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Al Qaida ist ein Popanz, und das US-Heer droht, auch in Nordwest-Pakistan einzufallen. Knut Mellenthin in der jW, dauerhaft auf seiner Homepage. T:I:S, 4. August 2007 Siehe auch Nachrichtenfreie Berichterstattung. Der Spiegel bastelt an der US-Erfindung Al Qaida. nemetico. T:I:S, 2. Mai 2007 Siehe auch Karl Weiss: Eine krude Verschwörungsthorie - Der Terrorismus und das Internet. oraclesyndicate. T:I:S, 21. März 2007 Siehe auch Telepolis/Heise über die Madrider Anschläge vom 11. März 2004 und die Geheimdienste. Al Qaida gibt es immer noch nicht. T:I:S, 4. Februar 2007 Siehe auch Muslim-Markt. Al Qaida gibt es nicht, sagt der Muslim-Markt, und begründet die Behauptung sorgfältig. T:I:S, 29. Juni 2006 Siehe auch: Pentagon gibt Fabrikation einer "Sarkawi-Legende" zu. Michel Chossudovski, deutsch von Ralph Kutza T:I:S, 19. April 2006 Siehe auch Wayne Madsen: Al Qaeda – The Database. November 18, 2005. Dank für den Hinweis an Andreas Bracher. T:I:S, 11. Dezember 2005
Thomas Immanuel SteinbergAl
Qaida gibt es nicht.
Gibt es Gott? Der Papst
sagt ja; sein Beweis? Die Wunder. Andere widersprechen. Ihr Gegenbeweis? Oh
Gott. Gibt es al Qaida? Bush sagt
ja; sein Beweis: „Neunzehn bekannte Hallodris haben am 11. September 2001, die
Kinder hörten grad’ die Geschichte von den Ziegen ...“.
Ich dagegen sage: Der 11. September war ein Wunder. Die Türme mit zwei
Flugzeugen - das kleine Loch im Pentagon von einer so großen Maschine - die
Flugüberwachung - alle Trümmer gleich weggeräumt auf nimmer Wiedersehen - die
Passagierlisten unvollständig - das Flugzeug in Pennsylvania aufgelöst - keine
Blackbox - kein Funkverkehr veröffentlicht: Das muß der Herrgott gewesen sein,
oder der Teufel. Gibt es al Qaida? Die Prawda glaubt weder an
Gott, noch an al Qaida. Wie will sie die Nicht-Existenz von al Qaida beweisen?
Ihr Autor Joseph John Hrevnack hat es versucht. Vor dem 11. September
hätten US-Bürger nie von al Qaida gehört. Al
Qaida sei lediglich ein Sammelbegriff für US-feindliche Terrroristen. Von den
vielen Verdächtigen wurden nur wenige wegen geringfügiger Delikte gefaßt.
Niemand habe je die Verantwortung für die Anschläge übernommen. Das Videotape
von bin Laden sei akustisch unbrauchbar und als Beweismittel untauglich, weil
Bush mit bin Laden geschäftlich liiert war. Der Widerstand in Afghanistan und
im Irak wäre viel stärker, gäbe es al Qaida so, wie Bush uns diese
Organisation ausmalt. Al Qaida sei ein roter Hering, eine falsche Spur zur
Rechtfertigung der US-Kriege. Hrevnack schließt: „Der Kaiser ist nackt und
rennt mit einem großen Ölfaß unterm Arm über den Hof.“ Aber es gab die Anschläge
von Madrid. Brendan O'Neill von Spiked-online
ist einer norwegischen al-Qaida-Spur nachgegangen. Er hat die Pressemeldungen
geprüft: CNN, Intel, Christian Broadcasting Network und Sunday Times; sie
taugen alle nichts. Das angebliche Beweisdokument belege keine al-Qaida-Beteiligung.
Knut Mellenthin von der jungen Welt meint ergänzend: „Wenn Islamisten es für
zweckmäßig gehalten hätten, in Europa Bomben in Züge oder auch, wie ihnen
als Absicht immer wieder unterstellt wird, in Einkaufsstraßen zu plazieren, hätten
sie es schon längst getan – zumal, wenn sie sich, wie behauptet wird, auf ein
weltweites Netzwerk stützen könnten.“ Jason Burke vom britischen
Observer schreibt unter der Überschrift „Al Qaida ist eine weltweite
Terrororganisation“: „Nein... Heute ist die in Afghanistan aufgebaute
Struktur zerstört und bin Laden und seine Verbündeten wurden zerstreut,
festgenommen oder getötet. Islamische Militanz hat keine zentrale Anlaufstelle
mehr. Aber die al-Qaida-Weltsicht, der „al-Qaidismus“, wächst täglich. Die
radikale internationalistische Ideologie - unterstützt von anti-westlicher,
antizionistischer und antisemitischer Rhetorik - hat viele Anhänger ... Sie
handeln im Stil von al Qaida, aber sie sind nur im weitesten Sinne Teil von al
Qaida.“ Das könnte stimmen, zumal
Osama bin Laden lange nichts von sich hat hören lassen. Doch ein Urs Gehringer
kann das Londoner International Institute for Strategic Studies zitieren. Da al-Qaida
für seinen global angelegten Kampf über beschränkte Offensivkräfte verfüge,
müsse Osama bin Laden zwar vermehrt auf lokale Gruppen zurückgreifen. „Doch
spielen erfahrene al-Qaida-Mittelsmänner in der Planung, logistischen Beratung
und Finanzierung weiterhin eine Schlüsselrolle.“ Bin Ladens Netzwerk präsentiere
sich auch fast drei Jahre nach Beginn des von den USA geführten Krieges gegen
den Terror als „lebensfähig und effektiv“. Die Madrider Anschläge seien
der Beweis, daß al Qaida sich „völlig erholt, seinen Blick scharf auf die
USA und seine engsten westlichen Alliierten in Europa ausgerichtet“ habe. Dies
werde sich mittelfristig kaum ändern. Von den 20 000 Kämpfern, die bin Ladens
Terrorcamps zwischen 1996 und 2001 durchlaufen haben, seien erst 2000 eliminiert
worden. Osama bin Laden habe zudem schon einen Nachfolger. Er heiße Musab
al-Zarqawi. Einen dürfte das Londoner Institut nicht erschüttern: Mathias Bröckers, der weder Gott noch Teufel fürchtet. Er hat die Ethymologie des Organisationsnamens erforscht. "Al Qaida" sei eine Erfindung des Westens. Weder seien Manifeste oder Bekennerschreiben unter diesem Namen bekannt, noch habe Osama bin Laden, ihr vermeintlicher Chef, ihn selbst verwendet. "Al Qaida" bedeute in mehreren arabischen Ländern nichts anderes als "Toilettenschüssel". Die Kinder würden sich totlachen, wenn sie das Wort hören. Al Qaida gibt es nicht! Gott, gib' ein Zeichen, und laß' alle Toilettenschüsseln verschwinden! T:I:S, 24. August 2004
Quellen: Joseph
John Hrevnack
Brendan
O'Neill
Knut
Mellenthin Dank an Gerhard Wendebourg für Hinweise. *Steinberg Recherche Referent Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home nach oben
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