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Zum Streit bei Le Monde diplomatique in Paris ein französischer Text einiger "Amis du Monde diplomatique". T:I:S, 15. März 2006

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Le Monde diplomatique: 

taz fälscht einen Leitartikel des Herausgebers durch Auslassungen 

Die deutsche Ausgabe von Le Monde diplomatique, von der taz in Berlin betreut, hat von 2002 bis 2005 mehrfach französische (und ursprünglich englische) Texte verkürzt und Passagen falsch übersetzt wiedergegeben. Die klar erkennbare Wirkung: Kritik an den Westmächten, insbesondere Kritik an den USA und Israel, fällt milder aus oder entfällt in der deutschsprachigen Fassung. 

Die taz setzt ihre Verstümmelungs- und Fälschungspraxis fort mit einer Übersetzung eines Artikels, erschienen sowohl in der französischen, wie der deutschen Ausgabe von Le Monde diplomatique, von Ignacio Ramonet. Er ist Herausgeber der internationalen Monatszeitung. Marie-Dominique Vernhes hat die deutsche mit der französischen Fassung verglichen und alle ausgelassenen Passagen – in dieser .rtf-Datei – unterstrichen. Darunter finden sich folgende Sätze oder Satzteile – in deutscher Übersetzung von Thomas Immanuel Steinberg:   

 

Es haben sogar einige demokratische Staaten wie Frankreich und das Vereinigte Königreich den Frauen das Wahlrecht verweigert, Kolonialmächte, die im übrigen die Rechte der Kolonisierten verhöhnten. 

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[Bush hat] seine Streitkräfte befugt, in Geheimgefängnissen im Ausland zu foltern. 

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[... unmenschliche Behandlung im Straflager von Guantánamo außerhalb jedes rechtlichen Rahmens] , wie ein Bericht der Menschenrechtskommision der UNO und eine Entschließung des Europäischen Parlaments gerade angeprangert haben. 

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[die Wahlen im Iran im Juni 2005 betreffend:] hohe Wahlbeteiligung, Pluralität und Vielfalt der Kandidaten (im Rahmen des offiziellen Islamismus) und vor allen Dingen eine brillante Kampagne [...] Niemand beschwor damals die „atomare Gefahr“. 

[die Wahlen in Palästina betreffend] ,überwacht von einer Heerschar ausländischer Beobachter. 

T:I:S, 15. März 2006 

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