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Massenmordgerät

Bei Tucson in der Wüste Arizona liegt der sogenannte Desert Boneyard, ein Abstellplatz für Kriegsfluzeuge – flugtaugliche und solche, die wieder flugtauglich gemacht werden können. Fotos finden sich bei Philip D. Chinnery: 50 Years of the Desert Boneyard: Davis Monthan A.F.B. Arizona und im Netz.

Die dortigen Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern und geben eine Vorstellung von der Rüstungsproduktion der USA der letzten Jahre. 

T:I:S, 20. Februar 2008. Dank an Günter Schenk

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US-Image im freien Fall

Immer weniger Mörder-Freunde 

Dank an Michel Buckley. T:I:S, 23. Juli 2007

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Die bosnische Hauptstadt Sarajevo im Januar 2002 

Vor den Augen entsetzter Passanten werden im Zentrum der Stadt  sechs Algerier in ein Auto gezerrt und zur amerikanischen Luftwaffenbasis nach Tuzla gebracht. Von dort werden sie über die Türkei in das amerikanische Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba geflogen. Diese Renditions genannten Zwangsüberstellungen gehörten zum sogenannten Krieg gegen den Terror der Vereinigten Staaten. Die sechs Algerier waren verdächtigt worden, Anschläge gegen westliche Botschaften in Sarajevo geplant zu haben. 

Doch das oberste bosnische Gericht hatte die Vorwürfe als unbegründet verworfen und die Freilassung der Männer angeordnet. Kurz nach der Entlassung wurden die sechs Männer dann nach Kuba verschleppt. Dort befinden sie sich noch heute – ohne Anklage, ohne Gerichtsverhandlung. Das Brisante daran: Diese illegalen Verschleppungen durch den amerikanischen Geheimdienst CIA wurden offenbar von Deutschland aus koordiniert. Genauer gesagt: Im US-Hauptquartier für Europa, Eucom, in Stuttgart.

NDR, Streikräfte und Strategien, 2. Dezember 2006

T:I:S, 24. Dezember 2006

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Bush II in Stralsund

Zu Gast bei Mörder-Freunden 

Läßt im Iran, in Guatemala, in Vietnam, im Libanon und anderswo morden: Eisenhower besucht 1959 die Bundesrepublik.

Läßt in Kuba, Vietnam und anderswo morden: Kennedy besucht 1962 die Bundesrepublik.

Läßt  in Vietnam, Laos, Kongo, Dominikanischer Republik, Griechenland und anderswo morden: Johnson besucht 1963 die Bundesrepublik.

Läßt in Vietnam, Kambodscha, Chile und anderswo morden: Nixon besucht 1969 die Bundesrepublik.

Läßt in Peru, Timor, Angola und anderswo morden: Ford besucht 1975 die Bundesrepublik.

Läßt in Afghanistan, Panama, Nicaragua, El Salvador und anderswo morden: Carter besucht 1978 die Bundesrepublik

Läßt in Grenada, Argentinien, im Iran, im Irak und anderswo morden: Reagan besucht 1982, 1985 und 1987 die Bundesrepublik.

Läßt  in Kolumbien, Somalia, Jugoslawien, Irak und anderswo morden: Bush I besucht 1989 und 1990 die Bundesrepublik.

Läßt im Sudan, im Irak, in Jugoslawien und anderswo morden: Clinton besucht 1994, 1998, 1999 und 2000 die Bundesrepublik.

Läßt allenthalben morden: Bush II besucht 2002, 2005 und 2006 die Bundesrepublik. 

 

Quellen: Wikipedia und  ZDF 

T:I:S, 12. Juli 2006 

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Genial:

US-Forscher ermittelte, was bin Laden will.

 

Emsig forschte Robert A. Pape, angesehener Politologe an der renommierten University of Chicago. In der großen New York Times konnte er am 9. Juli 2005 verkünden: 

“Ich fand die Namen, die Staatsangehörigkeit und demographische Einzelheiten von 67 Bombenattentätern heraus... Die Zahlen zeigen: Al Qaida dient weniger dem islamischem Fundamentalismus als vielmehr einem einfachen strategischen Ziel – die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Verbündeten zum Abzug ihrer Kampfeinheiten von der Arabischen Halbinsel und aus anderen islamischen Ländern zu zwingen.“  

2001, fast vier Jahre früher, schrieb SteinbergRecherche, Osama bin Laden habe drei Forderungen:

Die 6000 GIs sollen Saudi-Arabien verlassen.

Die USA sollen Israel nicht mehr unterstützen.

Die USA sollen das Embargo gegen Irak aufheben.

Woher hatte SteinbergRecherche die frühe Erkenntnis? Von der BBC. Und die? Von Sulaiman Abu Ghaith, bin Ladens Pressesprecher. 

Aber der, der ist ja islamischer Fundamentalist.

T:I:S, 12. Juli 2005 

Quellen: 

Robert A. Pape: Al Qaeda's Smart Bombs. New York Times, July 9, 2005 (gratis Einloggen erforderlich); Thomas Immanuel Steinberg: Die eurasischen Transportkorridore und die USA. Oder: Warum Jugoslawien, Tschetschenien und Afghanistan bombardiert werden - und nicht Reitbrook. 18. Dezember 2001, Text und Anmerkung 20
In full: Al-Qaeda statement. BBC, Wednesday, 10 October, 2001, 02:07 GMT 03:07 UK
 

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