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Wer ist Steinberg Was die Recherche soll Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Home Inhalt Thomas Immanuel SteinbergSchröder hat keine AlternativeRede vom 16. August auf dem Hamburger Gerhart-Hauptmann-Platz Liebes Publikum, Schröder und seine Freunde haben erkannt: Es gibt keine Alternative. Schröder und seine Freunde wissen: Das Kapital kann nur fressen. Es frißt alles: unsere Freizeit, unseren Wohlstand, unsere Sicherheit. Es würde auch Schröder fressen – oder fallen lassen – wenn er nicht spurt. Schröder und das Kapital haben keine Alternative. Sie müssen den Armen nehmen, damit die Reichen kriegen. Sie plündern aus, um Waffen zu bezahlen, die sie weiterreichen für den Kampf gegen die Armen am Hindukusch, im Kosovo und im Sudan. Schröder und Rogowski vom Bundesverband der Deutschen Industrie brauchen unser Geld, um in Venezuela und Kuba zu wühlen gegen Chavez und Castro. Schröder und Rogowski brauchen unser Geld, um uns zu spalten; Geld, um uns einzulullen; Geld, um uns einzusperren, wenn wir uns wehren.
Armut, glauben sie, mache uns wehrlos. Schröder hat Angst. Er hat Angst vor einer Volksfront. Die Volksfront, liebe Freundinnen und Kollegen, die Volksfront war ungefähr das anständigste, was Europa je zustande gebracht hat: Es war ein Bündnis der Linken gegen den heraufziehenden Faschismus. Die Volksfrontregierung in Frankreich 1936 wurde gewählt, weil sie den Franzosen zurief: Stoppt den Faschismus! Blockiert die Nazis! Verhindert den Krieg! Die Volksfront, in der Tat, sie ist das Gebot der Stunde. Wir müssen uns zusammenschließen zu einer Front, gegen Schröder und gegen die andern Berufsheuchler. Schröders Angst ist berechtigt vor unserer Volksfront. Die Milliardäre in Deutschland fürchten zu Recht, wir könnten ihnen das kapitalistische Geschäft versauen, wir könnten sie aufhalten in ihrem Profitstreben und ihrer Gemeinheit gegen uns und die Völker der Welt. Was da heraufzieht, und wem da Schöder den Weg bereitet – ist das Faschismus? Droht er uns wieder? Ist Schröder ein Wegbereiter, wie Papen einer war ? Der kommunistische Historiker Kurt Paetzold antwortet, und ich teile seine Meinung: Diese kapitalistische Gesellschaft muss nicht faschistisch geprägt sein, um barbarisch zu werden. Sie ist es. Schröder und die Milliardäre haben keine Alternative zur Barbarei. Liebe Freunde und Friedensbewegte! Wir haben eine. Sie lautete immer gleich. Ob 1789, ob 1848, ob 1918, so auch heute: Wir legen ihnen das Handwerk! Unsere Alternative ist: Aufruhr
gegen die Milliardäre! Boykott
aller scheindemokratischen Veranstaltungen! Sabotage des Unterdrückungsapparats!
Die
Alternative heißt Aufruhr
- Boykott
- Sabotage.
T:I:S, 16. August 2004 *Wer ist Steinberg Was die Recherche soll Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Inhalt Home nach oben
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