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siehe auch taz vom 27. Dezember 2005: Die Deutsche war von der Antikenverwaltung in Bagdad als Leiterin des Projekts eingesetzt worden, das vom AA mit rund 43.000 Euro gefördert wurde. Die NOZ schrieb auch, dass die Deutsche in einem Haus des Bundesnachrichtendienstes in Bagdad gewohnt haben soll. T:I:S, 27. Dezember 2005 siehe auch: Im Zwielicht, jW vom 24. Dezember 2005 T:I:S, 23. Dezember 2005 *Der Fall Susanne OsthoffDeutsche für deutsches ÖlGerman Foreign Policy hat die Fäden verknüpft zwischen dem Auswärtigen Amt, der entführten Susanne Osthoff und dem Erdöl in Irakisch-Kurdistan. Thomas v. der Osten-Sacken, Kriegsschreiber bei konkret, ist mit Wadi e.V. für unterdrückte Frauen ebenfalls im kurdischen Nordirak tätig, während Biowaffen-Späher Hans Branscheidt bereits die Grenze zum Iran überschritten hat: Die Welt müsse den dortigen Kurden beispringen, meint er vorausschauend. Susanne Osthoff droht nun im Ölschlamm zu versinken. siehe auch Tribaler Islam, T:I:S, 7. Dezember 2005 *zur Ergänzung vom 2. Dezember 2005 Thomas Immanuel Steinberg Gotteslästerliches
Gesudel
Eine
christlich-islamische Presseerklärung zur Entführung von Susanne Osthoff
„Der
Koordinierungsrat für christlich-islamischen Dialog in Deutschland (KCID)
verurteilt aufs Schärfste die Entführung von Susanne Osthoff und ihrem Fahrer
im Irak“, erklärt besagter Rat der Presse auf seiner Internetseite
. Der Rat, welche Überraschung, verurteilt nicht, er geht richtig ran: Er
verurteilt aufs Schärfste. „Als
dialogorientierte Muslime und Christen sind wir zutiefst geschockt über die
Geiselnahme.“ Zuerst waren sie, weil dialogorientiert, bestimmt ganz
jugendlich total geschockt. Dann aber besannen sie sich christlich-islamisch,
und sind es nun zutiefst. „Wir
fordern die sofortige und unversehrte Freilassung dieser beiden am Krieg völlig
unbeteiligten Personen.“ Niemand, sagen sie, solle die Freilassung versehren
– aber wer wollte das? Soweit
zum Formalen. Frau Osthoff und ihr Fahrer seien, behaupten die Autoren, am Krieg
völlig unbeteiligt. Zwar ist Krieg im Land, doch ein Paar fährt hindurch, das
ist völlig unbeteiligt. Und wenn auch Gliedmaßen durch die Luft fliegen und Köpfe
schmelzen vom weißen Phosphor, Susanne und ihr Fahrer haben damit nichts zu
tun. Die dialogorientierten Christ-Muslime appellieren also von der Heimat aus
an die Entführer. Denn die... „Die
Entführer verfolgen ausschließlich politische Ziele mit dieser abscheulichen
Tat.“ Unglaublich, unerhört: ausschließlich politische Ziele. Die
Christ-Muslime erläutern das Unerhörte: „Sie (die Entführer) können sich
weder auf islamisches noch auf weltliches Recht berufen.“ Aus Gründen
abrahamitischer Parität hätte allerdings mindestens noch das kanonische, wenn
nicht auch das talmudische Recht erwähnt werden müssen. Nach
weltlichem Recht indes hat Deutschland, gemeinsam mit den USA und anderen
Staaten, den Irak angegriffen. Die Deutsche, also eine Angehörige einer
Kriegspartei, die deutsche Frau Osthoff kommt ins völkerrechtswidrig besetzte
Land und stärkt mit ihren Aktivitäten erstens die Besatzungsmacht und zweitens
deren Vasallenregime.* Ihr Fahrer fällt der irakischen Résistance in den Rücken,
sei es aus Überzeugung, sei es, weil zu Hause die Kinder hungern. In jedem
Falle handelt er rechtswidrig, ebenso weltlich rechtswidrig wie sein Fahrgast. Doch
die Christ-Muslime sehen das ganz anders: „Für ihr unmenschliches Handeln werden sie (die Entführer) Rechenschaft im Diesseits und Jenseits ablegen müssen.“ Na, in den Ohren deutscher Islam-Experten klingt das doch ganz nach einem Mordaufruf. Der Koordinationsrat wünscht indes - „Bundeskanzlerin
Merkel und ihrem Krisenstab wünschen wir Besonnenheit und den Beistand Gottes für
die schwierigen Entscheidungen, die sie für die beiden Betroffenen und die Bürger
Deutschlands zu treffen haben.“ Schröder
hat logistisch den Massenmord im Irak ermöglicht. Angela
„Engelchen“ Merkel wollte, daß die Bundeswehr selber Hand anlegt.
Gottes Beistand jetzt für diesen Würgeengel?
Welche Blasphemie. Die Gotteslästerer betreiben auf ihrer Internetseite eine
kleine Veranstaltungs-Datenbank. „Diese Veranstaltungs-Datenbank“, heißt
es, „wurde mit
Projektmitteln des Bundesministeriums des Innern gefördert.“ Nicht
Gott, der Gott-sei-bei-uns ist es, der den Lästerern beisteht. T:I:S, 1. Dezember 2005 *
zu Frau Osthoffs Aktivitäten
im Irak Ergänzung: Seit 1998 arbeitete Osthoff auch als Beraterin und Trainerin für eine Münchner Unternehmensberatung. Dort koordinierte sie nach Angaben der Firma unter anderem Projekte zum Aufbau des Gesundheitswesens im Irak, meldet die Tagesschau. Die gemeinte Firma heißt faktorM. Sie verschafft unter anderm interkulturelle Kompetenz : "Zielgruppe: Mitarbeiter, die ihre Auslandsentsendung vorbereiten und sich mit dem soziokulturellen Hintergrund ihres Gastlandes vertraut machen wollen. Personen mit zahlreichen Geschäftskontakten in den GUS-Staaten oder im Nahen Osten." Andreas Hauß weiß etwas mehr. T:I:S, 2. Dezember 2005 *Steinberg Recherche Referent Texte 2007 Texte 2006 Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Inhalt Home nach oben
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