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Steinberg Recherche Referent Texte 2010 Texte 2009 Texte 2008 Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home Newsletter? Siehe auch die ausführliche Sammlung interner Links unter Israel Thomas Immanuel SteinbergDer Goldstone-Bericht auf DeutschEn français: Le rapport Goldstone 1ère partie; 2ème partieAm 14. März 2010 stellte Abraham Melzer in der Linken Medien-Akademie (LiMA) Berlin den Goldstone-Bericht über den Gaza-Konflikt vor – auf Deutsch. Achtzehn Laien und Profis übersetzten die englische Online-Version A-HRC-12-48, .pdf-Datei, vom 25. September 2009. Nach drei Monaten Schwerstarbeit liegt nun das Buch vor:
Die Übersetzung liest sich gut. Im Zweifel kann online auf das englische Original zurückgegriffen werden. Die übersichtliche Gliederung erlaubt schnellen Zugriff auf entscheidende Stellen. Ein Beispiel: Unter
heißt es abschließend auf Seite 470:
Im englischen Original:
Im Anhang zum Bericht findet sich der Briefwechsel zwischen Richard Goldstone und dem israelischen Botschafter bei den Vereinten Nationen. Das Buch gehört in die Hand all derer, die sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt auseinander setzen wollen. Der Verleger Abraham Melzer und alle Beteiligten haben sich um die Aufklärung des deutschsprachigen Publikums verdient gemacht.
Melzer verriet in Berlin den Titel der nächsten Ausgabe seiner Zeitschrift SEMIT: Die Israel-Lobby. Wir sind gespannt. T:I:S, 17. März 2010. Über das israelische Massaker an den Gaza-Bewohnern siehe Vernichtungskrieg, dort insbesondere Der Goldstone-Bericht und die Fakten des israelischen Außenministeriums und Die Hamas-Raketen und das israelische Massaker in Gaza 2008/2009 URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/10semit.htm#Goldstone *Abraham MelzerEs sind die Israelis, die gar keine Lösung wollenLeserbrief an Den SpiegelBetr.: Ich werde nicht nachgeben, Spiegel 6 vom 8. Februar 2010 Sehr geehrte Damen und Herren, selten habe ich einen solch einseitigen und voreingenommenen Beitrag im SPIEGEL (1) gelesen. Sie sind mit der Beurteilung des Nahost-Konflikts um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zurückgefallen. Ich weiß nicht, wer Hans Hoyng und Christoph Schuld sind, aber mit dieser arroganten und pro-zionistischen Einstellung könnten sie direkt beim Mossad anfangen. Die Fragen sind suggestiv und zeugen von einer fatalen und erschreckenden Unkenntnis der politischen Lage. Nicht die Palästinenser verpassen nie eine Gelegenheit, eine Gelegenheit zu verpassen, sondern seit Jahren die Israelis. Jede Frage, die man Mahmud Abbas gestellt hat, könnte man auch Benjamin Netanjahu stellen.
Und überhaupt, was hat denn Netanjahu getan, dass Abbas ihm trauen könnte? Einen zehnmonatigen Baustopp, der gar kein Baustopp ist? Das Versprechen, dass wenn die Palästinenser Israel als jüdischen Staat anerkennen, er bereit wäre, einem demilitarisierten palästinensischen Staat zuzustimmen? Wie großzügig und verlogen. Noch zu Zeiten von Arafat erzählte man in Israel das Bonmot: Selbst wenn Arafat jeden Morgen die Hatiqwa singen würde, würde ihm das nichts nützen. Israel stellt immer wieder neue Forderungen und Bedingungen. Die letzte Bedingung, die Anerkennung als jüdischer Staat, ist doch der Gipfel der Chuzpeh und sicherlich nicht das letzte Wort, denn wenn die Palästinenser darauf eingehen sollten, dann wird Netanjahu oder irgend ein Nachfolger bestimmt eine neue noch seltsamere und noch unverschämtere Forderung stellen. Zum Glück sind die moslemischen Palästinenser alle beschnitten, denn sonst könnte Avigdor Liebermann noch auf die Idee kommen, dieses von ihnen zu verlangen. „Ohne eine jüdische Mehrheit wäre Israel nicht Israel“, lautet eine der SPIEGEL-Behauptungen, und suggeriert damit, dass nur eine Zweistaatenlösung in Frage kommt. Das erinnert an Winston Churchill, der gesagt hat: Demokratie ist schlecht, aber es gibt nichts Besseres. Eine Zweistaatenlösung ist schlecht, aber zur Zeit gibt es keine bessere Lösung, obwohl schon Martin Buber vor mehr als fünfzig Jahren für eine Einstaatenlösung gekämpft hat. Israelis und Palästinenser haben nur eine Chance auf eine Zukunft, wenn sie miteinander leben und nicht nebeneinander. Er hatte vollkommen Recht. Nur im Israel von heute gilt ein Martin Buber nichts. Er war ja ein Humanist, und „Humanist“ ist heute in Israel ein Schimpfwort, eine Beleidigung. Es sind nicht die Palästinenser, die einer Lösung im Wege stehen, es sind die Israelis, die gar keine Lösung wollen. Sie aber schreiben: Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuld. Mit freundlichen Grüßen Abraham Melzer (2) T:I:S, leicht redigiert, 10. Februar 2010. Siehe auch Nachrichtenmagazin Der Spiegel Anmerkungen (1) gespiegelt bei Generaldelegation Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland (2) Abraham Melzer betreibt die Zweimonatszeitschrift Semit URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/10semit.htm#Anmerkungen *Thomas Immanuel SteinbergAnmerkungen zu Semit Nr. 6, Dezember 2009 / Januar 2010Abraham Melzer betreibt die Zweimonatszeitschrift Semit. Jüdische Stimmen für Frieden beraten ihn dabei (1). Heft Nr. 6 vom Dezember 2009 / Januar 2010 bietet auf 76 Seiten zahlreiche lesenswerte Beiträge. Jedoch trüben drei vorgetragene Ansichten das Gesamtbild. Konvertit Abraham Melzer findet auf Seite 5 erwähnenswert, daß der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland Stephan Kramer kein geborener, sondern konvertierter Jude ist. (2) Melzer versucht zu scherzen, dem Generalsekretär fehlten wohl jüdische Humor-Gene. Melzers genetischer Humor riecht ziemlich säuerlich. Strafbarkeit der Holocaust-Leugnung Auf Seite 6 schreibt Evelyn Hecht-Galinski zutreffend, Henryk M. Broder wolle die Holocaust-Leugnung nicht mehr bestraft sehen und fragt: „Warum wirft Broder dann z.B. Ahmadinejad genau dieses vor?“ Doch Straffreiheit und Vorwerfbarkeit schließen einander nicht aus. (3) Sohn von KZ-Krüppeln Hecht-Galinski zitiert nochmals Broder, der sich Im Spiegel als Sohn von KZ-Krüppeln bezeichnet hat. Das sei geschmacklos. Jedoch hat Broder mehrfach die Verkrüppelung seiner Eltern durch Konzentrationslagerhaft erwähnt, so in einem Gepräch mit Roger de Weck. Die Eltern hätten ihn als Kind durch unablässige Berichte vom Leid im KZ in Mitleidenschaft gezogen. (4) Mag’s Hecht-Galinski lieber mit Weichmacher? Da heißen Greise dann Senioren, und Krüppel werden zu Behinderten. Am Sachverhalt ändert es nichts. T:I:S, 3. Januar 2010 Anmerkungen (1) Rolf Verleger, Hajo Meyer, Ruth Asfour und Iris Hefetz (2) und nochmals auf Seite 27, siehe .pdf-Datei (3) Hecht-Galinskis Beitrag im Netz. Gute Gründe für die Straffreiheit der Holocaust-Leugnung hier, passim (4) Links unter Henryk M. Broder URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/10semit.htm#Anmerkungen *Steinberg Recherche Referent Texte 2010 Texte 2009 Texte 2008 Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home Newsletter?
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