabe am Sitz seines Ministeriums am Quai d’Orsay abgesagt und sie verstohlen ins Institut d’études politiques verlegt.

Noch rüpelhafter: Er hat die PNGO ausdrücklich wegen ihrer Teilnahme am palästinensischen Aufruf zu Boykott, Desinvestment und Sanktionen kritisiert. Die Regierung bestraft die Gewerkschaftsbewegung, verfolgt die politischen und die Wirtschaftsflüchtlinge und ihre Kinder, kriminalisiert die Solidarisierung mit ihnen und auferlegt eine Debatte über nationale Identität, die die Muslime weiter als „nicht integrierbar“ stigmatisieren soll. Zugleich fordert sie die französischen Staatsbürger, egal welcher Herkunft, auf, über die israelischen Verbrechen zu schweigen.

Wir, der christlich-jüdische Westen  

Eine solche Erpressung hinzunehmen, hätte einen zweifachen Preis: zunächst die Opferung Palästinas, dann aber auch die Entwicklung hin zu einer zutiefst rassistischen Gesellschaft, segregativ hinsichtlich derer, die in der Debatte über die nationale Identität im vorhinein vom  republikanischen (europäischen) „Wir“ ausgeschlossen sind, diesem „Wir“, reduziert auf einen „christlich-jüdischen Westen“.

*Michèle Sibony ist stellvertretende Vorsitzende der Union française pour la paix, UJFP (Nicht verwechseln mit der Union des patrons juifs de France, UPJF, den jüdischen Arbeitgebern!)

T:I:S, Übersetzung und Zwischenüberschriften, 22. Januar 2010. Original bei Politis, 7. Januar 2010, im Netz bei Michel Collon

Anmerkung

(1) Goldnagel, fanatischer Zionist, verklagte unter anderem Morin, Nair, Sallenave. Das Verfahren liegt zur Zeit beim Europäischen Gerichtshof.

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Thomas Immanuel Steinberg

Gremlizas Prozente

Die Palästinenser schössen aus Gaza immer wieder bewußt auf israelische Zivilisten. Die israelische Armee dagegen bombardiere in Gaza nur militärische Ziele. Der das am 18. Januar 2010 in der Hamburger Lokalität Uebel & Gefährlich abgesondert hat, Claude Lanzmann, ist 84 Jahre alt. Statt still über das Märchen hinwegzugehen, spendete das Parkett dem Erzähler und Autor des Films Warum Israel Applaus. 

Der Mann wiederholte zudem die offenbar erfundene Behauptung, am 25. Oktober 2009 hätten in Hamburg Gegner der israelischen Staats- und Regierungspolitik Befürworter als „Schweinejuden“ (deutsch im Original) bezeichnet, die Übersetzerin übersetzte mit „Judenschweine“. 

Hermann Gremliza jedoch, Betreiber der Zeitschrift Konkret, übertraf den Greis an Beobachtungsvermögen. Nicht zehn oder fünfzehn Prozent der Deutschen seien Antisemiten, wie mancherorts behauptet, sondern über fünfzig Prozent. Die Struktur ihres Denkens enthalte all das, was man zu Recht als Antisemitismus definieren müsse. (1)

Klaus Theweleit steuerte bei, die Israelkriegsgegner kümmerten sich nicht um den Afghanistankrieg. Da liege eine antimilitaristische Verdrängung vor. Und Lanzmanns Filme seien keine Propaganda. Theweleit kurz darauf: Jeder Film sei ein Traum, so auch Warum Israel und Tsahal, Lanzmanns Werk über die israelischen Verteidigungsstreitkräfte.

Lanzmann selbst über Tsahal: Der Film zeige 

la réappropriation de la violence par les Juifs. (2) 

Die Übersetzerin, offenbar benommen von der Kühnheit des Gedankens, übersetzte traumhaft richtig:

die Wiederaneignung der Gewalt durch die Juden.

Kurzfassung

Theweleit: Deutsche, zurücktreten vom Hindukusch, U-Boote für Israel!

Lanzmann: Bahne frei für die Alt-Neu-Gewalteigner!

Gremliza: Die Struktur afghanischen Denkens ist zu 100% antisemitisch. 

Gremliza plus Lanzmann: In Afghanistan ist jedes Ziel militärisch.

T:I:S, 19. Januar 2010 (3)

Anmerkungen

(1) Text geringfügig korrigiert aufgrund des Mitschnitts zum Anhören und Downloaden hier (auch hier). Ein geradezu absurder Fall von Realitätsverleugnung bei Lanzmann unter Minute 43:05 - "Israël, ce pays où tout le monde est juif" / "Israel, das Land, wo jeder jüdisch ist". Doris Akrap meint zu Lanzmanns Film in der taz: "In der Tat, wer 'Warum Israel' als zionistisches Propagandawerk bezeichnet, kann den Film schlichtweg nicht gesehen haben." T:I:S, 20. Januar 2010

(2) Das war keine Entgleisung, siehe den Teaser zur DVD

(3) Andere anläßlich der gleichen Veranstaltung:  Zwei Neues-Deutschland-Leser schälen Peter Nowaks opportunistischen Kern heraus; das Hamburger Abendblatt treibt abermals die offenbar frei erfundenen Judenschweine durchs Dorf und tut Gremliza den Gefallen, Gremliza falsch zu schreiben; Peter Nowak beweist Im Freitag, daß er nicht schreiben, und Jakob Augstein, daß er nicht redigieren kann, und ein Leser tut Günther Jacob den Gefallen, Günther Jacobs Namen falsch geschrieben stehen zu lassen. Der nun ("Bomber Harris, do it again!") klagt Empathie für den gewaltverherrlichenden Gast ein, und Musel-Broder nimmt Anstoß an der Nabelschau. T:I:S, 21. Januar 2010

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Thomas Immanuel Steinberg

Hilflos

Die Betreiber der Internetseite Pro Zion NRW haben reagiert. Noch am Erscheinungstag des Beitrags Pro Zion NRW bläst zur Menschenjagd auf SteinbergRecherche haben sie die Bezeichnung der Männer und Frauen auf den siebzehn von ihnen veröffentlichten Fotos als

B5 Nazis

gelöscht und die Fotos zu Flickr verlagert. Sie nennen nun die B5-Besucher

einen Haufen brandgefährlicher Linksnazis.

Am Tatbestand ändert das nichts.

T:I:S, 15. Januar 2010

Nachtrag

Die Zeit (500 000 Exemplare pro Woche, zwei Millionen Leser, hauptsächlich Akademiker und Bildungsbürger) verblödet weiter die Hirne mit der von der ganzen Redaktion getragenen Behauptung, die Aktivisten im Hamburger Internationalen Zentrum B5 hätten antisemitisch agiert. 

Mitherausgeber Der Zeit ist der fanatische Propagandist für den Nato-Überfall auf Jugoslawien 1999, Josef Joffe. Das ist nicht nur ein schlechter Mensch; seine Argumente beleidigen auch den Verstand, wie Knut Mellenthin am 4. Oktober 2007 dargelegt hat. Sein Schluß: Joffes "Argumentationsweise können eigentlich nur ganz hartgesottene Antisemiten einleuchtend finden." T:I:S, 15. Januar 2010

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Thomas Immanuel Steinberg

Pro Zion NRW bläst zur Menschenjagd

Der Internetauftritt Pro Zion NRW hat siebzehn Fotos mit den Gesichtern von Männern und Frauen veröffentlicht, in denen er Besucher des Internationalen Zentrums  B5 in der Hamburger Brigittenstraße vermutet. Die Fotos stehen unter der Überschrift

Bilder der B5 Nazis:

Tatsächlich ist das B5 ein Kultur- und Freizeitzentrum von entschiedenen Nazi-Gegnern, die zum Teil zugleich die israelische Staats- und Regierungspolitik verurteilen. Neun Monate nach dem israelischen Massaker an den Palästinensern in Gaza hatten einige Personen aus dem politischen Umfeld des Zentrums einen israelischen Kontrollpunkt vor dem benachbarten B-Movie inszeniert, weil dort Anhänger der israelischen Staats- und Regierungspolitik in provozierender Absicht den zionistischen Propagandafilm "Warum Israel" von Claude Lanzmann aufführen wollten. (1)

Als Autor des Artikels über den Gesichtern der vermuteten B5-Besucher ist angegeben 

Eberhard Wollauchi - Freunde Israels.

Wollauchi wiederholt die unbelegte und offenbar frei erfundene Behauptung, die Nazi- und Zionismus-Gegner hätten am symbolischen Kontrollpunkt die Besucher

Judenschweine

genannt. Weiter behauptet er einen

eindeutig antisemitischen Charakter der Aktion

und schreibt von

Radauantisemiten der B-5

und von

der Sturm-Abteilung des B-5 und einzelnen LINKEN.

Ein "Eberhard Wollauchi, Freunde israels, 27793 Wildeshausen" hat die zionistische Initiative Stop the Bomb unterstützt, vermutlich der gleiche Eberhard Wollauchi nahm als "Buchhändler und Ein-Euro-Jobber in der Schulbibliothek Wildeshausen" an einer Gesprächsrunde bei Radio Bremen teil. Hier ist Eberhard Wollauchi am PC sitzend zu sehen.

Ebenso wie von Eberhard Wollauchi dürfte auch von dem oder den Betreibern der Seite Pro Zion NRW die Adresse für die wirksame Zustellung eines anwaltlichen oder gerichtlichen Schriftstücks ermittelbar sein.

Wäre ich auf der Seite von Pro Zion NRW unter dem infamen Text abgebildet, so würde ich gegen die Betreiber der Seite und gegen Eberhard Wollauchi Anzeige erstatten. In Frage kommt ein ganzer Sack von Delikten, darunter Beleidigung, Verletzung des Rechts am eigenen Bild, Rufmord, Geschäftsschädigung und Volksverhetzung.

Darüber hinaus können die Eigentümer der Fotos Urheberrechte geltend machen, pro Foto zum Beispiel 200 Euro. Hier die eMail-Anschrift von Eberhard Wollauchi, Stand Mai 2009: eberhard.wollauchi@gmx.net; und die von Pro Zion NRW: prozion_nrw@yahoo.com.  

T:I:S, 15. Januar 2010. Siehe die Aktualisierung unter Hilflos

Anmerkung

(1) Berichte und Stellungnahmen zur Auseinandersetzung stehen bei SteinbergRecherche unter Die Anti-Linken. Siehe auch Christiane Schneider, MdBü, Hamburg.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/10provokationen.htm#Wollauchi  

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Thomas Immanuel Steinberg

Flankenschutz für Bundesregierung und deutsches Kapital

Anti-linkes Geschwurbel bei haGalil

Im deutsch-zionistischen Portal haGalil hatte sich am 30. Oktober 2009 Adriana Stern über Werner Rügemer empört. Unter anderem sein NRhZ-Beitrag Ein Besuch in der Kölner Synagoge zeuge von Antisemitismus. Doch Stern scheiterte schon beim Versuch, den Titel des Berichts korrekt zu zitieren, und vor Erregung las sie zweimal etwas, was nicht im Text stand.

Nun hat für haGalil Gerrit Liskow einen Anlauf genommen, um Rügemer des Antisemitismus bezichtigen zu können. Gerrit Liskow (er oder sie) möchte etwas vorausschicken und schickt es auch voraus, nämlich ein Anliegen:

Ich möchte dabei vorausschicken, dass es dabei mein Anliegen ist, eine Kritik der politischen Ökonomie vor Desavouierungsversuchen in Schutz zu nehmen, die aufgrund der historischen Resultate derartiger Verzerrungen nur zu verständlich sind, und daran erinnern, dass die solcherart diskreditierte sich doch in den lichteren ihrer vielen Momenten die Aufhebung aller Umstände zum Ziel gemacht hatte, unter denen der Mensch ein einsames, verlassenes, erniedrigtes und verächtliche Wesen ist.

Der eine oder andere Buchstabe scheint da zu fehlen oder auch zuviel zu sein, doch noch lichtere Momente folgen. Liskow verweist auf Ursachen „auf der Ebene der technischen Produktivkräfte“, schwurbelt sich durch Politökonomisches, haut den Popanz Silvio Gesell, beruft sich auf Gremliza, der Rügemers Synagogen-Artikel auch nicht gelesen hat – um schließlich zu behaupten, Rügemer dämonisiere die Wall Street in einem Interview auf gulli.com. (1) Er hänge einer Verschwörungsfantasie an, die bekanntlich Judenhaß den Weg bereite – und sei folglich Antisemit.

Der Clou an der Sache: Auf die Frage des Interviewers, welche Rolle die sogenannte Wall Street in der Finanzkrise wohl spiele, antwortet Rügemer: 

Mit "Wall Street" wird traditionell das US-Finanzzentrum in New York bezeichnet. Zur Wall Street gehören aber inzwischen auch die Weltbank und der Weltwährungsfonds in Washington ...

und x weitere Instanzen, die Rügemer aufzählt: Das Cross Border Leasing der deutschen Kommunen habe zur Finanzkrise beigetragen, vor allem aber die privaten deutschen Großbanken, die deutsche Bundesregierung und die deutschen Landesbanken.

Dr. Werner Rügemer: An der Spitze des SoFFin – Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung -, also der Behörde, die in Deutschland die vom Bundestag pauschal beschlossenen 480 Milliarden Euro zur Rettung der Banken verteilen soll, steht mit Herrn Rehm ein Banker, der zur Finanzkrise selbst beigetragen hat. Er war vor der Krise Chef der Norddeutschen Landesbank, die wie vorhin beschrieben z.B. stark im Cross Border Leasing engagiert war. Der Staatssekretär im deutschen Finanzministerium, Asmussen, der ein besonders aggressiver Verfechter der Deregulierung war - er hat sich vehement für die Verbriefung eingesetzt -, ist heute im Namen der Bundesregierung weiter für das Rettungsmanagement zuständig. Aber auch in den großen Banken wie der Deutschen Bank, Commerzbank, bei den Versicherungskonzernen Allianz und Münchner Rück - um nur die größten Krisentreiber zu nennen - sind noch dieselben Vorstände und Aufsichtsräte in der "Verantwortung" wie vor der Krise. Kein Wirtschaftsprüfer wurde ausgewechselt. Keine Ratingagentur wurde für falsche und Gefälligkeitseinstufungen gemaßregelt.

Interviewer: Nehmen wir das Beispiel Hypo Real Estate (HRE). In den Medien wird unglaublich viel darüber berichtet. Der Staat investiert Milliarden, nur wohin fließt dieses Geld? Wer sind die Gläubiger der HRE?

Dr. Werner Rügemer: Es herrscht Geheimhaltung. Nur zufällig wurde durch eine kurzfristige Undichtigkeit beim Untersuchungsausschuss des Bundestages ein Teil der Gläubigerliste der HRE bekannt: Bayerische Landesbank, Deutsche Bank, Commerzbank, DZ Bank, Allianz AG, Münchner Rück AG.

Kurz, beteiligt sind allergrößte deutsche Kapitalbesitzer samt Regierung. Und das sind ja bekanntlich Juden – oder wie, oder was? Wahrlich fantastisch, was sich da auf einer zionistischen Internetseite jemand zusammenklaubt, der Judenhaß zu bekämpfen vorgibt.

Tatsächlich haben die US-Regierung, die Bundesregierung und die Regierungen anderer bedeutender Länder, wie Rügemer ausführlich darlegt, Hand in Hand mit ihren nationalen Kapitalen die Finanzkrise verursacht, zum Schaden ihrer Völker. 

Der modische Antisemitismus-Vorwurf dient wieder einmal nur dem Zweck, von den unheilbaren Gebrechen des kapitalistischen Weltsystems abzulenken, die deutschen Täter in Regierung und Konzernen zu entlasten und die Linke zu schwächen.

Zum Schluß versucht Gerrit Liskow, eigener Grammatik gehorchend, witzig zu sein:

Nach meiner persönlichen Sicht auf die Dinge sagt bereits der Name der Veröffentlichung, in der solche Hirngespinste verbreitet werden, wohin derlei Äußerungen gehören: in den Gulli.

Ein Gully war wohl gemeint.

T:I:S, 5. Januar 2010

Anmerkung

(1) Interview mit Dr. Werner Rügemer zum Thema "Die Ursachen der Finanzkrise - oder warum wir die Staatsschulden nicht zurückzahlen sollten", Teil 1 und Teil 2. Rügemer geht ein auf: Kreditwesen allgemein, Abbau der Regulierung, Finanzprodukte, Steuerbefreiung, Staatsverschuldung, Geheimhaltung der Verträge mit staatlichen Einrichtungen, Mindestreservesätze; dann auf die oben genannten Themen; dann auf Insiderzirkel wie die Atlantikbrücke, Public Private Partnership, Immobilien, Neoliberalismus, Abbau von Arbeits- und Sozialrechten, Medien.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/10provokationen.htm#Flankenschutz 

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Thomas Immanuel Steinberg

Die Auschwitz-Keule über Avignon

Chérif Boudelal berichtet für den International Solidarity Movement über den Versuch einer zionistischen Gruppe aus Saint-Rémy de Provence, die Aufführung des französisch-palästinensischen Films "Le Temps qu’il reste" (The Time that Remains) von Elia Suleiman gerichtlich zu stoppen. Suleiman greift in dem Film die Geschichte seiner eigenen Familie auf, siehe die Rezension von Michael Sennhauser. Suleimans Familie gehörte zu den 1948 von den Zionisten bekämpften Palästinensern; 750 000 wurden vertrieben. Sein Vater war Widerstandskämpfer.

Die Gruppe aus Saint-Rémy namens Association culturelle juive des Alpilles hat das Kino UTOPIA in Avignon mit der Behauptung verklagt, Suleimans Film sei antisemitisch. 10. Februar 2010 um 14 Uhr wird der Fall vor dem Tribunal de Grande Instance (TGI) von Avignon verhandelt.

Darüber hinaus hat der Journalist des konservativen Figaro, Yann Moix, die Redakteure der Programmzeitschrift des Kinos in Avignon des Nazismus bezichtigt. In der Filmankündigung hatten sie die Wendung « milice juive »  ("jüdische Miliz") für die zionistischen Terrororganisationen verwendet, die die 750 000 Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieben haben. Der Figaro-Journalist hatte ausgeführt:

Das Wort "Miliz", verbunden mit dem Wort "jüdisch" ist kein Oxymoron [eine Formulierung aus zwei sich gegenseitig ausschließenden Begriffen, T:I:S], es ist eine Schande. Es tilgt Auschwitz mit einem adjektivischen Schlenker, der nicht bloß falsch sondern deplaciert ist, ein Begriff, der sogleich hübsche Avatare nach sich zöge wie jüdische Nazis, faschistische Juden, jüdische Hitlerjungen. Ich weiß wohl, daß man in diesen Zeiten die Juden Israels partout für die natürlichen Enkel Hitlers auszugeben versucht. Für die Großneffen von Himmler. (1)

Die Redakteure haben den Figaro-Journalisten daraufhin wegen Beleidigung verklagt. Die Anhörung der Parteien ist für den  5. Januar 2010 in Paris angesetzt. Das Problem:

Die damaligen Vertreiber waren Juden, ihre Methode Terror in all seinen Formen. 

"Milice" heißt Bürgerwehr oder Miliz. 

In Frankreich schuf die bürgerliche Regierung von Vichy am 30. Januar 1943 die Milice française, oft einfach Milice genannt, eine politische und paramilitärische Organisation  unter der offiziellen Leitung von Pierre Laval gegen den "Terrorismus", das heißt gegen die Résistance.

Wird das Pariser Gericht den französischen Begriff "milice" heilig sprechen, und damit auch die jüdischen Terroristen von 1948? (2) Und das Gericht in Avignon, wird es den Film verbieten?

T:I:S, 4. Januar 2010

Anmerkungen

(1) Yann Moix hatte am 18. August 2009 im Figaro geschrieben:

 « Quelques massacres plus tard, perpétrés par les milices juives... » Là, ce n’est plus un ton qui est donné, ni un coup qui est porté, c’est un halali qui est sonné. Le mot « milice » collé au mot « juif », ce n’est pas un oxymore, c’est une honte. C’est définir, évacuant Auschwitz d’un coup d’adjectif non seulement mal placé mais déplacé, un concept qui donnerait aussitôt vie, dans la foulée, à de jolis avatars comme des nazis juifs, des fascistes juifs, des hitlériens juifs. Je sais bien que ces temps-ci, on tente de faire passer absolument les juifs d’Israël pour les petits-enfants naturels de Hitler. Pour les petits-neveux de Himmler.
Aus der Wiedergabe des Artikels auf harissa.com, tunesisch-zionistischer Internetauftritt

(2) siehe den Begriff Konzentrationslager und den Beitrag Heiliger Adolf

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/10provokationen.htm#Avignon 

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Chérif Boudelal

Le Cinéma UTOPIA d'Avignon attaqué en Justice par les sionistes

Chérif Boudelal est président de l’Immigration Repère et Citoyenneté (IRC) et vice-président du Collectif Paix Comme Palestine (CPCP)

Les spéculateurs et « consommateurs de l’antisémitisme » accusent et poursuivent en justice quiconque critique la politique criminelle d’Israël, ainsi que ceux qui publient ou diffusent un document ou projettent un film qui relate la réalité sur le terrain en Palestine pour montrer le vrai visage de cet Etat de l’apartheid, Israël. Ils accusent et menacent les gens honnêtes pour essayer de les museler et les rendre complices des crimes d’Israël par leur silence.

Une association de Saint-Rémy de Provence - Bouches du Rhône - intitulée Association culturelle juive des Alpilles, attaque en justice le Cinéma Utopia d’Avignon pour avoir projeté le film franco-palestinien "Le Temps qu’il reste" (The Time that Remains) d’Elia Suleiman, qui relate l’histoire de sa propre famille qui a vécue la Nakba de 1948. Le procès aura lieu le 10 février 2010 (à 14 h) au TGI d’Avignon.

Par ailleurs, un journaliste du Figaro, Yann Moix, traite implicitement de nazis les rédacteurs de la gazette Utopia d’Avignon pour avoir écrit, dans un article qui présente le film en question, le mot « milice juive » - en parlant des groupes terroristes sionistes qui ont commis des massacres contre les Palestiniens pendant leur guerre d’occupation de la Palestine de 1947-1948. Quant à Utopia, elle poursuit en justice le journaliste zélé, auteur de cet article, qui voit en le mot « milice juive » une insulte - l’audience aura lieu le 5 janvier 2010 à Paris.

Monsieur Moix aurait aimé certainement qu’il soit écrit dans la gazette, à la place des « milices » la phrase : « combattants de la liberté », puisque Israël et ses complices utilisent le mot « indépendance » en parlant de la création de cet Etat voyou qui a été fondé illégalement sur la Terre et les corps des Palestiniens et sur les décombres de leurs maisons ! Rappelons au passage que ces milices sont de vulgaires assassins qui avaient massacré froidement femmes, enfants, vieillards et jeunes hommes désarmés, et même empoisonné des puits, dans le but d’exterminer les Palestiniens qui refusaient de quitter la Palestine !

Les rôles partagés par les sionistes

Les sionistes, propagateurs de l’ « antisémitisme » et de la haine, se partagent les rôles pour faire peur aux citoyens français et les museler. Les uns sont spécialistes dans la dissuasion, voire les menaces pour faire peur aux gens et essayer de les empêcher de s’exprimer, de dénoncer la politique criminelle d’Israël et ses complices à travers le monde, en utilisant comme arme ce mot terrifiant de l’« antisémitisme ». Les autres sont spécialistes dans les simulations d’attentats pour faire diversion sur les crimes d’Israël, en accusant les musulmans d’en être les auteurs (voir quelques exemples plus bas). [1]

Après « Le Temps qu’il reste», il convient de calculer « le temps qui reste ». A savoir jusqu’à quand les peuples pourront supporter encore chantages et infamies de la part de ceux qui utilisent les victimes de l’Holocauste et les accusations de « l’antisémitisme » comme un fonds de commerce au profit des criminels de guerre et criminels contre l’humanité ?

Pour faire face aux abus du sionisme arrogant, le collectif « Paix Comme Palestine » et l’IRC appellent à toutes les femmes et tous les hommes épris de liberté et de justice de manifester leur soutien aux personnels d’Utopia par tous les moyens possibles. Par écrit à : utopia.gazette (at) wanadoo.fr , mais aussi en allant nombreux assister aux deux procès, à Paris et en Avignon, pour les soutenir afin de montrer aux ennemis de la paix et de la liberté d’expression que leurs chantages ne tiennent plus la route. Ils doivent savoir que le temps de l’inquisition est révolu et que les tribunaux français ne sont pas leurs pions pour servir leur idéologie de la haine ; mais ils sont au service de la justice et appliquent les lois de la République.

Enfin, espérons que les tribunaux condamneront à des peines exemplaires ces manipulateurs de l’opinion, ces falsificateurs de la vérité qui accusent abusivement les honnêtes gens en se croyant intouchables.

Proposition

Nous proposons à tous les responsables des cinémas Utopia de France de passer et repasser le film « Le Temps qu’il reste » pendant toute la période qui nous sépare des deux procès en question.

France - 02-01-2010

Note

[1] L’exemple de simulation d’attentat le plus spectaculaire est celui du rabbin Gabriel Fahri (du onzième arrondissement de Paris). Le 3 janvier 2003, en tant qu’autorité morale religieuse – donc crédible - ce rabbin a simulé une agression en décrivant son agresseur comme étant un « jeune arabe » qui lui aurait asséné un coup de couteau, au sein même de sa synagogue, en criant « Allah Akbar » ! Ce dernier a mis ensuite le feu dans sa propre voiture pour faire croire à un déchaînement d’« antisémitisme » provenant des Arabes et des musulmans de France.

Pour renforcer ses accusations, il exhibe une lettre qui lui serait destiné et parvenue quelques heures auparavant, intitulée « Mise à mort », dont voici l’essentiel du contenu : « … Nous aurons la peau du rabbin Gabriel Fahri et vengeons le sang de nos frères palestiniens. Allah, le Tout Puissant, nous guidera sur nos pas. » L’enquête de la police scientifique a déterminé que les fait ont été exécutés par le rabbin lui-même.

Un autre cas aussi scandaleux que le précédent, celui d’un certain Alex Moïse, secrétaire général de la fédération sioniste de France, président de la synagogue de la rue Saint Isaure et porte parole du Likoud en France. Plusieurs autres faux attentats « antisémites » ont été démasqués (et combien d’autres ne l’ont pas été ?)

International Solidarity Mouvement, T:I:S, 4. Januar 2010

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