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Der Fall GremlizaTotale Kriegs-LegasthenieKonkret zitiert in der Oktoberausgabe 2007 auf Seite 4 den
taz-Autor Stefan
Reinecke:
Konkret kommentiert:
Der Schwurbel heißt auf Deutsch: Konjunktiv-Gremliza hält
auch den Israel-Kritiker Stefan Reinecke für judäophob. Genau das wollte
Stefan Reinecke rüberbringen. Mit der Formulierung "auf jenen Seiten der
'Welt'..." meint Gremliza das Welt-Forum. Auf
Seite 50 der gleichen Konkret-Ausgabe wird Andrea Seibel als ehemalige
taz-Redakteurin bei der Welt bezeichnet. In dem von ihr verwalteten Welt-Forum
erschien am 25. Juli 2006 auf Seite 7 ein Gastbeitrag
des antideutschen schreibschwachen Konkret-Autors Thomas
v. der Osten-Sacken unter dem ebenso Welt- wie Konkret-kompatiblen
Titel:
Nochmal im Indikativ: Gremliza ist nicht nur schreib-,
sondern auch leseschwach. Dr. M. G. und T:I:S, 18. Oktober 2007 siehe auch Kollateraler Konjunktiv und Gremliza weiter für Gewährleistungskrieg *Ein faules Früchtchen am sozialdemokratischen Strauch Daniel Kulla, laut Schweizer SonntagsZeitung (.pdf-Datei) Spezialist für Verschwörungstheorien, findet erstens: Niemand regiert die Welt; zweitens: Oskar Lafontaine darf nicht regieren. Habe der doch die Regierenden Bush und Blair als Terroristen bezeichnet. Kulla gibt sich im neuroticker der PDS-Jugend Sachsen jungsozialistisch-undogmatisch. T:I:S, 17. April 2007 *Lesetipp:Die Antideutschen - von Patrick HagenVor einem Jahr hat Patrick Hagen eine Magisterarbeit über
die Antideutschen vorgelegt. Hagen resümiert, worum es sich bei diesem
eigenartigen deutschen Gebilde handelt: „Waren die Antideutschen zunächst nur eine
publizistische Größe gewesen, bildeten sich nach dem 11. September und den
sich häufenden Selbstmordattentaten in Israel in den meisten deutschen Städten
antideutsche Gruppen, die sich zumeist an der „Bahamas“ orientierten.
Dennoch konnte ihr Einfluss auf die Linke im Verhältnis zu ihrer personellen Größe
als ungewöhnlich groß eingeschätzt werden. Viele linke Gruppen spalteten sich
an der Auseinandersetzung um Israel und den Antisemitismus. Gegendemonstrationen
zu linken Veranstaltungen wurden üblich, und auch tätliche Angriffe zwischen
Angehörigen verfeindeter Gruppen sind keine Seltenheit mehr.“ Die Arbeit bezeichnet als Vorgänger und Vordenker der
Antideutschen Jean Améry, Eike Geisel, Moishe Postone, Wolfgang Pohrt – und
den Kommunistischen Bund. Sie referiert die Abspaltungen seit der Vereinigung
Deutschlands aufgrund von Kontroversen über den Zweiten Golfkrieg, über
Goldhagen, die Al-Aksa-Intifada, den 11. September und Afghanistan- und
Irakkrieg. Ein Exkurs führt zu Wertkritik und wertkritischer
Antisemitismustheorie. Gremlizas, Küntzels und Elsässers teils stark schwankende
Positionen werden beleuchtet, Günther Jacob, Justus Wertmüller und Heiner Möller
eingeordnet und Oliver Tolmein und Detlef zum Winkel zitiert. Der Autor beleuchtet, „wie mit den Antideutschen eine
sich kommunistisch nennende Linke entstehen konnte, die nahezu alle Essentials
der kommunistischen Bewegung und der Linken, wie den positiven Bezug auf die
Arbeiterklasse, den Antiimperialismus, den Antikapitalismus und den
Antirassismus hinter sich gelassen hat und zu einer tief greifenden
Zersplitterung der außerparlamentarischen Linken geführt hat.“ Patrick Hagen enthält sich einer eigenen Auseinandersetzung mit den Themen der einst geschlagenen Schlachten. Die klare Sprache, die übersichtliche Gliederung, 347 Anmerkungen und ein ausführliches Literaturverzeichnis machen die Arbeit zu einer vorzüglichen Materialsammlung etwa für den, der ermitteln will: Warum ist denn die deutsche Linke so schwach? Oder auch: Wie hängt das Antideutschtum mit der Hexenjagd auf Antizionisten und Kriegsgegner in Israel und Frankreich zusammen? T:I:S, 21. Juni 2005 Patrick Hagen: Die Antideutschen und die Debatte der Linken über Israel. Magisterarbeit, Köln, SS 2004. Im Netz als pdf- und als .html-Datei, je ca. 500 KB *Steinberg Recherche Referent Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home nach oben
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