german foreign policy

www.SteinbergRecherche.com

 

Home
Nach oben
Christlich-Islamisch
Samuel Laster
Rudolf Bkouche
Arne Hoffmann
Festung Europa
Robin Renitent
Graham Amendment
Falludscha - Fallujah
Faschismus
Hartmut Barth-Engelbart
Kriegs-Lobby
Hanna Braun
Shlomo Avineri
Hans-Peter Raddatz
Ralph Bollmann
Dialektik
Ashkelon - Eilat
Daniel Barenboim
Dortmunder Erklärung
Ruth Jung
Dr. Andreas Mattner
Türkei
Shraga Elam 1987
Aserbaidschan
Moishe Postone
Deutsche Kriegspolitik
Abfall
Kleingärtner
Freunde der offenen Gesellschaft
Hans Branscheidt
Kritik an Israel
Forschung in Leipzig
Henryk M. Broder
Intelligenzquotient
Die Linkspartei
Die Antideutschen
Kriegsstimmungsmache
Ami go home
London
Linker Frieden
Oskar Lafontaine
Hamburger Universität
Peter Tamm
Reeplayers
Morin, Nair, Sallenave
Controlling
Bosporus
DGB Unterelbe
Reopen 911
EU-Verfassung
Reporter ohne Grenzen
Augsburger Zoo
Jolie Môme
IWPR
The Power of Nightmares
Togo
Douglas J. Feith
Pariser Mai
Matzpen
Ölzeug
Derek Mortimore
taz-Fälschungen 2002
russia4u
Ferhat Kaya
Lothar Rühl
Wendelin Wiedeking
Le Monde diplomatique
Noam Chomsky
Yahel Avigur
MakroStrategie
Ramush Haradinaj
Total
Propaganda
Bevölkerungsdichte
Mag Wompel
german foreign policy
Türken
Verschwörungspraxis
beyond petroleum
Collège Français de Berlin
Erich Rathfelder
Theodor Fontane
Gewalt
Abschreibungen

Steinberg Recherche Referent Texte 2008 Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home Newsletter? 

 

Thomas Immanuel Steinberg 

Das Horn von Afrika und die Sumed-Pipeline 

„Bedeutende Teile der Berliner Diplomatie fungieren als Vorposten eines Sicherheitskonzepts, das die Durchsetzung von Rohstoffinteressen zur obersten Priorität erklärt. Dabei wird die deutsche Kriegsfähigkeit bewusst in Rechnung gestellt“,

urteilt das Internetportal german foreign policy über die deutschen Kriegsvorbereitungen in Äthiopien und am Horn von Afrika. 

german foreign policy trägt zusammen, was Regierung, Entwicklungsbanken, NGOs, Kirchen, parteinahe Stiftungen, Think Tanks und Wirtschaftspresse über auswärtige Strategien und Maßnahmen verstreut haben.  Der Aufsatz  vom 8. November 2006, dem das Zitat entstammt, ist ein gutes Beispiel für die Arbeit des Portals. Ein Abonnement bei German Foreign Policy kostet 4 Euro im Monat. 

german foreign policy schreibt: 

„Tatsächlich passieren täglich Tanker mit insgesamt mehr als 3,3 Millionen Barrel Öl sowie weitere Handelsschiffe die Meerenge Bab al Mandab bei Dschibuti...“

... Dschibuti, wo außer den Franzosen die USA eine Militärbasis und seit Februar 2002 auch die Bundeswehr eine Marinelogistikbasis unterhalten.


Karte von 1972                                         Quelle: Perry-Castañeda Library Map Collection der University of Texas 

 

Dazu eine Ergänzung: Von den 3,3 Millionen Barrel – die Welttagesförderung beträgt ca. 80 Millionen Barrel – durchfährt nur etwa die Hälfte in bis zu 200 000-Tonnen-Tankern auch den Suezkanal. Die andere Hälfte wird überwiegend von Very-Large-Crude-Carriern und Ultra-Large-Crude-Carriern bei Ain Sukhna in die Sumed-Pipeline gefüllt. Das Öl fließt bei Helwan südlich von Kairo über den Nil nach Sidi Kerir bei Alexandria:   

    

Die USA und die kleineren Imperialisten halten mit ihrem Vasallen Mubarak nicht nur den Suezkanal, sondern ganz Ägypten im Würgegriff.

T:I:S, 8. November 2006  

*

Thomas Immanuel Steinberg

 Deutsche Außenpolitik ohne dpa

Die Herren der USA zwingen der Welt ihre Produktions- und Handelsbedingungen auf. Zu zahlen ist in Dollar, fast überall: Her mit dem zinslosen Kredit in Höhe des Außenhandelsdefizits! Sie holen sich das Öl aus Westafrika und Venezuela, das Kupfer aus Chile, und aus China die Konsumgüter. Sie protegieren die heimische und dezimieren die fremde Agrarwirtschaft.  Die Söldner der US-Herrscher morden und foltern, wo es gärt, verheeren, was sich aufbäumt, vernichten, was sich nochmals regt: in Korea und Vietnam, in Afghanistan und im Irak, und immer fort an allen Ecken der Welt. 

Die deutschen – unsere – Herrscher hoppeln von Schmiergeldaffäre zu Visa-Skandal, gehen in den Puff und wickeln sich um Alleebäume. Waisenknaben sind sie im Vergleich zu ihren großen Brüdern, so scheint es. Was BDI und Auswärtiges Amt, Rheinmetall und BND, die Heinrich-Böll-Stiftung und der Berliner Think Tank SWP tatsächlich von innen her mit draußen treiben, kommt selten in die Schlagzeilen. Die „Informationen zur Deutschen Außenpolitik“, besser bekannt unter www.german-foreign-policy.com , sind in die Nachrichten- und Deutungslücke gesprungen und berichten täglich über das erneute deutsche Hangeln nach der Weltmacht. Die Nachrichten sind nach Aktualität geordnet – nicht der vollständige Text, sondern ein sogenannter Teaser mit Link zur Gesamtmeldung. Unter jedem Text stehen die Quellen, die Recherche läßt sich leicht nachvollziehen. Das Länderarchiv führt alle Artikel zum jeweiligen Staat auf, von Aegypten bis Zimbabwe. Auf deutsche Umlaute wird verzichtet, ein Hinweis auf die Mehrsprachigkeit von german foreign policy: Ein Teil der Texte ist ins Französische, Russische, Polnische und Englische übersetzt. 

Auffällig oft geht german foreign policy an die Quelle: auf die Internetseite von Thormählen Schweißtechnik, wenn’s um die Ölbahn im Südsudan geht; auf die Seite des Bundesverbandes der Deutschen Industrie zum ersten Berliner Rohstoffkongreß am 8. März mit Kanzlerrede; ins Strategiepapier der Bertelsmann-Stiftung,  das den Plan zum Regierungsumsturz in Belarus ausbreitet. dpa-Meldungen, also das, was im Hamburger Abendblatt steht: Fehlanzeige. 

Die Nachrichten sind nüchtern im Stil, die Hintergrundberichte klug und bunt. Dokumente ergänzen das Angebot. 

Die Tageszeitung junge Welt greift inzwischen häufiger auf german foreign policy zurück, Internetdienste wie SteinbergRecherche haben die Newsletter mit Teasern und Links abonniert; die Macher bitten um einen Förderbeitrag. Sie sitzen in Köln und verdienen nichts an der Sache. Sie gehen Brotberufen nach und erstatten sich aus den Förderbeiträgen die Sachkosten.  

SteinbergRecherche hat nach der linken Fraktion gesucht, der die Betreiber von german foreign policy angehören, und herausgefunden: keiner. Sie sind einfach gut. 

T:I:S, 15. Februar 2005

*

Steinberg Recherche Referent Texte 2008 Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Suchen Home nach oben

Mail

URL dieser Seite: http://www.steinbergrecherche.com/german foreign policy.htm

Disclaimer / Copyright