Henryk M. Broder

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Mehr über Broder unter Zionismus und unter Bundeszentrale für politische Bildung. T:I:S, 30. Januar 2008

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Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden.

Henryk M. Broder am 63. Jahrestag der Befreiung mancher Deutscher vom Faschismus im freiheitlich-demokratischen Spiegel

 T:I:S, 8. Mai 2008. Dank an Knut Mellenthin

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Der Broderliner 

Statt klarer Gedanken sind es primitive Reflexe, die in beinah jedem seiner Sätze gegen ihn verwendet werden können. Seine Spezialdisziplin ist der hinkende Vergleich. 

Jüdische Zeitung, 21. April 2008

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Grienend

Wir erlebten einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der überheblich grienend Personen demütigte, weil sie das hatten, was ihm fehlte: Respekt vor der Würde des Menschen.

FAZ online über einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der überheblich grienend Personen demütigt, weil sie das haben, was ihm fehlt: Respekt vor der Würde des Menschen.

T:I:S, 10. April 2008

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David Harnasch... 

...war für den Krieg im Irak, schreibt die taz, und hält jede Art von Sozialismus für gesellschaftlich und wirtschaftlich überaus bedenklich. "Als die Amis in Afghanistan einmarschiert sind und die Taliban weggebombt haben, fand ich das nur unterstützenswert", sagt er. Mit 14, sagt Harnasch, war er auch mal links, hatte grün gefärbte Haare und war Fördermitglied bei Greenpeace. Heute ist er FDP-Mitglied und setzt sich für Freiheit, Demokratie und Globalisierung ein.

Das hört sich blöd und gemein an. Aber wenn Sie ihn erst  auf dem Video angeschaut haben, diesen Broderliner, glauben Sie mir, dann danken Sie Gott, daß Sie ihn nie, nie wieder sehen müssen.

T:I:S, 9. April 2008

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Konzertierte Aktion

Israel-Kritiker am Pranger: Wie Spiegel-Journalist Henryk M. Broder gegen einen Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung mobil macht.

Knut Mellenthin , T:I:S, 31. März 2008

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Stefan Niggemeier: Gehirnfasten mit Henryk M. Broder

Oft sind die einzigen Quellen, die sich für die Informationen finden lassen, fanatische und notorisch unwahre Seiten wie „Politically Incorrect”. Oder Broder selbst. Oder „Politically Incorrect”, das Broder zitiert. 

Niggemeier, T:I:S, 22. Februar 2008. Siehe auch Welt und Bild von Springer

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Les injures sont les raisons de ceux qui ont tort. 

François Fénelon, 1651 – 1715

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Liebesmangel

Ein Spiegel-Journalist schreibt über einen seiner Kritiker: Am liebsten liest er Bild; sein Fanklub liegt im Dunstkreis der Böhsen Onkelz oder hinter der Spatenbräu-Festhalle (Ochsen aller Art) auf der Wiesn, dieser Schmock, Sesselpupser und Korinthenkacker.

Was fehlt dem Spiegel-Journalisten? Liebe, er bräuchte ein wenig Liebe. Doch er kriegt nur Aufmerksamkeit und Honorar und ganz viel Essen. 

T:I:S, 12. Februar 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Spiegel-Star bald im Koma?

Ein Jahresrückblick des Kabarettisten Hagen Rether hat den Spiegel-Autor Henryk M. Broder ins Delirium versetzt

 

Hagen Rethers Jahresrückblick (Video, 8 Minuten)

Die einstige Hetze gegen „Kanaken“, so Rether per Video, sei von unten gekommen, die jetzige gegen den Islam komme von ganz oben.

Rether zeigt als Beleg eine Stern-Ausgabe und mehrere Spiegel-Titel von 2007, die Angst vor Muslimen schüren, und verurteilt den Theologieprofessor Ratzinger und späteren Papst Benedikt als Spalter.

Rether weiter:

Und die Giftmischer von Bush bis bin Laden haben unsere Hirne und unsere Herzen taub gemacht.

Spiegel-Star-Autor Broder („Hurra, wir kapitulieren“ heißt seine Kampfschrift) habe sogar schon kapituliert. Wovor denn, fragt Rether. Vor seiner türkischen Putzfrau? Oder seinem indischen Arzt? (1)

 

Henryk M. Broders Kommentar zu Rethers Jahresrückblick (Text, 8 Zeilen)

Broder nennt den Kabarettisten zunächst einen Dhimmi.

Als Dhimmi ذمّي‎ / ḏimmī bezeichnet man in der islamischen Rechtstradition Monotheisten, also vornehmlich Juden und Christen, die in islamisch beherrschten Ländern mit eingeschränktem Rechtsstatus geduldet und staatlicherseits geschützt werden, so Wikipedia. Im heutigen Deutschland bezeichnen Hetzer gegen den Islam jeden Nicht-Muslim als Dhimmi, der sie angreift.

Anschließend behauptet Broder, Rether melde sich mit seinem Jahresrückblick

freiwillig zum Dienst bei der Leibstandarte “Osama”.

Die Leibstandarte-SS Adolf Hitler, kurz LSSAH oder auch LAH, war laut Wikipedia ein Adolf Hitler persönlich unterstellter paramilitärischer Truppenverband der SS und stellte in der Zeit des Nationalsozialismus das Wachpersonal für Regierungsmitglieder und Regierungsgebäude.

„Osama“ ist der Vorname von bin Laden, laut Rether-Rückblick ein Giftmischer wie Bush, der unsere Hirne und Herzen taub gemacht hat.

Schließlich verrät der Spiegel-Autor, wen er überhaupt angreift, nämlich

...Hagen Rether, der sich sonst am liebsten am (sic!) Papst Benedikt und Präsident Bush abarbeitet.

Der Spiegel-Star dürfte vor Jauche im Bregen demnächst ins Koma fallen.

Prost Neujahr!

T:I:S, 1. Januar 2008

Anmerkung

(1)  Indien hat nach Indonesien und Pakistan die weltweit drittgrößte muslimische Bevölkerung: Etwa 140 Millionen Inder sind Muslime, siehe Wikipedia. T:I:S, 4. Januar 2008

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Erschöpfendes zu Leuten, die andere Leute Spießer nennen

Mumia Abu-Jamal, politischer Aktivist, wurde 1982 wegen Polizistenmordes zum Tode verurteilt und sitzt bis heute im US-Knast. Sein Anwalt Leonard Weinglass hat 1995 bewiesen, daß Mumia Abu-Jamal unschuldig ist. Ulf Panzer, Straf- und Jugendrichter am Amtsgericht Hamburg-Harburg, hat die Beweisführung des US-Anwalts übersetzt

Wolfgang Röhl charakterisiert im Stern Leute, die Mumia Abu-Jamal für unschuldig halten, als Spießer. Michael Miersch, Broderliner, hält Wolfgang Röhls dünkelhaften Auswurf für eine Sozialstudie der Extraklasse.

T:I:S, 31. Dezember 2007

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Die Broder

Wäre er ein wenig schlauer, würde er nicht nur die nom de guerre wechseln, sondern auch auf ein wenig Vielfalt bei den Fehlern achten,

schreibt einer, dem's bei aller kriegerischer Einfalt nicht an inhaltlicher, grammatischer und orthographischer Fehlervielfalt mangelt. Unstillbar sehnsüchtig nach dem Stock, verhaut er sich mit dem Genus eines französischen Substantivs in einer Oberlehrerbemerkung.

T:I:S, 25. Dezember 2007

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zu Broder siehe auch Die Terroristen sind unter uns. T:I:S, 15. Dezember 2007

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Es wächst zusammen, was zusammen gehört

Vera Lengsfeld, die sich gelegentlich  von der Jungen Freiheit interviewen läßt, siehe junge Welt, und David Harnasch, beide antideutsche Broderliner, wenden sich ihrem Hauptgeschäft zu: dem Antikommunismus. Video

Die Kernposition Carl Schmitts, des Kronjuristen Adolf Hitlers, ist das Bindeglied zwischen Junger Freiheit und dem Springer-Flaggschiff Welt, auf dem die beiden Broderliner sich ebenfalls auslassen.

T:I:S, 22. November 2007

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Pirker über Broder

Aus politisch korrektem Antifaschismus ist die aggressivste Kriegstreiberfraktion hervorgegangen. Im Namen eines überlegenen, »emanzipatorisch-aufklärerischen« Wertesystems sollen dem Herrschaftsanspruch des weißen Mannes keine Grenzen mehr gesetzt sein.

 jW, 17. November 2007

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Wie Pack reagiert, wenn man seine Verbrechen anprangert

Herrschendes Pack nennt die, die seine Verbrechen anprangern, Verräter. Das sei Defätismus; gar der Versuch, sich beim großen Feinde einzuschmeicheln: also Hochverrat. 

In Israel regiert Pack, unterstützt von der Mehrzahl jüdischer Vertreter außerhalb Israels. Eine Minderheit der Juden innerhalb und eine große Zahl der Juden außerhalb Israels prangert die Verbrechen des Packs an. 

Das regierende Pack in Israel und seine jüdischen Unterstützer nennen die Juden, die die Verbrechen anprangern, Verräter, nämlich Judenhasser, also selbsthassende Juden. 

In den Worten Broders:

Jüdische Antisemiten haben eine besondere Antenne, die ihnen sagt, dass ihre Existenz als Juden gefährdet ist. Und um diese Gefährdung zu neutralisieren, sorgen sie vor, indem sie kapitulieren, bevor sie angegriffen werden. Sie liefern den Antisemiten Argumente gegen Israel, um damit zu zeigen, dass sie schon auf der richtigen Seite sind. Der Ernstfall ist noch nicht eingetreten, aber sie haben schon die Seite gewechselt; das Boot ist noch nicht untergegangen, aber sie sitzen schon im Rettungsboot.

Der Spiegel-Journalist erkennt auf Hochverrat.

T:I:S, 18. August 2007

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Krankhafte Friedlosigkeit

Henryk M. Broder breitet den Verlauf eines privaten Gesprächs mit Horst-Eberhard Richter und dessen Frau vom Anfang der 90er Jahre im Internet aus. Der Psychoanalytiker Richter hatte kürzlich bei dem islamophoben Antikommunisten Broder krankhafte Friedlosigkeit als Folge früher schwerer narzißtischer Kränkungen und Demütigungen diagnostiziert.

T:I:S, 4. Juli 2007

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Nehmen wir Henryk M. Broder zu wichtig? 

Ich glaube nicht. Broder repräsentiert den Kulturkampf der Rechten gegen die Aufklärung. Thomas Rothschild: Die Achse des Guten. Freitag 25 - 22.06.2007

T:I:S, 22. Juni 2007

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Spiegel-Autor

Das verschwitzte Westberlinerchen nennt am 2. Mai 2007 die bürgerliche taz den "Kinder-Stürmer aus Kreuzberg". Der Stürmer war das Nazi-Wochenblatt, das den Völkermord an den europäischen Juden publizistisch vorbereitete und rechtfertigte. Broder schrieb am 27. April 2007 bereits über die linkssozialistisch-kommunistische junge Welt: "In der 'jungen Welt', wo sich Stürmers Kinder heute austoben..."

T:I:S, 2. Mai 2007

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Die Wahrheit über die Taliban

Nemetico zerpflückt Broders Blüten. T:I:S, 4. April 2007

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Broder plädiert für eine Israelisierung der europäischen Gesellschaften. 

"Das Problem ist eben nicht Broder, es ist die Gesellschaft, die ihn zulässt."

Anis Hamadeh, T:I:S, 1. April 2007

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Karl Kraus 

soll geschrieben haben: “Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.” Daß es nicht genügt, keine Gedanken zu haben, sondern daß man auch unfähig sein muß, sie woanders abzuschreiben, offenbart unser verschwitztes Westberlinerchen.

T:I:S, 27. März 2007; siehe auch BILD-Zeitung

 

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Fortgeschrittene publizistische Legasthenie

 Jony Eisenbergs Spitze gegen das notorisch gebrauchte rassistische Eigenschaftswort "türkischstämmig", zum Beispiel zur näheren Bestimmung von "Frauenrechtlerinnen", interpretiert das verschwitzte Westberlinerchen als rassistisch.

T:I:S, 26. März 2007

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Einige von Broders Falschmeldungen

Brodaganda, T:I:S, 5. März 2007, aktualisiert am 4. August 2007 

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Dr. Ulrike Ackermann-Broder

In Großbritannien werden die Sparschweine aus den Banken geräumt, weil
sie die religiösen Gefühle der Muslime verletzen könnten, die im
Schwein ein unreines Tier sehen.

Zitiert aus: Lob der Dissidenz. Von Ulrike Ackermann. perlentaucher.de, 25. Februar 2007. 

Einzelheiten zur Sparschweinlüge unter Schweinepriester.

T:I:S, 28. Februar 2007

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Thomas Immanuel Steinberg

Schweinepriester 

Der Daily Express verbreitete die Meldung am 24. Oktober 2005 in Großbritannien. Sie schwappte über den Kanal zu Agence France-Presse, in die Bildzeitung und ihren Troß, umrundete den Erdball und landete schließlich bei den Australiern auf dem Frühstückstisch: 

Zwei britische Banken, die Halifax und die NatWest, würden aus Rücksicht auf die Gefühle der Muslime keine Sparschweine mehr aufstellen. 

Wie die Juden, essen bekanntlich auch die Muslime kein Schweinefleisch.

Zwei Jahre und drei Monate später, jetzt also, und per Video, säuselt Henryk Broder wie ein Priester über die Wunder von Tschenstochau, führt Madonnen vor, die man mit Weihwasser oder, Schmunzel!, Eierlikör füllen könne, und kommt dann – nein, nicht auf die Juden – sondern auf die Muslime. Mit denen sei nicht zu spaßen. Anhand eines Schweins erkärt der Priester der Gemeinde:

Es gibt schon Sparkassen, die es nicht mehr aufstellen – aus Angst, die Gefühle der Moslems zu verletzen.

Broder hat eine Angstsparkasse gefunden, oder gelogen, in jedem Falle seinem holprigen Leitspruch folgend:  "Es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein." Kleine Scherze, die Christen früher mit Juden getrieben haben, sollen jetzt die Moslems kennenlernen. 

Der Daily Express nämlich, der die Sparschweingeschichte verbreitet hatte, ist in Sachen Islam so zuverlässig wie bei uns der Spiegel oder Markworts Focus: Die Schweinegeschichte stammte vom Lancashire Evening Telegraph, einer Provinzzeitung, und war frei erfunden. Eine aufgeweckte Australierin hat recherchiert –  eine Tätigkeit, über die sich Broder bei Journalisten lustig macht – und eine Woche nach dem Daily Express zwei Mails ins Netz gestellt.  Die eine kam von der Pressestelle der NatWest Bank

An der Geschichte ist absolut nichts dran. Wir haben bis Ende September eine landesweite Sparkampagne durchgeführt, unter anderm mit Bildern von Sparschweinen. Die Kampagne wurde durch die jetzt laufende ersetzt. NatWest hat Sparschweine zur Promotion eingesetzt und wird sie weiter einsetzen. 

Die andere Mail kam von der Halifax Bank:  

Halifax hat keine Sparschweine aus Filialen abgezogen. Wir setzen nämlich schon seit mehreren Jahren in unseren Filialen keine Sparschweine mehr ein.  

Die diskriminierende Mainstream-Ente wurde im Internet aufgespießt und per Video in Hifi- und Lofi-Qualität (RealPlayer) um die Erde geschickt, über zwei Jahre vor Broders Predigt. Den ficht das nicht an, beschert ihm doch Focus-Chef Markwort gerade einen gut dotierten Sudelpreis. Focus hatte die verweste Ente zu Weihnachten 2006 wieder aufgewärmt. Dort hieß es:

Manch Banker soll ja schon überlegen, ob das möglicherweise politisch nicht ganz korrekte Sparschwein verschrottet werden soll, weil Muslime das Schwein für unrein befinden.

 T:I:S, 3. Februar 2007 

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Ansichten über Henryk Broder

Ein Käfig voller Narren

Wie Henryk M. Broder in Wien auf einen anderen Durchgeknallten traf und dabei fast verhaftet wurde

Robert Misik, taz, 27. Februar 2007

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Aber falsch.

Richtig lügen tut er nie.

Christian Geyer, faz.net, T:I:S, 1. Februar 2007

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Über Broders Bestseller "Hurra, wir kapitulieren" 

Zusammenfassung

 Wikipedia, T:I:S, 24. Januar 2007

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Indirektes Plädoyer für den Atomkrieg

In seinem rechtzeitig für die aktuelle Kriegspropaganda erschienenen "Bestseller" Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken warnt Henryk Broder eindringlich vor der "Selbstaufgabe Europas vor moslemischen Horden". Er malt das Gespenst von "1,5 Milliarden Moslems in aller Welt, die chronisch zu Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen" an die Wand und plädiert mit der Suggestivfrage "Was wären die Folgeschäden eines iranischen Atomschlages?" indirekt für einen präventiven Atomkrieg gegen den Iran.

Mohssen Massarrat, T:I:S, 19. Jnuar 2007

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Über das HB-Männchen 

Für andere mag es in einem Zeitalter, in dem die allermeisten Tabus schon längst gebrochen ist, schlicht nichts Faszinierenderes geben als einen Mann, der selbstverloren vor aller Augen mit Scheiße spielt. 

Arne Hoffmann, T:I:S, 17. Januar 2007

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Aus Oberösterreich wurde bekannt...

In Spiegel Online schrieb Broder am 4. Januar in einer Aufzählung angeblicher moslemischer Verrücktheiten, mit denen in Europa viel zu verständnisvoll umgegangen werde: »Aus Oberösterreich wurde bekannt, daß zwei Mütter muslimischer Schüler gegen die Benutzung des Kreuzes als Pluszeichen bei Rechenaufgaben protestierten – ein christliches Symbol sei ihren Kindern nicht zumutbar.«

Tatsache ist, daß in allen moslemischen Ländern das international übliche Pluszeichen in Kreuzform verwendet wird. Das einzige Land, das aus ideologischen Gründen ein eigenes Pluszeichen kreiert hat – in Form eines auf den Kopf gestellten T – ist Israel.

Die Geschichte aus Oberösterreich ist also bestenfalls völlig atypisch und belanglos. Kein vernünftiger Mensch würde aus dem Auftauchen eines Geisterfahrers auf der Autobahn schlußfolgern, daß sich in Deutschland der Linksverkehr durchsetzt und die Polizei bereits kapituliert hat. Einiges deutet außerdem darauf hin, daß der Vorfall mit den beiden Müttern nur ausgedacht ist. Er fand sich zuerst am 22. Dezember vorigen Jahres in einer moslemfeindlichen Glosse der österreichischen Tageszeitung Die Presse – ohne Angabe des Ortes, ohne jedes Detail und ohne Quelle. Andere österreichische Medien scheinen von dem angeblichen Vorfall keine Notiz genommen zu haben. Noch am selben Tag stand die fragwürdige Meldung auf der Webseite »Politically Incorrect«, die hemmungslose Antimoslemhetze mit blindem proisraelischen Hurra-Patriotismus verbindet. 

Seither geistert die angebliche Geschichte aus Oberösterreich durch die einschlägigen Blogs, zusammen mit aggressiv rassistischen Kommentaren, in denen sich selbsternannte Herrenmenschen über die unterstellte Dummheit der Moslems lustig machten. Motto: selbst schuld, wenn sie nichts lernen wollen!

Knut Mellenthin, T:I:S, 17. Januar 2007

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Zeitvertreib nach Weihnachten:  

Knallkopp, Schwachkopf - oder umgekehrt 

Arne Hofmann, T:I:S, 5. Januar 2007 

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Broders Kampf gegen den Untergang des Abendlandes

Knut Mellenthin, T:I:S, 3. Januar 2007

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Zeitvertreib zu Weihnachten: 

Wir basteln uns einen Holocaustleugner.

Arne Hoffmann, 26. Dezember 2006

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Broders Mitverantwortung. 

Nach einem Vorspann über inhaftierte Journalisten weltweit berichtet Radio Lora (Schweiz) über die Hintergründe der Morddrohung gegen den israelischen Journalisten Shraga Elam. Henryk-M.-Broder-Brigaden würden Elam in seinem Hauseingang umbringen - wie die russische Journalistin Politkowskaja. Der in Zürich lebende Shraga Elam hält den Westberliner Journalisten Henryk M. Broder indirekt für mitverantwortlich für die Drohung. 

MP3-Datei , 25. November 2006 

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Humoristische Hasspredigt

Der Westen gibt im Konflikt mit "dem Islam" klein bei? Das glaubt zumindest ein höchst besorgter Henryk M. Broder in seiner lauen Polemik "Hurra, wir kapitulieren" 

Daniel Bax , taz, 18. November 2006

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Medien haben Angst 

... bekommt der Brandstifter Henryk Modest Broder, der einen sehr lockeren Umgang mit der Wahrheit pflegt und seinen politischen Gegnern mit vulgären Beleidigungen entgegnet, immer mehr Raum, und die Medien haben Angst, ihn zu stark zu kritisieren.

Shraga Elam in einer Mail an den Deutschlandfunk vom 13. November 2006. Das M. in Broders Namen steht nicht für Modest. Broder hat mit dieser Behauptung versucht, einen Scherz zu machen. T:I:S, 22. Oktober 2007   

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Der Deutschlandfunk ist verwirrt.

In Zürich trafen rätselhafte Energien aufeinander...

Kersten Knipp: Streit unter Brüdern. Wie sich unter deutschen Juden ein Zwist entwickelt hat. Kultur heute, 12.11.2006, 17:30 Uhr. Manuskript  ; MP3 und Flash unter 13.11.06 - Einmal hören, wie Broder mit Andersdenkenden umgeht

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Vollkommen ungeeignet

... halte ich Sie für vollkommen ungeeignet, Frau Langer auf irgendeinem Podium zu ersetzen.

Paech an Broder, 7. November 2006

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Israelis morden weiter, Aufregung über Zyniker lenkt nur ab  

Ich finde, es lohnt nicht weiter, sich über die Broders dieser Zeit aufzuregen, da sie uninteressante, weil zynische Weltanschauungen vertreten. Das Ganze lenkt nur von der eigentlichen Katastrophe ab, die sich im Nahen Osten abspielt – zum Beispiel die weiter andauernde israelische Militärintervention im Gazastreifen, die seit Beginn mehr als 600 Tote gefordert hat.

Heike Hänsel, Linkspartei.PDS, 6. November 2006

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Roger de Weck hat versucht, mit Henryk Broder zu reden. 

Er hechelt und hetzt und sieht sich gehetzt: von der RAF, von den Kommunisten und vom Islam; Broder redet, ohne Luft zu holen. Es müffelt unter der Achsel des Guten. mp3 oder Video, 5. November 2006

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Viele lieben Haßbotschaften

Offensichtlich schätzen viele Leute Broders Stil, seinen lockeren Umgang mit Fakten und seine Hassbotschaften.

Shraga Elam: Ein Bericht über die ELS-Podiumdiskussion mit Henryk Modest Broder in Zürich, 5. November 2006

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Reine Kriegshetze

Broders Äußerungen über den Islam sind tatsächlich reine Kriegshetze.

Werner Pirker, junge Welt, 4. November 2006

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Schaum vorm Mund

Wenn der Spiegel-Journalist Henryk Broder von der Linkspartei spricht, hat er meist Schaum vorm Mund. »Angeber, Knalltüten und Wichtigtuer« ist noch das Harmloseste was ihm einfällt, wenn er zuvor gut und reichlich gegessen hat. Doch wenn Broder schlecht gelaunt ist, setzt es auch schon mal härtere Worte wie »Antisemiten« und »Nationalbolschewisten«. Aber den Gregor Gysi mag Broder...

Knut Mellenthin, junge Welt, 3. November 2006

Noch mehr Ansichten bei Erhard Arendt

T:I:S, im November 2006

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Thomas Immanuel Steinberg

Achse des Guten qualmt von Zürich bis zum Deutschlandfunk 

Broder mißbilligt Aktion 11 000 Kinder

200 Leute, darunter der Webmaster von SteinbergRecherche, fanden schlecht, daß Henryk M. Broder statt Felicia Langer in Zürich an einer Podiumsdiskussion teilnahm. Broder dagegen fand das so gut, daß er sich den Berichterstatter über die Veranstaltung selber mitbrachte: Burkhard Müller-Ullrich, wie Broder Rädchen auf der Achse des Guten, konstatierte im Deutschlandfunk (1) ganz in des Kameraden Tonlage einen „Tumult in Zürich um Holocaust-Opfer“.  

Broder, der Auslöser des Tumults, sprach sich auf dem Podium in Zürich gegen die Aktion „11 000 Kinder“ aus, die in Deutschland vom Internetportal German Foreign Policy angeregt wurde und inzwischen viele Fürsprecher hat. Die Aktion soll die Deutsche Bahn dazu bringen, daß sie auf deutschen Bahnhöfen die Bilder von einigen der 11 000 Kinder ausstellt, die aus Frankreich durch Deutschland in die Vernichtungslager in Osteuropa transportiert wurden. Im Gegensatz zur Deutschen Bahn hatte die französische SNCF die Ausstellung auf zahlreichen französischen Bahnhöfen gezeigt.   

Müller-Ullrich nannte die geplante Ausstellung eine "KZ-Bilderausstellung"   was für ein Qualm.

T:I:S, 30. Oktober 2006

Anmerkung

(1) Burkhard Müller-Ullrich: Tumult in Zürich um Holocaust-Opfer. Deutschlandfunk,  Kultur heute, 30. Oktober 2006 17:53 h, 3 Min 21, Audio-Flash

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Thomas Immanuel Steinberg

Der antisemitische Popanz 

Broder, der Alt-Berliner Zionist und Kommunistenfresser, hat was gegen Antizionismus. In einem Interview (1) erklärt er: 

„Es gibt keinen Antizionismus, der seinen Ursprung nicht im Antisemitismus hätte.“

Die Diffamierung ist lukrativ, seit sogar der Spiegel seine Judäophobie durch Judäophilie ersetzt  hat. Da oft wiederholt, langweilt sie. Broder jedoch wird verhaltensauffällig, weil er sie auf einen bisher unbekannten Personenkreis bezieht: Speziell „der jüdische Antisemit, als jüdischer Antizionist verkleidet, bestreitet erst mal das Recht der Juden, überhaupt dort zu sein“, nämlich in Palästina.

Nun leben Juden seit ein paar tausend Jahren in Palästina, arabisch-sprachig seit vielen Jahrhunderten. Es gab viele Juden, die sich als Palästinenser verstanden, sogar noch, als sich Israel auf palästinensischem Gebiet bereits staatlich etabliert hatte. Daß jemand, gar ein Jude, ihnen das Recht streitig gemacht hätte, in Palästina zu leben, behauptet bisher nur Broder.

Wohl aber haben Juden Juden das Recht abgesprochen, einen jüdischen Staat nach zionistischem Konzept einzurichten. So wie bis heute Juden Juden das Recht absprechen, befestigte jüdische Siedlungen unter staatlichem israelischem Schutz im Westjordanland einzurichten - ohne ihnen in irgendeiner Weise das Recht abzusprechen, im Westjordanland zu leben. Die Antizionisten, damals wie heute, bestreiten niemandem das Recht, irgendwo zu sein. Sie bestreiten, daß jemand, ob Jude oder Nicht-Jude, das Recht hat, andere von ihrem Land zu vertreiben, sie ihrer Ressourcen zu berauben und sie bei Gegenwehr einzusperren oder zu töten – so, wie die Zionisten es tun, seit sie in Palästina sind.

Zweitens, so Broder weiter, mache der jüdische Antisemit, als jüdischer Antizionist verkleidet, „die Juden für alles verantwortlich, was dort passiert, er idealisiert die Araber und dämonisiert die Juden“. Broder nennt bekannte Namen: Noam Chomsky, Shraga Elam, Norman Finkelstein – auf keinen trifft die Beschreibung zu; keiner von ihnen idealisiert „die Araber“ oder dämonisiert „die Juden“.  Alle drei haben sich über den Zionismus und seine teils jüdischen Vertreter negativ geäußert, über andere Juden oder „Araber“ – Broder meint wahrscheinlich christliche oder muslimische Palästinenser – positiv oder ebenfalls negativ.

Drittens: Der nicht identifizierbare jüdische, antisemitische Lebensrechtsbestreiter, Araber-Idealisierer und Juden-Dämonisierer schleiche sich „in das Gemüt der Antisemiten ein... Es gibt einen jüdischen Antisemitismus, und er speist sich aus dem Wunsch, den Antisemiten die Botschaft zu übermitteln: Verschone mich.“

Broder fantasiert – über ein Fabelwesen. Daraus spricht der Wunsch, jedem, ob Jude oder Kesselflicker, die Botschaft zu übermitteln: Ich bin da.

Ja, Broderliner. Hast du schon deine Milch getrunken?

T:I:S, 15. Juli 2006  

Anmerkung

(1) "Wir sind alle traumatisiert". Der Publizist und Journalist Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus, Selbsthass und Judenfragen. tachles.ch , 14. Juli 2006; gratis lesbar bei Hagalil.

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Der sieche Westberliner 

Die DDR sei in jeder Beziehung der letzte Schrott gewesen. Eine, die’s anders sieht, sei eine DDR-Mumie; und die ihr beispringen, Deppen und Knallchargen. Wer sowas schreibt, hat ein Problem: Ihm ist unwohl, aber er weiß nicht, warum. Er drückt nicht aus, er übergibt sich. Aus dem tatsächlich sowas brach, plagt ein weiteres Problem. Vor Ekel hat er den Auswurf nicht mehr angeschaut. Die Brocken hängen jetzt im Netz: Rastaetten, ein kleines Dejavus, riss sich sich, Bundesverdisnstkreuz.

Es riecht streng. 

T:I:S, Juli 2006

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Mit freundlicher Genehmigung von www.arbeiterfotografie.com - T:I:S, 23. Mai 2006. Dazu auch BILD-Zeitung 

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Zur Falschmeldung über die iranische Kleiderordnung siehe auch Bröckers, T:I:S, 26. Mai 2006; über die Entschuldigung der kanadischen National Post und die die Quelle der Falschmeldung, nämlich den kriminellen Journalisten Amir Taheri von der PR-Firma Benador Associates, berichtet

Thomas Immanuel Steinberg

Jubel-Perser 

Am 2. Juni 1967 jubelten dem Schah von Persien vor der Deutschen Oper Berlin ein paar gut gekleidete Herren zu. Dann prügelten sie auf linke Demonstranten ein. Das waren die Jubel-Perser. 

Amir Taheri jubelte von 1972 bis 1979, also bis zu seinem Sturz, dem Schah zu. Da war er Chefredakteur der größten iranischen Tageszeitung. 27 Jahre später behauptet er in der kanadischen Zeitung National Post vom Freitag, dem 19. Mai 2006, das Teheraner Parlament habe beschlossen: Juden müssen im Iran künftig einen gelben Stoffstreifen an der Kleidung tragen, Anhänger des Zarathustra-Kults einen blauen Streifen und Christen ein rotes Abzeichen. 

Die Front der israelisch-US-amerikanischen Kriegstreiber jault auf vor Freude über diese weitere Tartarenmeldung zu Ahmadi Nedschads Iran. Henryk, das Vögelchen, trällert dazu am Samstag, dem 20. Mai um 10.50 h in seiner unübertrefflich spaßigen Art: „Hurra, der Judenstern ist wieder da!“ 

Doch schon am Vorabend, am 19. Mai 2006 um 09:07 PM war bei Yahoo Großbritannien zu lesen, was Irans jüdischer Parlaments-Abgeordneter Maurice Motammed zur Meldung meinte: „Dieser Bericht ist vollständig erfunden und völlig falsch... Das ist eine Lüge, die Leute, die sie aufgestellt haben, wollten damit politisch punkten.“ AP hat den iranischen Gesetzestext eingesehen und Motammeds Aussage am Samstag bestätigt

Was macht unser Alt-Berliner Jubel-Perser, der Broderliner? Stellt er in Frage, was der exil-iranische Stinkstiefel aus Kanada behauptet hat? Entschuldigt er sich für die fehlende Recherche? Löscht er gar die Meldung und schämt sich still für seine neueste, eine abermals mißlungene Ferkelei? 

Nichts da. Noch heute, am Montag, dem 22. Mai 2006 um 21 Uhr steht der Polit-Märchen-Text unverändert bei Broder im Netz. Prügeln macht einfach mehr Spaß als berücksichtigen, was einer sagt, der offenbar die Fakten kennt - und sei's ein Glaubensbruder.

T:I:S, 22. Mai 2006

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Hajo G. Meyer

Henryk M. Broder lässt die Maske fallen. 

     Da ich ein 1924 in Deutschland geborener Jude bin, dem früh und dauerhaft die Werte der Aufklärung vermittelt wurden, glaube ich nun einmal nicht an Gottes Fügung. Doch ich hätte mich beinahe dazu verführen lassen, als ich über den unglaublichen Zufall nachdachte, den ich im März vorigen Jahres erlebt habe. Abends von der Leipziger Buchmesse zurückgekehrt, wo die deutsche Version meines Buches Das Ende des Judentums dem Publikum vorgestellt wurde, kommt mir am anderen Morgen der Artikel Freispruch für Israel von Henryk M. Broder unter die Augen.

      Warum ist diese Aufeinanderfolge so merkwürdig? Nun, in meinem Buch trauere ich dem Verlust des Deutschen Judentums meiner Jugend nach, einem Judentum, das so ganz eindeutig die hohen Werte der zwischenmenschlichen Ethik zu seinem zentralen Punkt gemacht hatte. Aber, was im Zusammenhang mit Broders Artikel noch wichtiger ist: Der wesentliche Inhalt meines Buches ist die Ankündigung, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass im Laufe der nächsten zwei Jahrhunderte das Judentum aus der Welt verschwinden wird. Und zwar wodurch? Durch Verrat an seinen innersten Werten. Das Judentum hat der Welt nach zwei Jahrtausenden nichts Positives mehr zu bieten. Auf die Dauer wird es kaum noch Menschen geben, die sich gern zu ihrer jüdischen Herkunft bekennen, im Gegenteil. Eine wachsende Zahl wird sich dieser Herkunft immer mehr schämen. In den Juden, die immer noch stolz sind auf die ethischen und intellektuellen Leistungen des Judentums, steigt die Scham deshalb hoch, weil das grausame, xenophobe, ethnisch säuberende, Blut und Boden anbetende Judentum, wie es im Buch Josua dargestellt ist, immer mehr zum Zentrum gemacht wird. Das geht dann auf Kosten des humanitären Judentums meiner Jugend in Deutschland.

     Das führt nun – um nur ein paar Beispiele zu nennen – zu Aussagen und Tatsachen wie den folgenden:

-         Der Chef des israelischen Generalstabs Mosche Ya’alon verglich vor gut zwei Jahren die Palästinenser mit einem Krebsgeschwür, das er vorläufig noch durch „Chemotherapie“ unschädlich macht.

-         Der israelische Premier Ariel Scharon antwortete auf die Frage, was er von diesem Vergleich halte, dass der General ein zutreffendes Bild gebraucht habe.

-         Welches Volk der zivilisierten Welt lässt es zu, dass man aus dem Grab eines fanatischen Massenmörders, der 29 betende Palästinenser ermordet hat,  einen Wallfahrtsort für fanatische Anhänger dieses Mörders macht?

-          Ein früher kritischer, international anerkannter israelischer Historiker, Benny Morris, erlaubt sich zu schreiben, dass es besser gewesen wäre, wenn David Ben Gurion 1948 die ethnischen Säuberungen weitaus gründlicher zu Ende geführt hätte. Dann bestünde heute das Problem zwischen Israelis und Palästinensern gar nicht. Was der Herr Professor anscheinend vergessen hat, ist, dass wenn Hitler seine Endlösung  schneller und gründlicher durchgeführt hätte, das ganze Problem noch früher eliminiert worden wäre.  

       Wegen dieser Signale und vieler anderer, die in meinem Buch schon vor eineinhalb Jahren in der holländischen Orginalausgabe angeführt wurden, kam ich zu dem Schluss, dass das Judentum sich selbst verrät und daran zu Grunde gehen wird. Und genau in dem Moment, wo auch das deutsche Publikum meine Gedanken zur Kenntnis nehmen kann, kommt Herr Broder, um mir schon jetzt zu bezeugen, dass das Judentum – jedenfalls dasjenige, das er vertritt – kaum tiefer sinken kann. Denn wenn ich nicht sicher wäre, dass es wirklich so gedruckt steht, würde ich nicht glauben, dass ein jüdischer, in Deutschland lebender Journalist im Jahr 2005 so etwas schreiben kann:  

Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so, nachdem es die Juden fast 2000 Jahre lang mit der Rolle der ewigen Opfer versucht und dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr Spass, Täter als Opfer zu sein.“ [Fettdruck von mir H.G.M.] 

        Ja, hier hat Herr Broder vollkommen Recht! Aus meinem Verbleib im Vernichtungslager Auschwitz-Gleiwitz I erinnere ich mich noch lebhaft, wieviel Spass der SS-Hauptscharführer Moll hatte, wenn er seinen grossen Schäferhund auf einen meiner Kameraden hetzte. Der lachte sich wirklich halb tot dabei, vor allem wenn der Jude dann auch noch zu weinen und zu flehen anfing. Nach seinem schweren Leben als Kommandant der Gaskammern in Auschwitz war ihm von seinem Vorgesetzten vergönnt, im Frühjahr 1944 sein eigenes Arbeits-Vernichtungslager, Gleiwitz I, zu kommandieren und sein Tätersein zu geniessen. Auch stimmt es, dass ich von mir, der das mit ansehen musste, sagen kann : „I was not amused“. Wem dieses Beispiel zu absurd erscheint, der sollte wissen, dass in Ha‘aretz berichtet wurde, dass ein Hund der israelischen Grenzpolizei ein palästinensisches Kind angegriffen hat, das dann schliesslich tot geschossen wurde. Das war zwar ein Irrtum, aber nach Herrn Broder werden die Polizisten schon ihren Spass gehabt haben.

          Wenn dieser Herr in diesem Punkt so völlig Recht hat, so hat er, was einen anderen Punkt in dieser Passage betrifft, beinahe genauso viel Unrecht. Ich meine seine Aussage „Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer“. Wie wahr oder falsch diese Aussage ist, hängt von zwei Faktoren ab: Erstens, was für ein Mensch war man in ethischer Hinsicht, bevor man Täter wurde. Zweitens, was versteht man unter „Leben“ in dem Wort Lebenserwartung? Wenn man, bevor man zum Täter wurde, oder sich zur Täterschaft  hat verführen lassen, ein wirklich anständiger Mensch mit einem Gewissen war, dann führt man nach den Taten kein Leben mehr. Dies gilt auch dann, wenn man physisch fortfährt zu leben. Die früher anständige Seele ist so beschädigt, dass das Leben, das einem noch geblieben ist, nicht mehr lebenswert ist. Dies alles ist gerade in unserer Zeit zur Genüge bekannt, wo so viele von den Leuten, die sich zu Tätern haben machen lassen, in psychischer Not sind, und ohne psychiatrische Hilfe gar nicht weiterleben können. Es ist natürlich anders, wenn man eigentlich kaum weiss, was humanitäre Werte sind und was ein Gewissen bedeutet. Wenn man dann die Gelegenheit bekommt, zum Täter zu werden, dann kann man tatsächlich, wie ich mit eigenen Augen gesehen habe und oben beschrieben habe, eine Menge Spass haben und obendrein noch ein langes vergnügtes Leben geniessen. Nun kenne ich Herrn Broder nicht und kann also nicht beurteilen, zu welcher der hier beschriebenen Kategorien er gehört. Von einem in seinem Artikel genannten Freund, dem holländischen Autor Leon de Winter, der regelmässig sehr ähnliche Texte wie Herr Broder produziert, wenn auch bisher nicht ganz so hahnebüchen wie der hier besprochene, ist da schon mehr bekannt. Er hat vor einigen Jahren dem inwischen verstorbenen Interviewer Ischa Meijer gesagt: 

 „Durch den [Zweiten Welt-] Krieg sind bestimmte Aspekte der jüdischen Tradition zu einem Tabu geworden. Darum wusste ich bis vor ein paar Jahren nicht, dass im neunzehnten Jahrhundert jüdische Räuberbanden durch Brabant zogen. Und von diesen Leuten bin ich ein direkter Nachfahre. Raubend, brandschatzend und betrügend haben wir das brabantische Land verunsichert“. 

        Es ist durchaus möglich, dass man mit so einem Familienhintergrund ohne Schaden an der Seele zum Täter wird und daran Vergnügen hat. Für mich selbst aber gilt als wichtigste Lehre aus meiner Auschwitz-Erfahrung: Wir Juden sollten nie so werden wie unsere Täter. Denn nur dann ist es möglich, dem Opfer unserer Toten nach jüdischer Tradition Sinn zu geben. Es heisst ja ausdrücklich in der Tora: Behandele den Fremdling wie einen von euch, habe ihn lieb, er ist wie du, auch du bist Fremdling gewesen in Ägypten. Es steht ausdrücklich NICHT da: Weil ihr dort schlecht behandelt worden seid, könnt ihr auch Fremdlinge schlecht behandeln. Obendrein bekämen die verbrecherischen Täter durch uns noch im Nachhinein Recht mit ihrer Behauptung, dass wir doch wirklich Untermenschen sind. Alle anständigen Juden beschämend, denken Herr Broder und seinesgleichen völlig anders. Es wird uns kein Glück bringen.

Im Mai 2006

T:I:S, 18. Mai 2006

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siehe auch Andreas Hauß: Broders Welt  und die Frankfurter Rundschau über Alan M. Dershowitz' Buch: Plädoyer für Israel. Warum die Anklagen gegen Israel aus Vorurteilen bestehen, mit einem Vorwort von Henryk M. Broder. T:I:S, 24. Dezember 2005

Thomas Immanuel Steinberg:

Ein bißchen Spaß muß sein.

Henryk M. Broder über die zionistischen Täter

Henryk M. Broder, fanatischer Zionist wie Ariel Scharon, polemisiert im Spiegel gegen Gott und die Welt. Auf seiner Internet-Seite läßt er als Gastautor Rolf Behrens zum Mord hetzen. Der durfte inzwischen an der Bonner – nicht der Hamburger Universität – Scharon-Gegner als Antisemiten diffamieren, siehe Rolf Behrens. Abraham Melzer, jüdischer Verleger in Neu-Isenburg bei Frankfurt, hat festgestellt: Henryk M. Broder selbst sät unablässig Haß; er versucht, Menschen wie Elfriede Jelinek, den kanadischen Professor Bodemann und den greisen Nazi-Verfolgten Hajo G. Meyer fertig zu machen. Den Zionisten Israels hält ihr Parteigänger Broder zugute, es mache eben mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein. Abraham Melzer hat sich an Broders Chef beim Spiegel gewandt. 

Zwei Vorbemerkungen: 

1. Broder nennt seine Gegner oft „Schmock“. Im Jiddischen drückt die Bezeichnung offenbar die heftige Ablehnung des Bezeichneten durch den Bezeichner aus und hat keine weitere inhaltliche Bedeutung.* Im Deutschen ist ein Schmock ein gesinnungsloser Journalist. Der Antisemit Gustav Freytag („Soll und Haben“, dort die zweite Rezension) hat den Begriff in diesem Sinne ins Deutsche eingeführt. Der Zionist Broder braucht die Antisemiten. Er liefert ihnen die Steilvorlagen aus der Schmuddelecke des 19. Jahrhunderts.

* Schmock bedeutet laut Itzik Luden, Chefredakteur der jiddischen Zeitschrift Lebns Fragn, dasselbe wie Potz, nämlich Penis, und im übertragenen Sinne Arschloch. Dank für die Recherche an Shraga Elam. T:I:S, 22. Mai 2006 

2. Abraham Melzer bemüht Artikel 1 des Grundgesetzes, die unantastbare Menschenwürde. Es würde reichen, wenn einer der Freßfeinde von Broder sich unser aller erbarmen und vom Hetzer Schadensersatz einklagen würde. Bei Broder ist viel zu holen.  

 

Melzer Verlag GmbH, Gärtnerweg 7, 63263 Neu-Isenburg                                                                                                                                           26. Juli 2005

DER SPIEGEL
Herrn Stefan Aust
Brandswiete 19 

20457 Hamburg 

Lieber Herr Aust, 

ich schreibe Ihnen bezüglich Herrn Henryk Broder, Mitglied des Redaktionskollegiums beim SPIEGEL. Ich weiss nicht, ob Ihnen bewusst ist, dass Ihr Kollege auf seiner Homepage und der Homepage von „Die Achse des Guten“ (!) regelmäßig eine größere Anzahl von Personen diffamiert. Nichts gegen Kritik und scharfe Polemik, aber Diffamierung ist eine andere Sache. Seine letzte Zielscheibe war die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die er als „Schmock der Woche“ tituliert hat. „Schmock der Woche“ auf Jiddisch bedeutet nichts anderes als „Arschloch der Woche“. 

So hat Herr Broder, weil ihm ein Beitrag von Professor Bodemann in der Süddeutschen Zeitung nicht gefallen hat, den in Kanada lehrenden Bodemann als „Mega-Schmock des Jahres“ diffamiert und in seinem Beitrag u.a. geschrieben: „Bodemann ist ein promovierter Schwachkopf“, ein „selbstgerechter Trottel“, „Bodemann ist so blöd, dass verglichen mit ihm ein Kuhfladen noch als Pizza Margarita durchgehen könnte.“ Etc. 

Die Liste seiner Opfer ist inzwischen lang und sieht wie ein „Who is Who“ der deutschen Gesellschaft aus: Elfriede Jelinek, Robert Menasse, Prof. Dr. Erwin Häckel, André Brie, Peter Eisenmann, Antje Vollmer, Sir Peter Ustinov, Michael Degen, Heinz Berggruen, Iris Berben, Roger Willemsen, Rafael Seligmann, Paul Spiegel, Günther Rühle, Herta Däubner-Gmelin und viele andere. 

Dies alles wäre weniger empörend, wenn Broder nicht zunehmend auch nazistische Stereotypen benutzen würde, die die Antisemiten und Nazis seit Jahrhunderten uns Juden gegenüber verwendet haben: die Juden sind, wie im Falle Bodemann „Trittbrettfahrer“ der deutschen Kultur und eigentlich „blinde Passagiere in Deutschland“. Hierzu passt, was Herr Broder vor wenigen Wochen in der „Jüdischen Allgemeinen“ geschrieben hatte – seine Lehre, die er aus Auschwitz gezogen hat: „Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so … Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein“. 

Anlässlich unseres Vortrages an der Universität in Leipzig im Rahmen der dort stattfindenden Ringvorlesung Israel/Palästina hat Broder in der Homepage „Die Achse des Guten“(!) unter der Überschrift: „Holo mit Hajo – wie zwei Juden für die Leipziger den Hitler machen“ wieder seine primitiven und äußerst unappetitlichen Beleidigungen veröffentlicht, die darin gipfeln, dass der 81-jährige Hajo G. Meyer als ein „Berufsüberlebender“ beleidigt wird. Das gegenüber einem Mann, der in seinem langen Leben zwei Berufskarrieren erfolgreich hinter sich gebracht hat: eine, von 34 Jahren als technischer Forscher und während der letzten zehn Jahre als Direktor eines der größten Industrielaboratia der Welt. Eine zweite, von neunzehn Jahren als Geigenbauer. Von mir sagt er, dass ich als jüdischer Verleger, eine „Lücke entdeckt habe, die er fleißig mit braunem Dreck füllt.“ 

Unsere Lehre, die wir aus Auschwitz gezogen haben, fällt ganz anders aus, als die von Broder. Unsere Lehre lautet: Nicht nur, dass wir niemals Täter sein wollen, sondern dass nicht nur Auschwitz sich nicht wiederholen darf, nicht in Deutschland und auch nirgendwo sonst auf der Welt, sondern schon weit im Vorfeld Menschenverachtung und Rassismus angegriffen werden müssen. Auschwitz war gewiss das Äußerste, ist aber ohne Rassismus, Menschenverachtung  und Diabolisierung gewisser Gruppen, nicht denkbar. Wir halten es deshalb für erforderlich, auch die menschenverachtende, völkerrechtswidrige Politik des israelischen Staates und Anzeichen von Rassismus in Israel zu kritisieren. 

Offensichtlich gefällt Herrn Broder dieser Standpunkt nicht, und deswegen ist jeder, der es wagt, Israels Politik oder gar die Verbrechen der israelischen Armee und die der Siedler zu kritisieren: ein Antisemit. Wenn es ein Jude oder Israeli tut, dann hat er „eine Lücke entdeckt…“. Die logische Folgerung daraus ist demnach, dass man Antisemit oder zumindest Antizionist, was auf das Gleiche hinausläuft, sein muss, um die Politik der israelischen Regierung zu kritisieren. Da stellt er sich auf der gleichen Stufe wie diese undurchsichtige Organisation „honestly concerend“, die in guten alten Blockwart Mentalität jeden angreift, der es wagt diese Politik nicht gut zu finden. 

Der Henryk M. Broder, von dem ich im SPIEGEL lese, unterscheidet sich um Welten von dem hetzerischen Broder, der sich im Internet austobt. Ob sich dieser Dr. Jekyll von jedem Mr. Hyde für den Betrachter trennen lässt, weiß ich nicht. Einen Ruf als begnadeter Polemiker, der er sicherlich früher einmal war, verspielt Henryk M. Broder mit seinen hemmungslosen Hasstiraden und den diversen Versuchen Menschen, deren Meinung ihm nicht genehm war, fertig zu machen, ja fast existenziell  zu vernichten. Mit Journalismus hat das wenig zu tun. 

Ich schreibe Ihnen das alles, weil ich mich darüber wundere, dass eine so angesehene Zeitschrift wie der SPIEGEL es duldet, dass einer ihrer Mitarbeiter, der sogar im Impressum genannt wird, sich in solch primitiver und menschenverachtender Art und Weise betätigt. 

Es ist endlich an der Zeit, dass auch Sie sich von dieser Art Journalismus distanzieren und einen Schlussstrich ziehen. Es darf nicht sein, das Broder die Tatsache, dass er Jude ist, dazu benutzt, Pressefreiheit zu missbrauchen und für sich selber eine Freiheit in Anspruch zu nehmen, auf Kosten unbescholtener Bürgerinnen und Bürger, deren einziges Vergehen es ist, eine andere Meinung zu haben. 

Broder mag eine geniale Begabung haben, aber er hat auch unangenehme menschliche Schwächen, wie seine narzisstische Verliebtheit in seinen Spitzfindigkeiten, sein Drang immer wieder zu zeigen wie brillant und scharfsinnig er formulieren kann. Broder wird sich und seine Umgebung immer wieder aufs neue beschmutzen, da er darauf aus ist Ärger zu machen; es macht ihm offenbar nichts aus als Clown aufzutreten und viel mehr noch als Henker. 

Immerhin gilt in diesem Land noch § 1 unseres Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. 

Mit freundlichen Grüßen 

Abraham Melzer

Die e-Mail-Adresse von Abraham Melzer lautet: info(at)melzerverlag.de 

T:I:S, 28. Juli 2005

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