Mail-Antwort des Bundespresseamts vom
05.11.04 14:30:14 an den Webmaster
Sehr geehrter Herr Steinberg,
die unten stehende Rechercheanfrage an mir persönlich
bekannte Medienkolleginnen und -kollegen ist korrekt wiedergegeben. Da sie
nicht zur allgemeinen Veröffentlichung bestimmt war, ist die Nachricht in
einem Punkt missverständlich und erklärungsbedürftig: Das Presse- und
Informationsamt der Bundesregierung zahlt Arbeitslosengeld-II-Empfängern
kein Honorar für ein Interview oder ein Bild.Tatsächlich zahlen wir den
von uns beauftragten Fotofrafen und Bildagenturen ein marktübliches
Bildhonorar. Die Fotografen bzw. Agenturen sind frei darin, aus diesem
Honorar den Fotografierten eine Aufwandsentschädigung zu zahlen. Die
Fotografierten treten ihr Recht am Bild ab.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Feldgen.
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Internetredaktion
Dorotheenstraße 84
10117 Berlin
Telefon 01888
272 2298
Telefax 01888
272 3152
eMail: klaus.feldgen@bpa.bund.de
>> www.bundesregierung.de
>> www.bundeskanzler.de
Endlich wissen
wir, wie das Presse- und Informationsamt zu seinen Informationen kommt: über
persönliche Bekannte von Herrn Feldgen. Punkt.
Und alles noch einmal ganz
langsam - für den Kanzler.
Das Bundespresseamt im
Spätsommer 2004 an ...
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
für eine Portrait-Serie auf REGIERUNGonline (www.bundesregierung.de)
suche ich Leute, für die "Hartz IV" neue Chancen mit sich
bringt und die bereit wären, sich zu Hartz IV interviewen und auch
fotografieren zu lassen: zum Beispiel Gründer einer Ich-AG,
Ein-Euro-Jobber, Berufswechsler oder Personen, die bereit sind, unterhalb
ihrer Qualifikation zu arbeiten.
Entscheidend ist der Bezug zur Politik der Bundesregierung. Es müssen
keine "Jubel-Hartzer" sein, es kann durchaus eine kritische
Position geschildert werden. (Natürlich darf auch über Verbesserungen
gesprochen werden, die die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und
Sozialhilfe zum neuen Arbeitslosengeld II für viele tatsächlich mit sich
bringt.)
Für das Foto können die Personen mit einem Honorar von 100,00 Euro
rechnen. Für Ich-AG-Inhaber ist vielleicht die Werbewirkung
interessanter; natürlich würden wir da verlinken.
Wer also eine Frau, einen Mann kennt, die oder der möglicherweise im
November oder Dezember Zeit und Lust hätte mitzumachen, möge diese
Nachricht weiterleiten.
Für Eure Bemühungen sage ich schon mal Danke.
Mit herbstlichen Grüßen aus Berlin
Klaus Feldgen.
Was
für Personen denn nun? Seine Bekannten? ...bereit.., unterhalb ihrer
Qualifikation zu arbeiten? Die Fotojournalisten? Komm, ej, Feldgen, komm
auf den Punkt. Sonst versteht's der Kanzler nicht.
T:I:S, 10. November 2004
*

URL dieser Seite: http://www.steinbergrecherche.com/feldgen.htm
Disclaimer
/ Copyright