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Steinberg Recherche Referent Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Home Inhalt 1. Chaim Kupferberg: Elfter September2. Thomas Immanuel Steinberg: Eine Masche
1.Chaim KupferbergLügen und die Legende vom Elften SeptemberEnglisches Original unter http://globalresearch.ca/articles/KUP310A.html Centre for Research on Globalisation Deutsche Übersetzung von Horst Kleen unter http://www.0815-info.de/kupferberg.html Eine deutsche Zusammenfassung der Ermittlungsergebnisse von
Chaim Kupferberg bietet Christian C. Walther: Scheichegal! Die heißen doch eh
alle gleich, die Wickelmützen.
2. Eine Masche
von Thomas Immanuel Steinberg1. Theorien
und Fantasien
Wird von
Unbekannten eine Untat begangen, dann fragt man: Wer war’s? Lassen die Umstände
auf eine Gemeinschaftstat schließen, die insgeheim vorbereitet werden mußte,
so gibt es dafür einen Begriff: Verschwörung. Zum
Ergreifen der Verschwörer muß man nachdenken über Tathergang, mögliches
Motiv, darüber, wem die Tat genutzt und wer Ähnliches schon einmal gemacht
hat. Am Ende wird man sich eine Theorie über die Verschwörung gebildet haben:
Diese könnten es gewesen sein, jene aber nicht, und zwar mit dem oder dem
Mittel, und mit diesem, aber nicht mit jenem Motiv. Theorien über
zustande gekommene Verschwörungen, also Theorien, die richtig oder auch falsch
sein können, dürfen nicht verwechselt werden mit Gedankengebilden über
Verschwörungen, die es gar nicht gibt. Solche Gebilde nennt man zwar auch
Verschwörungstheorien, tatsächlich aber sind es Fantasien, Legenden oder
einfach dumme Sprüche über nicht existierende Dinge. Das
prominenteste Beipiel für eine
Verschwörungsfantasie sind die „Protokolle der Weisen von Zion“, ein
zaristisches antisemitisches Machwerk. Sie fantasieren von einer Verschwörung,
die es nicht gibt und nie gab – die der Juden auf der Welt. Würden wir
auf Verschwörungstheorien verzichten, weil leider auch über nicht existierende
Verschwörungen fantasiert wird, dann müßten wir auf die Aufklärung jeder
tatsächlich bestehenden Verschwörung verzichten – ein offensichtlich
absurdes Ansinnen. 2. Eine
Theorie kann richtig oder falsch sein
Nach dem 11.
September 2001 hat die US-Regierung festgestellt, eine Verschwörung habe
stattgefunden. Und die Regierung hat behauptet zu wissen, wer die Täter sind.
Die Tat sei mit vier Flugzeugen begangen worden, die nicht aufzuhalten waren,
und so weiter. Doch die US-Regierung konnte ihre Verschwörungstheorie bisher
nicht beweisen. Im
Gegenteil. Die Zweifel wuchsen, und immer mehr Leute entwickelten eigene Verschwörungstheorien:
Die Saudis waren’s; Bush selber ist verwickelt; der pakistanische ISI hatte
die Finger drin; der Mossad war Atta hinterher; die Holländer hatten Vorwissen.
Und es hieß auch: Was ins Pentagon flog, war gar kein Flugzeug. Die
WTC-Flugzeuge waren ferngelenkt. Der FBI wurde von der CIA ausgeschaltet. All diese
Verschwörungstheorien können, ebenso wie die von Bush, richtig oder falsch
sein, einleuchten oder blöd klingen. Doch sie sprechen alle von einer Verschwörung,
die tatsächlich existiert, oder existiert hat. Sie sprechen von der wirklichen
Verschwörung einer Tätergruppe, deren Identität aber noch herauszufinden ist. Demgegenüber
sprechen die „Protokolle der Weisen von Zion“ und ähnliche Machwerke von
Verschwörungen, die es gar nicht gibt. Dafür stehen die Täter fest: Im Falle
der „Protokolle“ sind es die Juden auf der Welt. Verschwörungsfantasien können
gar nicht richtig oder falsch sein, weil sie von Verschwörern ohne Verschwörung
handeln. Sie sind – erkenntnistheoretisch gesprochen – sinnlos. 3. Verschwörungsfantasien
sind verbreitet.
Viele Leute haben Verschwörungsfantasien. Unter ihnen gibt es auch Antisemiten. Unter den Antisemiten gibt es viele Verschwörungsfantasten. Die Gruppen sind aber nicht deckungsgleich. Hunde haben zwar vier Beine, aber nicht alles, was vier Beine hat, ist ein Hund. Äußert also jemand eine Verschwörungsfantasie, muß er kein Antisemit sein. 4. Ein
Theoretiker ist kein Fantast – aber er kann falsch liegen.
Die
US-Regierung theoretisiert über die Verschwörung vom 11. September. Sie kann
falsch liegen, aber sie fantasiert nicht über eine nicht existierende Verschwörung.
Chaim Kupferberg, ein großer Verschwörungstheoretiker, sagt: Saudis,
ISI, Mossad, das seien alles falsche Spuren. Aber auch die Regierung liege
falsch. Ihre Argumente würden ihn nicht überzeugen. Auch Chaim Kupferberg kann
falsch liegen. Aber er ist kein Fantast.[1]
Unter den andern, die über den 11. September theoretisieren, mögen viele falsch liegen. Aber sie sind keine Verschwörungsfantasten, denn sie beziehen sich alle auf die geheime Verabredung, die der Tat voraus gegangen sein muß. 5. Verschwörungstheoretikern
im Vorhinein zu unterstellen, sie seien Fantasten oder gar Antisemiten, ist
erkenntnisfeindlich.
Zur Zeit
unterstellen viele, die der US-Regierung glauben, allen andern Theoretikern, sie seien
Fantasten und Antisemiten. Andreas
v. Bülow, der ihr nicht glaubt, nennt das eine Masche. Leute, die eine andere Theorie über den 11. September haben als die US-Regierung, sollen mit dieser Masche zum Schweigen gebracht werden. Einer Masche, die nicht verfangen darf. 12. November 2003 [1]
Chaim Kupferberg zeigt, daß falsche Fährten in den arabischen Raum und
nach Israel gelegt
worden sind. Auszug: The Official Legend of 9/11 is a fabricated Setup - Exposed: The
June 2002 Plan to Market a New 9/11 Mastermind. Vollständiges
75-Seiten-Papier: Truth,
Lies & the Legend of 9/11 Zur Verwendung von "Verschwörungstheoretiker" als Schimpfwort, zum Antisemitismus und zum Antisemitismus-Vorwurf eine Auswahl interner Links: Willis
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