Thierry Meyssan

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Auch: Pentagon-Zeugen - Der Fernsehjournalist Mike Walter anklicken.
T:I:S, 14. September 2003 

Direkter Link zu Gerhard Wisnewskis Mail an die Spiegel-Redakteure Cziesche und Latsch: Wisnewski widerlegt Punkt für Punkt ihre Einwände, und damit auch einen großen Teil der Argumente des taz-Autors Stefan Schaaf gegen Wisnewski und Meyssan http://ourworld.compuserve.com/Homepages/G_Wisnewski/spiegel.htm 
T:I:S, 12. September 2003 

*

1. Widerlegt? Mumpitz. 

 

2. Thierry Meyssan: Die US Army scheitert bei dem Versuch, den Pentagon-Anschlag glaubhaft nachzustellen. Naturwissenschaftlich unmöglich

 

1. Widerlegt? Mumpitz.

taz-Autor Stefan Schaaf wollte einige von Thierry Meyssans und Gerhard Wisnewskis Thesen zum 11. September 2001 rasch widerlegen. Hier sein Text und ein paar rasch formulierte Einwände gegen den Versuch.

T:I:S, 11. September 2003 

 

Der große Mumpitz

von Stefan Schaaf, taz vom 11. September 2003

Kommentare von Thomas Immanuel Steinberg

Der 11. September war ein Tag emotionaler Extreme. Unwirklich, weil unfassbar wirkten die Fernsehbilder des brennenden World Trade Centers in New York. Kaum begreiflich schien, was dort ablief. Ein Angriff aus dem Nichts: Zwei Flugzeuge in New Yorks höchste Gebäude, dann eines ins Pentagon - wie viele waren noch mit tödlicher Absicht in der Luft? Gerüchte liefen über die Agenturen: Eine Bombe vor dem State Department, ein viertes Flugzeug war unterwegs. Dann stürzten die Türme ein. Wie viel Menschen wohl darin waren? Wer gab die Befehle zu diesen Attacken? Jede Erklärung der Ereignisse kommt uns lückenhaft und konstruiert vor, da es keine Parallelen für die Anschläge des 11. Septembers gibt. Es sei ja alles ganz anders gewesen als von der Bush-Administration und den amerikanischen Behörden behauptet, schreiben diverse Autoren in Büchern, die sich gut verkaufen. Doch ihre Thesen sind höchst fragwürdig. Wir haben einige mit geringem Aufwand überprüft - und konnten sie rasch widerlegen. Na, dann los.

"Eine gekaperte Boeing 757 der American Airlines war in die Westfassade des Pentagons gerast und hatte ein riesiges Loch in das aus Beton gebaute Symbol der amerikanischen Militärmacht gerissen." So beschrieb die Washington Post am 12. September 2001, dem Tag nach den Anschlägen von New York und Washington, das Attentat auf das US-Verteidigungsministerium (www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?pagename=article&node=
&contentId=A13766-2001Sep11&notFound=true
).

Doch es gibt Zweifler. Es sei gar kein Passagierjet ins Pentagon gerast, behauptet etwa der französische Autor Thierry Meysson, gemeint ist Thierry Meyssan und auch in Deutschland wurde vom WDR ein Film gesendet, der die offizielle Version anzweifelt. In "Aktenzeichen 9. 11. ungelöst - Lügen und Wahrheiten zum 11. September 2001" sprechen Gerhard Wisnewski und Willy Brunner von einer "Märchenstunde im Pentagon" (Manuskript auf ihrer Homepage www.operation911.de). Das Flugzeug habe sich offenbar in Luft aufgelöst, denn man tue sich schwer, auf den freigegebenen Bildern auf Anhieb identifizierbare Flugzeugtrümmer zu erkennen. Eine Rakete oder ein Marschflugkörper sei eher für den Einschlag verantwortlich.

Tatsächlich gibt es, anders als im Fall des World Trade Centers, bis heute kein deutliches Bild, auf dem man den Jet auf das Pentagon zurasen sieht. Es gibt lediglich Aufnahmen einer in der Nähe installierten Überwachungskamera (0911.site.voila.fr/index3.htm), die auf einem Filmbild schattenhaft das Flugzeug Auf den Bildern im Internet ist kein Flugzeug zu erkennen. Wohl aber läßt sich ein Kondensstreifen erahnen, dann die Explosion und einen Feuerball an der Fassade zeigen. Doch es gab am 11. September eine weltweit verbreitete AP-Meldung, in der deren Reporter Dave Winslow zitiert wird: "Ich sah die Heckflosse eines großen Passagierflugzeuges. Es pflügte direkt in das Pentagon." Thierry Meyssan zitiert  Zeugen wie diesen, und solche, die seiner Aussage widersprechen. Er gruppiert die Aussagen nach Glaubwürdigkeit siehe http://www.steinbergrecherche.com/bimeyssan.htm und die dortigen Verweise auf Meyssan. Und es gibt zwei Fotos, auf denen doch Bruchstücke der zerschellten Boeing zu erkennen sind. Auf einem Foto sieht man ein zwei Hände großes Metallstück undefinierbarer Herkunft. Bei dem größeren Blechteil auf dem anderen Foto bezweifelt Thierry Meyssan die Herkunft vom  fraglichen Flugzeug von American Airlines. Das Foto wurde vom Pentagon nicht veröffentlicht und nicht als authentisch bezeichnet. In einem im August gesendeten Beitrag des Magazins "Panorama" bestätigt der Fotograf Mark Faram, dass er eines dieser Bilder, das ein zerfetztes Rumpfteil vor dem Pentagon zeigt, (www.whatreallyhappened.com/Pentdebris.jpg) eine Viertelstunde nach dem Anschlag gemacht hat. Faram hat viele Aufträge für das Militär abgewickelt und eine Zeit lang für eine Armeezeitung gearbeitet - das reicht Skeptikern wie Wisnewski bereits, seine Glaubwürdigkeit anzuzweifeln. Mir auch.

Doch es muss ja noch mehr Augenzeugen geben. Die nächstliegende Suche beginnt auf der Internetseite der Washington Post, dem renommierten Hauptstadtblatt, vor dessen Haustür das Attentat geschah. Was schrieb das Blatt denn am 12. September 2001?

"Zeugen in Autos und umliegenden Wohnungen begriffen, dass etwas nicht stimmt, als sie kurz nach 9.30 Uhr einen Passagierjet niedriger als die Baumwipfel über die Interstate 395 heranfliegen sahen. Terrance Kean, 35, der in einem benachbarten 14-stöckigen Gebäude wohnt, hörte laute Düsentriebwerke und schaute aus seinem Fenster. ,Ich sah diesen sehr, sehr großen Passagierjet', sagte der Architekt, der Kisten für seinen Umzug packte. ,Er pflügte genau in die Seite des Pentagons. Die Nase durchschlug die Fassade mit den Säulen. Und dann war es, als ob er verschwindet, und überall war Feuer und Rauch … Es war irgendwie sehr surreal.' " Die einen Zeugen sahen dies, die andern sahen etwas Raketenförmiges,  siehe http://www.steinbergrecherche.com/bimeyssan.htm und die Quellen bei Meyssan.

Eine Beschreibung, die sich mit den veröffentlichten Bildern deckt, auf denen zunächst keine ausgedehnte Beschädigung des Pentagons zu sehen ist, bis dann nach 20 Minuten die Fassade einknickt. Noch eine andere Zeitung zitiert Augenzeugen: In The Pentagram beschreibt der Polier Joe Harrington (www.dcmilitary.com/army/pentagram/6_37/local_news/10380-1.html), der im Pentagon mit Renovierungsarbeiten beschäftigt war, wie "ein Flugzeug der American Airlines in sechs Metern Höhe über den Washington Boulevard flog" und "wie in einem Hollywood-Film" in das Gebäude krachte. Noch etwas steht in dem Bericht der Washington Post am Tag nach den Anschlägen: "Später lief eine Kette von 50 FBI-Beamten Schulter an Schulter über den Rasen südlich des Pentagons. Sie sammelten Trümmer auf und steckten sie in braune Säcke. Auf dem Rasen lagen überall Flugzeugbruchstücke, manche davon 1,20 Meter groß." Die US-Regierung hat kein Teil gezeigt, kein Foto davon, keinen Beleg  – obwohl auf Tausenden von Internetseiten Meyssan-Thesen und ähnliche Behauptungen kursieren.  Es gibt also Augenzeugen, es gibt Fotos. Und es bliebe eine sehr ungeklärte Frage, falls es nicht die Boeing 757 der American Airlines war, die ins Pentagon krachte: Wo um Himmels willen ist der Jet, der als American Airlines Flug 77 an jenem Morgen in Washington-Dulles startete, mit seinen Passagieren dann hin? Diese Frage bleibt nicht sehr ungeklärt, sondern ist blöde.

Auch in Shanksville, Pennsylvania, wo United Airlines Flug 93 mit 44 Menschen an Bord am Boden zerschellte, gebe es bis heute "ungeklärte Rätsel", so Gerhard Wisnewski in seinem WDR-Film und in einem ausführlichen Radio-Interview, das NDR 4 am 8. September mit ihm führte. Es sei sehr fraglich, ob dort wirklich ein Flugzeug abgestürzt sei. Am selben Morgen hatte ihm der Spiegel in seiner Titelgeschichte über die "Konspirationsfanatiker" des 11. Septembers vorgeworfen, in seinem Film und im Buch in eklatanter Weise falsch zitiert zu haben. Ernie Stull, der Bürgermeister von Shanksville, sagt im Film, es sei an der Absturzstelle kein Flugzeug zu sehen gewesen. "Da war nichts! … Nur dieses Loch."

Dem Spiegel sagt Stull, seine Aussagen seien offenbar völlig aus dem Zusammenhang gerissen worden: "Natürlich gab es ein Flugzeug, es war nach der Explosion nur nicht viel davon übrig. […] Ich habe doch selbst Trümmerteile gesehen." Wisnewski hat den Mann bei der Befragung gefilmt und die Aufnahme im WDR vorgeführt. Die Spiegel-Befragung wurde nicht gezeigt. Jemand, der sich für den Zeugen eines Mordes an 3000 Menschen hält, kann übrigens wankelmütig werden.

Und auch bei dem zweiten "Kronzeugen" Wisnewskis geht es nicht mit rechten Dingen zu. Dennis Roddy, der Chefredakteur der Pittsburgh Post-Gazette, wird von Wisnewski mit den Worten zitiert, er habe keine Flugzeugtrümmer erkennen können. Roddy schickte ein Team von Journalisten zur anderthalb Stunden entfernten Absturzstelle. Dort war alles weiträumig abgesperrt, die Behörden seien sehr verschwiegen gewesen. Die Journalisten haben also nichts gesehen. Was das Journalistenteam tatsächlich am folgenden Tag geschrieben hat, ist im World Wide Web noch heute nachzulesen. Unter der Überschrift "Day of Terror" werden Augenzeugen und Mitarbeiter des Flughafens von Johnstown zitiert, also nicht die Journalisten  die das Flugzeug sahen, den Absturz hörten oder sich auf eine Notlandung vorbereiteten (www.post-gazette.com/headlines/20010912 crashnat2p2.asp). Vor allem kommt Eric Peterson aus Lambertsville, etwa sechs Kilometer nördlich von Shanksville, zu Wort, der ein Flugzeug in ungewöhnlich niedriger Höhe sah, das hinter einem Hügel verschwand, wobei es sich um sich selbst zu drehen schien. Dann, so sagte er, sah er einen Feuerball, hörte eine Explosion und beobachtete, wie eine pilzförmige Rauchwolke in den Himmel stieg. Peterson fuhr mit seinem Geländewagen zur Absturzstelle und sah dort viele, zum Teil noch brennende Flugzeugbruchstücke, Kleidung, die in den Bäumen hing, aber keine Leichen. Bis heute hat die US-Regierung keines der Shanksville-Teile gezeigt, kein Foto davon veröffentlich oder sonst einen Beleg gebracht – obwohl auf Tausenden von Internetseiten Wisnewski-Thesen und ähnliche Behauptungen kursieren.  "Es gab einen Krater im Boden, in dem es heftig brannte", sagte Peterson. Nur den Krater hat die Regierung gezeigt, ohne alle Teile , siehe http://www.steinbergrecherche.com/bishanksville.htm 

Falls Chefredakteur Roddy, wie im Film suggeriert, wirklich Zweifel hatte, dass in Shanksville ein Flugzeug abstürzte, so kann er seine eigene Zeitung nicht gelesen haben. Eben doch. Wisnewski hat jedenfalls, obwohl er für seinen Film nach Shanksville reiste, den banalsten ersten Rechercheschritt - Quellen sichten - unterlassen. Er hätte auch mit dem amtlichen Leichenbeschauer (coroner) von Somerset County, Wallace Miller, sprechen können. Der konnte inzwischen den Angehörigen aller 40 Passagiere von Flug 93 die Überreste und Totenscheine übergeben (www.cbsnews.com/stories/2002/05/23/attack/main509917.shtml). Was waren das für Überreste? Und was ist mit den Totenscheinen über die Entführer? Sie wurden nur als N.N. gelistet. Fazit: Was Wisnewski behauptet - in Shanksville sei kein Flugzeug abgestürzt -, ist schlicht Mumpitz. Ein großes Loch reicht als Beleg? http://www.steinbergrecherche.com/bishanksville.htm

Auf Platz 19 der deutschen Amazon-Verkaufsliste findet sich derzeit Andreas von Bülows Abhandlung mit dem Titel "Die CIA und der 11. September". Von Bülow und auch unser ehemaliger taz-Kollege Mathias Bröckers sind überzeugt, dass die offizielle Version über den Hergang der Anschläge nicht stimmt, dass die US-Regierung etwas zu verbergen hat, und dass die Geheimdienste tief in die Verschwörung verstrickt sind. Der 11. September, ein in Bröckers Worten "von den Geheimdiensten sowie der Militärführung der USA und ihrer Verbündeter zumindest unterstützter Plot", sei geschehen, um die aggressive Politik der Bush-Administration zur Sicherung des Ölnachschubs durchzusetzen. Die "große Erzählung von Osama und den 19 Räubern" (Bröckers) sei eine unbelegte Verschwörungstheorie, die Rolle und Identität der Terrorpiloten seien völlig ungeklärt. Die Flugzeuge in New York, so wiederum von Bülow, seien ferngesteuert gewesen. Ein äußerst schwer wiegender Verdacht, der aus verschiedenen Gründen nicht plausibel ist. Vor allem geht er darüber hinweg, dass zwei mittlerweile gefasste Al-Qaida-Führer - Khalid Sheikh Muhammad und Ramzi Binalshibh - dem Londoner Bürochef des arabischen TV-Senders al-Dschasira, Yosri Fouda, vor einem Jahr in Karatschi ausführlich die Rolle des Bin-Laden-Netzwerks am 11. September geschildert haben. Unter dem Titel "Masterminds of Terror. Die Drahtzieher des 11. September berichten" (auf Deutsch erschienen im Mai 2003) hat Fouda zusammen mit dem Sunday Times-Reporter Nick Fielding die Geschichte des 11. Septembers aufgeschrieben, wie sie ihm von den al-Qaida-Führern geschildert wurde. Das Geld der taz-Leser, die an echter Recherche interessiert sind, ist dafür besser angelegt vielleicht als für Konspirationstheorien im Gewand des Enthüllungsjournalismus.

taz Nr. 7154 vom 11.9.2003, Seite 4, 343 Zeilen (TAZ-Bericht), STEFAN SCHAAF

Quelle: http://www.taz.de/pt/2003/09/11/a0137.nf/text.ges,1

 

Der taz-Autor konnte die Thesen von Meyssan und Wisnewski nicht widerlegen. Zweifel an der Bush-Version sind weiterhin geboten.

T:I:S, 11.September 2003

*

 

Thierry Meyssan: 

Die US Army scheitert bei dem Versuch, den Pentagon-Anschlag glaubhaft nachzustellen.

Naturwissenschaftlich unmöglich

Die US Army und die National Science Foundation haben eine dreidimensionale Simulation des Pentagon-Anschlags vom 11. September 2001 finanziert.

Eine interdisziplinäre Wissenschaftlergruppe der Staatsuniversität  Purdue (Indiana) hat eine 3D-Sequenz erstellt, deren scheinbarer Realismus dem Fehlen authentischer Videoaufnahmen des Ereignisses abhelfen soll. Das Ergebnis ist ein Jahr nach dem Angriff über die Medien weit verbreitet  worden und von wohlwollenden Medien als Beweis dafür gewertet worden, wie haltlos die Polemik war, die wir um die Umstände des Attentats geführt haben.

Bedauerlicherweise waren die Wissenschaftler der Purdue-Universität nach sechsmonatiger Recherche und trotz des Umfangs an eingesetzten technischen und menschlichen Ressourcen nicht in der Lage, ein Szenario zu präsentieren, das sowohl mit der offiziellen Version übereinstimmt, als auch mit den materiellen Gegebenheiten vereinbar ist. Unfähig zu erklären, wie das angebliche Flugzeug nur das Erdgeschoß und den ersten Stock treffen konnte, haben sie behauptet, daß es direkt über dem Boden flog, obwohl es gar nicht genügend Platz zur bodennahen Annäherung an das Gebäude hatte. Da sie die fehlende Einschlagwirkung auf das Pentagon nicht erklären konnten, haben sie die Fassade aus einem Teil der Simulation herausgelassen. Unfähig zu erhellen, wie die Triebwerke aus gehärtetem Stahl verschwinden konnten, haben sie behauptet, daß die angebliche Boeing gar keine hatte. Unfähig zu erhellen, wie hundert Tonnen Materie verschwunden sind, haben sie die  Frage gar nicht gestellt…

Die Unfähigkeit der von der US Army beauftragten Wissenschaftler, virtuell die offizielle Version des Pentagon nachzubilden, beweist im Gegenteil, daß diese Version naturwissenschaftlich unmöglich ist. 

                                                                                                

Behauptung Nr.1 : Das "Flugzeug" flog horizontal direkt über den Boden.

Um horizontal direkt über dem Boden zu fliegen, hätte das Flugzeug mehrere hundert Meter Anflugstrecke haben müssen.

Die Wissenschaftler haben festgestellt, daß der Einschlag in der Fassade sich zwischen dem Erdgeschoß und dem ersten Stock des Gebäudes befindet. Sie haben festgestellt, daß nur diese beiden ersten Etagen im Innern des Gebäudes beschädigt waren.  (Die oberen Etagen sind intakt, und der Erdboden wurde nicht aufgewühlt). Wie das obige Bild, das sie der Presse übergeben haben, zeigt, haben die Wissenschaftler für gegeben genommen, daß die "Boeing" horizontal dicht über den Erdboden eingetroffen sei. (1)

Ein solches Flugzeug kann auf diese Weise direkt über dem Boden fliegen - das nennt man Landen. Aber dafür braucht es eine Anflugstrecke von mehreren hundert Metern. (Eine Landebahn mißt 2000 bis 2500 Meter. Dem Flugzeughersteller zufolge braucht eine Boeing 757-200 1500 Meter, um unter solchen Umständen zu landen. (2) Das "Flugzeug"  verfügte vor dem Pentagon nicht über eine solche Landepiste. Das Gebäude liegt vielmehr in einer hügeligen Gegend mit Wohnhäusern, Autobahnen und Autobahnanschlüssen. 

 

Behauptung Nr. 2: Das "Flugzeug" hatte keine Triebwerke.


Die Wissenschaftler haben zwei Kleinigkeiten vergessen, die es einem Flugzeug ermöglichen zu fliegen und die der härteste Teil der Maschine sind: die Triebwerke.

Die Studie hat sich auf die Zerstörung der Flügel der "Boeing 757-200" konzentriert.  Es überraschte nämlich, daß ein Flugzeug mit 38 Metern Spannweite durch ein Loch von 5 bis 6 Metern Breite in ein Gebäude eindringt. Mehrere "Spezialisten" hatten die Theorie vertreten, daß die Flügel sich unter der Schockeinwirkung "zusammengezogen" hätten. Die Universitätsleute von Purdue ihrerseits erklären, daß die Flügel vor allem aus Kerosin bestanden, das sich im Gebäude verbreitet habe, ohne es wirklich zu beschädigen.  

Die einen wie die andern vergessen zwei Kleinigkeiten, die auf den Flügeln sitzen und einem Flugzeug das Fliegen ermöglichen: die Triebwerke. Diese beiden Teile sind die härtesten der ganzen Maschine. Sie wurden in der Purdue-Studie einfach nicht in Rechnung gestellt (siehe obiges Bild). -  

Behauptung Nr. 3 : Das Pentagon hat keine Fasade.


Die Wissenschaftler haben nur die Pfeiler des Gebäudes in Betracht gezogen und vergessen, daß die Fassade nur auf 5 bis 6 Meter Breite durchlöchert war.

In ihrer Untersuchung haben die Wissenshaftler die Kollision des "Flugzeugs" mit den Stützpfeilern des Gebäudes untersucht. Forschungleiter Mete Sozen hat die Eigenart der Pfeiler besonders betont. Sie sind durch eine spiralförmige Leiste verstärkt, eine Technik der 40er Jahre. "Der Metallring", erkärt er, "hat die Festigkeit der Pfeiler erhöht und wahrscheinlich viele Leben retten geholfen." (3)   .

Bei ihrer Untersuchung haben die Wissenschaftler nicht in Betracht gezogen, daß das "Flugzeug" zuvor die Fassade durchbohren und anschließend mehrere innere Mauern durchdringen mußte. Sie haben so getan, als ob die Kollision weder die  Fassade noch das Fluggerät beschädigt habe. Sie haben völlig unberücksichtigt gelassen, daß eine Boeing 757-200 mit einer Spannweite von 38 Metern und einer Höhe von 12 Metern durch kein Loch von 5 bis 6 Metern Breite dringen kann, ohne daß die Flügel, die Triebwerke oder die Schwanzflosse den geringsten Einschlagschaden hinterlassen. 

 

Behauptung Nr. 4 : Es gibt Antimaterie.


Das "Flugzeug" sei "zerbröckelt". Aber die Wissenschaftler haben vergessen anzugeben, wie 100 Tonnen "zerbröckelte" Materie haben verschwinden können.

Warum gab es so wenig Schäden am Pentagon? Die Purdue-Studie liefert eine Antwort auf diese Frage: Die "Boeing" wurde zu Staub. "Bei dieser Geschwindigkeit ist das Flugzeug selbst wie eine Wurstpelle   [a sausage skin] ", erklärte Mete Sozen der Presse. "Es war nicht stabil genug und ist beim Aufprall regelrecht zerbröselt [crumbles]." (3)

Wenn die Wissenschaftler auf diese Weise das Fehlen bedeutender Schäden am Gebäude erklären, so erkären sie damit doch nicht das Verschwinden der angeblichen "Boeing".  Sie vergessen, daß 100 Tonnen "zerbröselte" Materie immer noch 100 Tonnen Materie sind. Was ist aus dieser Materie geworden? Auf der Suche nach einer Boeing haben unsere Wissenschaftler offenbar eine große wissenschaftliche Entdeckung gemacht: Es gibt Antimaterie. 

Die interdisziplinäre Mannschaft  der Universität Purdue ist gescheitert. Ihr ist eine Simulation der offiziellen Version der Ereignisse nicht gelungen, die mit den materiellen Gegebenheiten vereinbar ist.  Um der Weisung der US Army (ARO, Kontrakt 39136-MA) zu genügen, war sie gezwungen, die Fragen auszuschließen, die sich aus dem  Fehlen von Schäden an der Fassade und der Entmaterialisierung des Fluggeräts ergeben. Bis heute bleibt die einzige technisch plausible Erkärung des Attentats die von Thierry Meyssan: der Abschuß einer Rakete und nicht der Absturz einer  Boeing 757-200.

 

(1) Alle Simulationsbilder sind auf der Webseite der Universität Purdue zu finden: « September 11 Pentagon Attack Simulations Using LS-Dyna », http://www.cs.purdue.edu/homes/cmh/....

(2) Siehe die Angaben des Herstellers über die Boeing 757-200 , abhängig vom Gewicht, von den Wetterbedingungen und der Höhe der Landebahn: www.boeing.com/assocproducts/aircompat/acaps/753sec3.pdf.

(3) « New simulation shows 9/11 plane crash with scientific detail », Purdue News, 12 septembre 2002 : http://news.uns.purdue.edu/hp/Sozen....

 

Quelle:  http://www.reseauvoltaire.net/article8737.html

Übersetzung: Thomas Immanuel Steinberg, 8. August 2003

Thierry Meyssans ursprüngliche und nicht widerlegte Argumente stehen, mit übersetzten Kommentaren, unter Meyssan deutsch 

*

[Originalfassung / Version originale:]

Thierry Meyssan:

L'US Army échoue à élaborer une simulation crédible de l'attentat du Pentagone.

Scientifiquement impossible

L'US Army et la National Science Foundation ont financé une simulation en trois dimensions de l'attentat survenu au Pentagone le 11 septembre 2001.

Des chercheurs d'une équipe pluridisciplinaire de l'université d'État de Purdue (Indiana) ont produit une séquence 3D dont l'apparent réalisme pallie à l'absence d'images vidéos authentiques de l'événement. Ce résultat a été largement médiatisé, à l'occasion du 1er anniversaire de l'attaque, et interprété par des médias complaisants comme prouvant l'inanité de la polémique que nous avons soulevé sur les modalités de l'attentat.

Malheurement, après six mois de recherches et malgré l'importance des moyens techniques et humains mobilisés, les scientifiques de Purdue n'ont pas été en mesure d'établir un scénario à la fois conforme à la version officielle et compatible avec les éléments matériels. Incapables d'expliquer comment le prétendu avion avait pu ne frapper que le rez-de-chaussée et le premier étage, ils ont postulé qu'il volait au raz du sol bien que n'ayant pas d'espace d'approche dégagé ; ne parvenant pas à rendre compte de l'absence d'impact sur le Pentagone, ils ont soustrait la façade d'une partie de la simulation ; incapables d'élucider comment les réacteurs en acier trempé avaient pu disparaître, ils ont postulé que le prétendu Boeing n'en avait pas ; incapables d'élucider comment cent tonnes de matière avaient disparu, ils ont éludé la question…

L'incapacité dans laquelle les scientifiques, mandatés par l'US Army, ont été de reconstituer virtuellement la version officielle de l'attentat du Pentagone démontre a contrario que cette version est scientifiquement impossible.

                                                                                                

Postulat n°1 : « l'avion » volait à l'horizontale en rasant le sol

Pour voler à l'horizontale en rasant le sol, il aurait fallu à l'avion un terrain dégagé sur plusieurs centaines de mètres.

Les scientifiques ont observé que l'impact sur la façade se trouve entre le rez-de-chaussée et le premier étage du bâtiment. Ils ont constaté que seuls ces deux premiers niveaux ont été endommagés à l'intérieur de l'immeuble (les étages supérieurs sont intacts et le sol n'a pas été creusé). Comme le montre l'image ci-dessus qu'ils ont diffusé à la presse, les chercheurs ont donc pris pour postulat que « le Boeing » était arrivé à l'horizontale en rasant le sol (1).

-  Il est possible qu'un tel avion rase le sol de cette manière, c'est ce qu'on appelle l'atterrissage. Mais pour cela, il lui faut un terrain dégagé sur une distance de plusieurs centaines de mètres (Une piste d'atterrissage mesure entre 2000 et 2500 mètres. Selon le constructeur, il faut 1500 mètres à un Boeing 757-200 pour atterrir dans ces conditions (2). « L'avion » ne disposait pas d'une telle piste d'atterrissage devant le Pentagone. Le bâtiment se trouve en effet dans une zone vallonnée, construite d'immeubles d'habitation et traversée par des autoroutes et des échangeurs.

Postulat n°2 : « l'avion » n'avait pas de réacteurs


Les scientifiques ont oublié deux détails qui permettent à un avion de voler et qui sont les éléments les plus solides de l'appareil : les réacteurs.

L'étude a été centrée sur la destruction des ailes du « Boeing 757-200 ». Il était en effet paru surprenant qu'un avion de 38 mètres d'envergure pénètre dans un bâtiment par un orifice de 5 à 6 mètres de largeur.
Une théorie avait été avancée par plusieurs « spécialistes » qui avaient affirmé que les ailes s'étaient « rétractées » sous l'effet du choc. Les universitaires de Purdue expliquent, quant à eux, que ces ailes étaient surtout composées du kérosène et que celui-ci s'est déversé dans le bâtiment sans vraiment l'endommager.

-  Les uns et les autres oublient deux petits détails qui se trouvent sur ces ailes et permettent à un avion de voler : les réacteurs. Ces deux pièces sont les plus résistantes de l'appareil. Elles n'ont tout simplement pas été prises en compte dans l'étude de Purdue (image ci-dessus).

Postulat n°3 : le Pentagone n'a pas de façade


Les scientifiques n'ont pris en considération que les piliers du bâtiment et ont oublié que la façade n'a été trouée que sur 5 à 6 mètres de largeur.

Dans leur recherche, les scientifiques ont étudié la collision de « l'avion » avec les piliers de soutien du bâtiment. Le directeur de la recherche, Mete Sozen, a particulièrement insisté sur la spécificité de ces piliers, renforcés par une barre métallique en spirale, une technique utilisée dans les années 40. « Le cercle d'acier, explique-t-il, a renforcé la solidité des colonnes et a probablement permis de sauver beaucoup de vies » (3).

-  Dans leurs recherches, les scientifiques n'ont pas pris en considération le fait que « l'avion » devait auparavant percuter la façade, puis défoncer plusieurs murs internes. Ils ont fait comme si la collision avec la façade n'avait endommagé ni celle-ci ni l'appareil. Ils ont totalement évacué le fait qu'un Boeing 757-200, d'une envergure de 38 mètres et d'une hauteur de 12 mètres, ne peut entrer par un orifice de 5 à 6 mètres de large sans que ni les ailes, ni les réacteurs, ni la queue ne provoquent la moindre trace d'impact.

Postulat n°4 : l'antimatière existe


« L'avion » se serait « écrabouillé ». Mais les scientifiques ont oublié de préciser comment 100 tonnes de matière « écrabouillée » ont bien pu disparaître.

Pourquoi y a-t-il eu si peu de dégâts sur l'immeuble du Pentagone ? L'étude de Purdue donne une réponse à cette question : le « Boeing » a été réduit en poussière. « Á cette vitesse, l'avion lui-même est comme une peau de saucisse [a sausage skin] », a expliqué Mete Sozen à la presse. « Il n'était pas assez résistant et s'est virtuellement écrabouillé [crumbles] lors de l'impact » (3)

-  Si les scientifiques expliquent de cette manière l'absence de dégâts importants sur l'immeuble, ils n'expliquent pas pour autant la disparition du prétendu « Boeing ». Ils oublient que 100 tonnes de matière « écrabouillée » restent toujours 100 tonnes de matière. Qu'est devenue cette matière ? En cherchant un Boeing, nos universitaires semblent avoir fait une grande découverte scientifique : l'antimatière existe.

L'équipe pluridisciplinaire de l'université de Purdue a échoué. Elle n'est pas parvenue à élaborer une simulation de la version officielle des événements compatible avec les éléments matériels. Pour satisfaire la commande de l'US Army (ARO, Contrat 39136-MA), elle a été contrainte d'escamoter les questions posées par l'absence d'impact sur la façade et par la dématérialisation de l'engin. À ce jour, la seule explication techniquement plausible de l'attentat reste donc celle énoncée par Thierry Meyssan : le tir d'un missile et non le crash d'un Boeing 757-200.

 

(1) Toutes les images de la simulation sont disponibles sur le site de l'université de Purdue : « September 11 Pentagon Attack Simulations Using LS-Dyna », http://www.cs.purdue.edu/homes/cmh/....

(2) Voir les spécifications du Boeing 757-200 fournies par le constructeur, en fonction du poids de l'appareil, des conditions climatiques et de l'altitude de la piste : www.boeing.com/assocproducts/aircompat/acaps/753sec3.pdf.

(3) « New simulation shows 9/11 plane crash with scientific detail », Purdue News, 12 septembre 2002 : http://news.uns.purdue.edu/hp/Sozen....  

Quelle:  http://www.reseauvoltaire.net/article8737.html

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