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Antizionistische IsraelisÜber Matzpen lief im israelischen Fernsehen (8. Programm)
bereits mehrfach der Dokumentarfilm von Eran Torbiner. Matzpen – hebräisch für
„Kompaß" – war ab 1962 bis in die Achziger Jahre der Kern der israelischen
Opposition gegen die Kolonialpolitik der Regierung. Matzpen suchte und fand
Kontakt zu friedenswilligen Arabern im eigenen Land und zu Palästinensern in
den besetzten Gebieten nach 1967. Im Film kommt vor allem Akiva Orr zu Wort, großartig
schon im Trailer des Films unter http://www.matzpen.org/trailer.html,
aber auch Moshe Machover, Michel Warschawski, der Londoner Tariq Ali und mehrere
Palästinenser, die mit Matzpen kooperiert haben. Matzpen war der „Kompaß“
für viele jüdische und nicht-jüdische Gegner der Besatzung der palästinensischen
Gebiete nach 1967, auch in Europa. Daher spricht Daniel Cohn-Bendit im Film ein
paar Sätze.
Bei der Vorführung des Films in einem Haus der Kunst im
Pariser Bezirk Ménilmontant (20ème) am 17. Mai 2005 erläuterte Michel
Warschawski, wie er seinen Antizionismus versteht: „Wenn die Palästinenser
auf einmal nicht mehr da wären,
nicht durch Vertreibung, sondern - wie durch ein Wunder – einfach weg wären,
dann wären all die Juden in Israel, die Zionisten und die bloßen
Nicht-Zionisten, darüber froh. Wir Antizionisten wären tief traurig.“
Michel Warschawski am 17. Mai 2005 in Paris. Foto: tofoto Die UJFP (Union juive française pour la paix), B.P.
102, 75960 Paris Cedex 20, ujfp@filnet.fr
sendet den Film als DVD für 10 € plus Versandkosten zu. Matar
Plus presents: A film by Eran Torbiner
Michèle Sibony von der Union juive française pour la paix Der Webmaster besitzt eine DVD-Kopie. Er hält sie für eine Aufführung in Hamburg und Umgebung bereit. T:I:S, 19. Mai 2005 *Wer ist Steinberg Was die Recherche soll Texte 2005 Texte 2004 Texte bis 2003 Karten Bilder Inhalt Home nach oben
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