The Power of Nightmares

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The Power of Nightmares
Thierry Meyssan
Zweifel
11. März
US-Elite

  

Thomas Immanuel Steinberg 

The Power of Nightmares - Al-Qaida gibt es nicht

In drei Folgen von je einer Stunde zeigt BBC 2 (Fernsehen): 

  1. Die Neo-Konservativen – heute an den Schalthebeln der Regierungsmacht der USA – setzen seit 30 Jahren die Ideen von Leo Strauss um: Der Liberalismus habe das Volk jeder Orientierung beraubt. Positive Zukunftsbilder seien nicht greifbar. Die Herrschaftselite müsse daher dem Volk ein manichäisches Weltbild liefern, eine klare Einteilung der Welt in Gut und Böse. Angst müsse das Volk unter die Fittiche ihrer Herrscher treiben.

  1. Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion stellten die Neo-Konservativen den Kommunismus als das Böse dar, mit allen Mitteln der Lüge und des Betrugs. Die US-Regierungsangaben unter Reagan über die militärischen Fähigkeiten des Ostblocks widersprachen kraß allen CIA-Erkennnissen. Die Neo-Konservativen bauten einen Popanz auf, der US-Bürgern und dem Rest zum Albtraum werden sollte.

  2. Die Neo-Konservativen verbündeten sich mit den US-amerikanischen Evangelikalen und sonstigen protestantischen Fundamentalisten. Deren Machtmittel sind Manichäismus und Angsterzeugung.

  1. Die Islamisten, teilweise von den USA unterstützt, wurden nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zur neuen Inkarnation des Bösen aufgebaut. Für eine Al-Qaida-Organisation auf der Welt oder auch nur in einzelnen Ländern gibt es keinen einzigen Beweis. Al-Qaida ist inzwischen der Albtraum vieler US-Bürger. Auch Tony Blair schmückt diesen Popanz aus.

  2. Eine „dirty bomb“ – strahlendes Material, das mit konventionellen Mitteln zur Explosion gebracht wird – wäre völlig wirkungslos. Eine terroristische Gefahr nennenswerten Ausmaßes geht daher nicht von ihr aus.

 Die Serie berichtet  nüchtern über die Zusammenhänge. Soweit ich weiß, kann ein britischer Journalist zu hohem Schadenersatz verurteilt werden, wenn er behauptet, etwas sei mit einer bestimmten Absicht getan worden, ohne daß er es haarklein beweisen kann. Die Serie behauptet Absichten der porträtierten Politiker, wenn ich mich recht erinnere, an keiner Stelle. Gerade deshalb wirkt sie so überzeugend. 

 Die drei Folgen sind einzeln herunterladbar unter http://news.bbc.co.uk/1/hi/programmes/3755686.stm

 Dank für den Hinweis an Mathias Bröckers und Claudia Karas

 T:I:S, 16. Mai 2005

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