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Armin Fiand

Bundesbombenleger

Strafanzeige wegen des Verdachts der Bildung/Unterstützung einer terroristischen Vereinigung, § 129 a StGB und der geheimdienstlichen Agententätigkeit, § 99 StGB

Der Taten verdächtig sind drei Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes, die der kosovo-albanischen Zeitung Express zufolge Robert Zoller, Andreas Drunken und Andreas Janken heißen.

T:I:S, 25. November 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Wäre die Bundesrepublik Deutschland ein Rechtsstaat...

Zwei Erklärungen zur Unterwerfung des Kosovo unter EU-Deutschland und Nato

 

Wäre die Bundesrepublik Deutschland ein Rechtsstaat, dann würde sie zur kosovarischen Sezession in etwa erklären:

Die Bundesrepublik Deutschland ist der Meinung, dass die Frage über den Rechtsstatus der Provinz Kosovo und Metochien im völkerrechtlichen Rahmen auf der Basis der Resolution 1244 (1999) des UN-Sicherheitsrats beigelegt werden soll, die das grundlegende Dokument für die Kosovo-Regelung darstellt, die Souveränität und territoriale Integrität der Republik Serbien bestätigt, sowie der Hauptbestimmungen der UN-Charta, der Schlussakte von Helsinki unter der führenden Rolle des UN-Sicherheitsrates, der die Hauptverantwortung für die Erhaltung des internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit trägt.

Die Bundesrepublik Deutschland ist fest davon überzeugt, dass der einzige Weg zum Spannungsabbau und zur Stabilitätssicherung in der Region die politische Regelung bleibt, die eine Rückkehr zum Verhandlungsprozess zwischen Belgrad und Prischtina unter möglicher Teilnahme der internationalen Vermittler vorsieht.

Deutschland hofft darauf, dass eine gegenseitig annehmbare Lösung bei der Statusfeststellung für die Provinz Kosovo und Metochien gefunden wird, die mit den allgemeingültigen Normen und Grundsätzen des Völkerrechts übereinstimmen würde. (1)

Stattdessen hat die Bundesregierung der Presse zur kosovarischen Sezession erklärt: 

Drei Tage nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo hat die Bundesregierung beschlossen, die ehemalige serbische Provinz völkerrechtlich anzuerkennen. Gleichzeitig nimmt Deutschland diplomatische Beziehungen zu der neuen Republik auf.

Acht Jahre stand das kleine Land auf dem Balkan unter dem Protektorat der Uno. Dabei wurde nichts unversucht gelassen, um eine Verhandlungslösung zwischen Kosovo-Albanern und Serben zu erreichen. Das ist leider nicht gelungen.

Die Bundesregierung ist überzeugt: Nach den jahrelangen Bemühungen hätten auch weitere Vermittlungsversuche keinen Erfolg gehabt. Deshalb ist die rasche Anerkennung der Republik Kosovo durch möglichst viele Staaten nun die einzige Möglichkeit, dauerhaft Stabilität in die Region zu bringen...

Für die meisten Kosovo-Albaner ist die Unabhängigkeit ein Grund zur Freude. Bei der serbischen Minderheit löst sie dagegen Sorgen aus. Die Bundesregierung wird darauf achten, dass die Republik Kosovo die Menschenrechte wahrt, insbesondere den Minderheitenschutz.

Zudem will die Bundesregierung Serbien so schnell wie möglich an die Europäische Union herangeführen...

Die Resolution 1244 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1999 gilt so lange weiter, bis der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sie ändert oder aufhebt. Auf dieser völkerrechtlichen Grundlage hatte die Uno seinerzeit die Zivilverwaltung im Kosovo eingerichtet. Das bedeutet unter anderem:

Ein internationaler ziviler Repräsentant, der zugleich EU-Sonderbeauftragter ist, wird das Kosovo weiter beobachten. Sein Augenmerk wird dabei insbesondere auf kosovarische Gesetze und Verordnungen gerichtet sein. Der Sonderbeauftragte wird zu prüfen haben, ob sie der so genannten Statuslösung zuwiderlaufen...

Polizisten und Juristen aus der EU sollen den Kosovaren dabei helfen, eine multi-ethnische Polizei, Justiz und Verwaltung aufzubauen. Und sie sollen verhindern, dass die serbische Minderheit unterdrückt wird. Die bisher größte zivile Mission in der Geschichte der EU ist bereits in der vergangenen Woche angelaufen. Unterstützt werden die 1.829 europäischen Fachleute der "Eulex Kosovo" von  einheimischen 1.000 Beamtinnen und Beamten. Deutschland wird sich mit einem substantiellen Beitrag  beteiligen.

Die Nato wird weiter als internationale Sicherheitspräsenz in der Republik Kosovo bleiben und für Sicherheit sorgen. (2)

Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Rechtsstaat. Ihre Presseerklärung illustriert sie so:

 
Zum Vergrößern Bild anklicken

Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Coca-Cola-Republik.

T:I:S. 21. Februar 2008. Dank an Dr. Jungfrauenthal

Anmerkungen:

(1) Im Original des Textes steht statt Bundesrepublik Deutschland Republik Belarus und statt Deutschland Belarus. Erklärung des Außenministeriums der Republik Belarus zu Kosovo. Pressemitteilung der Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland durch den 2. Botschaftssekretär Aleksei Zhbanov, Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland, Am Treptower Park 32, 12435 Berlin, vom 20. Februar 2008. Siehe auch Belarus

(2) Die Bundesregierung: Deutschland erkennt Kosovo an. REGIERUNGonline, 20. Februar 2008

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Rettung von Juden lediglich in Kern-Albanien

Mit einem Satz verweist Albert Ramaj in einem Aufsatz auf die Verfolgung und Auslieferung groß-albanischer Juden an die Nazis.(1) Carl Savichs Einordnung der Publikation von Harvey Sarner als NATO-Propaganda läßt Ramaj unerwähnt.

Ramaj stellt die Verfolgung der Juden im erweiterten Albanien, besonders im Kosovo,  in einem zweiten Aufsatz dar. Dort schreibt er:

Kosovo-albanischen Veröffentlichungen zufolge seien höchstens einige Juden oder Familien an die Waffen-SS ausgeliefert worden (so vor allem Myrteza Studenica und Hakif Bajrami) – keineswegs aber die Mehrheit der Juden im Kosovo. Mit solchen Publikationen versucht man, die Verbrechen von damals zu bagatellisieren. In dieses Bild passt, dass Antisemiten wie eben Bedri Pejani oder auch Xhafer Deva (Innenminister im seit Ende 1943 deutsch besetzten Groß-Albanien), im Kosovo sich heute einiger Verehrung erfreuen.(2) 

T:I:S, 6. November 2007

(1) Albert Ramaj: Rettung von Juden in Albanien. In: G2W -Glaube in der 2. Welt (Ökumenisches Forum für Religion und Gesellschaft in Ost und West) 2/2007 35. Jahrgang, S. 17-19; im Internet hier

(2) Albert Ramaj: Bedrängte Juden in Kosova/o im Zweiten Weltkrieg. In: G2W - Glaube in der 2. Welt (Ökumenisches Forum für Religion und Gesellschaft in Ost und West) 2/2007 35. Jahrgang, S. 20-21; im Internet hier

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Thomas Immanuel Steinberg

Der NATO die Zerschlagung Jugoslawiens erleichtert

Zionisten fälschten 1997 die Geschichte der albanischen Judenvernichtung

 

Jean-Moïse Braitberg, Mitglied der französisch-jüdischen Vereinigung für den Frieden (UJFP), berichtet von einer Geschichtsfälschung der US-amerikanischen Anti-Defamation League zum Zweck der Mobilisierung gegen Jugoslawien im Vorkriegsjahr 1997. (1) Die Albaner hätten, so die Fälschung, anders als alle anderen europäischen Völker, die Juden vor der Vernichtung gerettet. Unterschlagen werde, daß die italienischen Faschisten Albanien mit dem Kosovo, West-Mazedonien und dem südlichen Montenegro zu Groß-Albanien vereint hatten und daß in Groß-Albanien vornehmlich Kosovo-Albaner unter der Führung des Faschisten Xhaver Deva die Inhaftierung und schließliche Deportation der Juden organisiert haben.

Der Mythos von den Albanern als Retter der Juden hat seinen Ursprung im Buch ‚Rescue in Albania’, das Harvey Sarner 1997 veröffentlichte. Sarner ist führendes Mitglied der Anti-Defamation League (2), der US-amerikanischen Entsprechung zur französischen LICRA. Das Buch wurde veröffentlicht, nachdem restlos alle  albanischen Juden – etwa 300 Personen – nach Israel emigriert waren und kurze Zeit vor der Intervention der NATO (einschließlich der USA) in den Kosovo-Krieg. Auf dem Umschlag des Buches überkreuzen sich die israelische und die albanische Fahne. (3) 

Das Buch wurde in den USA zu Propagandazwecken weit verbreitet, um den Fluß der Spenden zur angeblich humanitären Verwendung im Kosovo zu befördern und um die Albaner als die Guten und die Serben als die Bösen erscheinen zu lassen - nach dem Prinzip, das lautet: Was gut ist für die Freunde der Juden und Israels, das ist auch gut für die USA. Es diente besonders der Albanian American Civic League, der albanischen Lobby-Gruppe unter Leitung von Joe DioGuardi, dazu, die Unterstützungsgelder des amerikanischen Kongresses auf die Kämpfer für ein Groß-Albanien umzulenken; ein Groß-Albanien, dessen Anhänger, Rassisten reinsten Wassers, 1878 die Liga von Prizren gründeten, die ein ethnisch reines Albanien propagierte. Diese Thesen, von den Nazis geteilt, verliehen der zweiten Liga von Prizren Gewicht, die 1943 von Xhafer Deva gegründet wurde.

 Xhafer Deva war der führende kosovo-albanische Faschist und Innenminister von Groß-Albanien. Jean-Moïse Braitberg berichtet, daß die etwa 400 nach Groß-Albanien, also unter anderm ins Kosovo geflüchteten Juden 1942 von den (teils kosovo-)albanischen Faschisten in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, in ein Konzentrationslager gesteckt wurden. Die meisten kamen unter der anschließenden deutschen Besatzung nach Bergen-Belsen. Etwa 100 überlebten. (4) Diese Geschichte erinnere an die der bulgarischen Juden, die allesamt gerettet wurden; unter bulgarischer Besatzung wurden jedoch die Juden aus den Gebieten Thrazien und Mazedonien erbarmungslos deportiert. 

Im deutschsprachigen Internet hat Max Brym für die Verbreitung des US-amerikanisch-albanischen Mythos von den Albanern als Retter der Juden gesorgt, und zwar auf der mehrheitsjüdischen Seite haGalil.com.(5) Brym tritt laut Jürgen Elsässer für die einseitige Unabhängigkeitserklärung der Provinz Kosovo von Serbien ein.  

 T:I:S, 2. Juni 2006; Text korrigiert und um eine Anmerkung ergänzt am 5. Juni 2006  

Anmerkungen

(1) Jean-Moïse Braitberg: Quel fut exactement le traitement de la solution finale en Albanie ? Anlage zum Newsletter der UJFP vom 1. Juni 2006, .rtf-Datei; Braitberg berichtet gerafft , was Carl Savich ausführlich darlegt in: Book Review: Rescue in Albania, by Harvey Sarner, Brunswick Press, 1997, 106 pages. February 2005, im Netz unter ERPKIM Archive. Dank für den Hinweis an Jürgen Elsässer.

(2) Zur Anti-Defamation League bei SteinbergRecherche siehe Hexenküche

(3) Im Internet sind Teile des Buchs veröffentlicht unter dem Titel RESCUE IN ALBANIA. ONE HUNDRED PERCENT OF JEWS IN ALBANIA RESCUED FROM HOLOCAUST. Haroey (sic!) Samer (sic!), Brunswick Press, Cathedral City, California, 1997

(4) “Kosovo Albanians, acting alone as well as under German direction, eliminated many of Kosovo's Jews”, schreibt George Thompson in The roots of Kosovo fascism auf der Internetseite Emperor’s Clothes von Jared Israel, dort mit Quellenangaben.

The definitive work on Hitler's "Final Solution" in Yugoslavia estimates that 550 Jews lived in Kosovo when Hitler took over Yugoslavia. 210 of them, or 38 percent, were murdered in Kosovo, mainly by Albanians. In fact, the Skanderbeg division's first operation was to act as an Einsatzgruppe against the Jews, and its second was a similar extermination foray against the Serb village of Velika where more than 400 Serbians were murdered.

Ceda Prlincevic, head of the Jewish community in Pristina and an executive of the provincial archives, has explained to Emperor's Clothes that the Jews who were not murdered outright were sent by the Skanderbeg division to the German death camps Treblinka and Bergen-Belsen. One train, on its way to the latter camp, took the wrong track and was intercepted by advancing Russian soldiers. According to Mr. Prlincevic, were it not for that fortunate detour, the entire Jewish population of Kosovo would have been eliminated.

Although KLA (UČK, T:I:S) supporters now claim that no Jews were killed in Kosovo and that Jews were sheltered by the Kosovo Albanians, such claims are false and should be treated the same way we would treat other Holocaust denials.

(5) Max Brym: Die jüdischen Gemeinden in Vlora und Delvine: Rettung in Albanien. 3. März 2003 haGalil 

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