Robin Renitent

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Thomas Immanuel Steinberg

„Deutschland ist in mir täglich präsent.“ 

 

Deutsche Internet-Krieger gegen Afghanen, Iraker und  Palästinenser treffen sich auf Seiten wie Statler & Waldorf, Freunde der offenen Gesellschaft oder Fakten / Fiktionen. Bei Fakten / Fiktionen diskutiert Dr. Gudrun Eussner, deren Sätze oft mit „Die Muslime“ beginnen, recht gern mit Robin Renitent; ihr gefällt Robin Renitents Internet-Auftritt.

 

Robin Renitents Internet-Auftritt heißt rebellog. Robin Renitent lebt in Nordamerika; warum, erklärt er im eigenen Auftritt dem eigenen Auftritt  so ist es unter anderem so: 

 

rebellog: Sie sprechen vom politischen Klima?


RR: Ja. Sehen Sie, vor etwa 15 Jahren wanderte ein Freund meiner Eltern, ein Augenarzt, nach Nordamerika aus, während des „Kalten Krieges“. ER hatte Angst vor den Russen und wähnte sich auf der anderen Seite des Atlantiks sicherer.


rebellog: Die Angst hatten Sie nicht?


RR: Doch, schließlich war mein Großvater 3 Tage vor Kriegsende von einem Russen bei Biesdorf in den Kopf geschossen worden und ich habe 40 Jahre als Berliner sowjetische Aggression erlebt.......

 

In Deutschland 

 

wurde und wird per Indoktrination und unter den Etiketten "Solidarität und Gemeinwohl" ein gesellschaftliches Rechtsbewusstsein installiert, welches das Recht auf Eigentum untergräbt und Enteignungen salonfähig macht. Eigentumsrechte werden nicht respektiert, wer sich gegen Enteignung wehrt, z.B.  durch Verlagerung sein es Eigentums ins Ausland wird unzulässig krininaliert.

 

Außerdem:

 

Deutschland ist außerdem ein Tummelfeld ausländischer Demonstranten geworden, jede x-beliebige Interessengruppe, die in ihrer heruntergewirtschafteten Heimat Probleme hat, glaubt unsere Demonstrationsfreiheit missbrauchen zu können und nötigt uns ihre, meistens gewaltsamen, Auseinandersetzungen auf......

 

Die Mauer fiel, und es

 

haben doch nur 100 000 Bürger den Umsturz erzwungen, aber 16.9 Mio. DDR Bürger haben das vom Fernsehsessel, wie wir auch, verfolgt. Bedauerlicherweise gibt es heute nur Nostalgiker oder Revolutionäre. Und die Schuldigen sind, - von wenigen Ausnahmen abgesehen-, eben doch wieder an den entscheidenden Stellen: Entweder um zu blockieren oder um sich zu bereichern. Es sind diese roten Globkes die mich irre machen im Glauben an den Lernprozess im Umgang mit der Geschichte. Möglicherweise bin ich aber ein Illusionist.

 

Außerdem:

 

Außerdem ist es eine Illusion zu glauben, dass moslemische Einwanderer, denen die geschichtliche Erfahrung der französischen Revolution und des Liberalismus fehlt,  in unsere Gesellschaften zu integrieren sind. Unsere Politiker haben unentschuldbar kurzsichtig und nur an ihrer Wiederwahl interessiert künstlich Minderheitenprobleme geschaffen.

 

Und:

 

Ich unterlaufe, durch meinen Weggang, in einigen Punkten bewusst das deutsche Recht.

 

Hm.

 

rebellog: Glauben Sie das Ihr Umzug endgültig ist?


RR: Ich hoffe nicht, Deutschland ist in mir täglich präsent.

 

 

 T:I:S, 18. November 2005

 

 

Robin Renitent heißt Hans Wulsten, geboren am 9. April 1949 in Berlin, wohnte zuletzt in Bridgewater, Nova Scotia, Kanada, und ist Schriftsteller.

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