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Weiche Teilung des IrakShlomo Avineris Pläne zur Zerschlagung des Irak von 2005 werden etwas modifiziert bei Edward P. Joseph und Michael E. O'Hanlon: The Case for Soft Partition in Iraq. Saban Center for Middle East Policy at the Brookings Institution, Juni 2007 Haim Saban, der Stifter, ist ein stramm zionistischer Medienmogul. TI:IS, 3. Februar 2008. Dank an Schmidt-Polyglott *Öl und AtomkriegsfähigkeitIsraelische Pläne zur Vertreibung der
Palästinenser, zur Zerschlagung des Irak und anderer Staaten
siehe Oded Jinon / Oded Yinon: Eine Strategie für Israel in den achtziger Jahren. Übersetzung aus KIVUNIM (Richtungen) [Zeitschrift für Judentum und Zionismus, veröffentlicht von der Abteilung für Aufklärung/Zionistische Weltorganisation, Jerusalem], Nr. 14, Februar 1982, Seite 49-59. Übersetzung von Ursula Spehl. Der Autor Oded Jinon / Oded Yinon ist Journalist und war früher im israelischen Außenministerium beschäftigt. T:I:S, 31. Januar 2008 *Dahr JamailThe myth of sectarianismThe policy is divide to ruleInternational Socialist Review, T:I:S, 6. Januar 2008 *Dreiteilung gefordertDer US-Senat beschließt die Umstrukturierung Iraks in eine schiitische, kurdische und sunnitische Region. Die Entscheidung ist ein Versuch der Demokraten, mit den Republikanern eine gemeinsame Generallinie für das besetzte Land zu entwickeln.Knut Mellenthin schildert, was aus Leslie Gelbs und Shlomo Avineris Teilungsplänen für den Irak geworden ist – und welche israelisch-US-amerikanischen Konzepte auch diesen beiden Strategen als Vorlage dienten.jW, dauerhaft bei Knut Mellenthin. T:I:S, 27. September 2007*عراق را
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شتاين برگ بنقل از سايت
تحقيقات
شتاين برگ – 31 ژوئيه 2007 بفارسي از حميد بهشتي Der Irak ist längst zerschlagen, Farsi (.doc-Datei), T:I:S, korrigiert, 9. September 2007 *Thomas Immanuel SteinbergMesopotamia est omnis divisa in partes tresDer Irak ist längst zerschlagen
Am 30. Mai 2007 zelebrierte General Benjamin Mixon, US-Kommandant des Nordirak, in Erbil mit einer Parade die Übertragung der militärischen Hoheit über die drei kurdischen Provinzen des Landes auf die irakische Regierung. Doch die irakische Armee war zuletzt 1996 in Irakisch-Kurdistan; sie ist nicht mehr zurückgekehrt. Auch wehte keine irakische Fahne bei der Parade, denn die kurdisch-irakische Regierung übt mit ihren Peschmerga in Irakisch-Kurdistan schon seit der Embargo-Zeit, also lange vor der westlichen Invasion, die militärische Gewalt aus. Sie duldet kein irakisches Hoheitszeichen auf ihrem Gebiet. Um den Schein zu wahren, blieben auch die US-amerikanischen und die kurdischen Fahnen im Arsenal. Die Übergabezeremonie war bloß Wind. US-Waffen an Schiiten und Sunniten Denn der Irak ist längst zerfallen, urteilt Peter W. Galbraith, ehemaliger US-Botschafter in Kroatien, auf den Seiten der renommierten New York Review of Books. 98% aller irakischen Kurden lehnen eine Wiedervereinigung mit dem Rest des Landes ab. Die US-Regierung unterstützt die Sunniten in der dünn besiedelten westlichen Provinz Anbar mit Waffen gegen die Schiiten; und sie unterstützt die schiitisch dominierte Bagdader Regierung mit Waffen gegen die Sunniten und gegen das, was Bush Al Qaida nennt. Doch die Schiiten stünden außer Gefahr, den Bürgerkrieg, selbst gegen eine breite sunnitische Front, zu verlieren. Westausrichtung der Kurden sichern Die Senatorin Hillary Clinton, der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses Joe Biden und der ehemalige UN-Botschafter Richard Holbrooke, alle drei Demokraten, plädieren im Falle eines Rückzugs der US-Streitkräfte aus dem mittleren und südlichen Irak für militärischen Schutz der Kurden. Richard Lugar, die wichtigste republikanische Stimme im Kongreß, hält die US-Regierung für kaum im Stande, eine stabile multi-ethnische irakische Zentralregierung innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens zu basteln. Peter W. Galbraith tritt daher für drei Ziele ein: Al Qaida (ohnehin ein ungreifbares Wesen, T:I:S) zu zerschlagen; die kurdische Demokratie (sprich: Westausrichtigung, T:I:S) zu bewahren; und die wachsende iranische Dominanz zu begrenzen. Eine bescheidene militärische US-Präsenz in Kurdistan könne allen dreien dienen. Alte Pläne Liegt Galbraith richtig, dann wäre erreicht, was Leslie Gelb, ehemaliger Vorsitzender des gewichtigen Council of Foreign Relations am 25. November 2003 in der New York Times vorschlug:
Gelbs Plan ist jedoch älter, bemerkte der belgische Kommunist Michel Collon 2003. Oded Yinon, ein Beamter des israelischen Außenministeriums hat 1982 geschrieben:
„Laßt uns den Irak aufteilen, wie wir es mit Jugoslawien gemacht haben“, hatte Michel Collon die israelisch-US-amerikanischen Pläne kommentiert. Tausende toter Jugoslawen, ein zertrümmerter südlicher Libanon, entsetzliches Leid in Palästina, -zig Tausende tote Afghanen, über 600 000 tote Iraker... Condoleezza Rice sprach von den Geburtswehen des Neuen Nahen Ostens. Die Zerschlagung aller widerspenstigen Staaten im größten Öl- und Erdgasgebiet der Welt wurde oft durchgespielt, unter anderm als Bernard-Lewis-Plan. T:I:S, 31. Juli 2007 *Teilung des Irak ist kein Versehen.Aus Platzgründen wurde Knut Mellenthins Artikel „Meisterplan fürs
Chaos“ (junge Welt vom 14. Oktober 2005) gekürzt.
Deshalb hier die autorisierte vollständige Fassung; und
nochmals der Link zu Michel Collons Artikel vom Dezember
2003: „Laßt uns
den Irak aufteilen, wie wir es mit Jugoslawien gemacht haben.“ *
Knut Mellenthin:Meisterplan fürs Chaos„Teilen wir den Irak auf!“, forderte gestern der israelische
Publizist Shlomo Avineri in einem Gastbeitrag der „Welt“. (1) Die Aufteilung
des Irak in drei Staaten – für Kurden, Schiiten und Sunniten – werde
„sowieso kommen, Verfassung hin oder her“. Es gelte aber, diesen angeblich
unvermeidlichen Prozess zu „begrüßen“ und, so darf man wohl verstehen,
auch gezielt voranzutreiben. Denn bisher wird Avineris Behauptung, dass „die
Bevölkerungsgruppen Iraks nicht miteinander leben möchten“, von keiner der
drei Seiten akzeptiert. Avineri, Professor für Politikwissenschaften in Jerusalem und
Generaldirektor des israelischen Außenministeriums in der ersten Regierungszeit
von Jitzchak Rabin (1975-77), ist ein ganz alter Hase. Er weiß selbstverständlich,
dass man den Irak auf gar keinen Fall friedlich aufteilen könnte. Dazu leben
die Bevölkerungsgruppen viel zu sehr miteinander vermischt. Und dazu gibt es
auch zu viele geographische Streitpunkte, die oft mit der Existenz von Erdölvorkommen
zusammenhängen. Ohne Massenvertreibungen und Bürgerkrieg – und ohne ein sich
daraus zwangsläufig ergebendes Polizeiregime der NATO wie in
Bosnien-Hercegowina und Kosovo – wäre eine Aufteilung Iraks nicht zu haben. Ortswechsel von Israel in die USA. Die „New York Times“ berichtete
gestern über eine Studie, die sich mit den Prognosen der CIA vor dem Irak-Krieg
beschäftigt. Die Studie wurde schon im Juli 2004 abgeschlossen, aber erst jetzt
erstmals veröffentlicht. Fazit der Studie: Die Mächtigen in Washington klaubten sich aus den von
der CIA gelieferten Informationen genau das heraus, was sie brauchten: Die
Geschichten über irakische Massenvernichtungswaffen – die sich allesamt als
falsch erwiesen. Und sie ignorierten die Prognosen der CIA über die
Kriegsfolgen für die irakische Gesellschaft – die sich durchweg als richtig
erwiesen. Die CIA hatte vorausgesagt, dass der Zusammenbruch des Baath-Regimes von
Saddam Hussein zu einer Fraktionierung und Tribalisierung Iraks führen würde,
tendenziell zum Kampf aller gegen alle. Richtig hatte sie auch prognostiziert,
dass es vor allem der islamische Fundamentalismus sein würde, der das
politische Vakuum füllt. T:I:S, 24. Oktober 2005 (1) http://www.welt.de/data/2005/10/13/788069.html und http://www.welt.de/data/2005/10/13/788069.html?s=2
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