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Mehr über Broder unter Wer
heißt Mord gut?, Gruselbilder,
Zionismus und unter Bundeszentrale für politische Bildung.
Zu Broders Anhörung im Juni 2008 als Antisemitismus-Experte vor dem
Innenausschuß des Bundestags ausführlich Knut
Mellenthin. Broder kämpft auch, unter anderem an der Seite von Arnulf
Baring, gegen einen vernünftigen Umgang mit China.
Auch Jens
Berger über Broder. Auch About Weapons of Mass Brodaganda.
Auch Günter Schenk unter Judennachweis.
Auch Trittbrettfahrer. Auch
unter Islamophobie hier und hier.
Autoren auf Henryk M.
Broders Achse des Guten mit SteinbergRecherche-internen Links: Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner,
Michael Miersch,
Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Sibylle Berg,
Wolf Biermann, Dominic Boeer, Rainer
Bonhorst, Gideon Böss, Ivo Bozic,
Claudio Casula, Vince Ebert, Günter Ederer,
Jan Fleischhauer, Alexander Gutzmer, Dr. Josef
Joffe, David Harnasch, Dr. Oliver
Marc Hartwich, Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn, Matthias Horx,
Tobias Kaufmann,
Dr. Günter Keil, Freya Klier, Prof. Dr. Walter Krämer, Ulli Kulke, Bernhard
Lassahn, Vera Lengsfeld, Katharina Lotter, Wolf Lotter, Marko Martin,
Matthias Matussek, Silvia Meixner, Dr. Patrick Moore, Hansjörg Müller,
Burkhard Müller-Ullrich,
Chaim Noll, Christian Ortner, Dr. Benny Peiser, Karl
Pfeifer, Udo Pollmer, Lutz
Rathenow, Wolfgang Röhl, Prof. Dr. Philip Rosenau, Reinhard Schlieker, Ralf
Schuler, Antje Sievers, Prof. Dr. Beda M. Stadler, Hannes
Stein, Dr. Cora Stephan, Hans-Hermann Tiedje, Fred Viebahn,
Richard Wagner, Dr. Wahied
Wahdat-Hagh, Dr. Wolfram Weimer, Benjamin Weinthal,
Leon de Winter, Prof.
Dr. Michael Wolffsohn, Gil Yaron und Bernd
Zeller. T:I:S, 14. Januar 2012
Broder
macht Schluß mit der Begriffsverwirrung:
Antisemit ist, wer ihn blöd findet. Siehe hier
und hier
und hier. T:I:S, 2. Februar 2012
Thomas
Immanuel Steinberg
Alles, was Sie schon immer über Springers Rumpelstilzchen*
wußten ...
... bestätigt sich erneut.
Auf Henryk M. Broders Achse des Guten findet sich heute
folgender Eintrag:
Fundstück
26.02.2013 07:43 +Feedback
... erfahren Sie auf
dieser Seite der AG Friedensforschung, dem ZK der deutschen
Friedensbewegung. Eine ähnliche Seite über Syrien, Ägypten oder den Iran
werden sie (sic) vergeblich suchen. Raten Sie mal, warum das so ist.
Permanenter
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Kategorie(n): Ausland
Klickt man "auf
dieser Seite" an, so findet man alle Beiträge der AG Friedensforschung
zu Israel. Es sind 1497. Broder will uns sagen: Die AG Friedensforschung ist
Israel-besessen, denn "eine ähnliche Seite über Syrien, Ägypten oder den
Iran werden Sie vergeblich suchen".
Ohne groß zu suchen, findet man indes sehr schnell eine
Seite mit einer Liste aller Beiträge der AG Friedensforschung zum Beispiel über
den Iran. Sie ist natürlich ganz ganz anders, weil halt der Iran ganz
anders ist als Israel. Aber sie hat auch eine gewisse Ähnlichkeit: In ihr sind
817 Beiträge verzeichnet.
Also ist die AG Friedensforschung vom Iran gut halb so
besessen wie von Israel.
Und wie sieht's auf Broders Achse aus?
Die Google-Eingabe
Israel site:achgut.com
liefert "ungefähr
16.300 Ergebnisse"; die Eingabe
Iran site:achgut.com
dagege n
nur "ungefähr 8.730 Ergebnisse", also ebenfalls nur gut halb soviel.
So bestätigt
sich erneut: Broder lügt nicht nur unentwegt. Er lügt auch ausgesprochen
schlecht.
T:I:S, 26. Februar 2013
* Dank an Werner
Pirker
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Rumpelstilzchen
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*
Thomas
Immanuel Steinberg
Rohrkrepierer
Henryk M. Broder verkündet:
Ich rufe nicht nach Zensur, ich habe nichts dagegen, dass
Augstein seine antisemitischen Halluzinationen auf SPON oder im Freitag veröffentlicht.
Meinungsfreiheit ist für alle da.
Dennoch schreibt er:
Ich fordere Augstein auf, mich zu verklagen.
Warum, zum Teufel, sollte Jakob Augstein das tun? Weil Broder
den Freitag-Herausgeber Augstein eine Dreckschleuder
genannt hat? Das wäre arg dünn.
Nein, Broder zufolge ist Augstein
ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische
Dreckschleuder, ein Überzeugungstäter, der nur Dank der Gnade der späten
Geburt um die Gelegenheit gekommen ist, im Reichssicherheitshauptamt
Karriere zu machen... Er ist ein lupenreiner Antisemit, eine antisemitische
Dreckschleuder, der kleine Streicher von nebenan.
Aber auch das wird Augstein verkraften können, zumal sich
herumgesprochen hat: Kaum jemand in Deutschland –
schon gar nicht Augstein – hat dem
Judenhaß so viele Vorwände geliefert wie ausgerechnet Henryk M. Broder.
T:I:S, 18. September 2012. Dazu
Breiviks und Broders Unschuld,
T:I:S, 19. September 2012
Erwartungsgemäß
Jakob Augstein auf die Frage, ob er Broder verklagen wolle:
„Unsinn. Ich schätze und respektiere Henryk M. Broder sehr, auch in seinen
Irrtümern." Frankfurter
Rundschau. Darauf Broder recht
niedlich: "Augstein kneift." Wirklich total süß Broders
israelischer Zwilling Benjamin Weinthal in der Jerusalem
Post. Siehe auch Benjamin Weinthal
T:I:S, 20. September 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Rohrkrepierer
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*
wer
wohl? Einer kennt "die rheinische Raffke-Mentalität ..., die sich
hinter der Maske der Gemütlichkeit verbirgt".
T:I:S, 6. September 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Na
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*
Broders Kronzeugin für DDR-Unrecht, Vera
Lengsfeld, erzählt Märchen über die DDR. Selbst die Vereinigung 17. Juni 1953
e.V. vermutet
überschäumenden antikommunistischen Tatendrang.
T:I:S, 2. September 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Maerchenerzaehlerin
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*
Jens Berger,
NachDenkSeiten, über Springers Broder
Sprüche auf Stürmer-Niveau
NachDenkSeiten,
3. August 2012.
T:I:S, 5. August 2012. Siehe auch Der wahre
Grund...
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Berger
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*
Thomas
Immanuel Steinberg
Der wahre Grund für den Untergang des Euro
Der Euro werde untergehen, schreibt Broder in Springers
Welt. Warum werde er untergehen? Weil die Südländer nun mal gern im Café
sitzen und schwatzen, statt ranzuklotzen wie wir Nordeuropäer.
Niemand, der auch nur einen Tag
in Neapel oder auf einer Ägäis-Insel verbracht hat, wird bestreiten, dass
die südeuropäisch-mediterrane Palaver- und Kaffeehauskultur viel schöner
und lustiger ist als die im Norden praktizierte Disziplin. Aber am Ende des
Tages, wenn der Kellner die Rechnung bringt, muss die Zeche beglichen
werden.
Der wahnwitzige Versuch, die
Lebensverhältnisse in Europa zu homogenisieren, hat dazu geführt, dass die
Rechnung nicht bezahlt, sondern weiter gereicht wird, an die reichen
Nachbarn im Norden.
Und darum müssen wir wieder einmal
bluten, wir Deutschen.
Andererseits gut, daß uns so lange
nach '45 endlich 'mal wieder einer unser Leid erklärt.
T:I:S, 3. August 2012. Siehe auch Euro greift Dollar an
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Untergang
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*
Zugleich findet ein Brutalisierungsprozess der ganzen
Gesellschaft statt, und es ist eine naive Annahme zu glauben, Brutalität
ist etwas, was man anderen antut. Die jungen Soldaten, die jetzt zum Prügeln
angehalten werden, werden, wenn sie nach Hause kommen, von dieser Technik
nicht lassen. Es ist vollkommen klar, dass die Brutalisierung der
israelischen Gesellschaft die ganze Gesellschaft durchsetzen und zersetzen
wird. Ich bin ganz sicher, dass die Erziehung zur Brutalität, die Anleitung
zum Schlagen, zum Knüppeln, zum Knochenbrechen, Rückwirkungen haben wird
auf das tägliche Leben.
Henryk M. Broder,
"Israel und die Palästinenser", Deutschlandfunk, 23. März 1988,
18.40 h laut Mitteilung von Rupert Neudeck vom 9. Juni 2012
T:I:S, 10. Juni 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Brutalisierungsprozess
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*
Georg Schramm klärt auf über Henryk M. Broders
Wiederholung der Kriegspropagandalüge namens
"Ahmadinedschad-Drohung".
Video,
zwei Minuten
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Kriegspropaganda
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*
"Im Eimer,
oh Henryk..."
Der
Israelit
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Eimer
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*
Großes Lob
Großes Lob für Michael Lüders, der der Tagesschau ein kluges
Interview zum Iran gegeben hat: Broder nennt ihn einen Deppen.
T:I:S, 21. März 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Lob
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*
Wenn Broder eine Frau als Hausfrau bezeichnet,
dann hat die so Bezeichnete Verstand. Wenn er einen Mann als Rentner bezeichnet,
dann hat der so Bezeichnete ein Herz. Und wenn er Talkshow-Gäste als Mumien bezeichnet,
dann handelt es sich um Kapazitäten.
In aller Bescheidenheit bitte ich, bei Broder auch auf die
Bezeichnung "stinkende Kanalratte" zu achten. Damit bin
ich gemeint.
T:I:S, 20. März 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Woerterbuch
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*
Thomas Immanuel Steinberg
Implosion
In einem Gespräch mit Michael Köhler sagt Henryk M. Broder, was er glaubt:
Ich glaube, daß Israel enorm gefährdet ist ... Die einzige, die
größte und die wichtigste Gefahr ist der Iran. Und es gibt Debatten in der
Bundesrepublik darüber, wie es Ahmadinedschad eigentlich meint, ... wenn er
sagt, Israel müsse oder werde vernichtet werden. Und dann kommen sensible
deutsche Philologen und Friedensaktivisten und erklären, ja, man müsse
unterscheiden, ob das transitiv oder intransitiv ist, ob Ahmadinedschad
gesagt hat, er werde Israel vernichten, oder Israel müsse vernichtet
werden. Hat er nur das zweite gesagt, dann ist es nicht so schlimm. (1)
Tatsächlich sind ab Ende 2005 Friedensaktivisten auf der ganzen Welt Sturm
gelaufen gegen die Behauptung, Ahmadinedschad habe erklärt, er wolle Israel von
der Landkarte löschen. In Deutschland grassierten allerwildeste
Behauptungen:
Israel dem Erdboden gleichmachen,
zerschlagen, vernichten, zerstören, tilgen, ausradieren, von der Landkarte
löschen - das habe der iranische Präsident gefordert - lesen oder hören
wir Ende Oktober 2005 in der 'taz', in der 'Berliner Zeitung', der 'Welt',
im 'stern', im 'Spiegel', in der 'Zeit', in der F.A.Z., der Frankfurter
Rundschau, beim ZDF, in der Tagesschau und bei N24 - um nur einige zu
nennen. Das, was hier verbreitet worden ist, hat gewirkt. Eine Kriegserklärung
des Iran an Israel sei das. Man ist sich in den Medien offensichtlich einig
in der Empörung. (2)
Unterstützt von Persischkundigen, forderten Friedensaktivisten in den USA,
in Israel, in Frankreich und anderswo eine Richtigstellung. In Deutschland
bemühten sich Arbeiterfotografie und SteinbergRecherche bei Leitmedien,
Presseagenturen, öffentlich-rechtlichen Sendern und der Bundeszentrale für
politische Bildung um Korrektur.
Im Gegenzug bezeichneten in einer
Anzeige in der Jüdischen Allgemeinen vom 1. Juni 2006 NeoCons den iranischen
Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad als
Volksverhetzer, der wiederholt den
Holocaust geleugnet hat, Israel von der Landkarte tilgen will, zur
Judenvernichtung aufruft.
Einer der Mitunterzeichner war Henryk M.
Broder. (3)
Arbeiterfotografie konnte indes erreichen, daß Der Spiegel am 14. Mai 2008 eingestand:
Die Übersetzung "Israel muss von der
Landkarte getilgt werden" ist falsch. Der Spiegel ersetzte die
Falschübersetzung durch die sinngemäß zutreffende Übersetzung: "Das
Besatzerregime muss Geschichte werden". Auch AP Deutschland gab seine
Falschmeldungen zu.
Das Zweite Deutsche Fernsehen mailte der
Arbeiterfotografie am 5. Juni 2008:
Sie kritisieren in diesem Brief,
dass die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad falsch übersetzt
worden sei. Wir können Ihrer Kritik zustimmen und auch unsere Recherchen
kommen zu dem gleichen Ergebnis. Inhaltlich sind auch wir der Meinung, dass
Ihre Übersetzung die Aussagen des iranischen Präsidenten wiedergibt.
Ich möchte Ihnen versichern, dass alle Kolleginnen und Kollegen über
diesen Vorgang Kenntnis erhalten haben und die Übersetzung entsprechend berücksichtigen.
dpa
schrieb am 15. Juni 2008 an Arbeiterfotografie:
Zu Ihrer Information: die dpa wird
in Zukunft bei der Berichterstattung darauf achten, dass der Iranische Präsident,
Mahmud Ahmadinedschad, nicht die Auslöschung Israels oder dessen Tilgung
von der Landkarte gefordert hat.
Die Bundeszentrale für
politische Bildung ließ sich nach mehreren Mails, einem Brief an die
Vorgesetzte der Zentrale, einer Dienstaufsichtsbeschwerde
über die Vorgesetzte beim Bundesinnenminister und einer Petition an den
Deutschen Bundestag schließlich dazu herab, den Übersetzungsdienst des
Deutschen Bundestags mit einer Übersetzung des fraglichen Ahmadinedschad-Zitats
zu beauftragen. Der übersetzte, und
übersetzte falsch (4). Die richtige Übersetzung lautet:
Dieses
Regime, das Jerusalem besetzt hält, muss von der Seite der Geschichte (wörtlicher:
von der Seite der Zeit / des Zeitenlaufs) verschwinden.
Auch Ahmadinedschad hatte
mehrfach klargestellt, was er meinte; zum
Beispiel im Rahmen des Interviews mit dem italienischen Fernsehen RAI während
seines Aufenthalts in Rom Anfang Juni 2008:
Was ich über das
zionistische Regime gesagt habe, war vor allem eine Ankündigung. Was ich
ankündigte, war, dass dieses Regime sich bald auflöst und zusammenbricht.
Dafür gibt es Dutzende von Gründen. Dies ist eine ganz klare Tatsache.
[...] Welche Mission auch immer dieses Regime gehabt haben mag, sie ist
zuende. Es wird eine Implosion geben. Wir wissen es. Auch sie [= Zionisten,
die USA und die europäischen Staaten] wissen wohl, dass das Regime von
innen heraus explodieren wird. Unsere Lösung ist human: ein freies
Referendum unter allen Palästinensern, damit sie über ihr Schicksal
entscheiden. Warum akzeptieren sie [= Zionisten, USA etc.] es nicht? Es gibt
[damit] eine demokratische und auch humane Lösung. Wir sagen: Schluss mit
dem Krieg, dem Terror und den Morden. Das Volk entscheidet mit eigener
Stimme in einer Wahl.
Broder glaubt, daß Israel
enorm gefährdet ist. Nein, nicht Israel, sondern das zionistische Regime ist
gefährdet; und nicht durch Ahmadinedschad, sondern von innen heraus.
Wie Glaubens-Broder selbst:
Vor lauter Lügen wird er platzen.
T:I:S, 14. März 2012
Anmerkungen
(1) Henryk M. Broder im Gespräch. Autor/in: Köhler,
Michael. NDR Kultur, Audio,
10. März 2012 18:00, 27 Minuten. Zitat ab Minute 13:11
(2) Arbeiterfotografie,
9. März 2006. SteinbergRecherche schrieb am 10.
März 2006: "Die judäophoben Aussagen wurden Ahmadinedschad
untergeschoben, um uns für den nächsten Krieg reif zu schießen. An vorderster
Front der Kriegstreiber steht Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden
in Deutschland.
(3) Zu den Behauptungen im Einzelnen Knut
Mellenthin: Pragmatische Außenpolitik, unerträgliche Propaganda. Der iranische
Präsident und die Haltung Teherans zum Staat Israel. Was Ahmadinedschad
wirklich sagte und was nicht. junge Welt vom 7. April 2006, Artikel bei Knut
Mellenthin
(4) Der
Sprachendienst übersetzte
wort- und kontextwidrig das intransitive persische Verb "mahv
shodan" – zu Deutsch: verschwinden – und das passivische Verschwinden mit dem
transitiven "tilgen", respektive der aktivischen
"Eliminierung", für welche es im Persischen durchaus die transitive,
aktivische Wendung "mahv
kardan" gibt – die aber im gesamten Ahmadinedschad-Text
nicht vorkommt.
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Implosion
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*
Thomas Immanuel Steinberg
Broder erfindet 22 französische Juden in Entebbe
Unter dem Titel "Die Endlösung der Israel-Frage"
schreibt Henryk M. Broder am 4. März 2012 in Springers
Welt am Sonntag zur Entführung eines Air-France-Flugzeugs nach Entebbe in
Uganda 1976:
Die Entführer wollten über 50 inhaftierte Gesinnungsgenossen aus Gefängnissen
in Israel, Deutschland, Frankreich und der Schweiz freipressen, darunter
Angehörige der RAF und der "Bewegung 2. Juni".
Bis dahin handelte es sich um ein "normales" terroristisches
Unternehmen. Dann aber fand auf dem Flughafen von Entebbe eine Selektion
statt: 80 Israelis und 22 Juden mit französischen Pässen wurden
aussortiert und festgesetzt, die übrigen Passagiere freigelassen. Sie
durften mit einer anderen Air-France-Maschine heimfliegen.
Die bisher von Springer und anderen üblen Medien verbreitete Version von
einer angeblichen Aussortierung von Juden aus den Flugzeuginsassen lautete, die
jüdischen Passagiere und die französische Crew seien festgesetzt, die
nichtjüdischen Passagiere freigelassen worden. Diese Version ist falsch, siehe Expertengremium
und Judäophobie. Tatsächlich hielten
die Entführer neben der französischen Crew die israelischen und nur die
israelischen Passagiere fest, die übrigen Passagiere wurden freigelassen.
Kriterium war nicht ihre Jüdischkeit, sondern ihr israelischer Paß.
Diese Tatsache ist bereits seit 1976 bekannt, drang aber
nie in den Mainstream vor. Der Beleg läßt sich finden in einem hebräischen
Bericht, erschienen im Weber Publishing House, Ltd., Jerusalem 1976; bei William Stevenson:
Ninety Minutes at Entebbe. Bantam Books 1976, ISBN 0-553-10482-9; auf Französisch
erschienen in Montréal, Ed. Stanké, 1976; und auf Deutsch hier: William
Stevenson, mit Uri Dan, 90
Minuten in Entebbe, Frankfurt a. M., Ullstein 1977.
Grundlage dieses Berichts sind, neben Aussagen
der Geiseln, die exakten Notizen, die sich einer der israelischen Passagiere machen
konnte, ein junger Mann namens Moshe Peretz. Auf
Seite
37 der deutschen Ausgabe steht seine Notiz:
19.10
Uhr. Die Terroristen trennen uns von den andern. Das war eine dramatische
Szene: Jeder Inhaber eines israelischen Passes muss die Haupthalle verlassen
und in einen Nebenraum gehen. Die Frauen weinen. Es ist wie bei einer
Hinrichtung...
Außerdem bestätigte Yossi
Melman in Ha'aretz
vom 8. Juli 2011 unter der Überschrift: Setting the record
straight: Entebbe was not Auschwitz. On the anniversary of the daring Israeli
raid to save hostages from the Air France plane hijacked to Uganda, survivor
Ilan Hartuv seeks to set the record straight, daß 1976 in Entebbe keine
Judenselektion stattgefunden hatte:
"Eine
auf Juden angewandte Selektion fand nicht statt. Entebbe war nicht
Auschwitz", sagte Hartuv [der selbst ein Entführungsopfer war und
überlebte, T:I:S] in einem Interview mit Ha'aretz...
"Die Terroristen
trennten die Israelis von den Nicht-Israelis", sagt Hartuv, einer der
inoffiziellen Führer der Geiseln und der offizielle Dolmetscher aus dem
Englischen ins Hebräische bei Gesprächen mit [Idi] Amin, der die Geiseln
einige Male besuchte. "Die Trennung wurde aufgrund von Pässen und
Personalausweisen durchgeführt. Es gab keine Auswahl nach Juden und
Nichtjuden."
Am dritten Tag der
Entführung verlangten die Entführer, daß alle Israelis einschließlich
derer mit doppelter Staatsangehörigkeit (israelisch und ausländisch) sich
in der Transithalle des Flughafens Entebbe versammeln. Hinzu kamen die
Besatzungsmitglieder, angeführt vom französischen Flugkapitän Michel
Bacos. Der Rest der Passagiere, die nicht-israelische Pässe hatten, wurden
in eine andere Halle geführt. Später wurden sie freigelassen und nach
Paris geflogen.
"Viele der
freigelassenen Geiseln waren Juden", erklärt Hartuv. "In den
Gesprächen, die meine Freunde und ich mit einigen der Terroristen führten,
sagten diese uns ausdrücklich: Wir sind nicht gegen Juden, nur gegen
Israel."
"There
was no selection applied to Jews: Entebbe was not Auschwitz," says Hartuv
in an interview with Haaretz...
"The terrorists separated the Israelis from the
non-Israelis," says Hartuv, one of the unofficial leaders of the
hostages, and the official translator from English to Hebrew in talks with
Amin, who visited the hostages a number of times. "The separation was
done based on passports and ID cards. There was no selection of Jews versus
non-Jews."
On the third day of the hijacking, the hijackers demanded
that all the Israelis, including those with dual citizenship (Israeli and
foreign ), assemble in the transit hall of Entebbe airport. They were joined
by the plane's crew members, led by the French captain, Michel Bacos. The
rest of the passengers, carrying non-Israeli passports, were transferred to
another hall. Later they were freed and flown to Paris.
"Many of the freed hostages were Jewish," Hartuv
explains. "In the talks my friends and I conducted with some of the
terrorists, they told us explicitly: We're not against the Jews, only
against Israel."
Broder dagegen spricht von "22 Juden mit
französischen Pässen", die festgehalten worden seien. Von solchen ist
nicht einmal in der bisher verbreiteten falschen Version die Rede. (1) Geschweige
denn, daß Broder richtig stellen würde, was 1976 geschah, seit 1976 belegt ist
und 2011 bei Ha'aretz bestätigt wurde.
Broder schreibt angesichts der –
nicht erfolgten – Judenselektion über
sich im Jahre 1976:
Die "Operation Entebbe" war mein privates Erweckungserlebnis.
Er kann sich wieder hinlegen.
Anmerkung
(1) In einem Tagesspiegel-Artikel
über eine Arte-Dokumentation zu Entebbe schmeißt Autor Thomas Gehringer
Israelis und Juden munter durcheinander:
Wer einen israelischen Pass besaß, musste in einen
Nebenraum gehen. Am Tag darauf ließen die vier Geiselnehmer, die
RZ-Terroristen Böse und Brigitte Kuhlmann sowie zwei Palästinsenser, 147
Geiseln frei. Die Juden mussten bleiben, darunter einige, die Auschwitz überlebt
hatten.
Ähnlich wie Broder allerdings vor ihm schon das politisch
versiffte Wikipedia
Deutsch, das sich beruft auf Klaus Biesenbach: Zur Vorstellung des Terrors.
Die RAF-Ausstellung. Band 2. Steidl, Berlin 2005, ISBN 3-86521-102-X, S. 151;
dito einige unseriöse Internetseiten mit unterschiedlichen Zahlenangaben.
Richtig originell ist Broder also nicht. T:I:S, 5. März 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#erfindet
nach oben
*
Die “Achse des Guten”
gegen schwule Parasiten
Die
Zeit, 24. Januar 2012. T:I:S, 30. Januar 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Lau
nach oben
*
Am Beispiel Broder ... der (gar nicht so) diskrete
Chauvinismus der Bourgeoisie
Schattenblick,
27. Januar 2012. T:I:S, 30. Januar 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Schattenblick
nach oben
*
Thomas Immanuel Steinberg
"Broder spaltet und bringt Streit,
davon lebt er"
Als ein Aachener NeoCon-Verein Ende 2011 den Publizisten
Henryk M. Broder ehren wollte, fand Vereinsmitglied Hilde Scheidt, zugleich
Stellvertreterin des Aachener Oberbürgermeisters:
Wir haben hier in Aachen schon genug mit
rechtsradikaler Hetze zu tun – dieses Geschreibsel eines Herrn Broder
brauchen wir ebensowenig,
und trat aus dem Verein aus. (1)
Am 28. Januar 2012 legte
die Politikerin in den Aachener Nachrichten nach und urteilte über Broder:
Er spaltet und bringt Streit, davon lebt er. (2)
Dem hat Broder widersprochen.
Was die Frage aufwirft, wovon Broder nun wirklich lebt. Er ist 65 Jahre alt –
bezieht er Rente? Das kann nicht sein, denn „Rentner“ ist bei ihm ein
Schimpfwort. Macht er sich bei einem lohnarbeitenden Ehepartner als Hausmann nützlich?
Wohl kaum, Hausfrau jedenfalls ist für ihn so bäh wie Rentner.
Wovon also lebt er, wenn nicht vom Spalten und Streitschüren?
Vom Klamauk, vom Muslim-Bashing und vom Aufruf zum
Massenmord. Doch wer honoriert ihm den Klamauk, das Muslim-Bashing und den
Mordaufruf? Das
ARD-Fernsehen, die Bundeszentrale für
politische Bildung und der ARD-Sender RBB.
Sowas löst Grummeln aus am Kaffeetisch: "Von unsern
Gebühren, von unsern Steuergeldern!". Richtig Geld kriegen freilich dürfte
Broder von Der Welt, der Bild-subventionierten Kriegsfanfare. Er frißt sich
voll auf Kosten der Opfer, die humanitäre Intervention und Demokratisierung nun
einmal so mit sich bringen. Er lebt wie die Made in dem Speck, für den die
Opfer bluten.
Nun aber der Mordhetzer und Speckfresser selber. Er sei gar
kein Spaltpilz,
kein zersetzendes Element, er lebe nicht davon, dass er Unfrieden stifte,
sondern:
Ich nehme an einem öffentlichen politischen Diskurs
statt. [sic]
Diskurs. Schweres Geschütz, das. Und greift zur Cruise
Missile:
Zu sagen: “Er spaltet und bringt Streit, davon lebt
er” - das ist ein lupenrein antisemitisches Statement, das alle Zutaten
antisemitischer Rhetorik enthält. Der Jude als Spaltpilz, als zersetzendes
Element, der auch noch davon lebt, dass er Unfrieden in die so friedliche
Volksgemeinschaft bringt.
Hie der Jude – er; da Hilde Scheidt, das Nazi-Weib (3). Der
Luftschlag hat gesessen.
Broder, nun am Kaffeetisch:
Muss ich wirklich einer grünen Bürgermeisterin sagen,
dass “Streit” zu den Grundelementen einer Demokratie gehört? In der
Tat, davon und dafür lebe ich, materiell und ideell. Frau Scheidt aber, die
weder einer produktiven noch einer kreativen Tätigkeit nachgeht, lebt
davon, dass ich sie finanziere. Sie ist die Made in dem Speck, den ich
bezahle.
Da klappern alle Tassen: "Von unsern Steuergeldern!"
Deshalb, so Broder, solle der Aachener NeoCon-Verein, er
heißt Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V., Stellung beziehen. Sonst könne der
Verein sich seinen
Ehrenpreis dahin stecken, wo die Printen am Ende
rauskommen.
Broder kennt sich aus in der Gegend.
T:I:S, 28. Januar 2012. Siehe auch Benjamin Weinthal
Anmerkung
(1)
Matthias Hinrichs: «Üble Hetze»: Scheidt verlässt die DIG. Aachener
Zeitung, 20. Dezember 2011
(2) Gespiegelt auf der
Homepage von Alexander
Erwin Weyermann:
Eine „wie auch immer
geduldete Zusammenarbeit mit PI“ dürfe es nicht geben, sagt Scheidt, die sich
auch gegen die Ehrung Broders ausgesprochen hatte: „Er spaltet und bringt
Streit, davon lebt er“, sagt sie. Wenn aber nur noch gehetzt und gepöbelt
werde, sei dies „der Anfang vom Ende des Zusammenlebens einer Gesellschaft“.
Original unter 28.1.2012
Lokales Bürgermeisterin
verfolgt Kurs der DIG Aachen mit großer Sorge. Hilde
Scheidt bangt um die moderaten Stimmen. Vorsitzender widerspricht. VON
GERALD EIMER Aachen... 517
Wörter 2.38 EUR Aachener
Nachrichten.
Siehe auch hier
und hier.
(3) Wie man aus der zionistischen
Internetseite haGalil
erfahren kann, ist Hilde Scheidt nicht nazistisch, sondern schwingt die
Antisemitismuskeule – was aber mit
Sicherheit nicht das Gegenteil ist. T:I:S, 30. Januar 2012
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#spaltet
nach oben
*
Thomas Immanuel Steinberg
Feindsender hören
Eine Empfehlung
In Kriegszeiten wie der unseren empfiehlt es sich,
Feindsender zu hören. Einer davon heißt IRIB, Islamic Republic of Iran
Broadcasting, wird vom iranischen Staat betrieben und sendet auch
auf Deutsch. (1) Bei IRIB kommen viele deutsche Politiker und Journalisten
zu Wort, denen NeoCons wenig abgewinnen können, darunter seit 2005
Andreas von Bülow, Shraga Elam, Jochen Hippler, Haiko
Hasan Hoffmann, Wolfgang Huber, Jamal Karsli, Gudrun Krämer, Felicia Langer,
Mohssen Massarrat, Georg Meggle, Wolf-Dieter Narr, Otfried Nassauer, Yavuz Özoguz,
Peter Phillip, Irmgard Pinn, Ruprecht Polenz, Sabine Schiffer, Peter
Scholl-Latour, Peter Schütt, Udo Steinbach, Willy Wimmer, Gerhard Wisnewski und
Andreas Zumach.
NeoCon Dr. Wahied Wahdat-Hagh
von Broders Achse des Guten erklärt sie am 26. Januar 2012 für Deutsche
Freiwillige im Dienste iranischer Antisemiten. Er behauptet auch sonst viel
kriegshetzerischen Quatsch, ganz im Sinne von Broder selbst, der sich schon
zweieinhalb Jahre zuvor, am 17. Juli 2009, über seine Freßfeindin Sabine
Schiffer so
ausgelassen hatte:
Wie ihre Ko-Kameraden findet sie nichts dabei, sich vom
Propaganda-Sender eines Regimes interviewen zu lassen, das die
Meinungsfreiheit im eigenen Land unterdrückt. Ja, das ist wirklich
medienverantwortliches Verhalten.
"Da hört man doch eine starke Mischung aus Entrüstung
und Verachtung heraus", fand Blogger Arne
Hoffmann am 18. Juli 2009, also einen Tag später, und ergoogelte sich diesen
Beitrag vom 29. Dezember 2005: konfuse Antworten von Henryk M. Broder auf
Interviewfragen des ach so geschmähten Antisemitensenders IRIB. Hoffmann
kommentierte:
Nun bin ich ja immer gerne bereit, bei einem so netten
Menschen wie Broder für entlastende Momente zu suchen. Aber sämtliche Erklärungsversuche
bleiben ein wenig unbefriedigend: Hält Broder alle seine Leser für dermaßen
dämlich, dass kein einziger von ihnen hinter Broders eigenes Interview mit
dem "Propaganda-Sender eines Regimes" kommt, "das die
Meinungsfreiheit im eigenen Land unterdrückt"? Oder weiß er einfach
heute schon nicht mehr, wem er vor wenigen Jahren ein Interview gegeben hat?
Sollte sich das Alter bei Broder am Ende noch durch andere Kennzeichen
bemerkbar machen als dass er von Woche zu Woche feindseliger und reaktionärer
wird?
T:I:S, 27. Januar 2012
Anmerkung
(1) IRIB-interne Links auf älteren Webseiten
von IRIB funktionieren nicht, offenbar ein grober Fehler bei der Umstellung
auf .php. Oder gar das Walten des gottgleichen Mossad?
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Feindsender
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Thomas Immanuel Steinberg
Lustig
Henryk M. Broder hat sich auf seiner Achse des Guten von
Vera Lengsfeld loben lassen. Ihre Lobrede enthält
vier falsche Leerzeichen, vier falsche Kleinschreibungen, vier Kommafehler, drei
logische Unmöglichkeiten, einen falschen Superlativ, eine falsche Fallbildung,
eine falsche Mehrzahl, eine falsche Trennung, ein Fürwort ohne Bezug und einen
Pleonasmus.
Frohe
Weihnachten!
T:I:S,
22. Dezember 2011. Siehe auch Aachener
Friedensmagazin und Michael Klarmann
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Aachener Bürgermeisterin tritt nach Broder-Ausfällen aus
der Deutsch-Israelischen Gesellschaft aus
... Mit bisher in Aachen nicht für möglich gehaltenen
Ausfällen hatte der bekannte Anti-Islam-Hetzer Henryk M. Broder zuvor auf eine
kritische Berichterstattung in den Aachener
Nachrichten zu seiner Preisverleihung reagiert und sein Niveau dokumentiert.
Broder publizierte auf seiner Homepage Die Achse des Guten einen Link, den er Porträts
des Reporters, der den Beitrag für die AZ/AN geschrieben hat benannte und
der Fotos eines Afters zeigt...
Aachener
Friedensmagazin, 20. Dezember 2011. T:I:S, 20. Dezember 2011. Siehe auch den
Beitrag von Michael Klarmann
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Aachener
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Broder, Politically Incorrect und deutsche Israelfreunde
Telepolis
/ heise, 19. Dezember
2011. T:I:S, 19. Dezember 2011
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Klarmann
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Drei Beispiele
Furunkel
am Hintern – Irrenhaus,
Broder –
Das
braune Erbe der DDR, Broders Achse
T:I:S, 4. Dezember 2011
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Von
"einem ganz normalen Mercedes 450 SEL" erfahren
wir durch Henryk
M. Broder.
Springers
Gewaltverherrlicher Nr.1 findet, die Intendantin des WDR solle "mal
erklären, wie ein gebührenfinanzierter öffentlich-rechtlicher Sender es mit
der Gewalt hält".
T:I:S,
3. Dezember 2011
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Siehe Partei Die Linke,
T:I:S, 2. Dezember 2011
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Henryk M. Broder verbreitet,
er werde der Pädophilie verdächtigt. Zur strukturellen Gemeinsamkeit von
Pädophilieverdacht und Antisemitismusvorwurf siehe Diffamierung.
T:I:S, 9. November 2011
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Der totalitäre Lügenpropagandist Henryk M. Broder entdeckt
in einem Text über seinesgleichen, daß beim Wort "totalitären" das
Endungs-N vergessen worden ist, und schon würfelt's im Brägen. Keiner erbarmt
sich, keiner erklärt ihm, was Genitiv und was Dativ ist.
T:I:S, 22. Oktober 2011
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Thomas Immanuel Steinberg
Bankenmacht brechen mit Broder
Zu den Anti-Banken-Demonstranten meint Henryk
M. Broder:
Wenn sie den Banken wirklich eines auswischen möchten, könnten
sie es dennoch tun. Statt auf die Straße zu gehen, sollten sie einfach ihre
Konten kündigen, sich die Guthaben auszahlen lassen und die Arbeitsämter
verständigen, dass sie die Stütze demnächst bar auf die Hand ausbezahlt
haben möchten. Wenn nur 100.000 “Kapitalismuskritiker” so etwas machen,
kommt das Bankensystem ins Schleudern. Und zwar nachhaltig. Aber das werden
sie nicht tun, denn erstens sind sie dazu, wie gesagt, zu blöde, zweitens
haben sie keine Ahnung, wie Geld funktioniert ("Staatsknete") und
drittens wollen sie nur ein wenig Rambazamba machen, bevor sie einen
Bausparvertrag abschließen.
Gesetzt den Fall, 100 000 Kapitalismusgeschädigte wären
gewillt, der Postbank pro Barüberweisung für Miete, Strom, Wasser etc. acht
Euro in den Rachen zu schmeißen, also pro Jahr mindestens 288 Euro, alle
zusammen demnach 28,8 Millionen Euro. Und weiter angenommen, diesen
Blindgängern gelänge es, sich ihr Geld monatlich bar auszahlen zu lassen. Dann
würden den Banken pro Abspringer zum Beispiel 500 Euro Sichteinlagen fehlen,
also 50 Millionen Euro insgesamt.
Wer mehr auf dem Konto hat, durchschnittlich zum Beispiel 1000
Euro, wird sicher nicht abspringen. 1000 Euro mal ca. 50 Millionen
Nichtabspringer, das macht 50 Milliarden Euro Sichteinlagen.
50 Millionen Abspringer-Euros – die 28,8 Millionen Euro an
Barüberweisungsgebühren sind dabei noch gar nicht berücksichtigt – gegen 50 Milliarden Euro, die auf den Konten
bleiben: das sind 0,1 Prozent.
Die Banken wären erschüttert, und Broder bekäme für seine
Ahnung, wie Geld funktioniert, wieder einen Job Beim Spiegel.
T:I:S, 19. Oktober 2011
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Den Feind fest im Blick
Unter der Überschrift Freunde
fürs Leben stößt dem deutschen Kulturschaffenden Henryk M. Broder auf,
daß "den deutschen Kulturschaffenden völlig am Gemüt vorbeigeht",
daß "Hunderte von Gefangenen in iranischen Haftanstalten auf ihre
Hinrichtung warten".
Ja, so sind sie, die autoritären Regime.
Den deutschen Kulturschaffenden, außer Broder, stößt auf,
daß in den Haftanstalten unseres bald über-lebenslangen Freundes, den
USA, 3 251 Gefangene auf ihre Hinrichtung warten.
T:I:S, 14. Oktober 2011
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Das Wissen der Mütter
Es sind nicht die Waisen, die ihre Eltern bei den
Terroranschlägen vor genau zehn Jahren verloren haben, sondern Kinder, die
am 11. September 2001 noch nicht geboren waren. Sie haben ihre Väter nie
kennengelernt: Grace, Rodney, Alexa, Parker, Lauren, Ronald, Robyn, Jamie,
Allison und Gabriel. Sie wissen, wann und wie ihre Väter ums Leben gekommen
sind, die Mütter haben es ihnen erzählt.
Mütterchen
Springers Bester, 11. September 2011. T:I:S, 12. September 2011
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Thomas
Immanuel Steinberg
Aufforderung zum Massenmord
Christian Bommarius hat in der Frankfurter
Rundschau vom 5. August 2011 den Publizisten Broder zitiert und ihn mit
Blick auf Breiviks Bluttat kommentiert. Zunächst die Zitate:
... Wie die Appeasement-Politik gegenüber Hitler die expansive Haltung
der Nazis nur befördert hat, so laufen die Europäer mit ihrer Politik der
Beschwichtigung heute Gefahr, die Transformation Europas zu einem
islamischen Kontinent zu beschleunigen...
... Völlig zu Recht halten die islamischen Fundamentalisten den Westen für
schwach, dekadent und nicht einmal abwehrbereit. Wer als Reaktion auf
Geiselentführungen und Enthauptungen, auf Massaker an Andersgläubigen, auf
Ausbrüche kollektiver Hysterie mit der Forderung nach einem „Dialog der
Kulturen“ reagiert, der hat es nicht besser verdient...
... Genau das tun die europäischen Gutmenschen mit den Objekten ihres
Mitgefühls. Sie haben für alles Verständnis, was die Underdogs der
Geschichte, die Opfer der Globalisierung und die Invalide des Fortschritts
anstellen. In Wirklichkeit haben sie nur Angst vor deren Kraft, die von
keinerlei Hemmungen gezügelt wird...
... Zu den Übungen, an die wir uns inzwischen so gewöhnt haben, dass
wir sie kaum noch wahrnehmen, gehört die ständige Unterscheidung zwischen
„Islam“ und „Islamismus“…Das Ganze erinnerte an das Gerede von der
„kleinen radikalen Minderheit“ vor fast vierzig Jahren, als es galt, die
RAF zu isolieren – mit dem Unterschied, dass es damals niemanden gab, der
auf der Unterscheidung von „Terror“ und „Terrorismus“ bestanden hätte...
... Andererseits übersteigt die Idee, man könnte dem Terror nur mit
rechtstaatlichen Mitteln beikommen, die Grenze zum Irrationalen. Es ist, als
ob man die Feuerwehr auffordern würde, sich bei ihren Einsätzen an die
Straßenverkehrsordnung zu halten und auf keinen Fall eine rote Ampel zu überfahren...
... Heute dagegen bedeutet „Migrationshintergrund“ eine Art
Freifahrtschein für alle Fälle. Wer einen „Migrationshintergrund“ hat,
der braucht nur noch in ganz extremen Fällen einen Anwalt, zum Beispiel
wenn er einen Filmemacher auf offener Straße abschlachtet. Bei minderen
Vergehen gegen Recht, Gesetz und Ordnung reicht der Hinweis auf den
„Migrationshintergrund“ gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit,
um umgehend Empathie mit dem Täter, Kritik am Verhalten des Opfers und die
bewährte Frage zu evozieren: Was tun wir ihnen an, dass sie uns so hassen?...
... Wohin die Gotteskrieger auch schauen, sie sehen überall die
Bereitschaft zu vorzeitiger Kapitulation. In der Politik wird noch beraten,
wie man sich ohne allzu viel Gesichtsverlust informell ergeben könnte, in
der Kultur werden die Kapitulationserklärungen schon unterschrieben...
... Nach den Niederlagen von Poitiers (732) und Wien (1683) sollen die
Europäer nun mit den Waffen der Demografie besiegt werden...
... Für viele entortete Linke, die seit dem Zusammenbruch der
Sowjetunion wie Ahasver durch die Geschichte irren, ist der Islam der letzte
Strohhalm, es „dem System“ heimzuzahlen...
... Wenn die Analyse stimmt, könnte das kleine Dänemark das erste europäische
Land sein, das genötigt wird, die Gesetze, Regeln und Doktrinen der Umma,
der islamischen Nation, anzunehmen...
Henryk M. Broder: Hurra, wir kapitulieren.
Von der Lust am Einknicken. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung
2007
Bommarius hat wie folgt kommentiert:
Der Publizist Henryk M. Broder hat weder zur Gewalt aufgerufen, noch
lassen sich seine Schriften über die vermeintlich drohende Islamisierung
Deutschlands zur Rechtfertigung von Massakern an Moslems oder an von
ihm notorisch verhöhnten „Gutmenschen“ verwenden.
Doch Broder hat durchaus zur Gewalt aufgerufen, zu tödlicher
Gewalt, und zwar zum Massenmord an Muslimen –
wie im Irak. Vor einem halben Jahr appellierte er an die EU-Staaten, in Libyen
militärisch einzugreifen, und zwar
besser gestern als morgen, am besten sofort.
Die Nato fackelte nicht lange. Im gleichen Atemzug forderte
Broder die Nato zum Einmarsch auf:
Die NATO soll in Libyen einmarschieren ... wie im Irak.
Henryk M. Broder in Radio
Eins am 25. Februar 2011 um 08:10 Uhr, siehe Massaker
T:I:S, 8. August 2011. Zu Bommarius siehe auch Breivik
und Broder und Sabine
Schiffer
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Massenmord
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*
Leitartikel zum
Antiislamismus
Breivik und Broder
Frankfurter
Rundschau, 28. Juli 2011. T:I:S, 29. Juli 2011. Siehe auch Islamophobie hier
und hier. Christian Bommarius bediente
sich allerdings kürzlich seinerseits des Antisemitismus als Label der
Diffamierung, siehe Sabine
Schiffer, .doc-Datei. Zu Bommarius siehe auch Massenmord.
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Bommarius
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*
Hurra, Schlägerei im Fußballstadion!
Jacob
Jung über
Aneinanderreihung
von Diffamierungen gegen Publizisten, Völkerrechtler, Wissenschaftler und
Richter dient dem einzigen Zweck, der deutschen Stammtischfraktion den
theoretischen Unterbau für eine Haltung zu liefern, die sich am
martialischen Vorgehen westlicher Mächte erfreut wie an einer Schlägerei
im Fußballstadion.
T:I:S, 13. Mai 2011
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Hurra
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Springers
Welt, T:I:S, 28. März 2011
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Gehirnschmelze
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Die Agenturen melden, Libyens Diktator Muammar Abu Minyar
al-Gaddafi richte ein Massaker unter den Aufständischen im Lande an. radioeins
vom RBB fragte deshalb seinen Kommentator Henryk M. Broder:
Muß die EU in Libyen militätisch eingreifen?
Broder, zornig und entschlossen:
Besser gestern als morgen, am besten sofort.
Also gleich in Brüssel, Luxemburg, Paris und Berlin den Tornister geschnürt
und ab übers Mittelmeer? Nein, Broder zählt vorher noch, nun um einige Grade
zorniger, allerhand Petitessen auf, um die man sich schändlicherweise kümmere,
statt schleunigst einzugreifen. Dann aber meint er:
Die NATO soll in Libyen einmarschieren ... wie im Irak.
Ob EU oder NATO –
ist ja alles eins. Hauptsache, das Massaker wird beendet. Wie im Irak
halt. (1)
Zum Schluß ruft Broder den andern Polit-Kommentatoren, die er furchtbar
verachtet, etwas total Schlimmes zu, aber auf Englisch. Das sitzt.
Zu hören unter http://www.radioeins.de/nachrichten/schlagzeilen/,
Soll und kann die EU in Libyen militärisch eingreifen? Freitag, 25. Februar
2011, 08:10 Uhr.
T:I:S, 25. Februar 2011
Anmerkung
(1) So zum Beispiel am 25.
Februar 2011: Blutiger Protesttag. Irak: Mindestens acht Demonstranten
erschossen. Kundgebungen gegen Korruption und Arbeitslosigkeit. Von Karin
Leukefeld, junge Welt,
26. Februar 2011
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Massaker
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*
siehe A
shameful evening for LSE: Speaker at panel calls LSE student “arsehole” and
“refers” him to “SS”, bepöbeln lassen will:
An der Alster sorgt die Friedrich-Naumann-Stiftung
für diese Freiheit am Aschermittwoch, dem 9. März 2011 um 19 Uhr im feinen
Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38.
Kleiner Tipp: Henryk am Kuscheltuch zupfen,
und schon brüllt er los.
T:I:S,
17. Februar 2011.
Außerdem: Auf welcher Seite saßen hier die Pöbler? Der Londoner
Sarrazin-Eklat in der deutschen Presse: Das Wort „Arschloch“ ist ein
Argument - wenn Henryk M. Broder es verwendet. Er hatte noch andere
Verbalinjurien parat und hat sie inzwischen auch approbiert. Maria Exner und Max
Neufeind, FAZ;
sowie Protest
gegen Thilo Sarrazin und Henryk M. Broder in London. Wenn Kritik auf (den
Vorwurf der) Zensur stößt. Adnan
Tabatabai, Ali Fathollah-Nejad und Mark Erbel
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Infantilinjurien
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*
Norman Paech sprach mit Henryk M. Broder
und Hamed Abdel-Samad
Unter der Rubrik "Andere Stimmen" hatte
Paech meine Übersetzung eines Briefs aus dem Guardian zitiert.
Broder und Abdel-Samad finden in dem Video, Paech hätte sich von dem Brief
distanzieren müssen. Der Brief lohnt die Lektüre: Das Original aus dem
Guardian steht hier,
meine Übersetzung hier.
Video,
die ersten sieben von vierzehn Minuten. T:I:S, 15. Februar 2011. Siehe auch Norman Paech
T:I:S,
15. Februar 2011
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Paech
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*
Wir
sind irritiert von der Einladung Thilo Sarrazins und Henryk M. Broders zur
Auftaktveranstaltung des »German Symposium« zum Thema »Integrationsdebatte:
Europas Zukunft – ›Untergang des Abendlandes‹?« an der London School of
Economics and Political Science (LSE) am 14.2.2011... Protestschreiben.
Das
Londoner Publikum bekäme von der in Deutschland veröffentlichten Meinung einen
verzerrten Eindruck, wäre sie nur durch ein
paar Wirtschaftsbosse und Sahra Wagenknecht vertreten, bilden doch die
Sozial- und anderen Rassismen eines Broder und eines Sarrazin zweifellos deren
Kern.
T:I:S,
11. Februar 2011
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Abendland
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*
Thomas Immanuel
Steinberg
Der Stalker
Sabine Schiffer leitet das von ihr gegründete Institut
für Medienverantwortung in Erlangen. Mit Henryk M. Broder will sie nichts
zu tun haben. Doch Broder schnüffelt ihr nach, malt sich Schlimmes über sie
aus, vergleicht sie mit irgendwas, unterstellt ihr Entsetzliches ... Kurz:
Broder nervt, nervt, wie er Dutzende andere genervt hat mit Tünkram, Lügen und
Fäkalinjurien.
Jetzt
fand er, Sabine Schiffer sei gar keine Wissenschaftlerin, wie sie auf der
Homepage ihres Instituts behauptet, sondern tue nur so. Auf der Seite der
Bundeszentrale für politische Bildung sei sie bis zum Vortag mit
dem Zusatz “Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Germanistische
Sprachwissenschaft” vorgestellt worden. Jedoch, so Broder,
fragte ein Leser der Achse bei der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
nach, ob “ob Frau Schiffer Mitarbeiterin der Germanistischen
Sprachwissenschaft-Abteilung an der FAU ist” und wenn ja, “seit wann”.
Worauf er umgehend die Antwort bekam, Frau Dr. Sabine Schiffer sei “keine
Mitarbeiterin der Universität Erlangen-Nürnberg”. Und: “Ihr Institut für
Medienverantwortung steht in keinem Bezug zur FAU.”
Worauf
der Zusatz “Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Germanistische
Sprachwissenschaft” umgehend von der Homepage der Bundeszentrale für
politische Bildung verschwand.
Hat doch der Achsenleser Frau Schiffer beim Blenden erwischt,
beim Hochstapeln gar! Und, achsentreu, es dem Broder gleich erzählt.
Der Textbeitrag,
unter dem der Zusatz stand, ist freilich von 2005. Sabine Schiffer war, wie aus
der schon erwähnten Homepage ihres Instituts hervorgeht,
bis 2006 Lehrbeauftragte für Germanistische
Sprachwissenschaft an der FAU,
also an nämlicher Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg. Für die Bundeszentrale bestand einfach kein Anlaß zu einer
Aktualisierung.
Broder strampelt und hampelt und kriegt doch die Liebe nicht,
die er so braucht.
T:I:S, 18. November 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Stalker
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*
Broders Klo
Die Schande des 9.11 in Frankfurt - ein Teilnehmer [es handelt
sich um Sacha Stawski, auf honestly
concerned unter 2., T:I:S] berichtet, Henryk M. Broder antwortet
ihm:
Ich sag dir was: ich will mit euch Arschgeigen nix mehr zu
tun haben. Ich werde auf keiner Veranstaltung auftreten oder auch nur im
Saal sitzen, bei der einer von euch dabei ist: du, der sensible herr Korn
und der eloquente Herr Graumann... Ihr seid dumm, opportunistisch und feige.
und es ist scheissegal, was Grosser gesagt oder nicht gesagt hat... Ihr
werdet den Preis dafür bezahlen, eines Tages, und ich werde keinen von Euch
auch nur auf mein Klo lassen. Shame on you! fuck you!
T:I:S, 12. November 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Klo
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Fast kann er einem leidtun.
Stefan
Niggemeier über Henryk M. Broder
T:I:S, 11. September 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Fast
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Auf den Ostermärschen 2006 verteilten die Friedensbewegten
zig-Tausende Exemplare ihrer "zeitung gegen den Krieg", und zwar die Nr. 23, April/Mai
2006. Darin ein ausführlicher Artikel zu den Kongo-Gräueln.
Mittäter: "unsere Elektronikkonzerne" (FAZ).
Doch Broders Achse des Guten hat den Kongo entdeckt,
wie ja auch Israelis die Cherry-Tomate
erfunden haben, nicht wahr?
Nein, nicht wahr, sondern wieder nur
gelogen.
T:I:S, 23. August 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Entdecker
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Vor fünf Jahren, am 17. März
2005, fand Broder noch:
Israel ist heute mehr Täter
als Opfer. Das ist auch gut und richtig so...
Und, in schlechtem Deutsch:
... es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein.
Heute findet
er:
Wer nur einen Nachmittag in einem der vielen Tel Aviver
Strandcafes verbracht oder in einer der Super-, Hyper- und Mega-Malls
eingekauft hat, die in den letzten Jahren gebaut wurden, der muss sich
fragen, ob die Israelis noch in der Lage sind, für etwas anderes zu kämpfen
als einen Platz an der Poolbar oder die völlige Aufhebung des
Ladenschlusses. In dieser Hinsicht hat Israel die gleiche Entwicklung
durchgemacht wie Europa nach 1989, nur schneller und radikaler... Israel hat
mental abgerüstet.
Da graust's den Spaßtäter.
T:I:S, 19. Juni 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Mental
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NPD Chemnitz applaudiert
dem Mainstream-Publizisten Henryk M. Broder
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#NPD
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*
Claudius
Seidl
Sturmgeschütz des
Ressentiments
...Kaum war die sogenannte Islamkritik
ihrerseits zum Gegenstand kritischer Reflexion geworden, da wehrten sich deren
Wortführer mit pathetischen Formulierungen: Man lasse sich keinen Maulkorb
verpassen, nicht zum Schweigen bringen, nicht das Wort verbieten. Wenn aber,
liebe Kritiker der Kritiker der Kritiker des Islams, jemand eine These hat, und
ein anderer formuliert den Widerspruch: dann ist das kein Maulkorb, sondern eine
Diskussion. Man nennt das auch: Westen, Meinungsfreiheit, Demokratie.
Und für Henryk M. Broder, das
publizistische Sturmgeschütz des Ressentiments, gibt es offenbar keine bösere
Beleidigung, als dass man seine Argumente beim Nennwert nimmt. Seine Kritiker,
so schrieb Broder in einer Replik, hätten einen Hang zum Totalitarismus und
eine Sympathie für nordkoreanische Verhältnisse. Und wenn sonst niemand Broder
wegen seiner Herkunft diskriminiert, dann erledigt er das eben selber. Und nennt
sich einen dahergelaufenen Judenlümmel...
FASZ, 7. Februar 2010, Nr. 5 / Seite 23. T:I:S, 18. Januar 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Sturmgeschuetz
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Mit der Axt ins Bad
Kritik an Auslegung des Islam.
Unsere Hassprediger. "Mit der Axt ins Bad": Wer mit den
"westlichen Werten" ebenso kämpferisch umgeht, wie es der radikale
Islam mit seinen heiligen Schriften tut, wird selbst zum Fundamentalisten. Thomas
Steinfeld, SZ
T:I:S, 18. Januar 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Axt
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*
Warum beschäftigen sich
deutsche Forschungseinrichtungen nicht mit der Judenhasser-Seite Radio
Islam? Weil sie bedeutungslos ist. In Deutschland errreicht sie laut Alexa
Besucherrang 201
388.
Warum
sollten sich deutsche Forschungsinstitute mit Broders Islamhasser-Achse
beschäftigen? Weil sie in Deutschland Rang 3
484 erreicht.
Zu
Broders jüngstem Verblödungsbeitrag hier,
T:I:S, 12. Januar 2010
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Verbloedung
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*
Guess
who! Und warum das keine
Überrraschung ist. [Existiert leider nicht mehr, T:I:S, 15. Februar 2010]
T:I:S, 11. Januar 2010. Dazu Claudius
Seidl: Kritiker des Islam. Unsere heiligen Krieger. FAZ.
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Hassprediger
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*
Zwei Menschen sind offenbar
nachhaltig nicht integrierbar, nicht in diese Gesellschaft, und auch in keine
andere. Das sind 1. Thilo Sarrazin und 2. Henryk M. Broder. Das liegt weder an
ihrem jeweiligen Migrationshintergrund, noch an ihrem jeweiligen Bekenntnis, sondern allein an ihrer
Person.
Deutschlandfunk, Audio,
.mp3-Datei, länglich, T:I:S, 15. Oktober 2009. Dank an Robert S.
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#integrierbar
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*
Wilde Brüder, Wilders Broder, Broders
Wilder?
Schon im Sommer erschienen und
immer noch erfrischend ist Avi Efroni: Geert Wilders und Hendrik M. Broder: Ein
perfektes Paar. Der
Berliton, der deutsch-israelische Treffpunkt. Der Artikel erschien leider
ohne Links und unredigiert, aber vielleicht ist auch egal, wie Broder mit
Vornamen heißt. Dank an den Schatz.
Unter dem Artikel steht frei in
der Landschaft „Rantanplan“. Das ist als Autorenschaft angegeben für einen
noch älteren, dafür redigierten Artikel, Rantanplan Hamburg-Altona, The White
Man’s Burden. Die Anatomie des deutschen Neokonservativismus. Essay über
antimuslimischen Rassismus in deutschen Mainstream-Medien, siehe Neokonservativismus
T:I:S, 11. Oktober 2009
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Wilders
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*
Thomas
Immanuel Steinberg
Innovative
Geschäftsidee
In globalisierten Gesellschaften kann es nur Geschäfte auf
Gegenseitigkeit geben. Es spricht nichts dagegen, dass bei uns Moscheen gebaut
werden; aber dann müssten auch Kirchen in der Türkei, in Pakistan und in
Saudi-Arabien gebaut werden dürfen.
Findet Henryk M. Broder im Politikbrief, Genuss braucht
Verantwortung, Juni 2009 - 3. Ausgabe. Berlin: DZV - Deutscher
Zigarettenverband, gratis zu beziehen über c.voss-bollessen@zigarettenverband.de.
Verständlich. Der internationale Organhandel blüht,
doch das Geschäftsfeld ist längst unter China, New Jersey, Israel und der
Ukraine aufgeteilt. Warum da nicht mit dem Grundrecht auf Religionsfreiheit
handeln. Oder mit der Versammlungsfreiheit. Gegen den Massaker-Staat Israel und
seinen Geschäftsfreund Broder durch Kreuzberg ziehen - ja; aber nur, wenn in
Havanna auch für die Wiederbelebung des Sklavenhandels demonstriert werden
darf.
Broder sollte sich seine Idee patentieren lassen. Die Nutzung
des Hoodia-Kaktus zur Unterdrückung des Hungergefühls bei den afrikanischen
Khoi-San-Buschmännern ist schließlich auch patentiert
worden. Mit dem Gotteshaus-Patent in der Tasche könnte Broder auf weitere
Beiträge zur Zigaretten-Postille verzichten, auch auf den Hoodia-Kaktus, und
verantwortungsvoll genießen, bis der Arzt kommt.
T:I:S, 6. September 2009.
Dank
an Sabine B.
*
Von Big Berta erhielt SteinbergRecherche
folgende Ergänzung zum Thema:
Sun, 6 Sep 2009 12:54:17 +0200
Grüßgott, Herr Steinberg, wenn Sie da noch eins
draufsetzen wollen, hier ein bißchen Zuarbeit, diesen Broderschen Einfall hatte
ich nämlich schon zweimal abgearbeitet. Dem fällt anscheinend nicht mehr viel
Neues ein:
http://www.duckhome.de/tb/archives/3609-Kirchen-in-einem-muslimischen-Land...-immer-wieder-gerne-genommen.html
http://www.mymerhaba.com/en/main/yellowpages.asp?cid=71&cheader=Armenian%20Churches
http://www.mymerhaba.com/en/main/yellowpages.asp?cid=100&cheader=Catholic%20Churches
http://www.mymerhaba.com/en/main/yellowpages.asp?cid=103&cheader=Protestant%20Churches
Sie können die Kirchen ja mal zusammenzählen, ich kam
seinerzeit auf über zweihundert, worauf ich sein Junktim mit den Moscheen unter
dem Titel: "Herr Broder, das wäre doch nicht nötig gewesen, so viele
Moscheen fordern wir gar nicht" verkaspert habe.
Tja, und was den angeblichen türkischen Antisemitismus
betrifft, da gibt es dies:
http://www.irgun-jeckes.org/?CategoryID=319&ArticleID=343
und http://tinyurl.com/kr8xnp
Daß das Buch noch eine zweite, ärgerliche Hälfte hat, nämlich
das Preisen des Neoliberalismus, erwähne ich der Vollständigkeit halber.
Schönen Sonntag
Big Berta
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Grundrechtshandel
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Offenbar die zionistische Fantasie,
deren Umsetzung längst angelaufen ist, im Gaza-KZ
zum Beispiel. Und sich vor unserer Tür im Hundekot
suhlt.
T:I:S, 18. August 2009
Siehe auch Folter
. Umjubelt: Quentin Tarantinos Monsterfilm "Inglourious Basterds" in Israel,
T:I:S, 20. September 2009. Kurzrezension siehe Kriegsstimmungsmache
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Inglourious
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Boris Palmer,
Oberbürgermeister von Tübingen
Sehr
geehrter Herr Broder!
Besten Dank! Kleiner Tipp noch:
Tübingen liegt nicht in Baden, sondern in Württemberg. Macht aus Vermont
vermutlich keinen Unterschied. Es wäre aber dennoch besser für Sie, das
Recherchieren zu lernen.
Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer, 29 Juli 2009
Der ganze Mailwechsel über
Felicia Langers Bundesverdienstkreuz steht in den Stuttgarter
Nachrichten.
T:I:S, 30. Juli 2009
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Boris
Palmer
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Toleranz
ist ja doch bloss Appeasement
Ulrike Ackermann, Henryk M.
Broder und Richard Wagner haben die Nase voll. Das politische Buch. Neue
Zürcher Zeitung, 24. Januar 2009
T:I:S, 6. Februar 2009
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Die Nachtgestalten Kai Diekmann und
Henryk M. Broder
Hans-Jürgen
Jakobs in der SZ, T:I:S, 4. Februar 2009. Siehe auch Welt und Bild von Springer
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*
Bild,
T:I:S, 31. Dezember 2008
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1. Amerikaner, befreit uns, wie Ihr die Iraker befreit habt!
2. Zionismus heißt Frieden.
3. Broder
lügt wie immer.
Weder –
noch.
Auf dem
Transparent steht sichtbar (in Umschrift): Isra'il bayad az beyn b-r.
Vollständig
(in Umschrift): Isra'il bayad az beyn berawad = "Israel muß
verschwinden";
(verschwinden:
wörtl. aus dem Mittenmang (aller Dinge) gehen; beyn = zwischen, inmitten; az
beyn = von zwischen/inmitten),
wobei Israel
synonym mit dem Regime des Landes verwendet wird; ebenso wie staatstragende
Deutsche mit „Amerika“ oder „den Amerikanern“ häufig das US-Regime über
das Volk der Vereinigten Staaten meinen, und keineswegs das Land oder das
Volk.
T:I:S, 16. Dezember 2008. Dank
an Schmidt-Polyglott
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Transparent
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Evelyn
Hecht-Galinski darf Henryk M. Broder einen Pornoverfasser nennen,
berichtet die FAZ vom Montag, dem 8. Dezember 2008 auf
Seite 38 (online 2 €) aus dem Urteil
des Landgerichts Berlin vom 26. November 2008.
Anknüpfungspunkte
finde das Gericht in Broders Schrift "Wer hat Angst vor der Pornografie?"
von 1970:
Liest
man das Vorwort zu diesem Buch, so überrascht es bereits, dass der Kläger
sich durch die Bezeichnung als "Pornoverfasser"
herabgesetzt und in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlt,
schreibt er dort doch über die gesellschaftlich befreiende Wirkung von Pornografie
und tut kund, dass er Pornografie für emanzipatorisch halte.
Unbeschadet
des wissenschaftlichen Anspruchs des Buches erfülle es stellenweise seine
eigene Definition der Pornographie, nämlich
die
optische, textliche oder akustische Vermittlung der Teilnahme am Sexualleben
der dargestellten Personen.
Die
Kammer, so die FAZ, habe festgestellt, daß Broder sich über Frau
Hecht-Galinski
in
unflätiger und unsachlicher, zum Teil auch grob verletzender Weise geäußert
habe.
Hinzu
kommt, dass der Kläger eine besondere Vorliebe für eine Ausdrucksweise mit
sexuell drastischen und dem Genitalbereich entstammenden Begriffen hat, die
er auch benutzt, wenn es gar nicht um sexuelle oder verwandte Themen geht,
so dass auch politische und andere Diskussionen immer wieder mit sexuellen
Konnotationen aufgeladen werden.
T:I:S,
8. Dezember 2008
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Pornographologie
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Evelyn Hecht-Galinski gegen
Henryk M. Broder vor dem Oberlandesgericht Köln
Ist Israelkritik Antisemitismus?
Der Anwalt
Hecht-Galinskis warnte vorsorglich: Dann (1) könne weiterhin jede noch so
sachliche Kritik an der Politik Israels als "antisemitisch"
abgekanzelt werden. Solche Dogmatik scheint sich im politischen Mainstream
ohnehin schon mehr oder minder durchgesetzt zu haben.
Neue
Rheinische Zeitung, T:I:S, 4. Dezember 2008
Anmerkung
(1) Die
Entscheidung des 15. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln ist für Dienstag,
den 6. Januar 2009, 10 Uhr, im Saal 153 angekündigt.
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Kirchbach
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Thomas
Immanuel Steinberg
Hecht-Galinski durfte ihre Meinung über Broder im Begriff
Pornoverfasser verdichten
Landgericht Berlin: Hinreichende
tatsächliche Anhaltspunkte
Evelyn Hecht-Galinski, Gegnerin der israelischen Staats- und
Regierungspolitik, hatte den Publizisten Henryk M. Broder als Pornoverfasser
bezeichnet. Broder machte deshalb einen äußerungsrechtlichen
Unterlassungsanspruch geltend.
Das Landgericht Berlin wies am 26. November 2008 Broders Klage
ab. Hier das Urteil.
Kommentar
Henryk M. Broder plauderte in Springers Berliner
Morgenpost vom 30. November 2008:
Ich selbst bin ganz friedfertig, ich habe nur zwei bis drei
Prozesse geführt. Es ging immer um Plagiate. Ansonsten kann mich jeder als
Volltrottel beschimpfen - das ist mir völlig egal. Meistens werde ich
verklagt. In erster Instanz darf die andere Seite gewinnen. Ich lasse sie
zappeln, um sie in nächster Instanz plattzumachen.
Was für Prozesse gegen Broder gilt, das könnte auch für sein
Verfahren gegen Hecht-Galinski wahr werden. Die unteren Instanzen jeder
Hierarchie, ob evangelische Kirche oder Justiz, neigen eher den Beherrschten zu.
Die oberen Instanzen dagegen gehören selber zu den Herrschenden. Sie werden
Broder ungern im Stich lassen, propagiert er doch, was sie meinen: Jeder Keim
von Aufruhr, von Boykott oder Sabotage kapitalistischer Herrschaft ist zu
ersticken. Als Herbizide dienen zur Zeit Islamophobie, Hexenjagd auf mutige
Frauen wie Hecht-Galinski und Diffamierung politischer Gegner.
Die Diffamierung von Gegnern der israelischen, US-amerikanischen
und europäischen Kriegspolitik als Antisemiten oder Verschwörungsfantasten
gehört inzwischen zum Mainstream, zur herrschenden Meinung. Und die ist immer
die Meinung der Herrschenden.
Henryk M. Broder, der Mainstreamer, hat sich in der
Vergangenheit sowohl über Hecht-Galinski
als auch über andere Personen, die andere Auffassungen
vertreten als er, in unflätiger und unsachlicher, z. T. auch grob
verletzender Weise geäußert,
befand das Landgericht Berlin in seinem Urteil vom 26. November
2008.
Die nächste Instanz, wenn's denn eine gibt, wird sich weniger
daran stören, und Broder selber am wenigsten. Lassen ihm doch Spiegel und
Springer, PR-Agenturen des Kapitals, den Unflat durchgehen. Und das
Bundesinnenministerium subventioniert über seine Bundeszentrale
für politische Bildung die islamophobe Blödelei "Hurra, wir
kapitulieren", Broders Warnung vor dem Untergang des Abendlands.
T:I:S, 4. Dezember 2008
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#urteilpornoverfasser
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*
Da wird Broder von seinen Gegnern schon mal als
islamophober Großinquisitor und Pornoverfasser bezeichnet,
schrieb Tobias Kaufmann, Autor auf Henryk M. Broders Achse
des Guten, im Kölner
Stadt-Anzeiger Anfang September 2008.
Bei den Gegnern handelte es sich offenbar um eine Gegnerin,
denn Broder verklagte Evelyn Hecht-Galinski wegen der Einordnung als
Pornoverfasser. Am 25. November 2008 wies das
Landgericht Berlin Broders Klage ab: Hecht-Galinski könne weiterhin Broder als
Pornoverfasser bezeichnen.
T:I:S, 25. November 2008
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Pornoverfasser
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*
Wollt ihr die totale Verblödung? Wollt ihr sie, wenn nötig,
totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?
Video,
17 Minuten, T:I:S, 20. November 2008
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#frage
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*
Hecht-Galinski gegen Broder
Prozeßtermine, Stand: 20. November
2008
1. Berlin-Charlottenburg, Dienstag, 25. November 2008,
12.00 Uhr, 27. Zivilkammer Raum I/143, Geschäftszeichen 270 672/08.
Adresse: Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin, Landgericht Berlin.
2. "Antisemitismus-"Prozeß: Dienstag, 2.
Dezember 2008, Oberlandesgericht, 15. Zivilsenat, Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln,
Geschäftszeichen OLG Köln 15 U 174/08, momentan angesetzt für 12.30 Uhr.
T:I:S, 20. November 2008
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http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Galinski
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Die
Schweizer Weltwoche,
deren Verleger und Chefredaktor Roger Köppel
Führer und Volk so sieht wie der Nazi-Kronjurist Carl Schmitt, listet Henryk M.
Broder nicht nur als redaktionellen Mitarbeiter;
er darf darin auch schreiben, wie die Pöbel-Seite Fakten
- Fiktionen offenbart, und zwar über Sitzpinkler.
Der
Stehpinkler, T:I:S, 12. Oktober 2008
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Ausscheidungsprobleme
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„Gut, dass
Sie hier sind, ich wollte Ihnen schon immer mal sagen, dass Sie eine
Dreckschleuder sind.“
Henryk M. Broder am 30. September 2008 auf dem
Morgenlandfestival zu Mohssen Massarrat in der Lagerhalle Osnabrück, Neue
Osnabrücker Zeitung vom 2. Oktober 2008
Mohssen Massarrat über Broder per Mail am 5. Oktober
2008:
Broder hat bei seinem Auftritt am 30. September in
der Lagerhalle nicht nur mich mit seiner unqualifizierten Äußerung
beleidigt, er hat auch die FAZ-Journalistin Christiane Hoffmann und den im
Iran lebenden Journalisten Martin Ebbing als naiv und blind und die
„gesamten deutschen Intellektuellen“ als „mit einem Hang zum
Totalitarismus“ und darüber hinaus auch den renommierten Islam- und
Orientexperten Prof. Udo Steinbach als „Kollaborateur des Mullahregimes“
diffamiert...
Mit dem historisch belasteten Vergleich ["Iran
gleich Nazi-Deutschland"] sind Teile der deutschen und internationalen
Medien und Personen wie Broder im Begriff, nicht nur den Hitlerfaschismus zu
verharmlosen, sondern durch Dämonisierung auch den Boden für einen Krieg
der USA und Israels gegen Iran psychologisch vorzubereiten.
T:I:S, 5. Oktober 2008
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Massarrat
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*
Antwort an Bruder
Broder
Februar 2008. Gerhard
Zwerenz
T:I:S, 26. September 2008
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http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Zwerenz
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*
Thomas Immanuel Steinberg
Achtung, Johnny schmeißt mit Dreck!
Gideon Levy beschrieb
in Ha’aretz vom 11. September 2005 das Leben in der palästinensischen Stadt
Hebron:
Jeden Tag quälen Siedler ihre Nachbarn hier. Jeder
Schulweg wird für ein palästinensisches Kind ein Weg voller Schikanen und
Angst. Jedes Einkaufen wird für eine Hausfrau zu einem Weg der Demütigung.
Siedlerkinder treten alte Frauen, die einen Korb auf dem Kopf tragen,
Siedler hetzten Hunde auf alte Leute; Müll und Fäkalien werden von
Siedlerbalkonen in die Höfe palästinensischer Häuser geworfen, Altmetall
blockiert die Eingänge ihrer Häuser, Steine werden auf jeden palästinensischen
Vorbeigehenden geworfen - dies ist tägliche Routine im Leben der Stadt.
Hunderte von Soldaten, Grenzpolizisten und Bullen sind Zeugen dieser
Aktionen und stehen tatenlos daneben.

Hebron:
Zionistischer Müll über einer palästinensischen Gasse. Quelle
Unterdessen warf die israelische Regierung Bomben auf den
Libanon, und ihre Verbündeten schossen um sich, im Irak, in Afghanistan und in
Südossetien. Die Zionisten und die NeoCons hocken im militärisch-industriellen
Käfig: Denn die israelische Wirtschaft beruht auf Produktion und Verkauf von
Waffen, Sicherheitsanlagen und Überwachungs-Schnickschnack. In den Vereinigten
Staaten verhindern die drei großen Rüstungskonzerne die Wahl lokaler Rüstungsgegner,
indem sie drohen, ihre Produktionsstätten zu verlagern. In beiden Ländern –
ebenso wie in der Festung Europa – tragen Rüstung, Selbstvergatterung und
Krieg zu weiterer Verarmung der Armen bei. Die Reichen werden immer reicher und
dadurch immer mächtiger. Sie entwickeln immer fürchterlichere Waffen und
werfen sie durchs Gitter.
Die Zionisten, die NeoCons und ihre halbherzigen europäischen
Mitläufer haben kaum Freunde auf der Welt. Aber sie halten sich ein paar
Lohnschreiber. Die lügen uns alle Tage die Hucke voll mit
Teppichmesser-Ali-Babas, Freiheitskriegen am Hindukusch und irakischen
Massenvernichtungswaffen; mit islamischen Sparschwein-Verboten und iranischen
Holocaustdrohungen. Wird er beim Lügen erwischt, schmeißt Johnny mit Fäkalinjurien.
Die hängen dann im Netz.
T:I:S, 25. September 2008
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Johnny
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*
Israel-Kritiker
bestraft
Hintergrund:
Die Israel-Verteidiger mit dem langen Namen
Alles
Antisemiten oder jüdische Selbsthasser – bis auf Broder
junge Welt vom 25. August
2008, T:I:S, 29. August 2008
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Mellenthin
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*
Dieter
Neuhaus, Eppstein
Wer
wegschaut, macht sich mitschuldig
Leserbrief,
FAZ, 26. August 2008, Nr. 199 / Seite 8
Zu
"Was darf eine Jüdin in Deutschland gegen Israel sagen?" von Patrick
Bahners, FAZ
vom 21. August 2008:
Wer
- wie Broder - wegschaut, macht sich mitschuldig an einem Verbrechen, das in
dieser Zeit unter demokratischen Staaten einzigartig ist. Dem jüdischen Volk
ist zu wünschen, dass es endlich den Weg eines gerechten und friedlichen
Zusammenlebens mit seinen palästinensischen Nachbarn findet. Broder leitet sein
anti-muslimisches Buch mit der ironischen Feststellung ein, dass bei ihm alle
Voraussetzungen dafür gegeben waren, Terrorist
oder wenigstens Amokläufer zu werden. Da das aber nicht möglich gewesen sei,
blieb ihm - wie er schreibt - nichts anderes übrig, als Journalist zu werden.
Seine Feldzüge gegen Frau Hecht-Galinski und andere, die ihn kritisieren, legen
die Einschätzung nahe, dass es ihm gelungen ist, beide Berufe zu verbinden.
Der
jüdische Schriftsteller Henryk M. Broder, der der deutschen Jüdin Evelyn
Hecht-Galinski wegen ihrer scharfen und wiederholten Kritik an Israels
Diskriminierungs-, Besatzungs- und Unrechtspolitik "Antisemitismus und
Antizionismus" vorwirft, weiß, wovon er spricht. In seinem Buch
"Hurra, wir kapitulieren", das erstaunlicherweise mit Subventionen der
Bundeszentrale für politische Bildung vertrieben wird, spricht er zum Beispiel
von "Nazi-Islamismus" und nennt anerkannte, israelkritische
Nahost-Experten wie Peter Scholl-Latour "Terrorversteher". Den 1,5
Milliarden Muslimen bescheinigt Broder "chronisches Beleidigtsein".
Untaten muslimischer Jugendlicher wertet Broder als geradezu muslimimmanente
Eigenschaften. Dagegen verschließt er vor den Untaten der israelischen Armee in
Palästina und vor den beschämenden Ungerechtigkeiten des Staates Israel gegenüber
den Palästinensern die Augen, oder er will die grässlichen Missstände, die
die Besatzung verursacht, nicht sehen.
T:I:S,
29. August 2008
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Neuhaus
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*
Islam-Bashing
als politisch korrekter Rassismus
...
Ihre Steigerung findet solche Hetze von ehemals linker Seite in unzähligen
Anti-Islam-Portalen im Internet, auf denen häufig in rassistischer,
beleidigender, hasserfüllter Weise gegen Muslime und den Islam sowie gegen
Migranten generell gehetzt wird. Auch unverhohlene Gewaltphantasien gegen
Muslime finden sich in den Gästebüchern dieser Websites. Mit nach eigenen
Angaben 10 bis 20.000 täglichen Besuchern ist das zentrale Onlineforum der
Islamhasser das Webportal Politically Incorrect geworden.
Nur
unwesentlich zivilisierter gibt sich der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder als
einer der führenden moslemfeindlichen Polemiker im Land. In seinem auch von der
Bundeszentrale für politische Bildung vertriebenen Buch »Hurra, wir
kapitulieren!« lässt Broder kaum ein antimuslimisches Klischee aus. Broder
warnt vor der »Islamisierung« Europas und vor den »1,5 Milliarden Moslems in
aller Welt, die chronisch zum Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen
neigen«.
Diese
pauschale Verunglimpfung einer ganzen Religionsgruppe hinderte den
Innenausschuss des Bundestages nicht daran, Broder auf Initiative der
„Extremismus-Expertin“ der Unionsfraktion Kristina Köhler als Sachverständigen
zur Anhörung über das Thema »Antisemitismus in Deutschland« einzuladen. Die
Abgeordnete Köhler hatte zuvor bereits den CDU-Arbeitskreis »Extremismus und
Islamismus« konstituiert.
Zu
Recht schreibt
der Journalist Knut Mellenthin: Broders „Teilnahme an dieser Anhörung setzt,
vielleicht unbeabsichtigt, ein fatales Signal: dass der deutsche Bundestag die
Verunglimpfung von Menschen, Gruppen, Staaten und Religionsgemeinschaften nicht
grundsätzlich und gleichermaßen ablehnt, sondern sie sehr unterschiedlich
beurteilt – je nachdem, gegen wen sie sich richtet. Das ist geeignet,
insbesondere bei jungen Moslems das Missverständnis zu fördern, die Bekämpfung
des Antisemitismus gehe auf ihre Kosten, und Widerwillen dagegen zu
produzieren.“
Ulla
Jelpke, 1. August 2008, T:I:S, 10. August 2008.
Dank an Werner Ruf und Christine
Buchholz
*Ulla
Jelpke, vormals Mitarbeiterin der jungen Welt, ist Bundestagsabgeordnete Der
Linken
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Ulla
Jelpke
*
Weltwoche
auf den Broder gekommen
Die
Schweizer Weltwoche,
deren Verleger und Chefredaktor Roger Köppel
Führer und Volk so sieht wie der Nazi-Kronjurist Carl Schmitt, listet Henryk M.
Broder als redaktionellen Mitarbeiter.
T:I:S,
4. August 2008
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Weltwoche
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*
Thomas
Immanuel Steinberg
Eine
sondergerichtliche Vernehmung...
Salim
Ahmed Hamdan, der Fahrer von Ossama bin Laden, wurde nach dem Überfall der
Vereinigten Staaten auf Afghanistan mit verbundenen Augen und in gebückter
Haltung gefesselt nach Guantánamo geflogen. Dabei, so seine Aussage vor einem
US-Sondergericht, entzündete sich eine Rückenverletzung, was unbeschreiblichen
Schmerz verursacht habe. Hamdan leidet bis heute sichtbar unter den Folgen.
Der
Fahrer saß jahrelang in Einzelhaft. Manchmal hätten ihm die Wachen den Schlaf
entzogen, indem sie alle paar Minuten an seine Zellentür geschlagen hätten.
Außerdem sei er von einer Frau beim Verhör sexuell bedrängt worden. Hamdans
Anwälte machen geltend, der Gefangene sei durch die Haft verwirrt und daher
nicht prozeßfähig.
Quellen:
Washington
Post und New
York Times vom 16. Juli 2008
...und
was Broder darüber schreibt
16.07.2008
15:50
Folter
immer fieser
(dpa)
- Der ehemalige Fahrer von El-Kaida-Chef Osama bin
Laden, Salim Ahmed Hamdan, hat vor Gericht angegeben, dass ihn eine
Vernehmungsbeamtin durch „unangemessene“ Berührungen zu Falschaussagen
gezwungen habe. Nach Angaben der „Washington Post“ vom Mittwoch sagte
der als Terrorismus-Verschwörer angeklagte Hamdan in einer Anhörung im
US-Lager Guantánamo Bay (Kuba) aus, dass sich die Frau ihm bei einem Verhör
2002 immer mehr genähert habe, „sehr nahe gekommen ist, mit ihrem ganzen
Körper“. Schließlich habe sie ihn am Oberschenkel berührt. „Ich
konnte nichts tun. Ich hatte Angst vor den (US-)Soldaten“, zitierte die
Zeitung Hamdan. Er habe die Frau gefragt, was sie wolle und sie habe
geantwortet: „Ich will, dass du alle Fragen beantwortest.“ Das habe er
getan.
Das Verfahren gegen Hamdan vor einem Sondertribunal in Guantánamo Bay soll
nach US-Plänen am kommenden Montag beginnen. Es wäre der erste Prozess vor
einem dieser Spezialgerichte, die eigens für Verfahren gegen im Ausland
gefasste mutmaßliche Terroristen geschaffen wurden. Hamdans Verteidigung
will erreichen, dass Geständnisse des Angeklagten im Prozess nicht als
Beweismaterial zugelassen werden, weil sie bei Verhören erzwungen worden
seien…
Quelle:
Achse
des Guten
Broder
beherzigt offenbar den Wunsch des Vorsitzenden des Vertreterrats der jüdischen
Organisationen Frankreichs, CRIF, Roger Cukierman, der laut Akiva Eldar in Ha'aretz
vom 28. September 2001 verkündet hatte:
Als
Scharon hier [in Frankreich] war, habe ich ihm gesagt, daß unbedingt ein
Propagandaministerium geschaffen werden müsse, wie Goebbels. Geld muß
reingesteckt werden, und Journalisten müssen in feine Hotels eingeladen
werden. Sö hat das König Hassan [von Marokko] gemacht - er hatte eine
fürchterliche Reputation, und er wollte diesen Eindruck korrigieren.
When
Sharon was here, I told him that it was essential to create a ministry of
propaganda, like Goebbels. Money has to be invested in it and journalists
have to be invited to fine hotels. That is what King Hassan [of Morocco] did
- he had a terrible reputation and he wanted to correct that impression.
Nur:
Broder macht's gratis und schläft in der Jugendherberge.
T:I:S,
16. Juli 2008. Siehe auch Hasbara Handbook,
zionistische Propaganda leicht gemacht
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Goebbels
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*
Thomas
Immanuel Steinberg
Ein
Tipp für Kristina Köhler, Bundestagsabgeordnete
Die
Bundestagsabgeordnete Kristina
Köhler steuerte zu einer Ausschußanhörung über Judäophobie den
Moslem-Basher Henryk M. Broder als Sachverständigen bei.
Zuvor
hatte sie sich für den Moslem-Basher Hans-Peter Raddatz stark gemacht.
Yavuz Özoguz, Mitbetreiber der Internetseite Muslim-Markt, habe dazu
aufgerufen, Raddatz zu ermorden. Doch
der vermeintliche Mordaufruf war gar keiner, stellten zwei Gerichte fest,
sondern eine Verwünschung, wie etwa: Geh’ zum Teufel. Der verwünschte und
leider nicht zum Teufel gegangene Hans-Peter Raddatz hat es eben mit
fundamentalistischen Terroristen, die weder das eine noch das andere sind;
allerdings hat er's auch mit einem „Europa unter Führung der
Rothschild-Familie“, die „die Förderung, Installation und Finanzierung von
Lenin und Hitler“ betrieben hätten. Und hinter allem und jedem, so Raddatz
laut Jüdischer
Allgemeiner, stünden die Freimaurer.
Ein
Tipp für Sie, Frau Kristina Köhler: Henryk M. Broder hat sich noch nicht als
Experte für Freimaurerkomplotte hervorgetan, aber an einigen seiner
Zielscheiben stört ihn besonders, daß sie Rentner
seien; was aber –
es lebe der recherche-freie Latrinen-Journalismus –
manch so Intitulierter gar nicht ist. Den Rundum-Basher Broder demnächst als
Renten-Sachverständigen zu benennen, muß sich Ihnen doch da geradezu aufdrängen.
T:I:S,
9. Juli 2008
Mehr
von Kristina Köhler unter Zionismus und
unter Kristina Köhler, jetzt Schröder. T:I:S,
27. Oktober 2010
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Koehler
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*
Armin Fiand schreibt an die
Zitaten-Falschmelder und den Demokraten-Diffamierer vom Dienst
Fiand
an die BpB und Henryk M. Broder, rtf-Datei, T:I:S, 25. Juni 2008
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Anwalt
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*
Das
Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass
sie nicht weit genug vertrieben wurden.
Henryk
M. Broder am 63. Jahrestag der Befreiung mancher Deutscher vom Faschismus im
freiheitlich-demokratischen Spiegel
T:I:S,
8. Mai 2008
*
Statt klarer Gedanken sind es primitive Reflexe, die in beinah jedem
seiner Sätze gegen ihn verwendet werden können. Seine Spezialdisziplin
ist der hinkende Vergleich.
Jüdische
Zeitung, 21. April 2008
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Broderliner
*
Wir
erlebten einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der überheblich
grienend Personen demütigte, weil sie das hatten, was ihm fehlte: Respekt
vor der Würde des Menschen.
FAZ
online über einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der
überheblich grienend Personen demütigt, weil sie das haben, was ihm fehlt:
Respekt vor der Würde des Menschen.
T:I:S,
10. April 2008
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Grienend
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*
... war
für den Krieg im Irak, schreibt die taz, und hält jede Art von Sozialismus für
gesellschaftlich und wirtschaftlich überaus bedenklich. "Als die Amis in
Afghanistan einmarschiert sind und die Taliban weggebombt haben, fand ich das
nur unterstützenswert", sagt er. Mit 14, sagt Harnasch, war er auch mal
links, hatte grün gefärbte Haare und war Fördermitglied bei Greenpeace. Heute
ist er FDP-Mitglied und setzt sich für Freiheit, Demokratie und Globalisierung
ein.
Das
hört sich blöd und gemein an. Aber wenn Sie ihn erst auf
dem Video angeschaut haben, diesen Broderliner, glauben Sie mir, dann danken
Sie Gott, daß Sie ihn nie, nie wieder sehen müssen.
T:I:S,
9. April 2008
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Harnasch
*
Israel-Kritiker
am Pranger: Wie Spiegel-Journalist Henryk M. Broder gegen einen Mitarbeiter der
Bundeszentrale für politische Bildung mobil macht.
Knut
Mellenthin , T:I:S, 31. März 2008
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Konzertierte
Aktion
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*
Stefan
Niggemeier: Gehirnfasten mit Henryk M. Broder
Oft sind die einzigen Quellen, die sich für die Informationen
finden lassen, fanatische und notorisch unwahre Seiten wie „Politically
Incorrect”. Oder Broder selbst. Oder „Politically Incorrect”, das Broder
zitiert.
Niggemeier,
T:I:S, 22. Februar 2008. Siehe auch Welt und Bild von Springer
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Gehirnfasten
*
Ein
Spiegel-Journalist schreibt
über einen
seiner Kritiker:
Am liebsten liest er Bild; sein Fanklub liegt im Dunstkreis
der Böhsen Onkelz oder hinter der Spatenbräu-Festhalle (Ochsen aller Art) auf
der Wiesn, dieser Schmock, Sesselpupser und Korinthenkacker.
Was
fehlt dem Spiegel-Journalisten? Liebe, er bräuchte ein wenig Liebe. Doch er
kriegt nur Aufmerksamkeit und Honorar und ganz viel Essen.
T:I:S,
12. Februar 2008
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Liebesmangel
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*
Thomas Immanuel Steinberg
Spiegel-Star bald im Koma?
Ein Jahresrückblick des Kabarettisten
Hagen Rether hat den Spiegel-Autor Henryk M. Broder ins Delirium versetzt
Hagen Rethers Jahresrückblick (Video,
8 Minuten)
Die einstige Hetze gegen „Kanaken“, so Rether per Video, sei von unten
gekommen, die jetzige gegen den Islam komme von ganz oben.
Rether zeigt als Beleg eine Stern-Ausgabe und mehrere Spiegel-Titel von 2007,
die Angst vor Muslimen schüren, und verurteilt den Theologieprofessor Ratzinger
und späteren Papst Benedikt als Spalter.
Rether weiter:
Und die Giftmischer von Bush bis bin Laden haben unsere
Hirne und unsere Herzen taub gemacht.
Spiegel-Star-Autor Broder („Hurra, wir kapitulieren“ heißt seine
Kampfschrift) habe sogar schon kapituliert. Wovor denn, fragt Rether. Vor seiner
türkischen Putzfrau? Oder seinem indischen Arzt? (1)
Henryk M. Broders Kommentar zu Rethers Jahresrückblick
(Text,
8 Zeilen)
Broder nennt den Kabarettisten zunächst einen Dhimmi.
Als Dhimmi ذمّي
/ ḏimmī bezeichnet man in der islamischen Rechtstradition
Monotheisten, also vornehmlich Juden und Christen, die in islamisch beherrschten
Ländern mit eingeschränktem Rechtsstatus geduldet und staatlicherseits geschützt
werden, so Wikipedia. Im heutigen Deutschland bezeichnen Hetzer gegen den Islam
jeden Nicht-Muslim als Dhimmi, der sie angreift.
Anschließend behauptet Broder, Rether melde sich mit seinem Jahresrückblick
freiwillig zum Dienst bei der Leibstandarte “Osama”.
Die Leibstandarte-SS Adolf Hitler, kurz LSSAH oder auch LAH,
war laut Wikipedia ein Adolf Hitler persönlich unterstellter paramilitärischer
Truppenverband der SS und stellte in der Zeit des Nationalsozialismus das
Wachpersonal für Regierungsmitglieder und Regierungsgebäude.
„Osama“ ist der Vorname von bin Laden, laut Rether-Rückblick ein
Giftmischer wie Bush, der unsere Hirne und Herzen taub gemacht hat.
Schließlich verrät der Spiegel-Autor, wen er überhaupt angreift, nämlich
...Hagen Rether, der sich sonst am liebsten am (sic!) Papst
Benedikt und Präsident Bush abarbeitet.
Der Spiegel-Star dürfte vor Jauche im Bregen demnächst ins Koma fallen.
Prost Neujahr!
T:I:S, 1. Januar 2008
Anmerkung
(1) Indien hat nach Indonesien und Pakistan die weltweit
drittgrößte muslimische Bevölkerung: Etwa 140 Millionen Inder sind Muslime,
siehe Wikipedia.
T:I:S, 4. Januar 2008
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#T
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*
Erschöpfendes
zu Leuten, die andere Leute Spießer nennen
Mumia
Abu-Jamal, politischer Aktivist, wurde 1982 wegen Polizistenmordes zum Tode
verurteilt und sitzt bis heute im US-Knast. Sein Anwalt Leonard Weinglass hat
1995 bewiesen, daß Mumia Abu-Jamal unschuldig ist. Ulf Panzer, Straf- und
Jugendrichter am Amtsgericht Hamburg-Harburg, hat die Beweisführung des
US-Anwalts übersetzt.
Wolfgang
Röhl charakterisiert im
Stern Leute, die Mumia Abu-Jamal für unschuldig halten, als Spießer.
Michael Miersch, Broderliner,
hält Wolfgang Röhls dünkelhaften Auswurf für eine Sozialstudie der
Extraklasse.
T:I:S,
31. Dezember 2007
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Spiesser
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*
Die
Broder
Wäre
er ein wenig schlauer, würde er nicht nur die nom de guerre wechseln,
sondern auch auf ein wenig Vielfalt bei den Fehlern achten,
schreibt
einer, dem's bei aller kriegerischer Einfalt nicht an inhaltlicher,
grammatischer und orthographischer Fehlervielfalt
mangelt. Unstillbar sehnsüchtig nach dem Stock, verhaut er sich mit dem Genus
eines französischen Substantivs in einer Oberlehrerbemerkung.
T:I:S,
25. Dezember 2007
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Die
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*
zu Broder siehe auch Die
Terroristen sind unter uns. T:I:S, 15. Dezember 2007
*
Es
wächst zusammen, was zusammen gehört
Vera
Lengsfeld, die sich gelegentlich von der Jungen Freiheit interviewen
läßt, siehe junge Welt,
und David Harnasch, beide antideutsche Broderliner, wenden sich ihrem
Hauptgeschäft zu: dem Antikommunismus. Video
Die
Kernposition Carl Schmitts, des Kronjuristen
Adolf Hitlers, ist das Bindeglied zwischen Junger Freiheit und dem
Springer-Flaggschiff Welt, auf dem die beiden Broderliner sich ebenfalls
auslassen.
T:I:S,
22. November 2007
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*
Aus
politisch korrektem Antifaschismus ist die aggressivste Kriegstreiberfraktion
hervorgegangen. Im Namen eines überlegenen, »emanzipatorisch-aufklärerischen«
Wertesystems sollen dem Herrschaftsanspruch des weißen Mannes keine Grenzen
mehr gesetzt sein.
jW,
17. November 2007
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*
Wie Pack reagiert, wenn man
seine Verbrechen anprangert
Herrschendes Pack nennt die, die seine Verbrechen anprangern, Verräter.
Das sei Defätismus; gar der Versuch, sich beim großen Feinde einzuschmeicheln:
also Hochverrat.
In Israel regiert Pack, unterstützt von der Mehrzahl jüdischer
Vertreter außerhalb Israels. Eine Minderheit der Juden innerhalb und eine große
Zahl der Juden außerhalb Israels prangert die Verbrechen des Packs an.
Das regierende Pack in Israel und seine jüdischen Unterstützer nennen
die Juden, die die Verbrechen anprangern, Verräter, nämlich Judenhasser, also
selbsthassende Juden.
In den Worten Broders:
Jüdische Antisemiten haben eine besondere Antenne, die ihnen sagt, dass
ihre Existenz als Juden gefährdet ist. Und um diese Gefährdung zu
neutralisieren, sorgen sie vor, indem sie kapitulieren, bevor sie angegriffen
werden. Sie liefern den Antisemiten Argumente gegen Israel, um damit zu
zeigen, dass sie schon auf der richtigen Seite sind. Der Ernstfall ist noch
nicht eingetreten, aber sie haben schon die Seite gewechselt; das Boot ist
noch nicht untergegangen, aber sie sitzen schon im Rettungsboot.
Der Spiegel-Journalist erkennt auf Hochverrat.
T:I:S, 18. August 2007
*
Krankhafte Friedlosigkeit
Henryk M.
Broder breitet den Verlauf eines privaten Gesprächs mit Horst-Eberhard Richter
und dessen Frau vom Anfang der 90er Jahre im
Internet aus. Der Psychoanalytiker Richter hatte kürzlich bei dem
islamophoben Antikommunisten Broder krankhafte
Friedlosigkeit als Folge früher schwerer narzißtischer Kränkungen und Demütigungen
diagnostiziert.
T:I:S, 4. Juli 2007
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*
Nehmen wir Henryk M. Broder
zu wichtig?
Ich glaube
nicht. Broder repräsentiert den Kulturkampf der Rechten gegen die Aufklärung. Thomas
Rothschild: Die Achse des Guten. Freitag 25 - 22.06.2007
T:I:S, 22. Juni 2007
*
Spiegel-Autor
Das
verschwitzte Westberlinerchen nennt
am 2. Mai 2007 die bürgerliche taz den "Kinder-Stürmer aus
Kreuzberg". Der
Stürmer war das Nazi-Wochenblatt, das den Völkermord an den
europäischen Juden publizistisch vorbereitete und rechtfertigte. Broder
schrieb am 27. April 2007 bereits über die
linkssozialistisch-kommunistische junge Welt: "In der 'jungen Welt',
wo sich Stürmers Kinder heute austoben..."
T:I:S, 2. Mai 2007
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*
Die
Wahrheit über die Taliban
Nemetico
zerpflückt Broders Blüten. T:I:S, 4. April 2007
*
Broder
plädiert für eine Israelisierung der europäischen Gesellschaften.
"Das
Problem ist eben nicht Broder, es ist die Gesellschaft, die ihn zulässt."
Anis
Hamadeh, T:I:S, 1. April 2007
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*
Karl
Kraus
soll
geschrieben haben: “Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch
unfähig sein, sie auszudrücken.” Daß es nicht genügt, keine Gedanken zu
haben, sondern daß man auch unfähig sein muß, sie woanders abzuschreiben,
offenbart unser
verschwitztes Westberlinerchen.
T:I:S,
27. März 2007; siehe auch BILD-Zeitung
*
Fortgeschrittene
publizistische Legasthenie
Jony Eisenbergs Spitze
gegen das notorisch gebrauchte rassistische Eigenschaftswort
"türkischstämmig", zum Beispiel zur näheren Bestimmung von
"Frauenrechtlerinnen", interpretiert das
verschwitzte Westberlinerchen als rassistisch.
T:I:S, 26. März 2007
*
Einige von Broders Falschmeldungen
Brodaganda,
T:I:S, 5. März 2007, aktualisiert am 4. August 2007
*
Dr. Ulrike Ackermann-Broder
In Großbritannien werden die Sparschweine aus den
Banken geräumt, weil
sie die religiösen Gefühle der Muslime verletzen könnten, die im
Schwein ein unreines Tier sehen.
Zitiert aus: Lob der Dissidenz. Von Ulrike Ackermann. perlentaucher.de,
25. Februar 2007.
Einzelheiten zur Sparschweinlüge unter
Schweinepriester.
T:I:S, 28. Februar 2007
URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Dr
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*
Thomas Immanuel
Steinberg
Schweinepriester
Der
Daily Express verbreitete die Meldung am 24. Oktober 2005 in Großbritannien.
Sie schwappte über den Kanal zu Agence France-Presse, in die Bildzeitung und
ihren Troß, umrundete den Erdball und landete schließlich bei den Australiern
auf dem Frühstückstisch:
Zwei
britische Banken, die Halifax und die NatWest, würden aus Rücksicht auf die
Gefühle der Muslime keine Sparschweine mehr aufstellen.
Wie
die Juden, essen bekanntlich auch die Muslime kein Schweinefleisch.
Zwei
Jahre und drei Monate später, jetzt also, und per
Video (1), säuselt Henryk Broder wie ein Priester über die Wunder von
Tschenstochau, führt Madonnen vor, die man mit Weihwasser oder, Schmunzel!,
Eierlikör füllen könne, und kommt dann – nein, nicht auf die Juden
– sondern auf die Muslime. Mit denen sei nicht zu spaßen. Anhand eines
Schweins erkärt der Priester der Gemeinde:
Es
gibt schon Sparkassen, die es nicht mehr aufstellen – aus Angst, die Gefühle
der Moslems zu verletzen.
Broder
hat eine Angstsparkasse gefunden, oder gelogen, in jedem Falle seinem holprigen Leitspruch
folgend: "Es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein."
Kleine Scherze, die Christen früher mit Juden getrieben haben, sollen jetzt die
Moslems kennenlernen.
Der
Daily Express nämlich, der die Sparschweingeschichte verbreitet hatte, ist in
Sachen Islam so zuverlässig wie bei uns der Spiegel oder Markworts Focus: Die
Schweinegeschichte stammte vom Lancashire
Evening Telegraph,
einer Provinzzeitung, und war frei erfunden. Eine
aufgeweckte Australierin hat recherchiert –
eine Tätigkeit, über die sich Broder bei Journalisten lustig macht –
und eine Woche nach dem Daily Express zwei Mails ins Netz gestellt.
Die eine kam von der Pressestelle der NatWest
Bank:
An
der Geschichte ist absolut nichts dran. Wir haben bis Ende September eine
landesweite Sparkampagne durchgeführt, unter anderm mit Bildern von
Sparschweinen. Die Kampagne wurde durch die jetzt laufende ersetzt. NatWest
hat Sparschweine zur Promotion eingesetzt und wird sie weiter einsetzen.
Die
andere Mail kam von der Halifax
Bank:
Halifax
hat keine Sparschweine aus Filialen abgezogen. Wir setzen nämlich schon seit
mehreren Jahren in unseren Filialen keine Sparschweine mehr ein.
Die
diskriminierende Mainstream-Ente wurde im Internet
aufgespießt und per Video in Hifi-
und
Lofi-Qualität
(RealPlayer) um die Erde geschickt, über zwei Jahre vor Broders Predigt. Den
ficht das nicht an, beschert ihm doch Focus-Chef Markwort gerade einen gut
dotierten Sudelpreis. Focus hatte die verweste Ente zu Weihnachten 2006 wieder
aufgewärmt. Dort
hieß es:
Manch Banker soll ja schon überlegen, ob das möglicherweise
politisch nicht ganz korrekte Sparschwein verschrottet werden soll, weil
Muslime das Schwein für unrein befinden.
T:I:S,
3. Februar 2007
Anmerkung
(1) Das
Video wurde laut Meldung ohne Angabe des Zeitpunkts inzwischen gelöscht.T:I:S,
19. Mai 2008
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*
Ansichten über Henryk
Broder
Ein
Käfig voller Narren
Wie Henryk
M. Broder in Wien auf einen anderen Durchgeknallten traf und dabei fast
verhaftet wurde
Robert
Misik, taz, 27.
Februar 2007
*
Aber falsch.
Richtig lügen tut er nie.
Christian
Geyer, faz.net,
T:I:S, 1. Februar 2007
*
Über Broders Bestseller "Hurra, wir kapitulieren"
Zusammenfassung
Wikipedia,
T:I:S, 24. Januar 2007
*
Indirektes Plädoyer für den
Atomkrieg
In seinem rechtzeitig für die aktuelle Kriegspropaganda
erschienenen "Bestseller" Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am
Einknicken warnt Henryk Broder eindringlich vor der "Selbstaufgabe
Europas vor moslemischen Horden". Er malt das Gespenst von "1,5
Milliarden Moslems in aller Welt, die chronisch zu Beleidigtsein und
unvorhersehbaren Reaktionen neigen" an die Wand und plädiert mit der
Suggestivfrage "Was wären die Folgeschäden eines iranischen
Atomschlages?" indirekt für einen präventiven Atomkrieg gegen den Iran.
Mohssen
Massarrat, T:I:S, 19. Jnuar 2007
*
Über das HB-Männchen
Für andere mag es in einem Zeitalter, in dem die
allermeisten Tabus schon längst gebrochen ist, schlicht nichts
Faszinierenderes geben als einen Mann, der selbstverloren vor aller Augen
mit Scheiße spielt.
Arne
Hoffmann, T:I:S, 17. Januar 2007
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*
Aus Oberösterreich wurde
bekannt...
In Spiegel Online schrieb Broder am 4. Januar in einer
Aufzählung angeblicher moslemischer Verrücktheiten, mit denen in Europa
viel zu verständnisvoll umgegangen werde: »Aus Oberösterreich wurde
bekannt, daß zwei Mütter muslimischer Schüler gegen die Benutzung des
Kreuzes als Pluszeichen bei Rechenaufgaben protestierten – ein
christliches Symbol sei ihren Kindern nicht zumutbar.«
Tatsache ist, daß in allen moslemischen Ländern das international übliche
Pluszeichen in Kreuzform verwendet wird. Das einzige Land, das aus
ideologischen Gründen ein eigenes Pluszeichen kreiert hat – in Form
eines auf den Kopf gestellten T – ist Israel.
Die Geschichte aus Oberösterreich ist also bestenfalls völlig atypisch
und belanglos. Kein vernünftiger Mensch würde aus dem Auftauchen eines
Geisterfahrers auf der Autobahn schlußfolgern, daß sich in Deutschland
der Linksverkehr durchsetzt und die Polizei bereits kapituliert hat.
Einiges deutet außerdem darauf hin, daß der Vorfall mit den beiden Müttern
nur ausgedacht ist. Er fand sich zuerst am 22. Dezember vorigen Jahres in
einer moslemfeindlichen Glosse der österreichischen Tageszeitung Die
Presse – ohne Angabe des Ortes, ohne jedes Detail und ohne Quelle.
Andere österreichische Medien scheinen von dem angeblichen Vorfall keine
Notiz genommen zu haben. Noch am selben Tag stand die fragwürdige Meldung
auf der Webseite »Politically Incorrect«, die hemmungslose
Antimoslemhetze mit blindem proisraelischen Hurra-Patriotismus
verbindet.
Seither geistert die angebliche Geschichte aus Oberösterreich
durch die einschlägigen Blogs, zusammen mit aggressiv rassistischen
Kommentaren, in denen sich selbsternannte Herrenmenschen über die
unterstellte Dummheit der Moslems lustig machten. Motto: selbst schuld,
wenn sie nichts lernen wollen!
Knut
Mellenthin, T:I:S, 17. Januar 2007
*
Zeitvertreib nach
Weihnachten:
Knallkopp,
Schwachkopf - oder umgekehrt
Arne
Hofmann, T:I:S, 5. Januar 2007
*
Broders Kampf gegen den Untergang des
Abendlandes
Knut
Mellenthin, T:I:S, 3. Januar 2007
*
Zeitvertreib zu Weihnachten:
Wir
basteln uns einen Holocaustleugner.
Arne
Hoffmann, 26. Dezember 2006
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*
Broders Mitverantwortung.
Nach
einem Vorspann über inhaftierte Journalisten weltweit berichtet Radio Lora
(Schweiz) über die Hintergründe der Morddrohung gegen den israelischen
Journalisten Shraga Elam. Henryk-M.-Broder-Brigaden würden Elam in seinem
Hauseingang umbringen - wie die russische Journalistin Politkowskaja. Der in Zürich
lebende Shraga Elam hält den Westberliner Journalisten Henryk M. Broder
indirekt für mitverantwortlich für die Drohung.
MP3-Datei
, 25. November 2006
*
Humoristische Hasspredigt
Der
Westen gibt im Konflikt mit "dem Islam" klein bei? Das glaubt
zumindest ein höchst besorgter Henryk M. Broder in seiner lauen Polemik
"Hurra, wir kapitulieren"
Daniel
Bax
, taz, 18. November 2006
*
Medien haben Angst
...
bekommt der Brandstifter Henryk Modest Broder, der einen sehr lockeren Umgang
mit der Wahrheit pflegt und seinen politischen Gegnern mit vulgären
Beleidigungen entgegnet, immer mehr Raum, und die Medien haben Angst, ihn zu
stark zu kritisieren.
Shraga
Elam in einer Mail an den Deutschlandfunk vom 13. November 2006. Das
M. in Broders Namen steht nicht für Modest. Broder hat mit dieser Behauptung
versucht, einen Scherz zu machen. T:I:S, 22. Oktober 2007
*
Der Deutschlandfunk ist verwirrt.
In Zürich
trafen rätselhafte Energien aufeinander...
Kersten Knipp: Streit unter Brüdern. Wie sich
unter deutschen Juden ein Zwist entwickelt hat. Kultur heute, 12.11.2006, 17:30
Uhr. Manuskript ; MP3 und
Flash unter 13.11.06
- Einmal hören, wie Broder mit Andersdenkenden umgeht
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*
Vollkommen ungeeignet
... halte ich Sie für vollkommen ungeeignet, Frau Langer auf
irgendeinem Podium zu ersetzen.
Paech
an Broder, 7. November 2006
*
Israelis morden weiter, Aufregung
über Zyniker lenkt nur ab
Ich finde, es lohnt nicht weiter, sich über die Broders dieser
Zeit aufzuregen, da sie uninteressante, weil zynische Weltanschauungen
vertreten. Das Ganze lenkt nur von der eigentlichen Katastrophe ab, die sich im
Nahen Osten abspielt – zum Beispiel die weiter andauernde israelische Militärintervention
im Gazastreifen, die seit Beginn mehr als 600 Tote gefordert hat.
Heike
Hänsel, Linkspartei.PDS, 6. November 2006
*
Roger de Weck hat
versucht, mit Henryk Broder zu reden.
Er hechelt und hetzt und sieht sich gehetzt: von der RAF,
von den Kommunisten und vom Islam; Broder redet, ohne Luft zu holen. Es müffelt
unter der Achsel des Guten. mp3
oder Video,
5. November 2006. Beides nicht mehr im Netz. T:I:S, 7. Oktober 2010
*
Viele lieben Haßbotschaften
Offensichtlich schätzen viele Leute Broders Stil, seinen
lockeren Umgang mit Fakten und seine Hassbotschaften.
Shraga Elam: Ein Bericht über die ELS-Podiumdiskussion
mit Henryk Modest Broder in Zürich, 5. November 2006
*
Reine Kriegshetze
Broders Äußerungen über den Islam sind tatsächlich reine
Kriegshetze.
Werner Pirker, junge
Welt, 4. November 2006
*
Schaum vorm Mund
Wenn der Spiegel-Journalist Henryk Broder von der Linkspartei
spricht, hat er meist Schaum vorm Mund. »Angeber, Knalltüten und Wichtigtuer«
ist noch das Harmloseste was ihm einfällt, wenn er zuvor gut und reichlich
gegessen hat. Doch wenn Broder schlecht gelaunt ist, setzt es auch schon mal härtere
Worte wie »Antisemiten« und »Nationalbolschewisten«. Aber den Gregor Gysi
mag Broder...
Knut Mellenthin, junge
Welt, 3. November 2006
Noch mehr Ansichten hier.
T:I:S, im November 2006
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*
Thomas Immanuel Steinberg
Achse des Guten qualmt von Zürich bis zum Deutschlandfunk
Broder mißbilligt Aktion 11 000 Kinder
200 Leute, darunter der Webmaster von SteinbergRecherche,
fanden schlecht, daß Henryk M. Broder statt Felicia Langer in Zürich an einer Podiumsdiskussion
teilnahm. Broder dagegen fand das so gut, daß er sich den Berichterstatter über
die Veranstaltung selber mitbrachte: Burkhard Müller-Ullrich, wie Broder Rädchen
auf der Achse des Guten,
konstatierte im Deutschlandfunk (1) ganz in des Kameraden Tonlage einen
„Tumult in Zürich um Holocaust-Opfer“.
Broder, der Auslöser des Tumults, sprach sich auf dem
Podium in Zürich gegen die Aktion „11 000 Kinder“ aus, die in Deutschland
vom Internetportal German
Foreign Policy angeregt wurde und inzwischen viele Fürsprecher hat. Die
Aktion soll die Deutsche Bahn dazu bringen, daß sie auf deutschen Bahnhöfen
die Bilder von einigen der 11 000 Kinder ausstellt, die aus Frankreich durch
Deutschland in die Vernichtungslager in Osteuropa transportiert wurden. Im
Gegensatz zur Deutschen Bahn hatte die französische SNCF die Ausstellung auf
zahlreichen französischen Bahnhöfen gezeigt.
Müller-Ullrich nannte die geplante Ausstellung eine
"KZ-Bilderausstellung" –
was für ein Qualm.
T:I:S, 30. Oktober 2006
Anmerkung
(1)
Burkhard Müller-Ullrich: Tumult in Zürich um Holocaust-Opfer. Deutschlandfunk,
Kultur heute, 30. Oktober 2006 17:53 h, 3 Min 21, Audio-Flash
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Thom
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*
Thomas Immanuel Steinberg
Der antisemitische Popanz
Broder, der Alt-Berliner Zionist und Kommunistenfresser, hat was gegen
Antizionismus. In einem Interview (1) erklärt er:
„Es gibt keinen Antizionismus, der seinen Ursprung nicht im Antisemitismus
hätte.“
Die Diffamierung ist lukrativ, seit sogar der Spiegel seine Judäophobie
durch Judäophilie ersetzt hat. Da
oft wiederholt, langweilt sie. Broder jedoch wird verhaltensauffällig, weil er
sie auf einen bisher unbekannten Personenkreis bezieht:
Speziell „der jüdische Antisemit, als jüdischer Antizionist
verkleidet, bestreitet erst mal das Recht der Juden, überhaupt dort zu sein“,
nämlich in Palästina.
Nun leben Juden seit ein paar tausend Jahren in Palästina, arabisch-sprachig
seit vielen Jahrhunderten. Es gab viele Juden, die sich als Palästinenser
verstanden, sogar noch, als sich Israel auf palästinensischem Gebiet bereits
staatlich etabliert hatte. Daß jemand, gar ein Jude, ihnen das Recht streitig
gemacht hätte, in Palästina zu leben, behauptet bisher nur Broder.
Wohl aber haben Juden Juden das Recht abgesprochen, einen jüdischen Staat
nach zionistischem Konzept einzurichten. So wie bis heute Juden Juden das Recht
absprechen, befestigte jüdische Siedlungen unter staatlichem israelischem
Schutz im Westjordanland einzurichten - ohne ihnen in irgendeiner Weise das
Recht abzusprechen, im Westjordanland zu leben. Die Antizionisten, damals wie
heute, bestreiten niemandem das Recht, irgendwo zu sein. Sie bestreiten, daß
jemand, ob Jude oder Nicht-Jude, das Recht hat, andere von ihrem Land zu
vertreiben, sie ihrer Ressourcen zu berauben und sie bei Gegenwehr einzusperren
oder zu töten – so, wie die Zionisten es tun, seit sie in Palästina sind.
Zweitens, so Broder weiter, mache der jüdische Antisemit, als jüdischer
Antizionist verkleidet, „die Juden für alles verantwortlich, was dort
passiert, er idealisiert die Araber und dämonisiert die Juden“. Broder nennt
bekannte Namen: Noam Chomsky, Shraga Elam, Norman Finkelstein – auf keinen
trifft die Beschreibung zu; keiner von ihnen idealisiert „die Araber“ oder dämonisiert
„die Juden“. Alle drei haben
sich über den Zionismus und seine teils jüdischen Vertreter negativ geäußert,
über andere Juden oder „Araber“ – Broder meint wahrscheinlich christliche
oder muslimische Palästinenser – positiv oder ebenfalls negativ.
Drittens: Der nicht identifizierbare jüdische, antisemitische
Lebensrechtsbestreiter, Araber-Idealisierer und Juden-Dämonisierer schleiche
sich „in das Gemüt der Antisemiten ein... Es gibt einen jüdischen
Antisemitismus, und er speist sich aus dem Wunsch, den Antisemiten die Botschaft
zu übermitteln: Verschone mich.“
Broder fantasiert – über ein Fabelwesen. Daraus spricht der Wunsch, jedem,
ob Jude oder Kesselflicker, die Botschaft zu übermitteln: Ich bin da.
Ja, Broderliner. Hast du schon deine Milch getrunken?
T:I:S, 15. Juli 2006
Anmerkung
(1) "Wir sind alle traumatisiert". Der Publizist und
Journalist Henryk Broder über jüdischen Antisemitismus, Selbsthass und
Judenfragen. tachles.ch
, 14. Juli 2006; gratis lesbar bei Hagalil.
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Tho
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*
Die DDR sei in jeder Beziehung der letzte
Schrott gewesen. Eine, die’s anders sieht, sei eine DDR-Mumie; und die
ihr beispringen, Deppen und Knallchargen. Wer sowas schreibt, hat ein
Problem: Ihm ist unwohl, aber er weiß nicht, warum. Er drückt nicht aus,
er übergibt sich. Aus
dem tatsächlich sowas brach, plagt ein weiteres Problem. Vor Ekel hat
er den Auswurf nicht mehr angeschaut. Die Brocken hängen jetzt im Netz:
Rastaetten, ein kleines Dejavus, riss sich sich, Bundesverdisnstkreuz.
Es
riecht streng.
T:I:S, Juli 2006

... es macht mehr Spaß, Täter statt Opfer
zu sein. Henryk M. Broder, 17. März 2005, Jüdische Allgemeine, Seite 3,
"Freispruch für Israel". Mit freundlicher Genehmigung von www.arbeiterfotografie.com
- T:I:S, 23. Mai 2006. Dazu auch BILD-Zeitung
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Westberliner
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*
Zur Falschmeldung über die
iranische Kleiderordnung siehe auch Bröckers,
T:I:S, 26. Mai 2006; über die Entschuldigung der kanadischen National Post und
die die Quelle der Falschmeldung, nämlich den kriminellen Journalisten Amir
Taheri von der PR-Firma Benador Associates, berichtet
Thomas Immanuel
Steinberg
Jubel-Perser
Am 2. Juni 1967 jubelten dem Schah von Persien vor der
Deutschen Oper Berlin ein paar gut gekleidete Herren zu. Dann prügelten sie auf
linke Demonstranten ein. Das waren die Jubel-Perser.
Amir Taheri jubelte von 1972 bis 1979, also bis zu seinem
Sturz, dem Schah zu. Da war er Chefredakteur der größten iranischen
Tageszeitung. 27 Jahre später behauptet er in der kanadischen Zeitung National
Post vom Freitag, dem 19. Mai 2006,
das Teheraner Parlament habe beschlossen: Juden müssen im Iran künftig einen
gelben Stoffstreifen an der Kleidung tragen, Anhänger des Zarathustra-Kults
einen blauen Streifen und Christen ein rotes Abzeichen.
Die Front der israelisch-US-amerikanischen Kriegstreiber jault
auf vor Freude über diese weitere Tartarenmeldung zu Ahmadinedschads Iran.
Henryk, das Vögelchen, trällert dazu am Samstag, dem 20. Mai um 10.50 h in
seiner unübertrefflich spaßigen Art: „Hurra,
der Judenstern ist wieder da!“
Doch schon am Vorabend, am 19. Mai 2006 um 09:07 PM war bei
Yahoo
Großbritannien zu lesen, was Irans jüdischer Parlaments-Abgeordneter
Maurice Motammed zur Meldung meinte: „Dieser Bericht ist vollständig erfunden
und völlig falsch... Das ist eine Lüge, die Leute, die sie aufgestellt haben,
wollten damit politisch punkten.“ AP hat den iranischen Gesetzestext
eingesehen und Motammeds Aussage am Samstag bestätigt.
Was macht unser Alt-Berliner Jubel-Perser, der Broderliner?
Stellt er in Frage, was der exil-iranische Stinkstiefel aus Kanada behauptet
hat? Entschuldigt er sich für die fehlende Recherche? Löscht er gar die
Meldung und schämt sich still für seine neueste, eine abermals mißlungene
Ferkelei?
Nichts da. Noch heute, am Montag, dem 22. Mai 2006 um 21
Uhr steht der Polit-Märchen-Text unverändert bei Broder im Netz. Prügeln
macht einfach mehr Spaß als berücksichtigen, was einer sagt, der offenbar die
Fakten kennt - und sei's ein Glaubensbruder.
T:I:S, 22. Mai 2006. Broders Beitrag stand auch am 16.
Februar 2010 unkorrigiert und unkommentiert auf seiner Achse des Guten.
T:I:S
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#Th
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*
Hajo G. Meyer
Henryk M. Broder lässt die Maske
fallen
Da
ich ein 1924 in Deutschland geborener Jude bin, dem früh und dauerhaft die
Werte der Aufklärung vermittelt wurden, glaube ich nun einmal nicht an Gottes Fügung.
Doch ich hätte mich beinahe dazu verführen lassen, als ich über den
unglaublichen Zufall nachdachte, den ich im März vorigen Jahres erlebt habe.
Abends von der Leipziger Buchmesse zurückgekehrt, wo die deutsche Version
meines Buches Das Ende des Judentums
dem Publikum vorgestellt wurde, kommt mir am anderen Morgen der Artikel Freispruch
für Israel von Henryk M. Broder unter
die Augen.
Warum ist diese Aufeinanderfolge so merkwürdig? Nun, in meinem Buch
trauere ich dem Verlust des Deutschen Judentums meiner Jugend nach, einem
Judentum, das so ganz eindeutig die hohen Werte der zwischenmenschlichen Ethik
zu seinem zentralen Punkt gemacht hatte. Aber, was im Zusammenhang mit Broders
Artikel noch wichtiger ist: Der wesentliche Inhalt meines Buches ist die Ankündigung,
dass es sehr wahrscheinlich ist, dass im Laufe der nächsten zwei Jahrhunderte
das Judentum aus der Welt verschwinden wird. Und zwar wodurch? Durch Verrat an
seinen innersten Werten. Das Judentum hat der Welt nach zwei Jahrtausenden
nichts Positives mehr zu bieten. Auf die Dauer wird es kaum noch Menschen geben,
die sich gern zu ihrer jüdischen Herkunft bekennen, im Gegenteil. Eine
wachsende Zahl wird sich dieser Herkunft immer mehr schämen. In den Juden, die
immer noch stolz sind auf die ethischen und intellektuellen Leistungen des
Judentums, steigt die Scham deshalb hoch, weil das grausame, xenophobe, ethnisch
säuberende, Blut und Boden anbetende Judentum,
wie es im Buch Josua dargestellt ist, immer mehr zum Zentrum gemacht wird. Das
geht dann auf Kosten des humanitären Judentums meiner Jugend in Deutschland.
Das
führt nun – um nur ein paar Beispiele zu nennen – zu Aussagen und Tatsachen
wie den folgenden:
- Der Chef des
israelischen Generalstabs Mosche Ya’alon verglich vor gut zwei Jahren die Palästinenser
mit einem Krebsgeschwür, das er vorläufig noch durch „Chemotherapie“ unschädlich
macht.
- Der
israelische Premier Ariel Scharon antwortete auf die Frage, was er von diesem
Vergleich halte, dass der General ein zutreffendes Bild gebraucht habe.
- Welches Volk
der zivilisierten Welt lässt es zu, dass man aus dem Grab eines fanatischen
Massenmörders, der 29 betende Palästinenser ermordet hat, einen Wallfahrtsort für fanatische Anhänger dieses Mörders macht?
- Ein
früher kritischer, international anerkannter israelischer Historiker, Benny
Morris, erlaubt sich zu schreiben, dass es besser gewesen wäre, wenn David Ben
Gurion 1948 die ethnischen Säuberungen weitaus gründlicher zu Ende geführt hätte.
Dann bestünde heute das Problem zwischen Israelis und Palästinensern gar
nicht. Was der Herr Professor anscheinend vergessen hat, ist, dass wenn Hitler
seine Endlösung schneller und gründlicher
durchgeführt hätte, das ganze Problem noch früher eliminiert worden wäre.
Wegen dieser Signale und vieler anderer, die in meinem Buch schon vor
eineinhalb Jahren in der holländischen Orginalausgabe angeführt wurden, kam
ich zu dem Schluss, dass das Judentum sich selbst verrät und daran zu Grunde
gehen wird. Und genau in dem Moment, wo auch das deutsche Publikum meine
Gedanken zur Kenntnis nehmen kann, kommt Herr Broder, um mir schon jetzt zu
bezeugen, dass das Judentum – jedenfalls dasjenige, das er vertritt – kaum
tiefer sinken kann. Denn wenn ich nicht sicher wäre, dass es wirklich so
gedruckt steht, würde ich nicht glauben, dass ein jüdischer, in Deutschland
lebender Journalist im Jahr 2005 so etwas schreiben kann:
„Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und
richtig so, nachdem es die Juden fast 2000 Jahre lang mit der Rolle der ewigen
Opfer versucht und dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Täter haben
meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr Spass, Täter als Opfer zu sein.“
Ja, hier hat Herr Broder vollkommen Recht! Aus meinem Verbleib im
Vernichtungslager Auschwitz-Gleiwitz I erinnere ich mich noch lebhaft, wieviel
Spass der SS-Hauptscharführer Moll hatte, wenn er seinen grossen Schäferhund
auf einen meiner Kameraden hetzte. Der lachte sich wirklich halb tot dabei, vor
allem wenn der Jude dann auch noch zu weinen und zu flehen anfing. Nach seinem
schweren Leben als Kommandant der Gaskammern in Auschwitz war ihm von seinem
Vorgesetzten vergönnt, im Frühjahr 1944 sein eigenes
Arbeits-Vernichtungslager, Gleiwitz I, zu kommandieren und sein Tätersein zu
geniessen. Auch stimmt es, dass ich von mir, der das mit ansehen musste, sagen
kann : „I was not amused“. Wem dieses Beispiel zu absurd erscheint, der sollte
wissen, dass in Ha‘aretz berichtet wurde, dass ein Hund der israelischen
Grenzpolizei ein palästinensisches Kind angegriffen hat, das dann schliesslich
tot geschossen wurde. Das war zwar ein Irrtum, aber nach Herrn Broder werden die
Polizisten schon ihren Spass gehabt haben.
Wenn dieser Herr in diesem Punkt so völlig Recht hat, so hat er, was
einen anderen Punkt in dieser Passage betrifft, beinahe genauso viel Unrecht.
Ich meine seine Aussage „Täter haben
meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer“. Wie wahr oder falsch
diese Aussage ist, hängt von zwei Faktoren ab: Erstens, was für ein Mensch war
man in ethischer Hinsicht, bevor man Täter wurde. Zweitens, was versteht man
unter „Leben“ in dem Wort Lebenserwartung? Wenn man, bevor man zum Täter
wurde, oder sich zur Täterschaft hat
verführen lassen, ein wirklich anständiger Mensch mit einem Gewissen war, dann
führt man nach den Taten kein Leben mehr. Dies gilt auch dann, wenn man
physisch fortfährt zu leben. Die früher anständige Seele ist so beschädigt,
dass das Leben, das einem noch geblieben ist, nicht mehr lebenswert ist. Dies
alles ist gerade in unserer Zeit zur Genüge bekannt, wo so viele von den
Leuten, die sich zu Tätern haben machen lassen, in psychischer Not sind, und
ohne psychiatrische Hilfe gar nicht weiterleben können. Es ist natürlich
anders, wenn man eigentlich kaum weiss, was humanitäre Werte sind und was ein
Gewissen bedeutet. Wenn man dann die Gelegenheit bekommt, zum Täter zu werden,
dann kann man tatsächlich, wie ich mit eigenen Augen gesehen habe und oben
beschrieben habe, eine Menge Spass haben und obendrein noch ein langes vergnügtes
Leben geniessen. Nun kenne ich Herrn Broder nicht und kann also nicht
beurteilen, zu welcher der hier beschriebenen Kategorien er gehört. Von einem
in seinem Artikel genannten Freund, dem holländischen Autor Leon de Winter, der
regelmässig sehr ähnliche Texte wie Herr Broder produziert, wenn auch bisher
nicht ganz so hahnebüchen wie der hier besprochene, ist da schon mehr bekannt.
Er hat vor einigen Jahren dem inwischen verstorbenen Interviewer Ischa Meijer
gesagt:
„Durch den
[Zweiten Welt-] Krieg sind bestimmte
Aspekte der jüdischen Tradition zu einem Tabu geworden. Darum wusste ich bis
vor ein paar Jahren nicht, dass im neunzehnten Jahrhundert jüdische Räuberbanden
durch Brabant zogen. Und von diesen Leuten bin ich ein direkter Nachfahre.
Raubend, brandschatzend und betrügend haben wir das brabantische Land
verunsichert“.
Es ist durchaus möglich, dass man mit so einem Familienhintergrund
ohne Schaden an der Seele zum Täter wird und daran Vergnügen hat. Für
mich selbst aber gilt als wichtigste Lehre aus meiner Auschwitz-Erfahrung: Wir
Juden sollten nie so werden wie unsere Täter. Denn nur dann ist es möglich,
dem Opfer unserer Toten nach jüdischer Tradition Sinn zu geben. Es heisst ja
ausdrücklich in der Tora: Behandele den Fremdling wie einen von euch, habe ihn
lieb, er ist wie du, auch du bist Fremdling gewesen in Ägypten. Es steht ausdrücklich
NICHT da: Weil ihr dort schlecht behandelt worden seid, könnt ihr auch
Fremdlinge schlecht behandeln. Obendrein bekämen die verbrecherischen Täter
durch uns noch im Nachhinein Recht mit ihrer Behauptung, dass wir doch wirklich
Untermenschen sind. Alle anständigen Juden beschämend, denken Herr Broder und
seinesgleichen völlig anders. Es wird uns kein Glück bringen.
Im
Mai 2006
T:I:S,
18. Mai 2006
URL dieses Beitrags:
http://www.steinbergrecherche.com/henrykbroder.htm#H
nach oben
*
Siehe auch Andreas Hauß: Broders
Welt und die Frankfurter
Rundschau über Alan M. Dershowitz' Buch: Plädoyer für Israel. Warum die
Anklagen gegen Israel aus Vorurteilen bestehen, mit einem Vorwort von Henryk M.
Broder. T:I:S, 24. Dezember 2005
Thomas Immanuel Steinberg:
Ein bißchen Spaß muß sein.
Henryk M. Broder über die
zionistischen Täter
Henryk
M. Broder, fanatischer Zionist wie Ariel Scharon, polemisiert im Spiegel gegen
Gott und die Welt. Auf seiner Internet-Seite läßt er als Gastautor Rolf
Behrens zum Mord hetzen. Der durfte inzwischen an der Bonner – nicht der
Hamburger Universität – Scharon-Gegner als Antisemiten diffamieren, siehe Rolf
Behrens. Abraham Melzer, jüdischer Verleger in Neu-Isenburg bei Frankfurt,
hat festgestellt: Henryk M. Broder selbst sät unablässig Haß; er versucht,
Menschen wie Elfriede Jelinek, den kanadischen Professor Bodemann und den
greisen Nazi-Verfolgten Hajo G. Meyer fertig zu machen. Den Zionisten Israels hält
ihr Parteigänger Broder zugute, es mache eben mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein. Abraham
Melzer hat sich an Broders Chef beim Spiegel gewandt.
Zwei
Vorbemerkungen:
1.
Broder nennt seine Gegner oft „Schmock“. Im Jiddischen drückt die
Bezeichnung offenbar die heftige Ablehnung des Bezeichneten durch den Bezeichner
aus und hat keine weitere inhaltliche Bedeutung.* Im Deutschen ist ein Schmock
ein gesinnungsloser Journalist. Der Antisemit Gustav Freytag („Soll und
Haben“, dort die zweite Rezension) hat den Begriff in diesem Sinne ins Deutsche eingeführt. Der Zionist
Broder braucht die Antisemiten. Er liefert ihnen die Steilvorlagen aus der
Schmuddelecke des 19. Jahrhunderts.
*
Schmock
bedeutet laut Itzik Luden, Chefredakteur der jiddischen Zeitschrift Lebns
Fragn, dasselbe wie Potz, nämlich Penis, und im übertragenen Sinne
Arschloch. Dank für die Recherche an Shraga Elam.
T:I:S, 22. Mai 2006
2.
Abraham Melzer bemüht Artikel 1 des Grundgesetzes, die unantastbare Menschenwürde.
Es würde reichen, wenn einer der Freßfeinde von Broder sich unser aller
erbarmen und vom Hetzer Schadensersatz einklagen würde. Bei Broder ist
viel zu holen.
Melzer
Verlag GmbH, Gärtnerweg 7, 63263 Neu-Isenburg
26.
Juli 2005
DER SPIEGEL
Herrn Stefan Aust
Brandswiete 19
20457 Hamburg
Lieber Herr Aust,
ich schreibe Ihnen bezüglich Herrn Henryk Broder, Mitglied
des Redaktionskollegiums beim SPIEGEL. Ich weiss nicht, ob Ihnen bewusst ist,
dass Ihr Kollege auf seiner Homepage und der Homepage von „Die Achse des Guten“ (!)
regelmäßig eine größere Anzahl von Personen diffamiert. Nichts gegen Kritik
und scharfe Polemik, aber Diffamierung ist eine andere Sache. Seine letzte
Zielscheibe war die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die er als „Schmock
der Woche“ tituliert hat. „Schmock der Woche“ auf Jiddisch bedeutet nichts
anderes als „Arschloch der Woche“.
So hat Herr Broder, weil ihm ein Beitrag von Professor
Bodemann in der Süddeutschen Zeitung nicht gefallen hat, den in Kanada
lehrenden Bodemann als „Mega-Schmock des Jahres“ diffamiert und in seinem
Beitrag u.a. geschrieben: „Bodemann ist ein promovierter Schwachkopf“, ein
„selbstgerechter Trottel“, „Bodemann ist so blöd, dass verglichen mit ihm
ein Kuhfladen noch als Pizza Margarita durchgehen könnte.“ Etc.
Die Liste seiner Opfer ist inzwischen lang und sieht wie
ein „Who is Who“ der deutschen Gesellschaft aus: Elfriede Jelinek, Robert
Menasse, Prof. Dr. Erwin Häckel, André Brie, Peter Eisenmann, Antje Vollmer,
Sir Peter Ustinov, Michael Degen, Heinz Berggruen, Iris Berben, Roger Willemsen,
Rafael Seligmann, Paul Spiegel, Günther Rühle, Herta Däubner-Gmelin und viele
andere.
Dies alles wäre weniger empörend, wenn Broder nicht
zunehmend auch nazistische Stereotypen benutzen würde, die die Antisemiten und
Nazis seit Jahrhunderten uns Juden gegenüber verwendet haben: die Juden sind,
wie im Falle Bodemann „Trittbrettfahrer“
der deutschen Kultur und eigentlich „blinde
Passagiere in Deutschland“. Hierzu passt, was Herr Broder vor wenigen
Wochen in der „Jüdischen Allgemeinen“ geschrieben hatte – seine Lehre,
die er aus Auschwitz gezogen hat: „Es
stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so
… Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht
mehr Spaß, Täter statt Opfer zu sein“.
Anlässlich unseres Vortrages an der Universität in
Leipzig im Rahmen der dort stattfindenden Ringvorlesung Israel/Palästina hat
Broder in der Homepage „Die Achse des
Guten“(!) unter der Überschrift: „Holo
mit Hajo – wie zwei Juden für die Leipziger den Hitler machen“ wieder
seine primitiven und äußerst unappetitlichen Beleidigungen veröffentlicht,
die darin gipfeln, dass der 81-jährige Hajo G. Meyer als ein „Berufsüberlebender“
beleidigt wird. Das gegenüber einem Mann, der in seinem langen Leben zwei
Berufskarrieren erfolgreich hinter sich gebracht hat: eine, von 34 Jahren als
technischer Forscher und während der letzten zehn Jahre als Direktor eines der
größten Industrielaboratia der Welt. Eine zweite, von neunzehn Jahren als
Geigenbauer. Von mir sagt er, dass ich als jüdischer Verleger, eine „Lücke
entdeckt habe, die er fleißig mit braunem Dreck füllt.“
Unsere Lehre, die wir aus Auschwitz gezogen haben, fällt
ganz anders aus, als die von Broder. Unsere Lehre lautet: Nicht nur, dass wir
niemals Täter sein wollen, sondern dass nicht nur Auschwitz sich nicht
wiederholen darf, nicht in Deutschland und auch nirgendwo sonst auf der Welt,
sondern schon weit im Vorfeld Menschenverachtung und Rassismus angegriffen
werden müssen. Auschwitz war gewiss das Äußerste, ist aber ohne Rassismus,
Menschenverachtung und
Diabolisierung gewisser Gruppen, nicht denkbar. Wir halten es deshalb für
erforderlich, auch die menschenverachtende, völkerrechtswidrige Politik des
israelischen Staates und Anzeichen von Rassismus in Israel zu kritisieren.
Offensichtlich gefällt Herrn Broder dieser Standpunkt
nicht, und deswegen ist jeder, der es wagt, Israels Politik oder gar die
Verbrechen der israelischen Armee und die der Siedler zu kritisieren: ein
Antisemit. Wenn es ein Jude oder Israeli tut, dann hat er „eine Lücke
entdeckt…“. Die logische Folgerung daraus ist demnach, dass man Antisemit
oder zumindest Antizionist, was auf das Gleiche hinausläuft, sein muss, um die
Politik der israelischen Regierung zu kritisieren. Da stellt er sich auf der
gleichen Stufe wie diese undurchsichtige Organisation „honestly concerend“,
die in guten alten Blockwart Mentalität jeden angreift, der es wagt diese
Politik nicht gut zu finden.
Der Henryk M. Broder, von dem ich im SPIEGEL lese,
unterscheidet sich um Welten von dem hetzerischen Broder, der sich im Internet
austobt. Ob sich dieser Dr. Jekyll von jedem Mr. Hyde für den Betrachter
trennen lässt, weiß ich nicht. Einen Ruf als begnadeter Polemiker, der er
sicherlich früher einmal war, verspielt Henryk M. Broder mit seinen
hemmungslosen Hasstiraden und den diversen Versuchen Menschen, deren Meinung ihm
nicht genehm war, fertig zu machen, ja fast existenziell
zu vernichten. Mit Journalismus hat das wenig zu tun.
Ich schreibe Ihnen das alles, weil ich mich darüber
wundere, dass eine so angesehene Zeitschrift wie der SPIEGEL es duldet, dass
einer ihrer Mitarbeiter, der sogar im Impressum genannt wird, sich in solch
primitiver und menschenverachtender Art und Weise betätigt.
Es ist endlich an der Zeit, dass auch Sie sich von dieser
Art Journalismus distanzieren und einen Schlussstrich ziehen. Es darf nicht
sein, das Broder die Tatsache, dass er Jude ist, dazu benutzt, Pressefreiheit zu
missbrauchen und für sich selber eine Freiheit in Anspruch zu nehmen, auf
Kosten unbescholtener Bürgerinnen und Bürger, deren einziges Vergehen es ist,
eine andere Meinung zu haben.
Broder mag eine geniale Begabung haben, aber er hat auch
unangenehme menschliche Schwächen, wie seine narzisstische Verliebtheit in
seinen Spitzfindigkeiten, sein Drang immer wieder zu zeigen wie brillant und
scharfsinnig er formulieren kann. Broder wird sich und seine Umgebung immer
wieder aufs neue beschmutzen, da er darauf aus ist Ärger zu machen; es macht
ihm offenbar nichts aus als Clown aufzutreten und viel mehr noch als Henker.
Immerhin gilt in diesem Land noch § 1 unseres
Grundgesetzes: Die Würde des Menschen
ist unantastbar.
Mit freundlichen Grüßen
Abraham Melzer
T:I:S, 28. Juli 2005
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