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Panorama in der BredouilleHunderte von Fernsehzuschauern nahmen Anstoß an der Sendung über den Elften September. Hier zwei Stimmen. Panorama antwortet mit öffentlich-rechtlicher Hetze. Das wird der Redaktion aber nicht aus der reaktionären Bredouille helfen, in die sie sich gebracht hat. T:I:S, 25. August 2003 1. Panorama denunziert kritischen JournalismusVon ***SteinbergRecherche hat den Autorennamen gelöscht, da eine Person gleichen Namens fast vier Jahre später, am 13. Mai 2007, darum bat. T:I:S, 21. Mai 2007 Die ARD hat im Rahmen ihres Magazins „Panorama“ am 21.
August 2003 den Beitrag „Juden, BKA und CIA – Absurde Verschwörungstheorien
zum 11. September“ von Philip Kusch, Christoph Mestmacher und Volker Steinhoff
ausgestrahlt. Dieser tendenziös-abfällige Bericht weist eine Fülle von
journalistischen, sachlichen sowie logischen Fehlern und trügerischen
Konstruktionen auf, die das Ansehen und die Arbeit einiger dargestellter Autoren
nachhaltig beschädigen. Besonders bedenklich ist, dass der Beitrag in keiner
Weise zwischen den kritisch-investigativ arbeitenden Journalisten Mathias Bröckers,
Andreas von Bülow, Gerhard Wisnewski und dem rechtsextremen NPD-Funktionär
Horst Mahler unterscheidet, sondern alle pauschal als „Verschwörungstheoretiker“
bezeichnet und somit in eine ideologische Reihe stellt. Es folgt eine ausführliche Gegendarstellung zu den Aussagen
des Beitrages, die einige der fraglichen Punkte näher beleuchtet: Bereits die
Anmoderation des Beitrages durch Frau Reschke beginnt mit einer irreführenden
und schlichtweg falschen Aussage. Den im folgenden Bericht auftretenden Autoren
(„Verschwörungstheoretikern“) wird unrichtigerweise die Behauptung in den
Mund gelegt, dass World Trade Center sei angeblich durch eine Atombombe
gesprengt worden. Diese Behauptung findet sich in keinem der von Bröckers, von
Bülow und Wisnewski publizierten Bücher, dient aber dennoch als
aufsehenerregende Einleitung zum „Panorama“-Beitrag. In der Anmoderation wird darüber hinaus feststellt, dass die
„Verschwörungstheoretiker“ all das, was Millionen von Fernsehzuschauern am
11.9.2001 in der Berichterstattung der Anschläge „mit eigenen Augen“
gesehen hatten, als „erfunden und erlogen“ bezeichneten. Auch diese Aussage
ist nicht korrekt. Zum einen bestreiten alle genannten „Verschwörungstheoretiker“
außer Horst Mahler weder die Tatsache, dass Flugzeuge in das World Trade Center
eingeschlagen noch dass die Türme daraufhin zusammengestürzt sind. Im Übrigen sind die meisten der von den Autoren aufgeführten
Ungereimtheiten des 11.9. durchaus nicht durch Beobachtungen mit dem bloßen
Auge überprüfbar, wie z.B. die Frage, wer die entführten Flugzeuge steuerte.
Des weiteren klingt in der Anmoderation ein grundsätzliches Missverständnis in
Bezug auf die Arbeit der Herren Bröckers, von Bülow und Wisnewski an: Die geäußerte
Feststellung, dass diese keinerlei Beweise für ihre Ausführungen hätten, lässt
ein offensichtliches Unverständnis der Zielrichtung ihrer Arbeit erkennen. Alle
der erwähnten Autoren betonen in ihren Publikationen, dass sie zunächst die
von der Bush-Administration verbreitete Version der Hintergründe der Anschläge
anzweifeln, demgegenüber Vermutungen über die tatsächlichen Umstände des
11.9. anstellen, aber ausdrücklich keine diesbezügliche „Wahrheit“ für
sich beanspruchen können und wollen. Zudem enthalten alle ihrer Veröffentlichungen detaillierte
Quellenangaben, die sich nicht – wie im Beitrag behauptet – aufeinander
beziehen, sondern sich unzähliger externer Überlieferungen (Bücher,
Zeitungen, Internet etc.) bedienen. Auch die Anschuldigung, dass die „Verschwörungstheoretiker“
die über 3000 Opfer der Anschläge verhöhnten, trifft ausschließlich auf
Horst Mahler zu, der jedoch – wie eingangs erwähnt – auch im Beitrag selbst
nicht von Bröckers, von Bülow und Wisnewski unterschieden wird. Zum eigentlichen Beitrag: Zur Frage der möglicherweise noch
lebenden mutmaßlichen Attentäter des 11.9. äußert sich Christoph Reuter vom
Nachrichtenmagazin „stern“. Er gibt an, die Kritik an der Liste der
Todespiloten widerlegt zu haben, indem er einige Familien der mutmaßlichen
Attentäter besucht habe, die „nun zu der Einsicht gekommen“ seien, dass
ihre Angehörigen – entgegen früherer Zweifel – doch „an dem Anschlag
beteiligt“ gewesen seien. Hat diese Angabe, der viel an Genauigkeit und Vollständigkeit
fehlt, wirklich eine höhere Beweiskraft als die empörten Aussagen des
saudischen Innenministers auf einer Pressekonferenz im September 2001 (nämlich,
dass fünf der auf der FBI-Liste aufgeführten Verdächtigen nichts mit den
Terrorakten zu tun haben könnten), von der Andreas von Bülow in seinem Buch
„Die CIA und der 11. September“ berichtet? Außerdem: Reuter spricht von einer „Beteiligung“ – die
vollständige offizielle Version ihrer Täterschaft kann mit dieser Aussage wohl
kaum belegt werden. Anhand der Behandlung des Themas der aus den entführten
Maschinen geführten Telefongespräche zeigt sich erneut die unseriöse Machart
des „Panorama“-Beitrages. Die Aussage von Bülows, dass es nach aktuellem
technischen Stand im Bereich des Möglichen wäre, Anrufe zu fälschen, wird im
begleitenden Text des Berichtes sogleich zur Behauptung der „Verschwörungstheoretiker“,
dass es so geschehen sein müsse. Auch dies ist eine nicht richtige
Unterstellung. Die Fragestellung müsste korrekt umgekehrt lauten: Wenn es die
besagten Telefonanrufe aus den Flugzeugen gegeben hat, wo sind dafür die
Beweise? Warum sind die Gespräche nicht auf den Abrechnungen der Netzbetreiber
aufgelistet? Ist es bei der vorhandenen Flughöhe und –geschwindigkeit überhaupt
möglich, aus einem Flugzeug heraus Gespräche von längerer Dauer zu führen? Auch die Aussage der Witwe Lyzbeth Glick, die der
„Panorama“-Bericht zitiert, scheint nicht nur kein Gegenargument für die
kritischen Hinweise der Autoren zu sein, sondern lässt neue Merkwürdigkeiten
zutage treten: Glick sagt aus, ihr Mann habe am Telefon von drei Entführern mit
einer Bombe erzählt. Erstens befanden sich in allen vier Flugzeugen gemäß den
offiziellen Angaben vier oder fünf Terroristen, zweitens ist im Fall der
Bewaffnung der Täter stets und ausschließlich von Teppichmessern die Rede.
Dies wirft viele weiterführende Fragen der Hintergründe der Tat auf, etwa, wie
die Hijacker mit einer Bombe die Sicherheitskontrollen am Flughafen hätten
passieren können. Der zentrale Fehler in der irreführenden und gezielt abfälligen
Zusammenstellung des Beitrags ist allerdings der Umgang mit der tatsächlich
abstrusen Theorie der jüdischen Weltverschwörung, die hinter der Tat des 11.9.
stehe. Richtig ist, dass der bekannte Antisemit Horst Mahler die Ungereimtheiten
der Hintergründe des Anschlags für seine perfiden Zwecke missbraucht, indem er
die ungeheuerliche und in der Tat „bösartige“ Auffassung vertritt, es sei
ein nur verschwindend geringer Anteil jüdischer Menschen ums Leben gekommen, da
eine aus Israel gesteuerte Verschwörung für die Tat verantwortlich sei. Der
„Panorama“-Beitrag begeht in diesem Zusammenhang das folgenschwere Vergehen,
die arglistigen Unsinnigkeiten Mahlers mit den wohl bedachten Überlegungen
Andreas von Bülows gleichzusetzen. Doch der gezeigte Interviewausschnitt belegt die faktische
Dummheit dieser Konstruktion: Von Bülow erwähnt lediglich, dass es – in
Hinsicht auf die Aussagen ehemaliger Mossad-Agenten – durchaus denkbar ist,
dass auch die israelische Seite an den Hintergründen der Anschläge beteiligt
sein könnte. Man beachte seine explizite Wahl des Konjunktivs! Zudem verweisen
sowohl Mathias Bröckers („Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise
des 11.9.“) als auch Andreas von Bülow in ihren Publikationen ausdrücklich
auf den zweifelhaften Wahrheitsgehalt der Behauptung, jüdische Mitarbeiter der
Firmen im WTC seien vor den Terroranschlägen gewarnt worden und somit am
11.9.2001 nicht in den Türmen gewesen. In Bezug auf die Täterschaft Mohammed Attas wird im Beitrag
der „Panorama“-Redakteure nur eine von zahlreichen Widersinnigkeiten, auf
die Bröckers & Co. verweisen, eingegangen. Selbst wenn der Einwand gegen
die Beschäftigung Attas bei einer angeblichen Scheinfirma berechtigt ist, entkräftet
dies mitnichten sämtliche andere Merkwürdigkeiten des Verhaltens von Mohammed
Atta vor dem 11. September, so z.B. die völlig gegensätzlichen Beschreibungen
seines Auftretens in Hamburg und Florida, die Wisnewski („Operation 9/11“),
Bröckers und von Bülow zusammengetragen haben, in der „Panorama“-Sendung
jedoch keinerlei Erwähnung finden. Auch die in keiner Weise hinterfragte oder kommentierte,
unglaubliche und unglaubwürdige Aussage des Fluglehrers von Atta, ein Flugzeug
zu steuern sei „sehr leicht“ und „einfach“, muss den geneigten Zuschauer
einigermaßen verwundern. Als vermeintlichen Beweis für diese empörende
Behauptung lässt der Fluglehrer während des Fluges vor laufender Kamera für
einige Sekunden das Steuerruder los – von ernsthaftem Journalismus kann spätestens
hier keine Rede mehr sein! Das Steuern eines einmotorigen Kleinflugzeugs wird
bedenkenlos mit dem komplexen Führen einer gewaltigen Boing 767 gleichgestellt,
als ob die langjährigen Zusatzausbildungen der Piloten von Verkehrsmaschinen
reine Hirngespinste seien. In der Frage nach der angeblich auf das Pentagon gestürzten
Maschine treten wiederum klare inhaltliche Fehler auf. Gerhard Wisnewski spricht
in seiner Stellungnahme zur Thematik von einem „weißen Rauchschweif“, der
hinter einem auf das Gebäude zurasenden Objekt in einer Fotoaufnahme zu sehen
sei. Der „Panorama“-Beitrag schneidet daraufhin zu den Filmaufnahmen der Löscharbeiten
am Pentagon, die Stimme des Sprechers sagt: „Ihr angeblicher Beweis: diese
Bilder“. Auch hier ist den Redakteuren ein nicht unwesentlicher Fehler
unterlaufen: Wisnewski bezieht sich nicht auf die gezeigten Aufnahmen, auf denen
das Objekt nicht zu sehen sein kann (da sie selbstverständlich lange nach dem
Einschlag gefilmt worden sind), sondern auf die Standbilder einer Überwachungskamera,
die laut Verteidigungsministerium den angeblichen Absturz des Flugzeugs zeigen.
Diese entscheidenden Bilder werden im Beitrag nicht gezeigt. Auch in der
Streitfrage um die fehlenden Trümmerteile an der Unglücksstelle in Washington
erscheint die vermeintliche Widerlegung der aufgeworfenen Fragen durch die
Nachforschungen des „Panorama“-Teams unzureichend. Selbst wenn das gezeigte
Foto, auf dem ein im Verhältnis zu der Größe eines Jumbo-Jets sehr kleines Trümmerteil
zu erkennen ist, authentisch sein mag: Warum erwähnt der Bericht mit keinem
Wort, dass dieses Bild das einzige seiner Art ist? Warum gibt es keinerlei
Aufnahmen anderer und größerer Wrackteile, wie es für einen Flugzeugabsturz
vollkommen üblich ist? Wo sind etwa die Tragflächen oder die Triebwerke? Der
„Panorama“-Bericht schließt mit der Feststellung, dass eine Verschwörung
solch gigantischen Ausmaßes niemals vor der Weltöffentlichkeit hätte geheim
gehalten werden können. Dabei wird zum einen völlig außer Acht gelassen, dass
vielfältige Vorkommnisse der Vergangenheit das Gegenteil beweisen (Pearl
Harbor, Kennedy-Mord usw., aber auch nicht ausgeführte Pläne wie etwa die
Operation Northwoods). Außerdem legt beispielsweise Mathias Bröckers in seinem
aktuellen Werk ausdrücklich dar, dass es ausreichende Indizien für Szenarien
jenseits der offiziellen und weit verbreiteten Verschwörung des 11.9. (19
Hijacker im Alleingang) gibt, für die nur einige wenige Mitwisser notwendig wären.
Für derartige Abläufe gibt es zwar in der Tat keine unwidersprüchlichen
Beweise, für die von der US-Regierung propagierte Version jedoch ebenso wenig.
Und lediglich darum geht es: Es sollen nicht neue, abstruse Verschwörungstheorien
aufgestellt werden, und niemand behauptet, die volle „Wahrheit“ über den
11. September zu kennen. Es soll vielmehr eine unglaubliche Verschwörungstheorie
widerlegt und bekämpft werden – die, die amerikanische Regierung seither
vertritt und der ein Großteil der Weltbevölkerung blindlings Glauben schenkt. [Eintrag #793 geschrieben von: ***
vammou@yahoo.de] 2. Korrespondenz mit Volker Steinhoff auf AttacmodRonald Bias von attac Hamburg schreibt:Liebe Panorama-Redaktion, Wird eine Wahrheit dadurch wahrscheinlicher, dass sie dauernd wiederholt
wird? Entscheidend sind die Fragen zu den Temperaturen, zur Statik, zu den Kollisionswinkeln und der (theoretisch) daraus folgenden Art des Zusammenfallens der Türme. Jeder unbestechliche Statiker oder Sprengmeister wird Ihnen bestätigen, dass die erfolgreiche Durchführung dieses genau auf dem Grundriss erfolgten Zusammenfallens der Türme eine sprengtechnische Meisterleistung wäre, und dass bei entsprechend schlampiger Arbeit, bzw. bei einem derartigen Anschlag, die Türme mit größter Wahrscheinlichkeit entweder stehen geblieben, oder aber zur Seite umgefallen wären. Informieren Sie sich doch bitte einfach. Schließlich möchten Sie auch nicht als Privatmensch verdummen, wenn Sie schon in Ihrem Beruf so unsäglich lügen müssen. Entscheidend sind auch die Lebensläufe, der Lebenswandel, dieAufenthaltsorte der Attentäter kurz vor den Anschlägen, die sich zum Teil eben doch auch z. B. im Ort Venice in Florida abspielen, und nicht nur in Wentorf bei Hamburg, wie Sie vereinfachend behaupten. Wo sind denn die Interviews mit den Familien, die Sie ach so genau recherchiert haben? Sie werfen doch den "Verschwörungstheoretikern" vor, sich nur aufeinander zu beziehen und die "Quellen zu adeln". Dann geben Sie bitte auch Ihre Quellen an. Herr von Bülow gibt in seinem Buch "Im Namen des Staates" über 1000 Quellen in detaillierter Form an. Nehmen Sie sich doch bitte ein Beispiel an dieser äußerst genauen Recherchearbeit. Entscheidend sind auch die Schachzüge, die innerhalb des "Plan for a New American Century" und der "Total Information Awareness" offengelegt wurden. Die Politik der USA zielt, mit allen verfügbaren Geldern, Ressourcen und Techniken, auf die Manipulation der Medien im Sinne der amerikanischen Außenpolitik ab, die seit Roosevelt und auch schon früher, spätestens aber seit Truman wiederum ebenso offen die Weltherrschaft zum Ziel hat. Googeln Sie einfach nach den beiden Begriffen und laden Sie die entsprechenden PDFs herunter. Sie werden erfahren (vermutlich wissen Sie es ohnehin), dass ein solches Attentat genau auf der Linie der Handlungsweise der CIA und im Interesse des militärisch-industriellen Komplexes der USA liegt. Die Wirtschaft der USA liegt am Boden, und nichts ist gefährlicher als ein hungriges Raubtier... Panorama hatte zwei Jahre Zeit, mögliche Hintergründe der Anschläge zu recherchieren. Statt dessen entblöden Sie sich, schärfste Kritiker der Nazis und ihrer ungesühnten Verbrechen (siehe A. v. Bülow "Im Namen des Staates") auf eine Ebene mit einem ebensolchen, Horst Mahler, zu stellen. Das ist ungeschminkte Hetzpropaganda, wie wir sie besser im Dritten Reich nicht hätten erfahren können. Ich bin zutiefst betroffen von der Dummheit Ihrer von Vorurteilen strotzenden, zusammengestümperten Sendung und werde Ihnen in Zukunft im Rahmen meiner Tätigkeit bei Attac Hamburg meine ungeteilte Aufmerksamkeit widmen. Sie werden in den nächsten Jahren erfahren müssen, dass die Menschen sich einfach nicht vollständig verdummen lassen, selbst nicht durch das Fernsehen, denn zum Glück gibt es noch das Internet. Gruß
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