Henryk M. Broder

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Mehr über Broder unter Wer heißt Mord gut?, Gruselbilder, Zionismus und unter Bundeszentrale für politische Bildung. Zu Broders Anhörung im Juni 2008 als Antisemitismus-Experte vor dem Innenausschuß des Bundestags ausführlich Knut Mellenthin. Broder kämpft auch, unter anderem an der Seite von Arnulf Baring, gegen einen vernünftigen Umgang mit China. Auch Jens Berger über Broder. Auch About Weapons of Mass Brodaganda. Auch Günter Schenk unter Judennachweis. Auch Trittbrettfahrer. Auch unter Islamophobie hier und hier.

Autoren auf Henryk M. Broders Achse des Guten mit SteinbergRecherche-internen Links: Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner, Michael Miersch, Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Sibylle Berg, Wolf Biermann, Dominic Boeer, Rainer Bonhorst, Gideon Böss, Ivo Bozic, Claudio Casula, Vince Ebert, Günter Ederer, Jan Fleischhauer, Alexander Gutzmer, Dr. Josef Joffe, David Harnasch, Dr. Oliver Marc Hartwich, Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn, Matthias Horx, Tobias Kaufmann, Dr. Günter Keil, Freya Klier, Prof. Dr. Walter Krämer, Ulli Kulke, Bernhard Lassahn, Vera Lengsfeld, Katharina Lotter, Wolf Lotter, Marko Martin, Matthias Matussek, Silvia Meixner, Dr. Patrick Moore, Hansjörg Müller, Burkhard Müller-Ullrich, Chaim Noll, Christian Ortner, Dr. Benny Peiser, Karl Pfeifer, Udo Pollmer, Lutz Rathenow, Wolfgang Röhl, Prof. Dr. Philip Rosenau, Reinhard Schlieker, Ralf Schuler, Antje Sievers, Prof. Dr. Beda M. Stadler, Hannes Stein, Dr. Cora Stephan, Hans-Hermann Tiedje, Fred Viebahn, Richard Wagner, Dr. Wahied Wahdat-Hagh, Dr. Wolfram Weimer, Benjamin Weinthal, Leon de Winter, Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Gil Yaron und Bernd Zeller. T:I:S, 14. Januar 2012

Broder macht Schluß mit der Begriffsverwirrung: Antisemit ist, wer ihn blöd findet. Siehe hier und hier und hier. T:I:S, 2. Februar 2012

Thomas Immanuel Steinberg

Alles, was Sie schon immer über Springers Rumpelstilzchen* wußten ...

... bestätigt sich erneut.

Auf Henryk M. Broders Achse des Guten findet sich heute folgender Eintrag:

   26.02.2013   07:43   +Feedback

Alles, was Sie schon immer über Israel wissen wollten…

... erfahren Sie auf dieser Seite der AG Friedensforschung, dem ZK der deutschen Friedensbewegung. Eine ähnliche Seite über Syrien, Ägypten oder den Iran werden sie (sic) vergeblich suchen. Raten Sie mal, warum das so ist.

Permanenter Link | Druckversion
Kategorie(n): Ausland 

Klickt man  "auf dieser Seite" an, so findet man alle Beiträge der AG Friedensforschung zu Israel. Es sind 1497. Broder will uns sagen: Die AG Friedensforschung ist Israel-besessen, denn "eine ähnliche Seite über Syrien, Ägypten oder den Iran werden Sie vergeblich suchen".

Ohne groß zu suchen, findet man indes sehr schnell eine Seite mit einer Liste aller Beiträge der AG Friedensforschung zum Beispiel über den Iran. Sie ist natürlich ganz ganz anders, weil halt der Iran ganz anders ist als Israel. Aber sie hat auch eine gewisse Ähnlichkeit: In ihr sind 817 Beiträge verzeichnet.

Also ist die AG Friedensforschung vom Iran gut halb so besessen wie von Israel.

Und wie sieht's auf Broders Achse aus?

Die Google-Eingabe

Israel site:achgut.com 

liefert "ungefähr 16.300 Ergebnisse"; die Eingabe

Iran site:achgut.com

dagegen nur "ungefähr 8.730 Ergebnisse", also ebenfalls nur gut halb soviel.

So bestätigt sich erneut: Broder lügt nicht nur unentwegt. Er lügt auch ausgesprochen schlecht.

T:I:S, 26. Februar 2013

* Dank an Werner Pirker   

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Thomas Immanuel Steinberg

Rohrkrepierer

Henryk M. Broder verkündet:

Ich rufe nicht nach Zensur, ich habe nichts dagegen, dass Augstein seine antisemitischen Halluzinationen auf SPON oder im Freitag veröffentlicht. Meinungsfreiheit ist für alle da.

Dennoch schreibt er: 

Ich fordere Augstein auf, mich zu verklagen.

Warum, zum Teufel, sollte Jakob Augstein das tun? Weil Broder den Freitag-Herausgeber Augstein eine Dreckschleuder genannt hat? Das wäre arg dünn.

Nein, Broder zufolge ist Augstein 

ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder, ein Überzeugungstäter, der nur Dank der Gnade der späten Geburt um die Gelegenheit gekommen ist, im Reichssicherheitshauptamt Karriere zu machen... Er ist ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische Dreckschleuder, der kleine Streicher von nebenan.

Aber auch das wird Augstein verkraften können, zumal sich herumgesprochen hat: Kaum jemand in Deutschland schon gar nicht Augstein hat dem Judenhaß so viele Vorwände geliefert wie ausgerechnet Henryk M. Broder.

T:I:S, 18. September 2012. Dazu Breiviks und Broders Unschuld, T:I:S, 19. September 2012

Erwartungsgemäß

Jakob Augstein auf die Frage, ob er Broder verklagen wolle: „Unsinn. Ich schätze und respektiere Henryk M. Broder sehr, auch in seinen Irrtümern." Frankfurter Rundschau. Darauf Broder recht niedlich: "Augstein kneift." Wirklich total süß Broders israelischer Zwilling Benjamin Weinthal in der Jerusalem Post. Siehe auch Benjamin Weinthal

T:I:S, 20. September 2012  

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Na

wer wohl? Einer kennt "die rheinische Raffke-Mentalität ..., die sich hinter der Maske der Gemütlichkeit verbirgt".

T:I:S, 6. September 2012

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Broders Märchenerzählerin

Broders Kronzeugin für DDR-Unrecht, Vera Lengsfeld, erzählt Märchen über die DDR. Selbst die Vereinigung 17. Juni 1953 e.V. vermutet überschäumenden antikommunistischen Tatendrang.

T:I:S, 2. September 2012

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Jens Berger, NachDenkSeiten, über Springers Broder

Sprüche auf Stürmer-Niveau

NachDenkSeiten, 3. August 2012. T:I:S, 5. August 2012. Siehe auch Der wahre Grund... 

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Thomas Immanuel Steinberg

Der wahre Grund für den Untergang des Euro

Der Euro werde untergehen, schreibt Broder in Springers Welt. Warum werde er untergehen? Weil die Südländer nun mal gern im Café sitzen und schwatzen, statt ranzuklotzen wie wir Nordeuropäer.

Niemand, der auch nur einen Tag in Neapel oder auf einer Ägäis-Insel verbracht hat, wird bestreiten, dass die südeuropäisch-mediterrane Palaver- und Kaffeehauskultur viel schöner und lustiger ist als die im Norden praktizierte Disziplin. Aber am Ende des Tages, wenn der Kellner die Rechnung bringt, muss die Zeche beglichen werden.

Der wahnwitzige Versuch, die Lebensverhältnisse in Europa zu homogenisieren, hat dazu geführt, dass die Rechnung nicht bezahlt, sondern weiter gereicht wird, an die reichen Nachbarn im Norden.

Und darum müssen wir wieder einmal bluten, wir Deutschen. 

Andererseits gut, daß uns so lange nach '45 endlich 'mal wieder einer unser Leid erklärt.

T:I:S, 3. August 2012. Siehe auch Euro greift Dollar an

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Brutalisierungsprozeß seit 1988

Zugleich findet ein Brutalisierungsprozess der ganzen Gesellschaft statt, und es ist eine naive Annahme zu glauben, Brutalität ist etwas, was man anderen antut. Die jungen Soldaten, die jetzt zum Prügeln angehalten werden, werden, wenn sie nach Hause kommen, von dieser Technik nicht lassen. Es ist vollkommen klar, dass die Brutalisierung der israelischen Gesellschaft die ganze Gesellschaft durchsetzen und zersetzen wird. Ich bin ganz sicher, dass die Erziehung zur Brutalität, die Anleitung zum Schlagen, zum Knüppeln, zum Knochenbrechen, Rückwirkungen haben wird auf das tägliche Leben. 

Henryk M. Broder, "Israel und die Palästinenser", Deutschlandfunk, 23. März 1988, 18.40 h laut Mitteilung von Rupert Neudeck vom 9. Juni 2012

T:I:S, 10. Juni 2012

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Der Kriegspropaganda-Lügner

Georg Schramm klärt auf über Henryk M. Broders Wiederholung der Kriegspropagandalüge namens "Ahmadinedschad-Drohung". 

Video, zwei Minuten

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"Im Eimer, oh Henryk..."

Der Israelit

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Großes Lob

Großes Lob für Michael Lüders, der der Tagesschau ein kluges Interview zum Iran gegeben hat: Broder nennt ihn einen Deppen.

T:I:S, 21. März 2012

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Wörterbuch

Wenn Broder eine Frau als Hausfrau bezeichnet, dann hat die so Bezeichnete Verstand. Wenn er einen Mann als Rentner bezeichnet, dann hat der so Bezeichnete ein Herz. Und wenn er Talkshow-Gäste als Mumien bezeichnet, dann handelt es sich um Kapazitäten.

In aller Bescheidenheit bitte ich, bei Broder auch auf die Bezeichnung "stinkende Kanalratte" zu achten. Damit bin ich gemeint.

T:I:S, 20. März 2012

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Thomas Immanuel Steinberg

Implosion

In einem Gespräch mit Michael Köhler sagt Henryk M. Broder, was er glaubt:

Ich glaube, daß Israel enorm gefährdet ist ... Die einzige, die größte und die wichtigste Gefahr ist der Iran. Und es gibt Debatten in der Bundesrepublik darüber, wie es Ahmadinedschad eigentlich meint, ... wenn er sagt, Israel müsse oder werde vernichtet werden. Und dann kommen sensible deutsche Philologen und Friedensaktivisten und erklären, ja, man müsse unterscheiden, ob das transitiv oder intransitiv ist, ob Ahmadinedschad gesagt hat, er werde Israel vernichten, oder Israel müsse vernichtet werden. Hat er nur das zweite gesagt, dann ist es nicht so schlimm. (1)

Tatsächlich sind ab Ende 2005 Friedensaktivisten auf der ganzen Welt Sturm gelaufen gegen die Behauptung, Ahmadinedschad habe erklärt, er wolle Israel von der Landkarte löschen. In Deutschland grassierten allerwildeste Behauptungen: 

Israel dem Erdboden gleichmachen, zerschlagen, vernichten, zerstören, tilgen, ausradieren, von der Landkarte löschen - das habe der iranische Präsident gefordert - lesen oder hören wir Ende Oktober 2005 in der 'taz', in der 'Berliner Zeitung', der 'Welt', im 'stern', im 'Spiegel', in der 'Zeit', in der F.A.Z., der Frankfurter Rundschau, beim ZDF, in der Tagesschau und bei N24 - um nur einige zu nennen. Das, was hier verbreitet worden ist, hat gewirkt. Eine Kriegserklärung des Iran an Israel sei das. Man ist sich in den Medien offensichtlich einig in der Empörung. (2)

Unterstützt von Persischkundigen, forderten Friedensaktivisten in den USA, in Israel, in Frankreich und anderswo eine Richtigstellung. In Deutschland bemühten sich Arbeiterfotografie und SteinbergRecherche bei Leitmedien, Presseagenturen, öffentlich-rechtlichen Sendern und der Bundeszentrale für politische Bildung um Korrektur.

Im Gegenzug bezeichneten in einer Anzeige in der Jüdischen Allgemeinen vom 1. Juni 2006 NeoCons den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad als

Volksverhetzer, der wiederholt den Holocaust geleugnet hat, Israel von der Landkarte tilgen will, zur Judenvernichtung aufruft. 

Einer der Mitunterzeichner war Henryk M. Broder. (3)

Arbeiterfotografie konnte indes erreichen, daß Der Spiegel am 14. Mai 2008 eingestand: Die Übersetzung "Israel muss von der Landkarte getilgt werden" ist falsch. Der Spiegel ersetzte die Falschübersetzung durch die sinngemäß zutreffende Übersetzung: "Das Besatzerregime muss Geschichte werden". Auch AP Deutschland gab seine Falschmeldungen zu.

Das Zweite Deutsche Fernsehen mailte der Arbeiterfotografie am 5. Juni 2008:

Sie kritisieren in diesem Brief, dass die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad falsch übersetzt worden sei. Wir können Ihrer Kritik zustimmen und auch unsere Recherchen kommen zu dem gleichen Ergebnis. Inhaltlich sind auch wir der Meinung, dass Ihre Übersetzung die Aussagen des iranischen Präsidenten wiedergibt.

Ich möchte Ihnen versichern, dass alle Kolleginnen und Kollegen über diesen Vorgang Kenntnis erhalten haben und die Übersetzung entsprechend berücksichtigen.

dpa schrieb am 15. Juni 2008 an Arbeiterfotografie:

Zu Ihrer Information: die dpa wird in Zukunft bei der Berichterstattung darauf achten, dass der Iranische Präsident, Mahmud Ahmadinedschad, nicht die Auslöschung Israels oder dessen Tilgung von der Landkarte gefordert hat.

Die Bundeszentrale für politische Bildung ließ sich nach mehreren Mails, einem Brief an die Vorgesetzte der Zentrale, einer Dienstaufsichtsbeschwerde über die Vorgesetzte beim Bundesinnenminister und einer Petition an den Deutschen Bundestag schließlich dazu herab, den Übersetzungsdienst des Deutschen Bundestags mit einer Übersetzung des fraglichen Ahmadinedschad-Zitats zu beauftragen. Der übersetzte, und übersetzte falsch (4). Die richtige Übersetzung lautet:

Dieses Regime, das Jerusalem besetzt hält, muss von der Seite der Geschichte (wörtlicher: von der Seite der Zeit / des Zeitenlaufs) verschwinden.

Auch Ahmadinedschad hatte mehrfach klargestellt, was er meinte; zum Beispiel im Rahmen des Interviews mit dem italienischen Fernsehen RAI während seines Aufenthalts in Rom Anfang Juni 2008:

Was ich über das zionistische Regime gesagt habe, war vor allem eine Ankündigung. Was ich ankündigte, war, dass dieses Regime sich bald auflöst und zusammenbricht. Dafür gibt es Dutzende von Gründen. Dies ist eine ganz klare Tatsache. [...] Welche Mission auch immer dieses Regime gehabt haben mag, sie ist zuende. Es wird eine Implosion geben. Wir wissen es. Auch sie [= Zionisten, die USA und die europäischen Staaten] wissen wohl, dass das Regime von innen heraus explodieren wird. Unsere Lösung ist human: ein freies Referendum unter allen Palästinensern, damit sie über ihr Schicksal entscheiden. Warum akzeptieren sie [= Zionisten, USA etc.] es nicht? Es gibt [damit] eine demokratische und auch humane Lösung. Wir sagen: Schluss mit dem Krieg, dem Terror und den Morden. Das Volk entscheidet mit eigener Stimme in einer Wahl.

Broder glaubt, daß Israel enorm gefährdet ist. Nein, nicht Israel, sondern das zionistische Regime ist gefährdet; und nicht durch Ahmadinedschad, sondern von innen heraus. 

Wie Glaubens-Broder selbst: Vor lauter Lügen wird er platzen.

T:I:S, 14. März 2012

Anmerkungen

(1) Henryk M. Broder im Gespräch. Autor/in: Köhler, Michael. NDR Kultur, Audio, 10. März 2012 18:00, 27 Minuten. Zitat ab Minute 13:11

(2) Arbeiterfotografie, 9. März 2006. SteinbergRecherche schrieb am 10. März 2006: "Die judäophoben Aussagen wurden Ahmadinedschad untergeschoben, um uns für den nächsten Krieg reif zu schießen. An vorderster Front der Kriegstreiber steht Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

(3) Zu den Behauptungen im Einzelnen Knut Mellenthin: Pragmatische Außenpolitik, unerträgliche Propaganda. Der iranische Präsident und die Haltung Teherans zum Staat Israel. Was Ahmadinedschad wirklich sagte und was nicht. junge Welt vom 7. April 2006, Artikel bei Knut Mellenthin

(4) Der Sprachendienst übersetzte wort- und kontextwidrig das intransitive persische Verb "mahv shodan" zu Deutsch: verschwinden und das passivische Verschwinden mit dem transitiven "tilgen", respektive der aktivischen "Eliminierung", für welche es im Persischen durchaus die transitive, aktivische Wendung "mahv kardan" gibt die aber im gesamten Ahmadinedschad-Text nicht vorkommt.  

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Thomas Immanuel Steinberg

Broder erfindet 22 französische Juden in Entebbe

Unter dem Titel "Die Endlösung der Israel-Frage" schreibt Henryk M. Broder am 4. März 2012 in Springers Welt am Sonntag zur Entführung eines Air-France-Flugzeugs nach Entebbe in Uganda 1976:

Die Entführer wollten über 50 inhaftierte Gesinnungsgenossen aus Gefängnissen in Israel, Deutschland, Frankreich und der Schweiz freipressen, darunter Angehörige der RAF und der "Bewegung 2. Juni".

Bis dahin handelte es sich um ein "normales" terroristisches Unternehmen. Dann aber fand auf dem Flughafen von Entebbe eine Selektion statt: 80 Israelis und 22 Juden mit französischen Pässen wurden aussortiert und festgesetzt, die übrigen Passagiere freigelassen. Sie durften mit einer anderen Air-France-Maschine heimfliegen.

Die bisher von Springer und anderen üblen Medien verbreitete Version von einer angeblichen Aussortierung von Juden aus den Flugzeuginsassen lautete, die jüdischen Passagiere und die französische Crew seien festgesetzt, die nichtjüdischen Passagiere freigelassen worden. Diese Version ist falsch, siehe Expertengremium und Judäophobie. Tatsächlich hielten die Entführer neben der französischen Crew die israelischen und nur die israelischen Passagiere fest, die übrigen Passagiere wurden freigelassen. Kriterium war nicht ihre Jüdischkeit, sondern ihr israelischer Paß.

Diese Tatsache ist bereits seit 1976 bekannt, drang aber nie in den Mainstream vor. Der Beleg läßt sich finden in einem hebräischen Bericht, erschienen im Weber Publishing House, Ltd., Jerusalem 1976; bei William Stevenson: Ninety Minutes at Entebbe. Bantam Books 1976, ISBN 0-553-10482-9; auf Französisch erschienen in Montréal, Ed. Stanké, 1976; und auf Deutsch hier: William Stevenson, mit Uri Dan, 90 Minuten in Entebbe, Frankfurt a. M., Ullstein 1977

Grundlage dieses Berichts sind, neben Aussagen der Geiseln, die exakten Notizen, die sich einer der israelischen Passagiere machen konnte, ein junger Mann namens Moshe Peretz. Auf Seite 37 der deutschen Ausgabe steht seine Notiz:

19.10 Uhr. Die Terroristen trennen uns von den andern. Das war eine dramatische Szene: Jeder Inhaber eines israelischen Passes muss die Haupthalle verlassen und in einen Nebenraum gehen. Die Frauen weinen. Es ist wie bei einer Hinrichtung...

Außerdem bestätigte Yossi Melman in Ha'aretz vom 8. Juli 2011 unter der Überschrift: Setting the record straight: Entebbe was not Auschwitz. On the anniversary of the daring Israeli raid to save hostages from the Air France plane hijacked to Uganda, survivor Ilan Hartuv seeks to set the record straight, daß 1976 in Entebbe keine Judenselektion stattgefunden hatte:

"Eine auf Juden angewandte Selektion fand nicht statt. Entebbe war nicht Auschwitz", sagte Hartuv [der selbst ein Entführungsopfer war und überlebte, T:I:S] in einem Interview mit Ha'aretz...

"Die Terroristen trennten die Israelis von den Nicht-Israelis", sagt Hartuv, einer der inoffiziellen Führer der Geiseln und der offizielle Dolmetscher aus dem Englischen ins Hebräische bei Gesprächen mit [Idi] Amin, der die Geiseln einige Male besuchte. "Die Trennung wurde aufgrund von Pässen und Personalausweisen durchgeführt. Es gab keine Auswahl nach Juden und Nichtjuden."

Am dritten Tag der Entführung verlangten die Entführer, daß alle Israelis einschließlich derer mit doppelter Staatsangehörigkeit (israelisch und ausländisch) sich in der Transithalle des Flughafens Entebbe versammeln. Hinzu kamen die Besatzungsmitglieder, angeführt vom französischen Flugkapitän Michel Bacos. Der Rest der Passagiere, die nicht-israelische Pässe hatten, wurden in eine andere Halle geführt. Später wurden sie freigelassen und nach Paris geflogen.

"Viele der freigelassenen Geiseln waren Juden", erklärt Hartuv. "In den Gesprächen, die meine Freunde und ich mit einigen der Terroristen führten, sagten diese uns ausdrücklich: Wir sind nicht gegen Juden, nur gegen Israel."   

"There was no selection applied to Jews: Entebbe was not Auschwitz," says Hartuv in an interview with Haaretz...

"The terrorists separated the Israelis from the non-Israelis," says Hartuv, one of the unofficial leaders of the hostages, and the official translator from English to Hebrew in talks with Amin, who visited the hostages a number of times. "The separation was done based on passports and ID cards. There was no selection of Jews versus non-Jews."

On the third day of the hijacking, the hijackers demanded that all the Israelis, including those with dual citizenship (Israeli and foreign ), assemble in the transit hall of Entebbe airport. They were joined by the plane's crew members, led by the French captain, Michel Bacos. The rest of the passengers, carrying non-Israeli passports, were transferred to another hall. Later they were freed and flown to Paris.

"Many of the freed hostages were Jewish," Hartuv explains. "In the talks my friends and I conducted with some of the terrorists, they told us explicitly: We're not against the Jews, only against Israel."

Broder dagegen spricht von "22 Juden mit französischen Pässen", die festgehalten worden seien. Von solchen ist nicht einmal in der bisher verbreiteten falschen Version die Rede. (1) Geschweige denn, daß Broder richtig stellen würde, was 1976 geschah, seit 1976 belegt ist und 2011 bei Ha'aretz bestätigt wurde.

Broder schreibt angesichts der nicht erfolgten Judenselektion über sich im Jahre 1976:

Die "Operation Entebbe" war mein privates Erweckungserlebnis.

Er kann sich wieder hinlegen.

Anmerkung

(1) In einem Tagesspiegel-Artikel über eine Arte-Dokumentation zu Entebbe schmeißt Autor Thomas Gehringer Israelis und Juden munter durcheinander: 

Wer einen israelischen Pass besaß, musste in einen Nebenraum gehen. Am Tag darauf ließen die vier Geiselnehmer, die RZ-Terroristen Böse und Brigitte Kuhlmann sowie zwei Palästinsenser, 147 Geiseln frei. Die Juden mussten bleiben, darunter einige, die Auschwitz überlebt hatten.

Ähnlich wie Broder allerdings vor ihm schon das politisch versiffte Wikipedia Deutsch, das sich beruft auf Klaus Biesenbach: Zur Vorstellung des Terrors. Die RAF-Ausstellung. Band 2. Steidl, Berlin 2005, ISBN 3-86521-102-X, S. 151; dito einige unseriöse Internetseiten mit unterschiedlichen Zahlenangaben. Richtig originell ist Broder also nicht. T:I:S, 5. März 2012   

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Jörg Lau

Die “Achse des Guten” gegen schwule Parasiten

Die Zeit, 24. Januar 2012. T:I:S, 30. Januar 2012

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Schattenblick

Am Beispiel Broder ... der (gar nicht so) diskrete Chauvinismus der Bourgeoisie

Schattenblick, 27. Januar 2012. T:I:S, 30. Januar 2012

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Thomas Immanuel Steinberg

"Broder spaltet und bringt Streit, 
davon lebt er"

Als ein Aachener NeoCon-Verein Ende 2011 den Publizisten Henryk M. Broder ehren wollte, fand Vereinsmitglied Hilde Scheidt, zugleich Stellvertreterin des Aachener Oberbürgermeisters:

Wir haben hier in Aachen schon genug mit rechtsradikaler Hetze zu tun – dieses Geschreibsel eines Herrn Broder brauchen wir ebensowenig,

und trat aus dem Verein aus. (1)

Am 28. Januar 2012 legte die Politikerin in den Aachener Nachrichten nach und urteilte über Broder:

Er spaltet und bringt Streit, davon lebt er. (2)

Dem hat Broder widersprochen. Was die Frage aufwirft, wovon Broder nun wirklich lebt. Er ist 65 Jahre alt – bezieht er Rente? Das kann nicht sein, denn „Rentner“ ist bei ihm ein Schimpfwort. Macht er sich bei einem lohnarbeitenden Ehepartner als Hausmann nützlich? Wohl kaum, Hausfrau jedenfalls ist für ihn so bäh wie Rentner.

Wovon also lebt er, wenn nicht vom Spalten und Streitschüren?

Vom Klamauk, vom Muslim-Bashing und vom Aufruf zum Massenmord. Doch wer honoriert ihm den Klamauk, das Muslim-Bashing und den Mordaufruf? Das ARD-Fernsehen, die Bundeszentrale für politische Bildung und der ARD-Sender RBB.

Sowas löst Grummeln aus am Kaffeetisch: "Von unsern Gebühren, von unsern Steuergeldern!". Richtig Geld kriegen freilich dürfte Broder von Der Welt, der Bild-subventionierten Kriegsfanfare. Er frißt sich voll auf Kosten der Opfer, die humanitäre Intervention und Demokratisierung nun einmal so mit sich bringen. Er lebt wie die Made in dem Speck, für den die Opfer bluten.

Nun aber der Mordhetzer und Speckfresser selber. Er sei gar kein Spaltpilz, kein zersetzendes Element, er lebe nicht davon, dass er Unfrieden stifte, sondern:

Ich nehme an einem öffentlichen politischen Diskurs statt. [sic]

Diskurs. Schweres Geschütz, das. Und greift zur Cruise Missile:

Zu sagen: “Er spaltet und bringt Streit, davon lebt er” - das ist ein lupenrein antisemitisches Statement, das alle Zutaten antisemitischer Rhetorik enthält. Der Jude als Spaltpilz, als zersetzendes Element, der auch noch davon lebt, dass er Unfrieden in die so friedliche Volksgemeinschaft bringt.

Hie der Jude – er; da Hilde Scheidt, das Nazi-Weib (3). Der Luftschlag hat gesessen. 

Broder, nun am Kaffeetisch:

Muss ich wirklich einer grünen Bürgermeisterin sagen, dass “Streit” zu den Grundelementen einer Demokratie gehört? In der Tat, davon und dafür lebe ich, materiell und ideell. Frau Scheidt aber, die weder einer produktiven noch einer kreativen Tätigkeit nachgeht, lebt davon, dass ich sie finanziere. Sie ist die Made in dem Speck, den ich bezahle.

Da klappern alle Tassen: "Von unsern Steuergeldern!"

Deshalb, so Broder, solle der Aachener NeoCon-Verein, er heißt Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V., Stellung beziehen. Sonst könne der Verein sich seinen

Ehrenpreis dahin stecken, wo die Printen am Ende rauskommen.

Broder kennt sich aus in der Gegend.

T:I:S, 28. Januar 2012. Siehe auch Benjamin Weinthal

Anmerkung

(1) Matthias Hinrichs: «Üble Hetze»: Scheidt verlässt die DIG. Aachener Zeitung, 20. Dezember 2011

(2) Gespiegelt auf der Homepage von Alexander Erwin Weyermann

Eine „wie auch immer geduldete Zusammenarbeit mit PI“ dürfe es nicht geben, sagt Scheidt, die sich auch gegen die Ehrung Broders ausgesprochen hatte: „Er spaltet und bringt Streit, davon lebt er“, sagt sie. Wenn aber nur noch gehetzt und gepöbelt werde, sei dies „der Anfang vom Ende des Zusammenlebens einer Gesellschaft“. 

Original unter 28.1.2012 Lokales Bürgermeisterin verfolgt Kurs der DIG Aachen mit großer Sorge. Hilde Scheidt bangt um die moderaten Stimmen. Vorsitzender widerspricht. VON GERALD EIMER Aachen... 517 Wörter 2.38 EUR Aachener Nachrichten.

Siehe auch hier und hier.

(3) Wie man aus der zionistischen Internetseite haGalil erfahren kann, ist Hilde Scheidt nicht nazistisch, sondern schwingt die Antisemitismuskeule was aber mit Sicherheit nicht das Gegenteil ist. T:I:S, 30. Januar 2012  

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Thomas Immanuel Steinberg

Feindsender hören

Eine Empfehlung

In Kriegszeiten wie der unseren empfiehlt es sich, Feindsender zu hören. Einer davon heißt IRIB, Islamic Republic of Iran Broadcasting, wird vom iranischen Staat betrieben und sendet auch auf Deutsch. (1) Bei IRIB kommen viele deutsche Politiker und Journalisten zu Wort, denen NeoCons wenig abgewinnen können, darunter seit 2005

Andreas von Bülow, Shraga Elam, Jochen Hippler, Haiko Hasan Hoffmann, Wolfgang Huber, Jamal Karsli, Gudrun Krämer, Felicia Langer, Mohssen Massarrat, Georg Meggle, Wolf-Dieter Narr, Otfried Nassauer, Yavuz Özoguz, Peter Phillip, Irmgard Pinn, Ruprecht Polenz, Sabine Schiffer, Peter Scholl-Latour, Peter Schütt, Udo Steinbach, Willy Wimmer, Gerhard Wisnewski und Andreas Zumach.

von Broders Achse des Guten erklärt sie am 26. Januar 2012 für Deutsche Freiwillige im Dienste iranischer Antisemiten. Er behauptet auch sonst viel kriegshetzerischen Quatsch, ganz im Sinne von Broder selbst, der sich schon zweieinhalb Jahre zuvor, am 17. Juli 2009, über seine Freßfeindin Sabine Schiffer so ausgelassen hatte:

Wie ihre Ko-Kameraden findet sie nichts dabei, sich vom Propaganda-Sender eines Regimes interviewen zu lassen, das die Meinungsfreiheit im eigenen Land unterdrückt. Ja, das ist wirklich medienverantwortliches Verhalten.

 "Da hört man doch eine starke Mischung aus Entrüstung und Verachtung heraus", fand Blogger Arne Hoffmann am 18. Juli 2009, also einen Tag später, und ergoogelte sich diesen Beitrag vom 29. Dezember 2005: konfuse Antworten von Henryk M. Broder auf Interviewfragen des ach so geschmähten Antisemitensenders IRIB. Hoffmann kommentierte:

Nun bin ich ja immer gerne bereit, bei einem so netten Menschen wie Broder für entlastende Momente zu suchen. Aber sämtliche Erklärungsversuche bleiben ein wenig unbefriedigend: Hält Broder alle seine Leser für dermaßen dämlich, dass kein einziger von ihnen hinter Broders eigenes Interview mit dem "Propaganda-Sender eines Regimes" kommt, "das die Meinungsfreiheit im eigenen Land unterdrückt"? Oder weiß er einfach heute schon nicht mehr, wem er vor wenigen Jahren ein Interview gegeben hat? Sollte sich das Alter bei Broder am Ende noch durch andere Kennzeichen bemerkbar machen als dass er von Woche zu Woche feindseliger und reaktionärer wird?

T:I:S, 27. Januar 2012

Anmerkung

(1) IRIB-interne Links auf älteren Webseiten von IRIB funktionieren nicht, offenbar ein grober Fehler bei der Umstellung auf .php. Oder gar das Walten des gottgleichen Mossad?  

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Thomas Immanuel Steinberg

Lustig

Henryk M. Broder hat sich auf seiner Achse des Guten von Vera Lengsfeld loben lassen. Ihre Lobrede enthält vier falsche Leerzeichen, vier falsche Kleinschreibungen, vier Kommafehler, drei logische Unmöglichkeiten, einen falschen Superlativ, eine falsche Fallbildung, eine falsche Mehrzahl, eine falsche Trennung, ein Fürwort ohne Bezug und einen Pleonasmus.

Frohe Weihnachten!

T:I:S, 22. Dezember 2011. Siehe auch Aachener Friedensmagazin und Michael Klarmann

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Lustig  

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Aachener Friedensmagazin

Aachener Bürgermeisterin tritt nach Broder-Ausfällen aus der Deutsch-Israelischen Gesellschaft aus

... Mit bisher in Aachen nicht für möglich gehaltenen Ausfällen hatte der bekannte Anti-Islam-Hetzer Henryk M. Broder zuvor auf eine kritische Berichterstattung in den Aachener Nachrichten zu seiner Preisverleihung reagiert und sein Niveau dokumentiert. Broder publizierte auf seiner Homepage Die Achse des Guten einen Link, den er Porträts des Reporters, der den Beitrag für die AZ/AN geschrieben hat benannte und der Fotos eines Afters zeigt...

Aachener Friedensmagazin, 20. Dezember 2011. T:I:S, 20. Dezember 2011. Siehe auch den Beitrag von Michael Klarmann

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Michael Klarmann

Broder, Politically Incorrect und deutsche Israelfreunde

Telepolis / heise, 19. Dezember 2011. T:I:S, 19. Dezember 2011

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Der Konformist

Drei Beispiele

Furunkel am Hintern    Irrenhaus, Broder    Das braune Erbe der DDR, Broders Achse 

T:I:S, 4. Dezember 2011

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Ganz normal

Von "einem ganz normalen Mercedes 450 SEL" erfahren wir durch Henryk M. Broder.

Springers Gewaltverherrlicher Nr.1 findet, die Intendantin des WDR solle "mal erklären, wie ein gebührenfinanzierter öffentlich-rechtlicher Sender es mit der Gewalt hält".

T:I:S, 3. Dezember 2011

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Dietmar Bartschs Vertrauter

Siehe Partei Die Linke, T:I:S, 2. Dezember 2011

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Pädophil

Henryk M. Broder verbreitet, er werde der Pädophilie verdächtigt. Zur strukturellen Gemeinsamkeit von Pädophilieverdacht und Antisemitismusvorwurf siehe Diffamierung.

T:I:S, 9. November 2011

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Allein zuhaus

Der totalitäre Lügenpropagandist Henryk M. Broder entdeckt in einem Text über seinesgleichen, daß beim Wort "totalitären" das Endungs-N vergessen worden ist, und schon würfelt's im Brägen. Keiner erbarmt sich, keiner erklärt ihm, was Genitiv und was Dativ ist.

T:I:S, 22. Oktober 2011

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Thomas Immanuel Steinberg

Bankenmacht brechen mit Broder

Zu den Anti-Banken-Demonstranten meint Henryk M. Broder:

Wenn sie den Banken wirklich eines auswischen möchten, könnten sie es dennoch tun. Statt auf die Straße zu gehen, sollten sie einfach ihre Konten kündigen, sich die Guthaben auszahlen lassen und die Arbeitsämter verständigen, dass sie die Stütze demnächst bar auf die Hand ausbezahlt haben möchten. Wenn nur 100.000 “Kapitalismuskritiker” so etwas machen, kommt das Bankensystem ins Schleudern. Und zwar nachhaltig. Aber das werden sie nicht tun, denn erstens sind sie dazu, wie gesagt, zu blöde, zweitens haben sie keine Ahnung, wie Geld funktioniert ("Staatsknete") und drittens wollen sie nur ein wenig Rambazamba machen, bevor sie einen Bausparvertrag abschließen.

Gesetzt den Fall, 100 000 Kapitalismusgeschädigte wären gewillt, der Postbank pro Barüberweisung für Miete, Strom, Wasser etc. acht Euro in den Rachen zu schmeißen, also pro Jahr mindestens 288 Euro, alle zusammen demnach 28,8 Millionen Euro. Und weiter angenommen, diesen Blindgängern gelänge es, sich ihr Geld monatlich bar auszahlen zu lassen. Dann würden den Banken pro Abspringer zum Beispiel 500 Euro Sichteinlagen fehlen, also 50 Millionen Euro insgesamt. 

Wer mehr auf dem Konto hat, durchschnittlich zum Beispiel 1000 Euro, wird sicher nicht abspringen. 1000 Euro mal ca. 50 Millionen Nichtabspringer, das macht 50 Milliarden Euro Sichteinlagen. 

50 Millionen Abspringer-Euros die 28,8 Millionen Euro an Barüberweisungsgebühren sind dabei noch gar nicht berücksichtigt gegen 50 Milliarden Euro, die auf den Konten bleiben: das sind 0,1 Prozent. 

Die Banken wären erschüttert, und Broder bekäme für seine Ahnung, wie Geld funktioniert, wieder einen Job Beim Spiegel. 

T:I:S, 19. Oktober 2011

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Den Feind fest im Blick

Unter der Überschrift Freunde fürs Leben stößt dem deutschen Kulturschaffenden Henryk M. Broder auf, daß "den deutschen Kulturschaffenden völlig am Gemüt vorbeigeht", daß "Hunderte von Gefangenen in iranischen Haftanstalten auf ihre Hinrichtung warten". 

Ja, so sind sie, die autoritären Regime. 

Den deutschen Kulturschaffenden, außer Broder, stößt auf, daß in den Haftanstalten unseres bald über-lebenslangen Freundes, den USA, 3 251 Gefangene auf ihre Hinrichtung warten.

T:I:S, 14. Oktober 2011

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Das Wissen der Mütter

Es sind nicht die Waisen, die ihre Eltern bei den Terroranschlägen vor genau zehn Jahren verloren haben, sondern Kinder, die am 11. September 2001 noch nicht geboren waren. Sie haben ihre Väter nie kennengelernt: Grace, Rodney, Alexa, Parker, Lauren, Ronald, Robyn, Jamie, Allison und Gabriel. Sie wissen, wann und wie ihre Väter ums Leben gekommen sind, die Mütter haben es ihnen erzählt.

 Mütterchen Springers Bester, 11. September 2011. T:I:S, 12. September 2011

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Thomas Immanuel Steinberg

Aufforderung zum Massenmord

Christian Bommarius hat in der Frankfurter Rundschau vom 5. August 2011 den Publizisten Broder zitiert und ihn mit Blick auf Breiviks Bluttat kommentiert. Zunächst die Zitate: 

... Wie die Appeasement-Politik gegenüber Hitler die expansive Haltung der Nazis nur befördert hat, so laufen die Europäer mit ihrer Politik der Beschwichtigung heute Gefahr, die Transformation Europas zu einem islamischen Kontinent zu beschleunigen...

... Völlig zu Recht halten die islamischen Fundamentalisten den Westen für schwach, dekadent und nicht einmal abwehrbereit. Wer als Reaktion auf Geiselentführungen und Enthauptungen, auf Massaker an Andersgläubigen, auf Ausbrüche kollektiver Hysterie mit der Forderung nach einem „Dialog der Kulturen“ reagiert, der hat es nicht besser verdient...

... Genau das tun die europäischen Gutmenschen mit den Objekten ihres Mitgefühls. Sie haben für alles Verständnis, was die Underdogs der Geschichte, die Opfer der Globalisierung und die Invalide des Fortschritts anstellen. In Wirklichkeit haben sie nur Angst vor deren Kraft, die von keinerlei Hemmungen gezügelt wird...

... Zu den Übungen, an die wir uns inzwischen so gewöhnt haben, dass wir sie kaum noch wahrnehmen, gehört die ständige Unterscheidung zwischen „Islam“ und „Islamismus“…Das Ganze erinnerte an das Gerede von der „kleinen radikalen Minderheit“ vor fast vierzig Jahren, als es galt, die RAF zu isolieren – mit dem Unterschied, dass es damals niemanden gab, der auf der Unterscheidung von „Terror“ und „Terrorismus“ bestanden hätte...

... Andererseits übersteigt die Idee, man könnte dem Terror nur mit rechtstaatlichen Mitteln beikommen, die Grenze zum Irrationalen. Es ist, als ob man die Feuerwehr auffordern würde, sich bei ihren Einsätzen an die Straßenverkehrsordnung zu halten und auf keinen Fall eine rote Ampel zu überfahren...

... Heute dagegen bedeutet „Migrationshintergrund“ eine Art Freifahrtschein für alle Fälle. Wer einen „Migrationshintergrund“ hat, der braucht nur noch in ganz extremen Fällen einen Anwalt, zum Beispiel wenn er einen Filmemacher auf offener Straße abschlachtet. Bei minderen Vergehen gegen Recht, Gesetz und Ordnung reicht der Hinweis auf den „Migrationshintergrund“ gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit, um umgehend Empathie mit dem Täter, Kritik am Verhalten des Opfers und die bewährte Frage zu evozieren: Was tun wir ihnen an, dass sie uns so hassen?...

... Wohin die Gotteskrieger auch schauen, sie sehen überall die Bereitschaft zu vorzeitiger Kapitulation. In der Politik wird noch beraten, wie man sich ohne allzu viel Gesichtsverlust informell ergeben könnte, in der Kultur werden die Kapitulationserklärungen schon unterschrieben...

... Nach den Niederlagen von Poitiers (732) und Wien (1683) sollen die Europäer nun mit den Waffen der Demografie besiegt werden...

... Für viele entortete Linke, die seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wie Ahasver durch die Geschichte irren, ist der Islam der letzte Strohhalm, es „dem System“ heimzuzahlen...

... Wenn die Analyse stimmt, könnte das kleine Dänemark das erste europäische Land sein, das genötigt wird, die Gesetze, Regeln und Doktrinen der Umma, der islamischen Nation, anzunehmen...

Henryk M. Broder: Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2007

Bommarius hat wie folgt kommentiert:

Der Publizist Henryk M. Broder hat weder zur Gewalt aufgerufen, noch lassen sich seine Schriften über die vermeintlich drohende Islamisierung Deutschlands zur Rechtfertigung von Massakern an Moslems oder an von ihm notorisch verhöhnten „Gutmenschen“ verwenden.

Doch Broder hat durchaus zur Gewalt aufgerufen, zu tödlicher Gewalt, und zwar zum Massenmord an Muslimen wie im Irak. Vor einem halben Jahr appellierte er an die EU-Staaten, in Libyen militärisch einzugreifen, und zwar 

besser gestern als morgen, am besten sofort.

Die Nato fackelte nicht lange. Im gleichen Atemzug forderte Broder die Nato zum Einmarsch auf:

Die NATO soll in Libyen einmarschieren ... wie im Irak.

Henryk M. Broder in Radio Eins am 25. Februar 2011 um 08:10 Uhr, siehe Massaker

T:I:S, 8. August 2011. Zu Bommarius siehe auch Breivik und Broder und Sabine Schiffer

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Christian Bommarius

Leitartikel zum Antiislamismus

Breivik und Broder

Frankfurter Rundschau, 28. Juli 2011. T:I:S, 29. Juli 2011. Siehe auch Islamophobie hier und hier. Christian Bommarius bediente sich allerdings kürzlich seinerseits des Antisemitismus als Label der Diffamierung, siehe Sabine Schiffer, .doc-Datei. Zu Bommarius siehe auch Massenmord.

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Hurra, Schlägerei im Fußballstadion!

Jacob Jung über

Aneinanderreihung von Diffamierungen gegen Publizisten, Völkerrechtler, Wissenschaftler und Richter dient dem einzigen Zweck, der deutschen Stammtischfraktion den theoretischen Unterbau für eine Haltung zu liefern, die sich am martialischen Vorgehen westlicher Mächte erfreut wie an einer Schlägerei im Fußballstadion.

T:I:S, 13. Mai 2011

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Gehirnschmelze

Springers Welt, T:I:S, 28. März 2011 

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Massaker

Die Agenturen melden, Libyens Diktator Muammar Abu Minyar al-Gaddafi richte ein Massaker unter den Aufständischen im Lande an. radioeins vom RBB fragte deshalb seinen Kommentator Henryk M. Broder:

Muß die EU in Libyen militätisch eingreifen?

Broder,  zornig und entschlossen:

Besser gestern als morgen, am besten sofort.

Also gleich in Brüssel, Luxemburg, Paris und Berlin den Tornister geschnürt und ab übers Mittelmeer? Nein, Broder zählt vorher noch, nun um einige Grade zorniger, allerhand Petitessen auf, um die man sich schändlicherweise kümmere, statt schleunigst einzugreifen. Dann aber meint er:

Die NATO soll in Libyen einmarschieren ... wie im Irak. 

Ob EU oder NATO ist ja alles eins. Hauptsache, das Massaker wird beendet. Wie im Irak halt. (1)

Zum Schluß ruft Broder den andern Polit-Kommentatoren, die er furchtbar verachtet, etwas total Schlimmes zu, aber auf Englisch. Das sitzt.

Zu hören unter http://www.radioeins.de/nachrichten/schlagzeilen/, Soll und kann die EU in Libyen militärisch eingreifen? Freitag, 25. Februar 2011, 08:10 Uhr.

T:I:S, 25. Februar 2011

Anmerkung

(1) So zum Beispiel am 25. Februar 2011: Blutiger Protesttag. Irak: Mindestens acht Demonstranten erschossen. Kundgebungen gegen Korruption und Arbeitslosigkeit. Von Karin Leukefeld, junge Welt, 26. Februar 2011

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Wer sich auch mal von Infantilinjurien-Broder,

siehe A shameful evening for LSE: Speaker at panel calls LSE student “arsehole” and “refers” him to “SS”, bepöbeln lassen will: 

An der Alster sorgt die Friedrich-Naumann-Stiftung für diese Freiheit am Aschermittwoch, dem 9. März 2011 um 19 Uhr im feinen Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38. 

Kleiner Tipp: Henryk am Kuscheltuch zupfen, und schon brüllt er los.

T:I:S, 17. Februar 2011. Außerdem: Auf welcher Seite saßen hier die Pöbler? Der Londoner Sarrazin-Eklat in der deutschen Presse: Das Wort „Arschloch“ ist ein Argument - wenn Henryk M. Broder es verwendet. Er hatte noch andere Verbalinjurien parat und hat sie inzwischen auch approbiert. Maria Exner und Max Neufeind, FAZ; sowie Protest gegen Thilo Sarrazin und Henryk M. Broder in London. Wenn Kritik auf (den Vorwurf der) Zensur stößt. Adnan Tabatabai, Ali Fathollah-Nejad und Mark Erbel

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Norman Paech sprach mit Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad

Unter der Rubrik "Andere Stimmen" hatte Paech meine Übersetzung eines Briefs aus dem Guardian zitiert. Broder und Abdel-Samad finden in dem Video, Paech hätte sich von dem Brief distanzieren müssen. Der Brief lohnt die Lektüre: Das Original aus dem Guardian steht hier, meine Übersetzung hier.  

Video, die ersten sieben von vierzehn Minuten. T:I:S, 15. Februar 2011. Siehe auch Norman Paech

T:I:S, 15. Februar 2011

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Deutsches Abendland

Wir sind irritiert von der Einladung Thilo Sarrazins und Henryk M. Broders zur Auftaktveranstaltung des »German Symposium« zum Thema »Integrationsdebatte: Europas Zukunft – ›Untergang des Abendlandes‹?« an der London School of Economics and Political ­Science (LSE) am 14.2.2011... Protestschreiben

Das Londoner Publikum bekäme von der in Deutschland veröffentlichten Meinung einen verzerrten Eindruck, wäre sie nur durch ein paar Wirtschaftsbosse und Sahra Wagenknecht vertreten, bilden doch die Sozial- und anderen Rassismen eines Broder und eines Sarrazin zweifellos deren Kern.

 T:I:S, 11. Februar 2011

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Thomas Immanuel Steinberg

Der Stalker

Sabine Schiffer leitet das von ihr gegründete Institut für Medienverantwortung in Erlangen. Mit Henryk M. Broder will sie nichts zu tun haben. Doch Broder schnüffelt ihr nach, malt sich Schlimmes über sie aus, vergleicht sie mit irgendwas, unterstellt ihr Entsetzliches ... Kurz: Broder nervt, nervt, wie er Dutzende andere genervt hat mit Tünkram, Lügen und Fäkalinjurien.

Jetzt fand er, Sabine Schiffer sei gar keine Wissenschaftlerin, wie sie auf der Homepage ihres Instituts behauptet, sondern tue nur so. Auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung sei sie bis zum Vortag mit dem Zusatz “Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft” vorgestellt worden. Jedoch, so Broder,

fragte ein Leser der Achse bei der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg nach, ob “ob Frau Schiffer Mitarbeiterin der Germanistischen Sprachwissenschaft-Abteilung an der FAU ist” und wenn ja, “seit wann”. Worauf er umgehend die Antwort bekam, Frau Dr. Sabine Schiffer sei “keine Mitarbeiterin der Universität Erlangen-Nürnberg”. Und: “Ihr Institut für Medienverantwortung steht in keinem Bezug zur FAU.” 

Worauf der Zusatz “Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft” umgehend von der Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung verschwand.

Hat doch der Achsenleser Frau Schiffer beim Blenden erwischt, beim Hochstapeln gar! Und, achsentreu, es dem Broder gleich erzählt.

Der Textbeitrag, unter dem der Zusatz stand, ist freilich von 2005. Sabine Schiffer war, wie aus der schon erwähnten Homepage ihres Instituts hervorgeht

bis 2006 Lehrbeauftragte für Germanistische Sprachwissenschaft an der FAU,

also an nämlicher Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Für die Bundeszentrale bestand einfach kein Anlaß zu einer Aktualisierung.

Broder strampelt und hampelt und kriegt doch die Liebe nicht, die er so braucht. 

T:I:S, 18. November 2010

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Broders Klo

Die Schande des 9.11 in Frankfurt - ein Teilnehmer [es handelt sich um Sacha Stawski, auf honestly concerned unter 2., T:I:S] berichtet, Henryk M. Broder antwortet ihm: 

Ich sag dir was: ich will mit euch Arschgeigen nix mehr zu tun haben. Ich werde auf keiner Veranstaltung auftreten oder auch nur im Saal sitzen, bei der einer von euch dabei ist: du, der sensible herr Korn und der eloquente Herr Graumann... Ihr seid dumm, opportunistisch und feige. und es ist scheissegal, was Grosser gesagt oder nicht gesagt hat... Ihr werdet den Preis dafür bezahlen, eines Tages, und ich werde keinen von Euch auch nur auf mein Klo lassen. Shame on you! fuck you!

T:I:S, 12. November 2010

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Fast kann er einem leidtun.

 Stefan Niggemeier über Henryk M. Broder

T:I:S, 11. September 2010

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Entdecker und Erfinder

Auf den Ostermärschen 2006 verteilten die Friedensbewegten zig-Tausende Exemplare ihrer "zeitung gegen den Krieg", und zwar die Nr. 23, April/Mai 2006. Darin ein ausführlicher Artikel zu den Kongo-Gräueln. Mittäter: "unsere Elektronikkonzerne" (FAZ). 

Doch Broders Achse des Guten hat den Kongo entdeckt,  wie ja auch Israelis die Cherry-Tomate erfunden haben, nicht wahr? 

Nein, nicht wahr, sondern wieder nur gelogen.

T:I:S, 23. August 2010

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Mental abgerüstet

Vor fünf Jahren, am 17. März 2005, fand Broder noch:

Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so...  

Und, in schlechtem Deutsch:

... es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein.

Heute findet er:

Wer nur einen Nachmittag in einem der vielen Tel Aviver Strandcafes verbracht oder in einer der Super-, Hyper- und Mega-Malls eingekauft hat, die in den letzten Jahren gebaut wurden, der muss sich fragen, ob die Israelis noch in der Lage sind, für etwas anderes zu kämpfen als einen Platz an der Poolbar oder die völlige Aufhebung des Ladenschlusses. In dieser Hinsicht hat Israel die gleiche Entwicklung durchgemacht wie Europa nach 1989, nur schneller und radikaler... Israel hat mental abgerüstet.

Da graust's den Spaßtäter.

T:I:S, 19. Juni 2010

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NPD

NPD Chemnitz applaudiert dem Mainstream-Publizisten Henryk M. Broder

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Claudius Seidl

Sturmgeschütz des Ressentiments 

...Kaum war die sogenannte Islamkritik ihrerseits zum Gegenstand kritischer Reflexion geworden, da wehrten sich deren Wortführer mit pathetischen Formulierungen: Man lasse sich keinen Maulkorb verpassen, nicht zum Schweigen bringen, nicht das Wort verbieten. Wenn aber, liebe Kritiker der Kritiker der Kritiker des Islams, jemand eine These hat, und ein anderer formuliert den Widerspruch: dann ist das kein Maulkorb, sondern eine Diskussion. Man nennt das auch: Westen, Meinungsfreiheit, Demokratie.

Und für Henryk M. Broder, das publizistische Sturmgeschütz des Ressentiments, gibt es offenbar keine bösere Beleidigung, als dass man seine Argumente beim Nennwert nimmt. Seine Kritiker, so schrieb Broder in einer Replik, hätten einen Hang zum Totalitarismus und eine Sympathie für nordkoreanische Verhältnisse. Und wenn sonst niemand Broder wegen seiner Herkunft diskriminiert, dann erledigt er das eben selber. Und nennt sich einen dahergelaufenen Judenlümmel...

FASZ, 7. Februar 2010, Nr. 5 / Seite 23. T:I:S, 18. Januar 2010

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Mit der Axt ins Bad

Kritik an Auslegung des Islam. Unsere Hassprediger. "Mit der Axt ins Bad": Wer mit den "westlichen Werten" ebenso kämpferisch umgeht, wie es der radikale Islam mit seinen heiligen Schriften tut, wird selbst zum Fundamentalisten. Thomas Steinfeld, SZ

T:I:S, 18. Januar 2010

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Verblödung

Warum beschäftigen sich deutsche Forschungseinrichtungen nicht mit der Judenhasser-Seite Radio Islam? Weil sie bedeutungslos ist. In Deutschland errreicht sie laut Alexa Besucherrang 201 388

Warum sollten sich deutsche Forschungsinstitute mit Broders Islamhasser-Achse beschäftigen? Weil sie in Deutschland Rang 3 484 erreicht. 

Zu Broders jüngstem Verblödungsbeitrag hier, T:I:S, 12. Januar 2010

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Haßprediger des Jahres

 Guess who! Und warum das keine Überrraschung ist. [Existiert leider nicht mehr, T:I:S, 15. Februar 2010]

T:I:S, 11. Januar 2010. Dazu Claudius Seidl: Kritiker des Islam. Unsere heiligen Krieger. FAZ.

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Nicht integrierbar

Zwei Menschen sind offenbar nachhaltig nicht integrierbar, nicht in diese Gesellschaft, und auch in keine andere. Das sind 1. Thilo Sarrazin und 2. Henryk M. Broder. Das liegt weder an ihrem jeweiligen Migrationshintergrund, noch an ihrem jeweiligen Bekenntnis, sondern allein an ihrer Person. 

Deutschlandfunk, Audio, .mp3-Datei, länglich, T:I:S, 15. Oktober 2009. Dank an Robert S.

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Wilde Brüder, Wilders Broder, Broders Wilder?

Schon im Sommer erschienen und immer noch erfrischend ist Avi Efroni: Geert Wilders und Hendrik M. Broder: Ein perfektes Paar. Der Berliton, der deutsch-israelische Treffpunkt. Der Artikel erschien leider ohne Links und unredigiert, aber vielleicht ist auch egal, wie Broder mit Vornamen heißt. Dank an den Schatz. 

Unter dem Artikel steht frei in der Landschaft „Rantanplan“. Das ist als Autorenschaft angegeben für einen noch älteren, dafür redigierten Artikel, Rantanplan Hamburg-Altona, The White Man’s Burden. Die Anatomie des deutschen Neokonservativismus. Essay über antimuslimischen Rassismus in deutschen Mainstream-Medien, siehe Neokonservativismus

T:I:S, 11. Oktober 2009

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Thomas Immanuel Steinberg

 Innovative Geschäftsidee

In globalisierten Gesellschaften kann es nur Geschäfte auf Gegenseitigkeit geben. Es spricht nichts dagegen, dass bei uns Moscheen gebaut werden; aber dann müssten auch Kirchen in der Türkei, in Pakistan und in Saudi-Arabien gebaut werden dürfen.

Findet Henryk M. Broder im Politikbrief, Genuss braucht Verantwortung, Juni 2009 - 3. Ausgabe. Berlin: DZV - Deutscher Zigarettenverband, gratis zu beziehen über c.voss-bollessen@zigarettenverband.de

Verständlich. Der internationale Organhandel blüht, doch das Geschäftsfeld ist längst unter China, New Jersey, Israel und der Ukraine aufgeteilt. Warum da nicht mit dem Grundrecht auf Religionsfreiheit handeln. Oder mit der Versammlungsfreiheit. Gegen den Massaker-Staat Israel und seinen Geschäftsfreund Broder durch Kreuzberg ziehen - ja; aber nur, wenn in Havanna auch für die Wiederbelebung des Sklavenhandels demonstriert werden darf.

Broder sollte sich seine Idee patentieren lassen. Die Nutzung des Hoodia-Kaktus zur Unterdrückung des Hungergefühls bei den afrikanischen Khoi-San-Buschmännern ist schließlich auch patentiert worden. Mit dem Gotteshaus-Patent in der Tasche könnte Broder auf weitere Beiträge zur Zigaretten-Postille verzichten, auch auf den Hoodia-Kaktus, und verantwortungsvoll genießen, bis der Arzt kommt.   

T:I:S, 6. September 2009. Dank an Sabine B.

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Von Big Berta erhielt SteinbergRecherche folgende Ergänzung zum Thema: 

Sun, 6 Sep 2009 12:54:17 +0200

Grüßgott, Herr Steinberg, wenn Sie da noch eins draufsetzen wollen, hier ein bißchen Zuarbeit, diesen Broderschen Einfall hatte ich nämlich schon zweimal abgearbeitet. Dem fällt anscheinend nicht mehr viel Neues ein: 

http://www.duckhome.de/tb/archives/3609-Kirchen-in-einem-muslimischen-Land...-immer-wieder-gerne-genommen.html

http://www.mymerhaba.com/en/main/yellowpages.asp?cid=71&cheader=Armenian%20Churches

http://www.mymerhaba.com/en/main/yellowpages.asp?cid=100&cheader=Catholic%20Churches

http://www.mymerhaba.com/en/main/yellowpages.asp?cid=103&cheader=Protestant%20Churches 

Sie können die Kirchen ja mal zusammenzählen, ich kam seinerzeit auf über zweihundert, worauf ich sein Junktim mit den Moscheen unter dem Titel: "Herr Broder, das wäre doch nicht nötig gewesen, so viele Moscheen fordern wir gar nicht"  verkaspert habe. 

Tja, und was den angeblichen türkischen Antisemitismus betrifft, da gibt es dies:

http://www.irgun-jeckes.org/?CategoryID=319&ArticleID=343 und http://tinyurl.com/kr8xnp 

Daß das Buch noch eine zweite, ärgerliche Hälfte hat, nämlich das Preisen des Neoliberalismus, erwähne ich der Vollständigkeit halber. 

Schönen Sonntag

Big Berta

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Grundrechtshandel

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Inglourious Basterds läuft an 

Offenbar die zionistische Fantasie, deren Umsetzung längst angelaufen ist, im Gaza-KZ zum Beispiel. Und sich vor unserer Tür im Hundekot suhlt.

T:I:S, 18. August 2009

Siehe auch Folter . Umjubelt: Quentin Tarantinos Monsterfilm "Inglourious Basterds" in Israel, T:I:S, 20. September 2009. Kurzrezension siehe Kriegsstimmungsmache

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Inglourious 

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Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen

Sehr geehrter Herr Broder! 

Besten Dank! Kleiner Tipp noch: Tübingen liegt nicht in Baden, sondern in Württemberg. Macht aus Vermont vermutlich keinen Unterschied. Es wäre aber dennoch besser für Sie, das Recherchieren zu lernen. 

Mit freundlichen Grüßen

Boris Palmer, 29 Juli 2009

Der ganze Mailwechsel über Felicia Langers Bundesverdienstkreuz steht in den Stuttgarter Nachrichten.

T:I:S, 30. Juli 2009

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Boris Palmer 

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Joachim Güntner

Toleranz ist ja doch bloss Appeasement

Ulrike Ackermann, Henryk M. Broder und Richard Wagner haben die Nase voll. Das politische Buch. Neue Zürcher Zeitung, 24. Januar 2009

T:I:S, 6. Februar 2009

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Vereint im Kummer

Die Nachtgestalten Kai Diekmann und Henryk M. Broder

Hans-Jürgen Jakobs in der SZ, T:I:S, 4. Februar 2009. Siehe auch Welt und Bild von Springer

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Bild

Bild, T:I:S, 31. Dezember 2008

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Was steht auf dem Transparent?


1. Amerikaner, befreit uns, wie Ihr die Iraker befreit habt!
2. Zionismus heißt Frieden.
3. Broder lügt wie immer.

Weder – noch. 

Auf dem Transparent steht sichtbar (in Umschrift): Isra'il bayad az beyn b-r. 

Vollständig (in Umschrift): Isra'il bayad az beyn berawad = "Israel muß verschwinden";

(verschwinden: wörtl. aus dem Mittenmang (aller Dinge) gehen; beyn = zwischen, inmitten; az beyn = von zwischen/inmitten), 

wobei Israel synonym mit dem Regime des Landes verwendet wird; ebenso wie staatstragende Deutsche mit „Amerika“ oder „den Amerikanern“ häufig das US-Regime über das Volk der Vereinigten Staaten meinen, und keineswegs das Land oder das Volk. 

T:I:S, 16. Dezember 2008. Dank an Schmidt-Polyglott

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Transparent

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Pornographologie

Evelyn Hecht-Galinski darf Henryk M. Broder einen Pornoverfasser nennen, berichtet die FAZ vom Montag, dem 8. Dezember 2008 auf Seite 38 (online 2 €) aus dem Urteil des Landgerichts Berlin vom 26. November 2008. 

Anknüpfungspunkte finde das Gericht in Broders Schrift "Wer hat Angst vor der Pornografie?" von 1970:

Liest man das Vorwort zu diesem Buch, so überrascht es bereits, dass der Kläger sich durch die Bezeichnung als "Pornoverfasser" herabgesetzt und in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlt, schreibt er dort doch über die gesellschaftlich befreiende Wirkung von Pornografie und tut kund, dass er Pornografie für emanzipatorisch halte.

Unbeschadet des wissenschaftlichen Anspruchs des Buches erfülle es stellenweise seine eigene Definition der Pornographie, nämlich 

die optische, textliche oder akustische Vermittlung der Teilnahme am Sexualleben der dargestellten Personen.

Die Kammer, so die FAZ, habe festgestellt, daß Broder sich über Frau Hecht-Galinski 

in unflätiger und unsachlicher, zum Teil auch grob verletzender Weise geäußert

habe. 

Hinzu kommt, dass der Kläger eine besondere Vorliebe für eine Ausdrucksweise mit sexuell drastischen und dem Genitalbereich entstammenden Begriffen hat, die er auch benutzt, wenn es gar nicht um sexuelle oder verwandte Themen geht, so dass auch politische und andere Diskussionen immer wieder mit sexuellen Konnotationen aufgeladen werden.

T:I:S, 8. Dezember 2008

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Hans-Detlev v. Kirchbach

Evelyn Hecht-Galinski gegen Henryk M. Broder vor dem Oberlandesgericht Köln

Ist Israelkritik Antisemitismus?

Der Anwalt Hecht-Galinskis warnte vorsorglich: Dann (1) könne weiterhin jede noch so sachliche Kritik an der Politik Israels als "antisemitisch" abgekanzelt werden. Solche Dogmatik scheint sich im politischen Mainstream ohnehin schon mehr oder minder durchgesetzt zu haben.

Neue Rheinische Zeitung, T:I:S, 4. Dezember 2008

Anmerkung

(1) Die Entscheidung des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln ist für Dienstag, den 6. Januar 2009, 10 Uhr, im Saal 153 angekündigt.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Kirchbach 

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Thomas Immanuel Steinberg

Hecht-Galinski durfte ihre Meinung über Broder im Begriff Pornoverfasser verdichten

Landgericht Berlin: Hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte

Evelyn Hecht-Galinski, Gegnerin der israelischen Staats- und Regierungspolitik, hatte den Publizisten Henryk M. Broder als Pornoverfasser bezeichnet. Broder machte deshalb einen äußerungsrechtlichen Unterlassungsanspruch geltend.

Das Landgericht Berlin wies am 26. November 2008 Broders Klage ab. Hier das Urteil.

Kommentar

Henryk M. Broder plauderte in Springers Berliner Morgenpost vom 30. November 2008:

Ich selbst bin ganz friedfertig, ich habe nur zwei bis drei Prozesse geführt. Es ging immer um Plagiate. Ansonsten kann mich jeder als Volltrottel beschimpfen - das ist mir völlig egal. Meistens werde ich verklagt. In erster Instanz darf die andere Seite gewinnen. Ich lasse sie zappeln, um sie in nächster Instanz plattzumachen.

Was für Prozesse gegen Broder gilt, das könnte auch für sein Verfahren gegen Hecht-Galinski wahr werden. Die unteren Instanzen jeder Hierarchie, ob evangelische Kirche oder Justiz, neigen eher den Beherrschten zu. Die oberen Instanzen dagegen gehören selber zu den Herrschenden. Sie werden Broder ungern im Stich lassen, propagiert er doch, was sie meinen: Jeder Keim von Aufruhr, von Boykott oder Sabotage kapitalistischer Herrschaft ist zu ersticken. Als Herbizide dienen zur Zeit Islamophobie, Hexenjagd auf mutige Frauen wie Hecht-Galinski und Diffamierung politischer Gegner. 

Die Diffamierung von Gegnern der israelischen, US-amerikanischen und europäischen Kriegspolitik als Antisemiten oder Verschwörungsfantasten gehört inzwischen zum Mainstream, zur herrschenden Meinung. Und die ist immer die Meinung der Herrschenden.

Henryk M. Broder, der Mainstreamer, hat sich in der Vergangenheit sowohl über Hecht-Galinski

als auch über andere Personen, die andere Auffassungen vertreten als er, in unflätiger und unsachlicher, z. T. auch grob verletzender Weise geäußert, 

befand das Landgericht Berlin in seinem Urteil vom 26. November 2008. 

Die nächste Instanz, wenn's denn eine gibt, wird sich weniger daran stören, und Broder selber am wenigsten. Lassen ihm doch Spiegel und Springer, PR-Agenturen des Kapitals, den Unflat durchgehen. Und das Bundesinnenministerium subventioniert über seine Bundeszentrale für politische Bildung die islamophobe Blödelei "Hurra, wir kapitulieren", Broders Warnung vor dem Untergang des Abendlands. 

T:I:S, 4. Dezember 2008

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Pornoverfasser

Da wird Broder von seinen Gegnern schon mal als islamophober Großinquisitor und Pornoverfasser bezeichnet, 

schrieb Tobias Kaufmann, Autor auf Henryk M. Broders Achse des Guten, im Kölner Stadt-Anzeiger Anfang September 2008. 

Bei den Gegnern handelte es sich offenbar um eine Gegnerin, denn Broder verklagte Evelyn Hecht-Galinski wegen der Einordnung als Pornoverfasser. Am 25. November 2008 wies das Landgericht Berlin Broders Klage ab: Hecht-Galinski könne weiterhin Broder als Pornoverfasser bezeichnen.

T:I:S, 25. November 2008

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Ich frage euch: 

Wollt ihr die totale Verblödung? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können? 

Video, 17 Minuten, T:I:S, 20. November 2008

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Hecht-Galinski gegen Broder

Prozeßtermine, Stand: 20. November 2008

1. Berlin-Charlottenburg, Dienstag, 25. November 2008, 12.00 Uhr,  27. Zivilkammer Raum I/143, Geschäftszeichen 270 672/08. Adresse: Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin, Landgericht Berlin.

2. "Antisemitismus-"Prozeß: Dienstag, 2. Dezember 2008, Oberlandesgericht, 15. Zivilsenat, Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln, Geschäftszeichen OLG Köln 15 U 174/08, momentan angesetzt für 12.30 Uhr.

T:I:S, 20. November 2008

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Ausscheidungsprobleme

Die Schweizer Weltwoche, deren Verleger und Chefredaktor Roger Köppel Führer und Volk so sieht wie der Nazi-Kronjurist Carl Schmitt, listet Henryk M. Broder nicht nur als redaktionellen Mitarbeiter; er darf darin auch schreiben, wie die Pöbel-Seite Fakten - Fiktionen offenbart, und zwar über Sitzpinkler.

Der Stehpinkler, T:I:S, 12. Oktober 2008

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„Gut, dass Sie hier sind, ich wollte Ihnen schon immer mal sagen, dass Sie eine Dreckschleuder sind.“

Henryk M. Broder am 30. September 2008 auf dem Morgenlandfestival zu Mohssen Massarrat  in der Lagerhalle Osnabrück, Neue Osnabrücker Zeitung vom 2. Oktober 2008

Mohssen Massarrat über Broder per Mail am 5. Oktober 2008: 

Broder hat bei seinem Auftritt am 30. September in der Lagerhalle nicht nur mich mit seiner unqualifizierten Äußerung beleidigt, er hat auch die FAZ-Journalistin Christiane Hoffmann und den im Iran lebenden Journalisten Martin Ebbing als naiv und blind und die „gesamten deutschen Intellektuellen“ als „mit einem Hang zum Totalitarismus“ und darüber hinaus auch den renommierten Islam- und Orientexperten Prof. Udo Steinbach als „Kollaborateur des Mullahregimes“ diffamiert...

Mit dem historisch belasteten Vergleich ["Iran gleich Nazi-Deutschland"] sind Teile der deutschen und internationalen Medien und Personen wie Broder im Begriff, nicht nur den Hitlerfaschismus zu verharmlosen, sondern durch Dämonisierung auch den Boden für einen Krieg der USA und Israels gegen Iran psychologisch vorzubereiten.

T:I:S, 5. Oktober 2008

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Antwort an Bruder Broder 

Februar 2008. Gerhard Zwerenz

T:I:S, 26. September 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Achtung, Johnny schmeißt mit Dreck!

Gideon Levy beschrieb in Ha’aretz vom 11. September 2005 das Leben in der palästinensischen Stadt Hebron:

Jeden Tag quälen Siedler ihre Nachbarn hier. Jeder Schulweg wird für ein palästinensisches Kind ein Weg voller Schikanen und Angst. Jedes Einkaufen wird für eine Hausfrau zu einem Weg der Demütigung. Siedlerkinder treten alte Frauen, die einen Korb auf dem Kopf tragen, Siedler hetzten Hunde auf alte Leute; Müll und Fäkalien werden von Siedlerbalkonen in die Höfe palästinensischer Häuser geworfen, Altmetall blockiert die Eingänge ihrer Häuser, Steine werden auf jeden palästinensischen Vorbeigehenden geworfen - dies ist tägliche Routine im Leben der Stadt. Hunderte von Soldaten, Grenzpolizisten und Bullen sind Zeugen dieser Aktionen und stehen tatenlos daneben.


Hebron: Zionistischer Müll über einer palästinensischen Gasse. Quelle

Unterdessen warf die israelische Regierung Bomben auf den Libanon, und ihre Verbündeten schossen um sich, im Irak, in Afghanistan und in Südossetien. Die Zionisten und die NeoCons hocken im militärisch-industriellen Käfig: Denn die israelische Wirtschaft beruht auf Produktion und Verkauf von Waffen, Sicherheitsanlagen und Überwachungs-Schnickschnack. In den Vereinigten Staaten verhindern die drei großen Rüstungskonzerne die Wahl lokaler Rüstungsgegner, indem sie drohen, ihre Produktionsstätten zu verlagern. In beiden Ländern – ebenso wie in der Festung Europa – tragen Rüstung, Selbstvergatterung und Krieg zu weiterer Verarmung der Armen bei. Die Reichen werden immer reicher und dadurch immer mächtiger. Sie entwickeln immer fürchterlichere Waffen und werfen sie durchs Gitter.

Die Zionisten, die NeoCons und ihre halbherzigen europäischen Mitläufer haben kaum Freunde auf der Welt. Aber sie halten sich ein paar Lohnschreiber. Die lügen uns alle Tage die Hucke voll mit Teppichmesser-Ali-Babas, Freiheitskriegen am Hindukusch und irakischen Massenvernichtungswaffen; mit islamischen Sparschwein-Verboten und iranischen Holocaustdrohungen. Wird er beim Lügen erwischt, schmeißt Johnny mit Fäkalinjurien. Die hängen dann im Netz.

T:I:S, 25. September 2008

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Knut Mellenthin

Israel-Kritiker bestraft

Hintergrund: Die Israel-Verteidiger mit dem langen Namen

Alles Antisemiten oder jüdische Selbsthasser – bis auf Broder

junge Welt vom 25. August 2008, T:I:S, 29. August 2008

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Dieter Neuhaus, Eppstein

Wer wegschaut, macht sich mitschuldig

Leserbrief, FAZ, 26. August 2008, Nr. 199 / Seite 8

Zu "Was darf eine Jüdin in Deutschland gegen Israel sagen?" von Patrick Bahners, FAZ  vom 21. August 2008

Wer - wie Broder - wegschaut, macht sich mitschuldig an einem Verbrechen, das in dieser Zeit unter demokratischen Staaten einzigartig ist. Dem jüdischen Volk ist zu wünschen, dass es endlich den Weg eines gerechten und friedlichen Zusammenlebens mit seinen palästinensischen Nachbarn findet. Broder leitet sein anti-muslimisches Buch mit der ironischen Feststellung ein, dass bei ihm alle Voraussetzungen dafür gegeben waren, Terrorist oder wenigstens Amokläufer zu werden. Da das aber nicht möglich gewesen sei, blieb ihm - wie er schreibt - nichts anderes übrig, als Journalist zu werden. Seine Feldzüge gegen Frau Hecht-Galinski und andere, die ihn kritisieren, legen die Einschätzung nahe, dass es ihm gelungen ist, beide Berufe zu verbinden. 

Der jüdische Schriftsteller Henryk M. Broder, der der deutschen Jüdin Evelyn Hecht-Galinski wegen ihrer scharfen und wiederholten Kritik an Israels Diskriminierungs-, Besatzungs- und Unrechtspolitik "Antisemitismus und Antizionismus" vorwirft, weiß, wovon er spricht. In seinem Buch "Hurra, wir kapitulieren", das erstaunlicherweise mit Subventionen der Bundeszentrale für politische Bildung vertrieben wird, spricht er zum Beispiel von "Nazi-Islamismus" und nennt anerkannte, israelkritische Nahost-Experten wie Peter Scholl-Latour "Terrorversteher". Den 1,5 Milliarden Muslimen bescheinigt Broder "chronisches Beleidigtsein". Untaten muslimischer Jugendlicher wertet Broder als geradezu muslimimmanente Eigenschaften. Dagegen verschließt er vor den Untaten der israelischen Armee in Palästina und vor den beschämenden Ungerechtigkeiten des Staates Israel gegenüber den Palästinensern die Augen, oder er will die grässlichen Missstände, die die Besatzung verursacht, nicht sehen.

T:I:S, 29. August 2008

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Ulla Jelpke*

Islam-Bashing als politisch korrekter Rassismus

... Ihre Steigerung findet solche Hetze von ehemals linker Seite in unzähligen Anti-Islam-Portalen im Internet, auf denen häufig in rassistischer, beleidigender, hasserfüllter Weise gegen Muslime und den Islam sowie gegen Migranten generell gehetzt wird. Auch unverhohlene Gewaltphantasien gegen Muslime finden sich in den Gästebüchern dieser Websites. Mit nach eigenen Angaben 10 bis 20.000 täglichen Besuchern ist das zentrale Onlineforum der Islamhasser das Webportal Politically Incorrect geworden.

Nur unwesentlich zivilisierter gibt sich der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder als einer der führenden moslemfeindlichen Polemiker im Land. In seinem auch von der Bundeszentrale für politische Bildung vertriebenen Buch »Hurra, wir kapitulieren!« lässt Broder kaum ein antimuslimisches Klischee aus. Broder warnt vor der »Islamisierung« Europas und vor den »1,5 Milliarden Moslems in aller Welt, die chronisch zum Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen«. 

Diese pauschale Verunglimpfung einer ganzen Religionsgruppe hinderte den Innenausschuss des Bundestages nicht daran, Broder auf Initiative der „Extremismus-Expertin“ der Unionsfraktion Kristina Köhler als Sachverständigen zur Anhörung über das Thema »Antisemitismus in Deutschland« einzuladen. Die Abgeordnete Köhler hatte zuvor bereits den CDU-Arbeitskreis »Extremismus und Islamismus« konstituiert. 

Zu Recht schreibt der Journalist Knut Mellenthin: Broders „Teilnahme an dieser Anhörung setzt, vielleicht unbeabsichtigt, ein fatales Signal: dass der deutsche Bundestag die Verunglimpfung von Menschen, Gruppen, Staaten und Religionsgemeinschaften nicht grundsätzlich und gleichermaßen ablehnt, sondern sie sehr unterschiedlich beurteilt – je nachdem, gegen wen sie sich richtet. Das ist geeignet, insbesondere bei jungen Moslems das Missverständnis zu fördern, die Bekämpfung des Antisemitismus gehe auf ihre Kosten, und Widerwillen dagegen zu produzieren.“

Ulla Jelpke, 1. August 2008, T:I:S, 10. August 2008. Dank an Werner Ruf und Christine Buchholz

*Ulla Jelpke, vormals Mitarbeiterin der jungen Welt, ist Bundestagsabgeordnete Der Linken

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Weltwoche auf den Broder gekommen 

Die Schweizer Weltwoche, deren Verleger und Chefredaktor Roger Köppel Führer und Volk so sieht wie der Nazi-Kronjurist Carl Schmitt, listet Henryk M. Broder als redaktionellen Mitarbeiter.

T:I:S, 4. August 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Eine sondergerichtliche Vernehmung...

Salim Ahmed Hamdan, der Fahrer von Ossama bin Laden, wurde nach dem Überfall der Vereinigten Staaten auf Afghanistan mit verbundenen Augen und in gebückter Haltung gefesselt nach Guantánamo geflogen. Dabei, so seine Aussage vor einem US-Sondergericht, entzündete sich eine Rückenverletzung, was unbeschreiblichen Schmerz verursacht habe. Hamdan leidet bis heute sichtbar unter den Folgen.

Der Fahrer saß jahrelang in Einzelhaft. Manchmal hätten ihm die Wachen den Schlaf entzogen, indem sie alle paar Minuten an seine Zellentür geschlagen hätten. Außerdem sei er von einer Frau beim Verhör sexuell bedrängt worden. Hamdans Anwälte machen geltend, der Gefangene sei durch die Haft verwirrt und daher nicht prozeßfähig.

Quellen: Washington Post und New York Times vom 16. Juli 2008

...und was Broder darüber schreibt

16.07.2008  15:50 

Folter immer fieser 

(dpa) - Der ehemalige Fahrer von El-Kaida-Chef Osama bin Laden, Salim Ahmed Hamdan, hat vor Gericht angegeben, dass ihn eine Vernehmungsbeamtin durch „unangemessene“ Berührungen zu Falschaussagen gezwungen habe. Nach Angaben der „Washington Post“ vom Mittwoch sagte der als Terrorismus-Verschwörer angeklagte Hamdan in einer Anhörung im US-Lager Guantánamo Bay (Kuba) aus, dass sich die Frau ihm bei einem Verhör 2002 immer mehr genähert habe, „sehr nahe gekommen ist, mit ihrem ganzen Körper“. Schließlich habe sie ihn am Oberschenkel berührt. „Ich konnte nichts tun. Ich hatte Angst vor den (US-)Soldaten“, zitierte die Zeitung Hamdan. Er habe die Frau gefragt, was sie wolle und sie habe geantwortet: „Ich will, dass du alle Fragen beantwortest.“ Das habe er getan.
Das Verfahren gegen Hamdan vor einem Sondertribunal in Guantánamo Bay soll nach US-Plänen am kommenden Montag beginnen. Es wäre der erste Prozess vor einem dieser Spezialgerichte, die eigens für Verfahren gegen im Ausland gefasste mutmaßliche Terroristen geschaffen wurden. Hamdans Verteidigung will erreichen, dass Geständnisse des Angeklagten im Prozess nicht als Beweismaterial zugelassen werden, weil sie bei Verhören erzwungen worden seien…

Quelle: Achse des Guten

Broder beherzigt offenbar den Wunsch des Vorsitzenden des Vertreterrats der jüdischen Organisationen Frankreichs, CRIF, Roger Cukierman, der laut Akiva Eldar in Ha'aretz vom 28. September 2001 verkündet hatte:

Als Scharon hier [in Frankreich] war, habe ich ihm gesagt, daß unbedingt ein Propagandaministerium geschaffen werden müsse, wie Goebbels. Geld muß reingesteckt werden, und Journalisten müssen in feine Hotels eingeladen werden. Sö hat das König Hassan [von Marokko] gemacht - er hatte eine fürchterliche Reputation, und er wollte diesen Eindruck korrigieren.

When Sharon was here, I told him that it was essential to create a ministry of propaganda, like Goebbels. Money has to be invested in it and journalists have to be invited to fine hotels. That is what King Hassan [of Morocco] did - he had a terrible reputation and he wanted to correct that impression.

Nur: Broder macht's gratis und schläft in der Jugendherberge.

T:I:S, 16. Juli 2008. Siehe auch Hasbara Handbook, zionistische Propaganda leicht gemacht

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Thomas Immanuel Steinberg

Ein Tipp für Kristina Köhler, Bundestagsabgeordnete

Die Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler steuerte zu einer Ausschußanhörung über Judäophobie den Moslem-Basher Henryk M. Broder als Sachverständigen bei. 

Zuvor hatte sie sich für den Moslem-Basher Hans-Peter Raddatz stark gemacht. Yavuz Özoguz, Mitbetreiber der Internetseite Muslim-Markt, habe dazu aufgerufen, Raddatz zu ermorden. Doch der vermeintliche Mordaufruf war gar keiner, stellten zwei Gerichte fest, sondern eine Verwünschung, wie etwa: Geh’ zum Teufel. Der verwünschte und leider nicht zum Teufel gegangene Hans-Peter Raddatz hat es eben mit fundamentalistischen Terroristen, die weder das eine noch das andere sind; allerdings hat er's auch mit einem „Europa unter Führung der Rothschild-Familie“, die „die Förderung, Installation und Finanzierung von Lenin und Hitler“ betrieben hätten. Und hinter allem und jedem, so Raddatz laut Jüdischer Allgemeiner, stünden die Freimaurer. 

Ein Tipp für Sie, Frau Kristina Köhler: Henryk M. Broder hat sich noch nicht als Experte für Freimaurerkomplotte hervorgetan, aber an einigen seiner Zielscheiben stört ihn besonders, daß sie Rentner seien; was aber es lebe der recherche-freie Latrinen-Journalismus manch so Intitulierter gar nicht ist. Den Rundum-Basher Broder demnächst als Renten-Sachverständigen zu benennen, muß sich Ihnen doch da geradezu aufdrängen.

T:I:S, 9. Juli 2008

Mehr von Kristina Köhler unter Zionismus und unter Kristina Köhler, jetzt Schröder. T:I:S, 27. Oktober 2010

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Post vom Anwalt

Armin Fiand schreibt an die Zitaten-Falschmelder und den Demokraten-Diffamierer vom Dienst

Fiand an die BpB und Henryk M. Broder, rtf-Datei, T:I:S, 25. Juni 2008

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Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden.

Henryk M. Broder am 63. Jahrestag der Befreiung mancher Deutscher vom Faschismus im freiheitlich-demokratischen Spiegel

 T:I:S, 8. Mai 2008

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Der Broderliner 

Statt klarer Gedanken sind es primitive Reflexe, die in beinah jedem seiner Sätze gegen ihn verwendet werden können. Seine Spezialdisziplin ist der hinkende Vergleich. 

Jüdische Zeitung, 21. April 2008

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Grienend

Wir erlebten einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der überheblich grienend Personen demütigte, weil sie das hatten, was ihm fehlte: Respekt vor der Würde des Menschen.

FAZ online über einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der überheblich grienend Personen demütigt, weil sie das haben, was ihm fehlt: Respekt vor der Würde des Menschen.

T:I:S, 10. April 2008

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David Harnasch ... 

... war für den Krieg im Irak, schreibt die taz, und hält jede Art von Sozialismus für gesellschaftlich und wirtschaftlich überaus bedenklich. "Als die Amis in Afghanistan einmarschiert sind und die Taliban weggebombt haben, fand ich das nur unterstützenswert", sagt er. Mit 14, sagt Harnasch, war er auch mal links, hatte grün gefärbte Haare und war Fördermitglied bei Greenpeace. Heute ist er FDP-Mitglied und setzt sich für Freiheit, Demokratie und Globalisierung ein.

Das hört sich blöd und gemein an. Aber wenn Sie ihn erst  auf dem Video angeschaut haben, diesen Broderliner, glauben Sie mir, dann danken Sie Gott, daß Sie ihn nie, nie wieder sehen müssen.

T:I:S, 9. April 2008

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Konzertierte Aktion

Israel-Kritiker am Pranger: Wie Spiegel-Journalist Henryk M. Broder gegen einen Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung mobil macht.

Knut Mellenthin , T:I:S, 31. März 2008

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Stefan Niggemeier: Gehirnfasten mit Henryk M. Broder

Oft sind die einzigen Quellen, die sich für die Informationen finden lassen, fanatische und notorisch unwahre Seiten wie „Politically Incorrect”. Oder Broder selbst. Oder „Politically Incorrect”, das Broder zitiert. 

Niggemeier, T:I:S, 22. Februar 2008. Siehe auch Welt und Bild von Springer

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Liebesmangel

Ein Spiegel-Journalist schreibt über einen seiner Kritiker

Am liebsten liest er Bild; sein Fanklub liegt im Dunstkreis der Böhsen Onkelz oder hinter der Spatenbräu-Festhalle (Ochsen aller Art) auf der Wiesn, dieser Schmock, Sesselpupser und Korinthenkacker.

Was fehlt dem Spiegel-Journalisten? Liebe, er bräuchte ein wenig Liebe. Doch er kriegt nur Aufmerksamkeit und Honorar und ganz viel Essen. 

T:I:S, 12. Februar 2008

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Thomas Immanuel Steinberg

Spiegel-Star bald im Koma?

Ein Jahresrückblick des Kabarettisten Hagen Rether hat den Spiegel-Autor Henryk M. Broder ins Delirium versetzt

 

Hagen Rethers Jahresrückblick (Video, 8 Minuten)

Die einstige Hetze gegen „Kanaken“, so Rether per Video, sei von unten gekommen, die jetzige gegen den Islam komme von ganz oben.

Rether zeigt als Beleg eine Stern-Ausgabe und mehrere Spiegel-Titel von 2007, die Angst vor Muslimen schüren, und verurteilt den Theologieprofessor Ratzinger und späteren Papst Benedikt als Spalter.

Rether weiter:

Und die Giftmischer von Bush bis bin Laden haben unsere Hirne und unsere Herzen taub gemacht.

Spiegel-Star-Autor Broder („Hurra, wir kapitulieren“ heißt seine Kampfschrift) habe sogar schon kapituliert. Wovor denn, fragt Rether. Vor seiner türkischen Putzfrau? Oder seinem indischen Arzt? (1)

 

Henryk M. Broders Kommentar zu Rethers Jahresrückblick (Text, 8 Zeilen) 

Broder nennt den Kabarettisten zunächst einen Dhimmi.

Als Dhimmi ذمّي‎ / ḏimmī bezeichnet man in der islamischen Rechtstradition Monotheisten, also vornehmlich Juden und Christen, die in islamisch beherrschten Ländern mit eingeschränktem Rechtsstatus geduldet und staatlicherseits geschützt werden, so Wikipedia. Im heutigen Deutschland bezeichnen Hetzer gegen den Islam jeden Nicht-Muslim als Dhimmi, der sie angreift.

Anschließend behauptet Broder, Rether melde sich mit seinem Jahresrückblick

freiwillig zum Dienst bei der Leibstandarte “Osama”.

Die Leibstandarte-SS Adolf Hitler, kurz LSSAH oder auch LAH, war laut Wikipedia ein Adolf Hitler persönlich unterstellter paramilitärischer Truppenverband der SS und stellte in der Zeit des Nationalsozialismus das Wachpersonal für Regierungsmitglieder und Regierungsgebäude.

„Osama“ ist der Vorname von bin Laden, laut Rether-Rückblick ein Giftmischer wie Bush, der unsere Hirne und Herzen taub gemacht hat.

Schließlich verrät der Spiegel-Autor, wen er überhaupt angreift, nämlich

...Hagen Rether, der sich sonst am liebsten am (sic!) Papst Benedikt und Präsident Bush abarbeitet.

Der Spiegel-Star dürfte vor Jauche im Bregen demnächst ins Koma fallen.

Prost Neujahr!

T:I:S, 1. Januar 2008

Anmerkung

(1)  Indien hat nach Indonesien und Pakistan die weltweit drittgrößte muslimische Bevölkerung: Etwa 140 Millionen Inder sind Muslime, siehe Wikipedia. T:I:S, 4. Januar 2008

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Erschöpfendes zu Leuten, die andere Leute Spießer nennen

Mumia Abu-Jamal, politischer Aktivist, wurde 1982 wegen Polizistenmordes zum Tode verurteilt und sitzt bis heute im US-Knast. Sein Anwalt Leonard Weinglass hat 1995 bewiesen, daß Mumia Abu-Jamal unschuldig ist. Ulf Panzer, Straf- und Jugendrichter am Amtsgericht Hamburg-Harburg, hat die Beweisführung des US-Anwalts übersetzt

Wolfgang Röhl charakterisiert im Stern Leute, die Mumia Abu-Jamal für unschuldig halten, als Spießer. Michael Miersch, Broderliner, hält Wolfgang Röhls dünkelhaften Auswurf für eine Sozialstudie der Extraklasse.

T:I:S, 31. Dezember 2007

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Die Broder

Wäre er ein wenig schlauer, würde er nicht nur die nom de guerre wechseln, sondern auch auf ein wenig Vielfalt bei den Fehlern achten,

schreibt einer, dem's bei aller kriegerischer Einfalt nicht an inhaltlicher, grammatischer und orthographischer Fehlervielfalt mangelt. Unstillbar sehnsüchtig nach dem Stock, verhaut er sich mit dem Genus eines französischen Substantivs in einer Oberlehrerbemerkung.

T:I:S, 25. Dezember 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Die 

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zu Broder siehe auch Die Terroristen sind unter uns. T:I:S, 15. Dezember 2007

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Es wächst zusammen, was zusammen gehört

Vera Lengsfeld, die sich gelegentlich  von der Jungen Freiheit interviewen läßt, siehe junge Welt, und David Harnasch, beide antideutsche Broderliner, wenden sich ihrem Hauptgeschäft zu: dem Antikommunismus. Video

Die Kernposition Carl Schmitts, des Kronjuristen Adolf Hitlers, ist das Bindeglied zwischen Junger Freiheit und dem Springer-Flaggschiff Welt, auf dem die beiden Broderliner sich ebenfalls auslassen.

T:I:S, 22. November 2007

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Pirker über Broder

Aus politisch korrektem Antifaschismus ist die aggressivste Kriegstreiberfraktion hervorgegangen. Im Namen eines überlegenen, »emanzipatorisch-aufklärerischen« Wertesystems sollen dem Herrschaftsanspruch des weißen Mannes keine Grenzen mehr gesetzt sein.

 jW, 17. November 2007

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Wie Pack reagiert, wenn man seine Verbrechen anprangert

Herrschendes Pack nennt die, die seine Verbrechen anprangern, Verräter. Das sei Defätismus; gar der Versuch, sich beim großen Feinde einzuschmeicheln: also Hochverrat. 

In Israel regiert Pack, unterstützt von der Mehrzahl jüdischer Vertreter außerhalb Israels. Eine Minderheit der Juden innerhalb und eine große Zahl der Juden außerhalb Israels prangert die Verbrechen des Packs an. 

Das regierende Pack in Israel und seine jüdischen Unterstützer nennen die Juden, die die Verbrechen anprangern, Verräter, nämlich Judenhasser, also selbsthassende Juden. 

In den Worten Broders

Jüdische Antisemiten haben eine besondere Antenne, die ihnen sagt, dass ihre Existenz als Juden gefährdet ist. Und um diese Gefährdung zu neutralisieren, sorgen sie vor, indem sie kapitulieren, bevor sie angegriffen werden. Sie liefern den Antisemiten Argumente gegen Israel, um damit zu zeigen, dass sie schon auf der richtigen Seite sind. Der Ernstfall ist noch nicht eingetreten, aber sie haben schon die Seite gewechselt; das Boot ist noch nicht untergegangen, aber sie sitzen schon im Rettungsboot.

Der Spiegel-Journalist erkennt auf Hochverrat.

T:I:S, 18. August 2007

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Krankhafte Friedlosigkeit

Henryk M. Broder breitet den Verlauf eines privaten Gesprächs mit Horst-Eberhard Richter und dessen Frau vom Anfang der 90er Jahre im Internet aus. Der Psychoanalytiker Richter hatte kürzlich bei dem islamophoben Antikommunisten Broder krankhafte Friedlosigkeit als Folge früher schwerer narzißtischer Kränkungen und Demütigungen diagnostiziert.

T:I:S, 4. Juli 2007

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Nehmen wir Henryk M. Broder zu wichtig? 

Ich glaube nicht. Broder repräsentiert den Kulturkampf der Rechten gegen die Aufklärung. Thomas Rothschild: Die Achse des Guten. Freitag 25 - 22.06.2007

T:I:S, 22. Juni 2007

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Spiegel-Autor

Das verschwitzte Westberlinerchen nennt am 2. Mai 2007 die bürgerliche taz den "Kinder-Stürmer aus Kreuzberg". Der Stürmer war das Nazi-Wochenblatt, das den Völkermord an den europäischen Juden publizistisch vorbereitete und rechtfertigte. Broder schrieb am 27. April 2007 bereits über die linkssozialistisch-kommunistische junge Welt: "In der 'jungen Welt', wo sich Stürmers Kinder heute austoben..."

T:I:S, 2. Mai 2007

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Die Wahrheit über die Taliban

Nemetico zerpflückt Broders Blüten. T:I:S, 4. April 2007

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Broder plädiert für eine Israelisierung der europäischen Gesellschaften. 

"Das Problem ist eben nicht Broder, es ist die Gesellschaft, die ihn zulässt."

Anis Hamadeh, T:I:S, 1. April 2007

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Karl Kraus 

soll geschrieben haben: “Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.” Daß es nicht genügt, keine Gedanken zu haben, sondern daß man auch unfähig sein muß, sie woanders abzuschreiben, offenbart unser verschwitztes Westberlinerchen.

T:I:S, 27. März 2007; siehe auch BILD-Zeitung

 

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Fortgeschrittene publizistische Legasthenie

 Jony Eisenbergs Spitze gegen das notorisch gebrauchte rassistische Eigenschaftswort "türkischstämmig", zum Beispiel zur näheren Bestimmung von "Frauenrechtlerinnen", interpretiert das verschwitzte Westberlinerchen als rassistisch.

T:I:S, 26. März 2007

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Einige von Broders Falschmeldungen

Brodaganda, T:I:S, 5. März 2007, aktualisiert am 4. August 2007 

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Dr. Ulrike Ackermann-Broder

In Großbritannien werden die Sparschweine aus den Banken geräumt, weil
sie die religiösen Gefühle der Muslime verletzen könnten, die im
Schwein ein unreines Tier sehen.

Zitiert aus: Lob der Dissidenz. Von Ulrike Ackermann. perlentaucher.de, 25. Februar 2007. 

Einzelheiten zur Sparschweinlüge unter Schweinepriester.

T:I:S, 28. Februar 2007

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Dr 

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Thomas Immanuel Steinberg

Schweinepriester

Der Daily Express verbreitete die Meldung am 24. Oktober 2005 in Großbritannien. Sie schwappte über den Kanal zu Agence France-Presse, in die Bildzeitung und ihren Troß, umrundete den Erdball und landete schließlich bei den Australiern auf dem Frühstückstisch: 

Zwei britische Banken, die Halifax und die NatWest, würden aus Rücksicht auf die Gefühle der Muslime keine Sparschweine mehr aufstellen. 

Wie die Juden, essen bekanntlich auch die Muslime kein Schweinefleisch.

Zwei Jahre und drei Monate später, jetzt also, und per Video (1), säuselt Henryk Broder wie ein Priester über die Wunder von Tschenstochau, führt Madonnen vor, die man mit Weihwasser oder, Schmunzel!, Eierlikör füllen könne, und kommt dann – nein, nicht auf die Juden – sondern auf die Muslime. Mit denen sei nicht zu spaßen. Anhand eines Schweins erkärt der Priester der Gemeinde:

Es gibt schon Sparkassen, die es nicht mehr aufstellen – aus Angst, die Gefühle der Moslems zu verletzen.

Broder hat eine Angstsparkasse gefunden, oder gelogen, in jedem Falle seinem holprigen Leitspruch folgend:  "Es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein." Kleine Scherze, die Christen früher mit Juden getrieben haben, sollen jetzt die Moslems kennenlernen. 

Der Daily Express nämlich, der die Sparschweingeschichte verbreitet hatte, ist in Sachen Islam so zuverlässig wie bei uns der Spiegel oder Markworts Focus: Die Schweinegeschichte stammte vom Lancashire Evening Telegraph, einer Provinzzeitung, und war frei erfunden. Eine aufgeweckte Australierin hat recherchiert –  eine Tätigkeit, über die sich Broder bei Journalisten lustig macht – und eine Woche nach dem Daily Express zwei Mails ins Netz gestellt.  Die eine kam von der Pressestelle der NatWest Bank

An der Geschichte ist absolut nichts dran. Wir haben bis Ende September eine landesweite Sparkampagne durchgeführt, unter anderm mit Bildern von Sparschweinen. Die Kampagne wurde durch die jetzt laufende ersetzt. NatWest hat Sparschweine zur Promotion eingesetzt und wird sie weiter einsetzen. 

Die andere Mail kam von der Halifax Bank:  

Halifax hat keine Sparschweine aus Filialen abgezogen. Wir setzen nämlich schon seit mehreren Jahren in unseren Filialen keine Sparschweine mehr ein.  

Die diskriminierende Mainstream-Ente wurde im Internet aufgespießt und per Video in Hifi- und Lofi-Qualität (RealPlayer) um die Erde geschickt, über zwei Jahre vor Broders Predigt. Den ficht das nicht an, beschert ihm doch Focus-Chef Markwort gerade einen gut dotierten Sudelpreis. Focus hatte die verweste Ente zu Weihnachten 2006 wieder aufgewärmt. Dort hieß es:

Manch Banker soll ja schon überlegen, ob das möglicherweise politisch nicht ganz korrekte Sparschwein verschrottet werden soll, weil Muslime das Schwein für unrein befinden.

 T:I:S, 3. Februar 2007 

Anmerkung

(1) Das Video wurde laut Meldung ohne Angabe des Zeitpunkts inzwischen gelöscht.T:I:S, 19. Mai 2008

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Ansichten über Henryk Broder

Ein Käfig voller Narren

Wie Henryk M. Broder in Wien auf einen anderen Durchgeknallten traf und dabei fast verhaftet wurde

Robert Misik, taz, 27. Februar 2007

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Aber falsch.

Richtig lügen tut er nie.

Christian Geyer, faz.net, T:I:S, 1. Februar 2007

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Über Broders Bestseller "Hurra, wir kapitulieren" 

Zusammenfassung

 Wikipedia, T:I:S, 24. Januar 2007

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Indirektes Plädoyer für den Atomkrieg

In seinem rechtzeitig für die aktuelle Kriegspropaganda erschienenen "Bestseller" Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken warnt Henryk Broder eindringlich vor der "Selbstaufgabe Europas vor moslemischen Horden". Er malt das Gespenst von "1,5 Milliarden Moslems in aller Welt, die chronisch zu Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen" an die Wand und plädiert mit der Suggestivfrage "Was wären die Folgeschäden eines iranischen Atomschlages?" indirekt für einen präventiven Atomkrieg gegen den Iran.

Mohssen Massarrat, T:I:S, 19. Jnuar 2007

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Über das HB-Männchen 

Für andere mag es in einem Zeitalter, in dem die allermeisten Tabus schon längst gebrochen ist, schlicht nichts Faszinierenderes geben als einen Mann, der selbstverloren vor aller Augen mit Scheiße spielt. 

Arne Hoffmann, T:I:S, 17. Januar 2007

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Aus Oberösterreich wurde bekannt...

In Spiegel Online schrieb Broder am 4. Januar in einer Aufzählung angeblicher moslemischer Verrücktheiten, mit denen in Europa viel zu verständnisvoll umgegangen werde: »Aus Oberösterreich wurde bekannt, daß zwei Mütter muslimischer Schüler gegen die Benutzung des Kreuzes als Pluszeichen bei Rechenaufgaben protestierten – ein christliches Symbol sei ihren Kindern nicht zumutbar.«

Tatsache ist, daß in allen moslemischen Ländern das international übliche Pluszeichen in Kreuzform verwendet wird. Das einzige Land, das aus ideologischen Gründen ein eigenes Pluszeichen kreiert hat – in Form eines auf den Kopf gestellten T – ist Israel.

Die Geschichte aus Oberösterreich ist also bestenfalls völlig atypisch und belanglos. Kein vernünftiger Mensch würde aus dem Auftauchen eines Geisterfahrers auf der Autobahn schlußfolgern, daß sich in Deutschland der Linksverkehr durchsetzt und die Polizei bereits kapituliert hat. Einiges deutet außerdem darauf hin, daß der Vorfall mit den beiden Müttern nur ausgedacht ist. Er fand sich zuerst am 22. Dezember vorigen Jahres in einer moslemfeindlichen Glosse der österreichischen Tageszeitung Die Presse – ohne Angabe des Ortes, ohne jedes Detail und ohne Quelle. Andere österreichische Medien scheinen von dem angeblichen Vorfall keine Notiz genommen zu haben. Noch am selben Tag stand die fragwürdige Meldung auf der Webseite »Politically Incorrect«, die hemmungslose Antimoslemhetze mit blindem proisraelischen Hurra-Patriotismus verbindet. 

Seither geistert die angebliche Geschichte aus Oberösterreich durch die einschlägigen Blogs, zusammen mit aggressiv rassistischen Kommentaren, in denen sich selbsternannte Herrenmenschen über die unterstellte Dummheit der Moslems lustig machten. Motto: selbst schuld, wenn sie nichts lernen wollen!

Knut Mellenthin, T:I:S, 17. Januar 2007

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Zeitvertreib nach Weihnachten:  

Knallkopp, Schwachkopf - oder umgekehrt 

Arne Hofmann, T:I:S, 5. Januar 2007 

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Broders Kampf gegen den Untergang des Abendlandes

Knut Mellenthin, T:I:S, 3. Januar 2007

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Zeitvertreib zu Weihnachten: 

Wir basteln uns einen Holocaustleugner.

Arne Hoffmann, 26. Dezember 2006

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Broders Mitverantwortung. 

Nach einem Vorspann über inhaftierte Journalisten weltweit berichtet Radio Lora (Schweiz) über die Hintergründe der Morddrohung gegen den israelischen Journalisten Shraga Elam. Henryk-M.-Broder-Brigaden würden Elam in seinem Hauseingang umbringen - wie die russische Journalistin Politkowskaja. Der in Zürich lebende Shraga Elam hält den Westberliner Journalisten Henryk M. Broder indirekt für mitverantwortlich für die Drohung. 

MP3-Datei , 25. November 2006 

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Humoristische Hasspredigt

Der Westen gibt im Konflikt mit "dem Islam" klein bei? Das glaubt zumindest ein höchst besorgter Henryk M. Broder in seiner lauen Polemik "Hurra, wir kapitulieren" 

Daniel Bax , taz, 18. November 2006

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Medien haben Angst 

... bekommt der Brandstifter Henryk Modest Broder, der einen sehr lockeren Umgang mit der Wahrheit pflegt und seinen politischen Gegnern mit vulgären Beleidigungen entgegnet, immer mehr Raum, und die Medien haben Angst, ihn zu stark zu kritisieren.

Shraga Elam in einer Mail an den Deutschlandfunk vom 13. November 2006. Das M. in Broders Namen steht nicht für Modest. Broder hat mit dieser Behauptung versucht, einen Scherz zu machen. T:I:S, 22. Oktober 2007   

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Der Deutschlandfunk ist verwirrt.

In Zürich trafen rätselhafte Energien aufeinander...

Kersten Knipp: Streit unter Brüdern. Wie sich unter deutschen Juden ein Zwist entwickelt hat. Kultur heute, 12.11.2006, 17:30 Uhr. Manuskript  ; MP3 und Flash unter 13.11.06 - Einmal hören, wie Broder mit Andersdenkenden umgeht

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Vollkommen ungeeignet

... halte ich Sie für vollkommen ungeeignet, Frau Langer auf irgendeinem Podium zu ersetzen.

Paech an Broder, 7. November 2006

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Israelis morden weiter, Aufregung über Zyniker lenkt nur ab  

Ich finde, es lohnt nicht weiter, sich über die Broders dieser Zeit aufzuregen, da sie uninteressante, weil zynische Weltanschauungen vertreten. Das Ganze lenkt nur von der eigentlichen Katastrophe ab, die sich im Nahen Osten abspielt – zum Beispiel die weiter andauernde israelische Militärintervention im Gazastreifen, die seit Beginn mehr als 600 Tote gefordert hat.

Heike Hänsel, Linkspartei.PDS, 6. November 2006

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Roger de Weck hat versucht, mit Henryk Broder zu reden. 

Er hechelt und hetzt und sieht sich gehetzt: von der RAF, von den Kommunisten und vom Islam; Broder redet, ohne Luft zu holen. Es müffelt unter der Achsel des Guten. mp3 oder Video, 5. November 2006. Beides nicht mehr im Netz. T:I:S, 7. Oktober 2010

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Viele lieben Haßbotschaften

Offensichtlich schätzen viele Leute Broders Stil, seinen lockeren Umgang mit Fakten und seine Hassbotschaften.

Shraga Elam: Ein Bericht über die ELS-Podiumdiskussion mit Henryk Modest Broder in Zürich, 5. November 2006

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Reine Kriegshetze

Broders Äußerungen über den Islam sind tatsächlich reine Kriegshetze.

Werner Pirker, junge Welt, 4. November 2006

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Schaum vorm Mund

Wenn der Spiegel-Journalist Henryk Broder von der Linkspartei spricht, hat er meist Schaum vorm Mund. »Angeber, Knalltüten und Wichtigtuer« ist noch das Harmloseste was ihm einfällt, wenn er zuvor gut und reichlich gegessen hat. Doch wenn Broder schlecht gelaunt ist, setzt es auch schon mal härtere Worte wie »Antisemiten« und »Nationalbolschewisten«. Aber den Gregor Gysi mag Broder...

Knut Mellenthin, junge Welt, 3. November 2006

Noch mehr Ansichten hier

T:I:S, im November 2006

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Thomas Immanuel Steinberg

Achse des Guten qualmt von Zürich bis zum Deutschlandfunk

Broder mißbilligt Aktion 11 000 Kinder

200 Leute, darunter der Webmaster von SteinbergRecherche, fanden schlecht, daß Henryk M. Broder statt Felicia Langer in Zürich an einer Podiumsdiskussion teilnahm. Broder dagegen fand das so gut, daß er sich den Berichterstatter über die Veranstaltung selber mitbrachte: Burkhard Müller-Ullrich, wie Broder Rädchen auf der Achse des Guten, konstatierte im Deutschlandfunk (1) ganz in des Kameraden Tonlage einen „Tumult in Zürich um Holocaust-Opfer“.

Broder, der Auslöser des Tumults, sprach sich auf dem Podium in Zürich gegen die Aktion „11 000 Kinder“ aus, die in Deutschland vom Internetportal German Foreign Policy angeregt wurde und inzwischen viele Fürsprecher hat. Die Aktion soll die Deutsche Bahn dazu bringen, daß sie auf deutschen Bahnhöfen die Bilder von einigen der 11 000 Kinder ausstellt, die aus Frankreich durch Deutschland in die Vernichtungslager in Osteuropa transportiert wurden. Im Gegensatz zur Deutschen Bahn hatte die französische SNCF die Ausstellung auf zahlreichen französischen Bahnhöfen gezeigt.   

Müller-Ullrich nannte die geplante Ausstellung eine "KZ-Bilderausstellung"   was für ein Qualm.

T:I:S, 30. Oktober 2006

Anmerkung

(1) Burkhard Müller-Ullrich: Tumult in Zürich um Holocaust-Opfer. Deutschlandfunk,  Kultur heute, 30. Oktober 2006 17:53 h, 3 Min 21, Audio-Flash

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Thom 

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Thomas Immanuel Steinberg

Der antisemitische Popanz 

Broder, der Alt-Berliner Zionist und Kommunistenfresser, hat was gegen Antizionismus. In einem Interview (1) erklärt er: 

„Es gibt keinen Antizionismus, der seinen Ursprung nicht im Antisemitismus hätte.“

Die Diffamierung ist lukrativ, seit sogar der Spiegel seine Judäophobie durch Judäophilie ersetzt  hat. Da oft wiederholt, langweilt sie. Broder jedoch wird verhaltensauffällig, weil er sie auf einen bisher unbekannten Personenkreis bezieht: Speziell „der jüdische Antisemit, als jüdischer Antizionist verkleidet, bestreitet erst mal das Recht der Juden, überhaupt dort zu sein“, nämlich in Palästina.

Nun leben Juden seit ein paar tausend Jahren in Palästina, arabisch-sprachig seit vielen Jahrhunderten. Es gab viele Juden, die sich als Palästinenser verstanden, sogar noch, als sich Israel auf palästinensischem Gebiet bereits staatlich etabliert hatte. Daß jemand, gar ein Jude, ihnen das Recht streitig gemacht hätte, in Palästina zu leben, behauptet bisher nur Broder.

Wohl aber haben Juden Juden das Recht abgesprochen, einen jüdischen Staat nach zionistischem Konzept einzurichten. So wie bis heute Juden Juden das Recht absprechen, befestigte jüdische Siedlungen unter staatlichem israelischem Schutz im Westjordanland einzurichten - ohne ihnen in irgendeiner Weise das Recht abzusprechen, im Westjordanland zu leben. Die Antizionisten, damals wie heute, bestreiten niemandem das Recht, irgendwo zu sein. Sie bestreiten, daß jemand, ob Jude oder Nicht-Jude, das Recht hat, andere von ihrem Land zu vertreiben, sie ihrer Ressourcen zu berauben und sie bei Gegenwehr einzusperren oder zu töten – so, wie die Zionisten es tun, seit sie in Palästina sind.

Zweitens, so Broder weiter, mache der jüdische Antisemit, als jüdischer Antizionist verkleidet, „die Juden für alles verantwortlich, was dort passiert, er idealisiert die Araber und dämonisiert die Juden“. Broder nennt bekannte Namen: Noam Chomsky, Shraga Elam, Norman Finkelstein – auf keinen trifft die Beschreibung zu; keiner von ihnen idealisiert „die Araber“ oder dämonisiert „die Juden“.  Alle drei haben sich über den Zionismus und seine teils jüdischen Vertreter negativ geäußert, über andere Juden oder „Araber“ – Broder meint wahrscheinlich christliche oder muslimische Palästinenser – positiv oder ebenfalls negativ.

Drittens: Der nicht identifizierbare jüdische, antisemitische Lebensrechtsbestreiter, Araber-Idealisierer und Juden-Dämonisierer schleiche sich „in das Gemüt der Antisemiten ein... Es gibt einen jüdischen Antisemitismus, und er speist sich aus dem Wunsch, den Antisemiten die Botschaft zu übermitteln: Verschone mich.“

Broder fantasiert – über ein Fabelwesen. Daraus spricht der Wunsch, jedem, ob Jude oder Kesselflicker, die Botschaft zu übermitteln: Ich bin da.

Ja, Broderliner. Hast du schon deine Milch getrunken?

T:I:S, 15. Juli 2006  

Anmerkung

(1) "Wir sind alle traumatisiert". Der Publizist und Journalist Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus, Selbsthass und Judenfragen. tachles.ch , 14. Juli 2006; gratis lesbar bei Hagalil.

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Tho 

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Der sieche Westberliner 

Die DDR sei in jeder Beziehung der letzte Schrott gewesen. Eine, die’s anders sieht, sei eine DDR-Mumie; und die ihr beispringen, Deppen und Knallchargen. Wer sowas schreibt, hat ein Problem: Ihm ist unwohl, aber er weiß nicht, warum. Er drückt nicht aus, er übergibt sich. Aus dem tatsächlich sowas brach, plagt ein weiteres Problem. Vor Ekel hat er den Auswurf nicht mehr angeschaut. Die Brocken hängen jetzt im Netz: Rastaetten, ein kleines Dejavus, riss sich sich, Bundesverdisnstkreuz.

Es riecht streng. 

T:I:S, Juli 2006

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... es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein. Henryk M. Broder, 17. März 2005, Jüdische Allgemeine, Seite 3, "Freispruch für Israel". Mit freundlicher Genehmigung von www.arbeiterfotografie.com - T:I:S, 23. Mai 2006. Dazu auch BILD-Zeitung 

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Westberliner 

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Zur Falschmeldung über die iranische Kleiderordnung siehe auch Bröckers, T:I:S, 26. Mai 2006; über die Entschuldigung der kanadischen National Post und die die Quelle der Falschmeldung, nämlich den kriminellen Journalisten Amir Taheri von der PR-Firma Benador Associates, berichtet

Thomas Immanuel Steinberg

Jubel-Perser 

Am 2. Juni 1967 jubelten dem Schah von Persien vor der Deutschen Oper Berlin ein paar gut gekleidete Herren zu. Dann prügelten sie auf linke Demonstranten ein. Das waren die Jubel-Perser. 

Amir Taheri jubelte von 1972 bis 1979, also bis zu seinem Sturz, dem Schah zu. Da war er Chefredakteur der größten iranischen Tageszeitung. 27 Jahre später behauptet er in der kanadischen Zeitung National Post vom Freitag, dem 19. Mai 2006, das Teheraner Parlament habe beschlossen: Juden müssen im Iran künftig einen gelben Stoffstreifen an der Kleidung tragen, Anhänger des Zarathustra-Kults einen blauen Streifen und Christen ein rotes Abzeichen. 

Die Front der israelisch-US-amerikanischen Kriegstreiber jault auf vor Freude über diese weitere Tartarenmeldung zu Ahmadinedschads Iran. Henryk, das Vögelchen, trällert dazu am Samstag, dem 20. Mai um 10.50 h in seiner unübertrefflich spaßigen Art: „Hurra, der Judenstern ist wieder da!“ 

Doch schon am Vorabend, am 19. Mai 2006 um 09:07 PM war bei Yahoo Großbritannien zu lesen, was Irans jüdischer Parlaments-Abgeordneter Maurice Motammed zur Meldung meinte: „Dieser Bericht ist vollständig erfunden und völlig falsch... Das ist eine Lüge, die Leute, die sie aufgestellt haben, wollten damit politisch punkten.“ AP hat den iranischen Gesetzestext eingesehen und Motammeds Aussage am Samstag bestätigt.

Was macht unser Alt-Berliner Jubel-Perser, der Broderliner? Stellt er in Frage, was der exil-iranische Stinkstiefel aus Kanada behauptet hat? Entschuldigt er sich für die fehlende Recherche? Löscht er gar die Meldung und schämt sich still für seine neueste, eine abermals mißlungene Ferkelei? 

Nichts da. Noch heute, am Montag, dem 22. Mai 2006 um 21 Uhr steht der Polit-Märchen-Text unverändert bei Broder im Netz. Prügeln macht einfach mehr Spaß als berücksichtigen, was einer sagt, der offenbar die Fakten kennt - und sei's ein Glaubensbruder.

T:I:S, 22. Mai 2006. Broders Beitrag stand auch am 16. Februar 2010 unkorrigiert und unkommentiert auf seiner Achse des Guten. T:I:S

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Th  

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Hajo G. Meyer 

Henryk M. Broder lässt die Maske fallen 

     Da ich ein 1924 in Deutschland geborener Jude bin, dem früh und dauerhaft die Werte der Aufklärung vermittelt wurden, glaube ich nun einmal nicht an Gottes Fügung. Doch ich hätte mich beinahe dazu verführen lassen, als ich über den unglaublichen Zufall nachdachte, den ich im März vorigen Jahres erlebt habe. Abends von der Leipziger Buchmesse zurückgekehrt, wo die deutsche Version meines Buches Das Ende des Judentums dem Publikum vorgestellt wurde, kommt mir am anderen Morgen der Artikel Freispruch für Israel von Henryk M. Broder unter die Augen.

      Warum ist diese Aufeinanderfolge so merkwürdig? Nun, in meinem Buch trauere ich dem Verlust des Deutschen Judentums meiner Jugend nach, einem Judentum, das so ganz eindeutig die hohen Werte der zwischenmenschlichen Ethik zu seinem zentralen Punkt gemacht hatte. Aber, was im Zusammenhang mit Broders Artikel noch wichtiger ist: Der wesentliche Inhalt meines Buches ist die Ankündigung, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass im Laufe der nächsten zwei Jahrhunderte das Judentum aus der Welt verschwinden wird. Und zwar wodurch? Durch Verrat an seinen innersten Werten. Das Judentum hat der Welt nach zwei Jahrtausenden nichts Positives mehr zu bieten. Auf die Dauer wird es kaum noch Menschen geben, die sich gern zu ihrer jüdischen Herkunft bekennen, im Gegenteil. Eine wachsende Zahl wird sich dieser Herkunft immer mehr schämen. In den Juden, die immer noch stolz sind auf die ethischen und intellektuellen Leistungen des Judentums, steigt die Scham deshalb hoch, weil das grausame, xenophobe, ethnisch säuberende, Blut und Boden anbetende Judentum, wie es im Buch Josua dargestellt ist, immer mehr zum Zentrum gemacht wird. Das geht dann auf Kosten des humanitären Judentums meiner Jugend in Deutschland.

     Das führt nun – um nur ein paar Beispiele zu nennen – zu Aussagen und Tatsachen wie den folgenden:

-         Der Chef des israelischen Generalstabs Mosche Ya’alon verglich vor gut zwei Jahren die Palästinenser mit einem Krebsgeschwür, das er vorläufig noch durch „Chemotherapie“ unschädlich macht.

-         Der israelische Premier Ariel Scharon antwortete auf die Frage, was er von diesem Vergleich halte, dass der General ein zutreffendes Bild gebraucht habe.

-         Welches Volk der zivilisierten Welt lässt es zu, dass man aus dem Grab eines fanatischen Massenmörders, der 29 betende Palästinenser ermordet hat,  einen Wallfahrtsort für fanatische Anhänger dieses Mörders macht?

-          Ein früher kritischer, international anerkannter israelischer Historiker, Benny Morris, erlaubt sich zu schreiben, dass es besser gewesen wäre, wenn David Ben Gurion 1948 die ethnischen Säuberungen weitaus gründlicher zu Ende geführt hätte. Dann bestünde heute das Problem zwischen Israelis und Palästinensern gar nicht. Was der Herr Professor anscheinend vergessen hat, ist, dass wenn Hitler seine Endlösung  schneller und gründlicher durchgeführt hätte, das ganze Problem noch früher eliminiert worden wäre.  

       Wegen dieser Signale und vieler anderer, die in meinem Buch schon vor eineinhalb Jahren in der holländischen Orginalausgabe angeführt wurden, kam ich zu dem Schluss, dass das Judentum sich selbst verrät und daran zu Grunde gehen wird. Und genau in dem Moment, wo auch das deutsche Publikum meine Gedanken zur Kenntnis nehmen kann, kommt Herr Broder, um mir schon jetzt zu bezeugen, dass das Judentum – jedenfalls dasjenige, das er vertritt – kaum tiefer sinken kann. Denn wenn ich nicht sicher wäre, dass es wirklich so gedruckt steht, würde ich nicht glauben, dass ein jüdischer, in Deutschland lebender Journalist im Jahr 2005 so etwas schreiben kann:  

„Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so, nachdem es die Juden fast 2000 Jahre lang mit der Rolle der ewigen Opfer versucht und dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr Spass, Täter als Opfer zu sein.“

        Ja, hier hat Herr Broder vollkommen Recht! Aus meinem Verbleib im Vernichtungslager Auschwitz-Gleiwitz I erinnere ich mich noch lebhaft, wieviel Spass der SS-Hauptscharführer Moll hatte, wenn er seinen grossen Schäferhund auf einen meiner Kameraden hetzte. Der lachte sich wirklich halb tot dabei, vor allem wenn der Jude dann auch noch zu weinen und zu flehen anfing. Nach seinem schweren Leben als Kommandant der Gaskammern in Auschwitz war ihm von seinem Vorgesetzten vergönnt, im Frühjahr 1944 sein eigenes Arbeits-Vernichtungslager, Gleiwitz I, zu kommandieren und sein Tätersein zu geniessen. Auch stimmt es, dass ich von mir, der das mit ansehen musste, sagen kann : „I was not amused“. Wem dieses Beispiel zu absurd erscheint, der sollte wissen, dass in Ha‘aretz berichtet wurde, dass ein Hund der israelischen Grenzpolizei ein palästinensisches Kind angegriffen hat, das dann schliesslich tot geschossen wurde. Das war zwar ein Irrtum, aber nach Herrn Broder werden die Polizisten schon ihren Spass gehabt haben.

          Wenn dieser Herr in diesem Punkt so völlig Recht hat, so hat er, was einen anderen Punkt in dieser Passage betrifft, beinahe genauso viel Unrecht. Ich meine seine Aussage „Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer“. Wie wahr oder falsch diese Aussage ist, hängt von zwei Faktoren ab: Erstens, was für ein Mensch war man in ethischer Hinsicht, bevor man Täter wurde. Zweitens, was versteht man unter „Leben“ in dem Wort Lebenserwartung? Wenn man, bevor man zum Täter wurde, oder sich zur Täterschaft  hat verführen lassen, ein wirklich anständiger Mensch mit einem Gewissen war, dann führt man nach den Taten kein Leben mehr. Dies gilt auch dann, wenn man physisch fortfährt zu leben. Die früher anständige Seele ist so beschädigt, dass das Leben, das einem noch geblieben ist, nicht mehr lebenswert ist. Dies alles ist gerade in unserer Zeit zur Genüge bekannt, wo so viele von den Leuten, die sich zu Tätern haben machen lassen, in psychischer Not sind, und ohne psychiatrische Hilfe gar nicht weiterleben können. Es ist natürlich anders, wenn man eigentlich kaum weiss, was humanitäre Werte sind und was ein Gewissen bedeutet. Wenn man dann die Gelegenheit bekommt, zum Täter zu werden, dann kann man tatsächlich, wie ich mit eigenen Augen gesehen habe und oben beschrieben habe, eine Menge Spass haben und obendrein noch ein langes vergnügtes Leben geniessen. Nun kenne ich Herrn Broder nicht und kann also nicht beurteilen, zu welcher der hier beschriebenen Kategorien er gehört. Von einem in seinem Artikel genannten Freund, dem holländischen Autor Leon de Winter, der regelmässig sehr ähnliche Texte wie Herr Broder produziert, wenn auch bisher nicht ganz so hahnebüchen wie der hier besprochene, ist da schon mehr bekannt. Er hat vor einigen Jahren dem inwischen verstorbenen Interviewer Ischa Meijer gesagt: 

 „Durch den [Zweiten Welt-] Krieg sind bestimmte Aspekte der jüdischen Tradition zu einem Tabu geworden. Darum wusste ich bis vor ein paar Jahren nicht, dass im neunzehnten Jahrhundert jüdische Räuberbanden durch Brabant zogen. Und von diesen Leuten bin ich ein direkter Nachfahre. Raubend, brandschatzend und betrügend haben wir das brabantische Land verunsichert“. 

        Es ist durchaus möglich, dass man mit so einem Familienhintergrund ohne Schaden an der Seele zum Täter wird und daran Vergnügen hat. Für mich selbst aber gilt als wichtigste Lehre aus meiner Auschwitz-Erfahrung: Wir Juden sollten nie so werden wie unsere Täter. Denn nur dann ist es möglich, dem Opfer unserer Toten nach jüdischer Tradition Sinn zu geben. Es heisst ja ausdrücklich in der Tora: Behandele den Fremdling wie einen von euch, habe ihn lieb, er ist wie du, auch du bist Fremdling gewesen in Ägypten. Es steht ausdrücklich NICHT da: Weil ihr dort schlecht behandelt worden seid, könnt ihr auch Fremdlinge schlecht behandeln. Obendrein bekämen die verbrecherischen Täter durch uns noch im Nachhinein Recht mit ihrer Behauptung, dass wir doch wirklich Untermenschen sind. Alle anständigen Juden beschämend, denken Herr Broder und seinesgleichen völlig anders. Es wird uns kein Glück bringen.

Im Mai 2006

T:I:S, 18. Mai 2006

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#H 

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Siehe auch Andreas Hauß: Broders Welt  und die Frankfurter Rundschau über Alan M. Dershowitz' Buch: Plädoyer für Israel. Warum die Anklagen gegen Israel aus Vorurteilen bestehen, mit einem Vorwort von Henryk M. Broder. T:I:S, 24. Dezember 2005

Thomas Immanuel Steinberg:

Ein bißchen Spaß muß sein.

Henryk M. Broder über die zionistischen Täter

Henryk M. Broder, fanatischer Zionist wie Ariel Scharon, polemisiert im Spiegel gegen Gott und die Welt. Auf seiner Internet-Seite läßt er als Gastautor Rolf Behrens zum Mord hetzen. Der durfte inzwischen an der Bonner – nicht der Hamburger Universität – Scharon-Gegner als Antisemiten diffamieren, siehe Rolf Behrens. Abraham Melzer, jüdischer Verleger in Neu-Isenburg bei Frankfurt, hat festgestellt: Henryk M. Broder selbst sät unablässig Haß; er versucht, Menschen wie Elfriede Jelinek, den kanadischen Professor Bodemann und den greisen Nazi-Verfolgten Hajo G. Meyer fertig zu machen. Den Zionisten Israels hält ihr Parteigänger Broder zugute, es mache eben mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein. Abraham Melzer hat sich an Broders Chef beim Spiegel gewandt. 

Zwei Vorbemerkungen: 

1. Broder nennt seine Gegner oft „Schmock“. Im Jiddischen drückt die Bezeichnung offenbar die heftige Ablehnung des Bezeichneten durch den Bezeichner aus und hat keine weitere inhaltliche Bedeutung.* Im Deutschen ist ein Schmock ein gesinnungsloser Journalist. Der Antisemit Gustav Freytag („Soll und Haben“, dort die zweite Rezension) hat den Begriff in diesem Sinne ins Deutsche eingeführt. Der Zionist Broder braucht die Antisemiten. Er liefert ihnen die Steilvorlagen aus der Schmuddelecke des 19. Jahrhunderts.

* Schmock bedeutet laut Itzik Luden, Chefredakteur der jiddischen Zeitschrift Lebns Fragn, dasselbe wie Potz, nämlich Penis, und im übertragenen Sinne Arschloch. Dank für die Recherche an Shraga Elam. T:I:S, 22. Mai 2006 

2. Abraham Melzer bemüht Artikel 1 des Grundgesetzes, die unantastbare Menschenwürde. Es würde reichen, wenn einer der Freßfeinde von Broder sich unser aller erbarmen und vom Hetzer Schadensersatz einklagen würde. Bei Broder ist viel zu holen.  

 

Melzer Verlag GmbH, Gärtnerweg 7, 63263 Neu-Isenburg                                                                                                                                           26. Juli 2005

DER SPIEGEL
Herrn Stefan Aust
Brandswiete 19 

20457 Hamburg 

Lieber Herr Aust, 

ich schreibe Ihnen bezüglich Herrn Henryk Broder, Mitglied des Redaktionskollegiums beim SPIEGEL. Ich weiss nicht, ob Ihnen bewusst ist, dass Ihr Kollege auf seiner Homepage und der Homepage von „Die Achse des Guten“ (!) regelmäßig eine größere Anzahl von Personen diffamiert. Nichts gegen Kritik und scharfe Polemik, aber Diffamierung ist eine andere Sache. Seine letzte Zielscheibe war die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die er als „Schmock der Woche“ tituliert hat. „Schmock der Woche“ auf Jiddisch bedeutet nichts anderes als „Arschloch der Woche“. 

So hat Herr Broder, weil ihm ein Beitrag von Professor Bodemann in der Süddeutschen Zeitung nicht gefallen hat, den in Kanada lehrenden Bodemann als „Mega-Schmock des Jahres“ diffamiert und in seinem Beitrag u.a. geschrieben: „Bodemann ist ein promovierter Schwachkopf“, ein „selbstgerechter Trottel“, „Bodemann ist so blöd, dass verglichen mit ihm ein Kuhfladen noch als Pizza Margarita durchgehen könnte.“ Etc. 

Die Liste seiner Opfer ist inzwischen lang und sieht wie ein „Who is Who“ der deutschen Gesellschaft aus: Elfriede Jelinek, Robert Menasse, Prof. Dr. Erwin Häckel, André Brie, Peter Eisenmann, Antje Vollmer, Sir Peter Ustinov, Michael Degen, Heinz Berggruen, Iris Berben, Roger Willemsen, Rafael Seligmann, Paul Spiegel, Günther Rühle, Herta Däubner-Gmelin und viele andere. 

Dies alles wäre weniger empörend, wenn Broder nicht zunehmend auch nazistische Stereotypen benutzen würde, die die Antisemiten und Nazis seit Jahrhunderten uns Juden gegenüber verwendet haben: die Juden sind, wie im Falle Bodemann „Trittbrettfahrer“ der deutschen Kultur und eigentlich „blinde Passagiere in Deutschland“. Hierzu passt, was Herr Broder vor wenigen Wochen in der „Jüdischen Allgemeinen“ geschrieben hatte – seine Lehre, die er aus Auschwitz gezogen hat: „Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so … Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein“. 

Anlässlich unseres Vortrages an der Universität in Leipzig im Rahmen der dort stattfindenden Ringvorlesung Israel/Palästina hat Broder in der Homepage „Die Achse des Guten“(!) unter der Überschrift: „Holo mit Hajo – wie zwei Juden für die Leipziger den Hitler machen“ wieder seine primitiven und äußerst unappetitlichen Beleidigungen veröffentlicht, die darin gipfeln, dass der 81-jährige Hajo G. Meyer als ein „Berufsüberlebender“ beleidigt wird. Das gegenüber einem Mann, der in seinem langen Leben zwei Berufskarrieren erfolgreich hinter sich gebracht hat: eine, von 34 Jahren als technischer Forscher und während der letzten zehn Jahre als Direktor eines der größten Industrielaboratia der Welt. Eine zweite, von neunzehn Jahren als Geigenbauer. Von mir sagt er, dass ich als jüdischer Verleger, eine „Lücke entdeckt habe, die er fleißig mit braunem Dreck füllt.“ 

Unsere Lehre, die wir aus Auschwitz gezogen haben, fällt ganz anders aus, als die von Broder. Unsere Lehre lautet: Nicht nur, dass wir niemals Täter sein wollen, sondern dass nicht nur Auschwitz sich nicht wiederholen darf, nicht in Deutschland und auch nirgendwo sonst auf der Welt, sondern schon weit im Vorfeld Menschenverachtung und Rassismus angegriffen werden müssen. Auschwitz war gewiss das Äußerste, ist aber ohne Rassismus, Menschenverachtung  und Diabolisierung gewisser Gruppen, nicht denkbar. Wir halten es deshalb für erforderlich, auch die menschenverachtende, völkerrechtswidrige Politik des israelischen Staates und Anzeichen von Rassismus in Israel zu kritisieren. 

Offensichtlich gefällt Herrn Broder dieser Standpunkt nicht, und deswegen ist jeder, der es wagt, Israels Politik oder gar die Verbrechen der israelischen Armee und die der Siedler zu kritisieren: ein Antisemit. Wenn es ein Jude oder Israeli tut, dann hat er „eine Lücke entdeckt…“. Die logische Folgerung daraus ist demnach, dass man Antisemit oder zumindest Antizionist, was auf das Gleiche hinausläuft, sein muss, um die Politik der israelischen Regierung zu kritisieren. Da stellt er sich auf der gleichen Stufe wie diese undurchsichtige Organisation „honestly concerend“, die in guten alten Blockwart Mentalität jeden angreift, der es wagt diese Politik nicht gut zu finden. 

Der Henryk M. Broder, von dem ich im SPIEGEL lese, unterscheidet sich um Welten von dem hetzerischen Broder, der sich im Internet austobt. Ob sich dieser Dr. Jekyll von jedem Mr. Hyde für den Betrachter trennen lässt, weiß ich nicht. Einen Ruf als begnadeter Polemiker, der er sicherlich früher einmal war, verspielt Henryk M. Broder mit seinen hemmungslosen Hasstiraden und den diversen Versuchen Menschen, deren Meinung ihm nicht genehm war, fertig zu machen, ja fast existenziell  zu vernichten. Mit Journalismus hat das wenig zu tun. 

Ich schreibe Ihnen das alles, weil ich mich darüber wundere, dass eine so angesehene Zeitschrift wie der SPIEGEL es duldet, dass einer ihrer Mitarbeiter, der sogar im Impressum genannt wird, sich in solch primitiver und menschenverachtender Art und Weise betätigt. 

Es ist endlich an der Zeit, dass auch Sie sich von dieser Art Journalismus distanzieren und einen Schlussstrich ziehen. Es darf nicht sein, das Broder die Tatsache, dass er Jude ist, dazu benutzt, Pressefreiheit zu missbrauchen und für sich selber eine Freiheit in Anspruch zu nehmen, auf Kosten unbescholtener Bürgerinnen und Bürger, deren einziges Vergehen es ist, eine andere Meinung zu haben. 

Broder mag eine geniale Begabung haben, aber er hat auch unangenehme menschliche Schwächen, wie seine narzisstische Verliebtheit in seinen Spitzfindigkeiten, sein Drang immer wieder zu zeigen wie brillant und scharfsinnig er formulieren kann. Broder wird sich und seine Umgebung immer wieder aufs neue beschmutzen, da er darauf aus ist Ärger zu machen; es macht ihm offenbar nichts aus als Clown aufzutreten und viel mehr noch als Henker. 

Immerhin gilt in diesem Land noch § 1 unseres Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. 

Mit freundlichen Grüßen 

Abraham Melzer

T:I:S, 28. Juli 2005

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