Zum NATO-Überfall auf
Rest-Jugoslawien siehe auch Radomir Markovic, David Chandler,
Heinz
Loquai, Mazedonien, Transportkorridore,
NATO und Leslie Gelb
Belgrad und Teheran
Zur zeitweiligen Besetzung der britischen Botschaft in Teheran
Ende November 2011
... Wer .. heute in Berlin, London oder Washington ... nach UNO
oder Strafgerichtshöfen ruft, sollte zumindest die Frage beantworten, warum er
das bei gravierenderen Fällen der Verletzung des Status einer diplomatischen
Vertretung früher unterlassen hat: zum Beispiel als NATO-Bomber am 7. Mai 1999
die chinesische Botschaft in Belgrad in Trümmer legten, wobei vier Personen
starben. Gestern verurteilte die deutsche Außenamts-Staatssekretärin Haber die
Ereignisse in Teheran »auf das schärfste«. Vor elf Jahren gab es von
deutscher Seite nicht den Funken eines Protestes, nicht einmal nachdem der
Londoner »Observer« den Vorsatz der Bombardierung nachgewiesen
hatte.
ePaper
Neues Deutschland, 1. Dezember 2011. T:I:S, 2. Dezember 2011
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/balkan.htm#Etzel
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Einst amtlich verfolgt...


... inzwischen längst amtlich.
T:I:S, 24. August 2010
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Bundesbombenleger
Strafanzeige
wegen des Verdachts der Bildung/Unterstützung einer terroristischen
Vereinigung, § 129 a StGB und der geheimdienstlichen Agententätigkeit, § 99
StGB
Der Taten verdächtig sind drei Mitarbeiter des
Bundesnachrichtendienstes, die der kosovo-albanischen Zeitung Express zufolge
Robert Zoller, Andreas Drunken und Andreas Janken heißen.
T:I:S,
25. November 2008
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Thomas Immanuel
Steinberg
Wäre die Bundesrepublik Deutschland ein Rechtsstaat...
Zwei Erklärungen zur Unterwerfung des
Kosovo unter EU-Deutschland und Nato
Wäre die Bundesrepublik Deutschland ein
Rechtsstaat, dann würde sie zur kosovarischen Sezession in etwa erklären:
Die Bundesrepublik Deutschland ist der Meinung,
dass die Frage über den Rechtsstatus der Provinz Kosovo und Metochien im völkerrechtlichen
Rahmen auf der Basis der Resolution 1244 (1999) des UN-Sicherheitsrats
beigelegt werden soll, die das grundlegende Dokument für die
Kosovo-Regelung darstellt, die Souveränität und territoriale Integrität
der Republik Serbien bestätigt, sowie der Hauptbestimmungen der UN-Charta,
der Schlussakte von Helsinki unter der führenden Rolle des
UN-Sicherheitsrates, der die Hauptverantwortung für die Erhaltung des
internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit trägt.
Die Bundesrepublik Deutschland ist fest davon überzeugt, dass der
einzige Weg zum Spannungsabbau und zur Stabilitätssicherung in der Region
die politische Regelung bleibt, die eine Rückkehr zum Verhandlungsprozess
zwischen Belgrad und Prischtina unter möglicher Teilnahme der
internationalen Vermittler vorsieht.
Deutschland hofft darauf, dass eine gegenseitig annehmbare Lösung
bei der Statusfeststellung für die Provinz Kosovo und Metochien gefunden
wird, die mit den allgemeingültigen Normen und Grundsätzen des Völkerrechts
übereinstimmen würde. (1)
Stattdessen
hat die Bundesregierung der Presse zur kosovarischen Sezession erklärt:
Drei Tage nach der Unabhängigkeitserklärung des
Kosovo hat die Bundesregierung beschlossen, die ehemalige serbische Provinz
völkerrechtlich anzuerkennen. Gleichzeitig nimmt Deutschland
diplomatische Beziehungen zu der neuen Republik auf.
Acht Jahre stand das kleine Land auf dem Balkan unter dem Protektorat der
Uno. Dabei wurde nichts unversucht gelassen, um eine Verhandlungslösung
zwischen Kosovo-Albanern und Serben zu erreichen. Das ist leider nicht
gelungen.
Die Bundesregierung ist überzeugt: Nach den jahrelangen Bemühungen hätten
auch weitere Vermittlungsversuche keinen Erfolg gehabt. Deshalb ist die
rasche Anerkennung der Republik Kosovo durch möglichst viele Staaten nun
die einzige Möglichkeit, dauerhaft Stabilität in die Region zu bringen...
Für die meisten Kosovo-Albaner ist die Unabhängigkeit ein Grund zur
Freude. Bei der serbischen Minderheit löst sie dagegen Sorgen aus. Die
Bundesregierung wird darauf achten, dass die Republik Kosovo die
Menschenrechte wahrt, insbesondere den Minderheitenschutz.
Zudem will die Bundesregierung Serbien so schnell wie möglich an die Europäische
Union herangeführen...
Die Resolution 1244 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen aus dem
Jahr 1999 gilt so lange weiter, bis der Sicherheitsrat der
Vereinten Nationen sie ändert oder aufhebt. Auf dieser völkerrechtlichen
Grundlage hatte die Uno seinerzeit die Zivilverwaltung im Kosovo
eingerichtet. Das bedeutet unter anderem:
Ein internationaler ziviler Repräsentant, der zugleich
EU-Sonderbeauftragter ist, wird das Kosovo weiter beobachten. Sein Augenmerk
wird dabei insbesondere auf kosovarische Gesetze und Verordnungen gerichtet
sein. Der Sonderbeauftragte wird zu prüfen haben, ob sie der so
genannten Statuslösung zuwiderlaufen...
Polizisten und Juristen aus der EU sollen den Kosovaren dabei helfen, eine
multi-ethnische Polizei, Justiz und Verwaltung aufzubauen. Und sie sollen
verhindern, dass die serbische Minderheit unterdrückt wird. Die bisher größte
zivile Mission in der Geschichte der EU ist bereits in der vergangenen Woche
angelaufen. Unterstützt werden die 1.829 europäischen Fachleute der
"Eulex Kosovo" von einheimischen 1.000 Beamtinnen und
Beamten. Deutschland wird sich mit einem substantiellen Beitrag
beteiligen.
Die Nato wird weiter als internationale Sicherheitspräsenz in der Republik
Kosovo bleiben und für Sicherheit sorgen. (2)
Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Rechtsstaat. Ihre
Presseerklärung illustriert sie so:

Zum Vergrößern Bild anklicken
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine
Coca-Cola-Republik.
T:I:S. 21. Februar 2008. Dank an Dr.
Jungfrauenthal
Anmerkungen:
(1) Im
Original des Textes steht statt Bundesrepublik Deutschland Republik Belarus
und statt Deutschland Belarus. Erklärung
des Außenministeriums der Republik Belarus zu Kosovo. Pressemitteilung der
Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland durch den 2.
Botschaftssekretär Aleksei Zhbanov, Botschaft der Republik Belarus in der
Bundesrepublik Deutschland, Am Treptower Park 32, 12435 Berlin, vom 20.
Februar 2008. Siehe auch Belarus
(2) Die Bundesregierung:
Deutschland erkennt Kosovo an. REGIERUNGonline,
20. Februar 2008
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Rettung von Juden
lediglich in Kern-Albanien
Mit einem Satz verweist Albert Ramaj in einem Aufsatz auf
die Verfolgung und Auslieferung groß-albanischer Juden an die Nazis.(1) Carl Savichs
Einordnung der Publikation von Harvey Sarner als NATO-Propaganda
läßt Ramaj unerwähnt.
Ramaj stellt die Verfolgung der Juden im erweiterten
Albanien, besonders im Kosovo, in einem zweiten Aufsatz dar. Dort schreibt
er:
Kosovo-albanischen Veröffentlichungen zufolge seien höchstens
einige Juden oder Familien an die Waffen-SS ausgeliefert worden (so vor
allem Myrteza Studenica und Hakif Bajrami) – keineswegs aber die Mehrheit
der Juden im Kosovo. Mit solchen Publikationen versucht man, die Verbrechen
von damals zu bagatellisieren. In dieses Bild passt, dass Antisemiten wie
eben Bedri Pejani oder auch Xhafer Deva (Innenminister im seit Ende 1943
deutsch besetzten Groß-Albanien), im Kosovo sich heute einiger Verehrung
erfreuen.(2)
T:I:S, 6. November 2007
(1) Albert Ramaj: Rettung von Juden in
Albanien. In: G2W -Glaube in der 2. Welt (Ökumenisches Forum für Religion und
Gesellschaft in Ost und West) 2/2007 35. Jahrgang, S. 17-19; im Internet hier
(2) Albert Ramaj: Bedrängte Juden in
Kosova/o im Zweiten Weltkrieg. In: G2W - Glaube in der 2. Welt (Ökumenisches
Forum für Religion und Gesellschaft in Ost und West) 2/2007 35. Jahrgang, S.
20-21; im Internet hier
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Thomas
Immanuel Steinberg
Der NATO die Zerschlagung Jugoslawiens erleichtert
Zionisten fälschten 1997 die
Geschichte der albanischen Judenvernichtung
Jean-Moïse Braitberg, Mitglied der französisch-jüdischen
Vereinigung für den Frieden (UJFP), berichtet von einer Geschichtsfälschung
der US-amerikanischen Anti-Defamation League zum Zweck der Mobilisierung gegen
Jugoslawien im Vorkriegsjahr 1997. (1)
Die Albaner hätten, so die Fälschung, anders als alle anderen europäischen
Völker, die Juden vor der Vernichtung gerettet. Unterschlagen werde, daß die
italienischen Faschisten Albanien mit dem Kosovo, West-Mazedonien und dem
südlichen Montenegro zu Groß-Albanien vereint hatten und daß in
Groß-Albanien vornehmlich Kosovo-Albaner unter der Führung des Faschisten Xhaver Deva
die Inhaftierung und schließliche Deportation der Juden organisiert haben.
Der Mythos von den Albanern als Retter der Juden hat
seinen Ursprung im Buch ‚Rescue in Albania’, das Harvey Sarner 1997
veröffentlichte. Sarner ist führendes Mitglied der Anti-Defamation League (2),
der US-amerikanischen Entsprechung zur französischen LICRA. Das Buch wurde
veröffentlicht, nachdem restlos alle albanischen
Juden – etwa 300 Personen – nach Israel emigriert waren und kurze Zeit vor
der Intervention der NATO (einschließlich der USA) in den Kosovo-Krieg. Auf
dem Umschlag des Buches überkreuzen sich die israelische und die albanische
Fahne. (3)
Das Buch wurde in den USA zu Propagandazwecken weit
verbreitet, um den Fluß der Spenden zur angeblich humanitären Verwendung im
Kosovo zu befördern und um die Albaner als die Guten und die Serben als die Bösen
erscheinen zu lassen - nach dem Prinzip, das lautet: Was gut ist für die
Freunde der Juden und Israels, das ist auch gut für die USA. Es diente
besonders der Albanian American Civic League, der albanischen Lobby-Gruppe
unter Leitung von Joe DioGuardi, dazu, die Unterstützungsgelder des
amerikanischen Kongresses auf die Kämpfer für ein Groß-Albanien umzulenken;
ein Groß-Albanien, dessen Anhänger, Rassisten reinsten Wassers, 1878 die
Liga von Prizren gründeten, die ein ethnisch reines Albanien propagierte.
Diese Thesen, von den Nazis geteilt, verliehen der zweiten Liga von Prizren Gewicht, die 1943 von Xhafer Deva gegründet wurde.
Xhafer Deva war der führende kosovo-albanische Faschist
und Innenminister von Groß-Albanien. Jean-Moïse Braitberg
berichtet, daß die etwa 400 nach Groß-Albanien, also unter anderm ins Kosovo
geflüchteten Juden 1942 von den (teils kosovo-)albanischen Faschisten in
Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, in ein Konzentrationslager gesteckt wurden.
Die meisten kamen unter der anschließenden deutschen Besatzung nach
Bergen-Belsen. Etwa 100 überlebten. (4) Diese Geschichte erinnere an die der
bulgarischen Juden, die allesamt gerettet wurden; unter bulgarischer Besatzung
wurden jedoch die Juden aus den Gebieten Thrazien und Mazedonien erbarmungslos
deportiert.
Im deutschsprachigen Internet hat Max Brym
für die Verbreitung des US-amerikanisch-albanischen Mythos von den Albanern als
Retter der Juden gesorgt, und zwar auf der mehrheitsjüdischen Seite haGalil.com.(5)
Brym tritt laut Jürgen
Elsässer für die einseitige Unabhängigkeitserklärung der Provinz Kosovo
von Serbien ein.
T:I:S, 2. Juni 2006;
Text korrigiert und um eine Anmerkung ergänzt am 5. Juni 2006
Anmerkungen
(1) Jean-Moïse
Braitberg: Quel fut exactement le traitement de la solution finale en Albanie ?
Anlage zum Newsletter der UJFP vom 1. Juni 2006, .rtf-Datei;
Braitberg berichtet gerafft , was Carl Savich ausführlich darlegt in: Book
Review: Rescue in Albania, by Harvey Sarner, Brunswick Press, 1997, 106 pages.
February 2005, im Netz unter ERPKIM Archive.
Dank für den Hinweis an Jürgen Elsässer.
(2) Zur Anti-Defamation League bei
SteinbergRecherche siehe Hexenküche
(3) Im Internet sind Teile
des Buchs veröffentlicht unter dem Titel RESCUE
IN ALBANIA. ONE
HUNDRED PERCENT OF JEWS IN ALBANIA RESCUED FROM HOLOCAUST. Haroey (sic!) Samer
(sic!),
Brunswick Press, Cathedral City, California, 1997
(4)
“Kosovo Albanians, acting alone as well as under German direction, eliminated
many of Kosovo's Jews”, schreibt George Thompson in The roots of Kosovo
fascism auf der Internetseite Emperor’s
Clothes von Jared Israel, dort mit Quellenangaben.
The
definitive work on Hitler's "Final Solution" in Yugoslavia estimates
that 550 Jews lived in Kosovo when Hitler took over Yugoslavia. 210 of them,
or 38 percent, were murdered in Kosovo, mainly by Albanians. In fact, the
Skanderbeg division's first operation was to act as an Einsatzgruppe against
the Jews, and its second was a similar extermination foray against the Serb
village of Velika where more than 400 Serbians were murdered.
Ceda
Prlincevic, head of the Jewish community in Pristina and an executive of the
provincial archives, has explained to Emperor's Clothes that the Jews who were
not murdered outright were sent by the Skanderbeg division to the German death
camps Treblinka and Bergen-Belsen. One train, on its way to the latter camp,
took the wrong track and was intercepted by advancing Russian soldiers.
According to Mr. Prlincevic, were it not for that fortunate detour, the entire
Jewish population of Kosovo would have been eliminated.
Although
KLA (UČK,
T:I:S) supporters now claim that no Jews were killed in Kosovo and that Jews
were sheltered by the Kosovo Albanians, such claims are false and should be
treated the same way we would treat other Holocaust denials.
(5) Max Brym: Die jüdischen Gemeinden in
Vlora und Delvine: Rettung in Albanien. 3. März 2003 haGalil
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