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Jüdisch-französische Union für den Frieden, UJFP

Bodenangriff auf Gaza

Die israelischen Führer haben sich für ihre Verbrechen zu verantworten

 

Nach Jahren einer unmenschlichen Blockade, nach einer Woche der Bombardierung mit 450 Toten und Tausenden Verletzten hat die israelische Armee am 3.Januar 2009 ihre Bodentruppen gegen den Gazastreifen geworfen. Dieses Verbrechen war lange angekündigt. Zorn und Wut darüber, daß wir es nicht haben verhindern können, sind umso größer.

So kann also 2009 eine der mächtigsten Armeen der Welt ein überbevölkertes Gebiet  angreifen und dort straflos massakrieren, wen ihr beliebt.

Alle Zionisten für Krieg

Ein tragischer Konsenz in der israelischen Gesellschaft ermöglichte das Verbrechen. Alle zionistischen Parteien wurden im vorhinein vom Angriff auf Gaza unterrichtet, und alle haben ihn gebilligt. Nur eine kleine Minderheit von Anti-Kolonialisten steht weiter unermüdlich dagegen, demonstriert und gibt Zeugnis.

Dieses Meinungsbild ist Ergebnis dauernder Propaganda in Israel. Sie zielt darauf, die Bewohner von Gaza oder die Hamas zu entmenschlichen und darauf, daß zulässig oder normal wird, sie zu ermorden.

Die Beihelfer

Die Beihilfe der Europäischen Union ermöglichte das Verbrechen. Die Entscheidung des Rats unter französischem Vorsitz, die Beziehungen zwischen der Union und Israel aufzuwerten, während die politisch Klasse Israels sich in kriegerischen Wahlversprechen überbietet, diese Entscheidung wurde als Erlaubnis zum Töten verstanden. Der Empfang von Tzipi Livni durch Sarkozy und Kouchner in Paris war eine Ermunterung zum Angriff.

Die Beihilfe der Vereinigten Staaten ermöglichte das Verbrechen, der Vereinigten Staaten, die nie aufgehört haben, Israel mit Waffen zu überhäufen und seine Kassen immer wieder aufzufüllen; und schließlich die Beihilfe bestimmter arabischer Führer, die, wie Mubarak, ihr Einverständnis zu diesem Einmarsch gegeben haben. Die Straffreiheit der zivilen und miltärischen israelischen Führer ermöglichte das Verbrechen, der Führer, die ohne Unterlaß das Völkerrecht brechen und sich regelmäßig durch Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit schuldig machen.

Weltweite Demonstrationen

Auf der ganzen Welt fanden Demonstrationen von seltenem Umfang gegen den israelischen Angriff statt, insbesondere heute. Sowohl in den arabischen Ländern, als auch in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien, und sogar in Tel Aviv. In allen französischen Städten haben riesige Demonstrationen neue Kräfte mobilisiert, die sich gegen diese Barbarei engagieren. Die Jüdisch-französische Union für den Frieden rühmt sich der Teilnahme an diesen Demonstrationen. Sie prangert den Vertreterrat der jüdischen Einrichtungen Frankreichs, CRIF, an, der versucht, alle Juden Frankreichs hinter der verbrecherischen Politik des Staates Israel einzureihen.

Es ist dringend, Mobilisierung und Demonstrationen müssen fortgesetzt werden.

Boykott, Investitionsabzug, Sanktionen gegen Israel!

Um das Massaker aufzuhalten, das jetzt im Gange ist, muß von der französischen Regierung, von der Europäischen Union und von der internationalen Gemeinschaft gefordert werden, daß sie sofort ihre Beihilfe zum Angriff abbrechen. Sie müssen den sofortigen Abbruch des Einmarschs fordern. Sie müssen eine Politik des Boykotts, des Abzugs der Investitionen und eine Sanktionspolitik gegen Israel organisieren, nach dem Vorbild der Kampagne, der einst in Südafrika die Apartheid  wich. Sie müssen fordern, daß die israelischen Führer vor Gericht kommen und sich für ihre Verbrechen verantworten.

T:I:S, Übersetzung und Zwischenüberschriften, 4. Januar 2009

URL dieser Seite: http://www.steinbergrecherche.com/ujfp.htm#Bodenangriff 

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Union Juive Française pour la Paix, Bureau National

Attaque terrestre contre Gaza.

Les dirigeants israéliens devront répondre de leurs crimes.

 

Après des années d'un blocus inhumain, après une semaine de bombardements qui ont tué 450 personnes et blessé des milliers d'autres, l'armée israélienne vient de lancer ses troupes terrestres (samedi 3 janvier) contre la bande de Gaza. Ce crime était annoncé de longue date. La rage et la colère de ne pas avoir pu l'empêcher n'en sont que plus grandes.

Ainsi donc en 2009, une des plus puissantes armées au monde peut attaquer un territoire surpeuplé et y massacrer impunément qui bon lui semble.

Le crime a été rendu possible par un consensus tragique dans la société israélienne. Tous les partis sionistes ont été avertis à l'avance de l'attaque contre Gaza et tous l'ont approuvée. Seule une petite minorité d'anticolonialistes continue inlassablement de s'opposer, de manifester, de témoigner.
 

 Cette situation de l'opinion est le résultat d'une propagande permanente en Israël visant à « déshumaniser » les habitants de Gaza ou le Hamas et à rendre licite ou normal leur assassinat. 

 Le crime a été rendu possible par la complicité de l'Union Européenne. La décision du Conseil sous présidence française du « rehaussement » des relations entre l'Union et Israël alors que la classe politique israélienne est lancée dans une surenchère électorale guerrière a été comprise comme un « permis de tuer ». La réception de Tzipi Livni à Paris par Sarkozy et Kouchner était un encouragement à l'agression.

Le crime a été rendu possible par la complicité des Etats-Unis qui n'ont jamais cessé de surarmer Israël et de le renflouer financièrement et par celle enfin de certains dirigeants arabes qui, comme Moubarak, ont donné leur accord à cette invasion. Le crime a été rendu possible en raison de l'impunité des dirigeants israéliens, civils ou militaires, qui violent sans arrêt le droit international et se rendent coupables régulièrement de crimes de guerre et de crimes contre l'humanité.

Dans le monde entier, des manifestations d'une ampleur rare ont eu lieu contre l'attaque israélienne, notamment aujourd'hui. Aussi bien dans les pays arabes qu'aux Etats-Unis, en Grande-Bretagne, ou même à Tel-Aviv. Dans toutes les villes de France, des manifestations gigantesques ont mobilisé des forces nouvelles qui s'engagent contre cette barbarie. L'Union Juive Française pour la Paix s'honore d'avoir participé à ces manifestations. Elle dénonce la tentative du CRIF d'enrôler tous les Juifs de France derrière la politique criminelle de l'Etat d'Israël.

Il y a urgence, il faut continuer la mobilisation et les manifestations.

Pour arrêter le massacre en cours, il faut exiger du gouvernement français, de l'Union Européenne et de la communauté internationale qu'elles cessent immédiatement leur complicité avec l'agression. Elles doivent exiger l'arrêt immédiat de l'invasion. Elles doivent mettre en place une politique de boycott, désinvestissement et sanction contre Israël, à l'image de la campagne qui a fait céder autrefois l'Apartheid en Afrique du Sud. Elles doivent exiger que les dirigeants israéliens soient traduits en justice pour répondre de leurs crimes.

Le BN de l'Union Juive Française pour la Paix
(3 janvier 2009)

T:I:S, 4. Januar 2009. Merci à Jean-Claude Meyer 

URL dieser Seite: http://www.steinbergrecherche.com/ujfp.htm#attaqueterrestre   

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Weltweite völker- und menschenrechtliche Zuständigkeit

Die Audiencia Nacional de España, ein hohes spanisches Gericht mit Sitz in Madrid, hat die Anhörung von Zivilpersonen aus Gaza beschlossen, die im Juli 2002 von den jüdisch-israelischen Verteidigungsstreitkräften bombardiert worden waren. 

Das meldet die jüdisch-französische Union für den Frieden (Union juive française pour la paix, UJFP), die den damit verbundenen Beschluß über die spanische Zuständigkeit für US-amerikanische, israelische und andere ausländische Verbrechen begrüßt.

T:I:S, 7. Juli 2008. Merci à Jean Claude Meyer

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Haßprediger

Nein zu Ehud Olmerts Besuch in Frankreich 

Presseerklärung vom 22. Oktober 2007

(texte original ici)

In einem Brief an die New York Times, Ausgabe vom 4. Dezember 1948, haben sich hervorragende jüdische Persönlichkeiten, darunter Hannah Arendt und Albert Einstein, gegen den USA-Besuch Menachem Begins gestellt. Sie bezeichneten ihn als nationalistischen Terroristen. Seine Methoden ähnelten denen faschistischer Parteien. (1)

Aus gleichem Grunde stellen wir uns gegen den Frankreich-Besuch des israelischen Premierministers Ehud Olmert am 22. Oktober 2007.  

Ehud Olmerts Politik verletzt fortwährend das internationale Recht. Seine Regierung hat im Sommer 2006 einen mörderischen Krieg gegen den Libanon geführt. Die israelische Armee hat dort Kriegsverbrechen  und Verbrechen gegen die Menschheit verübt. Heute wird Olmert rückfällig: Er kommt nach Frankreich, um einen breiten Konsens der westlichen Führer für einen sogenannten Präventiv-Krieg gegen den Iran zu erreichen. Er behauptet, der Iran habe einen Führer, der die Zerstörung Israels will. Ein solcher Krieg, der den ganzen Planeten verheeren würde und zur Zerstörung des Irak hinzukäme, wird von der israelischen Regierung als unverzichtbar bezeichnet. 

Diese mörderische Flucht nach vorn vermag die Politik der Regierung Olmert nicht zu kaschieren: Die palästinensische Gesellschaft wird systematisch zerstört. Die Blockade von Gaza, die gezielten Morde, Tausende politischer Gefangener, darunter zahlreiche gewählte Vertreter, die Landnahmen, die Ausweisungen, der Raub des Wassers, Hunderte Sperren, die jeden Verkehr verbieten, die Fortsetzung des Baus der „Trenn“-Mauer: Das sind ausnahmslos von der israelischen Regierung freimütig bekannte Verletzungen aller internationalen humanitären Normen und der Menschenrechte. Die Kolonisierung geht weiter. Mehr als 450 000 Israelis leben in den seit 1967 besetzten Gebieten. Vor aller „Friedens-“Debatte erklärt Ehud Olmert, daß der Kern dieser Annexionen unumkehrbar ist, und, sollte es je einen palästinensischen Staat geben, wird es also nur ein zerstückeltes, zersplittertes und unbewohnbares Gebiet sein.

Solange die Besatzung anhält, fordert die UJFP einen politischen und wirtschaftlichen Boykott des Staates Israel, um seine Führer zu zwingen, die Besatzung zu beenden. Ein gerechter und dauerhafter Frieden im Nahen Osten beruht auf der Beendigung der Rechtlosigkeit, deren Opfer die ganze palästinensische Bevölkerung ist, auf der Beendigung der Besatzung, der Auflösung aller Siedlungen, der völligen Gleichheit aller Völker der Region und dem Recht der Flüchtlinge auf Rückkehr. Die Politik von Herrn Olmert ist eine Politik des Krieges, der Flucht nach vorn und der Zurückweisung des Anderen. Diese Politik ist verbrecherisch gegenüber den Palästinensern und selbstmörderisch für die Israelis. Sie gefährdet internationalen Frieden und Sicherheit. 

NEIN, Herr Olmert ist nicht willkommen.

T:I:S, Übersetzung, 22. Oktober 2007, 15:44; siehe dazu Levante 

Anmerkung

(1) Gemeint ist der Leserbrief vom 2. Dezember 1948, in dem es heißt: 

"Zu den am meisten beunruhigenden politischen Erscheinungen unserer Zeit gehört, daß im neu geschaffenen Staat Israel die Freiheitspartei (Tnuat Haerut) auftaucht, in ihrer Organisation, ihren Methoden, ihrer politischen Philososphie und ihrem sozialen Anstrich eine Partei sehr ähnlich den Parteien der Nazis und der Faschisten...  

Der gegenwärtige Besuch von Menachem Begin, des Führers dieser Partei, in den USA geschieht offensichtlich in dem Kalkül, den Einduck zu erwecken, daß seine Partei bei den anstehenden Wahlen amerikanische Unterstützung habe, und um die politischen Verbindungen zu konservativen zionistischen Elementen in den Vereinigten Staaten zu zementieren...

Mehrere Amerikaner mit nationalem Ansehen haben ihren Namen dafür hergegeben, seinen Besuch zu begrüßen. Es ist unbegreiflich, dass jene, die in der ganzen Welt gegen den Faschismus opponieren, sollten sie über Herrn Begins Vorgeschichte und seine Pläne unterrichtet sein, der von ihm vertretenen Bewegung Namen und Unterstützung leihen...

Ein schockierendes Beispiel war ihr Verhalten [das der Freiheitspartei, T:I:S] in dem arabischen Dorf Deir Yassin... Dieser Zwischenfall veranschaulicht den Charakter und die Taten der Freiheitspartei. Innerhalb der jüdischen Gemeinschaft haben sie eine Mischung aus Ultra-Nationalismus, religiösem Mystizismus und rassischer Überlegenheit gepredigt...

[D]ie Liste ihrer früheren Handlungen in Palästina weist nicht die Merkmale einer normalen politischen Partei auf. Sie tragen vielmehr unmißverständlich den Stempel einer faschistischen Partei, für die Terror, gleichermaßen gegen Juden, Araber und Briten, sowie Täuschung Mittel sind, und ein 'Führerstaat' das Ziel." 

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COMMUNIQUE DE PRESSE du 22 octobre 2007

Ehud Olmert vient prêcher la guerre en France!

Non à la visite d’Ehud Olmert en France !

Dans une lettre envoyée au New York Times le 4 décembre 1948, plusieurs éminentes personnalités juives (dont Hannah Arendt et Albert Einstein) s’élevaient contre la visite aux Etats-Unis de Menachem Begin qualifié de terroriste chauvin utilisant des méthodes proches des partis fascistes.

Pour les mêmes raisons, nous nous élevons contre la visite en France du Premier Ministre israélien Ehud Olmert le 22 octobre.

La politique d’Ehud Olmert viole en permanence le droit international. Son gouvernement a mené une agression meurtrière contre le Liban pendant l’été 2006 et l’armée israélienne y a commis des crimes de guerre et des crimes contre l’humanité. Aujourd’hui Olmert récidive : il vient en France pour obtenir un large consensus des dirigeants occidentaux afin d’obtenir une guerre dite « préventive » contre l’Iran en affirmant que l’Iran a un dirigeant qui veut la destruction d’Israël. Une telle guerre qui mettrait à feu et à sang toute la planète, ajoutée à la destruction de l’Irak, est présentée par le gouvernement israélien comme indispensable.

Cette fuite en avant meurtrière ne peut pas masquer la politique menée par le gouvernement Olmert : la société palestinienne est méthodiquement détruite. Le blocus de Gaza, les assassinats ciblés, les milliers de prisonniers politiques (dont de nombreux élus), les confiscations de terre, les expulsions, le pillage de l’eau, les centaines de barrages qui interdisent toute circulation, la progression du Mur dit « de séparation » sont autant de violations de l'ensemble des normes du droit humanitaire international et des droits humains ouvertement assumées par le gouvernement israélien. La colonisation continue. Plus de 450000 Israéliens vivent dans des territoires occupés depuis 1967. Avant toute discussion « de paix », Ehud Olmert affirme que l’essentiel de ces annexions est irréversible et donc que si futur Etat Palestinien il y a, ce ne sera qu’un territoire morcelé, éclaté et non-viable.

Tant que l’occupation durera, l’UJFP demande un boycott politique et économique d’Israël pour obliger ses dirigeants à renoncer à l’occupation. Une paix juste et durable au Proche-Orient repose sur la fin du déni de droit dont est victime l'ensemble de la population palestinienne,  de l’occupation, le démantèlement  de toutes les colonies, la fin des agressions militaires, l’égalité totale entre les peuples de la région et le droit au retour des réfugiés. La politique de M. Olmert est une politique de guerre, de fuite en avant et de refus de « l’autre ». Cette politique est criminelle pour les Palestiniens, suicidaire pour les Israéliens et dangereuse pour les peuples de la région, pour la paix et la sécurité internationale. 

NON, M. Olmert n’est pas le bienvenu.

UJFP, T:I:S, 22. Oktober 2007, 15:44; voir aussi Levante

Merci à Jean Claude Meyer 

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Israël n’a pas le droit de priver des Palestiniens de leur droit de résidence

Die jüdisch-französische Union für den Frieden bestreitet Israel das Recht, den Palästinensern das Wohnrecht zu entziehen. UJFP, droit de résidence

Assassinats ciblés: une menace contre la paix et la sérurité internationales

Gezielte Tötungen gefährden den Weltfrieden und die internationale Sicherheit. UJFP, assassinats ciblés (.doc-Datei). 

T:I:S, 25. Dezember 2006

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Bernard Jancovici

Brief an Eric de Rothschild

Präsident der Shoah-Gedenkstätte in Paris

Paris, den 12. Juni 2006 

Herrn
Eric de Rothschild
Präsident der Shoah-Gedenkstätte 

Sehr geehrter Herr Präsident, 

ich habe eine Einladung zur Einweihung der Mauer der Gerechten erhalten. Ich werde nicht zur Einweihung gehen. 

Ich hätte gern an der Zeremonie teilgenommen. Ich bin Franzose jüdischer Abstammung. Während unsere Eltern und einer unserer Großväter verschleppt wurden und umkamen, haben meine Schwester und ich die Shoah überlebt, einigen Gerechten sei Dank: Meine Schwester wurde in einer katholischen religiösen Einrichtung versteckt, ich in einer protestantischen (der Schule von Guyenne in der Dordogne). Die Leiter dieser Einrichtungen wußten, wer wir waren, und kannten die Gefahr, die sie liefen. 

Indes finde ich die Teilnahme des Premierministers des Staates Israel an dieser Einweihung unerträglich. Ich weiß, daß der Staat Israel als erster die Gerechten geehrt hat, das ist belegt. Doch im gegenwärtigen politischen Kontext wird allein die Anwesenheit dieses Premierministers das allzu oft gebildete Amalgam aus Juden Frankreichs und dem Staat Israel festigen. Die Gerechten hätten schon vor langer Zeit in Frankreich geehrt werden müssen, von unserer Republik; jetzt endlich nimmt sie teil. Doch zur Einweihung der Mauer einen Vertreter des Staates Israel einzuladen, das schließt notwendig eine gewisse Billigung der Politik ein, die dieser Staat in den besetzten Gebieten betreibt, und ich lehne es ab, mich an dieser Billigung zu beteiligen. Gewiß, es gibt Unrecht auf beiden Seiten, doch was den Staat Israel anlangt, so hat er jahrzehntelang keinen für die Palästinenser annehmbaren Friedensschluß angestrebt. Im Gegenteil hat er mit einer langen Besatzung vorlieb genommen - leider weiß ich, was das Wort Besatzung bedeutet -  mit all ihren schrecklichen Folgen. 

Mit konfessionslosen Grüßen, 

Bernard Jancovici 

 

Durchschrift an
Herrn Dominique de Villepin, Premierminister
Herrn Bertrand Delanoë, Bürgermeister von Paris
Herrn Richard Wagman, Präsident der Union Juive Française pour la Paix

 

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Paris, le 12/06/06 

Monsieur Eric de Rothschild
Président du Mémorial de la Shoah


Monsieur le Président,

J’ai reçu une invitation à assister à l’inauguration du Mur des Justes. Je n’irai pas à cette inauguration.

J’aurais aimé assister à cette cérémonie. Je suis un Français d’ascendance juive. Ma sœur et moi, alors que nos parents et l’un de nos grands-pères ont péri en déportation, avons survécu à la Shoah, grâce à des Justes : ma sœur a été cachée dans une institution religieuse catholique, moi dans une institution protestante (l’Ecole de Guyenne, en Dordogne). Les directeurs de ces institutions savaient qui nous étions et connaissaient les risques qu’ils prenaient.

Mais je trouve insupportable la participation à cette inauguration du Premier Ministre de l’Etat d’Israël. Je sais que l’Etat d’Israël a été le premier à honorer les Justes, dont acte. Mais le contexte politique actuel est tel que la présence, ès-qualités, de ce Premier Ministre renforcera l’amalgame, trop souvent fait, entre les Juifs de France et l’Etat d’Israël. Honorer les Justes aurait dû être fait depuis longtemps, en France, par notre République ; elle y participe enfin. Mais inviter à l’inauguration du Mur un représentant de l’Etat d’Israël comporte nécessairement une part d’approbation de la politique que mène cet Etat dans les territoires occupés, et je me refuse à participer à cette approbation. Certes, il y a des torts graves des deux côtés, mais, en ce qui concerne l’Etat d’Israël, depuis des décennies, il n’a pas recherché un accord de paix acceptable par les Palestiniens. Au contraire il s’est accommodé d’une occupation prolongée (je sais malheureusement ce que signifie le mot occupation), avec toutes les horreurs que cela implique.

Veuillez agréer, Monsieur le Président, l’expression de mes sentiments laïcs.


Bernard Jancovici


Copie à
Monsieur Dominique de Villepin, Premier Ministre
Monsieur Bertrand Delanoë, Maire de Paris
Monsieur Richard Wagman, Président de l’Union Juive Française pour la Paix

T:I:S (Übersetzung), 27. Juni 2006  

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Französische Juden für den Frieden:

Bösgläubigkeit und gutes Gewissen

Zur Entscheidung der EU, der Palästinensischen Autonomiebehörde die Mittel zu kappen

(texte original ici)

Was gibt es Besseres als eine dicke Portion Bösgläubigkeit, um sich ein gutes Gewissen zu verschaffen! Das läßt sich lernen aus der Bösgläubigkeit, die Frau Benita Ferrero-Waldner, europäische Kommissarin für Auswärtige Angelegenheiten und europäische Nachbarschaftspolitik (!)  in Le Monde vom 9. Mai 2006 praktiziert hat unter der Überschrift: „Palästina: Europa engagiert sich weiter.“ Da ist eine Verantwortliche der Europäischen Union genötigt, die skandalöse europäische Entscheidung  zu rechtfertigen, der Palästinensischen Autonomiebehörde die Mittel zu sperren, indem sie im besten bösen Glauben erklärt, es ginge nicht um den Entzug der Hilfe für das palästinensiche Volk, sondern nur darum, einer Regierung der Autonomiebehörde die Mittel zu sperren, die aus Wahlen hervorgegangen ist, die jeder als demokratisch anerkannt hat. Sie vergißt zu sagen, daß diese Regierung keine Regierung irgendeines Staates ist, daß sie zu allererst ein Ort des Widerstands ist gegen eine Besatzung ohne Ende, und daß diese demokratische Wahl zu allererst den Widerstandswillen der Palästinenser ausdrückt.

 Zu schreiben, „wir respektieren das Wahlergebnis, aber wir können keine Regierung unterstützen, die die Grundlagen des Friedensprozesses selbst verweigert“, zeugt von geistigem Betrug. Von welchem Friedensprozeß ist die Rede? Inwiefern hat die palästinensische Wahlentscheidung einen Friedensprozeß beendet, den es nicht gibt, wenn er überhaupt je existiert hat? Wenn die Autorin hinzufügt, „indem die Mitglieder der Vierergruppe das Ende der Gewalt und die Anerkennung des Existenzrechrts Israels und der bestehenden Verträge fordern, bitten sie die neue Regierung lediglich, sich diesem Friedensprozeß anzuschließen und alle Konsequenzen aus ihrer Entscheidung zu ziehen, sich zur Wahl zu stellen“ – dann ist man bass erstaunt über soviel Bösgläubigkeit.

Diese Redeweise könnte akzeptabel sein, sogar akzeptiert werden, wenn die Verantwortlichen der Europäischen Union zu Israel eine analoge Haltung eingenommen hätten, denn bis heute hat Israel das Recht auf Existenz eines Staates Palästina nicht anerkannt, hat die Besatzung und die damit verbundene Gewalt nicht beendet, und seine Regierung scheint durch bestehende Verträge oder einen Friedensprozeß nicht gebunden. Doch die Europäische Union lehnt jede Sanktion gegen den Staat Israel ab, läßt die Besatzung fortwähren und die Mauer von der neuen Grenze des Staates Israel künden, während kein Friedensprozeß in Sicht ist und die Kolonisierung sich fortsetzt.

Frau  Benita Ferrero-Waldner scheint vergessen zu haben, daß der Palästinensische Nationalrat 1988 den Grundsatz der Existenz zweier Staaten, des israelischen und des palästinensischen, anerkannt hat, daß Yasser Arafat die Existenz des Staates Israel im Briefwechsel mit Rabin vor der großen Washingtoner Zeremonie zur Unterzeichnung der Verträge von Oslo anerkannt hat, während Rabin sich damit begnügt hat, die PLO als Gesprächspartner anzuerkennen. Frau  Benita Ferrero-Waldner könnte also die Frage stellen: Was haben die Palästinenser von dieser Anerkennung? – und zur Kenntnis nehmen, daß diese Anerkennung den Palästinensern nichts gebracht hat, da sie weiterhin der israelischen Besatzung und verstärkter Kolonisierung unterworfen sind.

Was konnte Mahmud Abbas darüber sagen, was die verschiedenen Vereinbarungen, Prozesse und andern ausgelegten Köder den Palästinensern gebracht haben? NICHTS. Und angesichts diese Nichts haben die Palästinenser ihren Widerstandswillen dadurch auszudrücken sich entschlossen, daß sie der HAMAS die Mehrheit verschafft haben.

 Aber Frau Benita Ferrero-Waldner, ebenso wie ihre Kollegen in verschiedenen europäischen Einrichtungen, will nichts verstehen. Die Palästinenser müssen sich nur diesem braven Schüler des Westens, dem Staat Israel fügen, dieser „einzigen Demokratie des Nahen Ostens“, die eine Besatzungs- und Kolonisierungspolitik  gegen das Volk betreibt, das sie vor fast 60 Jahren von seinem Land vertrieben hat, und die ihre nicht-jüdischen Bürger als Bürger zweiter Klasse betrachtet. Nachdem es den europäischen Antisemitismus sich hat entwickeln und das Massaker zur vorigen Jahrhundertmitte hat geschehen lassen, anerkennt Europa, daß die Juden ein Teil seiner selbst sind und daß sie seine Kolonialpolitik in der Bastion des Westens fortführen können, die heute der Staat Israel darstellt. Von Herzls Projekt bleibt nichts übrig als diese vorgeschobene Bastion gegen die asiatische Barbarei. Europa kann zufrieden sein.

Die europäische Entscheidung, der Palästinensichen Autonomiebehörde die Mittel zu kappen, kann demnach zugleich gesehen werden als ein letzter großer Ausdruck des europäischen Antisemitismus und als Verbrechen an den Palästinensern, die weiterhin für die europäischen Verbrechen des letzten Jahrhunderts bezahlen. Wenn doch die Europäischen Union wenigstens den Mut hätte zuzugeben, daß sie die Palästinenser bestraft, statt irgendwelche geschmacklosen Spitzfindigkeiten zu entwickeln, die nur die Unterstützung für Israel verschleiern sollen.

 Rudolf Bkouche
 Mitglied des Vorstands der französisch-jüdischen Vereinigung für den Frieden

Donnerstag, 11. Mai 2006

Übersetzung von T:I:S, 18. Mai 2006  

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UJFP - Union juive française pour la paix: 

Mauvaise foi et bonne conscience 

Quoi de mieux qu’une bonne dose de mauvaise foi pour se donner bonne conscience. C’est que l’on peut retenir de l’exercice de mauvaise foi auquel s’est livré Madame Benita Ferrero-Waldner, commissaire européenne en charge des relations extérieures et de la politique européenne de voisinage (sic) dans Le Monde du mardi 9 mai sous le titre "Palestine : l’Europe reste engagée". Ainsi une responsable de l’Union Européenne a besoin de justifier la scandaleuse décision européenne de couper les vivres à l’Autorité Palestinienne en expliquant avec la meilleure mauvaise foi qu’il n’est pas question de suspendre l’aide au peuple palestinien, seulement de couper les vivres à un gouvernement de l’Autorité Palestinienne issu d’élections dont tous reconnaissent qu’elles furent démocratiques, oubliant de dire que ce gouvernement n’est le gouvernement d’aucun Etat, qu’il est d’abord un lieu de résistance à une occupation qui n’en finit pas, et que cette élection démocratique exprime d’abord la volonté de résistance des Palestiniens.  

Ecrire : "nous respectons le verdict des urnes, mais nous ne pouvons pas appuyer un gouvernement qui refuse les fondements mêmes du processus de paix" relève de l’imposture intellectuelle. De quel processus de paix s’agit-il ? En quoi le vote palestinien a-t-il mis fin à un processus de paix qui n’existe pas s’il a jamais existé ? Lorsque l’auteur ajoute : "Lorsque les membres du Quartet demandent l’arrêt des violences, la reconnaissance du droit d’Israël à exister et l’acceptation des accords existants, ils ne font que demander au nouveau gouvernement d’adhérer à ce processus de paix et de tirer toutes les conséquences de sa décision de se présenter aux élections", on reste pantois devant tant de mauvaise foi.  

Ce discours pourrait être acceptable, sinon accepté, si les responsables de l’Union Européenne avaient pris une position analogue par rapport à Israël, car, à ce jour, Israël n’a pas reconnu le droit d’existence d’un Etat de Palestine, n’a pas mis fin à l’occupation et aux violences qui en découlent, et son gouvernement ne semble pas être lié par des accords existants ou un processus de paix. Mais l’Union Européenne refuse toute sanction contre l’Etat d’Israël, laisse l’occupation continuer, le Mur annoncer la nouvelle frontière de l’Etat d’Israël, alors qu’aucun processus de paix n’est en vue et que la colonisation continue.  

Madame Benita Ferrero-Waldner semble avoir oublié que le Conseil National Palestinien a reconnu en 1988 le principe de l’existence de deux Etats, l’israélien et le palestinien, que Yasser Arafat a reconnu l’existence de l’Etat d’Israël, lors de l’échange de lettre qu’il a eu avec Rabin avant la grande cérémonie de Washington de signature des Accords d’Oslo, alors que Rabin se contentait de reconnaître l’OLP comme interlocuteur. Madame Benita Ferrero- Waldner pourrait alors poser la question : quels sont les bénéfices de cette reconnaissance pour les Palestiniens ? et prendre acte que cette reconnaissance n’a rien apporté aux Palestiniens toujours soumis à l’occupation israélienne et à une colonisation grandissante. 

Que pouvait dire Mahmoud Abbas sur ce que les divers accords, processus et autres leurres mis en place avaient apporté aux Palestiniens ? RIEN. Et c’est devant ce rien que les Palestiniens ont choisi d’exprimer leur volonté de résistance en donnant la majorité au HAMAS. 

Mais Madame Benita Ferrero-Waldner, comme ses collègues des divers instances européennes, ne veulent rien comprendre. Les Palestiniens n’ont qu’à se soumettre à ce bon élève de l’Occident que constitue l’Etat d’Israël, à cette "seule démocratie du Moyen-Orient" qui pratique une politique d’occupation et de colonisation contre le peuple qu’elle a expulsé de sa terre il y a près de soixante ans et qui considère ses citoyens non juifs comme des citoyens de seconde zone.  Après avoir laissé se développer l’antisémitisme européen et laissé faire le massacre du milieu du siècle dernier, l’Europe reconnaît que les Juifs sont une partie d’elle-même et qu’ils peuvent continuer sa politique coloniale dans ce bastion de l’Occident que constitue aujourd’hui l’Etat d’Israël. Du projet de Herzl il ne sera resté que le bastion avancé contre la barbarie asiatique. L’Europe peut être satisfaite. 

La décision européenne de couper les vivres à l’Autorité Palestinienne peut alors être considérée à la fois comme l’une des dernières grandes manifestations de l’antisémitisme européen et comme un crime envers les Palestiniens à qui elle continue de faire payer les crimes européens du siècle dernier.  Que l’Union Européenne ait au moins le courage, lorsqu’elle sanctionne les Palestiniens, de le dire au lieu de développer quelques arguties de mauvais goût destinées à masquer son soutien à Israël.   

Rudolf Bkouche 
Membre du Bureau National de l’Union Juive Française pour la Paix

jeudi 11 mai 2006

T:I:S, 18. Mai 2006 (Deutsche Übersetzung hier)

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UJFP - Union juive française pour la paix: 

Boykott - Desinvestition - Sanktionen 

Der Staat Israel ist zu isolieren wie einst der südafrikanische Apartheid-Staat. 

Die französisch-jüdische Vereinigung für den Frieden (UJFP)* hat auf ihrer Jahreshauptversammlung am 4. und 5. März 2006 in Paris beschlossen, wie sie zur Isolierung des Staates Israel - nach dem Vorbild des Kampfes gegen die südafrikanische Apartheid  - und zur Schwächung seiner Fähigkeit beitragen will, Schaden anzurichten: durch Boykott aller israelischen Produkte. Zugleich fordert die UJFP den Abzug aller Investitionen aus Israel und internationale Sanktionen gegen den Staat Israel. Der Beschluß richtet sich gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete und gegen den fortgesetzten Bruch internationalen Rechts durch den Staat Israel. Der Beschluß wurde einstimmig gefaßt. 

Die UJFP hat 343 Mitglieder in Frankreich, vor allem im Großraum Paris. Dagegen billigt oder duldet die Mehrheit der schätzungsweise 600 000 französischen Juden die Unterstützung des Zentralrats der jüdischen Einrichtungen von Frankreich (CRIF) für die israelische Besatzungspolitik in Palästina. 

Die UJFP hebt in ihreP den Abzug aller Investitionen aus Israel und internationale Sanktionen gegen den Staat Israel. Der Beschluß richtet sich gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete und gegen den fortgesetzten Bruch internationalen Rechts durch den Staat Israel. Der Beschluß wurde einstimmig gefaßt. 

Die UJFP hat 343 Mitglieder in Frankreich, vor allem im Großraum Paris. Dagegen billigt oder duldet die Mehrheit der schätzungsweise 600 000 französischen Juden die Unterstützung des Zentralrats der jüdischen Einrichtungen von Frankreich (CRIF) für die israelische Besatzungspolitik in Palästina. 

Die UJFP hebt in ihrem Rechenschaftsbericht über das Jahr 2005 einige Aktivitäten hervor: ihre Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel gegen Alain Finkielkraut; Geldsammlungen für israelische politische Gefangene und Wehrdienstverweigerer, die sogenannten Refusniks; gemeinsame Vortragsreisen von Palästinenserinnen und Israelinnen in zahlreiche französische Städte; eine Debatte in Straßburg zwischen Tariq Ramadan und Michel Warschawski; ein Treffen zwischen dem Vorsitzenden Richard Wagman und dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas; den Auftritt des Mitglieds Liliane Cordova-Kaczerginski auf einer UNESCO-Konferenz zum Frieden in Nahost einerseits, beim Erfurter Sozialforum andererseits; und den Besuch des Mitglieds Michèle Sibony bei Hadasch / Demokratische Front für Frieden und Gleichheit zur Unterstützung von Tali Fahima während ihres Prozesses. 

In einem Interview der algerischen Tageszeitung Le Quotidien d’Oran (Le vote pour Hamas est un vote de résistance, 31. Januar 2006) hatte der stellvertretende Vorsitzende der UJFP, Pierre Stambul die Wahlentscheidung der Palästinenser für die Hamas als ein „schönes Beispiel für Demokratie“ bezeichnet. „Das ist vor allem eine Wahl des Protests und des Widerstands. Seit Jahren wird die palästinensische Gesellschaft systematisch erwürgt und zerstört: 750 Sperren sind gleichbedeutend mit andauernder Erniedrigung. Sie machen das tägliche Leben unerträglich. Trotz der Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs im Haag schreitet der Mauerbau voran. Die Palästinenser haben klar verstanden, daß die Mauer letztlich die Annexion der Hälfte des Westjordanlandes bedeutet.“ 

Die UJFP, so Pierre Stambul, habe sich während der zweiten Intifada entwickelt. "Sie ist Teil eines europäischen Netzes fortschrittlicher jüdischer Vereinigungen in zehn Ländern. Wir haben nicht zugelassen, daß die ständige Verletzung der Grundrechte in unserem Namen geschieht. Wir haben es abgelehnt, daß der Antisemitismus und der Völkermord der Nazis, denen unsere Familien zum Opfer fielen, dazu dienen, ein Kolonialprojekt zu rechtfertigen, das die palästinensische Gesellschaft zerstört. Wir erklären unablässig, daß Jude, Zionist und Israeli nicht gleichgesetzt werden dürfen. Wir berufen uns auf eine Geschichte, die die Juden als bedeutenden Teil progressiver, antikolonialer und revolutionärer Bewegungen erlebt hat. Wir verweigern uns dem kulturalistischen Rückfall, der uns zwingen soll, Beihilfe zu leisten bei dem, was im Nahen Osten passiert. Wir sprechen dem Zentralrat der jüdischen Einrichtungen von Frankreich, CRIF (Conseil représentatif des institutions juives de France) jedes Recht ab, sich im Namen der Juden zu äußern.“ 

T:I:S, 14. März 2006

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* Weitere Beiträge zur UJFP bei SteinbergRecherche

1. Une autre voix juive

"Union Juive Française pour la Paix (UJFP), 21 ter rue Voltaire, PARIS Tél.: 01 42 02 5976·Fax: 01 42 02 59 77·e-mail : ujfp(at)filnet.fr. T:I:S, 21. ..."
www.steinbergrecherche.com/voixjuive.htm

2. UJF P___Section de l’

"20051225 ujfp rundbrief v 31 oct 2005 mit réfugié artikel ... Dans notre dernière livraison « d’Infos UJFP » nous avons annoncé deux événements dont les ..."
www.steinbergrecherche.com/20051225%20ujfp%20rundbrief%20v%2031%20oct%202005%20mit%20refugie%20artikel.doc

3. Wehe dir, Israel !

"Die UJFP (Union Juive Française pour la Paix) versandte den Artikel als eine von ... Aktivitätsmittelpunkt der UJFP ist Marseille. Auf der Internetseite von ..."
www.steinbergrecherche.com/frisrael.htm

4. Morin, Nair, Sallenave

"5) Französische Juden, die der Union juive française pour la paix (UJFP) nahestehen, unterstützen Edgar Morin und seine Ko-Autorinnen. Morin ist Jude. ..."
www.steinbergrecherche.com/morinnairsallenave.htm

5. Gewalt

"Französisch-jüdische Union für den Frieden - UJFP - und andere Organisationen gegen koloniales Ausnahmerecht. Gemeinsames Communiqué vom 15. November 2005 ..."
www.steinbergrecherche.com/gewalt.htm

6. Rudolf Bkouche

"L’Union juive française pour la paix (UJFP) répond au racisme d' Alain Finkielkraut ... Michèle Sibony, vice-présidente de l’UJFP et Michel Warschawski, ..."
www.steinbergrecherche.com/bkouche.htm

7. Matzpen

"Die UJFP (Union juive française pour la paix), BP 102, 75960 Paris Cedex 20, ujfp@filnet.fr sendet den Film als DVD für 10 € plus Versandkosten zu. ..."
www.steinbergrecherche.com/matzpen.htm

8. Kriegs-Lobby

"Französische Glaubensbrüder von Cukierman sind empört: Die UJFP, ... Die UJFP bemüht sich um Verständigung mit den Palästinensern und allen Arabern und ..."
www.steinbergrecherche.com/kriegslobby.htm

9. Judäophobie

"... Antisemitismus - Realität und Instrumentalisierung von Pierre Stambul, dem stellvertretender Vorsitzenden der Union Juive Française pour la Paix / UJFP. ..."
www.steinbergrecherche.com/judaeophobie.htm

10. Nahost

"Für CAPJPO EuroPalestine, Bündnispartner der Union juive française pour la paix (UJFP), geht indes der Kampf weiter - gegen Arno Klarsfeld, ..."
www.steinbergrecherche.com/nahost.htm

T:I:S, 14. März 2006

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