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Viel mehr unter 11. September 2001  

Thomas Immanuel Steinberg

Je nach Salon

"The attack on the World Trade Center on Sept. 11 by Muslim individuals...". Das sagte Samir Abed-Rabbo, einer, der es besser wissen müßte. Denn: 

Für eine Beteiligung von Muslimen an den Attentaten vom 11. September 2001 fehlt jeder Beweis

Doch auf der herbeifantasierten US-Regierungsbehauptung, Muslime hätten die drei Türme des World Trade Center zerstört, eine Boeing ins Pentagon gelenkt und eine weitere in einer Müllkippe bei Shanksville versenkt, lassen sich die allerfeuilletonistischten Locken drehen.

Zu den Frisören zählen, das ist bekannt, eifrige Hexenjäger wie Matthias Küntzel, aber auch allerhand Faulpelze: 

alle Politiker der Parteien SPD, CDU/CSU, FDP und Der Grünen (außer Ströbele)

die katholischen deutschen Bischöfe, .pdf-Datei, S. 13

der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider

der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek

der Zentralrat der Juden in Deutschland

 Elke Heidenreich, der Romanautor Moritz Rinke und Dutzende weiterer Talkshow-Gäste

die Bundeszentrale für politische Bildung

die Redaktionen der ARD-Anstalten, der Privatsender, der Stuttgarter Zeitung, des stern, der DuMont-Schauberg- und der Springer-Presse, Des Spiegels und Hunderter weiterer Blätter.

Die behauptete, jedoch unbewiesene muslimische Täterschaft dient dem einen Lockenwickler zum Linkswickeln, dem andern zum Rechtswickeln je nach Salon.

T:I:S, 17. September 2011

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/mainstream.htm#Salon  

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Thomas Immanuel Steinberg

Die beste aller möglichen Welten

oder: 

Das Unvermeidliche

400 Freunde des Hamburger Thalia-Theaters waren am Sonntag, dem 22. Mai 2011 ins 1000-Plätze-Haus gekommen und verfolgten mäuschenstill, was der Hamburger Erste Bürgermeister Olaf Scholz, der Romanautor Moritz Rinke und die Afghanistan-Reporterin Susanne Koelbl (Der Spiegel) am 11. September 2001 so gefühlt oder gar gedacht haben mochten. Dazwischen in weißem Anzug, ganz Künstler nein, eher Zirkusdirektor der Intendant Joachim Lux, der Moderator.

Lux war damals "an der Burg" – unsereins weiß, daß von Wien die Rede ist – und fühlte sich dort sicher, weil fernab von Tatorten wie New York und Brutstätten wie Hamburg oder Frankfurt (sic). Scholz, dem Aussehen nach eine Bulldogge, lobte klar und überraschend bescheiden das besonnene Vorgehen seiner Hamburger Polizei, der er damals als Innensenator vorgestanden hatte. Rinke blieb auf einem US-Flughafen hängen, während nur die bin-Laden-Familie aus dem Lande entschwinden konnte – welch Letzteres aber nicht erzählt wurde. Aus Susanne Koelbl, der Afghanistan-Reporterin des Hamburger Magazins, ergoß sich ein so geschmeidiger Redefluß, daß ich überhört habe, welchem Ort sie ausgerechnet am 11. September die Ehre ihres Besuches erwiesen hatte. 

Später habe Koelbl Afghanistan archaisch gefunden, den Krieg gegen die Afghanen aber falsch, weil er nicht zu gewinnen sei. Indes, so die elegante Frau weiter, sei der Einsatz der Bundeswehr unvermeidlich gewesen, denn das Bündnis zwischen den USA und Deutschland sei "ein enges". Osama bin Laden habe auch ihr Leben "schon stark geprägt", ja, ja. Man erfuhr leider nicht, wie. Kosovo und Bosnien erwähnte sie, und das, und noch ein Land. Name dropping halt, und viele destillierte Tropfen, die alle an ihr abgeronnen sind wie an einer Teflonpfanne. Osama bin Laden übrigens, der gelte – wo auch immer im unwestlichen Gewusel – als Volksheld. Was über die Gemeinten soviel hergibt wie über die Deutschen die Bemerkung, sie fänden Ken und Barbie, also Karl-Theodor und seine Gattin, total süß. 

Der Romanautor schilderte die Amerikaner, nicht die runden Teilchen mit dem Zuckerguß auf der Unterseite, sondern die US-Bürger nach dem 11. September, als hysterisch, bekundete aber Verständnis angesichts einer 200-jährigen Kette von selbst unternommenen Kriegen. Den keimenden Verdacht des Antiamerikanismus wußte er schnell zu ersticken mit dem Verweis auf das segensreiche Wirken der US-Streitkräfte in Europa ab 1944, als die Sowjets den Krieg gegen die Nazi-Deutschen bereits gewonnen hatten.

Scholz fand und findet den Massenmord in Afghanistan ebenso legal wie legitim, den an den Irakern aber nicht. Was ihn und seinen Genossen Schröder nicht daran hinderte, die US-Streitkräfte von Wiesbaden-Erbenheim und Ramstein aus den Irak verwüsten zu lassen. Again: there was no alternative. Scholz verriet auch, von wem er zuerst erfuhr, daß Mohammed Atta und die anderen in den Flugzeugen saßen, obwohl sie gar nicht auf den Passagierlisten standen: nicht vom BND, nicht von seinen Polizisten und auch nicht von der CIA, nein. Der Springer-Auslandsdienst war's, und auf ihn hat er sich verlassen. 

Scholz fand immerhin ein gutes Wort für die Muslime unter uns und verband es mit der These, alle Menschen, egal wo, strebten nach Freiheit, Gerechtigkeit ... und Marktwirtschaft. Gewiß, gewiß, Herr Scholz, früher wollten sie alle Christen werden, wobei ihnen unsere Vorfahren mit Kreuz und Schwert etwas nachhalfen. Heute aber wissen wir: In Wahrheit dürstet es die Menschheit nach Kapitalismus.

Unangetastet blieb George Bushs Verschwörungsfantasie. Einer im Saal protestierte, und schon war's dem Intendanten zuviel mit der Ketzerei. Susanne Koelbl bestätigte artig, daß auch Im Spiegel Zweifel keinen Platz habe. Wat mutt, dat mutt.

Nie war soviel Anti-Voltaire, nie war soviel Restauration. Wir leben in einem Sarkophag. Leben wir noch?*

T:I:S, 23. Mai 2011. Siehe Eingebettete Veranstalung, Der Bürger spießt, Mail nicht bekommen und Posse mit Bürgermeister. Siehe auch „Nine Eleven in Hamburg“ mit Bürgermeister Scholz im Thalia

 

* Am Abend vor dem Gruftie-Gespräch drückte mir beim Verlassen der Peer-Gynt-Vorstellung ein dienstbarer Geist ein Reklame-Kärtchen in die Hand...

... und bemerkte süffisant: "Sie wollen bestimmt auch ein Foto von unserm Bürgermeister haben. Morgen kommt er ganz persönlich ins Haus." Herr Lux, das war ein bedenkliches Glimmen in Ihrem Hause, bringen Sie heraus, wer das war. Freiheit ja, aber sie findet doch wohl ihre feuerpolizeiliche Grenze in der Marktwirtschaft.

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Eingebettete Veranstaltung

Drei IPPNW-Ärzte sind befremdet über die Emotionalität und Respektlosigkeit des Thalia-Intendanten

Brief vom 18. Mai 2011, .doc-Datei. T:I:S, 20. Mai 2011. Siehe Der Bürger spießt. Zahlreiche Beiträge und Links unter 11. September 2001

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Thomas Immanuel Steinberg

Der Bürger spießt

Thalia-Intendant Joachim Lux reagiert auf 9/11-Zweifler

Vierzehn Tage nach dem Angebot von 9/11-Zweiflern, einen Vertreter ihrer Sicht am 22. Mai 2011 aufs Thalia-Podium zu entsenden, und vier Tage nach einer Glosse über die Thalia-Posse (1) schreibt uns Lux:

AW: Mail nicht bekommen? 05/16/11 07:13 PM 

Sehr geehrter Herr Steinberg, 

es tut mir leid, Ihre Mail bzw. die Mail des Herrn Davidsson ist tatsächlich erst jetzt bei uns eingetroffen. 

Nur in Kürze: Die Darstellung auf unserer website enthält sich wertender Aussagen und schildert nur die Fakten, so wie sie allgemein akzeptiert sind. Das Zitat von Obama ist ein Zitat. Da Sie Wert auf Wissenschaftlichkeit legen, sollte Ihnen das aufgefallen sein. Es geht an dem Abend auch nicht darum, den Bemühungen um die Aufklärung von Nine Eleven eine weitere Variante hinzuzufügen, sondern um persönliche Sichtweisen und Hamburger Verhältnisse. Davon abgesehen ist es ein Kurzschluß, zu glauben, wir hätten Frau Koelbl eingeladen, um zu beweisen, daß alles von Afghanistan ausging. Wie kommen Sie auf einen solchen Blödsinn?

Im übrigen sind Sie ja ganz offensichtlich im sicheren Besitz der Wahrheit. Das sind Verschwörungstheoretiker wie Sie ja meistens. Das verunglimpfende Knallchargentum, das Sie im Zusammenhang mit Scholz, Rinke, Koelbl und mir tunlichst nicht ein weiteres Mal wiederholen sollten (!!) , fällt wie der meiste Unrat auf den zurück, der ihn verbreitet. 

Sie können diese Mail gern Herrn Davidsson, Ihrem Kollegen und Mitstreiter für die "Wahrheit" zur Kenntnis geben. Es wird sein Weltbild wie auch Ihres bestätigen. Und das ist doch das Schönste, was man bekommen kann!

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Lux

Intendant Thalia Theater

T:I:S, 17. Mai 2011

Anmerkung

(1) Aufführung am Sonntag, dem 22. Mai 2011 um 20 Uhr im Thalia am Alstertor mit 1000 Plätzen

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Thomas Immanuel Steinberg

Der 11. September 2001 im Hamburger Thalia Theater

Herr Intendant, haben Sie unsere Mail nicht bekommen?

Am 2. Mai 2011 hatten wir Ihnen, sehr geehrter Herr Lux,  unsere Sicht auf den 11. September 2001 dargelegt und angeboten, am Sonntag, dem 22. Mai 2011 auch Ihr Publikum mit unserer Sicht bekannt zu machen.

Bisher haben Sie leider nicht geantwortet. Haben Sie unsere Mail nicht bekommen? Hier ist sie noch einmal.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Immanuel Steinberg

Herrn
Joachim Lux
intendanz(at)thalia-theater.de

Sehr geehrter Herr Lux,

am 22. Mai 2011 will das Thalia-Theater in der Gaußstraße* einen Themenabend über die Ereignisse des 11. September 2001 veranstalten. Aus der Ankündigung geht hervor, dass diese Veranstaltung durch eine ganz bestimmte Perspektive der Ereignisse gekennzeichnet ist, wie sich auch an der Auswahl der Referenten zeigt.

Es handelt sich dabei um eine einseitige, umstrittene Perspektive. Sie unterstellt als ausgemacht, dass die Anschläge des 11. September 2001 von islamistischen Terroristen, darunter Mohamed Atta und seinen Freunden, begangen wurden. Diese Behauptung wurde bis heute nicht belegt (siehe Anlage). Deshalb ist eine bedeutende Bewegung entstanden, besonders in den USA, die die öffentliche Darstellung der Ereignisse rügt. Diese Bewegung – als Truth Movement bezeichnet – zählt zu ihren Anhängern Tausende von Experten: Ingenieure, Architekten, Physiker, Chemiker, ehemalige hochrangige Beamte der Bush-Regierung und Angehörige der amerikanischen Streitkräfte (siehe  http://www.patriotsquestion911.com/). Im Truth Movement haben sich auch zahlreiche Familien von 9/11-Opfern engagiert, die bis heute vergeblich fordern, daß die Wahrheit über die Ereignisse ermittelt und veröffentlicht wird.

Als Menschenrechtler und Friedensaktivisten sind wir über das Format und den Inhalt der bevorstehenden Veranstaltung überrascht. Die Parteilichkeit der Veranstaltung ergibt sich bereits aus der Behauptung, dass Mohamed Atta in die Twin Towers geflogen sei. Dafür gibt es keine Beweise. Des Weiteren war keiner der von Ihnen eingeladenen Referenten Augenzeuge der Ereignisse oder Fachmann für auch nur einen Teilbereich des Sachverhalts.

Es mag sein, dass Frau Susanne Koelbl, Spiegelkorrespondentin, eine Expertin für Afghanistan ist. Die Anschläge vom 11. September 2001 hatten jedoch mit Afghanistan nichts zu tun. Somit ist ihre Expertise hier unerheblich. Laut öffentlichen Behauptungen kamen die mutmaßlichen Täter aus Saudi-Arabien, Ägypten und dem Libanon; keiner kam aus Afghanistan. Weder die amerikanische Bundespolizei (FBI), noch die Regierung des Präsidenten George W. Bush haben vermocht, irgendeine Beziehung zwischen Afghanistan oder Osama bin Laden und 9/11 darzulegen. Behauptungen in dieser Richtung waren und bleiben unbelegt. Sie sollten keinen Platz in einer derartigen Veranstaltung haben.

Wir vermuten, dass die Leitung des Thalia-Theaters die hier angeführten Tatsachen nicht kannte und in gutem Glauben ihre Veranstaltung angekündigt hat. Das Thalia könnte damit jedoch seinem Ruf schaden. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung glaubt laut Umfragen nicht an die offizielle Darstellung der Ereignisse vom 11. September 2001. Eine breite Schicht der deutschen Bevölkerung vermutet aufgrund vorliegender Tatsachen, dass 9/11 im Auftrag der Bush-Regierung ausgeführt wurde. Das Thalia möchte sicher auch nicht dem legitimen Interesse der Opfer an einer unparteiischen Aufklärung des Massenmordes entgegenwirken.

Daher bieten wir unsere Mitwirkung an der Gestaltung des Abends an. Wir könnten einen Vertreter unserer Position für das Podium benennen. Das Publikum soll beide Sichtweisen zur Kenntnis nehmen können und dann seine eigene Schlüsse ziehen. Das käme allen an der Sache Interessierten zugute.

Wir hoffen auf Ihre zeitnahe Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. med. Jens Wagner, IPPNW Hamburg (Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung, Regionalgruppe Hamburg)

Dr. med. Manfred Lotze, IPPNW Hamburg (Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung, Regionalgruppe Hamburg)

Dr. med. Herbert Richter-Peill, IPPNW Hamburg (Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung, Regionalgruppe Hamburg)

Dirk Gerhardt, Autor, Hamburg

Thomas Immanuel Steinberg, SteinbergRecherche, Hamburg

Elias Davidsson, Völkerrechtler, Alfter

Andreas Hauß, Historiker und Publizist, March

Dr. Sabine Grund, Berlin

*Tatsächlich soll die Veranstaltung um 20 Uhr im Haupthaus am Alstertor stattfinden. Es hat 1000 Plätze.

T:I:S, 13. Mai 2011. Mehr zum Thema unter Posse und unter 11. September 2001

URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/mainstream.htm#Intendant  

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Thomas Immanuel Steinberg

Thalia Theater am Alstertor

Posse mit Bürgermeister

Am Sonntag, dem 22. Mai 2011 um 20 Uhr  wartet das Hamburger Thalia Theater mit einer Posse auf:

Nine Eleven in Hamburg – 10 Jahre danach

Die Leitung der traditionsreichen Kulturstätte mit 1 000 Plätzen kündigt das vergnügliche Spiel so an:

„In Nächten wie dieser können wir zu jenen Familien, die einen ihrer Lieben durch al-Qaidas Terror verloren haben, sagen: Der Gerechtigkeit ist Genüge getan.“ So der amerikanische Präsident Barack Obama am 1.5. in seiner Ansprache an die Bürger der USA. Der Thalia Freunde Themenabend erhält eine zusätzliche Brisanz durch den historischen Zufall des Einsatzes eines amerikanischen Spezialkommandos in Pakistan, das den Tod von „Amerikas Staatsfeind No. 1“ herbeigeführt hat.

Vor bald zehn Jahren flog Mohammed Atta in die Twin Towers. Er kam aus Hamburg, lebte hier. Mehrere tausend Menschen starben an diesem 11. September des Jahres 2001, als die al-Qaida den scheinbar unverletzbaren Westen im Kern traf: in New York. Es gibt kaum jemanden, der nicht noch heute wüsste, was er an diesem Tag getan hat. Hamburg war Ausgangspunkt des schrecklichsten Anschlags der letzten Jahrzehnte.

Neben Romanautor Moritz Rinke und Afghanistan-Reporterin Susanne Koelbl (Der Spiegel) wird auch der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt, Olaf Scholz, eine Schote nach der andern platzen lassen. Joachim Lux wird in der Rolle des Moderators auftreten.

Lassen Sie sich von Thalia, der griechischen Göttin der Komödie küssen: Kommen Sie ins Thalia und biegen Sie sich vor Lachen über die spaßigen Einfälle der vier Komödianten zum Thema 11. September 2001. 

Sollten Sie freilich das Bühnenspiel ernst nehmen, so klicken Sie auf Melpomene, die Göttin des Trauerspiels. 


Quelle: Wikipedia

Erst wird Sie der Zweifel zwicken, und dann werden Sie weinen, weinen, weinen über ein einst renommiertes Theater, das Knallchargen engagiert, um eine Klamotte zu inszenieren.

T:I:S, 12. Mai 2011

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Auf Rudolf Stratmanns und meine Ankündigung, am 20. Juli 2006 auf dem Hamburger Ida-Ehre-Platz gegen den israelischen Krieg Stellung zu nehmen, reagierte Friedensfreund Peter: 

"Und gegen die Aggressionen von Hisbollah und Hamas? 

Gruß, Peter"

Hier meine Antwort: 

Lieber Peter, 

die Vereinigten Staaten von Amerika, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland und die Bundesrepublik Deutschland verurteilen auf das Schärfste die Agressionen von Hisbollah und Hamas gegen den Staat Israel. Insbesondere die Bundesrepublik Deutschland hat ihr entschiedenes Eintreten für den Staat Israel schon vor einiger Zeit dadurch bekräftigt, daß sie ihm zwei Atom-U-Boote geliefert und teilweise geschenkt hat - daß endlich Frieden werde im Nahen Osten. 

Der Staat Israel selbst erwehrt sich der durchsichtigen Forderung nach Rückgabe der 1967 eroberten Golan-Höhen an Syrien, der scheinheiligen Bitten um Räumung der jüdisch-israelischen Streu-Siedlungen auf der palästinensischen Westbank und der hahnebüchenen Klagen über eine angebliche Ghettoisierung der palästinensichen Bewohner der Westbank und des Gaza-Streifens wirkungsvoll durch Errichtung weiterer jüdisch-israelischer Siedlungen und durch den beschleunigten Ausbau der dafür erforderlichen Befestungen und gesicherten Korridore auf der palästinensischen Westbank. Das Meer, in dem die Hisbollah-Fische schwimmen, trocknet Israel derzeit durch Phosphor, abgereichertes Uran und Clusterbomben aus. Binnen vierzehn Tagen dürfte zumindest der libanesische Süden Wüste sein.

Dennoch sehen die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, die Bundesrepublik Deutschland und ganz besonders Israel freudig dem Tag  entgegen, an dem besorgte Hamburger Bürger, im Bewußtsein ihrer besonderen Verantwortung gerade für den Judenstaat, ebenfalls ihren Abscheu über die Agressionen von Hisbollah und Hamas kundtun. 

Lieber Peter, wohlan. Und führ' die schwarz-rot-goldene Fahne mit. Der Erste Bügermeister will Dir hernach im Kaisersaal die Alliierte Ehrennadel Zweiter Klasse anstecken. 

Neidvoll grüßt Dein Friedensfreund Thomas Immanuel Steinberg

T:I:S, 21. Juli 2006

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Ein Brief von Cornelius

Der Spiegel, der König und die Tonbandstimmen

21. Januar 2006. Heute hat das einstige Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL-online erneut bewiesen, wie sehr es dem Verschwörerischen nahe steht. Auch glaubt es jetzt an Tonbandstimmen.
Und zwar soll es eine Verbrechergesellschaft geben, die Amerika angreifen will.
Warum die Verbrecher das auf einem Tonband vorher bekannt geben, ist nicht ganz klar.
Kriminologen rätseln noch. Ein Geheimdienstmann, also nicht von der Kripo, sondern ein echter Staatsmann (CIA), hat gesagt, dass der, der auf dem Tonband spricht, echt ist.
Der Spiegel glaubt das auch. Kann aber auch nicht genau erklären, warum die Verbrechergesellschaft Amerika angreifen will.

Etwas besser hat es heute die Süddeutsche Zeitung gemacht:
Sie hat auch die Verbrecher-Meldung mit dem Tonband gebracht, aber dazu gesagt, dass man nicht weiß, ob das Tonband echt ist, und vor allem wird dort gesagt, wie man sich gegen solche Verbrecher wehren kann, nämlich mit Atomschlägen.
Ob das angemessen ist, bleibt dahingestellt. Aber der König von Frankreich ist wohl dieser Meinung. Manche Zeitungen haben das falsch verstanden und glauben, der König will ein Land mit Atom schlagen. Aber das hat er nicht gesagt. Er hat nur gesagt, er würde Verbrecher mit Atom schlagen.

Gute Nacht
und Gruß
Cornelius

T:I:S, 22. Januar 2006

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Thomas Immanuel Steinberg

Wracks 

Die Badische Zeitung wollte kürzlich ihren Lesern deren Meinung widerspiegeln zur Frage: 

Soll Iran von der Fussball-Weltmeisterschaft ausgeschlossen werden? 

Wozu auch immer die Frage, und was auch immer mit den Antworten - das Blatt hatte nicht mit den zionistischen Medien-Piraten von Honestly Concerned gerechnet. Die auf Deutsch ehrlich Betroffenen kaperten die badische Befragung. Und schwingen schon wieder den Haken: Diesmal wollen sie die Hamburger Zeit entern. Doch lesen Sie selbst.  

Von: Honestly-Concerned-Mailingliste@yahoogroups.com [mailto:Honestly-Concerned-Mailingliste@yahoogroups.com] Im Auftrag von info@honestly-concerned.org
Gesendet: Montag, 16. Januar 2006 

ILI Aktion
From: ili

Liebe Freunde,
 
am 25.12. 2005 haben wir uns an einer Umfrage der Badischen Zeitung beteiligt. Thema: „Soll Iran von der Fussball-Weltmeisterschaft ausgeschlossen werden?“ Nach  zwei  Tagen  konnten  wir  die  Ergebnisse  radikal verändern. Am Ende stimmten 75% (!) für einen Ausschluss. Eine gelungene Aktion.
 
Jetzt führt DIE ZEIT eine ähnliche Umfrage durch. Und jetzt wird es ernst. Der aktuelle Zwischenstand nach 2.480 Stimmabgaben sieht nämlich so aus:
 
Die Haltung Ahmadinedschads ist skandalös.
Iran soll weiter isoliert werden; Bayern hätte
auf das Spiel verzichten müssen. 36.60 %
Fußball ist sehr populär im Iran.
Es gibt keinen Grund dafür, das
iranische Volk zu bestrafen. 63.39 %
 
Wir brauchen also ca. 1.000 Stimmen. Damit zeigt sich, ob wir zu einer konzertierten und engagierten Aktion fähig sind.  Bitte klickt. Und klickt Euch  die  Seele  aus  dem Leib, wenn nötig. Verbreitet diese Email mit
allen Kräften.
 
Die website der ZEIT:     www.zeit.de/index 
dann runterscrollen bis zur Umfrage.
 
Shalom
Leo
ILI 

Vielleicht gibt es bald keine Meinungsumfragen-Leser mehr. Dann gehen auch die Meinungsumfragen über Bord. Die Badische Zeitung schlägt leck. Und die Zeit versinkt. Und am Grunde des Mainstreams türmt sich Wrack auf Wrack. 

Auf, deutsche Zionisten, macht mir den Traum wahr! 

T:I:S, 17. Januar 2006   

siehe auch SteinbergRecherche - Honestly Concerned

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