Zur Panorama-Sendung Nr.
630 hat Gerhard Wisnewski Stellung genommen unter
http://www.operation911.de
Direkter Link zu Wisnewskis Mail an die
Spiegel-Redakteure Cziesche und Latsch: Wisnewski widerlegt Punkt für Punkt
ihre Einwände: http://ourworld.compuserve.com/Homepages/G_Wisnewski/spiegel.htm
T:I:S, 12. September 2003
... letztlich irgendwie ...
Ein WDR-Journalist soll Antisemit sein. Ivo Bozic behauptet am 30.Juli
2003 in der kleinen Berliner Wochenzeitung jungle world über Gerhard Wisnewski,
den Co-Autor des WDR-Fernsehfilms „Aktenzeichen 9.11. ungelöst“:
„Wisnewski durfte seine kruden Verschwörungstheorien, nach denen die
Anschläge vom 11. September letztlich irgendwie auf die CIA oder den Mossad zurückgehen,
zuletzt sogar in einem WDR-Film unter die Leute bringen.“
Das Filmmanuskript enthält Angaben über ein Treffen des CIA-Chefs Tenet
mit General Mahmud Ahmad, dem Chef des pakistanischen Geheimdienstes; über
Osama Bin Laden, der in den achtziger Jahren in Afghanistan die von der
CIA mitfinanzierten Mudschaheddin in den Kampf gegen die sowjetischen Besatzer führte;
und über einen Flugzeugabschuß 1962, der von der CIA fingiert und Fidel Castro
in die Schuhe geschoben werden solle. „Verschwörungstheorien, nach denen die
Anschläge vom 11. September letztlich irgendwie auf ...den Mossad zurückgehen,“
enthält das Manuskript nicht. Der Text enthält nicht den Hauch einer
Anspielung auf Jüdisches.
T:I:S, 31. Juli 2003
Bilder von der angegebenen Absturzstelle bei Shanksville, Pennsylvania
finden sich unter Stony Creek .
Hier der Text.
Aktenzeichen 9.11. ungelöst
- Lügen und Wahrheiten zum 11. September 2001-
Ein Film von Willy Brunner und Gerhard Wisnewski
MANUSKRIPT
10.00.25.00 Szenen vom Anschlag am 11.9.2001
Bilder und Töne eines Verbrechens, die sich in unser Gedächtnis eingebrannt
haben. Am Morgen des 11. September 2001 entführten 19 arabische Terroristen
vier Passagierflugzeuge, um damit die Zentren der amerikanischen Macht zu
attackieren. Die erste Maschine raste um 8.45 Uhr in den Nordturm des World
Trade Centers, die zweite 15 Minuten später in den Südturm. Die dritte
Maschine crashte um 9.43 in das Pentagon, die vierte bohrte sich in Pennsylvania
in die Erde, ohne ein Ziel zu treffen. Der Drahtzieher dieses in der Geschichte
beispiellosen Terrorakts: Osama Bin Laden. So die offizielle Darstellung. Doch
die Beweise hierfür blieb die amerikanische Regierung bis heute schuldig.
TITEL
10.01.35.00 Autofahrt
Warum sich die amerikanische Regierung mit der Aufklärung der Anschläge vom
11. September, so schwer tut – diese Frage führte uns im März 2003 in die
USA.
10.01.50.00 Szenen von der Flug 93 Gedenkstätte
Auf einer unserer Reisen besuchten wir die Gedenkstätte von United
Airlines Flug 93, bei dessen Absturz 44 Menschen ums Leben kamen. Insbesondere
ehrt man hier die Helden dieses Fluges: fünf Männer, die den Hijackern im
Cockpit in den Arm fielen und so das Flugzeug zum Absturz brachten, bevor es
sein geplantes Ziel, vermutlich das Weiße Haus, erreichen konnte. Ein
Heldenepos, das um die Welt ging.
10.02.17.00
Doch für die ersten Augenzeugen an der Unfallstelle ist die weltbekannte
Geschichte von Flug 93 bis heute ein ungelöstes Rätsel.
10.02.27.00
Ernie Stull, der Bürgermeister der nahegelegenen Gemeinde Shanksville, erinnert
sich.
10.02.38.00 O-Ton Ernie Stull und Gerhard
Wisnewski
Ja, mein Schwager und ein guter Freund von mir waren die ersten hier.
Sie haben in Shanksville an einer Straßenecke gestanden und sich unterhalten.
Ihr Wagen stand gleich in der Nähe, und so waren sie die ersten hier, dann kam
erst die Feuerwehr. Alle waren wie vor den Kopf gestoßen, weil sie zu einem
Flugzeugabsturz gerufen wurden, aber da war kein Flugzeug. – Kein Flugzeug.
10.03.21.00 Frage Sie wurden hier zu der
Unfallstelle geschickt, und da war
kein Flugzeug?
10.03.25.00 Ernie Stull Nein! Da war nichts!
........... Nur dieses Loch.
10.03.30.10
Die eigentliche Unfallstelle liegt Hunderte Meter von der Gedenkstätte entfernt
und wurde mit einem hohen Zaun weiträumig abgesperrt. Ernie Stulls Freunde
waren die ersten unabhängigen Augenzeugen, die die Absturzstelle unmittelbar zu
Gesicht bekamen.
10.03.49.00 O-Ton Ernie Stull Das ist es,
was sie sahen
10.03.51.00 Frage Ich dachte immer, das
sei die Absturzstelle...
10.03.54.00 O-Ton Ernie Stull
Das ist sie! Aber da ist nichts zu sehen!
Das Flugzeug hat sich total zerlegt. Puff! Es krachte auf den Boden und löste
sich auf – vollkommen.
10.04.09.00
Und noch ein Zeuge bestätigt Ernie Stulls Aussage.
10.04.15.00 O-Ton Dennis Roddy
Flugzeugtrümmer?............Nichts, was ich hätte erkennen können.
10.04.23.00 Autofahrt Pittsburgh
Dennis Roddy ist Chefredakteur der Pittsburgh Post Gazette. Unmittelbar nach dem
Crash schickte er ein Team von Journalisten zur eineinhalb Autostunden
entfernten Absturzstelle.
10.04.37.20 O-Ton Ernie Stull
Hier waren Leute vom FBI, Flugunfalluntersuchungsbehörde, Staatspolizei...mehr
als 300.
10.04.46.00 Fotos von der Absturzstelle damals
Lange bevor die ersten Reporter eintrafen, war die Absturzstelle schon weiträumig
abgesperrt. Die Journalisten konnten nur aus der Ferne auf die wohl ungewöhnlichste
Unfallstelle der Luftfahrtgeschichte blicken: Keine ausgebrannten Wrackteile,
keine verkohlten Leichen – nichts. Nur ein Loch, in dem eine riesige Boeing
757 samt ihren Insassen verschwand.
Wie ist das möglich? Kritische Nachfragen bei den Pressekonferenzen – Unerwünscht.
10.05.20.00 O-Ton
Dennis Roddy
Sie waren sehr, sehr verschwiegen.
Sie haben die Sache sehr verschwiegen gehandhabt, sie haben uns auch dort nicht
geholfen, wo es sogar ihnen genützt hätte. Genauso war es mit United Airlines.
United Airlines war überhaupt nicht kooperativ, bis auf ganz wenige Medien, die
sie benutzten, wenn sie eine Geschichte hatten, die sie erzählen wollten.
Geheimhaltung war das Gebot der Stunde.
10.05.48.00 Foto: Absturzstelle damals, Flughafen,
Flieger am Himmel, Abfangjäger
Eine Informationspolitik, die Spekulationen geradezu herausfordert. Nach der
offiziellen Version startete Flug 93 um 8.42 Uhr vom Flughafen Newark. Gegen 10
Uhr das letzte Lebenszeichen: Der Schlachtruf „lets roll“, mit dem der
Passagier Todd Beamer den Angriff auf die Entführer eingeleitet haben soll.
Brachten die Insassen mit ihrer Aktion die Maschine zum Absturz? Oder wurde das
Flugzeug doch von Abfangjägern abgeschossen, wie Manche vermuten?
10.06.19.00 O-Ton
Dennis Roddy
Wenn ein Flugzeug von einer Rakete getroffen wird, fällt es nicht einfach vom
Himmel, sondern zerbricht in Einzelteile. Das war bei Flug 93 nicht der Fall.
10.06.30.00 Foto und Filmaufnahme: Absturzstelle damals
Also doch: eine Boeing 757 samt Insassen in diesem Loch. Der Laie wundert sich
– die Fachleute schweigen. Oder gibt es noch eine andere, viel schrecklichere
Wahrheit?
Das aufzuklären, wäre Sache der amerikanischen Flugunfalluntersuchungsbehörde
gewesen. Doch weder das Schicksal von Flug 93 noch das der drei anderen Todesflüge
wurde bis heute aufgeklärt.
10.06.57.00 Ground Zero heute, Gründer der unanswered
questions. org werden vorgestellt
Ground Zero. Pflichtprogramm für jeden New York-Besucher. In Rekordzeit wurden
hier Trümmer und Leichen entsorgt. Nur die wenigsten von den etwa 3.000 Toten
konnten identifiziert werden. Doch für die Details interessiert sich heute kaum
noch jemand. Durch zwei Kriege, die auch im Namen der Opfer geführt wurden, ist
das Geschehen fast schon in Vergessenheit geraten. Das betrifft vor allem die
vielen offenen kriminalistischen Fragen. Damit sie nicht verloren gehen,
beschäftigt sich eine über das Internet vernetzte weltweite Gemeinde von
nine-eleven-Skeptikern mit den offenen Fragen. Eine der wichtigsten Webseiten
ist unanswered questions.org. Gegründet wurde sie von dem Journalisten Tom
Flocco und Catherine Fitts, einer hohen Beamtin der ersten Bush-Administration.
Von Anfang an mit dabei: der Fotograf Kyle Hence.
10.07.53.00 O-Ton
Kyle Hence
Die US-Regierung hat den Menschen und der Welt keine vollständige Erklärung
gegeben, was am 11. September passierte und warum. Sie haben auch keine gründliche
Untersuchung durchgeführt. Deshalb glauben wir, dass es wichtig ist, dass wir
eine eigene Untersuchung in Gang setzen, eine Volksuntersuchung, wenn Sie so
wollen...
10.08.28.00 O-Ton
Tom Flocco
Es gibt eine große Anzahl von Menschen auf der ganzen Welt, die ihre
Nachforschungen auf Internetseiten veröffentlicht und so eine phantastische
Dokumentation zusammengestellt haben.
10.08.28.00 O-Ton
Catherine Austin Fitts
Wenn Sie ein vielbeschäftigter Mensch sind, haben Sie einfach nicht die Zeit,
Abertausende von Seiten im Internet zu lesen. Ein Prozess, der das alles
zusammenbringt und die weltweiten Anstrengungen bündelt, kann Ihnen dabei
helfen. Wir erleichtern den Zugriff auf diese weltweiten Anstrengungen und
helfen dabei, herauszufinden, was die Wahrheit ist.
10.08.52.00 Terrormaschine rast in Südturm, Grafik: Flugrouten der
Terrormaschinen, Foto
mit mutmaßlichen Terroristen.
Wie konnten mäßig begabte Flugschüler Präzisionsanflüge auf die Twin Towers
durchführen? Wie konnten vier gekaperte Maschinen den vorgeschriebenen Kurs
verlassen und sich bis zu einer Stunde unbehelligt von der Airforce im
amerikanischen Luftraum bewegen?
Und vor allem: Wie konnten die größten Geheimdienste der Welt von der
Vorbereitung der Attentate nichts mitbekommen und danach innerhalb von Stunden
eine komplette Täterliste präsentieren?
10.09.23.00 O-Ton
Tom Flocco
Ich und viele meiner Freunde waren wirklich fasziniert, wie schnell das FBI mit
den Fotos herauskam und sagte, dies wären die 19 Entführer. Angeblich sollten
15 der 19 Entführer aus Saudi Arabien kommen, also lasst uns Afghanistan
angreifen. Man schaut sich all diese Dinge an, und Schritt für Schritt tauchten
verschiedene Geschichten auf, und sie passten einfach nicht zusammen. Und ganz
allmählich fingen die Amerikaner an, Fragen zu stellen. Die Leute wachten auf
und sagten: Das kann so nicht stimmen. Denn wenn das geschah, warum konnte dann
jenes passieren? Und wie konnten diese beiden Ereignisse zur gleichen Zeit
passieren und noch ein drittes? So fingen wir an, Fragen zu stellen, nicht nur
ich: Millionen Leute, auf jeden Fall aber Tausende und Abertausende.
10.10.20.00 Börse New York außen
Für einen anderen Aspekt des 11. September interessiert sich Catherine Fitts.
10.10.28.00 O-Ton
Catherine Austin Fitts
Ich glaube, die Frage, die wir stellen müssen, lautet: cui bono – wem nützt
es? Viele Leute profitierten vom 11. September. Dieser Tag wurde benutzt, um
massive Eingriffe in den Markt zu rechtfertigen. Eine Menge Leute machten eine
Menge Geld. Dies ist auch ein finanzielles Ereignis, deshalb müssen wir wissen,
wem es nützt.
10.10.55.00 Szenen von der Zerstörung in N.Y. Straßen nach
Anschlag
Alles unangenehme Fragen zum 11. September. Ihre Beantwortung verhinderte Präsident
Bush wenige Wochen nach den Ereignissen per Anordnung - im Interesse der
nationalen Sicherheit sollten sie nicht weiterverfolgt werden. Unanswered
questions.org ließ sich nicht den Mund verbieten und organisierte öffentliche
Veranstaltungen, bei denen Skeptiker, Angehörige und ihre Anwälte zu Wort
kamen.
O-Töne Pressekonferenz Amateurvideo
10.11.25.00 Mann
Ich heiße Derril Bodley, meine Tochter war auf Flug 93, der in Pennsylvania
abstürzte. Meine größte unbeantwortete Frage heute ist: Mußte meine 20jährige
Tochter, mein einziges Kind, am 11. September sterben, weil das Funktionieren
des zivilen Luftfahrt wichtiger war.
10.11.47.00 Junge Frau:
Ich kann kein Geld von unserer Regierung annehmen hinter der Fassade der Wohltätigkeit
und Großzügigkeit, wenn sie auf der anderen Seite Gelder für die
Flugsicherheit streichen...
10.11.59.00 Mary Schiavo: ( Anwältin )
Erstens, die Frage ist nicht, was sie hätten wissen müssen. Die Frage muss
lauten, was sie wussten, und glauben sie mir, sie wussten eine Menge.
10.12.11.00 Szenen von der Zerstörung in N.Y. Straßen nach
Anschlag, Fotos: H. Kissinger
Auf Druck solcher Veranstaltungen und der Angehörigen der Opfer sah sich die
Regierung Bush gezwungen, ein Jahr nach den Anschlägen eine
Untersuchungskommission einzurichten – unter dem Vorsitz des früheren Außenministers
Henry Kissinger, als ehemaliger Sicherheitsberater selbst Mitglied der
Geheimdienstgemeinde und damit äußerst umstritten. Weil er sich außerdem
weigerte, seine Geschäftsverbindungen in den arabischen Raum offenzulegen,
musste er schon zwei Wochen später wieder von seinem Amt zurücktreten.
10.12.39.00 Kirchensaal innen, Treffen der nine-eleven
Skeptiker
Downtown Manhattan. In einer Kirche treffen sich Mitglieder von unanswered
questions. Einziger Tagesordnungspunkt: die offizielle Untersuchungskommission.
10.12.52.00
O-Ton Kyle Hence
Die nationale Untersuchungskommission hat den 31. März als vorläufiges Datum für
das erste öffentliche Hearing in New York festgesetzt...
10.13.03.00
Mit oder ohne Henry Kissinger: Das Misstrauen gegen die aus fünf Demokraten und
fünf Republikanern zusammengesetzte Kommission ist groß. Mit einer eigenen
Citizen-Watch- Kommission will man die Arbeit des offiziellen
Untersuchungsausschusses kritisch beäugen.
10.13.23.00
Die Teilnehmer der Runde kommen aus allen gesellschaftlichen Gruppen.
10.13.32.00
Die Beweggründe für ihr Engagement sind so unterschiedlich wie ihre Berufe.
10.13.42.00 O-Ton
Allen Duncan
Ich war ein Policeofficer
Ich bin sehr wütend, dass niemand dafür zur Verantwortung gezogen wurde,
niemand wurde gefeuert, niemand wurde eingesperrt, dies ist das größte
Desaster in der amerikanischen Geschichte, und niemand wurde für 3.000 Morde
zur Verantwortung gezogen...
10.14.00.00 Szenen von der Zerstörung in N.Y. Straßen
nach Anschlag
Allen Duncan lebt in New Jersey. Er hat bei dem Anschlag Freunde verloren und kümmert
sich heute um die Hinterbliebenen. Daneben setzt er sich massiv dafür ein, dass
die Wahrheit über den 11.9. ans Licht kommt. Ein nicht ganz ungefährliches
Engagement.
10.14.18.00
O-Ton Allen Duncan
Die Leute um mich herum machen sich mehr Sorgen als ich. Im Moment wird in
unserem Land gegen jede Kritik und abweichende Meinung hart durchgegriffen. Eine
ganze Reihe von Leuten mit Internetseiten wurden vom Geheimdienst belästigt für
Sachen, die sie geschrieben hatten. Ihre Websites wurden geschlossen, ihre
Wohnungen durchsucht. Ich wurde gewarnt, dass ich beobachtet würde und mich in
Gefahr begeben könnte. Es gibt eine Menge Furcht, aber wir glauben, dass wir
mutig sein müssen und die Wahrheit verlangen müssen, egal wie die Gefahren für
uns aussehen.
10.15.04.00
O-Ton Tom Flocco
Er ist ein Anwalt von Mayer&Brown. Mayer&Brown vertritt United Airlines.
Mit anderen Worten, der Anwalt des Vaters des Präsidenten der Vereinigten
Staaten ist in der Kanzlei tätig, die für United Airlines gegen die Familien
der Opfer arbeitet. Das heißt, sowie die United Airlines-Anwälte vom Tisch
aufstehen, sind sie schon am Telefon und rufen das Weiße Haus an, noch bevor
die Anwälte der Angehörigen wieder in ihren Autos sitzen.
Die Verbindung ist da. So weiß der Präsident, welche Informationen und Beweise
die Angehörigen haben wollen.
10.15.43.00 Szenen vom Einchecken, Passagierliste
Tom Flocco spricht mit einem Anwalt.
Einige haben die Airlines wegen schlampiger Sicherheitsvorkehrungen verklagt.
Eine andere Gruppe von Anwälten will die saudische Regierung zur Verantwortung
ziehen. Immerhin sollen 15 der 19 Entführer aus Saudi-Arabien stammen. Aber
beide Gruppen haben ein Problem. Auf den Passagierlisten der Todesflüge sind
die Hijacker überhaupt nicht zu finden.
10.16.08.00 O-Ton
Dennis Roddy
Sie haben Passagierlisten veröffentlicht, aber nicht mit den Namen der Entführer.
10.16.16.00 O-Ton
Tom Flocco
Ich würde gerne wissen, ob da wirklich Saudis an Bord waren. Ich möchte das
Boarding-Personal sehen, das sich vor den Kongress hinstellt oder vor eine
Untersuchungskommission oder ein Gericht und sagt: ich habe diese Entführer in
das Flugzeug steigen sehen. Solange das nicht passiert, glaube ich nicht
notwendigerweise, dass die Araber das getan haben.
10.16.38.14 Bilder von den 19 Terroristen, Aufräumungsarbeiten
nach Anschlag
Tatsächlich ist die Identität der 19 Hijacker keineswegs sicher, sondern höchst
umstritten. Einige der angeblichen Entführer meldeten sich kurze Zeit nach den
Attentaten quicklebendig aus Saudi-Arabien. Wer steckt wirklich hinter diesen
Bildern? Die Identität der Entführer ist ebenso unbewiesen, wie die Behauptung
des FBI, sie seien auf den Todesflügen gewesen. Denn: die Leichen der
Terroristen wurden nicht gefunden. Angebliche Überreste konnten nicht
identifiziert werden.
10.17.10.00 Flugplatz mit Kleinmaschinen, Flugsimulator
Auch die Frage, ob die Ausbildung der mutmaßlichen Terroristen auf kleinen
einmotorigen Maschinen und wenige Stunden in einem Flugsimulator ausreichten, um
so komplizierte Flugmanöver durchzuführen, wurde nie seriös untersucht.
10.17.24.00
O-Ton Tom Flocco
Es gibt Berichte, wonach die Ausbilder sagten, dass diese Leute nicht mal eine
Cessna fliegen konnten. Wie kann man dann von uns erwarten, zu glauben, dass sie
einen 767-Jumbo Jet die ganze Ostküste entlangfliegen und in ein Gebäude
steuern konnten?
10.17.43.00 Terrormaschine rast in den Nordturm, Foto: Atta,
FBI Fandung, Foto: General Mahmud Ahmad
Der Todespilot bei diesem Anschlag: Mohammed Atta. Seine Rolle ist dubios.
Einerseits wird er aufgrund fragwürdiger Beweise von den Geheimdiensten zum Anführer
der Attentäter erklärt. Andererseits unterhielt er genau zu diesen Diensten
Verbindungen. Noch wenige Tage vor den Anschlägen bekam Atta 100.000 Dollar vom
Chef des pakistanischen Geheimdienstes überwiesen. Und der wiederum hatte beste
Verbindungen zu den amerikanischen Geheimdiensten.
10.18.17.00
O-Ton Tom Flocco
General Mahmud Ahmad, der Chef des pakistanischen Geheimdienstes, hat sich sechs
Tage vor dem 11.9. mit CIA-Direktor George Tenet getroffen. Am Morgen der Anschläge
hat er sich auch mit den Vorsitzenden der Geheimdienst-Komitees des Repräsentantenhauses
und des Senats getroffen. Von diesem Herrn - Mahmud Ahmad - gibt es eine direkte
Verbindung zu Geldzahlungen an den Chef der Attentäter, Mohammed Atta.
Wir haben also Regierungsoffizielle auf der höchsten Ebene, die sich mit dem
Mann getroffen haben, der die Operationen der Flugzeugentführer bezahlt hat.
10.19.04.00 Kriegsbilder von Afghanistan: Panzer, Bomber, Einschläge
Afghanistan, November 2001. Die Jagd auf Osama Bin Laden, den Drahtzieher der
Attentate, ist in vollem Gang.
O-Ton George Bush
Es gibt da ein altes Plakat aus dem Westen: Gesucht – tot oder lebendig.
10.19.19.00 Fahndungsplakat, Osama Bin Laden mit seiner Truppe
Tot oder lebendig - der Mann auf dessen Kopf 25 Millionen Dollar
ausgesetzt sind, entstammt der saudischen Baudynastie Bin Laden. In den
achtziger Jahren führte er in Afghanistan die von der CIA mitfinanzierten
Mudschaheddin in den Kampf gegen die sowjetischen Besatzer. 1991 kam es
angeblich zum Bruch mit den Amerikanern, als die USA seine geheiligte Heimat als
Aufmarschgebiet für den ersten Krieg gegen den Irak benutzten. Aus Rache verübte
er mehrere Anschläge auf amerikanische Einrichtungen.
10.20.00.00
O-Ton George Bush
Es ist klar, daß Herr Bin Laden ein böser Mann ist. Er und seine Leute rühmen
sich öffentlich damit, dass sie hoffen, unserem Land noch mehr Leid zufügen zu
können.
10.20.06.00 FBI Steckbrief
Für Bush ist Bin Laden auch der Hauptverantwortliche der Anschläge vom 11.
September. Wirft man jedoch einen Blick auf den offiziellen FBI-Steckbrief von
Osama Bin Laden, erlebt man eine Überraschung. Auch eineinhalb Jahre nach dem
11. September 2001 scheinen die Beweise gegen Bin Laden noch immer nicht
auszureichen. In dem Steckbrief wird Osama Bin Laden nur der Bombenanschläge
auf zwei US-Botschaften beschuldigt, nicht aber der Anschläge vom 11.
September.
10.20.39.00
Verwirrung allenthalben. Frage an CIA-Direktor George Tenet.
O-Ton Sitzung
10.20.45.00 Frage:
Lebt Bin Laden noch?
10.20.48.00 Tenet:
Keine Ahnung, Sir.
10.20.50.00 Frage:
Wann haben wir das letzte Mal ein Lebenszeichen gehabt?
10.20.53.00 Tenet:
Darüber würde ich gerne in geschlossener Sitzung sprechen.
10.20.59.00
O-Ton Tom Flocco
Die CIA steht Bin Laden sehr nahe. Unser eigener Präsident hat sehr enge geschäftliche
Beziehungen zu den Bin Ladens. All diese Fragen werden nicht beantwortet und
keiner stellt die wirklich wichtigen Fragen. Es ist wie das kleine schmutzige
Geheimnis mit dem keiner zutun haben will. Es ist da, aber keiner will es
anfassen.
10.21.22.00 Manhattan außen, Internetcafe innen
Manhattan. In einem Internetcafé treffen wir uns mit Nico Haupt. Der Deutsche
kam vor drei Jahren nach New York und schloss sich hier den 9/-11-Skeptikern an.
Wie kein anderer kennt er die international vernetzte Szene, deren Anliegen und
Webseiten, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
O-Ton Nico Haupt
Die ehemalige Hausfrau in San Francisco, die 9/11-Sceptic-Dollars verteilt, von
dem Studenten, von dem ich nur den Vornamen weiß in England, einem Spezialisten
in Neuseeland, der sich nur mit Beweisakten beschäftigt. Dann haben wir die
organisatorische Szene um unanswered questions herum, 9/11-peoples
commissions-Leute...
10.22.10.00 Div. Internetseiten zum 11.9.
Für 9/11- Skeptiker und Verschwörungstheoretiker ist das Internet die ideale
Plattform. Manchmal fällt es schwer, wilde Spekulationen von echten
Informationen zu trennen.
Wer sich ernsthaft mit der Aufklärung der Katastrophe beschäftigt, kommt um
die ausführliche Chronologie des 11.9. von Paul Thompson nicht herum. Ein
wahrlich gigantisches virtuelles Archiv mit unzähligen Links zu
Zeitungsartikeln, Bildern und Augenzeugenberichten. Eine Fülle von
Informationen, deren Auswertung für die Skeptiker nur einen Schluss zulässt:
Die offizielle Version kann so nicht stimmen.
O-Ton Nico
Nach den Spezialisten, die sich mit den offiziellen Protokollen beschäftigt und
einer Timeline von Paul Thompson, gab es vermutlich eine zugefügte Geschichte
um Absturz von Flug 93, vermutlich zusätzlichen Missiles in das Pentagon.
10.23.04.00
Den Verdacht, dass in das Pentagon ein Geschoss und kein Flugzeug raste, erwähnte
als erster der französische Politologe Thierry Meyssan.
10.23.16.00 Szenen vom Pentagon nach Anschlag
Das brennende Pentagon. Die ersten Reaktionen: Schock, Fassungslosigkeit und
ungläubiges Staunen angesichts der Tatsache, dass das am besten bewachte Gebäude
der Welt ohne jede Gegenwehr attackiert werden konnte.
Einer, der das Pentagon von Kindesbeinen an kennt, ist John Judge.
10.23.37.00
O-Ton John Judge
Als ich zehn Jahre alt war, ging ich mit meinen Eltern in den Hof des Pentagon
zum Essen. Ich setzte mich auf eine silberne Box, und mein Vater sagte: Geh da
runter, es ist eine Abschussvorrichtung.
Deshalb weiß ich, dass sie eine solche Luftverteidigung besitzen. Außerdem können
sie einen Jet einkreisen, herausfinden, was los ist und ihn - falls nötig -
herunterbringen.
10.24.03.00 Szenen vom Pentagon nach Anschlag
Für John Judge, dessen Eltern im Pentagon arbeiteten, ist die Behauptung, man hätte
die Gefahr nicht rechtzeitig erkennen und abwehren können, vollkommen unglaubwürdig.
An Spekulationen, ob überhaupt ein Flugzeug ins Pentagon flog, möchte er sich
nicht beteiligen. Zu verwirrend sind die Aussagen der Augenzeugen. Danach könnte
jedes erdenkliche Fluggerät in Frage kommen, selbst von einer Explosion ohne
jegliche Beteiligung eines Flugzeugs im Inneren des Pentagon wird berichtet. Übrigens:
Die Fassade knickte erst später ein, das war keine unmittelbare Folge des
Aufpralls.
10.24.41.00 Fotos von der Pressekonferenz. Bilder von der
Zerstörung des Pentagons Pressekonferenz im Pentagon.
Laut Verteidigungsministerium kam die Maschine von Norden, flog eine Schleife
und raste dann im Tiefflug direkt auf den eben renovierten Teil des Pentagon zu.
Nachdem das Flugzeug auf den ersten Gebäudering aufprallte, durchschlug es noch
zwei weitere Ringe, um am Ende dieses 1,80 Meter große Loch zu hinterlassen.
10.25.06.00
Wie schon bei dem Absturz in Shanksville löste sich auch hier das Flugzeug in
Luft auf, beziehungsweise pulverisierte, wie das Verteidigungsministerium erklärte.
10.25.18.00
Märchenstunde im Pentagon?
Tatsächlich tut man sich schwer, auf den freigegebenen Bildern auf Anhieb
identifizierbare Flugzeugtrümmer zu erkennen.
10.25.45.00
Auch nicht im Inneren des Gebäudes.
10.25.51.00
Dafür nichtssagende Details: Eine Uhr, ein verkohltes Telefon, verrußte
Räume ..... Einrichtungsgegenstände.
10.26.12.00
Ganz anders die Situation am World Trade Center. Trotz der viel massiveren Zerstörung
stolpert man hier förmlich über Flugzeugteile.
10.26.20.00 Sheratonhotel außen
Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um anhand des vorliegenden
Bildmaterials ins Zweifeln zu kommen. Andere Aufnahmen vom Pentagon, die
vielleicht Licht ins Dunkel bringen könnten, wurden noch am selben Tag vom FBI
konfisziert. So zum Beispiel alle Videoaufzeichnungen der Kameras des in der Nähe
gelegenen Sheratonhotels. Von hier aus hat man einen guten Blick auf das
Verteidigungsministerium, und zwar auf jene Seite, die damals betroffen war und
die heute wieder hergestellt ist.
10.26.53.00
Auch von den Zimmern in den höher gelegenen Stockwerken konnte man das
Geschehen beobachten. Und tatsächlich wurde aus einem dieser Zimmer eine
aufschlussreiche Amateuraufnahme gemacht, die den Behörden durch die Lappen
ging.
10.27.07.00.
Das Bild: Aufgenommen kurz nach dem angeblichen Flugzeuganschlag. Spärliche
Rauchentwicklung, die Fassade zeigt keinerlei Einschlagloch, wie wir es von den
Twin Towers her kennen.
10.27.25.00
Auch von dem mysteriösen Absturz in Shanksvbille gibt es einen ersten
Schnappschuss. Stolz präsentiert die Fotografin ihr Werk genau an der Stelle,
von der aus sie das Bild geknipst hat. Eine pilzförmige Rauchsäule, wie
sie auch von anderen Augenzeugen beobachtet wurde.
O-Ton Ernie Stull und Gerhard
10.27.42.00
Das ist das, was wir gesehen haben. Sieht fast aus wie ein Pilz...
10.27.48.00 Frage: Was
haben Sie im ersten Moment gedacht, was es sein könnte?
10.27.53.00 Na ja - da ist ein Flugzeug abgestürzt. Aber wenn Sie dahin kommen,
ist nichts da.
10.28.01.00 Frage: Was heißt das, da ist nichts da?
10.28.09.00 Nun, da ist kein Flugzeug. ... Das ist das, was sie sahen. ..... das
ist ein Loch. Und das ist die Erde, die der Airliner aufgeworfen hat, aber das
ist das Loch, und das ist etwa 6 Meter tief.......Und das ist alles.
10.28.30.00
Afghanistan. Nach einem Bombeneinschlag bildet sich genau die gleiche pilzförmige
Rauchsäule wie in Shanksville.
10.28.42.00
War es doch eine Bombe oder eine Rakete? Die Bilder von den Unfallstellen im
Pentagon und bei Shanksville könnten diesen Verdacht erhärten.
10.28.55.00 Bush und Rumsfeld besichtigen das zerstörte
Pentagon
Das Verteidigungsministerium hätte dem mit einer über jeden Zweifel erhabenen
Untersuchung entgegentreten treten können, statt dessen übte man Druck auf die
Angehörigen aus und machte sie zu Komplizen der Geheimniskrämerei.
10.29.09.00
O-Ton Dennis Roddy
Einer unserer Reporter ist nach New Jersey gefahren, wo den Angehörigen die
Cockpitaufnahmen vorgespielt wurden. Aber die Behörden haben der Presse nicht
erlaubt, die Tonbänder zu hören, und den Familien verboten, über den Inhalt
zu sprechen.
10.29.28.00 Pentagon Nacht, Leichensäcke, Broschüre der AFIP
Stutzig macht auch die Identifizierung der Toten des Pentagons und aus
Shanksville. Durchgeführt wurde sie nicht von zivilen Labors, sondern unter der
totalen Kontrolle des Militärs. Die Pathologen veröffentlichten eine
umfangreiche Broschüre über die Identifizierung und Pressemitteilungen – mit
erstaunlichen Ergebnissen. Erstens: Obwohl man keine Leichenteile von den
Terroristen fand, hat man trotzdem Totenscheine ausgestellt - alle mit dem Namen
John Doe, was soviel heißt wie „unbekannt“ oder Otto
Normalverbraucher.
Zweitens wurden in Shanksville nur etwa 5 Prozent der sterblichen Überreste der
Insassen gefunden: "Nichts größer als ein Stück Knochen und nicht ein
einziger Tropfen Blut, kein Tropfen", so Leichenbeschauer Wally Miller, der
die Leichenteile damals für das FBI aufsammelte. Und trotzdem wollen die
Pathologen alle Passagiere ausnahmslos identifiziert haben. Die Angehörigen
hatten die Wahl zwischen Sarg und Urne.
O-Ton Ernie Stull und Gerhard
10.30.30 00 Ich habe mit einer Dame aus New Jersey gesprochen, und sie sagte,
sie habe eine sehr kleine Box zurückbekommen. Und sie nahm das mit nach Hause,
um es zu beerdigen.
10.30.57.00 Frage: War sie sicher, dass dies Überreste ihres
Verwandten sind?
10.31.00.00 Von ihrem Mann, ja.
10.31.07.00 Frage: Aber sie hat nicht hineingesehen?
10.31.10.00 Doch, sie hat die Box geöffnet, aber wirklich....
10.31.17.00 Frage: Und alle konnten identifiziert werden?
10.31.20.00 DNA. Wenn sie so ein kleines Teil finden....
10.31.27.00 Frage: Sie haben die DNA von allen Passagieren gefunden?
10.31.28.24 Von jedem einzelnen.
10.31.34.00
Quälende Gedanken.
10.31.36.00
Durch ihre Weigerung, die Vorgänge vom 11. September umgehend rückhaltlos
aufzuklären, hat es die Regierung Bush geschafft, dass selbst die Identität
der Toten noch infrage gestellt wird.
10.31.54.00 Historisches Material: Flugzeugträger, Fotos von Fidel
Castro
Und sie hat denen Tür und Tor geöffnet, für die der Schlüssel zur Lösung
des Verbrechens ein jahrzehntelang geheim gehaltenes Dokument aus den Zeiten des
Kalten Krieges ist. Es belegt eindringlich, zu welchem Zynismus das Pentagon fähig
ist, wenn es darum geht, politische Interessen durchzusetzen. Unterzeichnet
wurde das Papier von General Lyman Lemnitzer, später Oberbefehlshaber der NATO.
Bei seinen Recherchen zu seinem Bestseller Body of Secrets stieß der
Geheimdienstspezialist James Bamford auf OPERATION NORTHWOODs so das Papier, das
mit dem Untertitel „Wie provoziere ich einen Krieg?“ noch harmlos
umschrieben wäre.
1962 planten der Generalstab und die CIA, das kommunistische Kuba samt seinem
verhassten Machthaber Fidel Castro ein für allemal von der politischen
Landkarte zu tilgen. Doch da gab es ein Problem:
10.32.46.00
O-Ton James Bamford
Weil der Rest der Welt und die Bürger der Vereinigten Staaten wären total
dagegen gewesen. Also haben sie nach einem Vorwand gesucht, um die Welt und die
amerikanische Öffentlichkeit für diese Invasion hinter sich zu bringen. Einer
der Wege, die sie beschreiten wollten, war die Inszenierung von gefälschten
Zwischenfällen, gefälschten terroristischen Anschlägen: Bombenexplosionen,
Leute sollten erschossen werden und andere Dinge.
10.33.18.00
Wohlgemerkt: Geplant waren diese Terrorakte gegen das eigene Volk, um sie den
dann den Kubanern in die Schuhe zu schieben. Und die Liste der
Ungeheuerlichkeiten war lang.
Der Höhepunkt war eine Operation mit Flugzeugen. Von einem Airport in Florida
aus sollte eine Maschine mit getarnten CIA-Leuten an Bord zu einem angeblichen
Urlaubstrip in die Karibik aufbrechen.
10.33.43.00
O-Ton James Bamford
Dann sollte das Flugzeug starten, und gleichzeitig sollte von einem anderen
Flughafen in der Nähe eine leere und ferngesteuerte Maschine abheben.
Währenddessen würde das Flugzeug mit den CIA-Leuten wieder landen, und an
seiner Stelle würde das leere ferngesteuerte Flugzeug weiterfliegen. Und sobald
es sich über Kuba befinden würde, würden sie ein Tonband mit einem Hilferuf
auslösen. Und dann wollten sie einen Knopf drücken, um das leere Flugzeug zu
sprengen, und behaupten, die Kubaner hätten ein amerikanisches Flugzeug
abgeschossen.
10.34.25.00 Foto: Kennedy, Grafik: Operation Northwoods,
Absturzstelle Flug 93,
Damals verhinderte Präsident Kennedy, dass der Plan in die Tat umgesetzt wurde.
Und heute?
Operation Northwoods - die Vorlage für den 11. September?
Die Terrormaschinen - nur ferngesteuerte Dummies?
Die Unfallstellen präpariert? Eine böse Ahnung, die sich zumindest in
Shanksville aufdrängt. Für den Leichenbeschauer Wally Miller sah der
angebliche Absturzkrater aus, Zitat: „als hätte jemand einen Müllaster
genommen, ein drei Meter tiefes Loch gegraben und einfach den ganzen Müll
hineingekippt.“
Und die Passagiere? Also nicht dort ums Leben gekommen, wo wir bisher glaubten?
Fragen, die einen frösteln lassen und auf die es bis jetzt keine Antworten gibt
– nur jede Menge Theorien.
10.35.12.00
O-Ton James Bamford
Einer der Gründe für diese Verschwörungstheorien ist, dass die US-Regierung
so viel lügt. Die amerikanische Regierung lügt permanent über viele Dinge.
Sie lügt im Hinblick auf Atombomben im Irak. Erst kürzlich schickte sie gefälschte
Dokumente zu den Vereinten Nationen. Sie hat über Vietnam gelogen, sie hat über
Watergate gelogen - über eine Menge Dinge. Ganz offensichtlich gibt es eine
Menge Misstrauen, ob die US-Regierung die Wahrheit sagt.
10.35.49.00
Zitat George W. Bush:
"Wir müssen die Wahrheit über den Terror aussprechen.
Lasst uns niemals frevelhafte Verschwörungstheorien im
Zusammenhang mit den Anschlägen des
11. September tolerieren, boshafte Lügen,
die bezwecken, die Schuld von den Terroristen selbst
abzulenken, weg von den Schuldigen."
Georg W. Bush
10.36.07.00
O-Ton James Bamford
Ich glaube, je mehr Misstrauen es gibt, umso besser. Vielleicht liegen die Leute
richtig, wer weiß? Ich denke, die US-Regierung ist selbst schuld, wenn die
Menschen so skeptisch sind. Ich bin ebenfalls skeptisch, deshalb bin ich
Journalist. Ich glaube nicht alles sofort, sondern schaue erstmal genauer hin.
10.36.35.00 Hubschrauberaufnahme von Ground Zero nach Anschlag, Bush
steigt aus Hubschrauber vor Weißen Haus
Zurück zu den Tatsachen. Noch nie hatte ein Verbrechen weltweit so
weitreichende Folgen für die Menschen. Neben Einschränkungen bürgerlicher
Freiheiten explodierten die Militärausgaben – vor allem in den USA.
Und ein Präsident, der unbedingt Geschichte schreiben will, in der Rolle
seines Lebens,
10.36.56.00
O-Ton George Bush
Wir müssen den ersten Krieg des 21. Jahrhunderts für uns zu entscheiden.
10.37.01.00
O-Ton Rumsfeld
Der Präsident hat vollkommen recht. Wir müssen diesen Krieg zu den Terroristen
tragen, dorthin, wo sie sind.
10.37.10.00 Foto von einer Sitzung im Pentagon
Während die ganze Welt dem amerikanischen Volk noch ihre Solidarität bekundet,
nutzen die Scharfmacher im Pentagon die Gunst der Stunde. Paul Wolfowitz, von
US-Medien als das Superhirn bezeichnet, ist der Vordenker einer von den USA
dominierten neuen Weltordnung, in der der Angriffskrieg ein legitimes Mittel zum
Erreichen dieses Zieles werden soll.
10.37.34.00
Der oberste Missionar seiner Botschaft:
Speaker:
Ladies and Gentlemen, the President…
10.37.52.00
O-Ton George Bush
Sie foltern Kinder und zwingen ihre Eltern, zuzusehen. Es gibt Stromstöße,
Brennen mit glühenden Eisen, Tropfen von Säure auf die Haut, Verstümmelungen
mit Bohrmaschinen, herausgeschnittene Zungen und Vergewaltigung. Wenn das nicht
böse ist, dann verliert das Böse jede Bedeutung.
10.38.23.00
Standing Ovations für einen Präsidenten, dessen Kriegsrhetorik fatal an das
dunkle Zeitalter der Kreuzzüge erinnert.
10.38.50.00
O-Ton James Bamford
Es sieht aus, als hätte der 11. September dieser Administration einen
Blankoscheck verschafft, eine Menge Dinge zu tun, die vor dem 11. September
undenkbar gewesen wären.
10.38.50.00 Briefsortiermaschine, Briefe, Senator Dashle, FBI
Beamte, Internetartikel
Wenige Wochen nach den Anschlägen versetzten Briefe mit Milzbranderregern nicht
nur die USA in Angst und Schrecken. Fünf Menschen starben. Einige der Briefe
waren an die innenpolitischen Gegner der Regierung Bush, unter anderem an den
Mehrheitsführer der Demokraten, Senator Daschle, adressiert. Als Absender der
biologischen Waffe wurden von der Bush-Administration die üblichen Verdächtigen
genannt. Erst, als die renommierte Biologin Barbara Rosenberg den Verdacht äußerte,
die Sporen könnten aus einem Militärlabor der USA stammen, wurde es seltsam
ruhig. Bis heute ist der Fall nicht restlos aufgeklärt.
10.39.59.00
O-Ton Kyle Hence
Es waren nicht die Iraker, es kam nicht aus Übersee, es waren keine fremden
Terroristen, es war heimischer Terrorismus, möglicherweise durch unsere eigene
Regierung, aus unserem eigenen militärischen Apparat. Da war eine Menge Angst.
In dieser Angst verabschiedeten sie den Patriot Act, der praktisch unsere
Verfassung zerstört und damit das Fundament unseres Regierungssystems bedroht.
( unterminiert )
10.39.59.00
Dieses Sicherheitsgesetz, das schon vor dem 11. September ausgearbeitet worden
war, enthält eine Reihe gravierender Einschränkungen bürgerlicher Rechte. Am
26. Oktober 2001 wurde es von Präsident Bush unterzeichnet. Und das nächste
liegt schon in der Schublade.
10.40.20.00
O-Ton Kyle Hence
Der neue Patriot Act, über den jetzt gesprochen wird, der Domestic Security
Enhancement Act, lässt den alten aussehen wie ein Kinderspiel. Der ist
vergleichsweise mild. Jetzt reicht es, wenn sie sagen: Wir verdächtigen
Sie! Und dann können sie Sie ohne Anwalt wegsperren und ohne, dass sie überhaupt
eine Anklage vorbringen. Damit wird die Verfassung aus dem Fenster geworfen.
10.40.54.00
Auch angesichts von Bildern wie diesen aus dem Lager Guantanamo fragt man sich,
welche Art Demokratie die Bush-Regierung eigentlich noch exportieren will. Diese
Menschen hier haben noch weniger Rechte als verurteilte Massenmörder.
10.41.14.00
O-Ton Tom Flocco
Das ist das erste Postamt der Vereinigten Staaten, hier stand das Haus von Ben
Franklin...
10.41.26.00
Philadelphia. Tom Flocco zeigt uns stolz seine Geburtsstadt, die als die Wiege
der amerikanischen Demokratie gilt. Noch nie waren ihre Werte so bedroht wie
heute, sagt er.
Für Tom Flocco und seine Mitstreiter ist es deshalb patriotische Pflicht, für
diese Werte zu kämpfen.
10.41.43.00
O-Ton Tom Flocco
Hier kommt die Freiheitsglocke, Da drüben... im Glashaus.
10.41.54.00
Zum Schluss stellen wir Tom Flocco noch die Frage, die uns schon die ganze Zeit
auf den Nägeln brannte.
10.42.00.00
O-Ton Tom Flocco
Das ist eine harte Frage, wahrscheinlich die härteste, die Sie bisher gestellt
haben. Denn Sie fragen mich, ob meine EIGENE Regierung diese Sache inszeniert
hat. Und das Schlimme ist: ich bin nicht wirklich sicher, weil ich genau weiß,
welche Beweise fehlen, was nicht verfolgt wurde, Zeugenaussagen, die weder vor
Gericht noch vor dem Kongress gehört wurden.
Und ohne diese Antworten kann ich nicht definitiv sagen, dass Mitglieder unserer
eigenen Regierung NICHT in die Anschläge involviert waren oder vorher davon
wussten. Wenn sie davon wussten oder es planten, dann reden wir hier von Verrat
und kapitalen Verbrechen. Wir wissen es nicht, aber es gibt viele Leute in
diesem Land, die darin übereinstimmen, dass wir nicht genügend Informationen
haben, um ein Urteil zu fällen in der einen oder anderen Richtung. Damit haben
viele von uns ein Problem. Die Beweise sind irgendwo verborgen. Schlamperei und
Inkompetenz? Natürlich. Aber Schlamperei und Inkompetenz reichen aus, um einen
Präsidenten des Amtes zu entheben. Und das ist noch das Mindeste, womit wir es
hier zu tun haben. Damit muss man sich befassen.
Titelabspann
31. Juli 2003
siehe auch Elfter September , US-Elite
, Bröckers & Hauß ,
die deutschen Kommentare zu den Pentagon-Fotos und
die kommentierten WTC-Fotos.
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