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Marsch ohne, und Stillstand mit FahneDie Quds-AG der islamischen Gemeinden der Schiiten in Deutschland hat für Samstag, den 27. September 2008 zu einer Demonstration am Berliner Wittenbergplatz aufgerufen. Es gelte "für eine bessere Welt gemeinsam zu marschieren", doch Flaggen von Staaten und Parteien seien untersagt. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hat eine Gegenkundgebung ein paar hundert Meter weiter am Breitscheidplatz angemeldet und ruft ins Netz: "Zeigen Sie ... mit uns gemeinsam Flagge!" Zur Fahne ruft auch Hans Branscheidt: Als einziger Mensch auf der Welt will dieser Mann mobile Labors für biologische und chemische Kampfstoffe aus der Bundesrepublik 1988 „des Öfteren im Irak im Einsatz gesehen“ haben. Das erklärte er pünktlich vor dem US-Überfall auf den Irak 2003. Fahnenjunker neben Branscheidt, diesmal gegen die Schiiten: der Kriegshetzer Thomas v. der Osten-Sacken und Gregor Gysi, der Anti-Antiimperialist. T:I:S, 25. September 2008 *Curveball / Hans Branscheidt
Das Märchen von Saddams mobilen BiowaffenFünf Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) haben
erklärt, der exil-irakische Informant über angebliche Biowaffen-Labors im Irak
mit den Codenamen Curveball habe nur vage Angaben gemacht und sei geistig nicht
gesund gewesen. Curveball hatte vor dem Überfall der USA auf den Irak
behauptet, Saddam betreibe Biowaffenlabors auf Lastwagen. Die Bush-Regierung
hatte die angeblichen Waffenlabors zur Kriegsrechtfertigung genutzt.
Die Los Angeles Times berichtete am 20.
November 2005 ausführlich über ein Interview mit den BND-Leuten und über
den Hintergrund der offenbar substanzlosen Kriegsbegründung. Der Mensch auf der Welt, der die Bush-Behauptungen öffentlich bestätigt hatte, war Hans Branscheidt, damals Mitarbeiter von medico international. Im August 2005 forderte Branscheidt, der sich für derartige Zwecke offenbar noch nicht für verbrannt hält, die Bundesregierung auf, gegen Kurdenmißhandlungen im Iran zu intervenieren. T:I:S, 21. November 2005 *Thomas Immanuel SteinbergOb Irak oder Iran:Hans Branscheidt im Öl-GeschäftBesaß der Irak Massenvernichtungswaffen? Nein, er besaß Öl. Herrscht
unter US-Besatzung Demokratie? Nein, es herrscht Ölraub. Hat Saddam Waffen-Labors rollen lassen? Nein, die irakischen Ölarbeiter haben Öl
raffiniert. Einer wollte die rollenden Waffenlabors gesehen haben. Hans
Branscheidt war’s, 2003 noch bei Medico International. Die seriöse NGO
distanzierte sich, und Branscheidt nahm den Hut. Knapp vor der nächsten humanitären
Intervention in einem anderen Ölland, im Iran, größer und viel dichter an Rußland
und Kasachstan dran mit ihrem Öl und Erdgas, zieht der Greuelmärchenerzähler
den alten Hut wieder in die Stirn. Es befänden sich, so appelliert nun sein Gamsbart an Bundesregierung und
Bundestag, „ganze kurdische Städte im Iran im Streik, und ihre Bevölkerungen
leisten zivilen Widerstand gegen tägliche brutale Attacken der Geheimdienste
und des Militärs: mit dem erklärten Ziel auf die Erkämpfung von Freiheit,
Demokratie und Menschenrechtlichkeit... Wir fordern heute die Regierung der BRD
dazu auf, auf europäischer Ebene sofort initiativ zu werden, um diplomatisch in
Teheran zu intervenieren. Verbunden mit der Forderung, alle repressiven Angriffe
auf die kurdische Bevölkerung einzustellen und internationale
Untersuchungsdelegationen ins Land zu lassen.“ Und wenn der Iran sie nicht reinläßt? Dann müssen sie die Kurden
retten. Die US-Regierung und ihre westlichen Komplizen werden keine Atombomben
finden, sondern Öl. Sie werden es rauben. Irmre Kertész wird Branscheidt Gram
sein: Der Ungar hat mit dem Greuelmärchenerzähler zusammen den Appell an die
deutschen Instanzen unterschrieben – welcher Teufel auch immer ihn dabei
geritten haben mag. Schließlich braucht der berühmte Schriftsteller kein Öl.
Aber Branscheidt – als Schmiere für
seine Geschäfte. T:I:S, 11. August 2005 Quelle: Öffentlicher Appell an die deutsche Bundesregierung und an den deutschen Bundestag vom 5. August 2005, unterzeichnet von: Imre Kertész, Ayaan Hirsi Ali und Hans Branscheidt; veröffentlicht bisher nur per Mail von www.honestly-concerned.org. Honestly Concerned - auf Deutsch "Ehrlich betroffen" - verbreitet regelmäßig Mitteilungen der Israelischen Botschaft in Berlin. Als Betreiber tritt Sacha Stawski in Erscheinung. Er ist Immobilienmakler in Frankfurt am Main. Siehe
auch v.
der Osten-Sacken, dort Anmerkung 13 ( Dank für den Hinweis an Claudia Karas *Steinberg Recherche Referent Texte 2008 Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home nach oben
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