Henryk M. Broder

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Mehr über Broder unter Zionismus und unter Bundeszentrale für politische Bildung. Zu Broders Anhörung im Juni 2008 als Antisemitsmus-Experte vor dem Innenausschuß des Bundestags ausführlich Knut Mellenthin. Broder kämpft auch, unter anderem an der Seite von Arnulf Baring, gegen einen vernünftigen Umgang mit China.

 

Bild

Bild, T:I:S, 31. Dezember 2008

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Was steht auf dem Transparent?


1. Amerikaner, befreit uns, wie Ihr die Iraker befreit habt!
2. Zionismus heißt Frieden.
3. Broder lügt wie immer.

Weder – noch. 

Auf dem Transparent steht sichtbar (in Umschrift): Isra'il bayad az beyn b-r. 

Vollständig (in Umschrift): Isra'il bayad az beyn berawad = "Israel muß verschwinden";

(verschwinden: wörtl. aus dem Mittenmang (aller Dinge) gehen; beyn = zwischen, inmitten; az beyn = von zwischen/inmitten), 

wobei Israel synonym mit dem Regime des Landes verwendet wird; ebenso wie staatstragende Deutsche mit „Amerika“ oder „den Amerikanern“ häufig das US-Regime über das Volk der Vereinigten Staaten meinen, und keineswegs das Land oder das Volk. 

T:I:S, 16. Dezember 2008. Dank an Schmidt-Polyglott

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Transparent

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Pornographologie

Evelyn Hecht-Galinski darf Henryk M. Broder einen Pornoverfasser nennen, berichtet die FAZ vom Montag, dem 8. Dezember 2008 auf Seite 38 (online 2 €) aus dem Urteil des Landgerichts Berlin vom 26. November 2008. 

Anknüpfungspunkte finde das Gericht in Broders Schrift "Wer hat Angst vor der Pornografie?" von 1970:

Liest man das Vorwort zu diesem Buch, so überrascht es bereits, dass der Kläger sich durch die Bezeichnung als "Pornoverfasser" herabgesetzt und in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlt, schreibt er dort doch über die gesellschaftlich befreiende Wirkung von Pornografie und tut kund, dass er Pornografie für emanzipatorisch halte.

Unbeschadet des wissenschaftlichen Anspruchs des Buches erfülle es stellenweise seine eigene Definition der Pornographie, nämlich 

die optische, textliche oder akustische Vermittlung der Teilnahme am Sexualleben der dargestellten Personen.

Die Kammer, so die FAZ, habe festgestellt, daß Broder sich über Frau Hecht-Galinski 

in unflätiger und unsachlicher, zum Teil auch grob verletzender Weise geäußert

habe. 

Hinzu kommt, dass der Kläger eine besondere Vorliebe für eine Ausdrucksweise mit sexuell drastischen und dem Genitalbereich entstammenden Begriffen hat, die er auch benutzt, wenn es gar nicht um sexuelle oder verwandte Themen geht, so dass auch politische und andere Diskussionen immer wieder mit sexuellen Konnotationen aufgeladen werden.

T:I:S, 8. Dezember 2008

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Hans-Detlev v. Kirchbach

Evelyn Hecht-Galinski gegen Henryk M. Broder vor dem Oberlandesgericht Köln

Ist Israelkritik Antisemitismus?

Der Anwalt Hecht-Galinskis warnte vorsorglich: Dann (1) könne weiterhin jede noch so sachliche Kritik an der Politik Israels als "antisemitisch" abgekanzelt werden. Solche Dogmatik scheint sich im politischen Mainstream ohnehin schon mehr oder minder durchgesetzt zu haben.

Neue Rheinische Zeitung, T:I:S, 4. Dezember 2008

Anmerkung

(1) Die Entscheidung des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln ist für Dienstag, den 6. Januar 2009, 10 Uhr, im Saal 153 angekündigt.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Kirchbach 

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Thomas Immanuel Steinberg

Hecht-Galinski durfte ihre Meinung über Broder im Begriff Pornoverfasser verdichten

Landgericht Berlin: Hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte

Evelyn Hecht-Galinski, Gegnerin der israelischen Staats- und Regierungspolitik, hatte den Publizisten Henryk M. Broder als Pornoverfasser bezeichnet. Broder machte deshalb einen äußerungsrechtlichen Unterlassungsanspruch geltend.

Das Landgericht Berlin wies am 26. November 2008 Broders Klage ab. Hier das Urteil, Erhard Arendt sei Dank.

Kommentar

Henryk M. Broder plauderte in Springers Berliner Morgenpost vom 30. November 2008:

Ich selbst bin ganz friedfertig, ich habe nur zwei bis drei Prozesse geführt. Es ging immer um Plagiate. Ansonsten kann mich jeder als Volltrottel beschimpfen - das ist mir völlig egal. Meistens werde ich verklagt. In erster Instanz darf die andere Seite gewinnen. Ich lasse sie zappeln, um sie in nächster Instanz plattzumachen.

Was für Prozesse gegen Broder gilt, das könnte auch für sein Verfahren gegen Hecht-Galinski wahr werden. Die unteren Instanzen jeder Hierarchie, ob evangelische Kirche oder Justiz, neigen eher den Beherrschten zu. Die oberen Instanzen dagegen gehören selber zu den Herrschenden. Sie werden Broder ungern im Stich lassen, propagiert er doch, was sie meinen: Jeder Keim von Aufruhr, von Boykott oder Sabotage kapitalistischer Herrschaft ist zu ersticken. Als Herbizide dienen zur Zeit Islamophobie, Hexenjagd auf mutige Frauen wie Hecht-Galinski und Diffamierung politischer Gegner. 

Die Diffamierung von Gegnern der israelischen, US-amerikanischen und europäischen Kriegspolitik als Antisemiten oder Verschwörungsfantasten gehört inzwischen zum Mainstream, zur herrschenden Meinung. Und die ist immer die Meinung der Herrschenden.

Henryk M. Broder, der Mainstreamer, hat sich in der Vergangenheit sowohl über Hecht-Galinski

als auch über andere Personen, die andere Auffassungen vertreten als er, in unflätiger und unsachlicher, z. T. auch grob verletzender Weise geäußert, 

befand das Landgericht Berlin in seinem Urteil vom 26. November 2008. 

Die nächste Instanz, wenn's denn eine gibt, wird sich weniger daran stören, und Broder selber am wenigsten. Lassen ihm doch Spiegel und Springer, PR-Agenturen des Kapitals, den Unflat durchgehen. Und das Bundesinnenministerium subventioniert über seine Bundeszentrale für politische Bildung die islamophobe Blödelei "Hurra, wir kapitulieren", Broders Warnung vor dem Untergang des Abendlands. 

T:I:S, 4. Dezember 2008

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#urteilpornoverfasser

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Pornoverfasser

Da wird Broder von seinen Gegnern schon mal als islamophober Großinquisitor und Pornoverfasser bezeichnet, 

schrieb Tobias Kaufmann, Autor auf Henryk M. Broders Achse des Guten, im Kölner Stadt-Anzeiger Anfang September 2008. 

Bei den Gegnern handelte es sich offenbar um eine Gegnerin, denn Broder verklagte Evelyn Hecht-Galinski wegen der Einordnung als Pornoverfasser. Am 25. November 2008 wies laut Mitteilung von Erhard Arendt das Landgericht Berlin Broders Klage ab: Hecht-Galinski könne weiterhin Broder als Pornoverfasser bezeichnen.

T:I:S, 25. November 2008

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Ich frage euch: 

Wollt ihr die totale Verblödung? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können? 

Video, 17 Minuten, T:I:S, 20. November 2008

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Hecht-Galinski gegen Broder

Prozeßtermine, Stand: 20. November 2008

1. Berlin-Charlottenburg, Dienstag, 25. November 2008, 12.00 Uhr,  27. Zivilkammer Raum I/143, Geschäftszeichen 270 672/08. Adresse: Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin, Landgericht Berlin.

2. "Antisemitismus-"Prozeß: Dienstag, 2. Dezember 2008, Oberlandesgericht, 15. Zivilsenat, Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln, Geschäftszeichen OLG Köln 15 U 174/08, momentan angesetzt für 12.30 Uhr.

T:I:S, 20. November 2008

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Ausscheidungsprobleme

Die Schweizer Weltwoche, deren Verleger und Chefredaktor Roger Köppel Führer und Volk so sieht wie der Nazi-Kronjurist Carl Schmitt, listet Henryk M. Broder nicht nur als redaktionellen Mitarbeiter; er darf darin auch schreiben, wie die Pöbel-Seite Fakten - Fiktionen offenbart, und zwar über Sitzpinkler.

Der Stehpinkler, T:I:S, 12. Oktober 2008. Dank an Gerhard Wendebourg

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„Gut, dass Sie hier sind, ich wollte Ihnen schon immer mal sagen, dass Sie eine Dreckschleuder sind.“

Henryk M. Broder am 30. September 2008 auf dem Morgenlandfestival zu Mohssen Massarrat  in der Lagerhalle Osnabrück, Neue Osnabrücker Zeitung vom 2. Oktober 2008

Mohssen Massarrat über Broder per Mail am 5. Oktober 2008: 

Broder hat bei seinem Auftritt am 30. September in der Lagerhalle nicht nur mich mit seiner unqualifizierten Äußerung beleidigt, er hat auch die FAZ-Journalistin Christiane Hoffmann und den im Iran lebenden Journalisten Martin Ebbing als naiv und blind und die „gesamten deutschen Intellektuellen“ als „mit einem Hang zum Totalitarismus“ und darüber hinaus auch den renommierten Islam- und Orientexperten Prof. Udo Steinbach als „Kollaborateur des Mullahregimes“ diffamiert...

Mit dem historisch belasteten Vergleich ["Iran gleich Nazi-Deutschland"] sind Teile der deutschen und internationalen Medien und Personen wie Broder im Begriff, nicht nur den Hitlerfaschismus zu verharmlosen, sondern durch Dämonisierung auch den Boden für einen Krieg der USA und Israels gegen Iran psychologisch vorzubereiten.

T:I:S, 5. Oktober 2008

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Antwort an Bruder Broder 

Februar 2008. Gerhard Zwerenz

T:I:S, 26. September 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Achtung, Johnny schmeißt mit Dreck!

Gideon Levy beschrieb in Ha’aretz vom 11. September 2005 das Leben in der palästinensischen Stadt Hebron:

Jeden Tag quälen Siedler ihre Nachbarn hier. Jeder Schulweg wird für ein palästinensisches Kind ein Weg voller Schikanen und Angst. Jedes Einkaufen wird für eine Hausfrau zu einem Weg der Demütigung. Siedlerkinder treten alte Frauen, die einen Korb auf dem Kopf tragen, Siedler hetzten Hunde auf alte Leute; Müll und Fäkalien werden von Siedlerbalkonen in die Höfe palästinensischer Häuser geworfen, Altmetall blockiert die Eingänge ihrer Häuser, Steine werden auf jeden palästinensischen Vorbeigehenden geworfen - dies ist tägliche Routine im Leben der Stadt. Hunderte von Soldaten, Grenzpolizisten und Bullen sind Zeugen dieser Aktionen und stehen tatenlos daneben.


Hebron: Zionistischer Müll über einer palästinensischen Gasse. Quelle

Unterdessen warf die israelische Regierung Bomben auf den Libanon, und ihre Verbündeten schossen um sich, im Irak, in Afghanistan und in Südossetien. Die Zionisten und die NeoCons hocken im militärisch-industriellen Käfig: Denn die israelische Wirtschaft beruht auf Produktion und Verkauf von Waffen, Sicherheitsanlagen und Überwachungs-Schnickschnack. In den Vereinigten Staaten verhindern die drei großen Rüstungskonzerne die Wahl lokaler Rüstungsgegner, indem sie drohen, ihre Produktionsstätten zu verlagern. In beiden Ländern – ebenso wie in der Festung Europa – tragen Rüstung, Selbstvergatterung und Krieg zu weiterer Verarmung der Armen bei. Die Reichen werden immer reicher und dadurch immer mächtiger. Sie entwickeln immer fürchterlichere Waffen und werfen sie durchs Gitter.

Die Zionisten, die NeoCons und ihre halbherzigen europäischen Mitläufer haben kaum Freunde auf der Welt. Aber sie halten sich ein paar Lohnschreiber. Die lügen uns alle Tage die Hucke voll mit Teppichmesser-Ali-Babas, Freiheitskriegen am Hindukusch und irakischen Massenvernichtungswaffen; mit islamischen Sparschwein-Verboten und iranischen Holocaustdrohungen. Wird er beim Lügen erwischt, schmeißt Johnny mit Fäkalinjurien. Die hängen dann im Netz.

T:I:S, 25. September 2008

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Ausführlich

Abraham Melzer,  Neu-Isenburger Verleger, schreibt ausführlich über seinen Bekannten Henryk M. Broder auf der Seite des tapferen Dortmunder Künstlers Erhard Arendt.

T:I:S, 18. September 2008

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Knut Mellenthin

Israel-Kritiker bestraft

Hintergrund: Die Israel-Verteidiger mit dem langen Namen

Alles Antisemiten oder jüdische Selbsthasser – bis auf Broder

junge Welt vom 25. August 2008, T:I:S, 29. August 2008

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Dieter Neuhaus, Eppstein

Wer wegschaut, macht sich mitschuldig

Leserbrief, FAZ, 26. August 2008, Nr. 199 / Seite 8

 

Zu "Was darf eine Jüdin in Deutschland gegen Israel sagen?" von Patrick Bahners, FAZ  vom 21. August 2008

Der jüdische Schriftsteller Henryk M. Broder, der der deutschen Jüdin Evelyn Hecht-Galinski wegen ihrer scharfen und wiederholten Kritik an Israels Diskriminierungs-, Besatzungs- und Unrechtspolitik "Antisemitismus und Antizionismus" vorwirft, weiß, wovon er spricht. In seinem Buch "Hurra, wir kapitulieren", das erstaunlicherweise mit Subventionen der Bundeszentrale für politische Bildung vertrieben wird, spricht er zum Beispiel von "Nazi-Islamismus" und nennt anerkannte, israelkritische Nahost-Experten wie Peter Scholl-Latour "Terrorversteher". Den 1,5 Milliarden Muslimen bescheinigt Broder "chronisches Beleidigtsein". Untaten muslimischer Jugendlicher wertet Broder als geradezu muslimimmanente Eigenschaften. Dagegen verschließt er vor den Untaten der israelischen Armee in Palästina und vor den beschämenden Ungerechtigkeiten des Staates Israel gegenüber den Palästinensern die Augen, oder er will die grässlichen Missstände, die die Besatzung verursacht, nicht sehen. 

Wer - wie Broder - wegschaut, macht sich mitschuldig an einem Verbrechen, das in dieser Zeit unter demokratischen Staaten einzigartig ist. Dem jüdischen Volk ist zu wünschen, dass es endlich den Weg eines gerechten und friedlichen Zusammenlebens mit seinen palästinensischen Nachbarn findet. Broder leitet sein anti-muslimisches Buch mit der ironischen Feststellung ein, dass bei ihm alle Voraussetzungen dafür gegeben waren, Terrorist oder wenigstens Amokläufer zu werden. Da das aber nicht möglich gewesen sei, blieb ihm - wie er schreibt - nichts anderes übrig, als Journalist zu werden. Seine Feldzüge gegen Frau Hecht-Galinski und andere, die ihn kritisieren, legen die Einschätzung nahe, dass es ihm gelungen ist, beide Berufe zu verbinden.

T:I:S, 29. August 2008

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Ulla Jelpke*

Islam-Bashing als politisch korrekter Rassismus

... Ihre Steigerung findet solche Hetze von ehemals linker Seite in unzähligen Anti-Islam-Portalen im Internet, auf denen häufig in rassistischer, beleidigender, hasserfüllter Weise gegen Muslime und den Islam sowie gegen Migranten generell gehetzt wird. Auch unverhohlene Gewaltphantasien gegen Muslime finden sich in den Gästebüchern dieser Websites. Mit nach eigenen Angaben 10 bis 20.000 täglichen Besuchern ist das zentrale Onlineforum der Islamhasser das Webportal Politically Incorrect geworden.

Nur unwesentlich zivilisierter gibt sich der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder als einer der führenden moslemfeindlichen Polemiker im Land. In seinem auch von der Bundeszentrale für politische Bildung vertriebenen Buch »Hurra, wir kapitulieren!« lässt Broder kaum ein antimuslimisches Klischee aus. Broder warnt vor der »Islamisierung« Europas und vor den »1,5 Milliarden Moslems in aller Welt, die chronisch zum Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen«. 

Diese pauschale Verunglimpfung einer ganzen Religionsgruppe hinderte den Innenausschuss des Bundestages nicht daran, Broder auf Initiative der „Extremismus-Expertin“ der Unionsfraktion Kristina Köhler als Sachverständigen zur Anhörung über das Thema »Antisemitismus in Deutschland« einzuladen. Die Abgeordnete Köhler hatte zuvor bereits den CDU-Arbeitskreis »Extremismus und Islamismus« konstituiert. 

Zu Recht schreibt der Journalist Knut Mellenthin: Broders „Teilnahme an dieser Anhörung setzt, vielleicht unbeabsichtigt, ein fatales Signal: dass der deutsche Bundestag die Verunglimpfung von Menschen, Gruppen, Staaten und Religionsgemeinschaften nicht grundsätzlich und gleichermaßen ablehnt, sondern sie sehr unterschiedlich beurteilt – je nachdem, gegen wen sie sich richtet. Das ist geeignet, insbesondere bei jungen Moslems das Missverständnis zu fördern, die Bekämpfung des Antisemitismus gehe auf ihre Kosten, und Widerwillen dagegen zu produzieren.“

Ulla Jelpke, 1. August 2008, T:I:S, 10. August 2008. Dank an Werner Ruf und Christine Buchholz

*Ulla Jelpke, vormals Mitarbeiterin der jungen Welt, ist Bundestagsabgeordnete Der Linken

 

   

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Weltwoche auf den Broder gekommen 

Die Schweizer Weltwoche, deren Verleger und Chefredaktor Roger Köppel Führer und Volk so sieht wie der Nazi-Kronjurist Carl Schmitt, listet Henryk M. Broder als redaktionellen Mitarbeiter.

T:I:S, 4. August 2008. Dank an Ruedi

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Thomas Immanuel Steinberg

Eine sondergerichtliche Vernehmung...

Salim Ahmed Hamdan, der Fahrer von Ossama bin Laden, wurde nach dem Überfall der Vereinigten Staaten auf Afghanistan mit verbundenen Augen und in gebückter Haltung gefesselt nach Guantánamo geflogen. Dabei, so seine Aussage vor einem US-Sondergericht, entzündete sich eine Rückenverletzung, was unbeschreiblichen Schmerz verursacht habe. Hamdan leidet bis heute sichtbar unter den Folgen.

Der Fahrer saß jahrelang in Einzelhaft. Manchmal hätten ihm die Wachen den Schlaf entzogen, indem sie alle paar Minuten an seine Zellentür geschlagen hätten. Außerdem sei er von einer Frau beim Verhör sexuell bedrängt worden. Hamdans Anwälte machen geltend, der Gefangene sei durch die Haft verwirrt und daher nicht prozeßfähig.

Quellen: Washington Post und New York Times vom 16. Juli 2008

...und was Broder darüber schreibt

16.07.2008  15:50 

Folter immer fieser 

(dpa) - Der ehemalige Fahrer von El-Kaida-Chef Osama bin Laden, Salim Ahmed Hamdan, hat vor Gericht angegeben, dass ihn eine Vernehmungsbeamtin durch „unangemessene“ Berührungen zu Falschaussagen gezwungen habe. Nach Angaben der „Washington Post“ vom Mittwoch sagte der als Terrorismus-Verschwörer angeklagte Hamdan in einer Anhörung im US-Lager Guantánamo Bay (Kuba) aus, dass sich die Frau ihm bei einem Verhör 2002 immer mehr genähert habe, „sehr nahe gekommen ist, mit ihrem ganzen Körper“. Schließlich habe sie ihn am Oberschenkel berührt. „Ich konnte nichts tun. Ich hatte Angst vor den (US-)Soldaten“, zitierte die Zeitung Hamdan. Er habe die Frau gefragt, was sie wolle und sie habe geantwortet: „Ich will, dass du alle Fragen beantwortest.“ Das habe er getan.
Das Verfahren gegen Hamdan vor einem Sondertribunal in Guantánamo Bay soll nach US-Plänen am kommenden Montag beginnen. Es wäre der erste Prozess vor einem dieser Spezialgerichte, die eigens für Verfahren gegen im Ausland gefasste mutmaßliche Terroristen geschaffen wurden. Hamdans Verteidigung will erreichen, dass Geständnisse des Angeklagten im Prozess nicht als Beweismaterial zugelassen werden, weil sie bei Verhören erzwungen worden seien…

Quelle: Achse des Guten

Broder beherzigt offenbar den Wunsch des Vorsitzenden des Vertreterrats der jüdischen Organisationen Frankreichs, CRIF, Roger Cukierman, der laut Akiva Eldar in Ha'aretz vom 28. September 2001 verkündet hatte:

Als Scharon hier [in Frankreich] war, habe ich ihm gesagt, daß unbedingt ein Propagandaministerium geschaffen werden müsse, wie Goebbels. Geld muß reingesteckt werden, und Journalisten müssen in feine Hotels eingeladen werden. Sö hat das König Hassan [von Marokko] gemacht - er hatte eine fürchterliche Reputation, und er wollte diesen Eindruck korrigieren.

When Sharon was here, I told him that it was essential to create a ministry of propaganda, like Goebbels. Money has to be invested in it and journalists have to be invited to fine hotels. That is what King Hassan [of Morocco] did - he had a terrible reputation and he wanted to correct that impression.

Nur: Broder macht's gratis und schläft in der Jugendherberge.

T:I:S, 16. Juli 2008. Siehe auch Hasbara Handbook, zionistische Propaganda leicht gemacht

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Thomas Immanuel Steinberg

Ein Tipp für Kristina Köhler, Bundestagsabgeordnete

Die Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler steuerte zu einer Ausschußanhörung über Judäophobie den Moslem-Basher Henryk M. Broder als Sachverständigen bei. 

Zuvor hatte sie sich für den Moslem-Basher Hans-Peter Raddatz stark gemacht. Yavuz Özoguz, Mitbetreiber der Internetseite Muslim-Markt, habe dazu aufgerufen, Raddatz zu ermorden. Doch der vermeintliche Mordaufruf war gar keiner, stellten zwei Gerichte fest, sondern eine Verwünschung, wie etwa: Geh’ zum Teufel. Der verwünschte und leider nicht zum Teufel gegangene Hans-Peter Raddatz hat es eben mit fundamentalistischen Terroristen, die weder das eine noch das andere sind; allerdings hat er's auch mit einem „Europa unter Führung der Rothschild-Familie“, die „die Förderung, Installation und Finanzierung von Lenin und Hitler“ betrieben hätten. Und hinter allem und jedem, so Raddatz laut Jüdischer Allgemeiner, stünden die Freimaurer. 

Ein Tipp für Sie, Frau Kristina Köhler: Henryk M. Broder hat sich noch nicht als Experte für Freimaurerkomplotte hervorgetan, aber an einigen seiner Zielscheiben stört ihn besonders, daß sie Rentner seien; was aber es lebe der recherche-freie Latrinen-Journalismus manch so Intitulierter gar nicht ist. Den Rundum-Basher Broder demnächst als Renten-Sachverständigen zu benennen, muß sich Ihnen doch da geradezu aufdrängen.

T:I:S, 9. Juli 2008

Mehr von Kristina Köhler unter Zionismus. T:I:S, 23. Oktober 2008 

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Post vom Anwalt

Armin Fiand schreibt an die Zitaten-Falschmelder und den Demokraten-Diffamierer vom Dienst

Fiand an die BpB und Henryk M. Broder, rtf-Datei, T:I:S, 25. Juni 2008

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Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden.

Henryk M. Broder am 63. Jahrestag der Befreiung mancher Deutscher vom Faschismus im freiheitlich-demokratischen Spiegel

 T:I:S, 8. Mai 2008. Dank an Knut Mellenthin

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Der Broderliner 

Statt klarer Gedanken sind es primitive Reflexe, die in beinah jedem seiner Sätze gegen ihn verwendet werden können. Seine Spezialdisziplin ist der hinkende Vergleich. 

Jüdische Zeitung, 21. April 2008

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Grienend

Wir erlebten einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der überheblich grienend Personen demütigte, weil sie das hatten, was ihm fehlte: Respekt vor der Würde des Menschen.

FAZ online über einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der überheblich grienend Personen demütigt, weil sie das haben, was ihm fehlt: Respekt vor der Würde des Menschen.

T:I:S, 10. April 2008

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David Harnasch... 

...war für den Krieg im Irak, schreibt die taz, und hält jede Art von Sozialismus für gesellschaftlich und wirtschaftlich überaus bedenklich. "Als die Amis in Afghanistan einmarschiert sind und die Taliban weggebombt haben, fand ich das nur unterstützenswert", sagt er. Mit 14, sagt Harnasch, war er auch mal links, hatte grün gefärbte Haare und war Fördermitglied bei Greenpeace. Heute ist er FDP-Mitglied und setzt sich für Freiheit, Demokratie und Globalisierung ein.

Das hört sich blöd und gemein an. Aber wenn Sie ihn erst  auf dem Video angeschaut haben, diesen Broderliner, glauben Sie mir, dann danken Sie Gott, daß Sie ihn nie, nie wieder sehen müssen.

T:I:S, 9. April 2008

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Konzertierte Aktion

Israel-Kritiker am Pranger: Wie Spiegel-Journalist Henryk M. Broder gegen einen Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung mobil macht.

Knut Mellenthin , T:I:S, 31. März 2008

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Stefan Niggemeier: Gehirnfasten mit Henryk M. Broder

Oft sind die einzigen Quellen, die sich für die Informationen finden lassen, fanatische und notorisch unwahre Seiten wie „Politically Incorrect”. Oder Broder selbst. Oder „Politically Incorrect”, das Broder zitiert. 

Niggemeier, T:I:S, 22. Februar 2008. Siehe auch Welt und Bild von Springer

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Les injures sont les raisons de ceux qui ont tort. 

François Fénelon, 1651 – 1715

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Liebesmangel

Ein Spiegel-Journalist schreibt über einen seiner Kritiker

Am liebsten liest er Bild; sein Fanklub liegt im Dunstkreis der Böhsen Onkelz oder hinter der Spatenbräu-Festhalle (Ochsen aller Art) auf der Wiesn, dieser Schmock, Sesselpupser und Korinthenkacker.

Was fehlt dem Spiegel-Journalisten? Liebe, er bräuchte ein wenig Liebe. Doch er kriegt nur Aufmerksamkeit und Honorar und ganz viel Essen. 

T:I:S, 12. Februar 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Spiegel-Star bald im Koma?

Ein Jahresrückblick des Kabarettisten Hagen Rether hat den Spiegel-Autor Henryk M. Broder ins Delirium versetzt

 

Hagen Rethers Jahresrückblick (Video, 8 Minuten)

Die einstige Hetze gegen „Kanaken“, so Rether per Video, sei von unten gekommen, die jetzige gegen den Islam komme von ganz oben.

Rether zeigt als Beleg eine Stern-Ausgabe und mehrere Spiegel-Titel von 2007, die Angst vor Muslimen schüren, und verurteilt den Theologieprofessor Ratzinger und späteren Papst Benedikt als Spalter.

Rether weiter:

Und die Giftmischer von Bush bis bin Laden haben unsere Hirne und unsere Herzen taub gemacht.

Spiegel-Star-Autor Broder („Hurra, wir kapitulieren“ heißt seine Kampfschrift) habe sogar schon kapituliert. Wovor denn, fragt Rether. Vor seiner türkischen Putzfrau? Oder seinem indischen Arzt? (1)

 

Henryk M. Broders Kommentar zu Rethers Jahresrückblick (Text, 8 Zeilen)

Broder nennt den Kabarettisten zunächst einen Dhimmi.

Als Dhimmi ذمّي‎ / ḏimmī bezeichnet man in der islamischen Rechtstradition Monotheisten, also vornehmlich Juden und Christen, die in islamisch beherrschten Ländern mit eingeschränktem Rechtsstatus geduldet und staatlicherseits geschützt werden, so Wikipedia. Im heutigen Deutschland bezeichnen Hetzer gegen den Islam jeden Nicht-Muslim als Dhimmi, der sie angreift.

Anschließend behauptet Broder, Rether melde sich mit seinem Jahresrückblick

freiwillig zum Dienst bei der Leibstandarte “Osama”.

Die Leibstandarte-SS Adolf Hitler, kurz LSSAH oder auch LAH, war laut Wikipedia ein Adolf Hitler persönlich unterstellter paramilitärischer Truppenverband der SS und stellte in der Zeit des Nationalsozialismus das Wachpersonal für Regierungsmitglieder und Regierungsgebäude.

„Osama“ ist der Vorname von bin Laden, laut Rether-Rückblick ein Giftmischer wie Bush, der unsere Hirne und Herzen taub gemacht hat.

Schließlich verrät der Spiegel-Autor, wen er überhaupt angreift, nämlich

...Hagen Rether, der sich sonst am liebsten am (sic!) Papst Benedikt und Präsident Bush abarbeitet.

Der Spiegel-Star dürfte vor Jauche im Bregen demnächst ins Koma fallen.

Prost Neujahr!

T:I:S, 1. Januar 2008

Anmerkung

(1)  Indien hat nach Indonesien und Pakistan die weltweit drittgrößte muslimische Bevölkerung: Etwa 140 Millionen Inder sind Muslime, siehe Wikipedia. T:I:S, 4. Januar 2008

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Erschöpfendes zu Leuten, die andere Leute Spießer nennen

Mumia Abu-Jamal, politischer Aktivist, wurde 1982 wegen Polizistenmordes zum Tode verurteilt und sitzt bis heute im US-Knast. Sein Anwalt Leonard Weinglass hat 1995 bewiesen, daß Mumia Abu-Jamal unschuldig ist. Ulf Panzer, Straf- und Jugendrichter am Amtsgericht Hamburg-Harburg, hat die Beweisführung des US-Anwalts übersetzt

Wolfgang Röhl charakterisiert im Stern Leute, die Mumia Abu-Jamal für unschuldig halten, als Spießer. Michael Miersch, Broderliner, hält Wolfgang Röhls dünkelhaften Auswurf für eine Sozialstudie der Extraklasse.

T:I:S, 31. Dezember 2007

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Die Broder

Wäre er ein wenig schlauer, würde er nicht nur die nom de guerre wechseln, sondern auch auf ein wenig Vielfalt bei den Fehlern achten,

schreibt einer, dem's bei aller kriegerischer Einfalt nicht an inhaltlicher, grammatischer und orthographischer Fehlervielfalt mangelt. Unstillbar sehnsüchtig nach dem Stock, verhaut er sich mit dem Genus eines französischen Substantivs in einer Oberlehrerbemerkung.

T:I:S, 25. Dezember 2007

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zu Broder siehe auch Die Terroristen sind unter uns. T:I:S, 15. Dezember 2007

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Es wächst zusammen, was zusammen gehört

Vera Lengsfeld, die sich gelegentlich  von der Jungen Freiheit interviewen läßt, siehe junge Welt, und David Harnasch, beide antideutsche Broderliner, wenden sich ihrem Hauptgeschäft zu: dem Antikommunismus. Video

Die Kernposition Carl Schmitts, des Kronjuristen Adolf Hitlers, ist das Bindeglied zwischen Junger Freiheit und dem Springer-Flaggschiff Welt, auf dem die beiden Broderliner sich ebenfalls auslassen.

T:I:S, 22. November 2007

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Pirker über Broder

Aus politisch korrektem Antifaschismus ist die aggressivste Kriegstreiberfraktion hervorgegangen. Im Namen eines überlegenen, »emanzipatorisch-aufklärerischen« Wertesystems sollen dem Herrschaftsanspruch des weißen Mannes keine Grenzen mehr gesetzt sein.

 jW, 17. November 2007

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Wie Pack reagiert, wenn man seine Verbrechen anprangert

Herrschendes Pack nennt die, die seine Verbrechen anprangern, Verräter. Das sei Defätismus; gar der Versuch, sich beim großen Feinde einzuschmeicheln: also Hochverrat. 

In Israel regiert Pack, unterstützt von der Mehrzahl jüdischer Vertreter außerhalb Israels. Eine Minderheit der Juden innerhalb und eine große Zahl der Juden außerhalb Israels prangert die Verbrechen des Packs an. 

Das regierende Pack in Israel und seine jüdischen Unterstützer nennen die Juden, die die Verbrechen anprangern, Verräter, nämlich Judenhasser, also selbsthassende Juden. 

In den Worten Broders:

Jüdische Antisemiten haben eine besondere Antenne, die ihnen sagt, dass ihre Existenz als Juden gefährdet ist. Und um diese Gefährdung zu neutralisieren, sorgen sie vor, indem sie kapitulieren, bevor sie angegriffen werden. Sie liefern den Antisemiten Argumente gegen Israel, um damit zu zeigen, dass sie schon auf der richtigen Seite sind. Der Ernstfall ist noch nicht eingetreten, aber sie haben schon die Seite gewechselt; das Boot ist noch nicht untergegangen, aber sie sitzen schon im Rettungsboot.

Der Spiegel-Journalist erkennt auf Hochverrat.

T:I:S, 18. August 2007

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Krankhafte Friedlosigkeit

Henryk M. Broder breitet den Verlauf eines privaten Gesprächs mit Horst-Eberhard Richter und dessen Frau vom Anfang der 90er Jahre im Internet aus. Der Psychoanalytiker Richter hatte kürzlich bei dem islamophoben Antikommunisten Broder krankhafte Friedlosigkeit als Folge früher schwerer narzißtischer Kränkungen und Demütigungen diagnostiziert.

T:I:S, 4. Juli 2007

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Nehmen wir Henryk M. Broder zu wichtig? 

Ich glaube nicht. Broder repräsentiert den Kulturkampf der Rechten gegen die Aufklärung. Thomas Rothschild: Die Achse des Guten. Freitag 25 - 22.06.2007

T:I:S, 22. Juni 2007

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Spiegel-Autor

Das verschwitzte Westberlinerchen nennt am 2. Mai 2007 die bürgerliche taz den "Kinder-Stürmer aus Kreuzberg". Der Stürmer war das Nazi-Wochenblatt, das den Völkermord an den europäischen Juden publizistisch vorbereitete und rechtfertigte. Broder schrieb am 27. April 2007 bereits über die linkssozialistisch-kommunistische junge Welt: "In der 'jungen Welt', wo sich Stürmers Kinder heute austoben..."

T:I:S, 2. Mai 2007

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Die Wahrheit über die Taliban

Nemetico zerpflückt Broders Blüten. T:I:S, 4. April 2007

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Broder plädiert für eine Israelisierung der europäischen Gesellschaften. 

"Das Problem ist eben nicht Broder, es ist die Gesellschaft, die ihn zulässt."

Anis Hamadeh, T:I:S, 1. April 2007

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Karl Kraus 

soll geschrieben haben: “Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.” Daß es nicht genügt, keine Gedanken zu haben, sondern daß man auch unfähig sein muß, sie woanders abzuschreiben, offenbart unser verschwitztes Westberlinerchen.

T:I:S, 27. März 2007; siehe auch BILD-Zeitung

 

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Fortgeschrittene publizistische Legasthenie

 Jony Eisenbergs Spitze gegen das notorisch gebrauchte rassistische Eigenschaftswort "türkischstämmig", zum Beispiel zur näheren Bestimmung von "Frauenrechtlerinnen", interpretiert das verschwitzte Westberlinerchen als rassistisch.

T:I:S, 26. März 2007

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Einige von Broders Falschmeldungen

Brodaganda, T:I:S, 5. März 2007, aktualisiert am 4. August 2007 

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Dr. Ulrike Ackermann-Broder

In Großbritannien werden die Sparschweine aus den Banken geräumt, weil
sie die religiösen Gefühle der Muslime verletzen könnten, die im
Schwein ein unreines Tier sehen.

Zitiert aus: Lob der Dissidenz. Von Ulrike Ackermann. perlentaucher.de, 25. Februar 2007. 

Einzelheiten zur Sparschweinlüge unter Schweinepriester.

T:I:S, 28. Februar 2007

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Thomas Immanuel Steinberg

Schweinepriester 

Der Daily Express verbreitete die Meldung am 24. Oktober 2005 in Großbritannien. Sie schwappte über den Kanal zu Agence France-Presse, in die Bildzeitung und ihren Troß, umrundete den Erdball und landete schließlich bei den Australiern auf dem Frühstückstisch: 

Zwei britische Banken, die Halifax und die NatWest, würden aus Rücksicht auf die Gefühle der Muslime keine Sparschweine mehr aufstellen. 

Wie die Juden, essen bekanntlich auch die Muslime kein Schweinefleisch.

Zwei Jahre und drei Monate später, jetzt also, und per Video (1), säuselt Henryk Broder wie ein Priester über die Wunder von Tschenstochau, führt Madonnen vor, die man mit Weihwasser oder, Schmunzel!, Eierlikör füllen könne, und kommt dann – nein, nicht auf die Juden – sondern auf die Muslime. Mit denen sei nicht zu spaßen. Anhand eines Schweins erkärt der Priester der Gemeinde:

Es gibt schon Sparkassen, die es nicht mehr aufstellen – aus Angst, die Gefühle der Moslems zu verletzen.

Broder hat eine Angstsparkasse gefunden, oder gelogen, in jedem Falle seinem holprigen Leitspruch folgend:  "Es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein." Kleine Scherze, die Christen früher mit Juden getrieben haben, sollen jetzt die Moslems kennenlernen. 

Der Daily Express nämlich, der die Sparschweingeschichte verbreitet hatte, ist in Sachen Islam so zuverlässig wie bei uns der Spiegel oder Markworts Focus: Die Schweinegeschichte stammte vom Lancashire Evening Telegraph, einer Provinzzeitung, und war frei erfunden. Eine aufgeweckte Australierin hat recherchiert –  eine Tätigkeit, über die sich Broder bei Journalisten lustig macht – und eine Woche nach dem Daily Express zwei Mails ins Netz gestellt.  Die eine kam von der Pressestelle der NatWest Bank

An der Geschichte ist absolut nichts dran. Wir haben bis Ende September eine landesweite Sparkampagne durchgeführt, unter anderm mit Bildern von Sparschweinen. Die Kampagne wurde durch die jetzt laufende ersetzt. NatWest hat Sparschweine zur Promotion eingesetzt und wird sie weiter einsetzen. 

Die andere Mail kam von der Halifax Bank:  

Halifax hat keine Sparschweine aus Filialen abgezogen. Wir setzen nämlich schon seit mehreren Jahren in unseren Filialen keine Sparschweine mehr ein.  

Die diskriminierende Mainstream-Ente wurde im Internet aufgespießt und per Video in Hifi- und Lofi-Qualität (RealPlayer) um die Erde geschickt, über zwei Jahre vor Broders Predigt. Den ficht das nicht an, beschert ihm doch Focus-Chef Markwort gerade einen gut dotierten Sudelpreis. Focus hatte die verweste Ente zu Weihnachten 2006 wieder aufgewärmt. Dort hieß es:

Manch Banker soll ja schon überlegen, ob das möglicherweise politisch nicht ganz korrekte Sparschwein verschrottet werden soll, weil Muslime das Schwein für unrein befinden.

 T:I:S, 3. Februar 2007 

Anmerkung

(1) Das Video wurde laut Meldung ohne Angabe des Zeitpunkts inzwischen gelöscht.T:I:S, 19. Mai 2008

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Ansichten über Henryk Broder

Ein Käfig voller Narren

Wie Henryk M. Broder in Wien auf einen anderen Durchgeknallten traf und dabei fast verhaftet wurde

Robert Misik, taz, 27. Februar 2007

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Aber falsch.

Richtig lügen tut er nie.

Christian Geyer, faz.net, T:I:S, 1. Februar 2007

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Über Broders Bestseller "Hurra, wir kapitulieren" 

Zusammenfassung

 Wikipedia, T:I:S, 24. Januar 2007

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Indirektes Plädoyer für den Atomkrieg

In seinem rechtzeitig für die aktuelle Kriegspropaganda erschienenen "Bestseller" Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken warnt Henryk Broder eindringlich vor der "Selbstaufgabe Europas vor moslemischen Horden". Er malt das Gespenst von "1,5 Milliarden Moslems in aller Welt, die chronisch zu Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen" an die Wand und plädiert mit der Suggestivfrage "Was wären die Folgeschäden eines iranischen Atomschlages?" indirekt für einen präventiven Atomkrieg gegen den Iran.

Mohssen Massarrat, T:I:S, 19. Jnuar 2007

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Über das HB-Männchen 

Für andere mag es in einem Zeitalter, in dem die allermeisten Tabus schon längst gebrochen ist, schlicht nichts Faszinierenderes geben als einen Mann, der selbstverloren vor aller Augen mit Scheiße spielt. 

Arne Hoffmann, T:I:S, 17. Januar 2007

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Aus Oberösterreich wurde bekannt...

In Spiegel Online schrieb Broder am 4. Januar in einer Aufzählung angeblicher moslemischer Verrücktheiten, mit denen in Europa viel zu verständnisvoll umgegangen werde: »Aus Oberösterreich wurde bekannt, daß zwei Mütter muslimischer Schüler gegen die Benutzung des Kreuzes als Pluszeichen bei Rechenaufgaben protestierten – ein christliches Symbol sei ihren Kindern nicht zumutbar.«

Tatsache ist, daß in allen moslemischen Ländern das international übliche Pluszeichen in Kreuzform verwendet wird. Das einzige Land, das aus ideologischen Gründen ein eigenes Pluszeichen kreiert hat – in Form eines auf den Kopf gestellten T – ist Israel.

Die Geschichte aus Oberösterreich ist also bestenfalls völlig atypisch und belanglos. Kein vernünftiger Mensch würde aus dem Auftauchen eines Geisterfahrers auf der Autobahn schlußfolgern, daß sich in Deutschland der Linksverkehr durchsetzt und die Polizei bereits kapituliert hat. Einiges deutet außerdem darauf hin, daß der Vorfall mit den beiden Müttern nur ausgedacht ist. Er fand sich zuerst am 22. Dezember vorigen Jahres in einer moslemfeindlichen Glosse der österreichischen Tageszeitung Die Presse – ohne Angabe des Ortes, ohne jedes Detail und ohne Quelle. Andere österreichische Medien scheinen von dem angeblichen Vorfall keine Notiz genommen zu haben. Noch am selben Tag stand die fragwürdige Meldung auf der Webseite »Politically Incorrect«, die hemmungslose Antimoslemhetze mit blindem proisraelischen Hurra-Patriotismus verbindet. 

Seither geistert die angebliche Geschichte aus Oberösterreich durch die einschlägigen Blogs, zusammen mit aggressiv rassistischen Kommentaren, in denen sich selbsternannte Herrenmenschen über die unterstellte Dummheit der Moslems lustig machten. Motto: selbst schuld, wenn sie nichts lernen wollen!

Knut Mellenthin, T:I:S, 17. Januar 2007

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Zeitvertreib nach Weihnachten:  

Knallkopp, Schwachkopf - oder umgekehrt 

Arne Hofmann, T:I:S, 5. Januar 2007 

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Broders Kampf gegen den Untergang des Abendlandes

Knut Mellenthin, T:I:S, 3. Januar 2007

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Zeitvertreib zu Weihnachten: 

Wir basteln uns einen Holocaustleugner.

Arne Hoffmann, 26. Dezember 2006

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Broders Mitverantwortung. 

Nach einem Vorspann über inhaftierte Journalisten weltweit berichtet Radio Lora (Schweiz) über die Hintergründe der Morddrohung gegen den israelischen Journalisten Shraga Elam. Henryk-M.-Broder-Brigaden würden Elam in seinem Hauseingang umbringen - wie die russische Journalistin Politkowskaja. Der in Zürich lebende Shraga Elam hält den Westberliner Journalisten Henryk M. Broder indirekt für mitverantwortlich für die Drohung. 

MP3-Datei , 25. November 2006 

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Humoristische Hasspredigt

Der Westen gibt im Konflikt mit "dem Islam" klein bei? Das glaubt zumindest ein höchst besorgter Henryk M. Broder in seiner lauen Polemik "Hurra, wir kapitulieren" 

Daniel Bax , taz, 18. November 2006

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Medien haben Angst 

... bekommt der Brandstifter Henryk Modest Broder, der einen sehr lockeren Umgang mit der Wahrheit pflegt und seinen politischen Gegnern mit vulgären Beleidigungen entgegnet, immer mehr Raum, und die Medien haben Angst, ihn zu stark zu kritisieren.

Shraga Elam in einer Mail an den Deutschlandfunk vom 13. November 2006. Das M. in Broders Namen steht nicht für Modest. Broder hat mit dieser Behauptung versucht, einen Scherz zu machen. T:I:S, 22. Oktober 2007   

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Der Deutschlandfunk ist verwirrt.

In Zürich trafen rätselhafte Energien aufeinander...

Kersten Knipp: Streit unter Brüdern. Wie sich unter deutschen Juden ein Zwist entwickelt hat. Kultur heute, 12.11.2006, 17:30 Uhr. Manuskript  ; MP3 und Flash unter 13.11.06 - Einmal hören, wie Broder mit Andersdenkenden umgeht

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Vollkommen ungeeignet

... halte ich Sie für vollkommen ungeeignet, Frau Langer auf irgendeinem Podium zu ersetzen.

Paech an Broder, 7. November 2006

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Israelis morden weiter, Aufregung über Zyniker lenkt nur ab  

Ich finde, es lohnt nicht weiter, sich über die Broders dieser Zeit aufzuregen, da sie uninteressante, weil zynische Weltanschauungen vertreten. Das Ganze lenkt nur von der eigentlichen Katastrophe ab, die sich im Nahen Osten abspielt – zum Beispiel die weiter andauernde israelische Militärintervention im Gazastreifen, die seit Beginn mehr als 600 Tote gefordert hat.

Heike Hänsel, Linkspartei.PDS, 6. November 2006

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Roger de Weck hat versucht, mit Henryk Broder zu reden. 

Er hechelt und hetzt und sieht sich gehetzt: von der RAF, von den Kommunisten und vom Islam; Broder redet, ohne Luft zu holen. Es müffelt unter der Achsel des Guten. mp3 oder Video, 5. November 2006

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Viele lieben Haßbotschaften

Offensichtlich schätzen viele Leute Broders Stil, seinen lockeren Umgang mit Fakten und seine Hassbotschaften.

Shraga Elam: Ein Bericht über die ELS-Podiumdiskussion mit Henryk Modest Broder in Zürich, 5. November 2006

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Reine Kriegshetze

Broders Äußerungen über den Islam sind tatsächlich reine Kriegshetze.

Werner Pirker, junge Welt, 4. November 2006

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Schaum vorm Mund

Wenn der Spiegel-Journalist Henryk Broder von der Linkspartei spricht, hat er meist Schaum vorm Mund. »Angeber, Knalltüten und Wichtigtuer« ist noch das Harmloseste was ihm einfällt, wenn er zuvor gut und reichlich gegessen hat. Doch wenn Broder schlecht gelaunt ist, setzt es auch schon mal härtere Worte wie »Antisemiten« und »Nationalbolschewisten«. Aber den Gregor Gysi mag Broder...

Knut Mellenthin, junge Welt, 3. November 2006

Noch mehr Ansichten bei Erhard Arendt

T:I:S, im November 2006

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Thomas Immanuel Steinberg

Achse des Guten qualmt von Zürich bis zum Deutschlandfunk 

Broder mißbilligt Aktion 11 000 Kinder

200 Leute, darunter der Webmaster von SteinbergRecherche, fanden schlecht, daß Henryk M. Broder statt Felicia Langer in Zürich an einer Podiumsdiskussion teilnahm. Broder dagegen fand das so gut, daß er sich den Berichterstatter über die Veranstaltung selber mitbrachte: Burkhard Müller-Ullrich, wie Broder Rädchen auf der Achse des Guten, konstatierte im Deutschlandfunk (1) ganz in des Kameraden Tonlage einen „Tumult in Zürich um Holocaust-Opfer“.  

Broder, der Auslöser des Tumults, sprach sich auf dem Podium in Zürich gegen die Aktion „11 000 Kinder“ aus, die in Deutschland vom Internetportal German Foreign Policy angeregt wurde und inzwischen viele Fürsprecher hat. Die Aktion soll die Deutsche Bahn dazu bringen, daß sie auf deutschen Bahnhöfen die Bilder von einigen der 11 000 Kinder ausstellt, die aus Frankreich durch Deutschland in die Vernichtungslager in Osteuropa transportiert wurden. Im Gegensatz zur Deutschen Bahn hatte die französische SNCF die Ausstellung auf zahlreichen französischen Bahnhöfen gezeigt.   

Müller-Ullrich nannte die geplante Ausstellung eine "KZ-Bilderausstellung"   was für ein Qualm.

T:I:S, 30. Oktober 2006

Anmerkung

(1) Burkhard Müller-Ullrich: Tumult in Zürich um Holocaust-Opfer. Deutschlandfunk,  Kultur heute, 30. Oktober 2006 17:53 h, 3 Min 21, Audio-Flash

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Thomas Immanuel Steinberg

Der antisemitische Popanz 

Broder, der Alt-Berliner Zionist und Kommunistenfresser, hat was gegen Antizionismus. In einem Interview (1) erklärt er: 

„Es gibt keinen Antizionismus, der seinen Ursprung nicht im Antisemitismus hätte.“

Die Diffamierung ist lukrativ, seit sogar der Spiegel seine Judäophobie durch Judäophilie ersetzt  hat. Da oft wiederholt, langweilt sie. Broder jedoch wird verhaltensauffällig, weil er sie auf einen bisher unbekannten Personenkreis bezieht: Speziell „der jüdische Antisemit, als jüdischer Antizionist verkleidet, bestreitet erst mal das Recht der Juden, überhaupt dort zu sein“, nämlich in Palästina.

Nun leben Juden seit ein paar tausend Jahren in Palästina, arabisch-sprachig seit vielen Jahrhunderten. Es gab viele Juden, die sich als Palästinenser verstanden, sogar noch, als sich Israel auf palästinensischem Gebiet bereits staatlich etabliert hatte. Daß jemand, gar ein Jude, ihnen das Recht streitig gemacht hätte, in Palästina zu leben, behauptet bisher nur Broder.

Wohl aber haben Juden Juden das Recht abgesprochen, einen jüdischen Staat nach zionistischem Konzept einzurichten. So wie bis heute Juden Juden das Recht absprechen, befestigte jüdische Siedlungen unter staatlichem israelischem Schutz im Westjordanland einzurichten - ohne ihnen in irgendeiner Weise das Recht abzusprechen, im Westjordanland zu leben. Die Antizionisten, damals wie heute, bestreiten niemandem das Recht, irgendwo zu sein. Sie bestreiten, daß jemand, ob Jude oder Nicht-Jude, das Recht hat, andere von ihrem Land zu vertreiben, sie ihrer Ressourcen zu berauben und sie bei Gegenwehr einzusperren oder zu töten – so, wie die Zionisten es tun, seit sie in Palästina sind.

Zweitens, so Broder weiter, mache der jüdische Antisemit, als jüdischer Antizionist verkleidet, „die Juden für alles verantwortlich, was dort passiert, er idealisiert die Araber und dämonisiert die Juden“. Broder nennt bekannte Namen: Noam Chomsky, Shraga Elam, Norman Finkelstein – auf keinen trifft die Beschreibung zu; keiner von ihnen idealisiert „die Araber“ oder dämonisiert „die Juden“.  Alle drei haben sich über den Zionismus und seine teils jüdischen Vertreter negativ geäußert, über andere Juden oder „Araber“ – Broder meint wahrscheinlich christliche oder muslimische Palästinenser – positiv oder ebenfalls negativ.

Drittens: Der nicht identifizierbare jüdische, antisemitische Lebensrechtsbestreiter, Araber-Idealisierer und Juden-Dämonisierer schleiche sich „in das Gemüt der Antisemiten ein... Es gibt einen jüdischen Antisemitismus, und er speist sich aus dem Wunsch, den Antisemiten die Botschaft zu übermitteln: Verschone mich.“

Broder fantasiert – über ein Fabelwesen. Daraus spricht der Wunsch, jedem, ob Jude oder Kesselflicker, die Botschaft zu übermitteln: Ich bin da.

Ja, Broderliner. Hast du schon deine Milch getrunken?

T:I:S, 15. Juli 2006  

Anmerkung

(1) "Wir sind alle traumatisiert". Der Publizist und Journalist Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus, Selbsthass und Judenfragen. tachles.ch , 14. Juli 2006; gratis lesbar bei Hagalil.

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Der sieche Westberliner 

Die DDR sei in jeder Beziehung der letzte Schrott gewesen. Eine, die’s anders sieht, sei eine DDR-Mumie; und die ihr beispringen, Deppen und Knallchargen. Wer sowas schreibt, hat ein Problem: Ihm ist unwohl, aber er weiß nicht, warum. Er drückt nicht aus, er übergibt sich. Aus dem tatsächlich sowas brach, plagt ein weiteres Problem. Vor Ekel hat er den Auswurf nicht mehr angeschaut. Die Brocken hängen jetzt im Netz: Rastaetten, ein kleines Dejavus, riss sich sich, Bundesverdisnstkreuz.

Es riecht streng. 

T:I:S, Juli 2006

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Mit freundlicher Genehmigung von www.arbeiterfotografie.com - T:I:S, 23. Mai 2006. Dazu auch BILD-Zeitung 

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Zur Falschmeldung über die iranische Kleiderordnung siehe auch Bröckers, T:I:S, 26. Mai 2006; über die Entschuldigung der kanadischen National Post und die die Quelle der Falschmeldung, nämlich den kriminellen Journalisten Amir Taheri von der PR-Firma Benador Associates, berichtet

Thomas Immanuel Steinberg

Jubel-Perser 

Am 2. Juni 1967 jubelten dem Schah von Persien vor der Deutschen Oper Berlin ein paar gut gekleidete Herren zu. Dann prügelten sie auf linke Demonstranten ein. Das waren die Jubel-Perser. 

Amir Taheri jubelte von 1972 bis 1979, also bis zu seinem Sturz, dem Schah zu. Da war er Chefredakteur der größten iranischen Tageszeitung. 27 Jahre später behauptet er in der kanadischen Zeitung National Post vom Freitag, dem 19. Mai 2006, das Teheraner Parlament habe beschlossen: Juden müssen im Iran künftig einen gelben Stoffstreifen an der Kleidung tragen, Anhänger des Zarathustra-Kults einen blauen Streifen und Christen ein rotes Abzeichen. 

Die Front der israelisch-US-amerikanischen Kriegstreiber jault auf vor Freude über diese weitere Tartarenmeldung zu Ahmadi Nedschads Iran. Henryk, das Vögelchen, trällert dazu am Samstag, dem 20. Mai um 10.50 h in seiner unübertrefflich spaßigen Art: „Hurra, der Judenstern ist wieder da!“ 

Doch schon am Vorabend, am 19. Mai 2006 um 09:07 PM war bei Yahoo Großbritannien zu lesen, was Irans jüdischer Parlaments-Abgeordneter Maurice Motammed zur Meldung meinte: „Dieser Bericht ist vollständig erfunden und völlig falsch... Das ist eine Lüge, die Leute, die sie aufgestellt haben, wollten damit politisch punkten.“ AP hat den iranischen Gesetzestext eingesehen und Motammeds Aussage am Samstag bestätigt

Was macht unser Alt-Berliner Jubel-Perser, der Broderliner? Stellt er in Frage, was der exil-iranische Stinkstiefel aus Kanada behauptet hat? Entschuldigt er sich für die fehlende Recherche? Löscht er gar die Meldung und schämt sich still für seine neueste, eine abermals mißlungene Ferkelei? 

Nichts da. Noch heute, am Montag, dem 22. Mai 2006 um 21 Uhr steht der Polit-Märchen-Text unverändert bei Broder im Netz. Prügeln macht einfach mehr Spaß als berücksichtigen, was einer sagt, der offenbar die Fakten kennt - und sei's ein Glaubensbruder.

T:I:S, 22. Mai 2006

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Hajo G. Meyer

Henryk M. Broder lässt die Maske fallen. 

     Da ich ein 1924 in Deutschland geborener Jude bin, dem früh und dauerhaft die Werte der Aufklärung vermittelt wurden, glaube ich nun einmal nicht an Gottes Fügung. Doch ich hätte mich beinahe dazu verführen lassen, als ich über den unglaublichen Zufall nachdachte, den ich im März vorigen Jahres erlebt habe. Abends von der Leipziger Buchmesse zurückgekehrt, wo die deutsche Version meines Buches Das Ende des Judentums dem Publikum vorgestellt wurde, kommt mir am anderen Morgen der Artikel Freispruch für Israel von Henryk M. Broder unter die Augen.

      Warum ist diese Aufeinanderfolge so merkwürdig? Nun, in meinem Buch trauere ich dem Verlust des Deutschen Judentums meiner Jugend nach, einem Judentum, das so ganz eindeutig die hohen Werte der zwischenmenschlichen Ethik zu seinem zentralen Punkt gemacht hatte. Aber, was im Zusammenhang mit Broders Artikel noch wichtiger ist: Der wesentliche Inhalt meines Buches ist die Ankündigung, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass im Laufe der nächsten zwei Jahrhunderte das Judentum aus der Welt verschwinden wird. Und zwar wodurch? Durch Verrat an seinen innersten Werten. Das Judentum hat der Welt nach zwei Jahrtausenden nichts Positives mehr zu bieten. Auf die Dauer wird es kaum noch Menschen geben, die sich gern zu ihrer jüdischen Herkunft bekennen, im Gegenteil. Eine wachsende Zahl wird sich dieser Herkunft immer mehr schämen. In den Juden, die immer noch stolz sind auf die ethischen und intellektuellen Leistungen des Judentums, steigt die Scham deshalb hoch, weil das grausame, xenophobe, ethnisch säuberende, Blut und Boden anbetende Judentum, wie es im Buch Josua dargestellt ist, immer mehr zum Zentrum gemacht wird. Das geht dann auf Kosten des humanitären Judentums meiner Jugend in Deutschland.

     Das führt nun – um nur ein paar Beispiele zu nennen – zu Aussagen und Tatsachen wie den folgenden:

-         Der Chef des israelischen Generalstabs Mosche Ya’alon verglich vor gut zwei Jahren die Palästinenser mit einem Krebsgeschwür, das er vorläufig noch durch „Chemotherapie“ unschädlich macht.

-         Der israelische Premier Ariel Scharon antwortete auf die Frage, was er von diesem Vergleich halte, dass der General ein zutreffendes Bild gebraucht habe.

-         Welches Volk der zivilisierten Welt lässt es zu, dass man aus dem Grab eines fanatischen Massenmörders, der 29 betende Palästinenser ermordet hat,  einen Wallfahrtsort für fanatische Anhänger dieses Mörders macht?

-          Ein früher kritischer, international anerkannter israelischer Historiker, Benny Morris, erlaubt sich zu schrei